Samstag 6, Juni 1903
153, Jahrgang
Viertes Blatt.
Nr. 130
erscheint täglich außer Sonntag».
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FernivreLanilbtußAr 5L
Erziehung auch die Eltern mehr Hand in Hand mit der Schule gehen. (Lebh. Beifall.)
Herr Privatdozent Patsch- Würzbttrg besprach noch eingehend das Erzichungswesen ans Grund seiner eigenen praktischen Erfahrungen, wobei er besonders eine kräftige Erziehung des Willens forderte, denn nur dann könne das Wissen glücklich machen, wenn es sich in Willen umsetze.
Frau Prof. Krukenberg -Bonn kritisierte die bisherige oberflächliche Art des höheren Mädchenschul-Unter- rtchtS. Es komme vor allem auf die Anwendung der richtigen Methode an.
Schuldirektor Harry Schmidt- Ehrrlottenburg meint, wenn man überhaupt einmal an eine Reform herantrete, dann müsse dieselbe eine gründliche und allgemeine (ein.
Kvangelisch-sozi-lcr Kongreß.
R. B. Darmstadt, 5. Juni.
Tre gestrige letzte Nachmittagssitzung, die Professor Dr. H a r n a ck - Berlin eröffnete, beschäftigte sich ausschließlich mit der Frauen frage. Tem entsprechend bot auch das Auditorium ein ganz verändertes Bild; der große Saal war fast ganz von Damen besetzt, die Männer hatten sich bescheiden an die erhöhten Seitenwände zurückgezogen. Frl. Laura Herrmann, Lberlehrerin in Berlin, hielt zunächst einen längeren Lortrag über das Thema: „Welches ist das Ziel der höheren Dtädchenschule?" Tie Borttagcnde gab in formgewandter Weise einen Ueberblick über die Entwickelung des weiblichen Unterrichtswesens im allgemeinen und schilderte dann, wie die Frau in früheren Zeiten nicht verstanden habe, ihre Stellung in der Welt zu wahren, sondern sich zu Schleppenttägerinnen und Nachahmerinnen frenider Modert machte und sich in ihre stille Häuslichkeit zurückzogen. Erst bei den Freiheitskriegen zu Anfang des vorigen Jahrhunderts sei die Frau mit hinausgezogen und habe sich als nützliche Wienerin christlicher Nächstenliebe erwiesen. Die Frau hatte bis vor kurzem nur eine elementare Schulbildung genossen, jetzt, nachdem es gelungen, für sie auch ein«, höhere wissenschaftliche Bildung zu erlangen, möchte sie weiter gehen bis zu den höchsten Quellen des Lichtes, zum Universitütsstudium. Tie Rednerin ging nun im einzelnen auf ihre Wünsche zur Reform des höheren Mädchenschulwescns näher ein, die in folgenden Thesen gipfeln:
„Tas weibliche Geschlecht muß mit dem Rechte des
vernunftbegabten Menschen einen gleichen Anteil an dem Gesamtfchatz des Wissens seines Volkes nehmen können; die Wege dazu dürfeii nicht unter der Behandlung seiner geistigen Minderwertigkeit versperrt werden; auch nicht seiner geringeren Leistungen für das Vaterland wegen. Ter Wehrpflicht steht ihre Mutterschaft gegenüber, mit gleichem Einsatz des Lebens. Tie Eigenart des weiblichen Geschlechts ist eine von der Natur gerooU.L und in dieser festbegründete, darum eine unzerstörbare. Es hieße die Hoheit und den veredelnden Einfluß des Wissens herabletzen, falls man seinen Segen nur für das männliche Geschlecht annehmen wollte. Ta dem weiblichen Geschlecht in erster Linie nicht die Vertretung der Wissenschaft zufällt, sondern die Pflege des Hauses und die Erziehung der Kinder, so hat die höhere Mädchenschule nicht ausschließlich eine Vorbereitung für die wissenschaftliche