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Evstes Blatt
153. Jahrgang
Samstag lÄ.Dezemver 1903
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monatlich 75131., oterteb
A jährlich Mk. 2.20, durch
Nr. 292
Vrttietnt täglich auger Sonmags.
Den» Gietzener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien- hättet viermal tn der Woche beigelegL
Hotulion«btutf u. Sier» lag bet Brüh l 'schcn 9ntver1.-Buch- «.Steindrucke ret (Pietsch leiben) Stebuftton, (fcj-peöitwn und Druckerei:
Schulst ratze 7.
Ubiette sür Deveschenr
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General-Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
deutsches Reich.
Berlin, 11. Tez. Der Kaiser empfing heute den Staatssekretär Grafen Posadowsky, den Ches des Zivil- kabinetts von Lncanus, den Architekten Bodo Ebhard und Generaldirektor Ballin.
— Aus Kiel schreibt man: An der Instandsetzung der kaiserlichen Jacht „H o he n zo l l e r n", die sich imj Ausrüstungsbassin der kaiserlichen Werft befindet, wird zur Zeit eifrig gearbeitet. Der Kommandant des Schiffes, Kapt. z. S. v. Usedom, ist aus Berlin zurückgekehrt und hat das Kormnando wieder übernommen. Es ist nicht zu erwarten, daß das Schiss bereits in den nächsten Wochen in See gehen soll. Ta es mit halber Besatzung in Dienst steht, würde die Scebereitschast allerdings in wenigen Tagen herbcizuführen sein. Aus den im Umlauf befindlichen Gerüchten darf man aber schließen, daß die Abreise schwerlich vor Februar erfolgen wird. Als Termin wird der 6. Februar genannt, an "welchem Tage die Jacht sich angeblich in das M i t t e l m e e r begeben soll, um dort zur Verfügung des Kaisers zu stehen.
— In der kürzlich stattgehabten Konferenz des R e i ch s- postamts mit den Vertretern der wichtigsten ^Handelskammern legte Sraatssekoetär Kiaetke den Repräsentanten des tzandetsstandes dringend ans Herz, dafür einzutretcn, daß, nachdem die Pojtverwaltung mit großen Kosten deutsche Kabel habe Herstellen lassen, nunmehr auch die deutschen Einrichtungen ausschließlich benutzt würden. Ec könne auf dem Wege der Schaffung eines deutschen Kabelnetzes nur weiter sortschreiren, wenn er die Unterstützung des deutschen Handelsstandes finde.
München, 11. Dez. Gegenüber einer Rede des Grafen Crailsheim, in der dieser davon spricht, in der Presse fei ausgeführt worden, das Freundschaftsverhältnis zu Preußen sei nicht nötig, eine Majorität g e g e n P r e u ß e n sei l e i ch t' z u b i l - den und dann der Regierung den Rat erteilt, ihre Politik nicht aus eine solche Majorisierung Preußens zu stellen, wies Ministerpräsident v. P o d e w i l s in der heurigen Sitzung des Reichsrats außerhalb der Tagesordnung zurück, da dies die Befürchtung erwecken könne, ob diese politische Tendenz nicht außer Bereich der Möglichkeit liege. Im freundschaftlichen Zusammengehen mit Preußen werde das weißblaue Banner stets treu zur'Fahne des Reiches stehen. Graf Crailsheim erklärte hierauf, seine ges rige Rede enthalte reine Spitze gegen die Regierung. Sodann kam der Etat der psäl- z i j ch e n Ei j enba h neu zur Beratung. Dabei hob Prinz Ludwig von Bayern hervor, daß man heute den Staatsbahnen unbedingt den Vorzug vor den Privatbahnen gebe. Die Verstatklichung der pfälzischen Dahnen würde zweifellos einmal erfo.gen. Auf die Rh