. 178.00
-Anl.
4* , % Äussere Artfontiner
Die Großh. Baubehörde für Unioersitätsneubauten über*
Gelände als mit dem tatsächlichen Wert in größtem Miß-
ber Brandstelle völlig isoliert liegt, lieber bic Frage der
3.
GertchtssaaU
4.
. 102.10 . 91.50 . 102.15 . 91.40 . 101 00 . 100.00 . 103.00
100.60 . 101.70 . 103.40 . 49.65 . 31.15 . 33 90 . 131.00
. 44.70
4% Italien. Rente 4*/,% Portugiesen i°/ Portugiesen. .
1% C. Türken . Türkenlose . . .
4°/o U riech. Monopol
4* 6% Oesterr. bilberrento 4% Ungar, boldrente, .
Reichsanleibe do.
Konsole • do. . .
Hessen überliessen
Harpener
Tendenz; behauptet.
tznteignuug von Kelände für den Neubau einer chirurgischen und einer Augenklinik.
8u/o Mexikaner . . 4,/a'Vo Chinesen . . Electric, bchuckert . Mordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Ötaatsbahn , Lombarden • • . Gotthard bahn . . . Laurahütte . .. . Bochum . . . . .
Verhältnis stehend hinzustellen und die öffentliche Meinung zu gunslen der Geländceigentümer gegen das Projekt aufzubringen.
Dabei fehlte es nicht an ungehörigen Bemerkungen gegen unS, denen die Vertretung des Staates in Vorbereitung und Durchführung des Projektes übertragen ist.
Wir haben s. Zt. von einer Erwiderung auf jene Veröffentlichungen und Widerlegung ihrer vielen tatsächlich falschen Angaben sowohl deshalb abgesehen, weil sie u. E. eme sachliche Würdigung an jener Stelle doch nicht gefunden hätte, । qIS auch vor allem deshalb, weil wir den Anschein durch-- ! aus meiden wollten, als suchten auch wir eine Einwirkung auf daß Vcrwaltungsgericht auSzuüben.
Nachdem nunmehr das Urteil vorliegt, können sich alle diejenigen, welche die Angelegenheit verfolgt haben, ein un- pukteiisches Bild darüber machen, ob die Mittel, mit welchen man daS im öffentlichen und in erster Linie in Gießens Jn- tereffe liegende Projekt zu bekämpfen suchte, gerechtfertigt waren.
DaS Urteil.
Krieskasten der Redaktion.
(Anonhme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
P. I. Tab tue Preis-Unterschiede bei der Submission ntr das neue veterinärmedizinische Institut sich aus der Verschiedenartigkeit des offerierten Materials ergeben, versteht sich wohl voii selbst. — __
3l/t°/o 8°/u 3V.% ä°/o 872%
. 26.70
. 93.00
. 92.50 . 99 00 . 208.50 . 186.80 . 136.30 . 147.80 . 153.90 . 143.50 . 18.30 . 191.00 . 214.60 . 172.80
Hersfeld als 2. Sieger hervor.
kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Auf der Eisenbahn Hanau-Friedberg wurde der diensttuende Hllsswärter Konrad Betz oon der Maschine des Personenzugs 9fr. 826 ersaßt und auf der Stelle getötet. Der Mann hinterläßt^ eine junge Witwe und ein Rind. |
Dermischles.
• Berlin, 6. Juli. Eme Droschke mit dem Bildhauer Professor Menzel stieß gestern vormittag mit der elektrischen Bahn zusammen. Menzel flog im Bogen aus der Droschke. Er erlitt eine Verstauchung des linken Armes und eine Wimde an der linken Hand.
• Straßburg i. E., 6. Juli. Der Grenzaufseher Scheiber erschoß ohne ersichtlichen Grund in Menglatt, Kr. Alttirchen, den Bauernsohn Schütt. Zwei Kameraden des Getöteten verletzte er mit dem Flintenkolben.
Die Krankheit des Papstes.
