Ausgabe 
10.7.1903 Erstes Blatt
 
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Dann gings in

von Crain

Teil mit Stroh gedeckte» Hausern

U.

Staat8kommi8D.ir.

Leibniz Kindermehl

Anfangs- 207.25 209.75 136.25 172.60

Schlußkurse. 207.75 210.10 136.37 173.30 177.75

schäftsunlust.

Privat-Diskont 23/< Prozent.

Oest. Kredit.

Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau

verkauf an Tageskarten 1882 Mk., der Theaterzettel-Verkauf 217 Mk. Die Garderobeneinnahme belief sich aus 278.8O Mk. Lazu kommen noch Zinsen im Betrage von 227.75 Mk., sodaß sich die Summe der Einnahme auf 9859.65 Mk. be­läuft. Die Ausgaben für die Gäste und Extravorstellungen betrugen dagegen 6221.35 Mk.; das Honorar der Sorma betrug allein 1000 Mk. Dazu kommt eine Reihe kleiner Aus­gaben (Dienstleistungen, Löhne, Drucksachen rc. rc.), ferner für Neuanschaffungen, sodaß die Summe der Ausgaben 7682.77 Mk. betrug. Daraus ergibt sich ein Ueberschuß von 2176.88 Mk.

Die Kommission, die sich mit allen diesen Dingen be­schäftigt hat, setzt sich zusammen aus: Ministerialrat Braun als ersten Vorsitzenden, Kreisrat Dr. Wal lau, Landeskulturrat Dr. Klaar, Forstmeister Diesenbach in Schotten und den beiden Landtagsabgg. Weidner und

bei uns noch niemals eine solche Periode der S Neubauten gekannt. Berlin allein sah innerhalb eines

forstrat Walter.

Nun fuhren die Wagen nach Gedern. Im Gasthaus zurTraube", dem Postgebäude gegenüber, langte man gegen 2 Uhr an. Der Ort hatte an den meisten Häusern Fahnenschmuck angelegt. Das Mittagessen erfolgte in zwei getrennten Räumen, sodaß Reden unterblieben. Die Wirtin und ihre netten Gehilstnnen hatten vorzüglich gekocht: Erbsensuppe, Kalbsragout mit Kartoffeln, Rippenspeer und Lendenbraten, Kohlrabi rnib geröstete Kartoffeln, Pudding mit Fruchsauce, Butter und Schweizerkäse. Nach dem Essen wartete man den um 4.25 Uhr von Gedern abgehenden Zug ab, der die Teilnehmer des Ausfluges in die Heimat zurückbringen sollte. Zuvor wurden noch zwei photo­graphische Aufnahmen von einem Teil der Gesellschaft (den­jenigen, die noch nicht vorausgegangen waren) gemacht, und dann nahm man Abschied und begab sich mit offizieller Wagenfahrt nach dem Bahnhof. Die Einwohner von Gedern begleiteten die Durchfahrt durch die Straßen zwar nicht mit Hochrufen dazu sairden sie den Mut nicht, aber sie winkten und nickten zum Abschied mit respektvoller

ne__ __ Elektro- u. ktasohinen-

Techmkum Jfimonau '"O?"1«'®. -Techniker und -Werkmeister.

sein möge.