Laufbahn zu geben. Ter Lehrplan derMädchen- schule hat infolge dieser Toppelaufgabe eine Gliederung in den oberen Klassen zu erfahren: a) die Vorbereitung für das Weiterstudium und das Berufsleben (Realgymnasialkurse), die mit dem Abiturium ab schließt, und b) die Ausbildung fürs häusliche Leben und das Verständnis zur Förderung gemeinnütziger Zwecke. Tie Unterrichtsgegenstände sind nach diesen neuen Bahnen einmal in vielem zu beschränken, aber zu vertiefen. Sie sind weiter zu vermehren durch Latein und Mathematik in den Realgymnasialturfen einerseits, andererseits durch Gesundheitslehre, Einführung in die innere Mission mit Betonung des Verständnisses für die weibliche 2iafonie. Einige Unterrichtsgcgenstände sind umzugestalten (Ge- schcchts-, Handfertigkeitsunterricht). Tie NLethoden sind im allgemeinen dahin zu ändern, daß die Selbsttättgkeit der Schülerinnen mehr herangezogen wird. Wir buben den Verstand und auch die Gefühlswelt, doch meist leider nur die Passivität des Willens. Abgegangenen guten Schülerinnen muß, auf ihren Wunsch, die Teilnahme am Unterricht der Kleinen, unter Aufsicht der Lehrerinnen, gestattet werden, um sie mit dem richtigen An leiten der Kinder verttaut zu machen. Tie Schulzeit der höheren Mädchen muß zehn Jahre umfassen, die des Rcalgym- nasiums zwölf Jahre. Tie Lehrerinnen haben sichj des törichten Strebens, den Männern äußerlich mid im Wesen nachzuahmen, am ehesten zu enthalten. Tie Deutschen haben durch Geschichte und Dichtkunst ein bestimmtes Frau en ideal: die Erzieherinnen der weiblichen Jugend haben diesem, gerade bei vermehrter Bildung und reicherem Wissen, treulich nachzustteben."
'T'ic aweigsektion Darmstadt der Sektion sur höhere Schulen (Allgemeiner Deutscher Lehrerinnen-Verein stellte im Anschluß daran folgende Grundsätze auf:
„Tie höhere Mädchenschule der Zukunst hat eine Toppelaufgabe: 1. sie bereitet die Mädchen für ihren zukünftigen Beruf als Hausfrau, Gattin und Mutter, als Bürgerin und Mitarbeiterin auf sozialem Gebiete vor; 2. sie bereitet in einem sechsjährigen real-gymnasialen Kurse die Mädchen vor, die sich durch, das akademische Studium eineni wissenschaftlichen Berufe widmen wollen. Tie Unterrichtskurse find diesem neuen Ziele am zupassen. Sie sind zu vermehren durch Latern, Mathemathit und Naturwissenschaften für die real-gymnasiale Abteilung, andererseits durch Gesundhertslehre, Kmber- vfychologie und die Elemente der Volkswirtschaftslehre und Gesetzeskunde. Richt in der Schule, sondern m Krippe, Kindergarten und Krankenhaus sind die Mädchen für bie Mitarbeit an den häuslichen Arbeiten heranzubilden. Die höhere Mädchenschule der Zukunft umfaßt eine Schulzeit von 13.Jahren. Aui vier Vorschul- oder Volks- schuljahre folgt ein dreijähriger Unterbau, an den ,ich in sechs iweiteren Jahren (etwa der Realschule entsprechend ein Oberbau anschließt. Eine Nibelung tritt mit dem 8 Schuljahre (ca. 14. Lebenswahr) ein. Nach dem 10. Schuliahr ist ein gewisser Abschluß der Vilbung vorgesehen zum Eintritt in Lehrerinnen-Leminar Handelsschule und praktische Berufsarten. Der leitende Ernfluy in der höheren Mädchenschule muß der Lehrerin zusallen wie er ui der Knabenschule dem Lehrer gebührt. Auf
der Oberstufe muß die Klassenführung in den Händen einer Lehrerin sein."
