Erstes Blatt
ISS. Jahrgang
Montag IS. Januar 1903
Adresse für Depeschenr ««zeige» Gieße«.
Aernsprrchanschluß Nr. 61.
Nr. 9
erscheint tL-lich au&er Sonntags.
®em Gießener Anzeiger ^werden tm Wechsel mit dem Sesflschen Landwirt die Siebener Familien» -blätter viermal in der Woche beigelegt.
Notationsdruck u. Verlag der Brühl 'schen Unwers.-Buch- u.0tem- bruderet lVietsch Erben) Äebahuw. Ervedition und Druckerei:
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Amis- und AnZeigeAait für den Kreis Gießen ZWW _____ ** zeigente'il: HanS Beck.
KcKünntmachMg.
Betr.: Die Ausführung der Verordnung vom 6. Februar 1901 das Gewerbe der Gesindeoermieter und Stellenvermittler betr.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die von den hiesigen Vermietfrauen beanspruchte Gebühr beträgt
1. für Vermittelung eines Dienstboten an eine £en> ftajap in Gießen Mk. 5.—. (Frau Pitzer Mk. 8.—)
2. für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herr
schaft nach auSwärtS Mk. 7.— (FrauPitzer Mk. 4.—, Frau
Heßler Mk. 6.—) wovon der Dienstbote jeweils Mk. 2.— zu entrichten hat.
Bezüglich der Gebührentaxe des Gesindevermieters DorhS ist eine Aenderung nicht eingetreten.
Gießen, den 10. Januar 1908.
Großherzoglimes Polizerumt Gießen.
Hechler.
Komische Wochenschau.
Mit Ereignissen, toelche die schwersten Folgen haben können, beginnt das neue Jahr seinen uns unbekannten Lauf. Kaum sind die verschiedensten „Fragen" in Fluß gekommen, so tauchen andere mäßig große Fragezeichen vor dem Gesicht des Politikers auf und harren der schwierigen Lösung. Zu der venezolanischen, marokkanischen und macedonlschen Fratze tritt nun die verwickeltste und ui ihren Folgen bedeutsamste Frage hinzu, die wir kurzweg „bie" europäische Frage nennen können, die Dardanellen - frage. Sie ist schon nahezu 100 Jahre alt, läßt also nach dieser Beziehung nichts zu wünschen übrig. Ihr Hobes Alter läßt aber auch zugleich erkennen, daß sie dem, der ihr naht, verderbenbringend sein kann, weshalb man sich meist recht fern von ihr gehalten und die Lösung anderen überlassen hat.
Tie Tardanellenfrage hat im Laufe der Jahre die ver- schiedensten Wandlunaen durchgemacht und die beteiligten Staaten haben ihre Ansichten über ihre beste Lösung mehr als einmal gewechselt. Tie Schwierigkeu besteht bann, ob die Sperrung jener Engen als ein freies Hoheitsrecht des Sultans anzusehen ist, oder ob die Abschließung der Tardanellen einen europäischen Bölkerrechtssaü darstellt, zu dessen Wahrung sich alle Mächte alten anderen Ber- tragsmächten gegeiiüber verpflichtet halten müssen. Tas ursprüngliche Uebereinkommen, jedem Kriegsschiff die Turch- fayrt zu versagen, ist schon manchesmal durchbrochen Worten. Tie Tardanellenfrage ist jetzt akut geworden dadurch, daß Rußland vier nicht armierte Torpedofahrzeuge durch die türkische Meerenge ins Schwarze Meer fahren lassen will, und stellt sich dabei auf den Standpunkt, daß für nicht bewaffnete Kriegsschiffe der Weg stets frei ist. England hat gegen des astten heimlichen Feindes Plan sofort Einspruch bei der Pforte erhoben und diese, sich stützend auf Englands Freundschaft, scheint seine stillschweigend e Genehmigung zur freien Passage jener russischen Kriegsschisse zurück^Iehen zu wollen. Wenigstens verlauten die neuesten Nachrichten, daß dieserhalb diplomatische Verhandlungen eingeleitet seien. In England ist natürlich wegen oes ganzen Vorganges die Erregung fast ins ungeheuere ge
stiegen, und man fürchtet eine neue diplomatische Nieder- lage. Wir baben un5 über die politische Bedeutung der Frage bereits im dritten Blatt unserer SamStagnunrmer näher ausgesprochen.
