Samstag 13.JunilS03
153. Jahrgang
Viertes Blatt.
Gchalstraße 7.
Ubrefle tüt Depelchenr Anzeiger Gichcu.
grnilprrd)an1d)tu6 Nr. 6L
Wahlversammlung für die Wahl Heyligenstaedt.
Großen, 12. Juni.
Nr. 136
»rfchetnt täglich außer Sonntag-.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem ktsfischea Landwirt die Gtetzever Familien- blätter viermal in der Woche beifleleflt
NolalionSdruck tu Verlag der vrühl'jchen Unweü.-Buch- n. Stein- brudern (Pi«ßchErb«y
Daß aber Herr Heyligenstaedt in der Tat die Schmerzen des Handwerks und des Kleingewerbes auch wirklich kennt, dafür bürge nicht nur feine ganze seitherige Tätigkeit, dafür spreche auch der Umstand, daß er als Vor - sitzender des Gewerbevereins jahrelang Gelegen heit hatte, diese Wünsche kennen zu lernen und für ihre Ausführung zu wirken. Redner schloß seine sachlichen, von den Anwesenden aufmerlsam verfolgten Ausführungen unter dem Beifall der Zuhörer mit der Mahnung an alle besonnenen, e in em vernünftigen Fortschritt huldigend en Wähler, am Tage der Wahl demjenigen Kandidaten ihre Stimme zu geben, der vermöge seiner ganzen Persönlichkeit ihnen die größte (Garantie dafür gebe, daß er des Vertrauens der Wähler sich würdig erweisen werde, als welcher nur Herr Kommerzienr al und Beigeordneter Heyligenstaedt in Betracht kommen könne. —
Von feiten der sozialdemokratischen Parteileitung in ließen war als Wegenrebner Herr Beckmann erschienen, der sich zur Entgegnung hierauf das Wort erbat und, als es ihm erieüt war, auch den ausgiebigsten Gebrauch davon machte Von seinen Ausführungen, die sich im allgemeinen in Bahnen bewegren, die vermöge ihrer Pbrafenhaftigkeit und durch Lchüruna des Klassenh afses ja ihren Eindruck auf unselbständige und insbesondere jugendliche Wähler nie verfehlen, wie der Beifall der zahlreich erschienenen Sozialdemokraten bet verschiedenen firaftfteUen bewies, seien nur zwei seiner Behauptungen niedriger gehängt, einmal, Dan das deutsche Volk das Vertrauen zum deutschen Richter, zur deutschen Rechtsprechung völlig verloren habe, oa die deutsa- n Gerichte sich die es Vertrauens durch ihre Rechttprechung verlustig gemacht Hütten, und daß weiter es mu den Verleumdungen des deutschen Expeditionskorps in China durch die sozialdemokratische Presse
Redner kam nun auf die Kandidatur Heyligcn» t a c b t zu sprechen. Er erwähnte zunächst, was ja in Stabil und Lano hlnlängltäi bekannt ist, daß der Kandidat der vereinigten bürgerlichen Parteien Gießens es durcb eisernen Fleiß, hervorragende Intelligenz und ttenge geschäftliche Reellttät verstanden habe, sich aus klein,ten Anfängen zu einem bedeutenden Industriellen emporzuarbeuen, der vielen Hunderten von Arbeitern Brot gibt und mit allen Kräften und unter großen Opfern -emüht ist, ihnen dieses Brot auch in den Zeiten wivr- chafllichen Ano<rgangs, zu denen ja die letzten Jahre und noch die Gegenwart gehören zu erhalten. Bereits lange vor dem Ausbau der sozialen G-esepgebung im Reiche habe Heyligenstuedr Wohlsryrtscinrichlungen für seine Angestcll ten und Arbeiter getroffen, die ihm den dauernden Dank derselben sichern, und auch jetzt geschehe für Witwern und Waisen 2C. von ihm weit mehr, als das Gesetz verlange. Es bedürfe eigentlich einer längeren Em pfehlung dieses Mannes, der ein Menschen» alter unter den Bürgern Gießens gelebt und von ihnen geehrt und geachtet werbe, wie neuerdings erst wieder seine einstimmige Wahl zum Beigeordneten der Stadt Gießen beweise, eines