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Dem Gießener Anzeiger werde« tm Wechsel mit dem örMfche« Landwirt die Lietzener Kamillen' Hättet viermal in der Woche beigelegt.
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Antts- Md Anzeige»«« für den Kreis «ehe» MW
9^ " __-eigenteilr HanS Beck.
Gießen, bat 80. September 1903.
Das Großherzogliche Kreisaml Gießen an die Grotzh. Büygerweiftereie» des DrMes.
Wir sehen bis längstens 5. k. M t s. Ihrem Bericht darüber entgegen, ob und welchen Geldbetrag Ihre Gemeinden für an Truppen während der letzten Manöver gelieferte, von diesen aber nicht bezahlte Marsch-Fourage aus gewendet haben
Dr. Srreifcext
Ker Aar irr Kesterreich.
Wien, 30. Sept.
Sayer Molaus von Rußland traf heute vormittag mit Gefolge, darunter der Minister des Aeußeren, Graf von Lamsdarff, auf dem prachtvoll geschmückten Westbahnhof ein und wurde vom Kaiser Franz Josef, den nisteru, dem russischen Botschafter in Wien, Grafen Kapnist, dem östreich^ungarrschen Botschafter in Petersburg, Grafen Achreirthal,rc. empfangen. Die Begrüßung zwischen dem Kaiser Franz Josef, der die Uniform seines russischen Kex- holmregiments trug, und dem Kaiser Nikolaus, der die Uniform seines östreichisch-mrgarischen Ulanenregiments angelegt hatte, war überaus herzlich. Beide Monarchen schüttelten einander die Hände und küßten sich zweimal. Nachdem sie dann die Front der EhrenLompagnie abgeschrit- teu'hatten, folgte die Vorstellung der ErzherzSge und der der betdersettigen Gefolge. Darauf sichren die Monarchen unter Kano nensalut und stürmischen Ovationen der zahlreichen Wenge nach dem Schönbrunner SMoß. Auf dem S Wege bildeten Truppen Malier. An mehreren
r waren prächtige Triumphbogen «richtet. Im Schlosse wurde Kaiser MLolaus von den Erzherzoginnen und des obersten Würdenträgern empfangen. Die Monarchen zogen sich dann auf kurze gelt in ihre ^mLHer zurück. Um 11 Uhr 16 Minuten fand in der großen Galane des Schlosses Frühstücks täfel statt, an der beide Kaiser, die Erzherzoge und Erzherzoginnen, die Grafen Goluchowski, Lamsdorff, Kapnist, Aehrenthal, Fürst Franz Lichtenstein, das Gefolge des Kaisers Nikolaus, sowie die Mitglieder der russischen Botschaft t^lnahmen. Um 2 Uhr 15 Minuten erfolgte die Abreise der beiden Monarchen nach Mürzfteg.
Beim Dejeuner brachte Lais er Franz Josef nachstehenden Toast ass:
Indem Eure Majestät der Einladung zu den Jagden in Steiermark, welche ich so glücklich war, an Sie zu richterr, Folge leiste, haben Sie mir einen neuen Beweis Ihrer Freundschaft geliefert, die ich hoch anschlage und die bet mir stets ein ebenso lebhaftes als aufrichtiges Echo findet. Die Herzlichkeit, welche sich daraus für unser Vachaltuis ergibt, hat schon wiederholt ihre wohltätigen Wirkungen auf die pokitrscheu Beziehungen unserer Staaten ausaeübt und ich schmeichle mir mit ber Hoffnung, daß.die vollkommene lleoerein- stimmung der Anschauungen und Auffassungen, welche zwischen uns angesichts der bedauerlichen Ereignisse, deren Schauplatz« gegenwärtig die Balkan- halb in sel ist, besteht, zu dem Erfolge der Aktion, welche wir dort einverständlich im Interesse des europäischen Friedens durchführen, hervorragend beitragen werde. Bon diesen Empfindungen erfüllt, trinke id} auf das Wohl meines lieben und treuen Freundes, Sr. Majestät Kaiser Nikolaus.
Kaiser Nikolaus erwiderte hierauf:
Die Worte, mit welchen mich Euere Majestät bewill- Lormnnet haben, berühren mich lebhaft und ich Erke Ihnen dafür aus vollem Herzen. Mit ganz besonderem Ber- gnugeu habe ich die freundliche Einladung Euerr Majestät ausgenommen und bin glücklich, Ihnen persönlich den Ausdruck der Gefühle, die mich beseelen, wiederholen zu können. Unser herzliches Einvernehmen und vollkommene Harmonie, die sich daraus für die Aktion unser er Regierung en ergibt, sind, wie Euere Majestät sagen, ein wertvolles Unterpfand für den Erfolg des großen pazifikatorischen Werkes, welches wir im gemeinsamen Einverständnis unternommen haben. Der humanitäre Zweck, weichen wir verfolgen, schließt jede Partellichkeit aus und muß mit Festigkeit und Llusdauer durch die zu einer wirklichen und dauerhaften Beruhigung geeignetsten Mittel erreicht werden. Unsere Bemühungen werden zugleich, hoffe ich, zur Befestigung des allge meinen Friedens beitragen. Ich trinke auf das Wohl meines lieben und verehrten Freundes, des Kaisers Franz Joses.
