Ausgabe 
6.7.1903 Erstes Blatt
 
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Charakterdarstellungen von Herrn Eickermann, die vollen Beifall sanden. Die Darbietungen des beliebten Künstler­paares waren vorzüglich. Sollten wir noch eine Soiree zu erwarten haben, so wäre ein regerer Besuch zu empfehlen.

** Die Stenographengesellschaft Gabels- Perger beging am Samstag die Feier ihres diesjährigen Stiftungsfestes durch, einen Kommers im Vereinslokal, Frankfurterhof, und am gestrigen Sonntag durch einen Familienausslug nach Burg Staufenberg. Schon zu dem Kommers hatte sich eine stattliche Zahl von Mitgliedern und geladenen Gästen (auch von auswärtigen Stenographen- b er einen) eingefunden, welche Zahl indessen noch übertroffen wurde durch die trotz der mannigfachen anderweiten gestrigen Veranstaltungen überaus große Beteiligung an dem Familienausflug nach Burg Staufenberg, bei dem Jung und Alt ausgiebig der edlen Terpsichore huldigte. Noch lange wird der schöne Verlauf der beiden Veranstalt­ungen im Gedächtnis aller Teilnehmer bleiben.

** Akademischer Ge sangverein. Aufführung derJahreszeiten" am Mittwoch, den 8. Juli. Auf die Bedeutung des Unternehmens haben wir wiederholt hin­gewiesen und möchten im Anschluß hier au noch kurz der mitwirkenden Solisten gedenken, deren Wahl wir als eine besonders glückliche bezeichnen müssen. Fräulein Tilly Hinken, die Vertreterin des Soprans, wird trotz ihrer Jugend zu den hervorragendsten Oratorien-Sängerinnen gezählt; in Dortmund hat sie bei Aufführung derJahres­zeiten" ganz außerordentlich gefallen und die Kritik hatte unter Mer Zustimmung geschrieben:Die heutigeHanne" von Frl. Hinken gehört unstreitig zu ihren schönsten Er­folgen. Durch chr fröhliches Zwitschern und lustiges Jubi­lieren wußte sie mit ihrer jugendsrischen Stimme die Zu­hörer gänzlich für sich einzunehmen." Der Tenor-Part liegt in den Ainden des Herrn Otto Wolff, der nicht nur als Opernsänger geschätzt wird, sondern sich auch im Konzert­saal vielfach ausgezeichnet hat. Tie Leiden erstaenannten Künstler sind hier noch nickt gehört worden, die Baß-Partie aber, und das wollen wir ganz besonders betonen, hat zu unserer größten Freude unser lieber, hochgeschätzter Freund Adolf Müller aus Frankfurt, der Oratorien-Sänger par excellence, übernommen. Für manchen mag es interessant fein, zu erfahren, daß Adolf Müller beim Begrüßungs- Konzert am 3. Juni (Frankfurter Sänger-Wettstreit) unter außerordentlichem Beifall mitgewirkt hat und auch vom Kaiser ganz besonders ausgezeichnet wurde. Für uns, die wir ihn kennen, ist das was gunz Selbstverständliches, dieser noble Sänger und Künstler war uns lange vorher schon ein Kaiser-Gänger. E. Ch.

** Der Gießener Zith erklub (Wohltätigkeits­verein) feierte gestern ein großes Sommerfest auf der schönen Aussicht"', das von herrlichem Wetter begünstigt war. Allerhand Volksbelustrguugen, Schießbuden, Ka- roussel, Kinderspiele mit Preisverteilung usw., Konzert- Tanz, italienische Nacht und Lampionpolonaise sorgten für gute Unterhaltung von Jung und Alt. Der Besuch war äußerst rege, was recht erfreulich ist, da, wie ja bekannt ist, der Reinertrag für wohltätige Zwecke verwandt wird. Leider ist ein bedauerlicher Unfall vorgekommen. Beim Schaukeln auf einer amerikanischen Schaukel verlor ein junger Mann das Uebergewicht und stürzte so unglücklich, daß er sich anscheinend eine innerliche Verletzung zuzog, die einen Blutsturz zur Folge hattte. Mag dieser neue Unfall

allen, die ein derartiges Karoussel benutzen, ein warnen­des Beispiel sein, nicht so leichtsinnig hoch zu schaukeln und sich damit in Lebensgefahr zu begeben.