Mannes, der trotz der f eite n fl e n Erfolge aufdem Gebiete industrieller und öffentlicher Tätigkeit nach wie vor der einfache, schlichte Mann geblieben sei,zudem jeder seiner Arbeiter vertrauensvoll auf- chaue wie zu einem Vater, überhaupt nicht- Als der Ruf seiner politischen Freunde an ihn erging, ein Reichstagsmandat anzunehmen, habe er sich erst nach reiflicher Ueberlegung bereit finden lassen. Tejnn, das sei bekannt, Herr Heyligenstaedt sei nicht ein Mann der Phrase, gehöre nicht zu denjenigen, die alles versprechen und nicht- halten, er sei, wie sein ganzes Vorleben bewiesen habe, ein Mann der Tat. Einfach und schlicht wie der Kandwal sei auch dessen Programm, dessen Hauptpunkte vom Redner nunmehr erörtert wurden. Wenn er verspreche, für die Erhaltung und Hebung deS Mittelstandes in Stadt und Land, sowie für die Interessen der Landwirt- schast und einen Zollschutz innerhalb der durch den Zolltarif gegebenen Grenzen und für eine energische Ab - wehr jeder Brchseuchengefahr emgutreten, so habe man das Wort eines Äcannes, der es auch halten werde.
sprechende Verhalten eines hessischen sozialdemokratischen Abgeordneten, der wie ein Besefscuer im sitzungSsaalc des Reichstages herum tobte und schließlich von den eigenen Genossen entfernt werden mußte So hätten bie Sozialdemokraten, die doch sonst, ivenu cs ihr Interesse wünschens wert mache, rücksichtslos die Minorität dem Willen der Majorität unterwerfen, durch ihre offensichtliche Lbstrnktion zur Untergrabung des Ansehens des deutschen ReichStagcO und des Parlamenlarismns überhaupt beigeiragnt. Redner erwähnte sodann, daß man sich in Wahlkämpfen zwar sehr ungern mit b c r Person deS Gegners beschäftige, daß es aber bei dem eigentümlichen Verhalten des Abgeordneten st öhler feinen Wählern gegenüber niwt möglich fei, mit Stillschweigen zu übergehen, in welcher Weife er fein Mandat ausgeübt habe. Unter feinen eigenen früheren Wählern und Anlmngem habe ttS» Befremden uno E,irrüstung heroorgerufen, daß er eS auch b e i den wichtigsten Anlässen nicht f ür nötig befunden habe, im Reichstag fein Mandat auszuüben Soll doch Köhler nur etwa ein halb Dutzend Mat in der Reichs Haupt st adt, die von ihm als prettßifche Residenz verabscheut wird, erschienen sein. 'Lian habe daher in den letzten Jahr cm o gut wie feinen Abgeordneten gehabt, und das dürsten ich die Wähler unter keinen Umstanden länger gefallen
moin, Mch7bPt^ viertel-
W . jährlich Mk. L«; durch
GiehenerAnzeiger«
y General-Anzeiger v ä-ä
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
aeffen, daß wir außer Landwirten in Deutschland noch I andere Erwerbsstände hätten und daß es gelte, einen b i 11 i- ■ gen Ausgleich -wischen den verschiedenen Er- - werbsgruppen vorzunehmen. Rach der Ueberzeugung ' des Redners ist nun bas Interesse der Landwirtschaft in den ‘ Caprivi'schen Handelsverträgen keinesfalls richng wahrge- ' nommen worden. Teils um überhaupt zu Handelsverträgen zu gelangen, teils um angeb lick) den Dreibund zu stärken, teils aber auch infolge des unaufhörlichen Geschreis der soz. Presse über Drottvucher und ähnl. Tinge habe damals die Reichsregierung geglaubt, in eine Herabsetzung der Getreidezolle einwilligen zu sollen. Wie stehe es aber im neuen Zolltarif? Zunächst wurde darauf hin» gewiesen, daß bezüglich der Getreidefrüchte Mindest - zölle festgesetzt worden seien, unter weiche die Rcick)s- rcgicrung gesetzlich nicht Herabgehen dürfe. So wurden