Rom, 7. Juli. Nach dem Empfang der letzten Oelung richtete sich der Papst einige Augenblicke vom Kissen^aus und segnete die Anwesenden mit den Worten: „Dies ist meinletzterSege n." Der Papst fühlte sich sehr schwach. Der Puls setzt zeitweise aus. Man glaubt, daß der Kraule den morgigen Tag noch erlebt. Nach Mitternacht vermehrte sich die Schwäche. Mehrere Kardrnäle begaben sich nach dem Vatikan. ,
Rom, 7. Juli. Prof. Mazzoni erklärte, er| nlaußc, der Papst könne, wenn nicht ein unvorhergesehenes Ereignis einirete, u o ch 2 4 oder 4 8 Stnnden leben. | Wie der „Osservatore Romano" in einer Sonderausgabe meldet, wurde abcirds 8 Uhr in der Panlinerkapelle das Merheiligste ausgestellt.
Rom, 7. Juli. Bulletrnvon 7..-K) Uhrmorgens: -er Papst ruhte während der Nacht gut und nahm einige aNhrung. Wglicherweise wir^ er noch den ganzen Tag leben - Währeiid der Nacht nahm der Papst biennal
Telephonischer Kursbericht«
fr'rmiktnri m. Jü-, 7. Juli 1903
Mukste ^tirluiuuiru.
Crioi«al6r«l)tmclt>iuiflcii des Gießener «uzeigcrs.
91 S& Darmstadt, 7. Juli. (Originaltele- gramm des Gieß. Anz.) Die 2. Hess. Kainmev trat heute vormittag zwecks Erledigung einiger dringender Regierungsvorlagen zu einer Sitzung zusammen. Angenommen wurde die Regicimngsvorlage üöer dre Ossi- z i e r s - W i t w e n > un d W a i s e n k a j s c und die U n t e r . ofsiziers-Witwenkasse. Ferner genehmigte die Versammlung den Verkauf des Steuerkommissa- riatsgcdäudes in Friedberg und dre Errrchtung eines Steuerverwaltungsgebäudes daselbst. Auch dieMehr- sorderung von 4000 Mk. für die Kiesbohrung auf Sool- und Termalwasser in Bad Salzhausen lvurde genehmigt und ebenso auch die Regierungsvorlage bctr. die Veräußerung von fiskalischen Grundstücken. Nach
Nahrung zu sich Der Puls ist cttvas besser Heute früh 6.30 Uhr stand der Papst aus und setzte sich rn den Lehnstuhl. — lieber sein Vermögen hat der Papst die Bestimmung getroffen, daß die Hülste an ferne Nesjen fällt. Die erste Hälfte haben diese schon früher erhallen. Ferner bestimmte er, daß die Ersparnisse, die er als Papst gemacht und die mehrere Millronen betragen, als stand i g e r G e h e i in s o n d s aus seinen Nachfolger übergehen.
Tatsache ist nur, daß der Wachtposten kurz vor Ausbruch I des Feuers zwei Individuen mit Drlllichjackc in der Whe der Brandstelle bemerkte, die bei wetteren 9Lach,forjchungen verschwunden waren. Höck)st auffällig bleibt dagegen, daß tu der Nacht zum Montag auch der Telephon schupp en, der für die Kommandantur auf dem sog. „Ehttnborasjo" errichtet war, ebenfalls ein Raub der Flammen wurde. Zurzett der Schießübungen lungert in jener Gegend titel Gesindel herum, so erscheint die Annahme einer böswilligen Brandstiftung in beiden Fallen sehr wohl im Bereich der Äüöglichkett.
sd. Seligenstadt a. Rt., 7. Juli. (Orig in alte le- gramm des Gieß. Anz.) Hier wütet seit heute nachts 2 Uhr eine mächtige Feuersbrunst, die bis jetzt 8 Wohnhäuser und 9 Scheunen in Asche gelegt hat. I Viele benachbarte Feuerwehren sind mtt den Löjcharbeiten > beschäftigt. Ter Brand scheint jowett bewältigt zu sein. Die Entstehungsurjache ist unbekannt; Menschenleben sind seither nicht zu beklagen. Der Schaden ist beträchtlich.
