Zweites Blatt.
153. Jahrgang
Freitag 13.Märzi 903
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Clflöl und l'onö
$)le ötukige Mmmn umfaßt 10 Seittn
wegen des tätlich verlaufenen Duells
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von Grawert, dessen Begnadig- mit Rechtsanwalt
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Aye gemeldet wurde, hat sofort nach Eintreffen der kaiserlichen Ordre die Festung Magdeburg verlassen und ist in Berlin eingetroffen, um dort den Rest seines Urlaubs zu verbringen.
von den SeuislwoS begehrt und von den intelligenten Volts, kreisen Rußlands ersehnt würde.
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Dclinnntinachung.
Die unterm 6. Februar l. IS. angeordnete Sperre des bchiffcnbergerwegeß zwischen Llcher- und Bergstraße wird hierniit aufgehoben.
Gießen, den 12. März 1903.
virviihcrzogti'.» Gießen.
Hechler.
Heer und Flotte.
HeereSergänzungSge schäft. Der Reichskanzler hat die Ergebnisse des HeereS-ErgänziingsgcschäfteS für das Jahr 1901 vorgelegt. Rach dieser Zusammenstellung waren ichon vor Eintritt m das gestellungspflichtige Alter 21 492 Mann als Freiwillige in daS Landheer, 1773 Mann als solche in die Marine eingetreten. Von den gemusterten Gestellungspflichtigen sind 664 127 wieder zurückgestellt worden, 1219 als unwürdig ausgeschlossen, 41 332 als untauglich auSgennistert, 100 071 als minder tauglich dem Landsturm l, 83 646 als künftig tauglich der Ersatz-Reserve und 1308 ebenso der Macine-Ersatzreserve überwiesen, 228 406 zum Dienste anSgehobcn, und zwar 216479 zum Dienste im Heere mit der Waffe, 4701 zum Dienste im Heere ohne Waffe, 3258 auS dec seemännischen bczw. halbscemännischen Bevölkerung für die Marine, 4968 auS der Landbevölkerung für die Marine; 13574 vollkommen Taugliche blieben überzählig, nachdem inzwischen 27494 freiwillig >n daS Landheer und 1356 freiwillig in die Marine eingetreten waren. Bemerkenswert ist das Verhältnis zwischen freiwillig Eingetretenen und AuSgehobenen im Landheer 1:5, in der Marine 2:6 und die große Zahl der vollkommen lauglichen Ucberzähligen gegenüber den Vorjahren mit 1267 (1900) und 5187 (1899).
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Rotationebrud u. l0*t- lay bei Br 2 dt 'tchen Unwerl.-Buch- u.€iem- brudeieH'üieriditfiben) tteöufiion, lifpeOma» unb Druderet.
ymiiil"d;tf<i.
Berlin, 12. März. Oberleutnant von der deutsch-ostasiatl'schen Schutztruppe,
Zum Manifest des Zaren.