festgesetzt bie Zölle (pro 100 sigr.? von Weizen auf 5.50 Mark (seither 3.50 Mk.), auf Roggen 5 Mk. (seither 3.50 Mark), Hafer 5 Mk. (seither 2.80 Mk ), Malzgerste 4 Mk. (seither 2 Mk.). In Prozenten ausgebrückt bebrüte diese Zunahme der Zölle: für Weizen und Roggen 57, für Hafer 79, für Braugerste 100 Proz. Müsse angesichts dieser Tatsachen und Zahlen das Geschrei der im Bunde der Landwirte tätigen bezahlten Agitatoren und berufsmäßigen Heker schon sehr verbächtig erscheinen, so komme noch, dazu, daß die I n t e r e s s e n der Landwirtschaftauch beieiner sehr großen Anzahl anderer Tarifpositionen gewahrt worden eien, insbesondere würden die so wichtigen Vieyzölle eine beträchtliche Erhöhung erfahren. 'Rach Der Ansicht aller Sachverständigen sei die Reichsregierung im Interesse der Erhaltung und Stärkung der heimischen Landwirtschaft nach jahrelangen sorgfältigsten Vorbereitungen des neuen Zolltarifs bis an die Grenze bcs Möglichen gegangen. Denn zu einem Vertragsabschluß gehören eben zwei Teile, Deutschland und die betr. auswärtigen Länder. Da aber unsere Nachbarländer Lesterreich und insbesondere Rußland auf Getreidnxport angewiesen seien, ja, da dieser Sriwrt für viele Gegcnben dieser Länder nahezu die einzige Ausfuhrware bilde, so müsse begreiflich erscheinen, mit welchem Mißbehagen diese Länder die Erhöhung des deut- chen Zolltarifs entgegen genommen hätten, daß sie mit Gegenmaßregeln auf inbuftrieflcm Gebiete antworten würden und daß nunmehr der Abschluß von Handelsverträgen um so triel schwieriger überhaupt geworden sei. Redner erläuterte nun näher, aus welchen Gründen langfristige Handelsverträge nicht nur eine Notwendigkeit feien für eine b lühend e Industrie, sondern auch für die Landwirtschaft dringend zu wünschen seien. Für den Jndursttellen sei es aber eine unbedingte Notwendigkeit, in seinen Kalkulationen für eine bestimmte Reihe von Jahren zu wissen, unter welchen Bedingungen er auf dem Weltmarkt konkurrieren könne. Sei solches nicht der Fall, sei er all- jährlich der Gesahr ausgesetzt, durch willkürlicheZoll- erhöhungen der fremden Staaten seinen auswärtigen Markt zu verlieren, so werde sich jeder Kapitalist hüten, sein Kapital in größere gewerbliche Unternehmen zu fteden. Wenn aber die Industrie nicht prosperiere, wenn >ie Blüte der Städte geknickt werde, wer hätte den größten Nachteil? Doch in erster Linie die Arbeiter, weiter aber auch die Landwirtschaft, da diese dann ihren Hauptabsatz-
, markt, blühende, im Aufschwung begriffene, kaufkräftige , Städte verlieren müßten. Uebrigens habe der rationell wirt- • schäftende Landwirt noch in anderer Hinsicht ein Interesse an langfristigen Handelsverträgen, da er dann eben»
i falls vor ihm unliebsamen Ueberraschungen in der Zoll» , Politik für eine Reihe von Jahren sichergestellt sei. An- । gesichts dieser Erwägungen sei es geradezu i unbegreiflich, wenn die sozialdemokratische , und die Reformpartei erklärten, sie würden sich dem Zustandekommen von Handels^ vertrügen auf Grund des neuen Zolltarifgesetzes aufs äußerste widersetzen. Was wäre die erste Folge dieser ablehnenden Haltung? Dann liefen eben die dermaligen Handelsverträge einfach weiter und die Landwirtschaft habe nur die seitherigen niedrigeren Korn- und Viehzölle. Und in der Industrie würde jener Zustand der Unsicherheit eintreten, der für die Masse der Arbeiter geradezu verhängnisvoll werde. Da fei es denn im Interesse aller erwerbenden Stände unbedingt geboten, daß man sich auf eine M it te l- linie vereinige, daß man kleinere Wünsche beiseite setze und nur das Interesse des Ganzen im Auge behalte. Aus diesem Grunde seien die übertriebenen Forderungen bezahlter und von der Unzufriedenheit des Bauernstandes lebender Agitatoren des Bundes der Landwirte bei Lichte betrachtet geradezu bauernfeindlich. — Die Ausführungen über das Zustandekommen des neuen Zolltarifs riben dem Redner noch Gelegenheit, sich über das Ser-