Q Marburg, 6. Juli. Beim heutigen letzten Festtag des hessischen Athletenverbandsjestes erregte das meiste Interesse der Kampf um die Meisterschaft vou Hesfen im Stemmen und Ringen. Das Resuttat im Stemmen war folgendes: Serd et vom „Krastsport Cassel" 1. Preis, Köhler von demselben Verein 2. Preis. Im Ringen ging Reini vom Athletenverein ,Moland"-Cajjel als 1. und Riemann vom Athletenverein „Einigkett"-
ben Großherzog hier empfangen zu können. Der Groß» derzog wird an diesem Tage der letzten Aufführung des L n t h e r s e st s p i e l e s des hiesigen Gesangvereins bei* wohnen. Reges Leben herrscht fdjon, um Straßen und Hauser festlich zu schmücken. Die Ankunft des Groß- Herzogs wird am Abend des 11. Juli in 3aubad) erfolgen. Am Sonntag wird dann Se. Kgl. Hoheit in Begleitung Sr. Erl. des Grafen zu l^mbad) um 3 lU)r nad)i Wetter seid fahren. Am Dorfeingang wird die Begrüßung durch den Ortsvorstand stattsinden, woraus fid) die Herrjd)asten in das Vereinslokal des Gesangvereins begeben werden, tun da der Ausführung des Vereins anzuwohnen, zu der ettva 30 Einladungen ergingen. Nach Schluß der Vorstellung wird die Rückfahrt durch das sestlick) geschmückte Dors er-
ichwebte, sei üentern, oag ucy oavjeioe yunutti großen xnenjt geieqiet yave. ycvti yui. uiu v>lu|u;iu.|l n
Meter seitwärts hinter einem Erdwall befindet, also von ^djl angetreten und läßt nadj Erbberechttgten forschen, der Brandstelle völlig isoliert liegt Heber die Frage der London, 7. Juli. Die Morgenblätter kommentteren Entstehung des Brandes fehlt zurzeit noch jede Gewißheit m längeren Artikeln den Besuch des Präsidenten Loubet ---- - “ ‘ c " liberalen Blätter erklären sich für den Abschluß emes
S ch i e d s v e r t r a g e s zwischen F r a n k r e i ck) und England, die konservativen befürworten ein herzlid)es Einverständnis, aber ohne Abschluß einer formellen Allianz. Nicht ein einziges Blatt verzeichnet einen Mißton, der bis letzt tiorgekommen wäre.
London, 7. Juli. Loubet begab sich vom Buckingham- palast nach Marlborough House zum Besuche des P r i n z e n von Wales, welchem er dav Großkreuz der Ehrenlegion verlieh. Der Präsident besudle darauf den Prinzen von Connaughtin Elarenfe House und fuhr sodann zur fran-1 zöjischen Botschaft, wo er eine Abordnung der französischen Kolonie entpfing. Bon der Botjck)aft kehrte der Präsident nach Bork House zurück, auf dem ganzen Wege von einer ungeheuren Menge begeistert begrüßt Bon York House begab sich Loubet wieder zum Buclinghampalaste, wo gegen 9i/8 Uhr ein Festmahl stattfand. Beim Festmahl brachte der i König einen Trinksprucy auf den Präsidenten Sou- bet aus. Der König gab der Freude Ausdruck, welche Oie Königin und er selbst empfinden, den Präsidenten im Buckinghanipalaste zu empfangen, unb sprach die Hoffnung ans, daß der Präsident eine angenehme Erinnerung an den Aufenthalt in London mitnehmen werde. Der Empfang, der ihm von allen Klassen der Bevölkerung bereitet worden sei, beweise die wahrhaft freundschaftliche Gesinnung gegenüber Frankreich, das Land, welches Eiigland am nächsten 1 - 1 " r r-' - machbar fein
Besuch, den
In Sachen, betreffend die Enteignung von Gelände in' der Gemarkung Gießen zum Zwecke der Errichtung einer chirurgischen und einer Augenklinik, hat der Provinzial- Ausschuß der Provinz Oberhessen in em er öffentlichen Sitzung, in welcher zugegen waren: 1. Als Vorsitzender: Provinzialdirektor Dr. Brerdert; 2. als Mtt- qlieber: Oberamtsrickster Rabenau, Laudgertd)tsrat Dr. Schäfer, Justizrat Dr. Gut fleisch, Gutsbeutzer Schade, Bürgermeister Stöpler, Bürgermeister Kromm; 3. als Ersatzmitglied: Kommerzienrat Hey- li a en st a ed t; 4. als Referent: Regierungsassessor H abe r- Eorn; 5. »Ks Protokollführer: Schreibgehilfe Batz; nad) dem aus den Akten cr|tattetcn Vortrag des Referenten I und stattgehabter mündlicher Verhandlung zu Recht erkannt: . „ , ,
1. Die gegen den Plan des Unternehmens und gegen d a s V er f ah r en er ho be ne n Einwendungen werden als unbegründet tier-
daS ObeekrieaSqericht aus 14 Tage gelinden Arrests erkannt, die in 7 Tage Festung umgcivandelt werden. Zwei Dtanatc und 7 Tage sind durch die Untersuchung verbüßt Der Angeklagte ertzielt von verschiedenen Oiflzieren Glückwünsche. - In Essen rief die nnlde Bestrafung HüsseiierS, besonders die Verurteilung nur zu tfcftimgß- hast, g r o ß e Entrü st u n a bervor.
