Ausgabe 
9.5.1903 Viertes Blatt
 
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Nr. 108

täglich

au brr Sonntags.

Tem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesflschen Landwirt die Oießeaer Kamillen« bluiftr viermal in der Woche beigelegt.

RoialwnS druck u. Ver­lag der Brühl 'scheu Un iverl^Buch- u. Stern- drucke re, (Preis ch (brben) ,lRti>afttx>TL (trpeblttoe und Druckerei:

Echolftraße 7.

Ubreflt tüt Depesche« «»zeiget «rctzeu.

Ferniprechaolctzluß Nr.bl.

Viertes Blatt.

153. Jahrgang

Samstag 9. Mai 1903

GiehenerAnzeiger

** General-Anzeiger v

Amlr- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Bezugspreis: inonatlich7bP^ viertel» Ifibrltd) Mk. 8.20; durch Abhole- u. Ziveigstellen monathtb 6o Ps.; durch diePost Mk.2. vtertel- fährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeige» für bie Tageenummer bl» vormittags 10 Uhr. Zeilenpret»: lokal 18 Pt, auflivärti 20 Psg.

Verantwortlich tüt den poltL und allgem. Teil: v. Witiko. für ,Stadt und L'anb" und .GenchiLsaal": August Götz; tür den zln- jetqentdl: Hans Beck.

Valilische Tagesschau.

Heber be» Besuch bei Kaisers beim Papst macht bie katholische .Germania" noch folgende Mitteilungen:

Als der Kaiser im Elementtnischen Saale die Schweizer- garden mit ihren wieder eingeführten Panzern und Hellebarden erblickte, rief er laut au8: wC'e» magmfiquel* Der heilige Vater, der dem Kaiser biß zur Mitte der Geheimen Anü- camera entgegenschritt, streckte ihm beide Hände entgegen mit den Worten:Je suis enchante de saluer Votre Majeste, jeepöre qaElle ait fait an bon voyagel* Der Kaiser erfaßte beide ihm dargebotene Hände und beugte sich tief auf dieselben, sodaß seine Sttrn fie berührte. Alsdann be­sichtigten beide Souveräne die kaiserlichen Geschenke und ver­schwanden int geheimen Thronsaal oder Prtvataudienzzimmer. Hier war der päpstliche Thron an die Seite gerückt worden und ihm schräg gegenüber ein gleicher Thron mit gleichem Baldachin aufgeschlagen. Die Unterredung der Souveräne unter vier Augen währte genau 25 Minuten.

Nach der Verabschiedung von Leo XIII., der seine Gaste bis zur Mitte der Geheimen Anticamera begleitete, trat der Kaiser im Saale der Nobelgarde (hinter welchem sich die päpstliche Prioatkapelle befindet) an die Gruppe der deutschen Bischöfe heran. Nach Vorstellung richtete der Erzbischof Nörber von Freiburg an den Kaiser eine kurze Huldigungß. ansprache, worauf der Kaiser tu a. wörtlich sagte: Ich kann nur zu Gott beten, daß er Seine Heilig­keit noch recht lange erhalten möge zum Heile der ganzen Welt." Dann richtete der Kaiser einige Worte an die Bischöfe Endert von Fulda, Brück von Mainz und v. Keppler von Rottenburg. Ganz besonders freundlich be­grüßte der Kaiser den mit den Bischöfen erschienenen offiziellen Vertreter der deutschen Katholiken Rom?, den Rektor der deutschen Nationalstistung der Anima, Prälaten Dr. Josef Lohntnger. Zum Schluß reichte der Kaiser allen die Hand zum Abschied. Unter den dem Kaiser Vorgestellten befand sich auch der deutsche päpstliche Kammerherr Graf Voltolmi, auf besten deutsche Militärmedaille der Kaiser besonders auf­merksam wurde.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 9. Mai 1903.

0 War die Religion nie das Ergebnis der Wissenschaft? Mit dieser durch den vielgenannten Brief dos Kaisers an Admiral Hollmann überBabel und Bibel" in den Vordergrund gedrängten Frage tritt gegen­wärtig, so schreibt man uns, der Verfasser der SchriftAus dem Nicht» zum Glauben", .der Schriftsteller Friedrich Ro­bert aus Hamburg, vor das deutsche Volk, um im öffent­lichen Vorträge den Beweis zu versuchen, daß gerade unsere wissenschaftliche Aufklärung berufen ist, einen reineren und höheren Gottesglauben zu offenbaren und die von der ganzen Menschheit ersehnte Aussöhnung zwischen Glauben und Wissen zu erbringen. Wo der Redner bisher schon sprach, riß er die Hörer mit sich für seine wissenschaftlichen Gründe und fand er solchen Bei­fall, daß er auch vielfach an ihn gerechtete Fragen beant­worten mußte. Gleich sein erster Vortrag in Berlin am letzten Charfreitag im dortigen Architektenhause veranlaßte die Presse in vielen deutschen Städten, längere Artikel über seine neue und andere Gotterlennmis zu bringen. Herr Friedrich Rodert beabsichtigt nun hier am Dienstag im Saale deS CafS Leib ebenfalls einen einmaligen Vortrag

zu halten.