alten der sozialdemokratischen Reichs tags- mitglieber in den Kommissionen und im Plenum des Reichstags zu äußern. Die Sozialdemokraten hatten die Absicht, mit allen Mitteln zu Verbindern, daß rechtzeitig ein brauchbarer Zolltarif zu ,'tande komme, gleichgiltig, ob die jetzt laufenden Haiidelsverlräge zu Ende gehen oder nicht und unbekümmert darum, ob unsere Regierung dem Auslande gegenüber beim Abschluß neuer Verträge in einem neuen Tarif eine schneidige Waffe und besseres Rüstzeug als der jetzige Tarif besitze oder nicht. Die Sozialdemokratie brauchte für die dteuwahlen eine Parole und stellte daher auch in dieser Frage das Interesse der Partei über dasjenige des Vattricuwes. Phrasen w i e B r o t w u ch e r rc. verfehlen bekannttick) ihre Wirkung auf die Masse« niemals. Noch fei in aller Erinnerung jenes jedem Anstande hohn-
Jn Großen-Bufeck fand am Mittwochabend eine i vvn allen Parteien zahlreich besuchte Wählerversammlung I für die Kandidatur heyligenstaedt statt. Der zur ' Verfügung stehende sehr geräumige Saal bot nicht allen Er- 1 schienenen Sitzgelegenheit, sodaß ein Tell derselben mit Stehen vorlieb nehmen mußte. Nachdem Herr Bürgermeister Schwalb den Vorsitz der Berscunmlung übernommen hatte, begründete Herr Dr. Metzler aus Gießen in einstündigcr freier Rede den Standpunkt der vereinigten bürgerlichen Parteien im Wahlkreis Gießen. Nachdem Redner einen turzen historischen Rückblick auf bie Entwickelung der Parteien in Deutschland gegeben und betont hatte, daß man, ob man nun wolle oder nicht, mit der Tatsache rechnen müffe, daß die rein politischen Momente, die zurzeit der Gründung des Reichs und bis in die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts maß- gebend gewesen seien, allmählich in den Hintergrund getreten feien und daß es neuerdings Fragen mehr wirtschaftlicher Natur seien, die seit einigen Jahren die Wähler unD Parlamente bewegten, wandte er sich zunächst gegen die Sozialdemokratie. ES seien hauptsächlich Gründe zweierlei Art, die mit Naturnotwendigkeit bewirken mußten, daß diejenigen Wähler, die selbständig zu denken vermochten, einem sozialdemokratischen Kandidaten nun und nimmer ihre Stimme geben könnten. Zunächst seien die grundlegcndenLehren der Sozialdemokratie von den eigenen Parteigängern sehr stark erschüttert worden. Die rrüher als heilige und unumstößliche Dogmen von den Führern und Massen betrachteten Sätze von der B e r e l e n d- ungstheorie und von der Vernichtung der kleinen selbständigen Existenzen durch die Großkapitalisten ließen sich angesichts der nicht ans der Welt zu schaffenden und namentlich auch von dem sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Bernstein nachgewiesenen Tatsachen nicht länger aufrecht erhallen, dag gerade die Lebenshaltung der Arbeiter in den letzten Jahren die offensichtlichsten Fortschritte gemacht habe und daß wetter nach allen vorhandenen Statistiken und den Ergeb- Nissen der Einkommenfteuerveranlagung in Preußen, Sachsen