S. Flotten fest. ImNeuen Saalbau" sand gestern großes deutsches Flottenfest, ein Kinder- und Familien­fest aus Helgoland, statt. Es war herrlich anzusehen, wie die lieben Kleinen, von Onkel Pelle geleitet, sich bei Spielen und Umzug vergnügten. Jedem Kind wurde gleich an der Kasse ein Strandhut übergeben, und damit nahm das Fest schon von Anfang einen fröhlichen Charakter an. Konzert Spiele, Umzug und das Aufsteigen eines 20 Fuß hohen Ballons unterhielt sowohl die Jungen wie das Alter vor­trefflich Bei eintretender Dunkelheit fand eine Fackel- Polonaise unter Vorantritt der ganzen Musikkapelle und alsdann eine humoristische Ansprache des lieben Onkels Stinde an das Publikum statt. Der Verlauf dieses Kinder­festes war ausgezeichnet.

() Wieseck, 6. Juli. Bei dem gestrigen Preiskegeln des Kegel-KlubsGut Holz" in Wiesect erhielten: 1. Preis: Karl Schäfer II; 2. Preis: Karl Leib; 3. Preis: Georg Keller; 4. Preis: Ernst Seibert; 5. Preis: Otto Größer; 6. Preis: Heinrich Schäfer; 7. Preis: Wilhelm Eckhardt; 8. Preis: Karl Schäfer I.; 9. Preis: Ludwig Keller; 10. Preis: Wilhelm Deibel; den Ehrenpreis errang Justus Rohrbach.

ZButzbach, 3. Juli. Heute nachmittag traf der Bischof aus Mainz, Dr. Brück, zwecks Firmung und Kirchen- visitation hier ein. An der Bahn empfing ihn eine Deputation, und in der Kirche unser Pfarrer mit einer größeren Zahl Parochianen. Die offizielle Begrüßungs­ansprache des Pfarrers erwiderte der Oberhirte mit einer Darlegung des Zweckes seines Besuchs und Spendung des bischöflichen Segens. Nach der kirchlichen Empfangsfeier nahm der Oberhirte Wohnung im Pfarrhause; morgen er­teilt er die Firmung. Der Vorplatz und das Innere der Kirche, sowie das Pfarrgebäude sind festlich geschmückt.

§ Butzbach, 5. Juli. Die von Hausen gebürtige Ka- roltne R'lös blickt aus eine 25jährige Dienstzeit bei einer und derselben Familie hier zurück. In Ost- heim wurde heute die Kirchweih bei Tanzmusik aus herkömmliche Weise gefeiert. Aus diesem Anlaß war der Besuch von den umliegenden Orten sehr zahlreich. In Hel den bergen fand am 5. Juli die Einweihung des neuen Kriegerdenkmals statt.

w. Wetzlar, 5. Juli. Wie Bürgermeister v. Zeugen in letzter Stadtverordnetensitzung bekannt gegeben hat, hat der Bezirksausschuß durch Verfügung vom 30. Mai d. I. dem Stadtverordnetenbeschlusse vom 26. März, wonach die kommunalen Zuschläge zur Staatseinkommen­steuer aus 135 Prozent, die Realsteuern hingegen aus 185 Prozent festgesetzt werden, seine Genehmigung erteilt. Indem der Vorsitzende dies berichtet, teilt er zugleich mit, daß von unseren neuen Mitbürgern aus Wetzlar-Nieder­girmes bereits eine größere Anzahl von Einsprüchen ein- aelaufen sei, in welchen dieselben gegen die Anwendung der höheren Steuersätze der Altstadt auf ihre Einschätzung Einspruch erheben, ©re erklären, oie jetzigen höheren Steuern nur unter Vorbehalt zahlen zu wollen, indem dieserhalb vorher mit ihnen Vereinbarungen Hütten getroffen werden müssen. Der Vorsitzende erklärte, daß nach Lage der Dinge diese Einsprüche sämtlich zurückzuweisen seien.