() Ter erste Bezirkstag des Krieger- vereinsbezirks Gießen findet morgen nachmittag hier im Lenz scheu Fclfenkeller statt. Auf der Tagesordnung steht die Ueberreichung von Ehrentafeln an solche Kameraden, bie mehr als 25 Jahre dem Vorstand eines Vereins oder Bezirks angehört haben. Ferner finden Besprechungen Über das Bezirksfest statt, das am 19. und 20 Juli in Wieseck abgehalten wird, sowie über den Telegiertentag in

kh ar ds, 7. Mai. Gestern kam der 15jährige Sohn des Landwirts G. aus Wenings so unglücklich unter einen schwer beladenen Sand wagen, daß chm das eine Bein überfahren wurde.

§ Grebenhain, 7. Mai. Ter Rentner Emst Dille- muth, ftüher FeuerwerkSleutnant in Köln, ist in Reading (England) plötzlich gestorben. Dillemuth war Teilhaber der großen Oberwaldjagd und angrenzender Gemeindejagden und wohnte im Sommer auf seinem vor mehreren Jahren erbauten Landhause am Lberwalde. Er war in hiesiger (Seaenb sehr beliebt. Er entstammte einer angesehenen rtörfrersfamüie von der Fasanerie bei Darmstadt

6 9 Merkenfritz, 8. Akai. Am 1. Juli tritt unser

langjähriger Lehrer Hemrick Sinn nach 43jährager Wirk, jamlcii in den wohlverdienten Ruhestand. Lr bleckt hier wohnM.^r^ dt g Mai. Der vierte Ausschuß der Zweiten Kammer, P-titwnsausschuß. hielt gestern und heute unter Borsitz des Herrn Weckner schungcn ab. Es wurde eine Sniabl kleinerer Petitionen und Anträge ex- febUt- i- wucke der Antrag des Ädg. Rchp-r in Betre,, bet ¥ferb*eptäntiieiung abgelebt Ten Haupt, gegenständ der heutigen Beratung bildete der Antrag Schönberger und Gen. wegen der Ver> icheruu g für M a u l - u n d KI a u e n s e u ch e Ta aber der anwesende Rcgicrungsvertreter, Ministerialrat Äraun, über die y.nge, eb die Grvßh. Regierung an ihren,jruheren Zuller- unaeu £: Irlich des su erwartender slaat-zu, chu > °

seS auch jetzt festhalbe, keine bindende Erklärung adzugeben vermochte, ßv wurde die Debatte darüber abge­brochen und die nächste Sitzung zur Erledigung dieser An­gelegenheit auf den 13. Mai an beraumt Auch über einen Antrag Ulrich bett, die Schaffung einer Ar b e ite r ver- tretung im Ministerium, wurde eingehend beraten. Ter ganze Antrag ist indessen ziemlich unklar und da auch der Antragsteller selber zur näheren Ddotivierung feines Anttaoes nicht zugegen war, so tonnte auch diese Frage nicht Definitiv erledigt werden. Soviel stehl jedoch schon jetzt fest, daß der Antrag in seiner jetzigen Form keine Annahme finden wird. Die Mehrhett des Ausschusses ist der Meinung, daß auch jetzt schon in unferm Gvoß- herzoLtum die Interessen der Arbeiter durch die ^abrikinsvektion usw. gewahrt werden und der Antragsteller kaum selber anzugeben in der Lage sein würde, was wohl ein eigens noch in das Ministerium berufener Arbeitervertreter für Funktionen ausüben sollte.

Mainz, 7. Mai. Als gestern die Artistin W-iens- öofsky auf der Anklagebank un Strafkammersaal saß, ließ sie sich vor ihrer Aburteilung von einem Gendarmen nach dem Abort fuhren. Da die Angeklagte in der Bedürfnis­anstalt so lange verweilte, auf das Klopfen an der Ture keine Antwort gab, und man von außen röcheln hörte, mußte der Gendarm mit Hilfe eines Gerichts schreibe rs über den Abort klettern, er sah hierbei, daß sich die Angeklate mit ihrem Taschentuch zu erdrosseln versuchte, und schon halb bewußtlos war. Durch das rasche Eingreifen des Beamten wurde die Selbstmörderin von ihrem Vorhaben abgehalben und später wieder in den Gerichtssaal ver­bracht, woselbst sie sich äußerst aufgeregt benahm.