Die Debatte über diese Frage war äußerst lebhaft. Frl. Marie Mü l le r-Darm stabt sprach im Namen unb Auftrag ber Darmstäbter Sektion für höhere Schulen bes „Allgemeinen deutschen Lehrerinnen-Bereins" dem Vorstand des Kongresses den wärmsten Dank aus für das Interesse, das derselbe der Bildungsfrage des weiblichen Geschlechts widme. Die Frauen machten auch hier wieder die Erfahrung, daß der wirklich gebildete Mann gern mit der gebildeten Frau zusammenarbeite. Wenn die Frau jettz auch mehr zur Mitarbeit an den sozialen Aufgaben unserer Zeit herangezogen werde, so könne bas im Interesse der Allgemeinheit nur freudig begrüßt werden.
Schulvorsteherin Frl. v. Szcz ep an s ki-Darmstadt bespricht darauf in längeren interessanten Ausführungen das weibliche Bildungswesen.
Ein Redner des Kongresses habe ausgeführt, daß sozial . empfinden und Denken nichts anderes fei, a.s darüber nach- ; zusinnen, wie dem wirtschaftlich Schwachen zu helfen ist. - Tas soziale Denken sollte auch bei einer Bettachtung über die Reform ber höheren Mädchenschule nicht versäumt werben. Hier dürfen bie Bedürfnisse ber Familie, wie das ' große Ganze nicht außer Acht gelassen werben. Die Schwie- : rigleiten liegen barin, daß das Mcädchen für ein Doppeltes, für den Beruf in der Familie und für den Einzelberuf vorbereitet werden soll. Tas Streben nach real-gymna.ialen Kursen hält Rednerin für berechtigt, wenngleich sie dem Wissen allein die hohe Bedeutung nicht beilegen kann, wie die Referentin. Dasselbe diene zwar den Bedürfnissen des großen Ganzen, aber denen der Familie nicht. Tie wissenschaftlichen Berufe könne doch nur ein sehr kleiner Bruchteil ber Mädchen ergreifen, schon deshalb, weil die Begabung für fremde Sprachen, Mathematik rc. nicht überwiegend beim weiblichen Cöeschlecht vorhanden ist und weil es auch meist an Mitteln fehlt, um auf einen 13jährigen Schulbesuch noch ein mehrjähriges lluiverfttätsstudinm olgen zu lassen. Solche Knr,e wurden sich auch nur in großen Städten einrichten lassen. Tas Hauptziel bei der Reform ber höheren Deädchenschule muß vielmehr darin liegen, daß das Mädchen innerhalb des zehnjährigen Kursus o vorbereitet wird, daß es sich sowohl der Familie, wie rem Einzelberuf widmen kann. Den jetzigen Ausbildungskursus in der höheren Mädchenschule absolvieren nur 50 Prozent, nach den statifii'chen Ausweisen sind z. B. von 45 Schülerinnen in Klasse 2 nur noch 19 in Klasse 1. Wenn also noch nicht einmal der zehnjährige Kursus ausgenutzt wird, was sollen dann noch weitere Kurse? Die Klage dreht sich hauptsächlich um die Halbbildung unserer Mädchen, und dagegen hilft nur ein: Die obligato- rischeFortbildungsschulefürMädchen. sobald die Eltern genötigt sein werden, ihre Kinder nach dem 14. Lebensjahre noch in eine Fortbildungsschule mit Kindern aus der Volksschule zusammenzuschicken, werden sie dieselben doch zum Teil wenigstens in der höheren Schule belassen. Die meisten Mädchen verlassen schon mit 14 Jahren die Schule, weil sie zu Hause gebraucht werden ober körperlich schwach sind und weil sie dem ftemdsprachlichen Unterricht nicht folgen können; endlich auch, weil die Eltern