Samstag 6. Juni 1903
153, Jahrgang
Erstes Blatt.
«Heiliger Krieg In Algerien.
Aolonialpost.
Die ,9lorbb. Allg. Zig." schreibt: Vor einigen Monaten
ischen Eingeborenen erschlagen zu haben, während
nisie bes Generalkommanbos für bie frember Hoheit unter- stehenben Küstengebiete bes Golfs von Guinea besitzt, wanbte * « — < < V T C\f P----->.*----t.ll ... O l) 1 A Atl!?
(*in neuer poiuischer Keyeimbundprozeß.
Gnesen, 5. Juni.
Nr. 130
»rscheint täglich ouBtt Sonntags.
Dem (Siebener '?ln<etget werden im Wechsel mit bern Kesstschen Landwirt bie siebener Kamillen- blätter viermal in bei Woche deigelegt.
Rotationsdruck il Verlag der Brühl loben Univeil.-Huch' u. 6tem- druckeiettVietlch Erden) VUboftum, Ervedinoa und Druckerei:
Schalftrahe 7.
»btefle für Teeei eben: «nzeiser Sieben.
strrMprr<1>anlt1)iuh ^tr 51.
Aus Hladl und Kund.
Gießen, 5. Juni 1908.
- Verzeichnis ber Sitzungen bes Schwur- gerichtö pro 2. Quartal 1903;
1. Montag ben 8. Juni, vormittag« SV, Uhr, gegen Johannes Sauer III. auS Altenburg wegen SittlichkeitS- verbrechens. Die Anklage vertritt: Gcoßh. GerichtSasiesior Dr. Hetzel; Verteidiger: Rechtsanwalt Röm Held.
2. Dienstag ben 9. Juni, vormittags 9 Uhr, gegen Johannes Müller auS Allertshausen wegen Körperverletzung mit tätlichem Erfolg. Die Anklage vertritt: Gcoßh. Staats- anwalt Reuß; Verteibiger: Rechtsanwalt Rosenberg.
3. Mittwoch ben 10. Juni, vormittags 9 Uhr, gegen Friedrich unb Anna Möser aus Bab Salzhausen, beide wegen MeineibeS. Die Anklage vertritt: Großh. Ober-Staats- anwalt The obalb; Verteidiger: Rechtßanwatt Metz-Ridba.
4. Donnerstag ben 11. Juni, vormittags 9 Uhr, gegen Georg Derst aus WormS wegen Branbstlstung unb Dieb- stahls. Tie Anklage verlrttt: Großh. Staatsanwalt Reuß; Verteibiger: Rechtsanwalt Dr. Stahl.
6. Freitag ben 12. unb Samstag den 13. Juni, ft vormittags 9 Uhr, gegen Johann Hausmann auS Fleschen- dach wegen Brandstiftung. Tie Anklage vertritt: Großh. GerichtSasiesior Tr. Hetzel; Verteidiger: Rechtsanwalt Tr. Jung.
- Oeffentliche Lesehalle. Im Mai wurden 2105 Bände auSgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Litteratur 959, Zeitschriften 540, Jugenbschriften 209, Dichtungen 25, Länder- unb Völkerkunde 48, Kulturgeschichte 7, Litteraturgeschichte 17, Geschichte unb Biographien 75, Naturwissenschaft unb Technologie 112, Kunst- geschichte 7, Seewesen 5, Hauswirtschaft 8, Philosophie und Religion 15, Siaatswisienschaft 5, Fremdsprachliches 13 Bände __ Nach auswärts kamen 72 Bände.
— Promenaden - Konzert. Morgen Sonntag halb 12 Uhr ist Anlagemusik in der Sübanlage mit folgendem Programm: 1. Ouvertüre zur Operette „Die Frau Meisterin" von Suppe. 2. „Als ich kam!" Lied von Rhodominskt. 3. Maritana-Walzer von Dellinger. 4. Finale aus der „Loreley" von Mendelssohn.
