Ausgabe 
4.7.1903 Drittes Blatt
 
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Warnung vor Fälschung

Pulverform noch mit Kakao vv*vr gemischt, sondern

merkte! Und dabei wird Martsi am 14. Juli erst 4 Jahre alt!

* Vom Jugendstil. Bei dem Besuche der Ausstell­ung ru Hannover soll der K a i s e r ihrem Leiter, Regierungs- Baumeister a. D. Niemayer, den Rat gegeben haben, nur nicht im Jugendstile zu bauen, sondern bei dem wirklich schönen alten niedersächsischen Stile, den er ganz besonders liebe, zu bleiben. Dem Jugendstil wird es, so meint dreJugend", wohl gehen, wie dem Kanal: Gebaut wird er doch!

Enakssohn ist verheiratet uni) zwar mit einer Frau, die ihm durchaus nicht gewachsen ist; wenigstens, was das Körper­liche anbelangt. In der Bcredtsamkeit ist sie -ihm, glaub' ich, über, was ich zur Beruhigung ihrer Mitschwestern un­vergessen lassen will.

Die s chw e b e n d eA g a", die imP a s s a g e - Th e a- ter" alltäglich ohne Unterlage in der Luft herumliegt, tut nicht minder ihre Schuldigkeit wie der russische Riese. Ihre Leistung ist ein Artistenkunststück ersten Ranges, und ehe das Publikum dahinter kommt, wie die Geschichte ge­macht wird, mag Fräulein Aga wohl ihr Schäfchen im Trockenen haben und auf einer sehr soliden Unterlage die Rentiere spielen können, wenn es ihr nicht mit dem runden Gelde geht wie so vielen ihrer Kolleginnen, die von der Bildfläche verschwinden und verschollen scheinen, bis eines Tages eine Zeitungsnotiz meldet, daß die einst berühmte und gefeierte Lola oder Wanda in irgend einer alten Dachstube in größter Dürftigkeit ihr Leben fristet.

Bei Kroll ünNeuen König l. Opernth eater" flackert das letzte Lämpchen der in der Versenkung begra­benen Ueberbrettelei. Man führt dortLebende Bilder" vor. Es ist ein Versuch, zunr Wort des Dichters und der Musik des Komponisten auch etwas fürs Auge, ein Bild, eine Situation, eine Handlung zu geben, was für feinfühlige Menschen in der Regel etwas Festgefrorenes, Vergröbertes und Unerquickliches hat; ein verunglücktes Experiment, das den Weg der bunten Theatersrenden auch noch finden wird.

ImBunten Theater", der einstigen Hochburg Wolzogenscher Ueberkünste, sind ein paar Theaterleute von drüben" eifrig bei der Arbeit, um Berlin demnächst mit amerikanischen Bühnentricks zu ergötzen, während draußen imTheater des Westens" das Ensemble desBer­liner Theaters" unentwegtAlt-Heidelberg" weitermimt, das nun schvn über 300mal in Berlin zur Auf­führung gekommen ist.

ImThalia Theater" floriert zur Abwechslung nach den früher vermittelten oberbayrischen, hamburgi­schen und elsässischenHeimatkünsten" augenblicklich säch­sischeHeimatkunst". Georg Zimmermann, als sächsischer Dialektdichtcr und Postenschriftsteller nicht un­bekannt (Lumpenkönig, Tolpatsch re., die in den letzten achtziger Jahren die akademische Jugend Leipzigs oft nach

HaematononUnzickei

Don medizinischen Autoritäten, zumal Frauenärzten, warm empfohlen.

Enthalt das Ersen in einer sür den Körper sehr aufnehmungsfähiqen Form gelost m Sudweinen, daneben Geschmackskorrigentien und Appetit anregende Bestandteile.

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Bleichsucht, Blutarmut und deren Folgezuständeu. Sehr Appetit anregend neben kräftiger Erseuwirkung.

