Ausgabe 
5.12.1903 Zweites Blatt
 
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Nr. Z86 Zweites Blatt.

153. Jahrgang

Samstag 5. Dezember 1903

Erschein tägfld mV Ausnahme des Sonntags.

Di^GHeffenu §aml!ienblat1er" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der Hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal.

Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witt ko; für den Anzeigenteil: H. Beck.

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei (Pietsch Erben), Gießen.

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen.

Z>ie heutige Dummer umfaht 26 Seiten.

Bekanntmachung.

In der Zeit vom 28. Nov. bis 5. Bez. l. Js. wurden in hiesiger Stadt

gefunden: 1 Trauring, 1 goldener Zwicker, 1 Messer mit Scheide, 1 Paar Kreuzzügel, 1 Drahtseil und Geld;

verloren: 1 goldenes Kettenarmband, 1 silberne Taschen­uhr, 1 Anhängetäschchen von schwarzem Wildleder mit Inhalt, 1 echter Biberpelzkragen und 1 seidenes Spitzentuch.

Entlausen sind: 1 schottischer Schäferhund, 1 Wolfspitz, jchlvarz und weiß gezeichnet, und 1 Foxterrier mit schwarzen Flecken auf dem Rücken.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den b. Dezember 1903.

Grotzsierzogltm^ir Hoiizeiarnt Gießen.

Hechler.

Britische Tagesschau.

Hinter den Kulissen.

Man schreibt uns aus Berten, 4. Dezember:

Mit der Ausnahme derkleinen" Reichsfinanz- -resorm in der Presse kann die Regierung zufrieden sein. Zustimmungen sind bereits von konservativer, agrarischer und nationalliberaler Seite gekommen. Durchaus ab­lehnend äußern sich die Organe der Sozialdemo­kratie und der Freisinnigen Volkspartei. Den Ausschlag gibt auch hier das Zentrum. Mch derVoss. Ztg>." har der neue Staatssekretär des Reichsschatzamts in einer gegern allg chatten en Beratung mit den bai-erischen Abgeordneten sie für den Entwurf zu gewinnen gesucht. Ter direkte Weg zur Verständigung, den ja auch Gras Bulow mit Ersoig denn Z^lttaris eingejchlagm hat, spricht für die GeschictUchlett des Frhrn. v. Srengel. Ist erst das bayerische Zentrum, das Herrn v. Stengel als Landsmann mit Ver­trauen entgegentommt, überzeugt, dann folgt der andere Teil des Zentrums nach Tr. Spahn soll, derVoss. Zkg." zufolge, bereits an der Arbeit sern, um ein Kompromiß zustaiwe rn bringen. Mr glauben nicht, dag es Tr. Spahn eilig damit hat. Es ist Zentrumstaktik, die Entscheid­ung solange als möglich yinauszuschteben und inzwischen zuzujehen, ob nicht auch die Regierung etwas zu bieten haben wird.Mr dürfen nicht mit leeren Händen nach Hause kommen", sagte einmal in einer Anwandlung von Osfenherzigteit ein Zentrums führ er. Vorläufig schlägt die Germania", das Berliner Organ des Zentrums, euren sehr kritischen Ton an. In ihrer heutigen Abendausgabe be­ginnt eine Artitelreiye über die Finanz re form.Was wäre", jo schreibt dieGermania",die Folge der An­nahme dieses Gesetzentwurfes: Ein Zwang.zu neuen Steuern." Wie zu erwarten war, stoßt sich das Zentrum namentlich an der Abänderung der sogenanntenFrancken- steinschen Klausel", die der Partei der Mitte immer als etwas llrrantajtbares gegolten hat. Wenn auch die Francken- steinsche Klausel nach der Vorlage nicht ganz aufgehoben, sondern nur auf die Brannuoeinverbrauchsabgaoe be­schränkt werden soll, so sei dies, so bemerkt dieGerm.", kein großer Unterschied. Das Wesentliche dieser Klausel sei stets die Ueberweijung der Mehrertrage der Zollern- nahmen (an die Bundesstaaten) gewesen. Die Reichs- stellipelabgaben und die Branntweinverbrauchsabgaben seien später Hinzuge vommett und von geringerer Bedeutung, Zn derselben Rümmer derGermaina" wird von dem- schluß der Zentrums fr alt wn Mitteilung gemacht, den An­trag aus Aushebung des ganzen I e s u it e n g e s e tze s, also nicht nur des § 2, wofür Gras Bülow eintreten wollte, alsvald wieder einzubringen. Das ist also die erste prak­tische Probe darauf, ob und ivieweit die Regierung geneigt ist, dem Zentrum sich angenehm zu machen. iwit der Illusion otterdrngs wird jim schwerlich ein einziger Zen- trumspolititer tragen, daß die Regierung für die Finanz­