S. Wohltätigkeitsvereine. Am 2. August d. I, fmbet em von ben vereinigten Wohlthätigkettsvereinen Contentia-Fechtverband. Gießen-Lahr, Gießener Zttherklub m
Gin umfangreicher Geheimbundprozeß gegen frühere Gymnasiasten, der gewissermaßen eine Fortsetzung des im September 1901 in Thorn verhandelten Geheunbund- -----» Tagesschau.
Di- haup v-rfammlung der d-u.!ch-°' Ä
MSÄ btijtiel6 (Gre.'ewald), 3. MaschinenbaEeve Thaddäus
v. Powicki (Gnesen), 4. Stu d. med. »et StephanPio» trowskt (Gießen), 5. Maschinenbau-Eleve Franz Roman Grodzi (Posen), 6. Maschinenbau-Eleve Thomas Erzcficwrcz (Gnesen^, 7. L'er frühere Gt;mnasiast Joseph JaniszewSki (Zdcers bei Labischin), 8. der frühere Gymnasiast ^ohann Kolipinski (Lions), 9.' der frühere Gymnasiast Leo Solhga (Baranow), 10. der frühere Gymnasiast Aiaryan EhrmelewSkr (Danzig), 11. der frühere Gymnasiast Michael KiviatkowSkc (Danzig, 12. der frühere Gymnasiast Stanislaus Knsiniir Zielinski (Löbtau), 13. der frühere Gymnasiast Leo Hw- (Pcmpowo), 14. ber frühere Gymnasiast MatthauS Maniewski (Jnneivo, 15. der frühere Gymnasiast Josef v Oranski (Tremesseni, 16. der frühere Gymnaiiast Marian Celichowski (Posen», 17. der frühere Gymnasiast Johann Janaszemski (Gostyn18. der frühere Gymnasiast Viktor Lsttowski (zurzeit in Einsiedeln, Schweiz), 19. Forst-Eleve Anton Pacynsti (Heidetrug bei Lissa-, 20. der frühere Gymnasiast Manian Poprawstl (Zerkow), 2l. der frühere Gymnaiiast Sigismund Toniaschweski (Lions), 22. Gymnasiast Stephan Kublinski (Gnesen), 23. Apothelerlehrling Miecis- laus v. Estkowsli (Kruschwitz), 24. Stud. Phil. StcunSlauS
Telegramm: , , . .
„Sehr erfreut über den freundlichen Gruß der Hauptversammlung der Deutschen Kolonial-Gescllschaft bitte ich Eure Hoheit, allen Teilnehmern meinen Herz? liehen Dank zum Ausdruck zu bringen. Die treue Mitarbeit der Deutschen Kolon lalgeseU.chaft an den für die nationale Zukunft so bedeutungsvollen Aufgaben über See begleite ich mit lebhaftem Interesse und wünsche ich ber Gesellschaft unter Eurer Hoheit tatkräftiger Leitung auch ferner reichen Erfolg des patriotischen Wirkens. Wilhelm."
Wesolowski (Posen).
Am 28. März 1902 kam an den Direktor deS Stonigl. Gymnasiums zu Gnesen, Tr. Marten aus Lissa, mit der Unterschrift „Schult, Gymnasiast" ein anonymer Brief. In diesem wurde mitgetcilt: der Obersekundaner Johann Ja- naszewski gehöre einer geheimen Verbindung an. Ter Tirektor nahm die Hilfe der Polizei in Anspruch. Deese stellte fest, daß unter den polnischen Schülern des Gnejener Gymnasiums eine geheime Verbindung (Verein ber Lern- und Jugendfreunde) bestehe. Ter Zweck dieser Vereeneguna war die Erlernung politischer Gedichte, Geographie unb Literatur. Tie neu angenommenen Mitglieder mußten bei Gott schwören, daß sie über das Desteben der Verbindung, sowie über alle Vorkommni|se in derselben strengstes Stillschweig en bewahren werden. Ter Eid wurde von dem Präses, dem ersten Angeklagten Schwemm, ab- aenommen. Dieser gab nach Vereidigung jedem neu auf- genommenen Mitgliede einen rmß. In den Versammlungen wurde polnische Geschichte, Geographie und Literatur getrieben. Tas Gelernte wurde in der nächsten Stunde von den Gruppenführern abgefragt ober von dem Lernenden vorgettagen. Auch schriftliche Ausarbeitungen halten die Mitglieder zu liefern. Diese wurden von den Gruppen» sührern ober jkem Vorsitzenden durchgesehen und zensiert. Tie Mitglieder harten monatlichen Beitrag und Strafe für Zuspatlommen, ot.r, wenn sie nicht ordentlich gelernt, oder ein deutsches Wort anwandten, zu zahlen. Tie Mitglieder sollen sich auch auf ber Schule von ben anderen Mil- jchülern, ganz besonders von den deutschen, abgesondert und unter sich nur polnisch gesprochen haben. Ter Ver- band soll mit anderen polnischen Gymnasiasten und Stu- denten-Verbindungen, sowie mit der polnischen National- liga in Verbindung geftanben und geheim erscheinende polnische Zeitschriften gehalten haben, bie auf radikalem Boden stehen und bie Loßreißung ber polnischen Landesteile und W ied erau fr ich tung Polens offen fordern.
