Ausgabe 
24.2.1901 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

,nt 3« ®t, W Main fam ? «tarn fe»"- "Schlitte, J Sei6nj ÄKii? ff Weben Zinnien.

iienen Woche ^Mmannß Ansprache /em 5oi]u 7 J°hre iu Friedrich

Groß, hberg er, erster i. P

Mhaltendev ! leiden hat, ;r: Dietz aus W ein dem ger das Wild eüigung, die rdienten und i- Sehr nach- 'bliebenen be­iden abfehen Weit ab- betragenden muung einer Wunsch auch.

22. Febr. Der ain fand ein Gerung unter e, noch lebend lmuth gestern verendete.

Uhr 31 Mn. >9l8MM ge Bandogei« all verursachte nicht. Äußer« die bis 8 llhr

M Wboyer Noch Lewy r gilt ttine MFanM n." & $ iU vd solch« Egender Zahl, ch vorgeganga m Moritz Levy der SntfemuHg rf seine obige den. Darauf 1901 erfolgt, 'eine Sedenlen ffooitz geltend

;tttfd)hnb6 n devdachm. At Md E

I« ®W,£Ä graftitW

i d.« bubt, b*

i »o» krnt JJ* bei S-l.r w» b« tlf"

W flirt

<iiii E «bt w »* Jgi ;SHs

1C g°b«

Tolstoi, SobneS des Grafen Leo Tolstoi, mit Fräulein (SHjchoro stattgefunden. Der Vermählungsfeier wohnte u. a. Großfürst Sergius Alexandrowitsch, der General Gouverneur von Moskau bei.

* Milan 'S Nachlaß. Der Nachlaß Milans besteht vor allem au- der kostbaren Einrichtung in Wien, wo eine Anzahl größerer und kleinerer Wohnpiöcen mit herrlichen Möbeln, schweren Teppichen, wertvollen Gemälden letztere zumeist von französischen Meistern sowie mit Nippes aus Gold und Silber und Waffen ausgestattet und förmlich über füllt waren. Außerdem wurde auch ein größerer Barbetrag vorgefunden. Man fand in einer Kassette 36 000 Franks, ferner in einem Portemonnaie in der Rock-asche des

Königs 600 ft. Unter den bezeichneten 36000 Franks befanden sich jene 30000 Franks, die der König am

Ersten eines jeden Monats von Serbien im Wege ein»!

Bank als Revenue empfing. Milan war am 1. ds., als

ihm die fällige Revenue zugestellt wurde, bereits schwer­krank, und man konnte bei der BerlassenschaftSaufnahme aus der Hrt, in welcher das Geld gefunden wurde, erkennen, daß er dasselbe kaum berührt, sondern wie es kam, gleich in jener Kassette hinterlegt hatte. Dort blieb es bann, da üch der König nicht mehr von seinem Krankenlager erhob, bis nach seinem Tode liegen. Außer der Revenue von monat !ich 3U.000 Francs, bezw 360,000 FlcS. jährlich, halte Milan keine sonstigen Zuschüsse. Er bezog wohl, so lange er Titel und Funktionen eines Oberkommandanten der ser bischen Armee innehalte, außer den 360,000 Francs noch weitere jährliche 40.000 Francs, allein von diesem Gelde nahm Milan nie auch nur einen Heller in Anspruch; er ver« w'ndete diese ganz stattliche Zulage ausschließlich für Armee zwecke. Nennenswerte Schulden hat König Milan nicht hinterlassen. Er hatte wohl noch vor drei Jahren größere finanzielle Verbindlichkeiten, die aber schon damals geordnet wurden. Um jene Zeit wurde zu seiner Rangierung bei der Wolga Kama«Sommerzbank in Petersburg ein Anlehen von 1,14 Millionen Rubel über 3 Millionen Francs ausgenommen, deren Rückzahlung der serbische Staat garantierte.

