Ausgabe 
10.6.1903 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

a

Gerichtssaal

weiteres Faust schlage in

Schulftraße 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger «teßeu.

Ferns prechans chluß Nr. bl.

Untoerj.-Buch-u.Stem- drucke rn (Putsch Lrbeu)

Ein wilder Hatz gegen Automobilisten herrscht unter den belgischen Bauern, seitdem die Autler jedes lebende Wesen, das ihren Weg kreuzt, überauteln. Die Bauern wollen sich das nicht gefallen lassen und führen, wie wir in einem Brüsseler Blatte lesen, einen erbitterten Kampf gegen alles, was im Automobil fährt. Tiefer Tage hatte zlvischen Namur und Dinant eine Auto­mobilistengesellschaft einen schweren .'rümpf zu bestehen. Tie Autler wurden von den Bauern mit Steinwürfen und mit Revolverschnssen empfangen ; einige wurden verwundet. Tie Bauern behaupten, daß die Automobilisten nicht nur Tiere und Menschen ins Jenseits befördern, sondern, was ast noch schlimmer sei, auch die Billen an der Land- traste unvermietbar machen, da es keinem Menschen ein­fallen werde, eine Billa zu mieten, die nuui wegen des durch dieKrafttvagcn" verursacl)ten Staubes und Benzin­geruchs kaum bewohnen könne.

voll, aber auch sehr ablehnend. Zum Beispiel:Die Un- a lücksm-enij chen. haben bei jedem richtigen Tone oorbeigesunge n.'^ Als die Potsdamer Langen, äußerte er:Ta singt mein Schneider mit, passen Sie mal auf, da steht er!" (Große Heiterkeit.) Bekanntlich wurde ber' Preischor von sämtlichen Vereinen in die Höhe gei­trieben (1 bis 11/2 Töne); das war natürlich außerordent­lich anstrengend. Da sagte der Kaiser;Lehen Sie sich doch die Menschenkinder an, ich habe es durch mein Glas ge­sehen, die Menschen werden ja braun und blau im Ge­sicht l Tie Chöre sind auch viel zu schwer; ich werde das Komponieren ita Deutschen Reiche auf zehn Zahre verbieten ! Wenn jetzt ein Verein sänge Wer hat dich, du schöner Wald" der würde die ganze Sache machen." Ter Kölner Männer ge sang verein lang Meeresstille". Ter Kaiser meinte:9hiu hören Sie doch diese Komposition; die Menschen find 6ömalgeschwinde geschwinde" und 72malans Land ans Land!" und das nennt der Komponist eine Seefahrt! Sehen Sie mal, in diesem Vereine iingen vier Friseure und ^roei Photographen wil......ner wissen,

welche Berufsstands m einem Gesangvereine vertreten sind!"

Nr. 133

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener SomiUen« blätter viermal tn der

Woche bergelegt.

AotattonSdruck tu 93er-

Wahl-Bewegung.

Aus Alsfeld schreibt man uns unterm 7. o. At-- jfcnner ber B-rhältniss- im Wahlkreise >ehen deutlich baß

Aussichten bet antifem.tilgen Sanbtba- von Tag zu Tag «chlechter werden. Einen ^weis iür bie Richtigkeit bieser Beobachtung hcfern bte taten S ugblätler besWahlausschusses set beuWu Ste- toratoartei rür ben Wahlkroi-. Msseld-Lauterbach-Lch-tten, Wer^seine Zuflucht nehmen muß zu mraten mit bem muß cs in ter Tat schlecht bestellt lern. AZer aber den Unterschied der Kampfesweise mit eigenen Augen und eigenen Lyren kennen lernen wollte, der muhte M in Alsfeld imDeutschen Kaiser" anwe.end ,ein,

voM nnötigen und großen 2lusgaben nach Möglichkeit zu schützen. In dieser Beziehung ist das muß offen ausge­sprochen werden in Frankfurt nicht genug geschehen. Jur einen würdigen Crnpfang des Kaisers war gesorgt, tut übrigen aber hat sich die Stadt nicht eben als gastfreund­lich erwiesen. &5 ist doch ein starkes Stück, daß nicht ein­mal für alle Sanger in Frankfurt selbst Quartier beschafft worden war; eine ganze Anzahl mußte in Homburg wohnen und war so gezwungen, täglich noch eine Gifen- bahnfahrt extra za bezahlen. Erne Rechnung macht die Rh - und Ruhrztg." auf. Aus Mülheim an der Ruhr betei- liaten sich zwei Vereine mit zusammen 300 Mitgliedern: Wost^ zu 11.20 Mk.: 3360 ML, Festbeitrag zu 5 ML: 1500 Mk., Verzehr in Frankfurt zu 20 : 6000, entgangener Lochenre^st zu 30: 9000, also rund 20000 Mk Die Kosten für die zahllosen Proben sind dabei nicht gerechnet.