reform die Jesuiten hereinläßt. Aber das Zentrum kann aus der Antwort, die es jedenfalls bei der Gelegenheit vom Reichskanzler selbst erhält, den Grad der Stimmung ermessen, unb danach aus die Wünsche sich einrichten, die eher erreichbar sind.

und SloUe.

Ein jüdischer General in der bayerischen Armeen DasJsr. Familienblatt" schreibt:München. Von hochgeschätzter Seite geht uny die :ocitteUung zu, vast der einzige juvische Oberst der bayerischen Armee dieser Tage zum tgl. bayerischen Generaimajor ernannt worden sei. Ties ist der einzige Fall seit grauen Zeiten, daß in Deutschland em ungetanster Jude es zum aktiven General brachte. Der Soyn dieses Glaubensgenossen, des,en Warnen zu nennen wir nicht sm angebracht eruchteii, ist übrigens auch Ma>or in der baye- rischen A^mee uiid Hofmar,chatl des Prinzen Arnulf von Bayern. Es mag bei dem Aiilaß übrigens nut Freude tonstatiert werden, daß m Bayern in letzter Zeit mehrfach auch Juden zu a k t i v e n Ossizieren ernannt und mehrere Offiziere jüdischen Glau­bens befördert wurden."

Aus ^luöl und £nnd.

Gießen, den 5. Dezember 1903.

**DasPromenadenkonzert findet morgen, Sonntag, um V312 Uhr mit folgendem Spielplan statt: 1. Ouvertüre zur OperetteTie schöne Galathea", von Suppe, 2. Medi- taiion, von Bach-Gounod, 3. Valse bleue, von Riargis, 4. Fantasie über KoschatsVerlassen bin i", von Reindel. älachmittags 4 Uhr spielt unsere Regimentsmusik im großen Saale bei 2eib im Philojophenwald. (2 Teile Streichmusik, 3. Teil Militärmusik; Märsche für Herolds­trompeten 2C.)*

(I) Ober-Mörlen, 4. Dez. Unser langjähriger Bürgermeister Peter Born IV. ist gestern im Aller von 61 Jahren gestorben.

B. B. Darmstadt, 4. Dez. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer wird vom nächsten Dienstag ab über den neuen Haushaltsplan für 1904/05 die ersten Besprechungen mit den Regierungsvertretern abhalten. Man hofft alsdann in etwa acht Lagen die allgemeine Beratung über den Etat zu Ende zu bringen und die Fertigstellung des Ausschuß- berichts während der Weihnachtsferien jo zu fördern, daß noch in der ersten Hälfte des Monats Januar die Etat­beratung im Plenum ihren Anfang nehmen kann. Es ist dies auch dringend notwendig, wenn die Kammer noch im Frühjahr für die vielen anderweitigen gesetzgeberischen Aus­gaben die erforderliche Zeit gewinnen will. Der zweite jGesetzgebungs-) Ausschuß trat heute nachmittag zu einer Sitzung zusammen. Er beschäftigte sich zunächst mit der Regierungsvorlage, betr. die Umwandlung und Ablösung der Streuberechligung, worüber Abg. S chö n b er ger das Referat erstattete. Morgen soll die Vorlage über das Forst- und Feldstrafgesetz zur wetteren Verhandlung gelangen.

ck. Marburg, 4. Dez. Beider heutigen Aufführung von Oskar Wlldes Draina ^Salome" fing einZwischen- oorhang Feuer. Es wurde jedoch im Keim erstickt, sodaß die Vorstellung nach einer Zwischenpause von wenigen Minuten ihren Fortgang nehmen konnte.