Das gestern bereits von unS mitgeteifte Reformmanifesi des Zaren ist für die Oeffenllichkeit eine ebensolche lieber» raschung, wie sie seinerzeit das Abrüstungsmanifest bar- stellte. Nikolaus II. hat das schone Ideal, ein Beglücker Sex Völker und in erster Reib« seines Russenvoltes zu sein. Man kann nicht sagen, daß er in diesen Reformbestrebungen mit jenem Elan vorgeht, der morgen ausführen will, was heute zur Ueberzeugung geworden ist. Ter Zar läßt den Ideen und Plänen, die an ihn herantreten, Zeit, um bann, wenn es am wenigsten erwartet wird, ein ganzes Programm zu geben. Ter tn dem neuen Manifest ausgcdructte Entschluß, „zur Reife gelangte Bedürfnisse des Staates unverzüglich zu befriedigen", wird von der ru,sischen Presse gleich acs Beginn einer „Selbstoer w a l t u n g s - A e r a" aufgesaßt. Tas ist wohl eine überschwängliche Hoffnung, aber fie läßt sich verstehen in einem Lande, wo die bescheidensten Wünsche nach einer mehr den heutigen Anforderungen entsprechenden Gestaltung der innerpolitischen Verhältnisse als ordnungswidrig, wenn nicht gar umstürzlerisch verpönt waren. Genau be- rt ad) t et, ist es nicht allzitviel, was der Zar den Untertanen gewährt, die et allesamt ausfordert, mitzuwirken bei der Befestigung der sittlichen Grundlage der Familie, bei Schule und des öffentlichen Lebens. Die Besserungsabsichten gehen in der Hauptsache die Landwirtschaft an, die sich allerdings gerade tn Rußland im erbarmungswürdigen Zustand befindet. Eine radikale Alaßregel ist die Aufhebung der gemeinsamen Haftung für die von Gemeinden auüubringenbcn Steuern. Diese Solidar-Haft- pflicht war nicht nur, wie das Manifest sehr milde fidj ausdrüctt, den Bauern „läftig", sondern eine unerträgliche Bedrückung, zumal durch die brutale Härte der ©teuer- eintreibung. Im übrigen kommt viel, wenn nicht alles, daraus an, w i e die angeordnete Revision der Gesetze für die Landbevölkerung betrieben wird. Verheißungsvoll tlingl die „Hinzuziehung von das öffentliche Vertrauen genießen- den Personen". Aber die stillschweigende Voraussetzung ist doch wohl dabei, daß diese Personen auch das Vertrauen der russischen Regierungsbeamten haben. „Unantastbar" bleibt nach dem Manifest der Gemeinbesitz.
Die ,Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Auch außerhalb der Grenzen Rußlands wird man die hohe Tragweite der Entschließung des russischen Monarchen zu würdigen wissen. Sie ist cm neuer Beweis für die erhabene Auffassung, die Kaiser Nikolaus von seiner Herrscherpflicht, für daS VolkSwohl zu wirken, in sich trägt. Der hohe Zug, der die mehr als achtjährige Regierung deS gegenwärtigen Oberhauptes Rußlands auszeichnete, kommt in der Betonung der Toleranz gegenüber Andersgläubigen nicht minder zum beredten Ausdruck, wie sein sehnlichster Wunsch, unbeirrt durch die unterirdische Wühlarbeit der Agitatoren, die im Volke schlum- mernoen Kräfte zur Mitarbeit an der Selbstverwaltung heranzuziehen. DaS Gelingen und Gedeihen deS Werkes werde in Deutschland mit aufrichtiger Sympathie verfolgt werben. Weiterhin erblickt das offiziöse Organ ber beutschen Reichsregierung in bem Gemeineigentum an Landbesitz eine „bem russischen Volk lieb geworbene Institution".
Ganz anders wird diese letztere Einrichtung in Rußland empfunden, als die Hauptursache der bäuerlichen Beschwerden. Ein kleines Zugeständnis enthält ja auch in dieser Hinsicht das Manifest leibst, indem es das Ausfindigmachen von Degen vorneht, um den Bauern den Austritt aus den Gemeinden zu erleichtern, d. h. eine anderweitige Ansiedlung zu suchen. Ein Ansatz zur Selbstverwaltung findet sich in dem Befehl: Die Gvuoei.ne- menls- und KrciSverwallung ist zu reformieren durch Arbeiten der lokalen Vertreter. Wieweit die Adels-und Bauernbanken, denen größere staatliche Unterstützung zugesagt ist, zur Entwidlung des Wohlstandes „ber Grunb- öfeiler bes russischen DorflebenS, bes lokalen Abels und des Bauern" beitragen werden, muß die Zukunft lehren. Wertvoll, wenn wirtlich ausgesührt und auf die Tauer e st gehalten, erscheint die Prot.amierung religiöser Dulo- amfeit. Freiheit des Glaubens und Gottesoienstes für xernbe Konfessionen, das sind Wvne, die man von Ruß land aus mit besonderer Befriedigung vernimmt Beiläufig macht das „Berliner Tageblatt" daraus aufmerqarn, daß von einer Verbesserung ber politischen Lage ber Anbersgläubigen, besonberS ber „Juden", nicht die Rede sei. Im ganzen dürste auch wohl dies Manifest in seiner Wirkung lveit hinter den Erwartungen deS russischen Volkes Zurückbleiben. Wie es zu gehen pflegt im Zarenreich: fortschrittliche, freiheitliche Maßregeln
wechseln mit solchen ber schärfsten und energischsten Art. Die revolutionäre Bewegung wird nunmehr mit einer Politik des Entgegenkomincr. zu lammen versucht. Ob eö nicht zu spät ist, - bi' Frage.
