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eröffnen, und sie mit einer „genügenden Zahl von Teufeln'< versorge. Letztere pflege sie in Miete zu geben, wenn es sich darum handele, einen Racheakt auszuüben, Leute untereinander zu verfeinden usw. Natürlich ließ sie sich gut bezahlen. Das Geschäft ging recht flott, und der Ruhm des „Kontors" wuchs immer mehr. Besonders stark war die Nachfrage nach Teufeln zur Erledigung von Prozessen. Ter Frenkel konnten eine ganze Reihe ähnlicher Gaunereien nachgewiesen werden.
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• Der Kaiser als Skatspieler. In einem launigen Feuilleton schildert Eugen Noska in der „Breslauer Zeitung" den Kaiser am Skattisch. Ter Kaiser spielt demnach nie höher als einen Pfennig pro Point, so daß besonders große Verluste am Spieltisch des Kaisers unmöglich sind und es schon zu den Seltenheiten gehört, wenn einmal ein Spieler 20 Mk. verliert. Dies passierte jedoch einmal dem durch seinen Witz bekannten Rechtsanwalt Hagemann aus Leipzig, der vor ein paar Jahren die Ehre genoß, mit dem Kaiser am Spieltisch sitzen zu dürfen. Der Kaiser war damals Jagdgast des Amtsrats v. Tietze-Barby, und als abends Skat gespielt wurde, saß der Rechtsanwalt so im Pech, daß er schließlich etwa 20 Mk. verloren hatte. Da entfuhr ihm denn die bekannte Skatspielerredensart: „Hier ist man ja wahrhaftig unter die Räuber geraten!" Alles lachte, und der Kaiser nicht am wenigsten. Als dann aber der Kaiser ein Jahr später wieder bei Herrn v. Dietzc als Jagdgast weilte, bat er den Gastgeber vorher, daß auch der damals „ausgeraubte" Rechtsanwalt wieder geladen würde, und als er diesen dann erblickte, ging der Monarch sofort auf ihn zu und überreichte ihm mit den Worten: „Von den Räubern zurück!" ein in Brillanten gefaßtes Zwanzigmarkstück.
* Der Teckel. Neber den Teckel schreibt ein Schüler in Aberdeen: Der Dachshund ist ein Hund, trotz seines Aussehens. Er hat vier Beine, zwei vorne und zwei hinten, aber sie verkehren nicht mit einander. Dachshunde sind ziemlich gescheit, trotz ihrer Form. Da ihr Gehirn so weit vom Schwanz fort ist, so macht es ihnen ein bischen zu schaffen, mit dem Schwanz zu wedeln. Ich kannte einmal einen
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Dachshund, der viel zu ungeduldig war, um zu warten, bis das Signal zum Schwanzwedeln durch den ganzen Körper gegangen war, deshalb verabredete er mit seinem Schwänze, daß jedesmal, wenn gewedelt werden sollte, er mit dem rechten Ohr wackeln würde — und wenn der Schwanz das sah, dann wedelte er.
* Eine Teufelvermieterin. Wir lesen in der „Köln. Vollsztg." In Praga, der Vorstadt Warschaus, hat man eine höcpst merkwürdige Entdeckung gemacht. Es existiert dort ein Kontor, welches Teufel vermietet. Damit hat es nach dem „Marsch. Dnewnik" folgende Bewandnis: Bei dem Pristaw des 12. Stadtteils erschienen in der vergangenen Woche mehrere Personen und zeigten an, daß die in der Grodnenskaja im Hause Nr. 43 wohnhafte Inhaberin des Kontors zur Vermietung von Teufeln, Blima Frenkel, Gaunereien treibe. So habe sie vor kurzem gegen eine Zahlung von 10 Rubel es übernommen, ihre Teufel den Richtern auf den Hals zu schicken, vor Denen ein gewisser Sch im ans li sich zu verantworten hatte. Sechs Teufel sollten beit Auftrag erhalten, die Gerichtsakten derart in Unordnung zu bringen, daß die Freisprechung SchimanskiS erfolgen müsse. Offenbar seien aber die Teufel „anderweitig in Anspruch genommen worden" (wörtliche Angabe der Kläger), aus welchem Grunde die Frenkel sie nicht habe ins Gericht schicken können. „Dadurch" (!) sei denn auch die Schuldigsprechung Schimanskis verursacht, der zu einer empfindlichen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Im Besitz dieser Taten stellte der Pristaw weitere Nachforschungen an und erfuhr, daß die Frenkel schon vor längerer Zeit das Gerücht ausgesprengt habe, sie stehe in Beziehungen zum Teufel, welcher sie beauftragt habe, ein Kontor zu
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