Tas
gründet sich
1. auf eine mehr als 50jährige Erfahrung in der Her» stellung dieses Erzeugnisses.
2. auf die Zusammenstellung nur erstklassiger Weine, welche die Güte der Marke „Rupferberg Gold" ausmachen.
3. auf die Beschaffenheit der Kupferberg'schen Kellereien, welche durch ihre gesunde und luftige Anlage auf den Geschmack und die sonstigen Eigenschaften des Sektes außerordentlich günstig wirken. Diese Kellereien bilden eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Mainz und stehen in der Sekt- bezw. Ehampagnerbranche überhaupt einzig da.
sich Langsam, entwilleln sich- bann aber so stark, daß die blühenden Kleepftanzen der Wiese das Aussehen eiu.s Klee- ackers geben. Tie Erträge weroen sehr Hoey- sinken Dann allmähftcp trotz der fortgesetzten T.uigung, da auch die Wiese, wie der Acker kleem.che wird, bis jie sich naci) einigen Jahren erholt haben. Während dieser Periode eniwiaeln sich die Gräser kräftiger, fLe zehren gleich, am an den Erichen oer kleeartigen Pftanzen uno nehmen iijrcii P.ap ein. In dieser Zeit find die Erträge der Wiesen gegen früher trotz fortgesetzter Düngung weniger groß, die Fräser vermögen nicht die gleiche Masse zu Liefern, als die Legurninoftn. urfl wenn für diese wieder die Zeck gekommen rst, sich aufs neue zu entwi^eln, stellen fiu) Die star.eren Ertrage wiederein. l'Jcan soll deswegen die Graser aus den Wie,en nicht vernachlässigen, sondern ihnen rnaßche Stillstoffgaben zu- tommen lassen, damit sie die lleernade Wiese durch üppigen Wuchs in ihren Ertragen einigermaßen erhalren.
Ter Stillstosf in unseren Pftanzen, im Dünger rc., stammt alle aus der Luft. Daher scheint der SLickstoss förmliches Heimweh nach der Luft zu haben. Er nimmt jede Gelegenheit wahr, wieder in die Luft zu entweichen und nur schwer vermag man ihn au, der Erde festzuhalten.
Unsere kostspieligste Stillstoftguetle i,i oer Birystall. Nur der Stalldünger i,r reich an Stickswst, der von unseren landwirtschaftlichen Nutztieren gewonnen wird, die reich, d. h. mit großen Kosten ernährt werden. Und nun kommt dazu, daß der Stickstoff in dem Stalldünger so schwer sest- zuhalten ist. 100 Kilogramm Stall ml st soll la Prozent Ammoniastftckstoff und 4o Prozent organischen Stickstoff enthalten. Tatsächlich enthalt er oft sehr wmig Stickstoff. Ter Ammoniaksliastoss fieat hauptsächlich in der Jauche, in 1000 Litern derselben sind 7 Kilogramm, oft 16 und auch nicht selten nur 1 Kilogramm enthalten. Tas hängt von der mehr oder weniger reichen Ernährung der Tiere ab. Tas Ammoniak ist leicht slucht.g, der Dünger wird bei unrichtiger Lagerung oft ganz arm an Stickstoff. Man hat lange Zeit das Ammoniat im Stallmist festh^llen wollen
billiger gewordenen Phosphorsaure erspart man nur 75 Pfg. — Unseren Boden fehlt in erster Linie Stickstoff, in zweiter Linie Phosphvrsäure, in dritter Linie Kali.