In Wien findet da' bereits eine abfällige
Beurteilung. Die ,9leuc Freie Presse" erflän, das gjlamfeft enthalte nichts von bem, was jchon feit Langem
Kunst uni) Willtiilchujl.
— ,D e r blinde Passagier" von Blumenthal und Kadelburg hat nun auch in sr r a n k f n r t a. M. vor anSverkanftem Hause die Nordlandreise auf der »Viktoria Luise" angelreten und die Zuschauer enlschieden besser unterhalten als das aus derselben Werkslatte hervoraegangene ,2heoterbotfe und wird eine Zeitlang auch dort volle Häuser machen. Tie Ausführung lieg mchtS zu wünschen übrig. Auch die Ausstattung ^ar glänzend, und namentlich die Darstellung des schwankenden LchisfeS am Schlüsse des ersten Auszuges wohlgelungen.
GietzeimAnzeiaer
''J General-Anzeiger w
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis (Ziehen
Sitzung der Stadtucrordurlru.
Gießen, 12. März 1903.
Anwesend: Cberbgm. Mecum, die Lcigg. Georgi und Heyligenstaedt, Ass. Curschmann und 20 Stadtverordnete.
Oberbgm. Mecum teilt ber Versammlung mit, baß das stä btische Elektrizitätswerk im Monat Februar b. I. ein Plus von burchschnittlich 11 Proz. in Gelb berechnet, gegen ben gleichen Monat im Vorjahr auf zu», weisen hat. — Weiterhin teilt Cberbgm. Mecum ber Versammlung mit, baß bad ben Schulkindern bisher verabreichte warme Frühstück bemnächst nicht toeüer abgegeben werben kann. Der Verein ti-onteniia habe zwar >n ber letzten Zeit eine solche Verabreichung noch ermöglicht, doch wirb sich biese segensreiche (SinrLotung schon in ben nächsten Tagen wegen Mangels an Mitteln nicht weiter durchführen lassen. — Von ber Universitätsbibliothek sind ber Stabt mehrere wertvolle Bücher unb Urkunben aus bem 17. unb 18. Jahrhundert zum Geschenk gemacht worben. Cberbgm. M e c u m erklärt, baß er ber Universitätsbibliothek nalnens ber Stadt dafür gebankt habe, womit sich bie Versammlung einverstanden erklärt.
Das Gesuch des MetzgermcisterS LubwigSchneider um Erlaubnis zur Vornahme von Bauveränberungen an seinem Hause Neustadt 18 bezw. T.spens von ber Sau- orbnung wird in ablehnenbem Sinne b^schicben. Tie Bau- beputation hatte bas Gesuch nicht befürworten können.