ein korrektiv n eingehend führte Prinz Ludwig aus, bis Straßburg könnten Schiffe noch ohne Korrektion verkehren. Wollte man die Korrektion noch weiter durchführen, so dürfe Ctraho^rg nicht de. Endpunkt jein, sondern es müsse die Korrei.i.m bis zum Bodensee weitergeführt werden, damit der Bodensee der Endhaseu des Nyeinverkehrs für den Kontinent we-.de. Was die Konkurrenz der fremden Bahnen gegenüber unseren Bahnen uno zwar die Majorisierung, unserer Bahnen betreffe, so verweise er auf die Ausjührungen des Grasen von Crailsheim über die Majorisierung Preußens durch andere Bundesstaaten. Preußen könne im Bundesräte förmlich majorisiert werden und ebenso könne Preußen den anderen Staaten gegenüber sein Ueber- gewicht in Bezug auf die Eisenbahnen.beweisen. Sowenig es angezeigt ;ei, eine Majornierung Preußens im Bundesräte durchzujuhren, ebeujo wenig sei cs angezeigt, daß die preußischen Eisenbahnen den anderen einfach mit Gewalt ihr Leben nehmen. Das deutsche Reich werde dann gedeihen, wenn die Grundlagen des Mitexnauoerwirteus hochgeya^en wurden und das G e a e n e i n a n d e r w i r k e n vermieden werde, wie es ja Gott sei Dank der Fall sei. - Der Etat selbst wird schließlich genehmigt.
Ausland.
London, 11. Dez. „Palt Mall Gazette" spricht offen von dem Ausbruch eines Bür ger krie ges in Sü d- a j r i k a, infolge der Einführung von chinesischen Arfeitern.
Paris, 11. D.z n parlamentarischen Kreisen wird lebhaft erörtert, daß der nationalistische Abg. Berry, aus dessen Verlangen hin der Zeuge 'Eros in der Humbert- Achüre vom Untersuchungsrichter verhört wurde, sich unsterblich blamiert hat. Die meisten Blätter belustigen sich über den Mißerfolg des Untersuchiungsausischusscs. Abg. Rouanette, welcher in der gestrigen Sitzung des Ausschußes die Haltlosigkeit der Auslagen Eros' darlegte und Berry dafür verantwortlich machte, hatte mit letzterem einen heftigen Wortwechsel, dessen Folgen wahrscheinlich ein Duell sein dürste.
Belgrad, 11. Dez. Wie verlautet, erhoben der türkische und der österreichische Gesandte bei der Regierung ernsten Einspruch gegen die erfolgte Bildung eines Geheimkomitees zum Zwecke der Vorbereitung eines serbischen aktiven Eingreifens in die macedonische Bewegung im kommenden Frühjahr. Diesem Komitee gehören aktive serbische Staatsbeamte und Offiziere an. In den letzten Tagen wurden bereits 4000 Gewehre nebst Munition in Altserbien eingeschmuggelt und in Risch und Leskovac ein Dynamit lager für den Auf stand errichtet.
Tokio, 11. Dez. Das Abgeordnetenhaus wurde heute, am 11. November, ausgelöst. In amtlichen Kreisen hat man gehofft, daß das Abgeordnetenhaus den in der am 10. Dezember beschlossenen Antwort aus die Thronrede erhobenen Vorwurf gegen die Regierung heute zurücknehme. Da dies aber entsprechend den von den verbündeten Parteien in den Versammlungen angenommenen Beschlüssen nicht geschah, entschloß sich die Regierung zur Auflösung der Kammer.
Rewyork, 11. Dez. Nach einem Telegramm aus Colon sind dort aus dem Innern Columbiens Meldungen eingetrosfen, daß die gegen Panama vvrrückenden to- lumbijchen Truppen zu r ück b e o r d e r t seien. Die Truppen, welche einen Weg durch das Gebirge in der Richtung von Panama bahnen sollten, sind nach großen Leiden nach Karthagena zurückgekehrt.
Kirche und Schute.