Ursprünglich war beabsichtigt, keine längeren Toaste auszubringen. Vorstehende Trinksprüche wurden erst mittags vereinbart.
Mürzsteg, 30. Sept.
Der Zar, der Kaiser Franz Joses und Erzherzog Franz Ferdinand trafen um 6 Uhr in Neuberg ein und setzten ohne Aufenthalt die Wagenfahrt nach Mürzsteg fort. Auf der Straße postierten sich zahlreiche Gendarmen und sorgten für Sicherheit und Ordnung. Da der Aufenthalt der Monarchen den Charakter eines einfache:: Ia^gMaus- f l u g e s trägt, unterblieb eine offizielle Begrüßung. Am Waldessaum aufgestellte Bläser der Wiener Hofoper begrüßten den Zaren mit einer russischen Fanfare. Außer dem Kaiser und dem Zaren wohnt auch Erzherzog Franz Ferdinand im Jagdschloß, während die Minister LamSdorsf und Goluchowski in der Villa Schönauer Quartier nahmen. Nack) der Älnkunft war im Schlosse ein Tiner mit 18 Gedecken worauf die Monarchen Cercle hielten. Die Blajer trugen Jagdlieder vor. An den Cerele schloß sich ent Teeabend. Wenn das Wetter günstig ist, werden morgen im Revier Burggraben Gemsen gejagt, wozu große Vorbereitungen getroffen sind. An den Jagden nehmen am
ersten Jagd tag auch Goluchowski und die Botschafter Aehren- chal und Kapnist teil, während Freitag und Samstag politischen Konferenzen Vorbehalten sind. Im Auftrag des Kaisers wurden auch zwei mächtige mit Jagdemblemen in russischen Farben iuw mit dem Jägergruß: Weidmanns- Heil! geschmückte Triumphpforten beim Eingang und Ausgang des Ortes errichtet.
Auf besondere Etnladung des Kaisers Franz Josef nehmen an den Jagden auch die Prinzen Arnulf und Heinrich von Bayern teil.
Abends sand ein Diner zu 18 Gedecken statt, an dem Leide Kaiser und Erzherzog Franz Ferdinand teilnahmen. Das Diner, welches einen intimen Charakter trug, verlief in angeregter Strurmung.
Soweit der offiziöse Telegraph. Privat wird ge- meLdet, daß das ungeheuere Aufgebot von Truppen, das die Straßen Wiens, durch die der Zar fuhr, besetzt hielt, großes Aufsehen erregte. Das Publikum wurde in die Seitenstraßen zurückgedrängt, sodaß es absolut nichts zu sehen bekam. Am Bahnhöfe waren große Vorsichtsmaßregeln getroffen worden, wie man sie in Wien noch nicht gesehen hat. Privat- depejchen der Berliner Blätter sagen ferner, die Begrüßung sei mehr kühl als herzlich gewesen, rechte Begeisterung wollte bei der Menge nicht aufllimmen. Beiläufig, bei dem ungeheuren Aufgebot von Spalier bildenden und den Mick versperrenden Truppen ist das kaum zu verwundern. Die Verschiedenheit der Auffassung, gleich zu Beginn, erscheint uns symptomatisch für dre Beurteilung des politischen prak- & Werts dieser Kaiserzusammenkunft. Auf dem Balkan t die DMbetelligten, glauben weder die Türken, noch die Bulgaren oder die Maeedonier an einen Umschwung. Wenn das „Reformprogramm"" für Macedonien noch so erweitert wird, den Aufständischen genügt kein noch so gefülltes Maß von Zugeständnissen. Diese unruhigen Elemente führen Krieg um des Krieges willen, sie haben Geschmack gefunden am Sengen und Morden, an dem In die Luft Sprengen, und der Eitelkeit ber Führer schmeichelt es, durch ihre „Saaten" die Welt in Atem zu halten. In den Wiener Begrüßungsartikeln wird behauptet, das energische "Mstreten der beiden Kaiserreiche habe bewirkt, daß Bulgarien den Frieden bewahrte. Auch eine Jllusim:. Einen drastischen Vergleich zu gebrauchen: hier liegt der Knüttel beim Hunde. Bulgarien brennt darauf, loszuschlagen — hätte es die Munition und das Geld dazu, einen Angriffslrieg nur auf die Dauer von ein paar Wochen du^jzuführerr. Die Türkei beschränkt sich, solange