Nun ein ander Bild!

Während des Sängerwettstreites kam der Kaiser sau nach jeder Nummer in die Preisrichterloge (diese arenite an die Kaijerla'.c: er unterhielt sich dort mit den Herren wie ein alter - r ::... luller und ungezwungen. Verschiedene Vereine sau n hr llwere Chore von Hegar, Brambach. Tarüber äujzerie )iu) der Kar,er ,ehr Humor-

Vermischtes.

St. Louis, 9. Juni. In den letzten sechs Stunden ist das Wasser um 2 Fuß 5 Zoll gefallen. 20 Personen sind in den Fluten um gekommen. In Madison und anderen Städten am Illinois sind gegenwärtig Tausende ob­dachlos. Eine Anzahl Häuser wurden fortgeschwemmt.

Was ist ein Philister? ©ofragte nach derKreuz- Ztg. der Quartaner Karl seinen Vater, als er in der Zeitung gelesen hatte, daß Bülow gesagt habe, der Kaiser sei je- denfalls kein Philister.Mein Sohn, das solltest du aber doch aus der biblischen Geschichte wissen".Ja, em Feind der Juden. Also unser Kaiser ist kein Feind der Juden?" Gewiß nicht. Jedoch das Wort hat noch eine andere Be» klung'.Welche denn?"Tas wirft du als Student er­fahren". Vielleicht aber erfährts Karl schon als Sekundaner in der Pennalia:Die Philister sind uns gewogen meistere, und zieht daraus dann hoffenllich keinen negativen Schluß auf den Kaiser. Dem Primaner Karl aber gesellt sich zu der ethnologischen und sozialen Bedeutung sicherlich als dritte die moralische; doch diese zu definieren, würde dem Vater noch schwerer werden. Es ist auch wirklich nicht ganz leicht. Am besten hat uns immer gefallen, was einst Heinrich Leo gesagt hat:Der Philister ist ein Mensch, der hn Falle der Wahl stets em materielles Gut dem ideellen vorzieht". So gefaßt, ist das Gegentell eines Philisters ein hohes Lob für jeden Menschen, besonders für jeden Fürsten.

Eine Fran altert frühzeitig,

unbedingt nötig ist. Ties geschieht unbedingt, wenn sie sich bei der Wäsche mit einem billigen, schlechten Waschpulver plagi, das nicht reinigt und ihr noch nebenbei die Wäsche ruiniert, anstatt be­quem zu arbeiten mit Gioih's gemahlener Kernseife mit Salmiak und Terpentin, die höchste Waschkrast besitzt, und infolgedessen ko­lossale Arbeitsersparuis bringt. Enthält fein Chlor ober den Hän­den ober ber Wäsche schädliche Subüanzen. Täglich fteigenber Ab­satz beweist allgemeine Beliebtheit unb vorzügliche Qualität. Per Packet 15 Psg. Fabrikant I. Gioth, Hanau a. M.