[] Marburg, 4. Dez. Em schweres Rohheits­delikt verübten gestern nacht junge angetrunkene Burschen aus dem nahen Dorfe Cappel in der Nähe des Südbahn­hofs. Sie überfielen einen des Weges kommenden älteren Topfhändler aus Kirchhain, warfen ihn zu Boden, miß­handelten ihn und nötigten ihn endlich zur Herausgabe von 70 Pfennigen. Dann entfernten sie sich und überließen den Mann seinem Schicksal. Dieser schleppte sich mühsam zur

Stadt und begab sich in ärztliche Behandlung. Heute mittag um 1 Uhr wurden vier der Burschen verhaftet. Wenn sie wegen Straßenraubs angellagt werden, dürfte ihnen die Ge­schichte übel bekommen.

* München, 4. Dez. Wie mir erfahren, ist vor einiger Zeit ein hiesiger Groß-Jndstrieller und Reichstags- Abgeordneter für einen auswärtigen Wahlkreis in Haft genommen worden. Schon nach kurzer Zeit sei jedoch wegen aiigeblicher Erkrankung seine Haftentlassung ver­fugt ivorden, und jetzt soll sich der Betreffende in einer Heil­anstalt befinden. Die Untersuchung nimmt aber ihren Fort- ga.ig. Es soll sich um eine Wechsel-Affäre handeln, bei der jedoch Niemand geschädigt wurde.

* London, 4. Dez. In ganz Schottland herrscht heftige Kälte. In Birmingham und Dorlmoor sind be­reits mehrere Personen erfroren aufgefunden worden.

* Saint Etienn e, 4. Dez. In der vergangenen Nacht explodirte vor dem Fenster des Ingenieurs Baret eme Dyna­mit bombe. Alle Fenster der benachbarten Häuser sind zer­trümmert.

* Lüttich, 4. Dez. In der vergangenen Nacht riß in einem Kohlenbergwerk in Montegnee das Seil eines Förder- korbes, in ivelchem sich zwölf Arbeiter befanden. Der Korb fiel aus einer Höhe von 245 Nieter bis auf den Boden des Forderschachtes. Sämtliche Arbeiter wurden zer­schmettert und in sehr entstelltem Zustande aufgefunden.

* B r ü n n, 4. Dez. In Botenwald wurden drei junge Mädchen im Alter von 17, 12 und 10 Jahren in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden. Die 9iachforschungen nach dem Täler mären bisher erfolglos.

* Eisenbahnunsälle. Auf der Station Rauxel in Westfalen fuhr am 4. Dez. der von Dortmund 3 Uhr 50 Mm. abgehende Zug in die ein- und aussteigenden 9tei= senden des 3 Uhr 55 Alin, von Herne eingetroffenen Zuges hinein. Drei Bergleute aus Niengede wurden zu einer un­kenntlichen Masse werft ü nun eit. Freitag vormittag ent­gleiste auf dem Bahnhof Namslau i. Schlesien der Güter­zug dir. 6402 infolge falscher Weichenstellung. Der Weichen­ileller flüchtete. Eme im Lokomotivschuppen mit Putzen einer Maschine beschäftigte Frau wurde durch den über die Dreh­scheibe in den Schuppen einfahrenden Zug getötet. Der Lokomotivheizer wurde schwer, der Lokoniolivführer und ein anderer Heizer leicht verletzt. Der Ntaterialschaden ist be­deutend. Der Betrieb ist nicht geslörü Die s4ufräumung£* arbeiten dauern voraussichtlich nicht 12 Stunden.