Frankfurt, 5. Juli. Das Bundespalais in der

großen Eschenheimergasse, das Eigentum der Post ist, dient bekanntlich gegenwärtig zum großen Teile postalischen Zwecken, genügt aber nicht in seiner alten Anlage den An­forderungen des neuzeitlichen Verkebrs. Es soll nun in städtischen Besitz übergehen, während die Postbehörde dafür ein größeres Areal am Hohenzolternplatz, neben dem projek­tierten Generalkommando, das die Stadt erst noch erwerb en wird, sowie einen kleinen Platz am Sachsenhäuser Staatsbahnhof in Tausch erhalten soll. Die Oberpostdirek­tion als Verwaltungsbehörde soll nach dem neuen Gelände am Hohenzolternplatz verlegt werden. Tie der Benutzung des Publikums dienenden Betriebsämter werden im Haupt­postgebäude an der Zeil verbleiben.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Bankier Karl Flörsheim in Wetz­lar ist wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Vor­sitzenden der Handelskammer aus dieser ausgetreten. Der frühere Oberbürgermeister von Kassel, Westerburg, ist in Godesberg a. Rhein in einer Heilanstalt plötzlich gestorben. Westerburg ist vor Jahren Stadtrat in Frank­furt a. M. gewesen, von wo aus er als Bürgermeister nach Hanau berufen wurde. Von dort ging er als Ober­bürgermeister nach Kassel. Ueberall wußte er sich die all­gemeine Wertschätzung zu erwerben. Wie derFrkf. Ztg." aus Wiesbaden berichtet wird, ist Polizeidirektor von Schenk zum Polizeipräsidenten ernannt worden.

Vermischtes.

* Berlin, 4. Juli. Heute wurde in einem unbebauten Teile in Charlottenburg ein Liebespaar erschossen auf- gesimden. Die Identität des Mädchens steht noch nicht fest. In dem jungen Manne vermutet man einen Friseur Wichterlich aus Cottbus. Aus der Lage, in der die beiden Leichen auf- Gefunden wurden, ist zu schließen, daß der junge Mann zu­erst das Mädchen und dann sich selbst erschossen hat.

* Hannover, 4. Juli. Bei der heute morgen ge­rittenen Schleppjagd des Militär-Reit-Jnstituts nach der Vahrenwalder-Heide stürzte der Major Graf Walder- see und zog sich eine schmerzhafte Kontusion in der Nacken­gegend zu. Irgend eine Gefahr ist nicht vorhanden. Der Verletzte wurde auf einem Krankenwagen in seine Wohnung gebracht.

* Antw erpen, 5. Juli. Im nahen St. Annen wurde gestern eine Petroleumquelle entdeckt. Es sind be­reits eingehende Untersuchungen über den Fundort und die Ergiebigkeit der Quelle im Gange.

* Paris, 4. Juli. Einem Rentner wurden auf der Fahrt zwischen Marseille und Toulon in einem Wagenabteil 1. Klasse, während er schlief, 4 6 0 000 Francs in Wert­papieren gestohlen.

^ .Nantes, 5. Juli. Der Luftschisfer Lebaudy unternahm gestern eine Versuchsfahrt zur Feststellung der Stabilität seines Ballons, womit er demnächst eine Fahrt nach Paris zu unternehmen beabsichtigt.

* Petersburg, 4. Juli. Die Stadt Kirabatsch im Gouvernement Wladimir wurde von einer Feuersbrunst teilweise eingeäschert. Hundert Häuser wurden em Raub der Flammen.