Darmstadt, 7. Juni. (Kriegsgericht.) Wegen Achtungsverletzung verbunden mit Bedrohung eines Be- zirfLseldwebels war der Unteroffizier ber Landwehr Fr. (Sollen -u 14 Tagen Mütclarrest verurteilt worben; gegen bieses Urteil hatten owohl ber Beklagte, wie ber Gerichtsherr Berufung erhoben unb wurde in ber gestrigen Verhandlung bie Berufung bes GerichtS- herin verworfen unb ber Angeklagte freigefprochen. Wegen Ai i ß h a n b l u n g eines Untergebenen steht ber Unteroffizier Balch. Lautenschläger (4. Schwab. 23. Trag.) unter Anklage. Er ist be­schuldigt, ben Dragoner Schmid V., der sich nicht rechtzeitig bet ihm gemeldet hatte, als er ihn im Stalle traf, mit den Hemden auf Kops und Rücken geschlagen und ihn schließlich auch getreten ui haben. Tie Sache kam ans Tageslicht, als Schmid 18 Zage fpäter wegen einer Ohrenkrankheit in das Lazaret ausgenommen wnrbe. Ter Angeklagte bestreitet, ben S. mißhanbelt, giebt aber zu, ihm eine leichte Lhrfeige gegeben zu haben. Der Gerichtshof hält heute auch nicht sur enuiefen, baß die Ausnahme in das La­zaret eine Folge ber Mißhanblung burch L. war, zumal E. schon früher einmal eine Lhrenerkrankung hatte, unb verurleitte L, unter Annahme mtlbernber Umftänbc zu 3 Wochen Mittelarrest.

Frankfurt, 9. Juni. Am 6. 'April nachmittags begab sich der Rechtsanwalt D r. Kieselstein von seiner Wohnung nach seinem Bureau. Als et die Ecke der Pfingstweidstraße eben passiert halte, kam der Zahntechniker Emil Bertling auf ihn zu. Zwischen beiden 'Männern l-errschte ein sehr gespanntes Verhältnis, daß Tr. K. in dem Ehefchcidwigsprozeß, den B. gegen seine Frau angestrengt hatte, bie Frau vertrat, noch wesentlich ver­schärft worden war. B. soll nun am 6. April dem Dr. K. ohne weiteres Faust schlage ins Gesicht versetzt haben. Es kam zum Handgemenge, beide walzten sich auf dem Boden, bis schließlich Passanten der Szene em Ende machten. B. hat sich heute vor der Strafkammer zu verantworten. Das Gericht war der Ansicht, daß B. tatsächlich der Angreifer gewesen ,st und daß ihn Kieselstein nicht etwa erst durch ein beleidigendes Wort zu seinem Vorgehen gereizt hat. Dem Angeklatzten wurde aber zugute gerechnet, daß ihn ber Rechtsanwatt bei einer früheren Gelegenheit einmal schwer beleibigt hat, sowie baß eine feindselige Stimmung zwischen beiden bestand. Auf der anderen Seile war bet ber Strafbemessung schwer ins Gewicht zu ziehen, baß es sich um einen ganz brutalen Ueberfall handelte. Das Urteil lautete auf zwei Monate Gefän g n i s unb 250 Alk. Buße.

Aeichsschutz für Kioaazinteressen.

3n der Generalversammlung des deutschen Schutz- ; Verbandes für Aktionäre der Trcrnsvaalbahn hat sich wieder einmal gezeigt, daß die Interessen der kleinen Kapitalisten bei solchen Bereinigungen nicht immer gut aufgehoben sind. Die Schutzvereinigungen sind während der wirtschaftlichen Krise in die Mode gekommen. Der in seinem Vermögen bedrohte Klein kapitalist klammerte sich an sie an, wie der Ertrinkende an den rühmlichst betamten Strohhalm. Mehr und mehr aber haben sich die Schutz- vereinrgungen zu einer Machtsammelstelle für Banken ent­wickelt. Dabei gerät der Lleinkapitalift nicht selten zwi­schen zwei Feuer. CS kommt vor, daß sich für die Bankiers, bereu Einfluß m der Leitung von Bereinigungen maß­gebend ist, ein Zwischen- oder Nebeninteresse einstellt, welches die Wahrnehmung der Interessen der übrigen Mit­glieder beeinträchtigt. Die deutschen Inhaber von drei­prozentigen Obligationen der österreichischen Südbahn haben erst vor kurzem erfahren müssen, wie die Bestrabungen. ihrer und der französischen Schutzvereinigung lediglich dem Hause Rothschild zu gute kamen; indem ihre berech­tigten Wünsche auf Teilnahme an der Verwaltungs-Kon- trolle beiseite geschoben wurden. In der Transvaal- Affäre hat sich gezeigt, daß neben den Lchutzvereinigungen selbst die Bemühung unserer Regierung, unserer diplomati­schen Vertretung im Ausland nicht immer zur Geltung kommt. Es unterliegt in diesem Falle kaum einem Zweifel, daß die Jnteressenverteidiguna durch die Regierung allein den Aktionären größere Vorteile verschafft hätte. Das will oiel sagen. Tenn die deutsche Diplomatie befand sich der englischen gegenüber von vornherein in ungünstiger Lage. Der Rechtsstandpunkt der Aktionäre war zwar unangreifbar. Aber der Machtstandpunkt der englischen Regierung eben­falls. Tas englische Kolonialamt kümmerte sich nicht um den Rechtsstandpunkt, und andere Mittel, als gutes und geschicktes Zureden gab es nicht. Die Schutzvereinigung hat durch Aufnahme auch der zu Spekulationszwecketi erwor­benen Aktien der Sache nicht genützt.