Mainz, 11. Tez. Tie heutige Tagung des Diözesankirchen vor stau des der Diözese Mainz wurde durch den neuerwählten Bischof Kurst ein eröffnet. Zu Vorsitzenden wurden Landtagsabg. Dr. Schmitt und Bürgermeister Reff (Bingen) getvählt. Der Hauptvoranschlag für das Rechnungsjahr 1904 wurde im großen Ganzen nach den Vorschlägen der bischöflichen Kommission genehmigt. Dem Ansinnen der bischöflichen Behörde, von den Ueberschüssen des laufenden Jahres 21 000 Mk. für die Unterstützung des Pfarrfonds in sieben Gemeinden der Diaspora zu bewilligen, wurde vorerst noch nicht zugestimmt. Tie Entscheidung darüber soll in einer demnächstigen Sitzung herbeigesührt werden. Beschlossen wurde, daß für das folgende Jahr die Stiftungszinsen und Stolgebühren der Geistlichen bis zum Betrage von 200 Mk. nicht in das Pfarreinkommen eingerechnet werden; der dadurch verursachte Mehraufwand wird in Höhe von 15 000Mk. zu Lasten des Budgets übernommen. Ebenso wurden dem Antrag der bischöflichen Kommission entsprechend die Reisekosten und Diäten der Dekane im Betrage von 1000 Mk. für das nächste Jahr zur Entlastung des allgemeinen katholischen Kirchenfonds von dem Diözesankirchenvorstand übernommen. Für die Besoldung eines neuen Pfarrkuraten in Worms-Hochheim wurden für ein Jahr 1800 Mt. bewilligt. Der Steuerkoeffizient für die allgemeine katholische Kirchensteuer wird für 1904 auf 6 Prozent belassen. Die Sitzung wurde mit einem Hoch auf den neuen Bischof geschlossen.
Aus Stadl und Kant».
Gießen, den 12. Dezember 1903.
* * Großherzogs Geburtstagsspende. Manche die ein warmes Herz für unseren Großherzog haben und ihre Hand stets auftalen, wenn es galt, einem edlen Zweck zu dienen, haben bei der jetzigen Sammlung gesagt, das Geld könnte für ein Kinderhospital oder dergleichen besser verwendet werden. Darüber läßt sich gewiß reden, wir möchten uns aber doch den Einwand gestatten, daß man bei einer Gabe, die erfreuen soll, in erster Linie doch berücksichtigen muß, was den Euipfänger am meisten beglückt. Daß dies bei der Wahl, die man hier getroffen hat, unbedingt der Fall ist, glauben wir ganz sicher behaupten zu dürfen. Unser Großherzog ist unablässig bestrebt, das Kunstgewerbe in Hessen zu fördern und aus diesem Gebiete dem Lande eine erste Stellung zu erobern, wie sie bisher z. B. Bayern hatte. Eine Menge Dinge, die früher aus Bayern auf den Markt kamen und alles das, was z. B. besonders jahraus, jahrein aus England bezogen wurde, alles dies soll man in Zukunft ebenso schön, ja künstlerisch viel wertvoller und das ist die Hauptsache, viel billiger in Hessen herstellen. In dem Ernst des Lebens unseres Großherzogs bildet die Lösung dieser Aufgabe und diese künstlerischen Bestrebungen seine liebste Beschäftigung und er findet auch darin erholende, lichtvolle Stunden, gerade in der jetzigen, ernsten Zeit. Unser Großherzog brachte erst kürzlich erhebliche persönliche Opfer, die größere Gewerbetreibende in Hessen sehr zu schätzen wißen. Fernstehende haben aber heute schon das Gefühl der Genugtuung und des Stolzes, wenn sie fast in allen größeren Städten des deutschen Reiches, ja selbst in England in gewerblichen Ausstellungen oder an den Schaufenstern der Geschäfte Gegenstände finden, die Hessen ihre künstlerische Entstehung verdanken. Es ist beabsichtigt, im nächsten Jahre in St. Louis (Amerika) eine größere hessische kunstgewerbliche Ausstellung zu veranstalten, wozu Se. Königl. Hoheit schon ganz bedeutende Kräfte gewonnen hat, da begründete Aussicht vorhanden ist, bei unfern deutschen Landsleuten in Amerika dem Kunstgewerbe nicht -unwesentliche Absatzgebiete zu erschließen. Ein solches großangelegtes Werk, wie es unser Großherzog begonnen hat, bedarf stelbstredend aber auch barer Mittel, wenigstens im Anfang und glauben wir, daß es nicht zu unbescheiden klingt, wenn an alle Einwohner Hessens die Bitte ergeht: ,Gebe Jeder nach seinen Kräften, aber gebe Jeder etwas."