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Rekonvaleszente«, ebenso fürKinder", da sehr wohlschmeckend. Zu habe» in allen Apotheken, wo nicht, durch R. U n z r ck e r, Apotheker, Gießen, Diezstraße 4. Den Herren Aerzten, denen mein Mittel noch nicht bekannt, stehen lederzett Probeflaschen nebst Angabe der Bestandteile zur Verfügung. Preis pro Flasche Mk. 1.50.

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Akg. v. Kerlach üöer die Liquidation der national-sozialen Partei.

Wie bereits mitaeteilt, hat Pfarrer Naumann in fernem Parteiblatte, in welchem er die Liquidation der national» sozialen Partei aukündigt, nichit nur für seine Person ge­sprochen, sondern vielmehr die Ansichtdes Vorstandes des national-sozialen Vereins kundgetan. W wird als zweifelhaft bezeichnet, daß der Delegiertentag, der im Laufe des Sommers wahrscheinlich in Berlin zu- sammentteten soll, dem Anträge des Vorstandes ent­sprechend beschließen wird. Reichstagsaüg. v. Gerlach, der einzige parlamentarische Vertreter der Nationalsozialen, hat sich gegenüber einem Berliner Journalisten darüber mit Osfenhett ausgesprochen. Herr v. Gerlach, dementierte zu­nächst energisch, daß Naumann sich entgegen der von Herrn v. Gerlach im Wahlkampfe abgegebenen Erklärung fttt die Beibehaltung des Jesuitengesetzes ausgesprochen habe, Nau­mann fei ebenso Gegner aller Ausnahmegesetze wie er selber. Auf die Frage, ob die Nationalsozialen nach, dem Mißerfolg bei den Wahlen von 1903 ihre Rolle alä aus gespielt be­trachteten, meinte Herr v. Gerlach:Ja, wir wollen nicht das Schicksal der christlich-sozialen Partei teilen, die nach 25 Jahren mühsamer Arbett glücklich ganze zwei Mann ins Parlament entsendet. Das kann unsere Aufgabe nicht sein. Naumann hat nach Verständigung mit seinen Parteifteunden den Artikel veröffentlicht, den wir alle billigen. Es ist möglich, daß der national-soziale Verein weiter erhalten wird, aber sowiebisherwerdenwirnicht weiter arbeiten." Auf die Frage, ob sich die Nattoualsozialen nun der bürgerlichen Linken oder der Sozialdemottatie anschließen werden, erklärte Herr v. Gerlach:Naumann und icfy werden nicht zur Sozialdemokratie über­gehen; trotz aller Sympathien haben wir schwere Be­denken, dort einzutreten." Die Umgestaltung der Sozialdemokratie zu einer Oppositions­partei im modernen Sinne würde allerdings gefördert, wenn die National sozialen in größerer Zahl sich ihr anschließen. Auf der anderen Seite sei aber die begründete Hoffnung vorhnden, daß diese nötige Um­wandlung auch, von innen heraus bald erfolge, zumal ver­schiedene Vertreter des revisionistischen Prinzips, wie Dr. David, in die Fraktion gelangt seien. Neben Bernstein, der einen Vizepräsidenten für feine Partei reklamierte, habe auch Kautzky sich für eine Polttik im Sinne der Hational- sozialen ausgefproch,en.Was hatten Sie von der Zu­sammenfassung d er verschiedenen liberalen Elemente zu einer einzigen liberalen Par­tei?" so fragte der Besucher jetzt.Damit wird es nichts werden", war Herrn v. Gerlacbs Antivort.9Lachdem Eugen Richter kategorisch erklärt hat, es wird so weiter gewirt­schaftet, kann man an eine Parteibildung in diesem Sinne nichtmehr denken. Der b ür g e r li ch e Li b e r a l i s- mus hat ohne die Sozialdemokratie keine Zukunft mehr. Die unter einer günstigen Wahlparole trotz intensivster Arbett für atte Liberalen unglücklich ver­laufenen Wahlen haben uns das deutlich gezeigt. Barth z. B. ift nicht unterlegen, weil er zu wenig, sondern wett er zu viel sozial war. Das war die Probe aufs Exempel. Man muß damit rechnen, daß der Liberalismus durch die industrielle Entwicklung nach. und nach aus allen Wahl­kreisen, die er jetzt mittelst der Stich-v ah lhilfe anderer

Plaudereien aus der Kaijerstadt.