Der Theaterverein wäre indes nach Errichtung eines Schauspielhauses keineswegs am Ziel seiner Wirk­samkeit angelangt. Er hätte noch immer die Aufgabe, der Direktton helfend und fördernd zur Seite zu stehen, für die Beschaffung von Requisiten zu sorgen rc. Ob aber den Theaterv creinS-S ondervorstellungen nicht über kurz oder lang ein Ende zu bereiten sei, das ist eine andere Frage. Für die nächste Saison sind die alten sechs Bor- srellungen in Aussicht genommen, und das ist ja wohl auch gut so. Der neue Direktor erfährt dadurch eine wesentliche pekuniäre Unterstützung. Sollen aber die anderen, die ge­wöhnlichen Theater-AbonnementS-Vorstellungen, die fortan sämtlich ohne jede Aufzahlung zu erfolgen haben werden eme Ausnahme darf nur bei namhaften Gastspielen gemacht werden gleichfalls gut besucht werden, sollen Direktor und Künstler Luft und Liebe an ihrem Gießener Wirken gewinnen, dann wird öS sich in naher Zukunft wohl empfehlen, die Theater Vereins- Vorstellungen ganz auszugeben, oder doch, wie auch schon Prof. Fromme in Aussicht genommen hat, aus eine oder zwei einzuschränken. Es machen sich da aus mancherlei Gründen Bedenken geltend. Ein fremder Darsteller von Rus verursacht unter der heimischen Darstellerschar häufig eine gewiffe nervöse Unruhe. Er stellt bisweilen die sett» samsten Anforderungen an seine von ihm met|t mit Gering-1 schätzung behandelten Kollegen. Tas macht leicht böses! Blut, führt zu Mißsttmmungen und insolgedeffen zu! mancherlei Unsicherheiten im Ensemble. Zudem weicht des fremden Künstlers Spielweise oft so außerordentlich ab von der der Ensembles, daß er ganz und gar heraussällt aus dem ihn umgebenden Milieu. Dadurch aber leidet sehr wesentlich der einhettliche Eindruck der ganzen Vor­stellung. Kommt er erst am Tage der Vorstellung hierher, womöglich in letzter Stunde, dann verursacht eine flüchtige Probe die größte Verwirrung; er verlangt oft von den Mitspielern im Augenblick eine völlige Umgestaltung in der Charakterauffaffung, die natürlich nicht ausführbar ist. der­artige Beobachtungen haben wir recht häufig gemacht. Manche gewöhnliche Kruse'sche Abonnements-Vorstellung war künst- serisch abgerundeter als diese oder jene Theatcrvereins-Vor- stellung, wenn auch die meisten von diesen die gewöhnlichen Vorstellungen weit überragten, da wir namentlich im letzten Winter eine geradezu klägliche Truppe hier hatten, die die Abonnenten aus dem Hause jagte. Es darf aber nicht ver­kannt werden, daß das Gastspielreisen ein unerquickliches,

Schmalbach.

Nach Ministerialrat Braun ergriff Geh. Obcrforstrut Walter das Wort, um zu bemerken, daß Lu den Auf­forstungen etwa 40 Millionen Pflanzen erforderlich seien, was wohl viel Geld koste, aber dringend nötig sei. Er erinnere daran, daß es vor vielen Jahren sehr energische Kreisräte gegeben habe, die die Faust geballt und erklärt hätten: Das ist richtig, und wenn Ihr das Richtige nicht wollt, so müßt Ihr! Etwas Zwang werde wohl auch bei den neuen Kulturplänen walten müssen.

Geh. Regierungsrat Haas dankte für die auftlärenden Worte beider Vorredner, indem er bemerkte, daß sie sich

-uuuumi geschmückten Wagen, um nach der eine Halde Stunde entfernten Inn gvichwcide der Crarnfcld -u fahren. Wtr betraten den Pferch, auf desfen geebnetem Äraswuchs das junge Rindvieh trampelte, ca. 90 Stuck an der Zahl. Mc Weide hat eine grosse Ausdehnung und die Tiere, die sehr gut aussehen, werden abwechselnd von einem Pferch zum andern getrieben, sodaß sie nach Verlauf von sechs Wochen wieder auf ihren anfänglichen Weideplaß zurückgeführt werden. Bürgermeister und Land.

die die Dinge zum Bessern weichen. Da kommt folgendes in Betracht: 1. Es muß erzielt werden die Erhöhung des landwirtschaftlichen Ro her träges und die Sicherstellung gegen schädliche Einflüsse. IN erster Linie wird es daher erforderlich sein, daß die Hohen ausgeforstet werden, uni die bebauten Täler vor Sturm und Unwetter zu schützen. Es würde, so sagte Ministerialrat Braun, der Kammer demnächst ein umfangreiches Karten^ material zugeheu, worin die in Betracht kommenden Flächen farbig kenntlich gemacht sind. Ende des Sommers wird wimbph. nn luructaeTunn weinten, wuicunuu» , von der Regierung eine 150 Seiten umfassende Denkschrift