Gerichlssaat.

München, 4. Tez. Tie ehemalige Vorsteherin des Max, Josef-Stifts, Elise Häusler, welche ihrem Dienstmädchen der üina Wagner, Salzsäure beidrachie, sodag das Alädchen lange Zett in ärziticher Behandlung blieb und sich mehreren schwierigen Operationen unterziehen mußte, wurde von der Zivilkammer zur Zahlung einer Entschädigung von 3000 Alk. an die Wag­ner verurteilt.

Paris, 4. Dez. In einem Sittlichkeits-Prozeß gegen die Grafen Adels wart und Warr en verurteilte das -Liywurgericht die beiden Angeklagten wegen Verleitung Aiinder- jdtjriger zur Unsittllchtett zu je 6 Monaten Gefängnis unö 50 Francs Buße. Adelswart würbe sofort auf freien Fuß gesetzt, da die Strafe durch die erlittene Unterfuchungshaft als getilgt erachtet ivnb.

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erhalten. Aber der Eisdruck war fürchterlich. Nichtsdesto­weniger ließ niemand die Hoffnung sinken. Die Situa­tion blieb kritisch bis zum 16. Januar. Man versuchte das Leck auszubef sern, aber ohne erhebtichien Erfolg. Gegen Ende Januar wurde das Eis unruhig. Der 9. Februar war emer der schlimmsten Tage. DieAntarctis" neigte sich nach der Baaoordjeite. Es wurde Befehl gegeben, die Bore und Proviant ausäuschissen. In der Tat schien es, daß bei der geruißjten Gispreffung das Schiss verfchlungen werden würde. Ein schrecklicher Schneesturm wütete. Dann härte die Pressung auf. Die folgenden Tage benutzre man, um die EiSmasseu, welche das Sa/iff umgaben, wegzu­räumen. Das Schiss nahm seine normale Lage wieder ein. Aber das Leck konnte nicht verstopft werden, da die Pumpen nicht mehr funktionierten. Da die Eismassen sich gelöst hatten, trieb dieAntarctis" vor dem Müde und gelangte am 12. Februar an eine eisfreie stelle. Dian versuchte Segel zu setzen und nach der Insel Pauket zuzu­steuern. Kaum aber war die Fahrt begonnen, als der Wind dieAntarctis" auf bie Eisberge warf. Die Besorg- l^s war groß; man fürchtete, dieAntarctrs" mochte von neuem von Eisbergen eingeschlossen werden und sinken. Obgleich die Pumpen unaushörtlch arbeiteten, stieg das Wasser im Schiff andauernd. Als man sah, dag alle Anstrengungen vergeblich waren, mürbe Befehl gegeben, alle Mann an Leu"; oemi das Schiff begann zu smken. Tie ganze Besatzung hielt sich tapfer. LreAntarctis" wurde an einem gewaltigen Eisblock befestigt, auf welchen man Kleidung, Olsten und Fässer austuo. Alle Mann fanben sich um 8 ll.hr morgens im Salvn bes Schiss rs ein. Man hißte am Mast die schwedische Fahne, dann ver­ließ man das Schiff und zerschnitt ine Bchestigungstaue desselben. Die Sirvmung trieb das Schiff von dem Eis­block ab, aus den wir uns geflüchtet Italien. Allmählich ver­sank bieAntarctis", das Vorderteil voran. Schließlich

Kie HLpedttion YordeuskM.