monaNich7bVl^ viertel- [äbrltd) Ml. 2.20; durch Abdole- u. Jweiaslellen monatlich 6ö Pt.: durch die Post TU. 2.— öiend- |5brL auMdjL Beslellg. Annahme von »nzelgen üx die iage*nnmmer ?ts Dormtuag* 10 Uhr.
t .etlenpreti: total 121Ä, autrodrt» 20 INg.
Betanl rllldb Hh den poltL und aÜgem. Teil. tk tttitto. tüt ,Eiadi und üanb' und (Äencbt^aal*. Auaup
Dötz, *iu den nn- Aetqentetl Han« Veck.
welche bei dem Erscheinen von dem Vorsitzenden Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg mit einer kurzen Ansprache begrüßt wurden. Der Großherzog erwiderte sofort daraus mit einer Rede, in der er die nationale Bedeutung des Wirkens und der Tätigkeit der Gesellschaft hervorhob und mit einem Hoch auf den Kaiser schloß. Darauf begrüßte der Minister des Innern Dr. Schenkel im Namen des Ministeriums, Oberbürgermeister Schneller im Namen ber Stabt und ber Rektor der Hochschule die Ver- sammlung. Herzog Johann Albrecht dankte in längerer Rede, worauf die Versammlung in die Tagesordnung eintrat. Im Laufe der Verhandlung wurde ein Antrag des Ausschusses: der Reichstag wolle den Gesetzentwurf betreffend den Eisenbahnbau Dar-es-salaam-Mo- rogoro möglichst bald annehmen, nach längerer Debatte einstimmig angenommen. Ebenso ein Antrag der Abteilung Hannover betreffend die Lesiedetung Uhehes durch Europäer, letzter Antrag mit einigen Abänderungen.
Im Laufe der Nachmittagssitzung wurde ein Antrag des Professors v. Stengel-München nach längerer Debatte angenommen, welcher dahin geht, eine Kommission zu ernennen, die sich mit der Bodenpolitik in unteren Kolonien befassen unb für ben nächsten Kongreß einen Bericht vorbereiten soll. Ferner wurde beschloßen, für 190o bie Aragc einer Kolonial-Gewerveauöstellung in Erwägung zu ziehen. Für ben nächsten Versammlung^ I ort wurde Stettin gewählt. Dem am Abend ün großen Saale der Festhalle veranslalteten Fe^lmahl wohnten ber Erbgroßherzog, Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg, bie Mitglieder des Kongresses, bie Spitzen ber städtischen unb Militär-Behörden bet Heute (Samstag) unternehmen bie Teilnehmer bes Kongresses einen Ausfiug nach Heibel- berg, wo ihnen zu Et-ren eine Schloßbeleuchtung veranstaltet wirb. „ t L _ ...