(Nachdruck verboten.)

berliner Sommer-Attraktionen. SächsischeHeimatkunst" an der Spree. Von den Kaiserpreissängeru.

Trotz der Tausende, die alltäglich jetzt mit dem beschei­denen Handkoffer oder etlichen Dutzend Collimit dem viotwendigsten" auf den Bahnhöfen eintteffen, um der heißen Asphaltluft der Weltstadt auf ein paar Wochen oder Monate Lebewohl zu sagen, wird Berlin nicht gerade leer. Dafür sorgt der Strom der Passanten und Vergnügungs­bummler, die es sich bei uns wohl sein lassen. Ja, es giebt liebe Mitmenschen, die ihre Sommerserien weder .im Bergland noch qm Meeresstrande verleben, sondern mitten im Juli aus der Provinz direkt in das große Spreebabel hm ein fahren, um sich hier einmalauszuleben", wie der technische Ausdruck derLebenskünstler" lautet. Alt­modische Leute nennen es vielleicht nochherunisumpfen" oder ähnlich. Aber das ist durchaus unpassend, wie die Ver­fechter der Jndividualitätsrechte rc. jeder Bedenken hegen­den Ehegattin mit unwiderleglichen Gründen zu beweisen vermögen. Damit soll nicyt etwa gesagt sein, daß die Provinzonkels", die auf ein paar Wochen Berliner Pflaster treten, gleich alle zu Don Juans werden. Man tut gut, ihnen am Stammtisch höchstens die Hälfte zu glauben.

Unter den Anziehungsmitteln für denBesuch von auswärts" steht in diesen Tagen das Passage-Panop­tikum oben an. Es ist derRiese" Machnow, der nun schon seit etlichen Wochen den Besucher lockt. Dieser pompöse Russe ist eigentlich ein paar Jahrhunderte zu spät geboren. Er wäre der idealste Flügelmann der Pots­damer Garde, derlangen blauen Kerle" gewesen, für die Friedrich Wilhelm I. bekanntlich so schwärmte. Freilich als Vibliotheksdiener wäre er auch nicht Übel. Er würde bequem bis in die höchsten Fächer reichen, und wenn er mit seiner Handschaufel den Staub aus den allen Schar- leken schlüge, so würde das jedenfalls eine gründliche Arbeit. Es ist drollig, zu beobachten, wie normal gewachsene Per- soneu unter seinem wagerecktt ausgestreckten Arm hindurch marschieren, und wie selbst die Hochgewachsenen, wenn sie vor ihm stehen, zu ihm aufschauen müssen. Und dieser

* Du sollst nicht stehlen. Während eines Ge­witters, so schreibt eine Dame einer süddeutschen Zeitung, fragt mich mein Töchterchen:Sag' mal, Mama, wie macht )enn der liebe Gott das Gewitter? Hat er da so große Bretter, die er fallen läßt?" Nachdem es mir gelungen war, die Wisseusbegierde der Kleinen zu stttlen, fragt sie wieder:Mama, warum schilt denn der liebe Gott so?" Weil die Menschen nicht tun, was er will." ,Mas will denn der liebe Gott, Mama, bitte, sag" mir das!" Er will, daß man recht artig ist, die Mama nicht ärgert, immer schön betet, nicht stiehlt re."Mama", fragt die Kleine Wetter,was ist das, Stehlen?" Ich, konnte dem Kinde doch nun nicht die betreffenden Paragraphen des Sttafgesetzbuches vorlesen und auslegen, sondern be­gnügte mich mit der Antwort:Stehlen heißt, jemandem etwas wegnehmen, wozu man kein Recht hat." Welche Früchte diese Belehrung getragen hatte, zeigte sich am Abend: Ich hatte der Kleinen ein Schüsselchen Erdbeeren zurechtgemacht und wollte ihr helfen es leeren, da es an- cheinend zu viel für unseren Liebling war.Mama, gib Acht, der liebe Gott schilt gleich wieder: Du darfst nicht stehlen!" ruft mir die Kleine zu, als sie meine