Bekanntmachung.

Aus der Stiftung der Friedrich Textor Ehel. sollen am 23. September 1903 240 Mk. au sogenannte verschämte Arme ohne Unterschied der Religion, in Gaben von nicht unter 50 Mark, ver­geben werden.

A nmeldungen hierzu haben bis zum 1. August l. Js. bei dem Armenamt, Neuen-Bäue 43, 31t erfolgen.

Gießen, den 2. Juli 1903. 5281

Der Oberbürgermeister.

I. V.: Curschmann.

Vergebung Von Hsnsrbeilen.

Die bei Erbauung von Ockonomiegebäuden zu Domanial- hof Konradsdorf (Bahnstation Selters der Linie Stockheim- Gedern) vorkommenden Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Wege des öffentlichen Wettbewerbs vergeben werden.

Zur Ausführung sind der Hauptsache nach vorgesehen:

I. Erd- urch Maurerarbeiten.

156 cbm Bruchsteinmauerwerk abzubrechen, 145 qm Pflaster aufzunehmen, 240 qm Zwischendecken abzubrechen, 1110 cbm Erdaushub, 930 cbm Bruchsteinmauerwerk, 95 cbm Backsteinmauerwerk, 205 qm Fachwerksausmauerung, 146 qm Isolierung aus Asphaltisolierplatten, 214 qm Goudronanslrich, 300 qm Kellerfußboden mit Lehmschlag, 10 cbm Hausteine zu versetzen, 560 qm Stallfußboden­klinkerbelag, 72 lfd. Mir. glassierte Chamotteröhren zu liefern und zu verlegen, 447 qm Fugenbestich der Außen­mauern, 360 qm Stalldecken aus Hourdis mit Wider­lagssteinen, 35470 kg Träger und gußeiserne Hohlsäulen zu verlegen, 130 qm Zwischendecken.

II. Steinhauerarbeiten.

4 cbm Hausteine aus Sandstein für Fenster und Thtir- umrahmungen, 8 cbm Basaltlavahausteine für Treppentritte und Unterlagsteine.

III Beton- und Eementarbeiten.

380 qm Schlackenbetondecken, 340 qm Kiesbetondecken, 340 qm Bleiisolierplatten, 90 qm Cementfußboden, 90 lfd. Mtr. Cernentjaucherinnen, 390 qm Cementwand- putz, 200 qm Cement-Rabitzwände.

IV. Zimmerarbeiten.

130 cbm scharfkantiges Tannenholz zu liefern, 5200 lfd. Mtr. Holz abzubinden, 64 lfd. Mtr. Dachgesims, 240 Jalousie­läden, 95 Stufen Treppen, 1400 lfd. Mtr. Holzwerk abzubrechen.

V. Dachdeckerarbeiten.

670 qm Plattziegeldach, 300 qm altes Dach abzudecken.

VI. Spenglerarbeiten.

64 lfd. Mtr. Hängetändeln, 48 lfd. Mtr. Abfallrohre 2c.

V1L Grobschlosserarbeiten re.

1200 kg Schmiedeeisen für Klammern, Anker, Laschen 2c. zu liefern und anzubringen, 1200 Stück Löcher in I-Träger zu bohren, 1100 kg I-Winkel und Flacheisen für Schutz­geländer, Dunstschächte 2c. zu liefern und zu montieren.

Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um vor­stehende Arbeiten und Lieferungen und ihre Ausführung wird

aus den Minifterialerlatz vom 16. Juni 1893 (Anlage A und B) verwiesen.

Die Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsunterlagen liegen von Montag den 6. Juli I. I. auf dem Amtslokal der unterzeichneten Behörde (Bismarckstraße 27) während der Dienststunden zur Einsicht offen. Die Angebotsunterlagen können gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden.