Der Kaiser sandte von Wiesbaden an den Vorsrtzen- ben ber Hauptversammlung ber Deutschen Kolonialgesellschaft, Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg, solgenbes
GietzenerAnzeiger
" General-Anzeiger u
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Äus Paris wirb uns geschrieben:
Als Präsident Loubct in Algerien weilte, fanden die Blätter der nationalistischen Opposition viel zu spotten über die angebliche Wärme des Empfangs, den die eingeborene Bevölkerung dem guten „Papa der Republik" bereitet haben sollte. Das Bild, wie der joviale alte Herr mit höchst fragwürdigen Burnusträgern verzückte Händedrücke tauschte, war eine stehende Erscheinung in ben hauptstädtischen Witzblättern. Jedoch auch die kundigen Anhänger der Regierung waren über die kolonialpolitische Harmlosigkeit der Ansprachen Loubets an die mnhammedanische Bevölkerung verblüfft. Inzwischen hat blutiger Emst den Skeptikern Recht gegeben. Wenn jetzt wirklich der „heilige Krieg" entbrennen sollte, muß die Regierung gegen sich gelten lassen, daß erfahrene Ko- lonialkenner, wie der berühmte Volkswirt Leroy-Beaulieu, sie seit langem, besonders aber fett dem Aufruhrprozeß gegen mehr als 100 Kabylen, der im vorigen Winter die öffentlief?« Aufmerksamkeit Frankreichs in Anspruch nahm,! auf die Krisis vorbereitet haben. In dem lieber fall von Figig hat man einen wenig bedeutsamen äußeren Anlaß der Explosion zu sehen. Die wirkliche Ursache liegt tiefer, liegt in dem uner- hörten Raub- und Rech tsbr uch system der fran- zösischen Kolonialverwaltung gegenüber den Eingeborenen. Kabylen unb Berber stellen 75, die Araber 15 Prozent der algerischen Bevölkerung, das Verhältnis zwischen Weißen und Farbigen beziffert sich wie 1:9. Bier Fünftel der Eingeborenen nähren sich von extensiv betriebener Landwirtschaft. Zu Gunsten ihrer eigenen Kolonisten hat die französische Regierung das Enteignungsrecht gegen die Farbigen äußerst scharf, wahllos, unter Mißachtung des religiösen Empfindens unb unter zahllosen! Rechtsbeugungen seitens der ganz dem Europäertum dienstbaren Gerichte gehandhabt. Die Aufgabe, den Acker- baufleiß der Mohammedaner durch Reservationen tiefer im Lande der Entwickelung der Kolonie dienstbar zu machen, ist kaum erkannt worden. Statt dessen hat man die enteigneten Eingeborenen mit lächerlichen, überdies rasch vergeudeten Geldentschädigungen abgefunden, und ein religiös und rechtlich fanatisiertes, fremdcnseindliches Proletariat geschasseii. Als nach dem Kabylenprozeß die Reformrufe zu Gunsten der muhammedanifchen Landbesitzer angehört verhallten, stieg die Erbitterung. Der ftuhere Gouverneur Revoil war bei den Eingeborenen wegen seines vermittelnden Temperanlcnts beliebt. Infolge von ^n- triguen in der Hochhaltung des Ministerpräfidenten wurde--
er vrusk seines Amtes enthoben. An seine «stelle trat ber Wahlvcweguug.
nicht unbedeutende, aber als ausgesprochener Karrwre- WormS, 5. Juni. Die Vereinigten Liberalen
macher unb Energiebold aus der Constans'schen Schule ben Gymnasialprof. Dr. Franz Staudinger in
geltende Führer der Kolonialgruppe, ^onnart, Mann in Worms, als Kandidaten aufgestellt.