Oppeln, 6. Juli. Die Strafkammer verurteilte oen 17iahr. rrz.giiui der Jdioteiiaiistalt zu Leschliitz, Paul Scholz, zu 15 Jahren Gefängnis. S. halte am 8. Ntärz die Anstalislehrerm, Fräulein Bartsch, in ihrem Zimmer übciiallen, durck) Atesserstiche ermordet mid ihre goldene Uhr unb barcS Geld geraubt, dann hatte er daü ZiNimer in Brand gesteckt. Bei Begruiidung des Urteils führte der Vorsitzende aus, daß leider die Gesetzgebung eine höhere Strafe für diesen jugendlicheii Verbrecher nicht ziilaße.
37g%
4% Oesterr. Goidrento
liege und infolgedessen auch sein bester Na solle. Der König erinnerte schließlich an den er kürzlich in Paris abgestattet habe und an den liebenswürdigen Empjang, der ihm dort zuteil geworden sei. Prüsi- bent Loubet erwiderte: Ich bin von dem Empsang^ der mir von Eurer Majestät bereitet worden ist, umsomehr gerührt, als er sich an die gesamte französische Nation richtet. In ihrem Namen bitte ich Eure Majestät, meinen aufrichtigsten Tank entgegenzunehmeiu Franireich bewahrt sorgfältig das Ändenten an den Äefuch, den Sie in Paris I abaestattet haben. Ich bin gewiß, daß dieser die glücklichsten Erfolge haben und in hoher Weise dazu dienen wird, die Beziehungen aufrecht zu erhalten und noch enger zu knüpfen, welche zwischen den beiden Nationen bestehen, für ihr gemeinsames Wohl und für die Sicherung des Weltfriedens. In diesem Sinne trinke ich auf das Wohl König Eduards VII., Ihrer Majestät der Königin, des Prinzen und der Prinzessin von Wales, der gesamten königlichen Familie und der englischen Nation.
R o m, 7. Juli. Der „Avanti" veröffentlicht eine Unterredung, die sein Korrespondent mit Singer hatte. Dieser protestiert entschieden gegen die Sern ft ei n'sche Auffassung über das Präsidium im Reichstage und erklärte, auch er sei für die Uebernahme des Präsidiums, aber mit Ausschluß aller höfischen Pflichten.
Belgrad, 7. Juli. Die Unteroffiziere des am Königsmord beteiligten 6. Regiments demonstrierten gegen die Versetzung in die Provinz. Es heißt, daß infolge Lieses Zwischenfalles die Stellung des Kriegsministers erschüttert sei. — Gestern wurde der Nachlaß dar Königin Draga in Belgrad versteigert.
worfen. . . ,
2 Als Gegenstand der Enteigliung werden dem Anträge der Unternehmerin, den vorliegenden Plänen, Grnnd- bnchsauSzügen und Meßbriefen gemäß diejenrgen m der Gemarkung Gießen gelegenen Grundstücke fest- gestellt, welck)e in den Spalten 8 bis 13 des nachstehenden Verzeichnisses aufgeführt sind^
Tie Entschädigungen, welche den in spalte 2 des nack)stehenden Verzeichnisses aufgeführten, rm Grund- bud) eingetragenen Eigentümern oder den Rechtsnachfolgern derselben nad) Maßgabe ihrer Miteigentumsrechte von der Großh. Baubehörde für die Universitätsneubauten in Gießen als Illtternehmerin zu leisten sind, werden auf die in den Spalten 14 biS 21 des nachstehenden Verzeichnisses ausgesührten Betrüge
folgen.