In Venezuela haben die Vertreter der drei dort beteiligt?n Mächte, Deutschland, England und Italien, dem amerikanischen Botschafter ihre versöhnlich gehaltenen gleich- lautertden Noten überreicht, in denen zum Ausdruck kommt, daß, ehe die ganze Streitfrage dem Haager Schiedsgericht wird überwiesen werden können, ein Teil, namentlich alter deutscher Forderungen, befriedigt werden muß. Castro hat seine Antwort auch bereits überliefert, doch ist sie ihrem Inhalte nach noch nicht bekannt geworden. Zwar wird er versuchen, die Regelung der nicht verschiebbaren Forderungen in die Länge zu ziehen, er wird aber ganz gewiß an der Beharrlichkeit der deutschen Regierung, die um ihrer Ehre willen nicht nachgeben kann, Widerstand erfahren. Während seiner Präsidentschaft hat sich Castro der gemeinsten, banditcuartigen Raubpolitik schuldig gemacht. Trotzdem erhält die Republik moralische Stütze an den Vereinigten Staaten. Staatssekretär Hay soll beschlossen haben, den Schadenersatz für die Behelligung des Tampfers Caracas durch die Verbündeten diplomatisch zu unterstützen. Aus die Union ist in Punkto Treue und Freundschaft ebensowenig zu bauen, wie auf die englischen Vettern. Es zeigt sich deutlich, daß der dem Prinzen Heinrich auf seiner Reise entgegengebrachte Jubel und die hervorgetretene Begeisterung für deutsche Art und deutsches Volksleben nicht gegen politische Verwickelungen Vorhalten, daß beider! Amerikanern die Aussicht auf äußeren Nutzen den Sieg über Gefühle itnb Idealität stets davonträgt. Amerika fürchtet die Vergrößerung des deutschen Einflusses in den dortigen Gebieten zunächst in kommerzieller und dadurch auch in politischer Beziehung. Unsere Sorge ist die, baß man in den Ueberschwänglichkerts- gefühlen Amerika gegenüber seinerzeit viel zu weit gegangen ist, und dadurch den ohnehin schon vorhandenen und durch verschiedene glückliche Ruomente begünstigten Hochmut der Union unterstützt hat. Tie Folgen zeigen sich schon in der schärfsten Betonung der Monroedoktrin und in der nun schon fast offenen Parteistellung für die Raubrepublik.
Tie kriegerischen Operationen nehmen dabei ihren Fortgang. Tie venezolanischen Fahrzeuge wurden fortgenommen und das Zollamt von Puerto Cabello wurde von den Teutschen besetzt, ohne baß ein Schuß dabei tze- fallen. Neben diesen äußeren erheben sich innere Schwierigkeiten für Castro. Tie Staatsbank konnte die präsentierten Banknoten nicht umwechseln und ist dadurch eine finan- zielle Panik schlimmster Art hervorgetreten. Die Aufständischen, statt sich, wie anfänglich verbreitet, mit den Regierungötruppen zu vereinigen, haben diesen eine ganz entscheidende Niederlage beigebracht, dies alles dürste der Herrschaft des sich immer noch in seiner Herrschaft fühlenden und demgemäß von Hochmutsphrasen strotzenden Castvo ein vorzeitiges Ende bereiten. Tie Revolution, nichts neues in jenem Staatengebilde, soll unmittelbar bevorstehen. Wir fürchten, es wird durch die ganzen Manipulationen nicht viel für uns herauskommen und die Aufwendung von Arbeit, Kriegs- und Flottenmaterial ist vergeblich gewesen. Wenigstens können wir der Vorgänge bis jetzt nicht recht stoh werden.