Daraus sind Lehren zu ziehen. '.Uten prüfe eingehend pas Interesse derer, welche zur Bildung von Schutzveremig mrgen auffordern, ehe man ihnen Vollmachten erteilt, und man lege diese Vollmachten im einzejnen genau fest, man begrenze sie! Andererseits wird man zur Einsicht kommen, daß der Reichsschutz von Finanzinteressen hinterher von rraatoürbificm Wert ist, und besser durch den Reichsschutz vorher, d. h. bei d.er Zulassung fremder Wertpapiere bei dem deutschen Börsenhandel, ersetzt wird. Man höre die Deutschen im Auslande'. Es ist schon, daß wir eine Flotte haben, die für uns an ftreten lann. Wer es ist belfer, wenn sie nicht auftreten muß; wenigstens nicht mit demKanonenstiefel". Das Interesse,, das sie dann vertritt, gilt nicht immer als ein ^nterenc des gcmzen Volkes. In Venezuela, Bulgarien, Serbien hat die fran­zösische Regierung vor der Zulassung der Papiere ttch Garantien verschafft, indem sie die Einsetzung franzbfifcher Kontrollbeantten an einer passenden stelle der fremden Verwaltung erzwang. Selbst Ungarn gegenüber verlangt sie jederzeit prüfbare Garantien vor der Slapung roeiterer Ütentc an der Pariser Börse. In Griechenland hat Deutsch- land nachträglich das gleiche System angenommen. Zn Venezuela ist das praktische Ergebnis des Konflikts auch nkßt* anderes, als die Einsetzung einer ftontroMom- nttssion. Tas KontralLbegehren findet bei den übrigen Furan zmächten fast .immer Unterstützung. Wenn den Lanken vielleicht einzelne Geschäfte entgehen, der deutle Kapitalist gewinnt bei dieser Methode. Auch beim Reichs­schutz von Finanz-Interessen gelte die Parole: Beuge^or.

wo Kreisrat Dr. Wall au in seiner offenen frischen Art im über füllten Saale sein Programm erläuterte. Es wur­den selbstverständlich nur die Hauptpunkte besprochen. Zoll­tarif, Handelsverträge, Seuchengesegtzebung, Sozialpolitik, Wehrvorlogen, Deckungsftage, Volksrechte, Schutz des Klein­gewerbes. Als der Redner geendet hatte, wurde von Real- chuldirektvr Dr. Pitz die Diskussion eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Reh gab im Namen der freisinnigen Volks- partei die Erklärung ab, daß er trotz bedeutender Dissense in politischen und militärischen Fragen die Kan­didatur Wallau empfehle, weil Dr. Wallau für die Erhaltung der Dolksrechie eintreten wolle, und man wisse, daß er jederzeit halte, was er versprochen habe. Dieser Redner forderte seine Gesinnungsgenossen auf, am Wahltag Mann für Mann für Kreisrat Dr. Wallmt ein­zutreten. Es erhält nun das Wort der Kandidat der sozial­demokratischen Partei Dr. Michels aus Marburg. Er fprach zunächst seine Befriedigung über die ruhige und achliche Art aus, mit der Kreisrat Wallau seinen Stand- mnkt vertrat; bei Entwickelung seiner allerdings sehr abweichenden Ansichten blieb Dr. Michels jeder persönlichen Schärfe fern. Auch dieser Redner bringt den albernen Zweifel vor, daß Dr. Wallau seine guten Absichten im Reick-Stag verwirklichen könne, da er Beamter sei. Tr. Wallau weiß die Einwände des Gegners treffend zu wider­legen. Jedermann weiß, daß, wer im Reichstage _ sitzt, aanz unabhängig nach allen Setten ist. Ein Einverständ^ niö ist natürlich bei der Verschiedenheit des Standpunktes und der Weltanschauung ausgeschlossen. Sodann nimmt ?lietzgermeister Heinrich Duchardt VIII. aus Lauterbach das Wort. Er tritt warm für die Kandidatur Wallau ein, indem er seinen Berufsgellossen überzeugend ausernander- fe&t, was sie an dem Kreisrate Dr. Wallau haben. Tie klaren Ausführungen dieses Redners berühren ungemein sympathisch iind bilden ein erfteuliches Zeugnis für die vochschätzung und Beliebtheit unseres Kandidaten gerade in den Kreisen der werktätigen Berufsstände. Buchhändler Gustav UUnbt aus Lauterback) bestätigt diese Mitteil­ungen, indem er von seinen Erfahrungen als Vorsitzender des Gewerbeverekns berichtet. Nachdem der sozialdemo­kratische Kandidat iwch einmal gesprochen, und Dr. Wallau erwidert hatte, wurde die Versammlung von dem Vor- sitzenden geschlossen. Die ruhige, objektive und doch feste Zeitung der'Dersammluiig ist ein erquicklicher Moment tti diesem Wahttanipf. Also auf zur Wahlurne am 16 Juni für Kreisrat Dr. Wallau! Tay keiner , u Hause bleibe! Die Wahlbeteiligung von 1898 ?43 Prozent) ist eine Schande für einen Wahlkreis! Nur dieser Umstpnd hat den Antisemiten zum Siege ver­halfen.