Die Angebote sind verschlossen, postfrei und mit ent­sprechender Auffchrift versehen bis Moutag den 27. Juli, vormittags 11 Uhr, einzureichen, zu welchem Termin die Eröffnung der Angebote im Beisein etwa erschienener Be­werber erfolgt.

Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Friedberg, den 4. Juli 1903.

Grobherzogliches Hochbauamt.

In Vertretung: Haag. 5299

Maite-Versteigerung.

Im Konkurs des Kailfmanns Christian Scheer von Angersbach (Station der Bahnlinie Gießen-Fulda) tommt

Donnerstag Den 9. Juli, abends 8 Uhr

die Hofraite mit daranstoßenden Nebengebäuden und Lager- räumen, sowie ein Grabgarten und Aecker und Wiesen im ersten Gemeindewirtshaus zu Augersbach zum letzten- male öffentlich meistbietend zur Versteigerung.

Das Wohnhaus eignet sich infolge seiner vorzüglichen Lage an der Staatsstraße Lauterbach-Fulda und durch seine bedeutenden Nebenräume zu jedem Geschäftsbetrieb.

Seither wurde ein Kolonialwarengeschäft, verbunden mit Mühlenfabrikaten, Landesprodukten, Sarnen- und Eisenhand­lung und eine gutgehende Wirtschaft darin betrieben.

Sämtliche Gebäude sind in sehr gutem Zustande erhalten.

Reflektanten belieben sich wegen Einsichtnahme der Ge­bäude und der näheren Bedingungen an den Unterzeichneten zu wenden. Nach Beendigung der Versteigerung erfolgt bei annehmbaren Geboten sofortiger Zuschlag.

Lauterbach, den 2. Juli 1903. 5301

Wahl, Konkursverwalter.

Bekanntmachung.

Seitens der Firma Sal. Oppenheim jr. & Co. hier- selbst ist bei uns beantragt worden, Nom. 1100 000 Mk. 41/2°/oige mit 102 °/0 rückzahlbare und hypothekarisch sicher- gestellte Teilschuldverschreibungen der Eisenwerke Lollar, Aktiengesellschaft zu Lollar (Lrt. A Nr. 1800 ä 1000 Mk., Llt. B Nr. 8011400 ä 500 Mk.), Rückzahlung beginnend am 2. Januar 1905 und endigend am 2. Januar 1932, zum Börsenhandel an derUpesigen Börse zuzulassen.

Cöln, den 27. Juni 1903.

Zulassungsstclle für Wertpapiere an der Börse zu Cöln.

M. Selig mann. 5295

Vergebung von Bauarbeiten.

Die zur Erbauung eines Schulhauses mit 2 Sälen und 2 Lehrerwohnungen zu Ostheim bei Butzbach erforderlichen Erd- und Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Schlosser-, Glaser-, Spengler-, Weißbinder- und Tapezierarbeiten nebst Ruffenstein-, Verblendstein-, Kalk-, Schlackensand-, Cement- und Eisenlieferungen sollen auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten, Haingrabenstraße Nr. 21, sowie bei dem Kreisstraßenmeister Herrn Metzger in Butzbach zur Einsicht offen.

Mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote, wozu Formulare gegen Copialgebühren zu erhalten und auszufüllen sind, müssen längstens bis zum Samstag den 18 Juli l. I. vormittags 10 Uhr verschlossen und postfrei auf dem Bureau des Unterzeichneten eingereicht sein.

Friedberg, den 3. Juli 1903. [5260]

Der Großherzogliche Kreisbauinspektor. Schnitzel, Baurat.

H>ferdemarki Hießen.

Die Lieferung von 200 Prämiieruugsbändern ist zu vergeben. Das Muster kann auf Zimmer Nr. 15 im Bürgermeistereigebäude eingesehen werden.

'Gefällige Offerten werden bis zum 10. l. Mts. an den Unterzeichneten erbeten. 5289

Die städtische Pferdemarkt-Kommisfion.

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