Ter Stand der Tinge in Marokko ist fast noch der gleiche. Tie Unficherheit der Fremden ist vielleicht noch größer geworden und find dieselben darum von denKonsulu an die Küsten zu kommen, ein geladen worden. Angesichts der verzweifelten Lage hat es der Sultan für gut befunden, ich mit fernem Bruder Mulay Mohamed, den er stets als einen größten politischen Gegner angesehen hat, zu ver- öhnen. Tre Folge davon ist die, daß viele austührerische Stämme nach Fez zur Unterwerfung gekommen sind. Auffallend ist ferner die Nachricht, daß der Kronprätendent seinen entscheidenden Sieg über die Regierungstruppen, der ihm die Bahn nach der Hauptstadt frei gemacht, gar nicht ausgenützt hat. Vermutlich haben die an der Grenze stehenden französischen Truppen ihren Einfluß nach dieser Richtung hin geltend gemacht. England muß ohnmächtig Zusehen. Tie neue .Verwickelung in der Dardanellen frage, die entschiedenes Vorrecht behauptet, lenkt die Blicke von dem Larrde, in dem es gerne die britische Flagge gesehen hätte, notgedrungen ab. Zu einer anderen Zeit hätte England eine kleine Revolte in dem von der Natur so gesegneten Lande freudigst begrüßt. Momentan ist aber die britische Negierung zu sehr fast auf dem ganzen Erdball beschäs- ttgt, als daß e# in jeder „Ecke" seine Interessen, wie es gerne möchte, wahren könnte. Uns kann diese Verlegenheit Englands ganz recht [ein.
Im benachbarten Frankreich gings in der vergangenen Woche, die die Ergänzungswahüii zum Senate brachte, [ehr bewegt zu. Tie Regierung hat allerdings bei einem Verluste von drei Mandaten fünfzehn neue gewonnen, worüber eitel Freude herrscht, da die regierungssteund- lichen Blätter betonen, die Wahlen seien viel besser ausgefallen, als man hätte glauben können. Tie Schlappe, die die Klerikalen und Nationalisten bei den letzten Wahlen zur Teputiertenkammer erlitten hätten, fei nun vollkommen geworden. Uns will's nicht so dünken. In den Wahlbezirken, in denen die Regierung besonders rücksichtslos gegen die Kongregationen vorgegangen war, ist der Gegensatz zu ihr ein noch viel stärkerer geworden und trat man mit größerer Entschiedenheit gegen sie auf. Tie Religion ist immerhin noch eftie Macht, die sich das Volk ungerochen nicht nehmen läßt. Wir halten eine innere Kttsis in Frankreich zwar noch nicht unmittelbar für bevorstehend, sie wird aber um so größer werden, je länger sie sich hinaus- zieht. Und Herr Combes hat noch nicht den gänzlichen Ausgang seiner Polittk erwogen.
In Spanien hat der alte Sagasta seine Augen für immer geschlossen. Er war mehrmals Ministerpräsident und Minister verschiedener Ressorts. Seit 1885 hat er mit kurzen Unterbrechungen die Regierung des Landes geführt und erst ganz vor kurzem wurde er durch Silvela abgelöst. Er hat seinem in politischer Beziehung so außerordentlich armen Heimatlande manche fortschrittliche Errungenschaft erbracht, so das allgemeine Stimmrecht, die allgemeine Wehrpflicht, die Geschworenen, auch die Civilehe. Später entsagte er aber immer mehr den freiheitlichen Gedanken seiner Jugend und würde daS Werkzeug deS in Spanien alles vermögenden Klerikalismus. Dessen Macht war er nicht gewachsen. Wer dagegen in Spanien anzukämpfen versucht, wird sicherlich zerschmettert. Ter allerdings noch kleine, dem Fortschritt huloigende Teil des spanischen Volkes weint dem einstmaligen Führer des Liberalismus, dem späteren Knechte des Klerikalismus keine Träne nach.
WoSert F.och über bett Typhus.