R. B. Darmstadt, 6. Juli. Der Brand auf dem Truppe «Übungsplatz in der Nähe von Gr i e s h e i m ist weniger gefahrvoll verlaufen, als nad) den ersten Meldungen darüber angenommen werden mußte. Wir sind in der Lage, aus authentischer Quelle darüber folgendes Nähere mitzuteilen: Der dort ausgestellte Wachtpopen bemerkte plötzltch gegen halb 12 Uhr nachts, daß aus dem Schuppen, der zur Aufbeival)rung der Schießscheiben dient, Helle Flammen aufstiegen. Er sdstug sofort Vllarni, und in wenig Minuten waren and) zahlreiche Bllmnschasten, sowie der kommandierende Offizier, Hauptmann K a g e, und andere zur Stelle. Die Flammen hatien inzwischen schnell den ganzen, 34 Meter langen und 6 Meter breiten Schuppen ergriffen und loderten wie eine lange Feuersäule zum Himmel empor. Der Geistesgegenwart des genannten Offiziers und dem energischen Eingreifen der sofort alarmierten Lager-Z-euer- wehr (die drei zum Sd)arssck)ießen kommandierten Artillerie-Regimenter Rr. 27, 61 und 63 waren ganz in^der Nähe ui Baracken ein quartiert) gelang es jedoch, das Feuer auf seinen Herd zu befd)räiifcn. dtur die Bäume des dicht an den schuppen hcrantretenden Waldes wurden^ vom p v „ ~ „ ö „ „ „ (------, _ZI _ _
Feuer nod) etwas in Mitleidenschaft gezogen. Der Sck)ieß '»einigen daraus vorgenommenen Ergänzungswahlen für die scheiben-Sckuppen bestand aus einem langen Holzgerippe Ausschüsse vertagte jid) das Haus bis zum Herbst. Der mtt Bretterverlleidung und Fngenleistcn und trug ein leich- Präsident lud noch zu der reckst zahlreichen Beteiligung
res Ziegeldach; das Ganze ruhte auf einem Fundament» an dem Ausflug nach Oberhcssen ein. Die Abfahrt dazu sendet unS das inzwischen ergangene Urteil des Provinzial- ^dstußdevSitzung 1 Uhr. Ausschusses bctr. Enteignung der neuen Kliniken zum Abdruck, eder eine E r b s ch a s t un s ste uns hierzu schreibt:
Während die Enteignungsverhandlungen vor dem
von Bruchsteinen. Im Schuppen befanden fid) zahlreiche von Darmstadt erfolgt 7.55 Uhr. 4
aufgehangte Schießscheiben auS Leinwand, deren dicker Oel- U1 m, 7. Juli. B e b e l hat wieder eine E r b s d> a f----
anstrich dem Feuer natürlich außerordentlick) förderlid) war. Betrage von 400000 Mk. gemacht. Der Erblasser ist der
Wertvolles Artillerie-Materml n>ar nicht barm vorhanden, vor kurzem in einer Münchener Heilanstalt verstor-i ~ oeführt mürben bemübte man sich seitens
auch nichts, was zu einer Selbstentzündung hätte führen dene ehemalige bayerische Leutnant Kollmann. Er P^vmzial-Ausschub gechhrt ^
können. ^Entgegen den ersten Meldungen, daß bei dem vermadne Bebel bereits im Jahre 18/9 die Halste semes der Expropnanden durch Flugblätter re. m emer sc, Brand auck> das „Pulvermagazin" in ernster Gcfal)r!)O0000 Mk. betragenden Bernwgens, „weil ihm Bebel einen hier nicht naher bezeichnet werden soll, elnersells oa^ slaat- schwebte, sei bemerkt, daß sich dasselbe verschiedene hundert großen Dienst geleistet habe." Bebel hat die Erbsck)aft noch siche Projekt als unsinnig, andrerseits die Gebote sur das
Kur das Kind nur das ^este!
