hatte.
läge der Pulsometer war nicht ganz fertig.
Erbsen 00.00—00 Mk., Linsen 00.00 Mk., Lein 00.00 All., Mieten00.00
-Anl.
4l/a% äussere Argentiner
eintrefsen werden. Im Laufe des heutigen Tages kamen
372% 3% 3V.% 3°/o 372%
. 99.20 . 101.95
100.60 . 99.90 . 103.35 . 51.70 . 31.70 . 36.80 . 132.80
. 44.-
Reichs anleihe do.
Konsole . do. . .
Hessen
Ober liessen
1% C. Türken Türkenlose . . .
4°/o 0riech. Monopo
. 101.85
. 90.40
. 101.60
. 90.45
. 100.—
u. a. mitteilte, daß der Protektor des Stenographentages, Prinz Friedrich Karl von Hessen jein Erscheinen bei der Festsitzung in Aussicht gestellt habe. Es folgten Fachvorträge.
a. Marburg, 4. Ott. Der Gesangverein Liedertafel feierte gestern abend im Museum sein 40- jähriges Stiftungsfest durch einen in der denkbar schönsten Weise verlaufenen Kommers. Von auswärts waren u. a. erschienen der Bauersch.e Gesangverein Gießen und Heiterkeit-Gießen. Die Festrede hielt §mupttehrer Schneider, im Namen des Lahntalsängerbundes sprach Oberlehrer Storch-Butzbach. Ansprachen wechselten mit Liedervvrttägen und gemeinsamen Kommersliedern. Der Bauersche Gesangverein überreichte als Angebinde einen Dirigentenstab und ein Schild zur Verzierung der Fahne, Herr Zean Arnold vom Gesangverein Heiterkeit-Gießen ein Bild von Gießen. Stürmischer Beifall folgte besonders den Liedervorträgen des Bauerschcn Gesangvereins. Einem noch lebenden Begründer der Liedertafel, Herrn Roch, wurde ein mit Blumen geschmückter Sessel überreicht. Erst gegen 2 llhr fand der offizielle Teil sein Ende, worauf die Fttmlü- töt in ihre Rechte trat. Heute morgen findet ein ^äugertag des Lahntalsängerbundes statt, bei dem es sich um die Wertung der Ehöre und um den Preischor für das nächste Bundesjängerfest handelt. Abends schließt sich im Aiuseum t | ein Festball an.
. 27.20
. 92.35 . 98.50 . 103 80 . 204.70 . 188.90 . 139.60 . 148.70 . 156.20 . 139.80 . 16.40 . 192.60 . 229.50 . 185.50 . 190.00
Kunst und WUenschajl.
— Sudermanns neue Komödie „Der Sturm-
Vermischtes.
* Ueber einen Bahn Unfall bei Scho engei- sing in Bayern wird amttich gemeldet: In der Station Schoengeising entgleisten am 3. d. M. gegen 6.45 llhr abends von dem, von Lindau kommenden'Schnellzuge I einige Wagen. Sechs Personen wurden leicht fr er * letzt, der Verkehr wurde durch llmparkierung aufrecht
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Darmstädter Bank. Die Aktien der Darmstädter Bank sind in den letzten Tagen um nahezu 272 Prozent gestiegen, ohne daß besondere Gründe für diese Steigerung bekannt geworden wären. Einerseits hört man, ttafc das Institut großes Interesse an den in der letzten Zeit ebenialls nicht unwesentlich gebesserten portugiesischen Anleihen habe und andererseits soll einer der Direktoren der Bank, der bekanntlich eine Informationsreise nach den Vereinigten Staaten unternommen hat, von dort recht gute Nachrichten gesandt haben. Vielleicht wird man schon in nächster Zeit näheres gerade hierüber ersahreii uiid sich nicht mehr aus Vermiitungen beschränken müssen.
Märkte.