* * Hessische Vereinigung fürVolkskunde. Dir Gießener Ortsgruppe dieser Vereinigung hält ihren zweiten Mitgliederabend am nächsten Montag, den 14. Dez. 1903, abends 8V4 Uhr im unteren Saale des Cafö Ebel ab. Prof. Dr. Gro 0 s wird einen Vortrag.über die Anfänge der Kunst und die Theorie Darwins halten, und Landgerichtsrat Dorn- seiff wird über einige Beobachtungen über die Fremdwörter in den oberhessischen Mundarten berichten. Da, wie aus dem Inserat dec Donnerstagnummec unseres Blattes ersichtlich, auch Nichtmitglieder der Vereinigung als Gäste willkommen sind, so sei auch an dieser Stelle auf die beiden gewiß allgemein interessierenden Vorträge hingewiesen.
* * Schwere Zustellung. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellmig an einen Verschollenen ist, wie uns aus Mainz berichtet wird, an der Gerichtstafel des Großh. Amtsgerichts Mainz Folgendes angeschlagen: ,Der Maurer Adam Ludwig Stau der in Bretzenheim als Vormund der entmündigten Katharina Franziska Stander daselbst beantragt, den verschollenen Jakob Stander II., geboren ungefähr 17 81 zu Bretzenheim, zuletzt wohnhaft dortselbst, für tod zu erklären." Jedenfalls dürfte dem Verschollenen, der jetzt im Alter von 122 Jahren stehen müßte, fein Zahn mehr wehe tun; er wird sich auf die öffentliche Zustellung nicht mehr melden.
Atterumr.
Im Herzen von Asien. Die uibeter haben sich /licht geschont, europäische Forschungsreisende in der grau- samsten Weise zu mißyandeln und unter unsäglichen Mar- tern zu töten. Gegen den erjohgreichflen Apeirfoiycyer unserer Tage, den unerschrockenen L-chweden ^r. Sven von Hedin, haben sie sogar eine ganze Armee mooil gcniaaji, um ihm den Durchzug durch die heiligen Provinzen des Landes zu verwehren! Soeben erscheint unter dem ^rtel .,Jm Herzen von Asien" im Verlage von F- A. Brockhaur, in Leipzig Hedins Bericht. Es ist ein klastisches R.er)ewerl mit hochinteressantem Inhalt und überaus rerchhalttger und fesselnder, illustrativer Ausstattung Die fchwrerrgjte Aufgabe, die sich Hedin aus seiner mehr nly drei ^zayre in Anspruch nehmenden Reise gestellt harte, war die Durchquerung Tibets, des mächtigsten Gebrrgslandes der C - . Zur Erforschung des Sees Lop-nor, der ,eit ^ahrtautenuen leine Lage in rätselhafter Weise verändert, begann ^cbin seine Reste durch eine bis dahin mnnoglich er;chernende Fahrt zu Schiff aus dem Tarim durch die ödeste Wüste der Erde gegen deren Schrecken die Gefahren der Sahara em Kinder pul sind. Nach allerlei Gefahren und Abenteuern die mit dein unbekannten, tückischen Gewässer verbunden waren unternahm er einen Marsch quer durch die Wüste, dessen Schilderung viel Aufregendes b.eret. ^tt Erstaunen verfolgt der Leser die Entdeckung einer uralten Stadt, dre Hauptstadt eines Königreichs, mit dem die Hunnen Bünd