* Hockey Spieler in Frauenrocken. Ein ebenso ergötzliches, wie ungewöhnliches Schauspiel bot sich kürz­lich den Bewohnern des Fleckens Willingham in der eng­lischen Grafschaft Cambridgeshire. Der dortige Hockeyklub hat fast ebenso viele weibliche ivie männliche Mitglieder. Die Damen empfanden es nun schon lange mit tiefster Betrübnis, daß sie beinahe immer die verlierende Partei waren, wenn sie mit den Sperren einenHockey-Match" zum Austrag brachten. Weit davon entfernt, es zuzugeben, daß sie weniger Gewandtheit besäßen, wie ihre ungalanten Partner, erklärten sie einstimmig, daß nur allein ihre Kleidung an ihren häufigen Niederlagen schuld sei, und daß ihre Gegner schon verlieren würden, wenn sie in langen Röcken spielen müßten. Sie hatten bereits den Ent­schluß gefaßt, in Zukunft bei einem Wettkampf mit den Vertretern des starken Geschlechts in Pantalons zu er­scheinen, als ihnen die Klubgenossen folgenden Vorschlag machten. Sie wollten beim nächsten Mal nicht nur in Frauenröcken spielen, sondern sich sogar verpflichten, den hölzernen Hakenstock, mit dem die Kugeln in das Loch geschlagen werden, nur mit einer Hand anzufassen. Dieser originelle Match fand fetzt vor einer großen Menge amü­sierter Zuschauer statt. Trotz der ungewohnten Kleidung gingen die Herren als Sieger hervor. Sie haben zum uamenlosen Aerger ihrer schönen Partnerinnen den Beweis geliefert, daß lange Kleider durchaus nicht hinderlich sind, um gut Hockey zu spielen.

* Ei n Nizzaer Blu m en f e st i m Schnee. Aus Nizza wird berichtet: Der Donnerstag war hier der kälteste Tag, den man seit dreißig Jahren an der Riviera erlebt l)at. Die Leute gehen so warm gekleidet, daß man sich nach dem Norden versetzt glauben könnte, wenn nicht die glänzende Sonne wäre. Der Boden klang wie Eisen, wenn die Hufe der Pferde ihn berührten; eine dünne, kalte weiße Schneedecke hüllte die Dächer ein und bedeckte die Straße. Eine Blumenschlacht unter diesen Bedingungen war gewiß einzig in ihrer Art. Gelbe und rote Rosen, Nelken in vielen Schattierungen, blauer und weißer Flieder, Maiglöckchen, Azaleen, Anemonen, Hyazinthen, und beson­ders Veilchen waren zur Ausschmückung der Wagen benutzt, und dienten den Kämpfern in diesem unblutigen Kriege als Wurfgeschosse. Die Promenade des Anglais vom Jardrn Public bis zum Pont Maignan, auf der einen Seite vom Meere, auf der anderen von prächtigen Hotels und Villen begrenzt, bildete den Kampfplatz, und von beflaggten und mit Blumen geschmückten Standpunkten schossen die Scharf­schützen auf die unten vorbeiflutende Menge. Fast endlos war die Reihe der Wagen, deren Insassen ihre vielfarbige Munition mit großer Kraft verschossen. Die Rosen auf den Wangen mancher kühnen Amazone wetteiferten mit denen in ihren Händen; die scharfe kalte Luft und die gesunde Bewegung erhöhten die Farben. Dazu ermutigte krieger­ische Musik die Kämpfer, fröhliches Gelächter tönte da­zwischen. Den Blumenwagen gebrach es diesmal etwas an Originalität. Am schönsten war ein Break mit Mimosen

und Veilchen, eine Viktoria aus Nelken, ftemelien und rosa Atlaswimpeln und eine andere aus weißem Flieder mit weißen Atlasrofetten und Wimpelu.

Universitäts-Nachrichten.

Der Professor der klassilchen Philologie an der Berliner Univcrsitäc, Eanl Hübner, ist gestorben. H. war ein Mtlarbcite Viommsene. D<r Nachfolger von Geheimrat Cck ander Berliner Universität wird P ostssor Dr. Th-odor Kivp au6 Eckangen. Der Gelehrte bat die Berufung nach Berlin ale O dmackus für römische« n*) deutsches bürgerliches Recht lmzenümmen. Er wird jedoch erst zum W'nterba tjchr 190 /19 2 fein neues Amt ant-eten.

Kitteratur, Wissenschaft uni) Kunst.