Sneu vertritt, heraus gedrängt wird. Es gibt ja schon keinen einzigen firmeren liberalen Kreis mehr. Die Gliche Linke wttd sich stützen müssen auf die Sozial­demokratie, diese ttt die Kerntruppe der linken Sette." Werden Stt int ReichDtage wild bleiben oder sich der freisinnigen Vereinigung anschließen?" Herr v. Gerlach ant­wortete daraus:Das kommt auf die Umstände an. Wenn bte Mehrheit der freisinnigen Vereinigung sozial denkt, wie beispielsweise Rösicke, dann gern, andernfalls werde ich wild bleiben; vielleicht läßt sich aus bet Fr ei- sinn igen Vereinigung mit Zurechnung der Wilden und einiger süddeutscher V o l ks p ar t eil e r als Hospitanten eine Fraktion bilden." ,Hch", meinte Herr v. Gerlach zum Schluß,werde jedenfalls meine Tätig­keit, tote früher schon, gegen rechts richten. Nach links Devensive, nach rechts die Offensive!"

Vermischtes.

* Wie die Sozialdemokratie zu Wähl­st immen kommt, zeigt folgendes Vorkommnis: In einem Orte des Erzgebirges, der früher nie sozialdemokra­tisch gewählt und auch heute keine Sozialdemokraten auf­zuweisen hat, wurden bei der letzten Stichwahl 40 Stimm­zettel für den sozialdemokratischen Kandidaten abgegeben, während bei der Hauptwahl fern Mensch an diesen gedacht hatte. Aber das Oberdorf" und dasUnterdorf" in dem im Gebirgstale lang sich hinstteckenden Orte hatten bei der Hauptwahl doch verschieden gewählt, was sie konnten, da zwei bürgerliche Kandidaten zur Verfügung standen. Beide Ortshälften folgten damtt nur dem uralten Brauch, nach welchem die eine stets das Gegenteil von dem tut, was die andere für richtig hüll ein alter deutscher Cha- rakterzng. Nun kam die Stichwahl, bei der der eine Kan­didat der Ordnungsparteien ausfiel Was taten dieOber­dörfer?" Um nicht in dasselbe Horn zu blasen, wie die Unterdörfer", wählten sie den Sozialdemokraten, der denn auch mit einer Stimme Mehrheit siegte. Nach dem Dresdener Anzeiger" und den ,^Leipz. N." ist der Fall notorisch.

Kitteratur.

® = °rg°s Ancey,Tie Hochwürdigen", Komödie. Geheftet 2 Mk. Verlag von Albert Langen in München Die Hochwürdigen" sind ein französisches Kulturkampfstück von stark Lnti- rienfal.ee Färbung, das in Frankreich das Schicksal hatte, als Buch euren starken Erfolg zu erleben, während die Austuhrunq verboten wurde.