- Die Feier de§ 30jährigen Stiftungsfestes deL kaufmännischen Vereins wurde am Samstag iabend im neuen Saalbau gefeiert. Man war in Ball-Toilette erschienen und nahm zunächst an den weiß bedeckten Tischen «Platz, um sich bei Musik und Theateraufführungen gesellig zu unterhalten. Musiker unserer Regimentskapelle spielten einige hübsche Stücke, worauf das Personal unseres Stadttheaters
mit der Aufführung zweier Einatter die Festteilnehmer er-! freute. „Flitterw ochen", ein Schwank, von Direktor Steingötter verfaßt, war mit den unbegründeten Eifersuchtsszenen, die die junge Gattin dem über die unbegreiflich aufdringliche, nicht aus der Welt zu schaffende Existenz der Eva Müller verzweifelten Gatten machte, sehr amüsant. Das zweite Lustspiel, ,Zum Einsiedler", von Benno Jacobson, rief unter den so zahlreich vertretenen noch zu habenden jungen Damen und Herren eine tiefgehende, wohl vielfach entscheidende Sttmmung hervor. Denn wenn auch nach 25 Jahren der Sanitätsrat Schlomann viel von feinem ehemaligen Zartgefühl verloren hat und ein bequemer alter Polterer geworden ist, der sich von seiner Frau die Stiefel auSziehen läßt, so lag doch in all der Zärtlichkeit, die der Doktor Siegfried Cornelius und seine junge Frau an ihrem Hochzettsabend in jenem auch von dem Schlomannschen Paar in ihres Lebens Mai benutzten Zimmer für einander haben, ,so viel unbestrettbarer Reiz, daß sich der jungen Wett im Ballstaat em Himmel zu öffnen schien. Das Stück war sehr paffend ausgesucht und hat viel Beifall gefunden. Bei dem Ball, der daraüf stattfcmd, wird noch viel die Rede davon
3 Bäcker 9 Mrsiger, 3 Schuhmacher, 1 Schneider, 4 Schorn- ftemfegei, 2 Buchbinder, 15 ffltauire, 7 Staun««, 6 Waquer, 7 Weißbinder, 3 Sp-n-fler, 1 Kupferschmied, 2 Satt, ler 6 Schlosser, 2 Dachdecker, 3 Steinmetzen, 1 Mechaniker Tie Prüfungen erstreckten sich >vie Herr Traber imtgcteiU Meisterstück und ÄrbeWprobe; schriftliche Fach- kerrntnisse mit Zeichnungen und Kostenanschlägen, mündliche Fachkerrnttrisse, Buch- und ReckMungSftchrung ernschließllch W^selkuude, schriftlich und mündlich, Gesetzeskunde (Gewerbeordnung, Kranken-, Unfall- und Jnvalidenver-
an: Kronprinz und Kronprinzessin fron Griechenland, Prinz und Prinzessin Nikolaus von Grietzenland, die sämtlich im Residenzschloß nbftiegen- ferner Prinzessin Beatrice ur^ Prinzessin Viktoria Eugenie von Battenberg, Prinz Ulbert uon Schleswig-Holstein und der Herzog von Teck, die lamtlich im Alten Palais Wohnung nahmen. Die Königin von England und Prinzessin Viktoria von Gvotzbritaunien, sowie Großfürst und Großfürstin Sergius, die morgen ein- treffen, nahmen int Neuen Palais und das Königspaar von Griechenland, sowie Prinz und Prinzessin Georg von Gme- ckunland, Großfürst und Großfürstin Georg von Rußland, und Herzogin Werra von,Württemberg nahmen im Residenz
geselle Sokrates" sand bei ihrer Erstausführung im Lessing- Theater zu Berlin — das Buch gelangte gleichzeitig zur Ausgabe ,;... 'ich— v.i Stuttgart (Preis 2 Mk.) — freundlichen
, « ■ ■ . . ~ Beifall, in den sich zum Schluß freilich auch Widerspruch mischte.
,brannte es m der „Bruckenmuhl e . ^n einem Jiebcn* Stück spielt unter alten Achtundvierzigern, den „Sturmbau war das Feuer ausgebrochen und dieser stand bereits in gesellen", in einer'kleinen ostpreußischen Stadt. Der Konflikt wird wollen Flammen, als die Feuerwehr erschien. In den dort durch die Söhne des einen Sturmgesellen herbeigeführt, die teils >°°-°>^ »«.. NW SÄ'
Rechtzeitig hatte man den dort schlafenden, fchwerkranken jeine Hauptgestalten balb ernsthaft, bald komisch. Es ist anzu- Großvater zu bergen vermocht. Einige Hühner, Wäsche, erkennen, daß er ersichtlich bemüht gewesen ist, diesmal mit ehr- Sch litten und anderes verbrannten. Der Regen half den licheren Mitteln zu arbeiten. Die Aufführung war angemessen.
•*«} !°d°d m» d"*L;«LL'L
prächtiger Neubau, gerettet werden konnten. „jeinen 70. Geburtstag bereits vor einem Jahre gefeiert hat.
h. M ü ck,e, 4. Ott. Der Brunnen auf Station Mücke war, Die Angaben über seinen Gebuttstag in den Lexika beruhen auf wie man uns mitteilt, als er den Extrazug Laubach-Mücke einem Irrtum". Auch die Berliner Blätter brachten am 3. d. Ms. mit Wasser versehen sollte, nicht eingestürzt, sondern die An- ähnliche Noüzen^wie wir.
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt a. 5. Oktober i«03.
too sie denn auch bald darauf niederkam, vor all dem 'Publikum, das die Afsaire angesammelt hatte. Durch den diensttuenden Bahnhofsportter und andere Bahnbeamte !wurde die Stattonsverwaltung und die hiesige Polizei be- iMhrichtigt, die im ersten Augenblick des Schreckens auch Mlos waren. Zufällig kam gerade der Kreisarzt, Medi- ^ülrat Dr. Mathias, ohne dessen sofortige Hilfe das Kind vielleicht gestorben wäre. Nachdem eine in der Nachbarschaft wrchuende Wirtsfrau Kleidungsstücke herbeigebracht hatte,' wurde die Mutter mit dem Kinde mittels Droschke nach dem Hospital gefahren, wo jetzt die Aufnahme gestattet
1869 zu Gießen, geborenen Georg Daniel August Andreas Gellfus, wohnhaft in Chicago, wurde nach dem Großh. Regierungsblatt gestattet, statt seines seicherigen in Zukunft den Familiennamen .Edward* zu führen.
** Unferm Berichte üb er die letzte Stadt- oerordnetensitzung vom Freitag ist nachzuttagen, daß die Herren Stadtverordneten Faber und Schaffstaedt ebenfalls ankvesend waren. r r
Butzbach, 3. Ott. Der Ehrenbürger Butzbachs, Ober- realichuldirettor Jäger und seine Gemahlin zu Offenbach haben für die hiesige evangelische Kirche em großes Fenster mit bunter Glasmalerei gestiftet. ,---—D—- - -r -. ,, । , ,
0 Friedberg, 4. Ott. Der hiesige Bahnhofswarte- letzt, der Verkehr wurde durch llmparkierung ausrecht saal 3. und 4. Klasse war gestern mittag gegen 2 Uhr der erhalten. Die Entgleisung scheint durch vorzeittge Weichen- S-chauplatz eines äußerst selten vor komm end en Umstellung erfolgt zu sein. Die Untersuchung ist eiugelettct. ^Zwischenfallles. Mtt dem Homburger Zuge 12,26 Uhr — lieber ein fchwer es Eis enb ahnun g lück in Ruß- ttau aus Merzhausen bei (Ufingen eine Dame hier an, welche land wird tÄegraphiert: Bei Tomsk entgleiste ein Per- um 2,14 llhr mit dem Zuge Weiterreisen wollte, um in so'nenzug der sibirischen Bahn, wobei der Maschinist, der Marburg in der Entbindungsanstall Aufnahme zu suchen. Heizer und ein Kondutteur getötet, acht Passagiere ^Kurz nach ihrer Ankunft im hiesigen Bahnhöfe aber stellten leicht verletzt wurden.
n'ich schon Geburtswehen ein und durch einige mttleidige " * Paris, 3. Okt. Bei St. Cyprien hat sich gestern Personen wurde che Dame nach dem städtischen Hospital wiederum ein Automobilunfa ll ereignet. Der gebraut Hier wurde sie wegen Mangels an Aufnahme- Wagen, in dem sich das El)epaar de St. Victor befand in bescheinigungen nicht ausgenommen. In chrer Hllslosigkett Begleitung einer Frau und des Führers, tippte infolge kam die Dgme allein wieder nach dem Bahnhofe zurück, Platzens eines Reifens um. Die beiden Dani en wurden wo sie denn auch bald darauf niederttun, vor all dem auf der Stelle getötet, während die beiden männlichen " * " ~ c Insassen mit Verletzungen dafronkamen.
* Chambery, 4. Okt. 4 Alpentouristen, welche den Mont Blanc besteigen wolllen, sind von sehr heftiger Kälte überrascyt worden. 3 sind tot, der vierte lebensgefährlich er fr an Ü.
R 0 m, 3. Ott. In der K a t h e d r a l e Imola Romagna wurde nach einer Feier vor einem Beichtstuhl eine Bombe gesunden, welche der Atterttäter auzuzüuden unterlassen
... — —o v---i -—ic. Frankfurt a. M., 5. Okt. (Orig.-Tetegr. des „Gießen,
schon hier weilen oder am Montag und Dienstag noch hier Anz.") Arnikiche Slotierungeu der heutigen Fruchlrnarktpreise: cintreffen werden. Im Laufe des heutigen Tages kamen Weizen All. 16.50—00.00, Kurhessifcher Äck. 16.75—00.00. La Plata
Mk. 16.75—17.75, Kansas Mk. 16.75—17.75, Roggen (hiesiger) Mark 13.25—13.50, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.55—15.50, Franken- selber Mk. 16,00—16,25, Hafer Mk. 13.25—13.75, Mais Mk. 13.00—00.00, Weizenmehl' 0 Mk. 25.75—26.25, 2. Qualität Alk. 23.75
bis All. 24.25, 3. Qualität Mk. 21.75—22.25, Noggenmehl 0 Mk. 22.00—23.50,1. Qualität Mk. 19.25—20.25, Weizenkleie Mk. 9.00 bis Mk. 0.00, Roqgenkleie Mk. 9.75—10.25, Maiskeime Mk. 10.25 bis Mk. 00.00, Franken, Pfälzer, Ried Alk. 00.00—000.0. Alles per 100 Kg. ab hier.
ko. Frankfurt a. M., 5. Okt. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- preife. Bum Verkaufe standen: 506 Ochsen, 4 aus Oestreich 52 Bullen, 0 aus Oestreich, 724 Kühe, Fersen, Sttere und Winber, 0 aus Oestreich, 326 Kälber, 297 Schafe und Hammel, 1298 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 ©Wammer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen l.Qualttat 72—73 Ml., 2. Qual 67—69 Alk., 3. Qual. 64—66Alt.; Bullen l.Qual. 65 bis 67 Mk., 2. Qual. 61—64 Mk.; Kühe 1. Qual. 67—69 Mk^ 2.Qual. 65—66 Mk., 3. Qual. 54—56 Alt, 4. Qual. 51—53 Alk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber: 1. Qualität86—87Psg.,Lebendgewicht 53-56 Pf., 2. Qual. 81—85 Pfg., Lebendgewicht 50—51 Pfg., Schlachtgewicht 71—74 Pfg., Schafe: 1. Qual. Schlachtgewicht 70—72 Pfg., 2. Qual. 64—66 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweme 1. Qual. 59—00 Pfg., Lebendgew. 46 Pfg., 2. Qual. 57-58 Pfg., Lebendgewicht 45—oo Psg., 3. Qual. 50—55 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. — Geschäft: bei Hornvieh gut, urrbedeutender lleberstand; bei Klen- vieh gut, kein lleberstand. __
schloß Wohnung.
Darmstadt, 4. Ott. An der am 15. Oktober statt- sindendcn Landtagsersatzwahl für Darmstadt wird das Zentrum diesmal, im Gegensatz zur vorigen Wahl, jedenfalls eine bestimmte Parole ausgeben. Es hat von der Bürgermeisterei eine Abschrift der Wählerliste bezogen und fordert durch Inserate in Darmstädter Blättern feine Anhänger zur Prüfung der Wahllisten auf. Die Nationalliberalen haben ihre Kandidaten schon lange nominiert, die Verhandlungen zwischen Freisinnigen und Sozialdemokraten, den letzten Siegern, sollen bekanntlich gescheitert fein. Die Sozialdemokraten rechnen für sich 800 Stimmen von 1826 sozial-freisinnigen im Jahre 1902. — Im Alter von 64 Jahren ist hier der Gew erberar Moes er verstorben.
Frankfurt a. M., 3. Okt. Ser zweite Stenographentag der Schule Stolze-^chrei) mürbe heute von den: Verbands-Vorsitzenden von Wittken eröffnet, der
L"/g Mexikaner . . 41/2°/o Chinesen . . . Electric. Schuckert . * Nordd. Lloyd . , Kreditaktien ... Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges.
Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden . . . . Gotthardbahn .... Laurahütte.....
Bochum ... ... Harpener.....
Tendenz: fest
Gründerg, 3. Oktober. Fruchtrnarkt (Durchschnitts- I preis pro 100 Kilo.) Weizen 16.00 bis 16.10 Mk., Korn 14.50 bis IG.— Alk., Gerste 00.00 bis 00.00 Hafer 12.00 bis 12.25 Mk.,
Neueste Meldungen.
Origiualdraytmeldungen des Äreßener Anzeigers.
Berlin, 5. Ott. In der Kindesunterschiebungs-Affäre Kwilecka werden Graf Cbigniew und Gräfin Ziwilecka am 26. Oktober sich vor dem hiesigen Schwurgericht zu verantworten haben. Mitangettagt sind drei Frauen, darunter eine Hebamme wegen Beihilfe. Die Verhandlungen werden infolge des umfangreichen Zeugenapparates, der nahezu an 200 Perfon en umfaßt, mehrere Wochen dauern. — Ein 19jähriger Hausdiener, der bei den letzttägigen Ausschreitungen anläMch des Omnibusstreites drei scharfe Revolverschüsse auf die Schutzleute abfeuerte, ist wegen Mordversuchs verhaftet worden. — Die wiederholl vorbestrafte Frau Mritz,^die in der Mauerstraße ein Pensionat betrieb, in welchem unter dem Vorwande der Massage die bedenklichsten Dinge getrieben wurden, ist festgenommen worden.
Frankfurt a. M., 5. Okt. Anläßlich des vom 2. 6i5 6. Oktober hier stattfindenden zweiten Stenographentages der Süchte Stolze-Schrey sand im Zoologischen Garten eine Festsitzung statt.' Die Begrüßungsansprache hielt der Verbands vor sitz ende A. von Wittken-Berliu. Ez-z. v. Lindequist brachte ein Hurra auf den Kaiser ans. Namens des O'berprafidenten sprach Regierungsrat Schhlin- Kassel, namens des hiesigen Oberlandesgerichts-Prä/iden- ten Oberlandesgerichtsrat Weigelt. Stadttat Schrader überbrachte die Begrüßung des Magisttats und Herr Götz- Rigaud die der Handelskammer. Die Festtede hielt Oberlehrer Tr. C. Dewitscheit-Breslan.
London, 5. Ott. In Offizierkreisen, speziell in denen der vornehmsten Regimeitter wird die Abfassung einer ungewöhnlich scharfen Protestnote gegen die Belgrader Offiziere, welche am Königsmord teilgenommen haben, geplant. In dem Schriftstück heißt es u. a.: Solange einer der Mitschuldigen in den Reihen der serbischen Armee steht, solange bleibe sie mtt dem Kainszeichen fchmachfrollster untreue behaftet und jeder Gentleman wird den serbischen Offizier aufs tiefste verachten, solange er sich Kamerad der Memhelmörder nennt. Der Protest schließt mit einer Sympathie-Kundgebung für die im Nischer.Prozeß verurteilten Osfizrere und soll, von Offtzieren anderer Nationen unterstützt, dem König Peter übermittelt werden. r „
Wien, 4. Ort. Nach den Murzsteger Besprech- ungen gingen an die Botschafter Frhr. v. Ealice und Sinowjew identtsche Telegramme, in denen es heißt, die Botschafter sollen int gegenseitigem Einvernehmen der türkischen Regierung Mitteilen: Um den festen Entschluß Oesterreich-Ungarns und Rußlands darzulegen, auf der vollständigen Durchführung ihres Reformprogramms zu beharren.
wurde. , c
X Gründers, 4. Ott. Gestern abend hat ein hiesiger hochdetagter Einwohner in der Höfenttänke den Tod gesucht und'gefunden. Der Bedauernswerte hat die .Tat in einem Falle geistiger Umnachtung vollbracht.
§ Ruppertenrod, 3. Okt. In der verflossenen^Nachi "" $f‘“nWbc" “mm*£
gewesen fein,
*• Der Kaufmännische Verein beginnt morgen, Dienstag, wieder mit seinen regelmäßigen Wmterkegelabenden. Es dürste dieser gesunde und anregende Sport, bei welchem Gelegen Heck zu stöhlicher Geselligkeit geboten ist, die Herren, welche tagsüber ans Bureau geseffelt sind, gewiß veranlassen, ihrem Körper ein paar Stunden gesunde Bewegung zu geben.
— Namensveranderung. Dem am 13. Dezember
R. B Darmstadt, 4. Ott. Der Kaiser vonRuß- 1 ant) ist heute vormittag 10,46 Uhr mittels Extrazuges in Bereitung des russischen Ministers Grafen Lams- dorff aus Wien hierher zurückgekehrt. Er begab sich sofort nach der Ankunft mit der Zarin und den übrigen, der römisch-tatholischen Kirche angehöreuden Fürstlichkeiten zum Gottesdienst in die russische Kapelle. An der Tafel im Neuen Palais nahmen nur die engeren Familienmitglieder eitl. Der Nachmittag, der starken Regen brachte, I wurde von den fürstlichen Herrschaften meist zur Ab-^ stattung von Visiten benutzt. Am Abend begaben sich ba§ Zarenpaar, Prinz und Prinzessin Heinrich, das griechische Kronprinzenpaar, und die meisten übrigen 5)ochzeitsgäste ins Hoftheater, wo Wagners „Fliegende 5dolländer" zur Aufführung Eam. — Die vom Hofmarschallamt aufgeftellte offizielle Qu ar 11 ex.l i st e weist ni^t weniger a.o Sarnen 00.00—00 Ack., Kartoffeln 6.00 bis 00.00 All. 31 Mitglieder regierender Fürstenhäuser auf, dre entweder - - *- z- 11 - • ~ -
4% Oesterr. Goldrente .
4xjs% Oesterr. ßilberrente 4% Ungar. Goldrente .
4°/a Italien. Rente . .
4Portugiesen . . f.O/ Portugiesen. . . .
1 Krieskasten der Redaktion.
<Anonyn:e Anfragen bleiben nnberückfichtigt.)
I. Pril^z Andreas von Griechenland, der zweit» jüngste von den sechs' griechischen Königskindern, wurde geboren am 20. Januar 1882 zu Athen. Seine Braut, Prinzessin Alice v. B a t le n b e rg, ist die älteste Tochter des Prinzen Ludwig. Sie roui'be am 25. Februar 1885 zu Windsor geboren.
I. H. Wenn einst bei Ihrer T ä t o w i e r u n g Blut flöt vn5 wenn Sie in die irische Wunde Farben oder auch bloß Seewasser eingerieben haben, so hat die Tätowierung eine Dauer am Lebenszei i.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde.
Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. Dienstag, den 6. und M i t l w o ch, den 7. Oktober 1903;
Lanbhüttensest.
1. Tag.
Vorabend: 5.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Predigt.
Nachmittags 4,00.
2. Tag.
Vorabend: 6.30 Uhr. Aiorgens: 8.30 Uhr.
Nachmittags: 4 Uhr. Abends: 6.30 Uhr.
Gottesdienst ber israelitischen Keligionsgesellschast. Dienstag, den 6. und Mittwoch, den 7. Oktober 1903- Hütteufest.
1. T a g.
Vorabend 5.40. Morgens 8.00.
Predigt.
Nachmittags 4.00 Uhr.
2. T a g.
Vorabend 6.40. Morgens 8.00. Nachmittags 4.00.
Festesausgang 6.40.