Mlisotmeordneter Sch m alb ach gab einige Erläuterungen, herausgegeben, die auf alle Einzelheiten eingefyt. ^Uni- ^aöSab^cürbnctel^^^m al^aburd) bic Hauptstraße sterialrat Braun erklärte, daß der Wuld auch niehr em-

^" 'ffeld dessen Bewohner teilweise aus ihren bringe als Viehweiden. Aber auch die Vre H w erden

Leu nut Stroh gedeckten Einsern Fahnen heraus gehängt müßten selbstverständlich erne gründliche Ver b ess e rung batten Tore und Fenster öffneten sich, und die Bauern durch Melrorrerung erfahren. Dann hieße es, em traten langsam, aber den Gegenstand ihrer Beobachtung nicht r a t i o n e l l e s W e g e n e s zustande zu bringen, durch Ar^ verfehlend, hervor und begrüßten die VoUsvertreter in legen von neuen Wegen, Verbesserung der allen rc.^Endlich respektvoller Haltung. Man kam noch emmal durch das sollte man - aanz abgesehen von dem Frankfurter Probe t aaftfteundliche Grebenhain, den Wirtsleuten und Gastgebern - an verschiedenen Stellen, wozu es der näheren Einzeb- noch einen letzten Gruß zuwinkend. Untersuchungen bedürfe, Sammelbecken für Wass

Die Witterung war sehr kühl, wenn es auch nicht regnete, schaffen. . . . f r . .. ,

Durch eine prächtige Lindenallee fahrend, rechts uitd links Was die Kosten für all diese Plane anlange, so wurden über Weiden und Wälder blickend und den Bau der neuen sich folgende Ausgaben ergeben: <yur die Aufforstung Bahnlinie stellenweise beobachtend, näherte man sich dem pro Hektar 120 Mk.; es sind rm ganzen 5014 Hektar Ge- Dörfchen Hart m a n n s h a i n. Bald hielten die Wagen .Die meinde- und bäuerliches Gelände, sodaß sich als G e s a m t- Reisenden stiegen aus, erkletterten die Treppe des Gast- aus gäbe 601 860 Mk. ergeben wurde. Für V re h- hauses, wo der Wirt Schmalbach seine Gäste begrüßte, m e i b e n in e 1 io r i e tun g rc. feien 3lö16Q0n°n^- Die Fruhstückstasel war schon gedeckt, und der Aufenthalt zusehen und für tfelbbereinigung 1 800 000 Mk. mährte nicht lange. Es war mehr geboten, als selbst der Im ganzen würden sich rn d en nach sten zwanzig stärkste Landtagsabgeordnete bewältigen konnte. Bei jedem Jahren die Ausgaben für a l l e Vo r n a h m en im Gedeck stand ein Fläschchen Wein, schon säuberlich entkorkt. Vogelsberg aus rund drei Mrllro neu Mark Aus einmal hieß es: wir werden photographiert. Richtig, stellen. Frage man sich nun, so schloß Mmrsterralrat draußen war der Apparat schon nach der großen Seitentreppe Braun, ob sich diese Ausgaben rentierten, so müsse man diese aerichtet auf die die Gäste heraüsgetreten waren. Ein Frage unbedingt bejahen. Im Ministerium sei man nach hübsches^ Gruppenbild wurde aufgenommen und dann klar Dem Vortrag, den er dort vor einiger Zett gehalten habe, 'ur Abfahrt gemacht. Der Wein hatte die Frierenden etwas derselben Meinung gewesen. .....