Don erst 46 L°hr-N. Durch diese Wahl wurden roiti) sich ,m Falle (einer Wahl te.net
^fein^e^em^ft11 berS.It sre,sinnigen Gruppen anschiießen. sondern wildi.berat M -______
leitete. Wie bie Regierung selbst über das Draufgängertum dieses „starken Mannes" denkt, geht daraus hervo, daß er bei seinen beiden Berufungen °u, den^ Gouvern ®,dlnec «Blättern" berichtet, das in dem (pamschen
voften immer nur ^061100^ eg2.a"^ct^to5clca^i6■ä, des Bala an der Westküste Afrtkas P. Ch. Schmidt, ber Mnist^s" L"AuswZrLn ei... beutjchen Faktorei, wegen angeblicher
einen perjonlichen Gagne? erblidt, nicht überwunden, s°n- Teilnahme an einer schweren M.ßhanblung emeS em- dcrn beiseite geschoben worden. Jmnierhm hock- wcm in geborenen ArbeüerS von den spanischen Behörden Jonnart einen geraden Charakter 5U erblicken, de s verhaftet und nach Fernando Po gebracht fei, wahrend
halten den Zwischenfall in Figig vielleicht herauSgesoroerr, Bargeld der Faktorei beschlagnahmt wurde. Der Gou» indessen kaum mit Berechnung herbeigesuhrt yar. I ^ur von Kamerun, v. Puttkamer, welcher die Besug. groß angelegte Reform allem konnte eine Wen g ^ntcr be§ Generalkommandos für die fremder Hoheit unter- Stimmung der Eingeborenen bewirken^. x]t aü über- stehenden Küstengebiete des Golfs von Guinea besitzt, wandte o?elle?cht auch zu Ml Augelegenhe.1 alsbald seine Ausmertfamkett ,u. W.e aus Tie^Bara^mqec der "gegenwärtigen Regierung ljaben J&inb Ln Ber.chten heroorgeht, ist Schm.bt angetlagt einen jpa- «fät bie iebiae6 ernte® Sturm Äuch wenn bet Suntanb nlj$en Eingeborenen er.chlagen zu haben wahrenb nickt mit ^er marottauischcn Insurrektion in Verbindung ^hauptet, bie Tat sei burch emen farbigen Angestellten kitt ist bie emist! ES hanbelt sich u.cht darum^L roäl)rEnb Schm.bt schl.es. 0. Puttkamer
einige Räuberbanden niederzukartatschen l^er" d.e ^ise erhielt persönlich in Fernando Po vom spanischen General- zösijche Herrschaft in Algier hat em ) Gouverneur die Auskunft, Schmidt fei fofort nachiemem Em-
durchzum'achen. e treffen in Fernando Po auf freien Fuß gefetzt worden.
_ . . ^mmer erklärte am Donnerstag Die Angelegenheit befinde sich m den Händen deS ordent-
In der sranzosifchen Kammer erria Ereignisse (ichen Richters. Schmidt wohnte unbehelligt im Hau,e zweier
in der ^utwort auf erne Anstage^bctreftenb^^ L «s war ihm gestattet, b.e Insel zu oerlasien unb
beenbigt sein wird, die hmzureisen, wohin er wolle, ausgenommen nach Bata. Nut r nie“ .exemplarische Strase" erhalten „ sich ln Sem anzuberaumenben GettchtMermm stellen, werben Tie Regierung beabsichtige webet eine Grobetung Puttkamer begab (ich am 28. März wieber nach lt-rnanbo noch eine Bejitzergreifting. (?) ^"b-s fuhr sort, wir »ON Schmibt, ber auf völlig freiem Fuße
haben Repressalien zu etgtetfen und warben bie- gMav * ; Erklärung, baß er aus ber Insel bie GertchtSoer-
den Vertagen mit Marotta tun^Info gebe,wolle. Auf Ansuchen Puttkamers ÄÖÄÄÄt U Schmid, ein tangierter Ring zuruckgeben unb bie in u!I|cre ilin^Scfutditungen die Repressalien er- der Faktorei beschlagnahmte Summe an bie Firma Kuberling,
mlaen ®ichcn ivetche notwendig geworben sind, um Ucbet- ©gentümerin ber Faktorei, abgeltefen. Heber ben wetteren !?}?„ ,„ hiitrafen und die räuberischen Stamme davon ^.,auf bet Angelegenheit t|t noch nichts bekannt, abiubaiten, damit von neuem anzusangen. "
T°c Zufamnienziehung der Truppen im Süden von <-y..nn mird mit großem Ecser vollzogen. In Oran |mb ^'ialmae gebildet worden, um Truppen und Artlllerie Ä dem Süden zu ttansportteren. 3000 Mann Tr^n sind 'vereits ngch dort adgegangen.