rc. die Zahl der selbständigen Unternehmer nicht nur nicht abgenommen, sondern rvesentlich zugenommen habe. Seien somtt bie seither als felsenfeststehend betrachteten Grundlagen der sozialdemokratischen Lehre von sozialdemokratischen Partei- großen selbst erschüttert worden, so fei es nameM- kich wetter das bei jeder Gelegenhett zu tage tretende vaterlandslose Verhalten der sozialdemokratischen ReichstagSfrattion, das alle patriotisch gesinnten Wähler geradezu abftoßen müsse. Einen hervorragenden -tetlber ReichStagslängkett bilbe bekanntlich bei monä-en fo-ulldem. Abgeorbneten ber Sport, unsere schmutzige Wasche vor bein Auslanb zu waschen, alle ^ckMache-i unb Schäden, die sich an unserem Volkskörper zeigen, zu übertreiben unb alle großen Einrichtungen bes Reiches, wie Heer unb Karine unter dem dohngelächter unb zur Schabenfreube des Anslanbes nach Möglichkeit in ben Schmutz zu jieben. Reimer erinnerte an ben famosen Xudertriet, art ?ic abscheulichen, bie in China lampfenben deutschen So^ baten oetieumbenben sog. Hunnenbrtefe unb anberes mehr Auch über bie Enbziele bes loztaldemokrattschen elukunft^ftaates verbreitet sich ber SR ebner. 68 seien bte lebten Absichten, von benen sreilich in Wahlversammlungen, WalUiluablöttem unb bei anderen Gelegenheiten, bet benen eä gelte, ben Wöhlern SanbinbieAugenzu st reuen, nichts zu erfahren sei, nicht mtbers zu erreichen als biwch einen reinen Zuch thausstaat, tme namentlich au» ben Ausführungen des sozialbemokratischml Reichstogsabgeorb. neten Koutsky, ber wieberholt ben Schleier ither bte letzten W-ichten ber Sozialbemvkratie gelüstet habe. Mit aller Deutlichkeit hervorgehe. Jebe persönliche btethett falle weg, Me tu ema tenben Staatüjabrifcn mürben retne Zellenge. tihmniüi- unb bte ^lahl der Gensdarmeti, Aufstchtsbeam- ÄüÄX'farc tc. müßte ins Unglaubliche ver. Ehrt werden. Wie es in dem gerühmten loztalbemokrati, schen Kukunftsstaate aber mit bem ^mUienlcben, auf bas 'Frabe^imr Tentsche so großen Wert legten, stehe, gehe daraus l"roor, baß ben Jdm.lien die Kinder genommen mtb m aroßen Staatsanstalten erzogen werden |«Bm. Die ®Itern bekämen ihre Sänbrr nur wie jetzt ine ftabetten tn ben Serien aus kurze Zeit zu Gesichn, Da« auch bas anb-r- Enbziel der Sojialbcntotratie, daß eine republrka niitbe Staatssorm, kein Aortfchrm.. fonbern ein Rückschritt sei, auch abgesehen von der ^Lstache, das das bTut *e Doll m Freud unb Leid zu seinen ang-stammten Fürsts halte und sich durch kernerlei Beriprechuitgen und "ockuugen davoi, abbr>ngen laife, beweise em Blick m bie bestehenden Sepablilen, wo Korruptwn, Kliquen- und »Ätternwiitjchast. Ltreberimn -c. an ber Sagesorbnun S Erwäge man dies alles, so sei es ausgeichlossen^ da lie ieibftänbiä b-nl-nben Wühler in -ladt unb Land di „' ch' nicht foweit verhetzt seien, baB ,,° m der Vermehr- ber Unzufriedenheit unb -churung des Klassenhajj-S ihf ^-iiptziel sähen, einem sozialbemo- tratiiäien Kandidaten ihre Stimme geoen. _
Redner kam svdann auf bie Sanbibatur Koh.er ,-^chcn Auch hier rourbc betont, daß man es keinem femSanbe Übel nehmen könne, wenn er leme mate- Tielle La«e verbessern wolle. Tas ,er ganz ,elbstver- Üänblicki ~unb als Zeichen gefunben Fortfchrltts mit »reu« d. n iü bearüßen Wenn indessen bie Landwirte neuerdings Hd m l®rmuisungeu zusummengetan hatten und ihren l-n-beranaen n ben gesetzaeb enden Mr^rschasten Geltuiig zu derschassen suchten, so dürsten sie dabei doch nicht ver