Robert Koch hat nach der „Voss. 3tg/ dem wissenschaftlichen Senat bei der Kaiser Wilhelms-Akademie in einem Vortrag seine Anschauungen über die Bekämpfung des Typhus dargelegt. Koch hebt hervor, in welchem Maße durch hygienische Einrichtungen in den Städten die TyphuSsterblich- keit heruntergebracht worden ist. Hingegen hat sich auf dem Lande in der Häufigkeit des Typhus nichts geändett. Es ist eine Eigentümlichkeit der ländlichen Bezirke, daß man dort die menschlichen Abgänge nicht mit Vorsicht beseitigt. Bei genauerem Einblick in die Vorgänge in den Typhusgegenden hat sich nun gezeigt, daß der Typhus im wesentlichen vom Menschen zum Menschen verschleppt wird. „Die Fälle in einem Hause*, sagt Koch auf Grund seiner Beobachtungen im Trierer Bezirk, „bildeten immer eine Kette. Es erkrankte eine Person, dann zwei ober drei Wochen später wieder eine, einige Wochen spater noch eine und so weiter*. Die scharfe Betonung der Verschleppung des Typhus von Person zu Person ist neu. Früher legte man das Hauptgewicht auf eine Ansteckung mit Typhuskeimen durch Wasser, wobei eine ganze Gruppe von Personen gleichzeitig gefährdet wurde. Koch nahm wahr, daß in Typhusgegenden, z. B. im Trierischen, häufig Typhuserkrankungen bei Kindern vorkommen, um derentwillen sich die Eitern der Erkrankten gar nicht an den Arzt wenden. Diese Typhusfälle entziehen sich der Kenntnis der Aerzte; sie werden nicht behandelt und es unterbleiben alle Vorkehrungen, die Verschleppung des Typhus zu verhindern. Tatsächlich wurde auch um Trier, wie Koch ansführt, die Krankheit hauptsächlich durch die Kinder verschleppt. Besonders die Schulkinder spielten eine ganz bedeutende Rolle. Sie verkehrten viel untereinander und waren den ganzen Tag zusammen. Hauptsächlich kommt aber nach Koch die Infektion dadurch zustande, daß die erkrankten Kinder die Kothaufen neben den Wohnungen ablegen, und daß von dott eus die Typhuskeime in die Häuser gelangen. Zumal bei Kindern tritt der Typhus mit so geringen Störungen des Allgemeinbefindens auf, daß die Kranken trotz des Typhus nicht das Bett hüten. Die Abwehr des Typhus kann nach
Koch nach seinen neueren Erfahrungen nur darin bestehen, daß man die Kranken absondett und die Typhusabgänge durch Desinfektion vernichtet. Das Vorgehen hat sich bei Trier bewährt. Es wurde dott eine Döckersche Baracke auf- gestellt. Die schwersten Fälle, im ganzen 82, kamen in diese Baracke. Im Anfang waren die Leute allerdings mißtrauisch und zurückhaltend, hauptsächlich wohl deswegen, weil sie immer fürchteten, daß ihnen Unkosten erwachsen würden. Sobald sie aber merkten, daß es ihnen gar nichts kostete, daß sie alles umsonst hatten, gingen sie auf alle Wünsche ein. Rach drei Monaten waren überhaupt keine Typhusbazillen mehr zu finden, die Kranken waren geheilt und frische Fälle kamen nicht mehr vor, und so war es gelungen, innerhalb dieser Zeit den Typhus in jener Gruppe von Dörfern vollkommen auSzurotten. Rach diesem Muster will Koch im allgemeinen den Typhus bekämpft wissen; er verlangt die Einrichtung eines neuen Instituts für Seuchenbekämpfung.