0 Aus dem Kreise Wetzlar, 7. Mai. Im Kreise Wetzlar bestanden im abgelaufenen Winter nur fieben länd­liche Fortbildungsschulen neben zwei gewerblichen und einer kaufmännischen Fortbildungsschule. Gewiß ist das geringe Interesse, welches man fast überall im hiesigen Kreise den ländlichen Abendschulen entgegenbringt, kein ehrendes Zeugnis. Sobald sich im Herbste 1U junge Leute eines Dorfes zum Besuch der Fortbildungsschule anmelden, soll eine solche mit wöchentlich zweimaligem Besuche der Unter­richtsstunden inS Leben gerufen werden. Jede Gemeinde, welche eine solche einrichtet, erhält einen Preiszuschuß in Höhe der Hälfte der Ausgaben, die zur Besoldung der Lehrkraft erforderlich sind. Ja, eS ist sogar auch noch ein Staatszuschuß in Aussicht ge,tellt und auch diesmal wieder zwei Gemeinden auf deren Antrag gewährt worden.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Frankfurt bewilligten die Stadtverordneten 600 000 Mark zur Versorgung der nörd­lichen Vororte mit Gas und Wasser, wodurch gleichzettig die fernere Wasserverforgung Frankfurts gesichert wird. Vor einigen Wochen belästigte in Mainz ein statio­nierter Schaffner ein in einem Zuge aueinreifenbeä junges Mädchen in zudringlicher Werse. Tie Eisenbahn­direktion hat den Beamten sofort entlassen und veröffent­licht im Amtsblatt die Gründe der Entlassung zur Warn­ung für alle übrigen Fahrbeamten, welche, anstatt sich alleinreisender Frauen anzunehTnen und sie zu beschützen, diese zu belästigen versuchen. In der Stadtverordneten­versammlung zu Darmstadt wurde auf ein Ansuchen des jozialdemotrutischeu Wahlkomitees beschlossen, die Wäh­lerlisten zur Reichsmgswahl vervielfältigen zu lassen und dem Komitee die gewünschte Anzahl von Exemplaren zu­zustellen. Die Stadtverordneten Lindt und 3aeng haben Den Antrag auf Einführung der Magistratsversassung zu­rückgezogen. Wie aus Tarmstadt berichtet wird, starb dort Frau Eugenie Michaelis-Nimbs, die in Den 60 er und 60 er Jahren an der Dortigen Hofbühne als dramatische Sängerin eines großen Rufes genoß.

Vermischtes.

Kopenhagen, 8. Mai Ter verhaftete schwedische Eisenbahnbeamte Loefdahl gestand einen Mord, mehrere Mordbrände, Diebstähle und umfangreiche Fälschungen ein.

Tetschen, 8. Mai Der Aussichtsturm auf dem Rosenberge ist infolge eines Orkans eingestürzt.

* Steuermann Kaiser. Bon Der Kopenhagener Fahrt des deutschen Kaisers erzählt man folgenden Scherz: Der Monarch stand auf Der Kommandobrücke, als plötzlich der Offizier neben ihm rief:Aber Kaiser, Sie steuern doch recht abscheulich!" Kaiser Wllhelm wandte sich um und sah sich den Offizier etwas verblüfft an. Tiefer beeilte sich zu melden: ,Majesiät, ich meinte natürlich den Mann am Steuerruder."Ten Steuermann?" fragte der Kaiser, jawohl. Der Mann heißt Kaiser." Ein herzllches Lachen deS Monarchen war die Antwort.

* Der Schlauberger. Die in Marienburg er­scheinendeNogat-Ztg." berichtet über ein helleres Vor­kommnis. Als kürzlich in 3E. Die Stahtverordneten- sitzun g zu Ende war, erhob sich ein älterer, jovialer Herr und sprach:Ich hätte wohl den Wunsch, daß Die Presse, die uns immer in dankenswerter Weise ihre liebens­würdige Aujmerksamkell schenkt, künftig den Schlußsatz weg­läßt." Der Vorsitzende veritand diesen Anttag nicht sogleich, und nun erklärte Der Interpellant übrigens unter großem Beifall seinen Wunsch Dahm: ,^Jch meine Das nämlich so: Unsere Versammlung ist z. B. um 9 Uhr zu Ende. Und Da das verhältnismäßig zu früh ist, geht man Doch noch ein Glas Sier trinken. Es werden auch manchmal zwei Glas; ein paar Herren spielen Skat, und man kiebitzt ein Viertel- stünDchen, und so kommt man sachte gegen ein Uhr nach Hause. Am anderen Tage sitzt man, nichts Boses ahnend, da und lieft Die Zeitung, unö Da hall einem bann Die teure Gattin den Ber^ammlunasdericht unter Die Nase, wo in Der letzten Zeile steht:Schluß Der Sitzung 9 Uhr." -Und