Buenos, 3. Tez. Scotteberg, der Naturwissenschaft­ler, welcher die Expedition Nordenskjold be­gleitete, gibt folgenden Bericht: Nachdem ein Leberts- mitteldepot auf der Insel Joinvckle und auf Neu-PyrUpps- lanb errichtet worden war, versuchte dieAntarctis^ am 14. Dezember 1902, sich nach Snow-Hill zu begeben, in­dem sie in bie offene See an der ^iordtüste der «öiifel Jotn- viile vorrückte. Fast unmittelbar barauf wurde bie Antarctis" von Eisbergen eiugeschlossen, welche teus eine iompatte Masse bildeten, teils wurmen, Bergspitzen und bläulichen Grotten glichen, bie sich auf weißem Grund er­hoben. Das Eis setzre sich am 1. Januar in 4>emegunö. Es rückte mit ziemlich bedeutender Schnelligtert nach Süden vor. Die Aiitgiieder der Expeditwn verbrachten die Nächte angekleidet; beim jede Nacht hrelt man für die letzte. Am 4. Januar sand man eine ^b^_^^0-)lcchrt nach dem Golf des Erebus und Tinor hin. Aber das Eis bildete sich bald in Massen von mehreren Kilometern Oberfläche wieder und setzte bas Schiss von neuem gesangen. ane Antarctis" blieb bewegungslos inmitten des Goises. Nir­gends sah man Wasser. Die Tage vergingen, ohne daß eine Besserung der Lage eintrar, welche kritisch wurde. Am 9. Januar begann oer Südwind zu wehen und artete halb In Sturm aus, begleitet von Schnee. Der Eisbruck naM zu ^s Eorberkeil berAntarctis" wurde um vier Fun gehoben. Man hatte bie Empfindung, daß eme Katastrophe drohe. DieAntarctis" neigte sich nach der Steuerbordseite. Sie hatte ein weites ~eet, durch welches das Wasser in Strömen eimrat. Alan orgnisierre die Rettung ohne daß die geringste Panik herrschte. Die Pumpen waren in Tätigkeit und wurden von der Maschine in Bewegung gesetzt. So konnte man aas Schiss flott

verschwand bas schwedische Banner in den Fluten. Es war am 12. Februar, 12 Uhr 45 Minuten mittags."

Tie MainzerN. Nachr.7 wollen wissen, baß das beliebte Mitglied des Fr anksurter Stadttheaters, Edgar Bolz, die Wsicht habe, Frankfurt zu verlassen und an eine Berliner Bühne uberzugehen. Man schreibt ans Frankfurt a. M, 1. b.: Unsere iüper ist toieber einmal auf ber Suche nach einem Ritter deshohen E". Wie ver­lautet, soll es sich habet um einen Ersatz für Borg­mann handelii, der erst vor kurzem von der Hamburger Bühne hierher engagiert wurde. Tie Gastspiele im Laufe ber letzten paar Jahre haben gezeigt, wie schwer es ist, einen Hcldeitteiwr mit allen wünschenswerten Eigenschaften zu finden. Tas Gastspiel des Herrn Earl Psann von Brünn, ber den Don Jöse und den Bajazzo fang, hat uns einen neuen Beweis dafür geliefert. Ter Künstler besitzt Darftellungstalent, das lebhafteste Beachtung verdient, aber fein Organ bürste kaum snr uns ben Anreiz zu einem Vertragsabschluß bieten. Als Santuzza gastierte gleich­zeitig Frau Ma ter na van Mainz, aushilfsweise, und zivar mit gutem Erfolg.

Leutnant Bt l s e, ber Verfasser bes RomansAus emer kleinen Garnison", soll nach einer Meldung aus Straßburg ein SchauspielW ahrhei t" geschrieben haben, dessen Ausführung bevorsteht.

Bloemfonteiil, 4. Tez. In ber heutigen Sitzung ber Veterinär ronserenz sprach Professor Koch bie Ansicht aus, baß das Küsten sie der sich über ganz Südafrika ausbreiten werde. Der Krankheit erlägen 9u Prozent des Viehs. Tas einzige Schutzmittel sei bie Impfung und guch diese würde einen großen Verlust mit sich bringen.

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