Der Landwirt muß daher darauf bedacht fein, den Stickstoff sich tunlichst billig zu verschaffen in der eigenen Wirtschaft. Tas geschieht bei vernunstmäßiger Viehhaltung im Stalle durch die Gewinnung des Stallmistes und durch entsprechende Aufbewahrung desselben bis zur Verwendung auf dem Acker. Weiter durch den Anbau stillstoffsammelnder Pflanzen und durch Zukauf der bekannten stickstoffreichen Salze: Salpeter und schwefelsaurem Ammoniak. — Die billigste Anreicherung des Bodens ist die durch stickstoffsammelnde Pflanzen, wie Klee, Erbsen, Wicken, Bohnen und andere. Diese Pflanzen verarbeiten den Stickstoff der Lust. Tiefe Stickstoffquelle ist unerschöpflich, die stickstofftam- melnde Pflanze ist die Fabrik, die uns den L-tickstofs der Luft herstellt ohne große Opfer. Wir müssen nur dem Boden so viel Phospyorsäure und Kali geben, daß die in solchem Boden kultivierte Pflanze den Anreiz erhält, den Stickstoff der Lust zu verarbeiten. Reiche Gaben von Phosphorsäure in erster Linie macht die Pftanze stillstosf hungrig. Sie nimmt den Stickstoff auf, wo sie ihn findet, auch ans der Luft, und setzt ihn um Pflanzensubstanz. Daher ist es so wertvoll, daß uie Phosphor,äure so billig geworden ist. Ter Landwirt erhält dadurch den Anreiz, diese billige Phosphor säure aus Meckern und Wiesen zu verwenden und gewinnt dadurch den sonst teuer zu bezahlenden Stickstoff nahezu umsonst. Der Rotklee, die Lupine, Erbsen, Wicken, Bohnen, die Klee- und Wickenpflanzen in den W.esen stark mit Phosphorsäure gedüngt, fangen den Stickstos, aus der Luft ein, bereichern die WirtsckM aus die ver,chftdenste Weise an Stickstoff, der nichts kostet. Deshalb sollte ^Söben arm an Phosphorsäure nicht geben, es sollte polizeilich verboten sein, solche Böden zu bearbeiten, denn die Arbeit würde nicht lohnen.
Sammeln die Wie.en Stickstoff? Die Kleepflanzen in der Wiese, die verschiedenen Wickenarten in dec Wiese gewiß, wenn es der Wiese nicht an Phosphorsäure gebrillst, wenn sie reichlich nur Phorphorsäure gedüngt wird. Die Gräser sind leine Stickst off sammler, im Gegenteil, sie verkünden ^tü.stosft Die ..b,a l er K.e P,l..rft.n, veftmstnoc Kleepftanzen :c. liefern wohl den Gräsern einen Teil des Stickstofts, aber wohl nicht genug. Um ein richtiges Mischungsverhältnis von Gräsern und Sticksdosfsammlern auf der Wiese zu haben, sollte man den Wiesen regelmäßig etwas Sticksross zufuhren in Form von Jauche und anderen tierischen Lchg.äugen, oder in Form Oun Salpeter oder schweselsaurem Ammoniak. — Aus hungrigen Wissen wirkt Die Gabe an Phosphorjäure uno Kali hälftig nicht sofort. Tie verkümmerten kiee- und wiaenarugen Pftanzen erholen
icnaniidicn Leben meßbare Erwerbsbeeinträchtigung nicht mehr vor liege. Tie von der Frau Loch vorgebrachten werteren Leideli, ein Schwindelgefühl und Augenasfektron, ständen mit dem Unfall in keinem ursächlichen Zusammenn- hana. - Ter Landwirt Ang. Reitz zu Wölfersheim batte sich am 28. Mürz 1903 infolge eines Betriebs-Unfälle-' einen Brmch des Oberschenkelknochens zugezogen. Bom 13. Juli bis 8. August 1903 wurde er in dem niet), utcdx Institut von Tr. L. zu Darmstadt behandelt. Für die Zeit vom Beginn der 14. Woche nach dem Unfall bis zum Eintritt in das Institut bewilligte die land- und sorstw. B.-G. eine Rente von 90 Proz., und für die Zeit nach der Entlassung aus dem Institut eine solche von 30 Proz. Auf die hiergegen verfolgte Berufung erhöhte das Gericht die erste Rente auf 100 Proz. nnb die letzte auf 50 Proz. — Wegen der Folgen einer am 6. Ian. 1902 erlittenen Ver- letznng des linken Zeigefingers erhielt der Karl Naumann zu Tudenrod zuletzt eine Rente von 10 Proz., deren Zahlung die B.