Du bist erst um 1 Uhr ans der Versammlung heimge- kommen?" Natürlich gibt c5 dann eine unangenehme Aus­einandersetzung. Was liegt der Presse Daran,Schluß 9 Uhr" zu schreiben." Der Antrag fand die allgemeinste Unter­stützung, und der Vorsitzende übermittelte ihn unter vieler Heiterkeit den anwesenden Vertretern der Presse, bie gern versprachen. Den ominösen Schlußsatz künftig wegzulchsen. (Mr in Gießen haben uns bie Erwähnung Der Schluß­zeit unserer Stadtparlamentssitzungen aus guten Gründen längst abgewohnt. D. Red.)

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Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Viehmarkt. Wohl unter dem Einflüsse des großen Mannheimer Viehmarktes, war das Geschäft an den Übrigen einschlägigen Älärkten nicht sehr lebhaft und es beschräntte sich Der HanDel auch nur auf Den äußerst nottocnDigen Be­darf. Aber auch in Mannheim entsprach das Geschäft nicht Den gehegten Erwartungen, ist man Doch von jeher gewohnt, Daß sich Daselbst an Diesen Tagen ein äußerst lebhafter Handel vollzieht. Sowohl Der Zuchtvieh- wie der Nutzvieh- banbei zeigten sich recht schleppend. Doch konnte Der Zuttieb in ersterem im Verlaufe Des Marktes vollständig aus- verkaust werden. Der dtutzviehhandel ist dagegen als gut mlltelmäßig zu bezeichnen. Besonders zufriedenstellend mar das Geschäft in Luxus- und Arbeitspferden, Der Handel war ein äußerst lebhafter. Zu Schlachtzwccken war prima Groß­vieh, wie immer, rasch aufgeEauft, auch mittlere Qualitäten erfreuten sich sehr guter Pachtung. Ebenso waren Kälber und Schweine, wenn auch langsam, so doch vollständig, am Schlüsse des Marktes ausoertauft.

Tabak. Im Laufe Der vergangenen Woche lag das Geschäft sehr ruhig. Es find uns keinerlei Abschlüsse bekannt geworden. Es begeht wohl lebhafte dlachfrage nach 1891er ^inlegetädaken, sowie entrippter Einlage, Der Einkauf voll­zieht sich hierin jedoch sehr schleppend, infolge des schlechten Geschäftsganges in der Fabrikation. Die Annahme, daß zu Beginn des Frühjahrs sich das Geschäft etwas zum Besseren wenden wird, hat sich leider nicht bejtätigt . Es wirb eben nur Der äußerst notwendige Bedarf gekauft und dürften die guten 1901er Tabake, wenn auch nicht in großen Poften, so doch in kleineren Partien nach und nach aus dem Markte genommen werden, was nach der Beendigung der Fermenta­tion Der 1902er Tabake erst recht Der Fall sein Dürfte. Für bestimmte Qualitäten 1902er Herbst- und Schneibetabake sowie Rollendecktabake besteht vermehrte ylachfrage, doch sind bie Vorräte hierin sehr klein. In losen Pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine ullt 11 verpackt, gebünoeUe Mk. 12.

Getreide. Die Tendenz im Getreidegesch^ift ist in den letzten Tagen etwas ruhiger geworden. Der Bedarf an effektiver Ware bleibt fortwährend ein sehr guter, Da die Mühlen wenig Vorräte haben . Rußland ist' mll Weizen etwas reichlicher am Markte, jedoch nicht zu billigeren Preisen, Dagegen haben 9lorDamerita und Argentinien ihre Forderungen etwas reduziert. Roggen, Gerste und Hafer unverändert. Mais etwas ruhiger. Die heutigen Notter- ungen sind: Red Winter 2 Mat-Juni Mk. 133,60; Redwinter neuer Ernte, Aug.-Sept. Mk. 129,50; Kansas 2 Mai-Juni Mk. 130; Kansas neuer Ernte, Aug.-Sept. Mk. 128,50; Ba­hia Bianca russ. Saat 80 Klg. Mk. 135; Laplata ung. Saat 80 Klg. Mk. 135,50; Laplata franz. Saat 79 Klg. Mk. 135; Ulta Weizen 9 P. 25/30 Mk. 130; Russ. Roggen 9 P. 15/20 Mk. 104; Russ. Futtergerste 60/61 Klg. Mk. 98; Russ. Hafer Mk. 102124; Mixed Riais Mk. 93; Laplata Mais ^iai-Juni Mk. 9450; Laplata Mais Aug.-Sept. Mk. 93.

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(Anonyme Anfrage» bleiben nnberückfichtigt.)

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