bei einer etwaigen Berufswahl keinen stutzen in den Schulfächern oder in der Art, wie sie gelehrt werden, finden. Die Rednerin verlangt für die beiden letzten Jahre eine stärkere Betonung des deutschen Unterrichts, der Naturgeschichte, des Zeichnens, Rechnens und der Handarbeiten und ein Zurückdrängen ber fremden Sprache; am besten sei eine Gabelung im Unterricyt schon vom 12. Lebensjahre an. Ein FortbUdunaskurfus von etwa zwei Jahren, ber dieser realeren Ausbildung folgt, sollte neben ber Gesund heitslehre noch Hauswirtschaftstunde, Erziehungslehre, Kinderpsychologie, Staats-- und Gejetzeskunde ober bergt mit aufnehmen. Für solche Fortbildungskurse dürften aber nicht mehr als 12—18 Stunden in Anspruch genommen werden, damit dem Kinde auch noch genügend Zeit zur Weiterbildung in der Familie, für Küche, Erziehung, Krankenpflege re. verbleibt. Die Rednerin wandte sich nun noch gegen einzelne Thesen der Referentin unb namentlich gegen deren Schlußthese. Wir täten doch unseren Lehrer innen Unrecht, wenn wir auch nur von einer glaubten, daß sie in törichter Weste darnach strebte, „den Männern äußerlich und im Wesen nachzuahmen". Jede tüchtige Lehrerin werde wissen, daß sie mit ihrer Kraft in erster Linie der Familie und damit der allgemeinen Wohlfahrt iu dienen habe, und da fällt alles unnütze Beiwerk von selber fort. Im übrigen sollte dock) jeder wissen, daß es nicht darauf ankommt, die Lehrpläne der Mädchenschule denen der Knabenschule zu nähern, sondern darauf, in ihnen der Eigenart des weiblichen Geschlechts Ausdruck zu geben, damit dasselbe im Berufsleben, gleichviel welcher Art. aerobe mit Durchsetzen des dem Weiblichen Eigentümlichen dem Ganzen dienen und selbst wtttschaftlich stark genug werde, um seine Selbständigkeit im Leben zu wahren. (Lebhafte Zustimmung.)
Frl. Martin, Oberlehrerin in Trier überbrachte die Grütze des dent^ch-evang. Frauenbundes und führte bann aua man müsse vor allem daraut bedacht jein, Eharaktere heranzubilden unb neben den voll entwickelten Hann die vollentwickelte Frau zu stellen. Es sei ber größte Fehler der alten Erziehungsmethode gewesen, daß man glaubte, das Leben der jungen Mädchen ma.se möglichst inhaltlos bleiben, damit es durch den Mann nachher allein beglückt werde. ' Tieser aber suche eine treue, verständnisvolle Gehilfin und finde sie in ber Beglücken nicht. Es müsse , mehr der Verstand und der Dille ausgebildet werben, jetzt leibe die Madchenerziehu.ig an einer ur- geistiger skrophu- lofe- ’b'ic meisten Mädchen seien mir ..teylbrec gefutterte, ' hwchenlofe Seien. (<?eir:rfeit) Vor allem müßten bei der
Es müsse eine Methode zur Anwendung kommen, vermittelst welcher den jungen Mädchen die besten der aeisti- gen und sittlichen Güter des deutschen Volkes zugeführt, die Schülerinnen aber zugleich auch für den praktischen Beruf vorbereitet werden. Redner legte die Art dieser Erziehungsmethode noch ausführlich dar.
Das Schlußwort der Referentin betonte noch, daß doch immer nur das Haus dem jungen Mädchen das Beste mit- geben könne, ohne die energischste Mitwirkung der Mütter werde leine Reform der höheren Mädchenschule recht gelingen.