Wenn Kinder beim Waschen weinen, so ist dies ost nur ein Aufschrei gegen die bedauernswerte Unsitte, Kiiider mit fodascharfer Leise zu waschen. Aiülter, die ihr eure Kinder liebt, yebraucht zmn- Waschen eurer Babys feine andere Seise als Doernig's überaus milde und fettreiche Euleu-Seife. Diese Seife ist allseits anerkannt als unverfälscht rein und frei von Sodafchärfe. Preis 40Pfg. per Stück. 2301
Kiel, 6. Juli. Hü s s en er-P r o z e ß. In der heutigen Revisions-Verhandlung wird auf Antrag des Verteidigers der Brief Hüffeners an seine Mutter verlesen. Tann beginnt das Plaidoyer des Anklägers, der hervorhebt, daß auch die heutige Verhandlung kein anderes Bild ergab als die erste. Der erste Gerichtshof nahm einen minder schweren Fall an, der aber nicht vorliege, deshalb legte auch der Gerichlsherr Berufung em. Er beantrage eine Zuchthaus st r a f e von s e ch s I a h r e n. I Verteidiger Stoobe führt m seiner Verteidigungsrede aus, daß der Angeklagte nur die Disziplin habe aufrechthalten wollen. Er beantrage Freisprechung; unter keinen Umständen dürfe eme entehrende Strafe emtreten. Nach einer Erwiderung des Anklägers Hebt sich der Gerichtshof zur Beratung zurück. Das Urteil, lautet: 2 Jahre 7 Tage Festungshaft wegen vorichrifts^ widriger Behandlung eines Unteraedenen in Ideal!onturrenz mit Mißhandlung nut Todeserlolg. Tas Urteil wird wie folgt be- arünbet: „Tas Gericht hat dem Angeklagten geglaubt, dav Hart, mann einen Stoß nach ihm geführt hat; das $end)t ut der ^n- Tirfit dan der Angeklagte, als Hartmann den Stotz gab und sich zur Flucht wandte, berechtigt war. die Waffe zu ziehen und zu ge- buchen. Dagegen bestand ein Notstand der Disziplin nicht, als der Angeklagte den Fliehenden verfolgte. Er hätte sich den e- b^am veischaffen können, mbeni er den Hart.nami zu ergre.ien odei- m Booen zu schlagen veisucht hätte. Der Angeklagte hatte sich dwses auch selbst sagen müssen. Tas Gericht nahm einen muide^ schweren Fall an, weil die Situation eine schwierige war mw cie Jugend des Angeklagten huizukam. Es hat deshalb von CApi, abgesehen, weil bannt eme Dcgrai-a.ion ücrbunben i|t, a-">itäht <äer oei Ansicht ist, daß die Umpande iiir den An- iehr H,iibc lagen. UeberDies habe die lieutigc ticigmiö- luna beiüfllicb des Stiches we,eittlich günst.gere Momente ergeben. WLen 0« vorichristswchrigen Beha.rdlung des Untergebenen hat
festgestollt. .
Außerdem ist von der Unternehmerin die vordere Grenze nad) den vorstehend unter Ordn.-Nr. 5, 6 und 8 aufgeführten Grundstücken mit entstirechender Bauplatzeinfriedigung, wie sie in der Stadt Gießen vorgeschrieben ist, zu versehen.
Der Antrag auf Ausspruch der Enteignung ift binnen zwei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft von 1 und 2 dieser Entscheidung unb nach Erbringung des Nachweises über rechtsgillige Zahlung oder Hinter-' legung der unter 3 fLstgestellten Entschädigungssumme im Gesamtbeträge von 235 462 Mk., in Worten Zwei- hundertsmifunddreißigtausenbvierhundertzwemndsech'- zig Mark durch die Unternehmerin zu stellen.
Die Kosten des Verfahrens trägt die Unternehmerin.
Men Beteiligten steht gegen die Entscheidungen unter 1, 2, 5 binnen einer unerstrecklichen Frist von 14 Tagen, nad) Zustellung der Rekurs an das Großh. Ministerium des Innern gegen die Entscheidung unter 3 innerhalb sechs Monaten nach erfolgter Zustellung der Entsd-eidung bic Beschreitung des Rechtswegs zu. I
Das Wesentliche in der Urteilsbegründung werden ivn mvraeu auszugsweise mitteilen.