Das Ministerium des Innern hat bem Kreisamt einen Entwurf rugehen lassen, ber bie militärische Organ i- fation ber Schutzmann schäft in Gießen regeln soll (nach bem Gesetz vom 27. August 1902 über bie Polizei- ko sten). Die Stabt ist nun burch Vermittlung ber Polizei ersucht worben, chre Zustimmung zu bem Entwurf zu erteilen. Cberbgm. Mecum führt aus, baß bie hauptsächlich in Betracht tommenben Bestimmungen weniger scharf ffien, als früher angenommen wurde. Nur zwei Drittel ber Schutzleute sollten sich aus Militäranwärtern rekrutieren: alle aber müßten im Heere gebient haben. Die aktiven Schutzleute müßten als Unteroffiziere gebient haben. — Stabtv. Pirr hält biese letztere Bestimmung für eine Beschränkung im Sinne ber bisherigen in ber Versammlung vertretenen Ansichten. — Cberbgm. Mecum weist barauf hin, daß bie militärische Organisation ber Schutzmannschasc für bi: Stabt eine Ersparnis von 5000 Mk. jährlich bedeute, unb baß bie Versammlung sich bereite früher in zustimmendem Sinne schlüssig gemacht habe. — Die Versammlung genehmigt darauf ben Entwurf.
Tie Festsetzung von P^e.fln für bie Ausführung unoor- hergesehener Arbeiten bei ber Kanalisation wird nach bem Anträge ber Ba^bcp^tat.on g:n:hm.gt.
Für bie Beschaffung von Kanalreinigungs- gerätschaften (zwei zweiräbrige Handwagen, Kanalanzüge, Stiefel rc.) werben nach^bem Anträge ber Bau- beputation 1200 Mk. bewilligt. — Stabtv. Löber fragt an, ob diese Gerätschaften im Wege ber Submission ober freihändig vergeben würden. — Cberbgm. Mecum antwortet, daß sie nur freihändig vergeben werben könnten, weil sie Spezialartikel einiger weniger Fabriken seien.
Kommerzienrat Gail hat bie Stabt um Überlassung von Kehricht zur Ausfüllung von Wiesen ersucht. Die Versammlung beschließt, ihm ben Kubikmeter Kehricht zu 2i/2, bezw. für burchgearbeitcten Müll zu 12Psg zu überlassen. — Stabtv. Rann möchte biese Gelegenheit benutzen, um auf einen Ueoelstanb in unserem Straßenrei- nigungswesen hinzuweisen. Er habe wieberholt beobachtet, baß am Sonntagmvrgen die Remigungsüolonnen auf ben Straßen in Tätigk.it seien. Er halte diese Zeit nicht für geeignet — Cberbgm. Mecum entgegnet, baß sich bei unserem jetzigen System bie Reinigung ber Straßen am Sonntagmorgen nicht vermeiden lasse; während ber Kirch- zeit fänbe sie indessen nicht statt
Für Aufstellung eincS W a sse r m e sse r s auf dem neuen Friedhöfe werben 2ö0 Mk. bewilligt Ferner f.nl sowohl auf bem alten wie bem nev-n Friedhöfe z.oei Haiid-
roagen zum Transport bet Lei Yen von den neuen Leichenhallen nachdem Grabe notwendig geworben. Die Lieferung berfllben ist ausgeschrieben worben. S5 sei, wie Cberbgm. Mecum ausfuhit, bei 5 Firmen angif.agt worben, bavon hatten 3 geantwortet Tie Be.ubcputation beantrage nun, bie Wagen ber mindestfordernben Firma Louis Faber für zusammen 410 Mk. zu übertragen. Die Wagen sollen den in Darmstabt gebräuchlichen ähnlich h.rgestelit werben. Die Versammlung beschließt demgemäß.
Zur Durchführung ber bcie.ls früher beschlossenen Friebhofs- unb Begräbnisorbnung ist ber Erlaß einer Polizeiverorbnuitg erforderlich, die die notwendigen Strafbestimmungen enthält. Oberbgm. M ecu nl verliest bie, vom Ass. Curschmann entworfene Ver- orbnung. — Stabtv. Heichelheim fragt an, ob bie Ver- orbnung ber juristischen Kommission vorgelegen habe, was Cberbgm. M ccum verneint. — Stabtv. Loder hält es für zweckmäßig, baß jedes Mitglied der Dcrsamtnlung vor der Beratung darüber ein Ezemplar ber Verordnung zur Durchsicht erhalten solle. — Cberbgm. Mecum erklärt darauf, baß es sich lediglich um eine Formalität handle. — Tie Versammlung schließt sich den geltend gemachten Einwürfen an und vertagt bie Angelegenheit
Für bie Beleuchtung ber Li ch erstraße biSzum Siech en Haus hat sich bie Aufstellung einer Laterne als notwendig erwiesen. Es wirb beschloßen, zu dieser Be-« leuchtung der Billigkeit wegen elektrisches Licht zu verwenden unb einen Betrag von 170 Mk. dafür zu bewilligen.