Psof. Tr. Harn ack-Berlin faßte nun in einer kurzen Schlutzbetrachtung die Ergebnisse ocr Beratung noch einmal kurz zusammen unb schloß alsdann mit herzlichem Tank an bie staatliche unb die städtische Behörde, den Ortsausschuß ulid deren beiden Vorsitzenden, Geh. KabinettSral Rom Held und Oberlehrer Kissinger, sowie an die Presse ui.b alle Teilnehmer gegen halb 7 Uhr abends den Kongreß. Nachdem noch Pros. Trommersliausen-Frankfurt Dem unermüdlichen Kongreßleitcr Prof. Tr. Har nack den herzlichsten laut der Versammlung ausgesprochen, schloß die Tagung mit dem gemeinsamen Gesang: „Ach bleib mit Deiner Gnade!"
Aüßjns ans de« 2tM-k»«wtsreslstrr« der Slüt bretze«. Aufgebote.
30. Mai. Franz Joses Pech, Bäcker dahier, mit Katharine Wissig, geborene Wagner in Leihgestern. — Eil Neufeld, Kausmann in Rordhauscn, mit Johanna Rosenthal dahier. — 2. Juni. Wilhelm Theodor Loh, Fnmnzaspirant dahier, mit Hedwig Helene Christiane Liöhler dahier. — 3. Juni. Jakob Heinrich Ott, Händler dahier, mit Anna Marie Obermann dahier. — 5. Juni. Friedrich Wenz, Taglöhner dahier, mit Alwine Schneider, geborene Limper dahier.
Eheschließungen.
30. Mai. Johann Heinrich Volz, Sergeant dahier, mit Ann» Elisabeths Eurich dahier. — Richard Wilhelm Christian Andrea, Lagerist dahier, mit Albina Sarve dahier. — Friedrich Schioeitzer, PoitiUon in Lützellinden, mit Karolme Simon dahier. — Ludwig Vogelhöser, Fabrikarbeiter dahier, mit Franziska Bergmann dahier.
Geborene.
26. Mai. Dem Spengler Hermann Klotz ein Sohn. — Dem Postboten Heinrich Wolf em Sohn Heinrich Ludwig Johann. — 28. Mai. Dem Taglöhner Theodor Löber eine Tochter. — 30. Mai. Tem Stcneraujseher Georg Beck ein Sohn. — Dem Musikalienhändler Johann August Ernst Ehallier junior eine Tochter. — 31. Mai. Dem Wirt Karl Bez eine Tochter Katharine Elise. — Tem Heizer Philipp Pfaff ein Sohn Wilhelm Albert. — 1. Juni. Dem Schlosser Heinrich Simon Günther ein Sohn Ludwig.— Dem Architekt Heinrich Breither em Sohn.
Gestorbene.
29. Mai. Anna Gertrude Rahner, geborene Kilian, 83 Jahr» 5 Monate alt, Pflegling in der Provmzial-Siechenanstalt dahier. — August Rlcharo Richter, 49 Jahre 7 Monate all, StationS- assistent dahier. — 30. Alai. Friedrich Schäfer, 3 Jahre 7 Monate alt, Sohn des verstorbenen Schristsetzers Friedrich Schäfer dahier. — Katharine Stark, gebotene Lotz, 31 Jahre all, Ehefrau des Zigarrenfabrlkanten Weorg Gottlleb Stark dahier. — 1. Juni. Hugo Georg, 1 Jahr 10 Monate alt, Sohn des Kaufmann Oskar Georg dahier. — 3. Ium. Anna Margarethe Katharine Wahl, geborene Pfaff, 52 Jahre 8 SDlonate alt, Ehefrau des Tienstmanns Karl Wahl dahter. — Karl Fiedler, 7 Monate 4 Tage alt, Sohn des Kutschers Heinrich Fiedler dahier. — Anna Elisabethe Kahl, 10 Monate alt, Tochter des Kaufmanns Wilhelm Kahl dahier. — 4. Juni. Elisabethe Wilke, 18 Jahre 8 Monate alt, Tochter be5 Fuhrunternehmers Wilhelm Wilke dahier. — Wilhelm Heinen, 26 Jahre 8 Alonate alt, 'Metzger dahier.
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