-G vom 1. Oktober 1903 ab ein stellte. Tie hiergegen eingelegte Berufung erachtete das bricht für unbegründet, da Kläger infolge des Unfalls in seiner Erwerbsfähigkeit ans dem allg. Arbeitsmarkte in einem nennenswerten Grade nicht mehr behindert sei. Aus dem gleichen Grunde wurde die von dem Konrad L ngsdors zu Pohl-Göns gegen den die Gewöhnungsrente von 10 Proz. ein stellenden Bescheid der Berussgenoftenschaft verfolgte Berufung verworfen. — Tie dem Heinrich Fuchs zu Breunges- heim gewährte Unfall reute von 50 Proz. hatte die Lerufsgeuossensck)aft auf 40 Proz. herabgesetzt. Tas Gericht bestätigte den angefochrenen Bescheid der Genossen,-chaft, da der Nachweis über den Eintritt einer wesenrllchen Befterung in dem Zustand und der daraus beruhenden Erwerbsfähigkeit des Klägers erbracht fet — Dem Landwirt Iohs. Kornmann zu Atzenhain war am 11. Februar 1902 ein -L>trohhalm in das linke Auge gekommen. Ten diejerhalb gclteno gemachten Entschädigungsanspruch hafte die Berufsgenossenschaft abgelehnt, da von dem Unfall keine die Erwerbsfähigkeit beschrankende Folgen zurückgeblieben seien
Geriaft kam auf Grurrd eines Gutamtens der D^arburger Universitäts-Augentlinik zu gleicher Ansicht und wies die eingelegte Berufung als unbegeunäet zurück. — In der Sache der Angelika Atüller zu Altwiedermus wurde die Enrsck-eidung ausgesetzt, um weitere Beweiserhebungen an-
Zusatz von Superp'hosphat, alles das rentiert nicht, Aufwand ist größer als der Gewinn. Das Festtreten dcA Düngers auf der Dungstätte durch Tiere ist das einzige Mittel, wodurch das Ammoniak vor Berslüchtung bewahrt wird, es wird mechanisch in dem festgetretenen Dünger zurückgehalten, da die Luft nicht in die Düngermassen eindringen kann, dlber beim Ausfahren dieses Düngers, beim Streuen desselben auf dem Acker treten die Verluste an Ammoniak nun rapide ein und die Mühe des Festtretens und des erschwerten Ausladens ist umsonst aufgewendet.
Tie Wiriüng des Stallmistes im Ackerboden ist noch recht unbekannt. Durch langsährige Versuche, genau durchgeführt in ganzen Versuchsreihen, läßt sie sich zahlenmäßig ermitteln. Diese Versuche sind endlich int Gang und kommen in einigen Jahren zum Abschluß. Die bis jetzt ermittelten Zahleri Weben noch keinen bestimmten Anhalt. Wie wiederholt gesagt, das Ammoniak verflüchtigt sich leicht. Auch das schweselsaure Ammoniak ist, in den Boden gebracht, davor nicht sicher. Die Schwefelsäure findet in dem Kalk des Ackerbodens eine kräftigere Base, verbindet sich mit dem Kalk, das Ammoniak wird frei und geht in die Luft. Die Anwendung des Salpeters ist stets der des schwefelsauren Amlnoniaks vorzuzieyen. Aber auch der Sal- >eter geht langsam zu Ende. Ehe dies eintritt, wird wohl Die fabrikmäßige Herstellung einer Stickstoffverbindung aus der Lust rentabel genug geworden fein, um sie in großem Maßstabe einzuführen. Die Herstellungsweise ist gesunden, man leitet atmosphärische Luft über gluhmde Kupftrspäne, die begierig den Sauerstoff festhalten, in einen Cylinder, Der mit gehendem Kalcium-Earbid gefüllt ist. Es entsteht eine chemische Verbindung von Kaltstickstosf. Auch diese Verbindung ist eine sehr lose. Im Boden geht der Kalr- stickstofs in Ammoniak über.
Einstweilen, so belebrt Herr Vrof. Waaner. tuen die. Landwirte aut. daß, wenn sie Stickstoff kaufen müssen. Sal- veterstiastoft au kaufen. Bei der ricktiaen Anwenduna desselben entstehen die acrinaften Verluste und der -ErfolL ist am sichersten.
Vrof. Waaner vertröstet uns auf die Zukunft. Noch ein vaar Jabre Geduld, dann werden wir klarer sehen und mit größerer Sicherheit als beute kann man dann sagen, so muß es Gemacht werden.
Die Anwesenden aaben ihren Beifall dem Redner kund. Mit Svannuna verfolat man die Forschunaen Wagners, die uns über die Tünaeriraaen immer neue Auf ich! ässe bringen, wenn auch nicht die vielfach erwarteten Ueber- raschungen auf diesem Gebiete. Die Natur lüftet da und Dort wohl dem Forscher den Schleier, aber auf volle Erkenntnis der Dinge werden auch Generationen vergeblich warten..
wirte zu schaffen.
Tas Thomasmehl, sagt Prof. Wagner, ist neuerdings viel billiger geworden. Tie deutschen Landwirte btauaien im Jahre 4 bis 5 Millionen weniger für die Pi)ospyor- säure im Thomasmehl auöjugebeu, als bisher. Das ist eine große Summe, aber wie viel kommt dabei auf den Einzelnen? Um 10 Zentner Getreide zu erzeugen, brauet man für 60 Mk. Stillstosf und nur für 5 Mk. P./osphoi> säure. Sinkt der ©tia|toff ebenso im Preise wie die Phosphorsäure, d. h. um 15 Prozent, so würde man bei ber . ......