erwärmt. Etwas ansteigend, ging die Fahrt genHerchen - «<

bain, das rasch passiert wurde, bis an geeigneter Stelle ungehalten wurde, von wo man, wie verabredet war, nach dem i/4 Stunde entfernt gelegenen Ernstberg sich begeben sollte, um von dort das Projekt der Talsperre für die Stadt Frankfurt in Augenschein zu nehmen. An Ort und Stelle angekommen, hatte man einen herrlichen Mick auf bic Höhen des Vogelsberges und in das tiefe Tal auf die Häuser von Sichenhausen. Wäre nun ein sonniger, warmer Tag gewesen, mit welchem Genuß hätte man da oben auf der freien Höhe am Waldrand gewellt! Aber trotz der rauhen Witterung hielt das Interesse für das großartige Projekt der Stadt Frankfurt und für die Erläuterungen und Vorträge die Wanderer da oben länger als eine halbe Stunde fest. Etwas oberhalb von Sichenhausen treten die Höhen, die das Tal bilden, ziemlich nahe aneinander. An dieser Stelle sott, wie Ingenieur Laar näher erläuterte, eine 50 Meter starke Stauiingsmauer, mit einer Tiefe von I 11 Metern errichtet werden. Tas Tal würde danach bis dahin zu einem See umgewandelt werden mit einer Wasser­fläche von 36 Hektar. Tie Chaussee müßte natürlich aus her Tiefe herauf verlegt werden. Nach auf geteilten Be­rechnungen würde die Anlage jährlich ca. 4i/t Millionen jtubifmcter Wasser produzieren, wovon i/, Mttlion für Ver­dunstung usw. abzurechnen wären. Für den Betrieb der im Tal gelegenen Mühlen müßte V* Million Kubikmeter Wasser vorgesehen bleiben,. sodaß für die Stabt Frankfurt während der Sommermonate, in denen ein Mehrverbrauch von Wasser stattfindet, ca. 33/* Millionen Kubikmeter Wasser zur Verfügung stände. Dieses Waffer würde, indem dabei eine Klärung ftattfinben müßte, unterirdisch mittels Kanal­röhren fortgeleitet werden. Die Kosten würden allerdings etwa 7 Millionen Mark betragen. Diese Frankfurter Tal­sperre, für die eben Abmessungen vorgenommen werden, wäre zurzeit die größte Deutschlands. Die Abgeordneten

erkannten, daß zu dem Projekt genau zu erwägen sein würde, meirfie Vorteile und Nachteile davon für die Allgemeinheit

gegen frühere Zeiten vorhanden, der nachgewiesen werden kann. Die Bevölkerung hat seit 40 Jahren bedeutend abgenommen, sie betrug im Jahre 1861 21164 Einwohner, im Jahre 1900 nur 18639. Auch die Besitzt)erteilung ist ungünstig. Der Kleinbesitz ist viel zersplttterter als im übrigen Großherzogturm 55 Prozent der Bevölkerung be­sitzen weniger als 1 Hektar Land. Der Gemeindebesitz im Vogelsberg faßt 5083 Hektar (45 Proz. Viehweiden, 23,6 Prozent Wiesen, 17,4 Proz. Wald), der fiskalische Besch 4733 Hektar (89,5 Proz. Wald, 7,5 Proz. Wiesen) und der Fideikommihbesitz 4000 Hektar (77,86 Proz. Wald und 14 Prozent Wiesen). Mit dem Rückgang der Bevölkerung geht Hand in Hand der Rückgang der Ack er bau fläche. Im Kreis Lauterbach herrscht meist 4 Felderwirtschast, in Schotten überwiegt die 3 Felderwirtschaft. Der Viehbestand zählt im Vogelsberg 1017 Pferde, 18573 Stück Rindvieh, 8260 Stück Schafe und rund 11000 Schweine. Vergleicht man den Viehbestand im Großherzogtum mtt dem im ! Vogelsberg, so ergibt sich folgendes: Auf 100 Hektar Kultur­land kommen in Hessen 12,5 Pferde, im Vogelsberg 8,5; in Hessen 69,5 Rindvieh, im Vogelsberg 155,5; Schafe: 17 (69); Schweine: 66 (86). Getreide wird im Vogels­berg viel weniger hervorgebracht als im übrigen Hessen. Auch bei Wiesen ist der Landesdurchschnitt höher als beim Vogelsberg. Wenn nun, so schloß Ministerialrat Braun, Bevölkerung, landwirtschaftliche Ertrage und Acker­baufläche im Zurückgehen begriffen sind, dagegen aber die Steuern, besonders in einzelnen Gemeinden, unerträglich hoch steigen, so ist das ein ungesunder Zustand, der nicht langer fortbauern darf. Rian muß Maßregeln ergreifen,