Der Voranschlag für bas stäbtcsche Gaswerk schließt mit einer Summe von 577 400 Mk. in Einnahme unb Ausgabe ab. Bemerkenswert ist, baß für 1901/02 bie tatsächliche Einnahme 627 476.87 Mk., bie Ausgabe 501685.96 Mk. betrug. Der Vergleich ergiebt eine Mehreinnahme von 125 S9J.91 Mk. Von ben Einnahmeposit.onen des Voranschlags sind heroorzuheben: für GaS 222121.97 Mark, für Koks 78340 Mk., für GaSeinrichtungen 32 000Mk. Zn ber Ausgabe sind für Gaökohlen 98 088.40 Mk. verzeichnet. Der BetriebSüberschuß ist mit 58 700 Mk. angegeben.
Ter Voranschlag fü r bas stäbt Wasserwerk schließt mit einer Summe von 250 8.0 Mk. ab. Die Einnahme aus Wasserzrns beträgt 110 100 Mk., ber Betriebs- Überschuß ist mit 14 970 Mk. angenommen. Jrn vergangenen Zahre betrug bie tatsächliche Gcsamteinnahme 237 909.09 'JJiarP, ber eine Ausgabe von 200ö81.^4 Mt gugenuberftanb. Ein Vergleich ergiebt eine Mehreinnahme von 37 027.75 Mk.
Ter Voranschlag für bas stäbtische Elektrizitätswerk schließt mit einer Summe von 114100 Mark ab. Zn ber Emnahme finb für abgegebenen elektrischen Strom 74 COO Mk. angenommen worden. Ein Betriebsuberschuß ist nicht in Rechnung gezogen worben.
Die vorstehenben brei Voranschläge werben von der Versammlung genehmigt.
Die Veriammlung beschließt bann, ber Mathilben- fliftung für bie Provinz Oberhessen, bie sich die Errichtung und Unterhaltung von Kleinkiirber-Bewahr- anstalten zur Aufgabe gemacht hat, beizutreten und als Mitgliedsbeitrag jährlich 10 Mk. zu bewilligen.
Tas Gesuch des Wirtes Karl Kobel um Erlaubnis zum Gastwirtschaftsbetri eb im Hause Liebig- straße 9 wird gm^hmigt. — Tas Gesuch des Kasper Müller um Erlaubnis zum Branntweinausschank im Hause Lindenplatz 12 ro.rb wegen nicht genügender Räumlichkeit abgelehnt. — Tas Gesuch des Ludwig Feld- Haus um Culaubnie zum Beiriebe einer Gastimr.schäft im Hause Frankfurterstraße 23 werd genehmigt. — Damit ist bie Tagesordnung erschöpft.
Cs folgt geheime Sitzung.
inrnürrfiltüs-iladiridjlrn.
— TaS Rektorat der 2 ü b i n q e r Universität für datz Studienjahr von Ollern 1903 04 wurde dem Vrolessor für deut- |cbes burqerliches Recht, * r. Clio endt übertragen. Wendt promovierte 1869 in Rostock und roirtte dort zunächst als Rechts- atuvalt und Senator. Cl-ern 1673 (ant er als Nachiolger von Eck nach Gießen, Ostern 1876 nach .)ena als Nachfolger von Ende- mann. Zn Jena war er zugleich lUhtgüeb des Oberavpellarions- geriditeS bis zu dessen Aushebung. Seit Ostern 1893 wirft er in Tübingen als Nachiolger von Tegenkolb.
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