Erzeugung von 10 Zentner Getreide bei der Stcckstof.d^na- durch Einstreuen von Supei.phosphatgyps in Die Bsthstalle, ung 9 Alk. ersparen, bei der um 15 Prozent im Thomasmehl I durch Zusatz vön Schw^sft,äure aus oer Tungstätte, durch
Vcrmijcbki,
* Der Chargenhund. In der „Hohenz. Volksztg.^ fand sich kürzlich folgendes Inserat: „Sigmaringen. Klemer schwarzer Dachshund, auf den Warnen Feldmann hörend (Halsband mit Unteroffizierstreffe und Sergeanten» knöpfen verloren. Abzugeben gegen Belohnung bei v. B., Hauptmann."
* Bon einer hübschen Stilblüte gibt die „Bresl. Morgenztg." Kenntnis. Ein Amtsgericht korrespondiert mit einer anderen Behörde wegen der Beschäftigung von Strafgefangenen nut Holzspalten. Die letztere Behörde antwortet: „Auf die anher gelangte hohe jenseitige Verfügung wird diesseits beschlossen, daß die jenjeiligen Gefangenen auf dem diesseitigen Hofe zum Holzspalten ver- iDcnbet werden dürfen. Dieser „amtliche" Stil scheint Kunft- rcgeln zu gehorchen, wie sie jenseits der Grenzen des bürgerlichen Spiachgebrauchs herrschen mögen. Dieseits dieser Grenzen wirkt jener Stil auf alle Fälle erheiternd.________
uo lvudiente Zlus
dcs „Kupseröerg chold"
zuskellen.
v. Hausen, 6. Dez. Der hiesige Gesangverein Eintracht hat beschlossen, sein 20jähriges Bestehen in Gestalt eines Sängersestes verbunden mit Fahnenweihe am 26. und 27. Juni nächsten Jahres zu b.gehen.
8. Eberstadt, 7. Dez. Ätächsten Sommer, den 3. und 4. Juli 1904 gedenkt der hiesige Gesangverein Lieder- kranz fein 50 jähriges Jubiläum zu feiern.
§ Vom oberen Vogelsberge, 7. Dez. Seit Ende voriger Woche hat eine Schneedecke das Gebirge überzogen und die Schlittenfahrt ist in vollem Gange. Auch das Schneeschuhlausen tritt in seine Rechte und wie alljährlich kommen Skiläufer auf Taufstein und Hoherodskopf. Das Wild zieht sich schon in die 9lähe der Dörfer, täglich finden Treibjagden in Feld und Wald statt.___________
tzmige wichtige Z>üuguugs)tagen.
OOrigtuatamtet oes „Giest. Anz.")
Ter Klub sür Landwrrte tagte am Montag in Frankfurt a. 9JL Tas Interesse der aus dem Groß- Herzogtum Hessen, aus UnlcrfranEcn, aus der Provinz Hessen-Nassau stark besuchten Versammlung konzenrrierll sich auf die Ausführungen des Geh. Hosrat.s Prof. Tr. Wagner-Tarmstadt über: „Einige wichtige Dung.tngs- fragen". So oft die Landwirte auch „unseren" $Lvfef|or Wagner über das gleiche Thema reden hören, nie l^ßt das Interesse an seinen Ausfuhruttgen na^ Dian erkennt, wie der berühmte Forscher sich über die Ernährung der Pflanzen immer klarer wird, wie er osten ferne früher gefaßte Meinung in einzelnen Fragen als irrig verwirft und sich bemüht, dem nunmehr als unumstößlich richtig Erkannten Eingang in der Wirtschaft der pr^krO'chen Land-
Ausstellung
Weihnne
Rauch- und
dürfte in keinem oder Wohiiaimmier fehlen
Ziertischchen Etageren Paneelbretter Postamente Nähtische
Schaukelsessel Schreibsessel Klappsessel Rohrsessel Kaminbänke
Teppiche
Tischdecken
Vorlagen Läuferstoffe Linoleum-Teppiche
Lese-Sessel mit BOffelhaut - Kissen, rieseg bequem,
Carl Stückrath ♦ Möbelfabrik G
47 Asterweg 47. Geschäftsgründung 1868. 8 Uferstrasse 8.