Doch etwas vom Frankfurter Sängerwettstreit.

Es ist erklärlich, daß die Vereine, die beim ^btttteit völliq leer ausgingen, tm ersten «Urnent über tue timt» täuschung nicht hinwegkamen unb meinten, es 1« chnen unrecht geschehen" aber es ist tüte recht getan, ste rn dieser Auickauuna zu beftarten unb Vorwurse gegen bie Prms- riteer iUi erbeben Diese können ebensowenig wie tebere Ärfä es jemals in alten Dingen allen recht machen; äer Geschmack spielt auch bei ihnen eine Rolle ® 'st ^ineLweg^ausgeschlossen. dass die Entlchechung über Men ünen Verein bet anderer Zusamunnsexung des ^Ile- oder ten gefallen wäre, aber darin ist doch kern Grund gtums anders S l autunft, sondern eher eine Er-

«u neuem Mübcwerb ju erblicken, ckber ist es Hi wenn die Kosten von der Beteiligung an den erklärlich, wenn alIerBmgs mT wunder

®St& Mefl»"atne unb ihre Mitglieder legen sich-um Teil ^aftcu auf bie zu tragen jie nicht im fian^ fuib. Stiew galten auj, .dl« 9 I^aleich schon dadurch herbeigeiuhrt t möglichst in verschie-

LVC ß\pnebnhenb Derlei wird, und daß die Lokalkommissioueu LfUjjen >'°d. ircmd-n Sänger

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Ziehung der 2. Ltraß» burg-Reudorier Lotterie. Sie ift unbestrUten bie gunsligüe 1 Mark» Lotterie, welche auf dem Markte ift; außerdem erwirbt man sich bet einem Einsatz von nur 1 Mk. ein ganzes Original-Loos, womit man Mk. löOOO, Mk. 6000 rc. ganz und ohne jeden Abzug gewinnen famu Jeder, welcher der Glücksgöttin die Hand bieten kann und will, Nie dies bei der Straßburg-Neudorjer Lotterie, denn bei der ersten Ziehung waren in den letzten Tagen keine Lose mehr erhältlich. So lange Vorrat, sind diese Lose ä 1 Mk., 11 Lose zu 10 Mk., Porto und Liste 25 Psg. mehr, beim General-Agerit 3. Stürmer, Straßburg i. Elsaß, Langestraße 107, und allen inserierten Losoerkaussstellen ru haben. Stäheres ist aus den Inse­raten zu ersehen.

<',egen Lchnupfcn: Forman-Aethcr-Walte (Tose 30 Pfg ).

Drittes Blatt. 153. Jahrgang Mittwoch IO. Juni IE

mc>nallict»7bP^otette^

AtiESr V . führuchMk. 2.20. du«-

GietzenerAMger«

w Eeneral-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW