61.
eb. den 22. Febr.
em Sohn,
37.
m.
Gcgcu Lchunpseu: Aor»«u»-ALther'WLtte (Dose 80 Pfg.).
Blattes 20 Pfennig. >
Go e tevor g, 4
nicht bekannt.
5Z. Rofenseld, Philos., Witebsk (Rußl.), Schottstr. 7.
E. Ruckelshansen, Forstw^ Ehringshausen, Schiffenberger-
Universitär (Kietze«.
Verzeichnis der neu immatrikulierten Studierenden.
Vermischtes.
* Zur Wohnungsfrage. Im Deutschen Reiche existieren in Summa 6 318 62, Dohngedänäe, die Ms Mitzcn-e Obdach biu>cn für die flqomir Bevöl.emur, das
beschäftigt man sich in Schweden mit den Vorbereitungen za einer Entsatzexpedition für die Süd polar- expcdition Nordenskjolds. Sie soll entsandt werden, ivcmi mit den dieser Sage von den FalVandSmseln in Buenos Aires oder Atontevidev erwarteten Schüssen tcinc 'irachricht über die Expedition ein trifft. Man erivartet, irnfe Die Regie nm g zur Bewüligung der Mittel dem Reichs- tofle einen Gesetze nuo ar f vorlegen wird.
König tzduards Keimreise.
Paris, 4. Mai. Heute um 11 llhr vorrn. Holle Präsident L oube t den Röntg Eduard in der englischen Botschaft ab, um chn zum Bahnhofe za beglellen. Auf dem ganzen Wege von der britischen Botschaft bis zum Jnvalidenbahn- hofe, von tvo auS die Abreise des Königs erfolgte, bildeten die Truppen Spalier, 9taa)> der Ankunft auf dem reich geschmückten Bahnhose begrüßte der itönig die dort Erschienenen und schritt dann die Front der (Hrenkompagnie ab, welche unter den Klängen der englischen Nationalhymne präsentierte. Der König bestieg dann, nachdem er sich von dem Präsidenten Loubet und den übrigen Erschienenen verabschiedet hatte, den Wagen, woraus der Zug sich alsbald in Betvegung setzte. Loubet kehrte vom Bahnhof nach dem Elhsee zurück. Bei der Verabschiedung äußerte König Eduard zu Loubet in herzlichen Worten, daß er von seinem Aufent- hall in Paris sehr entzückt sei, und sprach nochmals seinen Dank für den ihm bereiteten Empfang aus, den er stets in bestem Andenken behalten werde.
Cherbourg, 4. Mai. Bei der Ankunft hier wurde König Eduard am Abend von dem Seepräfekten mit einer Ansprache begrüßt. In Erwiderung aus diese äußerte der König seine Freude, wieder nach Cherbourg gekommen zu sein, das mit Erinnerungen an seine inniggeliebte Mutter verknüpft sei. In dem Augenblick, wo er Frankreich verließe, wäre er glücklich über den schnleichelhasten Empfang, den man ihm bereitet habe. Der König von England wird die Nacht über an Bord seiner Jacht im hiesigen Hafen
deutschen Vaterlandes. Im Durchschnitt ronnnerr M- wohner auf ein Haus, und es ist klar, daß hierin sowohl als auch in der Größe der Häuser die meisten 23ariatwnen zu verzeichnen sind. Gibt es doch in Berlin beispielsweise große Mietshäuser, die co. 500 Personen in sich bergen, und andererseits wieder ganze Ortschaften, die lange nicht o viel Einwohner im ganzen zählen. Wir ftnden, daß es n Preußen 3 603183 Wohnhäuser, m Bayern Klo 644, ui Sachsen 359 583, Württemberg 311770, '-ÖGben ^.44 808, Hessen 155 009, Mecklenburg-Schwerin 70 897^Wachsen- Weimar 52901, Mecklenburg-Strelitz 10 883, Clbenburg 60 515, Braunschweig 48086, Sachsen-Meiningen 3-264, Sachsen-Altenburg 23 707, Sachsen-Coburg-Gotha 32 469, Anhall 37 018, Schwarzburg-Sondershausen 12 536, Schwarzburg-Rudolstadt 13 220, Waldeck 9133, Neuß ä. L. 6948, Reuß i. L. 14 081, Schau mb ur g-L ippe 6247, Lippe 19 857, Lübeck 11352, Bremen 28 760, Hamburg 42129, Elsaß- Lothringen 265 627. Die meisten Einwohner ans ein Gebäude Summen in Hamburg, nämlich 18,24. Tic Zohlen der bewohnten Baulichketten sind jährlich gewachsen, in der yerwbe 1871—80 um 34000, 1880—85 um 6205, 1885—90 um 37 147 und 1895—1900 um 46 974. Wir sehen also, daß die Steigerung der Bautätigkeit Hand in Hand geht mit dem Anwachsen der Bevölkerung, unb daß anormal erhöhte periodisch Bautätigkeit nur lokalen Cl)araller aus- zuweisen hat.
Tochter, Agnes Julie Malvine Inge, geb. den 13. Februar. Ten 26. April. Dem Kreisbauschreiber Heinrich Junker eine Tochter, Katharine Konradlne, geb. den 22. April. Militärgemeinde. Dem Feldwebel Christian Junker cm Sohn, Hans Heinrich Emil, geb. den 23. März. Den 18. April. Dem Hauptmann Georg Großmann em Sohn, Hans Hellmuth Georg Friedrich Wilhelm, geb. den 7. Januar. Ten 26. April. Dem Vermalter in der Pro- vinäal-Siechenanstalt Georg Heinrich Lerch eine Tochter, Frieda Luise, geb. den 12. März.
Beerdigte. M a 11 h ä u S ge m e i n d e. Ten 24. April. Johannes Ruppel, Privatier, ein Wittwer, 83 Jahre alt, starb den 22. April. Ten 29. April. Johanna Rühl, geb. Ferber, Ehejrau des Rentners Christian Ruhl, 58 Jahre alt, starb den 27. April. Markusgemeinde. Ten 24. Aprü. üouis Reitz, Prokurist, verheiratet, 46 Jahre alt, stqrb den 22. April. Johannes- gemeinde. Ten 23. April. Heinrich Vogt, Rentner, 66 Jahre alt, starb den 21. April. Ten 26. April. Marie Völpel, geb. Diehl, Ehefrau des Kutschers Heinrich Völpel, 33 Jahre alt, starb den 23. April. Ten 29. April, Heinrich Balser, Bahnarbeiter, 62 Jahre alt, starb den 27. April. ÄuS d - m Vr o v i n z r a l - 2 i c ch e n- h a u S. Teti 29. April. Heinrich Hermann, Sohn des oevflorbcncn Arbeiters Christian Hermann, 61 Jahre alt, starb deii 25. Aprü.
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Wie,^audclstiduitig" erfahrt
steigen neben bräuulichf-grüu schillernden kleineren Wasserpflanzen die hellgrünen, langen, gewundenen Stengel der Seerose empor. Schwer breiten sich die dicken, im mannigfachsten Grün schimmernden, zum Teil röllich-braun sich färbenden Blätter aus. Aus all dem Dunkel leuchten die glänzend weißen Blüten hervor und spiegeln sich im Wasser wieder, während aus ihrer Mitte wieder goldgelbe Staubfäden hervorschinunern. — Ein außerordentlich stimmungsvolles Blatt ist „Alt-Heidelberg" (Preis 6 Mk.) von Professor Will> Drübner in Frankfurt. Es zeigt in Abendbeleuchtung das Heidelberger Schloß in der ganzen Schnhcit seiner Lage. Aus dem im.Vordergrund sich ausbreitcuden herbstlich gefärbten Wald hebt sich die in der Abendsonne schimmernde Ruine empor. Dahinter verliert sich der Blick in die weite in .'lbendnebel getauchte Ebene, während sich die rosigen Wolken des Himmels in dem sich weit ins Land hinaussästangelnden Neckar spiegeln. — Wir empfehlen diese Blätter der Bcadftung unserer Leser.
Erste Shakespeare-Nummer. ^Hamlet-Türck- Nmmner betitelt sich im- neueste Nummer (Nr. 8) von Bühne und Brettl (Harmonie-Verlag, Schöneberger- Ufer 32). Ein Shakespeare Kopf von Hugo Hammerftein, der sich reliefartig von einem pornpejanisch roten Hintergrund abhebt, schmückt den Umschlag. Em Llrttkel „Hamlets Seelengröhe" aus der Feder des Dr. Hermann Türck leitet das Heft ein, welches Bilder und Autogramme der Hauptdarsteller in der demuächstigen Hamlet-Aufsuhrung nad) Türckschen Intentionen bringt Llrtikel über das „Hamlet-Gewissen", Hamlet-Uebersetzuitgen unb Hamlet-Auftuhr- ungen machen die Nummer durchgehend ttiteressant. Sarah Bernhardts Hamlet-Gelüste werden durch eine Parodie von Leo Wulff gestreift. Die 21utogrammblatt-Serie wird durch ein neues Blatt mit interessantesten Namen, wie Wilhelm Jordan, F-ranz Stuck, Eduard Grieg, Ludwig Pietsch, Freiherr von Perfall u. a. vermehrt. (Preis des
ganges erfolgt die Abfahrt des Körrigs von Cherbourg erst morgen früh.
Paris, 4. Mai. Die Dresse kommentiert den Befuch :tönig Eduards, unb selbst bie oppositionellen Blätter erklären, daß die von dem König beobachtete Haltung ihm die Sympathie von ganz Paris sichere. Der König habe >urch feinen Besuch die Sympathie wiedergewonnen, welche er sich als Prinz von Wales seinerzeit erworben habe.
zu Nieder-Ohmen.
Getaufte. Matthäusgemeinde. Den-26. April. Dem Drechsler Georg Kraus eine Tochter, Dorothea Wilhelmine, geb. den 18. März. — Dem Dachdecker Heinrich Weber eine Tochter, Anna Margarethe Katharine, geb. den 14. April. — Dem Zugführer Heinrich Engelbach eine Tochter, Gertrude, geboren den 10. Aprit — Dem Schreiner Heinrich Cinmert eine Tochter, Margarethe Elise Mathilde Lilli, geb. den 10. April. — Dem Hand- lungsgehilfen Karl Louis Esche ein Sohn, Rudolf Fritz, geb. den 30. Januar. — Markusgemeinde. Ten 26. April. Tem Schneider Johannes Bohl emc Tochter, Erna Gertrude Katharine Auguste, geb. den 19. Februar. Lukasgemcinde. Ten 19. April. Dem Schmied Christian Kuhn eine 'Tochter, Karoline Elifabeth, geb. den 16. April. — Tem Schlosser Heinrich Güldenpfennig eine Tochter, Lucre Luise, geb den 26. März. — Tem Kaufmann Eugen Dürr eine Tochter, Marie Elfe, geb. t "" t>'<~ Ten 26. April. Tem Oberpostassistent Fritz Papst . .
Alfred Georg Hermann, aeb. den 27. Mär». — Dem Wirt Konrad Ruth em Sohii, Karl, geb. den 25. März. Johannesge- melnde. Den 14. Aonl. Dem Kaufmann Wilhelm Bach eme
einanberbe sie Hans von Staat unb Kirche im italienischen Lorn. — „Capital e" schreürt: Man übertreibt nicht, wenn man behauptet, daß Rom den deutschen Kaiser und die kaiserllchcm Prinzen mit wahrer, unverfälschter Begeisterung empfangen hat. Rom liebt den Kaiser, weil es weiß, daß er ein aufrichtiger und loyaler Freund des Hauses Savoyen unb Italiens ist. Mit Vergnügen sahen wir die jugendlichen Söhne unter uns. Man hat es hier mit mehr als mit einer konventionellen oder vorbereiteten Kundgebung zu tun, mit Begeisterung, die aus tiefen, echten Gefühlen hervorgeht. Wo der kaiserliche Zug vorbeikommt, grüßt ihn das Volk mit lautem Beifall, und in den Kundgebungen liegt etwas Offenes und fehr Herzliches. Dieser Besuch des Kaisers befestigt wirklich die Bande zwischen Italien und Deutschland. Es ist unmöglich, daß der Kaiser nicht bemerü, wie aufrichtig er in Rom geliebt und geschätzt wird, und daß sein so vornehmer Charakter nicht den Wunsch empfindet, soviel Zuneigung mit gleicher Zuneigung zu vergelten. Es lebe Italien, es lebe Deutschland! — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt zum Kaiserbesuch in Rom: Die Bevölkerung Roms bewies durch ihre begeisterten Huldigungen abermals, daß nicht Rücksichten konventioneller Höflichkeit chre Gefühlsäußerungen befrimmen, wenn es gilt, dem deutschen Kaiser auf dem alt historischen Boden des Kapitols den Wlllkommengruß darzubringen. Unter der weisen Leitung seiner Herrscher hat Italien steten Aus- ichwung genommen. Nachdem das italienische Volk sich aus der Zersplitterung zur Einhell emporgerungen, ft eilte es sich den Kampf gegen die feine Entwicklung hemmenden Nachwirkungen der abgeschlossenen schweren Zeiten zur Aufgabe, und wir sehen es Schritt für Schritt aufwärts steigen auf der Bahn der Zivilisation und des wirtschaftlichen Gedeihens. Nirgends können außerhalb Italiens bie Erfolge dieses Strebens aufrichtiger begrüßt werden, als in Deutschland, dessen Sympathien für Italien nicht auf der Erwägung nüchterner Interessen beruhen, sondern sett Jahrhunderten gepflegte innige Beziehungen zum Geistesleben des hochbegabten Volkes jenseits der Alpen als Untergrund haben. Das italienische Volk darf sich glücklich schätzen, in dieser Zeit rascher Entwicklungen an der Spitze einen Herrscher zu haben, der, durch hohe Gaben des Geistes unb Charakters ausgezeichnet, seinen Ehrgeiz darin setzt, dem Volke ein Führer und Bahnbrecher zu sein für eine große glückliche Zukunft. Möge auch auf dem |enteren Lebenswege dem König der berühmte Wahlspruch Savoyens voranleuchten unb mit dem Monarchen das Volk empor- streben zu stets wachsender Geltung im Reiche der Macht, bed Ansehens und der Zivilisation.
tt Philosophische Fakultät.
Th. Albrecht, Chem., Mehlis, Westanl. 19.
N. Axt, N. Phil., Stadecken, Goethestr. 48.
F. Bach, Philos., Großen-Linden, in Großen-Linden.
K. Becker, N. Phil., Büdingen, Ebelstr. 16.
H. Bickelhaupt, N. Phil., Auerbach a. d. B., Bleichstt. 10.
K. Slum, Math., Höchst a. d. 9L, Schottstr. 10.
R. Blum, Kl. Phill, Offenbach, Bleichstr. 37.
K. Brück, Kl. Phil., Nieber-Jngelhelm, Bismarckstr. 17.
P. Brüne, Kl. Phu., Walburg, Wolfstr. 17.
E. Bücken, Pharm., Aachen, Liebigstr. 47.
E. Büttner, N. Phil., Gießen, Asterweg 45.
H. Burmesier, Naturw^ Ripsdorf, Wolsstr. 17.
L. Davidoff, Chenu, Dwinsk (Rußland), Frankfurterstr.
G. Teggau, N. Phil., Darmstadt, Gartenstr. 30.
A. Dörr, Raturw., Habitzheim, Tiezstr. 10.
K. Eichenauer, Forslw., Ober-Ohmen, Kreuzpl. 11.
O. Ellenberger, Kl. Phil, Ortenberg, Wohnung noch nicht bekannt.
K. Engelhardt, N. Phit, Mainz, Schlffenberaerweg 16.
!. Engels, Pharm., Köln-Lmdenthal, Liebigstr. 57.
. Erdmann, N. Phit, Bingen, Ludwigspt 15.
. Eybifch, 9L Phil., Kreuznach, Grünbergerstr. 44.
. Feidel, Math., Pfungstadt, Goethestr. 40.
. Franck, 9L Phil., Merlau, Ludwigstr. 26.
I. Fuchs, N. Phil., Biebelsheim, Goethestr. 50.
I. Fuldlier, Dtath., Ober-Flörsheim, Seltersweg 7L
P. Funk, Math., Harpertshausen, Gr. Steimveg 10.
P. Glatz, Chem., Genf, Südanl. 7.
A. Goetjchn, N. Phil., Vallac (Frankr.), Stephanstr. 32.
W. Gorr, Chem., Münzenbcrg, Tiezstr. 10.
PH. Guntrum, N. Phit, Schlitz, Bismarckstr. 17.
W. Hämmerle, Forstw., Darmstadt, Ederstr. 16.
K. Haerter, Forstw., Gotha, Schillerstr. 7.
F. Hagena, Pharm., Meinberg, Ludwigstr. 41.
I. Hamann, 9L Phil., Wolfskehlen, Bismarckstr. 17.
K. Hanner, Forstw., Büdingen, Ludwigstr. 33.
O. Heid, Naturw., Spachbrücken. Ludwigstr. 44.
E. Henninger. Math. u. Naturw., Bad-Nauheim, Stephanstr. 15.
L. Hensel, Kl. Phit, Hirzenhain, Ludwigspt 8.
H. Herrberg, N. Phil^ Alainz, Bleichstr. 23.
G. Herwig, Forstw., Alsfeld, Bleichstr. 15.
K. Hildenbrand, N. Phit, Darmstadt, Ludwigstr. 46.
A. Hirschbiegel, N. Phit, Kastel, Löberftr. 26.
F. Huhn, Chem., Gießen, Bleichstt. 16.
Ph. Job, Forstw., Mainz, Braugasie 11.
F. Jochem, Naturw., Laubach, Ärilchstt. 17.
G. Kaffenberger, N. Phit, Dornheim, Goethestr. 40.
I. Kämmerer, Math.. Mainz, Ntarburgerstr. 27.
K. Kenimer, Math., Alsfeld, Schillerstr. 9.
F. Kindhäufer, Forstw., Klein-Rohrheim, Ludwigstt. 8.
K. Klein, Philos., Mezo-Kis-Sallo (Ungarn), in Frankfurt a. M.
R. Rod), Naturw., Gießen, Nardanl. 12.
L. Kracke, N. Phil., Gießen, An den Bahnhöfe» 7.
D. Kratz, Pharm., Elberfeld, Schulstr. 1L
K. Krautzmuller, Naturw., Steinbach l T., Ludwigstr. 30.
K. Kübel, Math!, Mainz, Stephanstr. 39.
E. Lantelme, Naturw., Ueberau, Bruchstt. 3.
H. Link, Naturw., Wimpfen, Liebigstr. 57.
P. Lippenbaum, Philos., Odessa, in Bad-Nmcheirn.
O. Loder, Forstw., Gießen, Asterweg 55.
H. Lohnes, Malh^ Offenbach a. 9JL, Neustadl 79.
V. Lotz, Chenu, Urberach, Bruchstr. 4.
A. Lucius, N. Phit, Usenborn, Stephanstr. 15.
A. Michelsohn, Chenu, Rioa, Ludwiastt. 6.
M. Mühleisen, Gesch, Mainz, Löberstt. 12.
I. Müller, Ntakh., Schornsheim, Grünbergerstr. 10».
Th. Mulch, Math., Gießen, Tammstt. 25.
R. Naumann, Naturw., Gießen, Ludwigstt. 21.
R. 9lcmser, Chem., Wilna (Rußt), Asteriveg 19.
K. Neurath, Philos., Main», Bleichstt. 21.
L. Nicolaus, Forstw., Hausen, Grünbergerstr. 34.
A. Parnemann, Pharm., Elspe, Grünbergerstr. 17.
G. Paul, Naturw.. Butzbach, in Butzbad).
K. Paupiö, Chem., Gictzen, Schillerstr. 27.
A. Peppier, Naturw., Gießen, Stephanstr. 39.
W. Pcppler, Naturw., Gießen, Stephanstt. 39.
W. Phüipps, N. Phil., Friedberg, Schillerstr. 11.
R. Poppendieck, Math., Vettheim, Bleichstt. 36.
F. Pütz, Chem., Laurenburg, Crednerstr. 14.
K. Rabenau, Mach., Alsfeld, Ludwigstt. 46.
F. Ransohoff, Chem., Kaffel, Stephanstr. 43.
I. Rill, Math. u. Naturw., Main», Weserstr. 46.
D. Roschdestwenski, Naturw., St Petersbilrg, Wohnung noch
weg 16.
H. Salomon, N. Phil., Darmstadt, Neustadt 22.
F. Sandmann, N. Pchrt, Gießen, Franksurtcrslr. 40.
Th. Schachner, N. Phit, Löhrbach, Bismarckstr. 16.
H. Schad, N. Phil., Bischofsheim, Bruchstr. 7.
G. Schclhorn, Alach., Gießer», Goethestr. 35.
G. Schrnidt, 9L Phit, Darmstadt, Dammstr. 44.
H. Schmidt, Math., Gambach, Bismarckstr. 32.
O. Schmidt, N. Phrl^ Bomrland, Bleichstr. 21.
O. Schmittner, Naturw., Friedberg, Grünbergerstr. 44.
A. Schneider, 9L Phit, Hahnheim, Wilhelmstr. 40.
E. Schneider, Naturw., Gießen, Grünbergerstr. 4.
H. Schneider, 9t Phil., Heppenheim a. B., Stephanstr.
P. Schneider, Alath., Groß-Gerau, Steinstr. 15.
K. Schock, Math^ Mommenheim, Löberstr. 7.
L. Schorlcmmer, 9t Phil., Darmstadt, ßubroigftr. 37.
I. Schuch, Aiath-DortelweU, Neustadt 46.
L. Schuckmann, Math., Alzey, Ludwigstr. 33.
F. Schwalb, Forstw., Büduigen, Löberstt. 5.
F. Schwarz, Gesch., Mainz, öteinftc. 78.
W. Schmetter, Aiath., Homberg a. O., Licherstt. 13.
E. Seeger, Forstw., Gießen, Lrebigstt. 29.
O. Seipel, Chem., Gießen, SelterSweg 85.
I. Sieben, Kt Phit, Nieüer-Olm, Bruchstt. 5.
A. Sunmer, Chenu, Leipzig, Grünbergerstr. 40.
O. Strack, 9t Phil., Leihgestern, Llldwigstt. 44.
G. Slurtz, Phllos., Lützen, Franksurlerslr. 85.
9t Süß, 9t Phil., Friedberg, Ludwigstt. 14.
F- Sutor, Kl. Phil., Oberrcw, Ludwigstr. 44.
A. Tamm, Natiirw^ Büdmgen, Bleichstr. 21.
H- Ullmann, Mary., 9tieder-Eckenbach, Ludwigstt. 18.
Q. Vetter, Kl. Phil., Klein-Karben, Ludwigstr. 57.
E. Sogcl, u. Naturw., Semd, Tiezstr. 6.
C. Vogr, Forstw., Butzbach, Grünbergerstr. 3.
Zt Wallschmur, 9t Phil., Darmstadt, Goethestr. 54.
L. Werse, Matt)„ Gießen, Bleichstr. 17.
A- Zimmer, Forüw., Raubach, Grünbergerstr. 17.
Gcrichlssnal.
Zwei Duelle vor Gericht. Wegen Zweikampfes wurde Dr. med. Hirsch aus Gera zu 3 Monaten^eftungs- h a i t verurteilt. Dr. Hirsch hatte die beleidigenden Aeußerungcii, die der Vorsitzende der Texlübettiebskrankenkasie bei Ausbruch des Geraer Aerztestrerks gegen die Aerzte getan hatte, tn einem Geraer Blatte einer Kritck unrerzogen und habet geschrieben, der Vorsitzende Fabrrlant A Lubold möge sein Verhalten mit seinem eigenen Gewissen verantworten und dem Grade von Bildung, den man bei Persönlichkeiten seines Standes und seines Gesellschasis- kreises vorausjetzen müßte. Durch diese sogar nach Ansicht des Staatsanwaltes lediglich gerechtsertigle und sehr milde Krttik fühlte ich Luboldt beleidigt und ließ angeblich aus Weisung des milüä- rijchen Ehrenrates Dr H. auf schwere Säbel fordern. Da Dr. H. vier Wochen Einpaukzeit sich erbat, diese Bille aber abgelehnt wurde, trat an Stelle der Säbeljorderung eine Forderung auf Pistolen, die Tr. H. annahm, nachdem sein Anerbieten, zu erklären, daß er nicht die Absicht behobt habe, L. in seiner Ehre zu tränken, abgelehitt worden war. Tas Tuell wurde im Stadtwalde ausgciochteit und verlief unblutig. Ter Staatsanwalt nannte die Herausforderung eine Frivolilät und bemerkte, Dr. H. hätte die Herausforderung ruhig abweisen können, ohne sich in seiner Ehre (U schädigen. Er beantragte eine Festungshaft von sechs Monaten. Ter Gerichtshof, die Strafkammer des geincinschasllichen Landgerichts, erkannte auf drei Monate Festungshaft, wett sie berücksichtigte, daß- der Angcklagle nur eine berechtigte, durch L. heraus- geforderte KriNk geübt habe, daß Dr. H. die Hand zum Frieden geboten habe, die Bedingungen des Zweikampfes (emmaliger Kugel - wechsel bei 25 Schritte Distanz) milde und der Verlauf des Duells unblutig gewesen sei. Fabrikant Luboldt ist kürzlich vom militärischen Gerichte ebenfalls zu drei Monaten Festungshaft verurteilt worden. — In Dresden stand ebenfalls wegen Herausforderung zum Zweikampf der königliche Oberförster Max Jl ü U e r vor Gericht Er war beschuldigt, am 18. Dezember 1902 seinen Vorgesetzten, den Obersorstmelster Klette, zum Zweikampf mit tätlichen Waffen herausgefordert zu haben. Ter Angcklagte räumte ohne weüeres em, Ä. eine Forderung auf Pistolen durch den Forstaffessor Zürner übersandt zu haben. Zürner ist als Kackellträger inzwischen vom Kriegsgericht zu zwei Taaen verurteitt worden. Ueber den Anlaß zur Herausforderung befragt, gab Müller an, von seinem Vorgesetzten vielfach bloßgestellr worden zu sein. Die Strafe fiel ehr milde aus. Das Gericht eckannte nur auf drei Tage 5 e ft u n g, da es die Schilderungen Müllers nicht als widerlegt ansah.
Ausjllg uns den Kirchrnbüchkin Ser Staöt Hießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute. MattbäuSgemeinde. Den 28. April. Philipp Jakob Racke, Zapfer zu Griesheim bei Darmstadt und Alarie Juliane Muhl, Tochter des Cigarrenmachers Friedrich Muhl zu Gießen. Markusgemeinde. Den 28. April. Heinrich Prang, Dachdecker zu Gießen und Anna Müller, gen. Jost, Tochter des verstorbenen Alaurers Jakob Jost zu Gießen. I o - hannesgemeinde. Deu 18. Avril. Ernst Adolf Theodor Bänder, Photograph zu Frankfurt a. M. und Bertha '2lnna Eleonore Ritter, geb. Eiseck, Witlwe des Kaufmanns Johann Ionas Ritter zu Grünberg. Militärgemeinde. Den 11. April. August Ludwig Georg Karl Bender, SanitätS-Sergcant zu Gießen und Sophie Lampmann, Tochter des Weißbinders Peter Lampmann, Büdingen. Ten 25. Aprit Johannes Knobcloch Sergeant zu Gießen und Katharine Red, Tochter des Landwirts Georg Kerl 8