c . r örnson, Sigurd Slembe, Schau

JpieL Geheftet Mk. 3, Verlag von Albert Langen in München .Sigurd Slembe" ist unter Björusons historischen Stücken wohl das machtigfle und psychologisch feinste. Gewaltig reckenhaft steht dieser Sigurd vor uns, und doch ift er mit der modernsten Psycho­logie bis in die feinsten Abschattungen seines Charakters mit allen seinen Widersprüchen und allen Schwierigkeiten dieser komplizietten Natur geschildert. Björnson war nocö jung, als er dieses grobe Drama konzipierte und schrieb, aber es ist das Werk eines fertigen und Vollreifen Dichters, und eines großen Dichters. Lierkschlicher als Sigurd ist noch kein Held in irgend einer Litteratur geschildert worden. Und doch, welch eine großS Linie in dem ganzen Stück! Wre ein Koloß aus nordischem Felsgestein, von der Hand eines Lceisterblldners zum Kunstwerk geformt, erhebt sich dieses Werk bis m die Wolken. Ohne jede ängstliche Rücksichtnahme auf die Bühne und ihre alltäglichen, kleinlichen Forderungen hat hier ein Großer geschaffen; und doch hat dies Stück in Skandinavien mächtige Theatertriumphe erlebt. Auch in Deutschland wird eine Auffühnma vorbereitet, und wahrscheinlich rwch in der nächsten Saison wird es an einer ersten Berliner Bühne seine Feuerprobe erleben, und man kann dieser Premiäre das allergünstigste Prognostikon stellen. Jedenfalls aber wird ^Sigurd Slembe" als Buch die Begeisteruns aller verstandigeil Litteraturfreunde erregen.

dem Lindenauer Sommertheater hinausführten), hat das Verdienst der. Anregung für diese dramatische Betätigung, die uns in Rich. Demmler mit seinem SchauspielKarl Fiedler" urrd Paul Quensel, derDas Atter" verfaßt hat, zwei Leute zuführt, die einige Theatelbegabung haben. Ob wir fteilich gut tun, der Parole von der,^hei- matfünft" durch die übermäßige Pflege aller möglichen Dialekte immer neue dichtende Anhänger zu verschaffen, die den Dialekt für denDust der Scholle" halten, der Heimat­schotte, die uns den Dichter gesendet ist eine sehr be- denlliche Sache. Schließlich hat man, u m d e u t s ch e L i t e - ratur kennen zu lernen, erst das Studium voi» zehn Dialekten nötig. Denn das gleiche Recht wie HauptmannsWeberschlesisch" und TemmlersErzgebir- gijch" haben zehn und mehr andere Dialekte am Ende auch. Das^giebt aber eine Zersplitterung auf dem Ge­biete der Sprache, die wir seit Luther glücklich überwunden zu haben glaubten, und schafit Provinzgrößen statt deut­scher Dichter, die uns allen gemeinsam zum und vom Derzen reden sotten. Reuter, der große niederdeutsche Erzähler, und noch ein paar andere sind vielleicht Ausnahmen und doch, wie wenige von unseren deutschen Brüdern jen­seits des Mains verstehen die breite Behäbigkeit und köst­liche Tiefe seines Humors ganz zu würdigen!

Tie glücklichsten aller Berliner Mnstler sind nnstrettig in diesen Tagen die K n i s e r p r e i s s ä n g e r v o n F r a n k s u r t, die Mitglieder des Berliner Lehrergesang- Vereins, die schon vor chrem großen Erfolge eine be­deutende Rolle im musikalischen Leben der Reichshauptstadt spielten, nun aber an die unstreitig allererste Stelle gerückt sind. Tie o-ft bewiesene, freudige Bereitwilligkeit dieser Sängerjchar, sich mit ihrer Kunst in den Dienst gemein­nütziger Bestrebungen zu stellen, bringt es mit sich, daß ganz Berlin fröhlichen Stolzes voll ist auf ihre Meister- jünger und ihnen Ovationen bereitet, wo sic auch auftreten. Ihre diesjährigen Winterkonzerte werden Ereignisse für die Freunde des Männergesangs werben, wenn auch nim der musikalische Leiter, Professor Felix Schmidt, sondern der Bereinsvörsitzende mit dem Ehren stocke geschmückt er scheint, was bei Gesangvereinen eigentlich rechst sonderbar anmutet. U.

®rirtc§ dlatt. 158. Jahrgang Samstag 4. Juli 1908

außer Sonntags. ® Be^ugspretSr

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General-Anzeiger V

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

ptssMEzsKiniB»w ------------- zetgentetl: Hans Beck.

in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist Hommel*»! Haematogen echt.