Ein ganz außerordentlicher Fall von Muskelverknöcherung beschäftigt, wie aus London vorn 7. Januar geschrieben wirb, seit langem die Aufmerksamkeit der ärztlichen Kreise Englands. Ter Patient, bereit zwei Jahren im Hospital zu Norwich behandelt wird, ist über 40 Jahre alt, vermag nur mit Mühe einen Fuß vor den andern zu setzen und ist so gut wie hilflos. Nur mit dem linken Arm vermag er noch vom Ellbogen ab die Hand zum Munde zu führen. Ter rechte Arm dagegen ist bereits ganz verknöchert und unbeweglich. Tasselbe Schicksal teilen die Muskeln der Beine und des Gesichts. Tie Muskelverknöcherung begann schon im Knabenalter, und bisher hat es die Kunst der Aerzte nicht vermocht, diesem Prozeß Einhalt zu thun. Tie Muskeln fühlen sich so hart wie Stein an. Ten Mund kann der Kranke auch nicht mehr öffnen, und die Vorderzähne mußten ihm ausgebrochen werden, um ihm die Zuführung von Nahrung zu ermöglichen. Ter Mann ist dabei im vollen Besitze seiner Geisteskräfte, nichts weniger als niedergedrückt und verdient sich sein Brot durch den Verkauf von Zeitungen auf der Straße. Er rühmt sich, daß er trotz feiner allgemeinen Lähmung noch eine englische Meile — etwa 1600 Schritte — in anderthalb Stunden zurücklegen kann. Er
stand bereits in zehn Londoner Hospitälern in Behandlung, ohne daß es aber gelungen wäre, dem Berknöcherungs- prozeß der Muskeln Einhalt zu thun
llebe r die deutsche Kinderstube sprach Herr Tr. Matthias im Lettehause zu Berlin. Unsere Kinderstube ijt, so führte er aus, oft leider in der Wohnung ein Stiefkind, und wird nicht für voll angesehen. Deshalb giebt es auch in unserer schreiblustigen Zett noch keinerlei Literatur über die Äinderftube. Diese muß Schlaf- und Spielstube [ein. Sie soll groß und luftig sein. Um das Spielzeug ist es im allgemeinen übel bestellt; es ist davon oft nicht zu wenig- sondern zu viel zu finden. Entschieden verwerjlich sei der int Spielwerk hervortretende Luxus. Das Spielzeug soll, so erklärte der Vortragende in Ueber- einftimmung mit unseren wiederholten Ausführungen, einfach sein! Einfach soll natürlich auch die Ausstattung des Kinderzimmers sein, ohne Luxus, Schnörkeleien oder Nippfiguren.
Von den Stradivarius-Geigen. Eine Studie über die Sttadivarius-Geigen veröffentlicht, wie der „Rh.- W. Zig." berichtet, der Viottnist Guerini. Sett 1815 ist nur eine einzige Stradivarius-Geige der Vernichtung anheimgefallen ; sie gehörte Ware, dem Sologeiger des ehemaliaen Eovcnt Garden-Theaters in London, das im Jahre 1808 abgebrannt ist. Tie von Jakob II. von England bestellten Stradivari sind vollständig verschwunden; man weiß wenigstens nicht, wo sie hingekommen sind. Unter den berühmten Geigern erfreuen sich sehr viele des Besitzes von echten Stradivattus-Geigen. ^arafate besitzt schon seit 30 Jähren eine Stradivari, die von 1724 batiert ist. Joachim hat drei, und Kübelik erhielt letzthin eine aus bent Jahre 1713 stammeiwe, die früher Alfred Gibson gehörte, als Geschenk. Wilhelmj hat seine aus dem Jahre 1725 ftammenbe Stradivarius-Geige an einen Amerikaner verkauft, er kaufte aber bald daraus eine neue, inkrustierte. Ter Herzog von Coburg hatte zivei, darunter eine sehr wertvolle, von 1725 datiert, die ihm der verstorbene Herzog von Cambridge, der ein hervorragender Amateur mar, hinterlassen hatte. Stravarius-Geigen besitzen ferner Iran Norman-Neruda. (Lady Halle), Isaye, White, Herman, Arditi. Ter hervorvorragende Augenarzt Tr. Lldham in Brighton besitzt zwei mit Clfenbein inkrustierte Sttadioari, darunter eine, Rodes Str ab genannt, die dem berühmten Rode, dem „Solo-^