in der freien Natur noch besser anhörten als in der Kammer. Sehr humorvoll schloß er, wie das sonst seitens der Re­gierung zu geschehen pflegt, mit dem Bemerken,man wolle den Plan in reiflichewohlwollende!" erscholl es aus der Reihe der Versammelten Erwägung ziehen, worauf der Rest getrunken und zu den Wagen zurückmarschiert wurde. Unter­wegs verabschiedete sich von der Gesellschaft der Geh. Ober-

Ausflug der 2. Stäudeaawmer in den Kögelsberg.

(Criginalartifel desGieß. Anz.")

H

-z. Gedern, 9. Juli.

3n Grebenhain war heute morgen frühzeitig alles minner. Selbst die, die gestern über Unwohlsein geklagt hatten, schüttelten sich, wie edle Rosse, und waren wieder ttisck Schoern man sich bad Frühstück m derKrone" ha v m poen lassen und den braven Wirtsleuten Ade ge- sa l- * ; .lings teils zu Wagen, teils auf Schusters Rappen w v chnhof, um die anderen Abgeordneten, dre aus

ü und .^erbftein gegen i/29 Uhr wieder hier em-

lr ff l oilttu, abzuholen. Tie Herren erschienen ivteoer vcttzc.hlig, und unterwegs hatte sich ihnen noch Kreis-

. 177.80 Schluß-Tendenz: ruhig.

mätzchenreiches Vittuosentum heranzüchtet, dem man doch nur ausnahmsweise Jntereffe entgegenbringt. Der entsetzlich über­triebene, in mehr oder minder alberne ,Nüancen* versunkene Direktor ©triefe des Herrn Büller ist das abschreckendste Beffpiel dafür. Gewiß werden wir die Triesch, die Sorma und gleichwettige Künstlergrößen stets mtt besonderer Freude bei uns begrüßen, und die musterhafte Theattrvereins-Auf- führnng von Heyermans' .Hoffnung^ mit Frau Teller- Habermann aus Köln, die an jenem Abend in Wahrheit die Regie übernommen hatte, wird uns unvergeßlich bleiben. ertannten, Oag oem^rojeu yenau öu uu/uymicui wuwC, Aber das Verschreiben von Dutzendgrößen hat keinen Zweck. roelc^e Vorteile und Nachteile davon für die Allgemeinheit Ueberhaupt wird der Theaterverein beim Handinhandgehen herauskommen würden.

mit dem neuen Direktor in erster Linie für ein möglichst Nach einiger Zeit wurde man plötzlich darauf aufmerk­tadelloses Zusammenspiel zu sorgen haben. Lasten jam gemacht, daß ein Faß Bier bereitgestellt worden sei, sich mtt den vorhandenen Kräften gelegentlich wettvollere die Teilnehmer an dem Ausflug zu eraurckeu. Im Schatten r Ä« 5 ÄäÄSSSÄÄ Roiwendigkett. Diese können unter Umständen bei Stücken ^ch^^bressanten und bedeutsamen Ausführungen über den mit besonders großer Personenzahl auch einmal nur m Mit- K^turplan des Vogelsberges sprach. Er wies gliedern zweiten oder butten Ranges aus den benachbatten ^rück auf den Plan, der ün Jahre 1898 aufgekommen ist, Großstädten bestehen, während die Haupttollen von unseren gab zunächst ein allgemeines Bild über Belitz-, Wasser- eigenen Künstlern übernommen werden könnten. Wir wollen und Bodenverhältnisse des Vogelsberges. An oem Kuttur- boffen, daß die Steingöttersche Theatergesellschaft den Wunsch plan sind interessiert 19 Gemeinden des Krcttses Lauterlmch nach Gastvorstellungen in uns völlig einschlummern läßt, daß und 26 Gemeinden des Kreises Schotten, zusammen 45 Ge- w'ckelung jedes Einzelnen besonderes Interne gewinnen 18 Bächen. Was die Beschaffenheit des Bodens