es irgend angeht, im Ernstfall auf die Berteidigun^stellung. Wir möKen gern helfen, wenn wir Nur könnten, ohne die Interessen und die Ächssrheit Bulgariens zu gefäljröen, das ist die Quintessenz der schönen Toastrede, dre der bulgarische Milüsterprasideut Petrow vor ber Abordnung der mact> dänischen Kolonie irr Sofia jüngst gehalten hat. Aber, ist vorläufig die bulgarisch-ürrLische Kriegsgefahr gebannt, das schwelende Feuer im Orient ist, weil Lae Wiederkehr normaler Zustände sich gar nicht absehen läßt, kaum minder be- derrklich als ein ^offener Brand. Die obigen Triukfprüche haben zwar den Wert, die Geschlossenheit der russischen und östreichischen Politik zum Ausdruck zu bringen und dadurch Quertreibereien zu erschweren, wie sie uoch> bis vor kurzem von englischer und französischer Seite versucht wurden. An der Sache selbst ändern die Kundgebungen kaum etwas; i^r Eindruck auf die Friedensstörer ist dahru, noch bevor der Zar seinen Besuch beendet hat Und schließlich man müßte nrcht die China-Wirren nllterlebt hüben, um nicht zu wissen, auf tote schwanken Säulen das Cinvernehmeu der Mächte ruht, mw wie es nut eines kleinen Anlasses bedarf„ um die treffliWpu Abmochmgeu in Frage zu stellen. Die polrtisthe Bedeutung d^ Zareu- besuches uärd gewiß hoch zu veranschlagen fein, nur wird man nicht einen Umschwung auf dem BalLm, eine entschiedene Dauer versprechende Wenhung zum Besseren erwarten dürfen.
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Eine von der Parteileitung der östreichischen Sv-zLal- d emo kracken gestern abend abgehältene Protest Versammlung der Wiener Arbeirerschast gegen den Zaren besuch konnte die von Dr. Ellenbogen eingebrachte Resolution nicht annehmLn, da die Versammlung durch den Mrwesenden Regieruugsverckreter aufgelöst wurde.
PsMischr Tagesschau.
Mommsen über England.
Nach einer Meldung aus Lmrdon wird die heute erscheinende erste Nummer einer neuen „The independent Review" betitelten MvnatsWüst einen Artikel ans der Feder Theodor Mommsens enthalten, der die lleberschrift „Ein Deutscher an die Engländer'" trägt In dem Artikel wird ausgeführt, daß man vor einer ernsten Gefahr stehe, wenn es so wellergjehe mit dem gegenseitigen Miß- trauen,demAufbauschengeringsügigerMein-' un gsverschieden Heiken und Kollisionen zu Staatshändeln in den unverantwortlichen Verhetzungen der englijchen wie der deutschen Presse. Der Grund zu diesem Völkerhasse liege in dem nun beendigten Buren kriege. Derselbe habe diese Wendung herbeigeführt, denn diese Aufnahme, die er in Wort und Tat bei der deutschen Nation gefunden, habe bei der großen Masse der Engländer als Ausbruche des Engländerhasses der Deutschen gegollen. Vielleicht aber werde jejll auch eine ruhigere Auffassung auch jenseits des Kanals sicy einftellen. ^a^^bem der Gelehrte sich noch des näheren über den Burenkckieg ausgelassen, demerll er, die Deutschen hätten wohl einen einzigen Akt der emglischen Nation mißbilligt, nämlich den Burenkrieg, ihr selbst aber sich näher verwandt und in
jeder Beziehung inniger verbunden gefühlt als jeder anderen. Auch dem neuen engllfchen Imperialismus stehe DeutsManö keineswegs feindlich gegenüber. Man dürfe wohl an der Hoffnung festhalleu, daß in den schweren Krisen, denen vermutlich unsere Zivilisation eutgegengehe, England und Deutschland ebenso zusammenstehen werden, wie sie einstmals bei ber „Schönen Bereinigung"" die französische Uebermacht' verbündet in ihre Schranken zurückgedrangt haben. Den Deutschen und den Engländern sei bestimmt, ihre Wege Hand in Hanv zu gehen.