nisse in jenen uralten Zecken abjchlossen, als sie noch im innersten Asien saßen und mit den chinesischen Kaisern Kriege führten. Der unbarmherzige Wüstensand, der Hedin auf seiner ersten Reise in jenen Gevieten so schwere Opfer auserlegt hat und der auch diesmal die Karmvane wieoer- holt mit dem Untergang bedrohte, halte einst auch diese große Stadt verschüttet und nur in Sagen, klang die Kunde von ihr in unsere Zeit hinein. Die größte Bewunderung erfüllt i) en Leser aber bei der Schilderung der Wanderungen Hedins in Tibet, dem höchsten Gebirgsland der Welt. Dort bewegte sich der Forscher mit seiner Karawane, der größten, die je ein Reisender in Asien zu führen hatte, in Höhen, die weit über dem Mont Blaue liegen und in einem Klima der widerwärtigsten Art. Die Gefahren, die dem Reisenden sowohl durch die unwirtliche Natur des Landes, als auch durch den Menschen entgegengestcllt wurden, waren derart, daß Hedin ausruft, er wolle lieber zehnmal durch d ie m ö r d e r i s chst e Wü ft e zie h e n, als noch einmal durch Tibet! Älan toeiy nicht, was man mehr bewundern füll, die Ausdauer des pur die Wissenschaft zu jedem Opfer bereiten Forschers, den Mut und diplomatiscyen Sinii des mit allen Schlichen asiatischer Politik verrrauten Mannes, oder die tteue, rührende An- hänglichkeir, die Hedin als warmherziger Germane nicht nur feinen Leuten, sondern selbst den vieren seiner K.ara- wane entgegendrstugt. Köstlich smd.die dramatischen Schilderungen der Begegnungen mit tibetischen Gouverneuren unb anderen höchuen Beamten des Dalai-Lama, und mau
ist erstaunt über die dreisten Aurworten, die Hedin als Gefangener des Dalai-Lama sich zu geben erkühnt. Ein Gefangener des Dalai-Lama war Hedin in der Tat. Auf seinem tollkühnen Verstoße nach der heiligen Stadt Lhasa, die er als Mongole verkleidet, nur von zweien seiner Leute begleitet, erreichen will, wird er vom mächtigen Kamba Bombo abgefangen. Die Tibeter haben ein scharfes Auge aus Hedin, der wiederhott droht, in Eilmärschen nach Lha>a zu dringen: erleichtert atmet der Dalai-Lama auf, als Hedin eiidlich an der Grenze von Ladak anlangt, also auf englischem Gebiet. Leichen von Menschen und Tieren bezeichnen die via dolorosa des Forschers durch Tibet, aber der Gewinn dieser Reife für die Wissenschaft, für die Menschheit ist außerordentlich groß.
S ch w ä tz ch e n. Bilder und Reime von E. K r e i d 0 l f. Verlag von Sch afft ein u. Co., Köln. Der Verlag von Schasstein u. Co., dem wir bereits niehrere moderne Kinder- büchlern verdanken, liefert in dem vorliegenden Buch wieder ein allerliebstes Muster neudeutscher Kinderrunst. Die Reime sind nau) Form und Inhalt dem Fassungsvermögen der Kleinen glücklich angepaßt, sodaß sie vvn ihnen bald auswendig gelernt werden dürsten Ebenso vorzüglich ist der Bilderschumck, der die Phantasie des Kindes außerordentlich zu beleben und zu beschäftigen geeignet ist Selbst ein Erwachsener wird sich mit Vergnügen die gelungenen Jllu- firaiionen betrachten.