und der ßojung der schwierigchen darstellerischen Aufgaben ,0 er durch viele Basaltverwitternngen mit

durch unsere eigenen Kräfte sttts mit Spannung entgegen- ^hem Gehalt an Kali und Phosphorsäure zum Üil recht harren. I fruchtbar.Bie Sie sich aus unserer Tour wohl überzeugt

Zum Schluffe teilen mir unseren Lesern noch einige haben", fuhr Ministerialrat Braun fort, sehen die Dörfer Zablcn aus dem Kassenbericht des Theaternereins im ganzen sehr gut aus. Aber trotzdem ist ein Rückgan g nut Die Mttgliederbeittäge brachten im verflostenen Jahre VTIpr

1498 Mk. em, das Abonnement 5756.10 Mk., der Einzel.

Gerichlslaal.

. D a r m st a d t, 8. Juli. Urkundensälschuna und Betrug führen heute den 35 Jahre alten Barbier F. W. Simon aus Gießen, wohnhaft in Offenbach, auf die Anklagebank. Er war für die Firma A. Nasch in Offenbach als Kolporteur für em Werk Platen, Heilmetode tätig, fälschte nun ca. 7 Aufträge mit Unter­schriften, ließ sich dafür 12 Mk. Provision zahlen, obwohl er keine richtige Bestellung hatte. Er büßt seine Betttigerei mit drei Monat Gefängnis.

Tnarmgiscuea

Ergebenheit.

Mit Humor wurde zum Schluß die Beobachtung ge* macht, daß sich das Wetter aufheltte und sogar ein (Sonnen^ strahl sich hervorwagte. Aber wenn auch das Wetter un­günstig war und man die Bauern nicht auf ihren Feldern arbeiten sah: Wohl alle Teilnehmer haben von der inter­essanten Fahrt durch die stillen Dörfer neue Kenntnisse und Anregungen mitgenommen, die ihnen bei der Beratung und Entscheidung des MhrrplaneS des Vogelsberges sehr zu gute kommen werden.

Handel und Verkehr. Ualkswirtschast.

Berliner Börse vom 9. Juli 1903.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)

An heutiger Börse herrschte auf den meisten Gebieten wieder große Geschästsstille, doch war die Tendenz gut behauptet und die Kurse gegen Vörsenschluß infolge strammer Londoner Kursmeld­ungen für Amerikaner noch anziehend. In Kanada Shares war der Verkehr etwas lebhafter und konnte der Kurs infolge größerer Käufe für Londoner Rechnung im Verlauf der Börfe um ca. drei­viertel Prozent anziehen. Türkenwerte holten den gestern erlittenen Kursverlust wieder ein. $luf dem Kassamarkt herrschte große Ge-

chausvielhauS- r a t Dr. Wall au von Lauterbach mtgeschloffen. Ant Dahn- 3 <Jabr- hofe bestieg mau daraus die mit rotwelßen D"hftle-m und wcuvwhcu gviuiuu. uuvu. .......£\ Aitliarün aefdnnnätcn Wagen, um nach der eine halbe

'ttmtS mcr große Theater entstehen, etliche andere von Grund " aus umbauen und einige kleinere sich entwickeln. ;vi Wien, Frankfurt, Dortmund, Fütth, Meran, Prag, Hamburg, Köln, Gera wurden in den allerletzten Jahren Theater geweiht. AuS allen diesen Bauttn können die den Gießener Wett­bewerb Berücksichttgenden lernen. So wollen wir beim hoffen, baß roir bald in 'den Besitz bequem ausführbarer Entwürfe gelangen, von denen der beste dann biß 190 < außgefüljrt