Von den sechs soMbemorratischLu VerfaMulrmge»,
die am Dienstag abend in Berlin stattfanden, war die be8 2. Wahlkreises, in der Bebel, Fischer, Auer, Wurm, Stadthagen und Bernhardt anwesend waren, die bemerkenswerteste. Die Referenten für den Partellagsbertcht traten lebhaft für Bebel ein und wandten sich scharf gegen die Revisionisten, insbesondere gegen' Dr. Brann. In der Debatte ergingen sich die meisten Redner in den schärssten Angriffen gegen die Revisionisten. Stadthagen stellle in Aussicht, daß Dr. Branns Reichstags- Mandat von der Partei entzogen werden müsse, wenn er es nicht fteiwillig niederlege. Einen brellen Raum nahmen die Angriffe gegen Fischer ein. Es wurde ihm vorgeworfen, die Berliner Parteigenossen diskreditiert zu haben durch die Verbreitung der Nachricht, die Berliner suchten die 'Wiederwahl Auers zu hintertreiben, wofür er Abbitte zu leisten habe. Fischer erklärte, baf} er eine Diskret)itierung ber Berliner nicht beabsichtigt habe und ben ganzen Vorfall bebauere. Die Versammlung würbe erst um 1 vchr nachts geschlossen
In der Verfmnmlung im 3. Wahlkreise hat der Abg. Heine sein Reichstagsmandat seinen Wählern zur Verfügung gestellt Der Abg. Znbell und der Stadtv. Schulz hatten Nesolutiouen eingebracht, in denen Heine seines Maudats für unwürdig erklärt wurde. Heine verteidigte in längerer Rede seine Haltung; als er dabei von der „Majestät Bebel" sprach entstand ein furchtbarer Lärm,^der nach gevannrer Zett nur notdürftig bergelegt werden konnte. Unter steter Unruhe gab dann der Redner eine Abrechnung mit Bebel. Als der Abg. Zubell in einer persönlichen Bemerkung erklärte, er fei bei von Heine als Schuft und Denunziant gekennzerchnete Manu, entstand abermals ein großer Lärm, ein Teil der Versammlung rief Zubeil Beleidigungen aller Art zu. Schließlich wurde mit Zweidrittelmehrheit ein Ber- tranensvotum für Heine angeuonnnen, in dem die BersamW- lung die Angriffe gegen Heine mißbilligt und ihm tipe Sympathie ausspricht
Deutsches Weich.
Berlin, 30. Sept Ein Besuch des Karfers « Stettin steht für Ausgang Oktober bevor. Er gedenv am 3L Oktober dort einzntreffen, um dem au diesem Tage auf der Werst des ^Vulkan" stattstndendeu Spapellaufe eines neuen Linienschiffes beizuwohneu. Während der Tafel wird der Monarch dem Ofstzierkorps ein von Professor Röchling gemaltes Bild überreichen, das die Erstürmung des Kirchhofes von Planchenoit bei Waterloo am 18. Juni 1815 darstellt.
— Wie das „B. T." aus London berichtet, find die englisch-deutschen Handelsvertrags-Verhanb- langen völlig ms Stocken geraten. Von beiden Seiten wird die llnsicherheit der politische« Berhältnisse in England geltend gemacht
— Wir die ^Nat Zig." erfährt, hanöeü eS sich bei ben Ver^mdlmrgeu zwischen deutschen und schweizer Kommissaren um «^bereitende Besprechungen über einen neuen Handelsvertrag. Der Auffassung gegenüber, daß eS sich nur um eine Revision des bestehenden Handelsoertrages handle, weist das Blatt darauf hin, daß von beiden Seiten der neue autonome Zolltarif den Vorverhandlungen zu Grunde gefegt werden muß.
. — Die ENordd. Allg. 3tg/ schreibt: Die Regierung
von Neuseeland legte einen Gesetzentwurf vm, der nach Zeitungsmeldungen Deutschland und Amerika durch Llusschluß ihres Schiffsverkehrs von den Küsten Neuseelands dafür bestrafen soll, daß sie angeblich den Neuseeländer Handel zwischen Neuseeland und Honolulu und Samoa und den Phllippmen ruinieren. Bei Einbringung soll Premierminister Seddon nach dem New-Seeland Herold"' erklärt haben, als Samoa unter der vereinigten Kontrolle Englands, Deutschlands und AmerckaS stand, sanden daselbst die Neuseeländer Dampfer einen offenen Hafen. Von dem Augenblicke ober an, als England seine Rechte an Deutschland und Amerika abtrat, wurde Pagopago druch ein amerikanisches Gesetz, für Neuseeländer Boote geschloßen, ebenso Apia von Deutschland. Wir -können hierzu feststellen, daß die Behauptung von der Ausschließung Neuseeländer Schiffe von Apia völlig unbegründet ist, wie man sich durch einen Blick ins Reichskursbuch oder in den Annoncenteil der ^Samoanischen Ztg." leicht überzeugen kann. Es verkehren die Schiffe der Neuseeländer Union Steamship Company heute genau so wie zur Zeck der Dreiherrschast in vier- wöchentlichem Turnus in Apia.
— Die „Nationallib. Korr." schreibt: Dem Reichstage wird in der neuen Gesetzgebungsperiode ein neuer Vorschlag zur Entlastung des Reichsgerichts zugehen. In diesem werden die Einwendungen, die gegen den früheren Antrag einer Hinaussetzung der Revisionsfimrme gemacht