Hans Blum. Aus dem tollen Jahr. Eine Erzählung aus 1849. Brosch. 5 Mk., Carl Winter'S Uni versitätsbuchhandlung in Heidelberg. Nur eigene Erinner­ung und umfassendste Kenntnis der Ereignisse von 1848/49 konnten eine so lebenswahre Geschichte aufzeichnen. Das Buch ist interessant und lehrreich, alt und jung werden es mit gleichem Genuß lesen, lieber der ganzen Dar­stellung leuchtet die versöhnende Sonne fröhlichen Humors. Tie Erzählung schließt nicht mit der Erstickung des Auf standes, sondern mit einem Ausblick in die 1870/71 voll­endete Erfüllung der Hoffnungen, um die man 1848/49 vergeblich gerungen hatte. Ter Schauplatz der Geschichte in Baden und die Schweiz, einige Kapitelüberschriften werden ain besten orientieren: Bummelsreihett, Aus der Favorite, Livius Veilchenstiels Neutralität, Die Resolution Wehrles zum Verbrüderungsfest, Livius als Retter von Rastatt, Der Volkstag von Offenburg, In den Jubelwochen der badischen Republik, Wehrles Reise ins Feldlager usw.

Gerichtssaal.

T Gießen, 23. Febr. (Strafkammer.) An erster Stelle wurde heute-gegen den vielfach vorbestraften Tapezierer Friedrich Pitrrvff verhandelt, den die An­klageschrift des Vergehens der M a j e st ä t s b e l e i d i g u n g aus § 95 Str.-G.-B. beschuldigt. In der Strafanstalt Marien- schloß nämlich, in dem der Angeklagte zur Zeit einer andren That wegen inhaftiert ist, wurden im November v. Js. mit einer Geheimschrift beschriebene Zettel ausgefunden, deren Inhalt, in der Form desVaterunsers" abgefaßt, gröbliche Beschimpfungen des Kaisers enthielt. Tie Zettel wurden als solche festgestellt, die sich früher im Besitze des Angeklagten befunden hatten. Pittroff will sie von dem jetzt verstorbenen Kriminalschutzmann Biermann von Frankfurt a M. zur Entzifferung erhalten und sich lange Wochen mit lobenswertem Eifer der Entdeckung des Geheim­schlüssels, die ihm auch endlich gelungen sei, befleißigt haben. Das Gericht nimmt jedoch auf Grund der erfolgten Beweisaufnahme an, daß der Angeklagte der Verfasser der fraglichen Zettel ist, und daß er auch ihren Inhalt durch Vorlesen zur Kenntnis anderer Strafgefangenen ge­bracht hat und verurteilt ihn in eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten. Die Gr. Staatsanwaltschaft hatte eine erheblich höhere Strafe beantragt. Ter gleichfalls mehrfach vor­bestrafte Taglöhner Heinrich F a u 1 ft i cf) von Nüddings- hausen steht vor den Schranken der Kammer, weil er durch hinterlistigen liebe r fall und mittels eines gesähr- lichep Werkzeugs, wahrscheinlich eines Messers, den Förster Wießner von Londorf in gefährlicher Weise, und zwar der­artig, daß der Verletzte eine schwere Gehirnerschütterung davontrug, verletzt haben soll. Ter Angeklagte leugnet zwar in der Hauptsache die ihm zur Last gelegte That, wird aber durch auftretende Zeugen in allen Punkten überführt. Ins­besondere wird der Beweis erbracht, daß er völlig grundlos den p. Wießner angegriffen und brutal körperlich verletzt hat. Die Staatsanwaltschaft beantragt demgemäß gegen ihn eine Gefängnisstrafe von 3 Jahren 6 Monaten, das Gericht erkennt auf die mildere Strafe von 1 Jahr 6 Mo­naten Gefängnis. Gegen den ebenfalls in dieser Sache angeklagten, zur Hauptverhandlung aber nicht erschienenen Johann Korell von Rüddingshausen wird von der Straf­kammer- ein Vorführungsbefehl erlassen. Die Ehefrau Otto Birken stock von Bobenhausen, bisher noch nicht bestraft, ist geständig, die Katharine Fuchs Wwe., Spezerei- Händlerin daselbst, um Iben Betrag von ca. 960 Mk. iw raffinierter Weife bestohlen zu haben. Sie lud ihre frühere Freundin, die gen. Katharine Fuchs, zum Abend­essen in ihre Wohnung ein, entlockte dieser unter einem Vorwand den Schlüssel zu dem Behältnis, in dem sie ihre Ersparnisse aufzubewahren Pflegte, schlich sich in die ver­lassene Behausung ihres arglos beim Abendessen sitzenden Gastes und entwendete unter Benutzung des treulos er­worbenen Schlüssels den oben angeführten Barbetrag. So­dann begab sie sich ruhig und unauffällig wieder in ihre Wohnung zurück. Die Angeklagte war auch die erste, die die Bestohlene, als sie ihren Verlust merkte, noch mitten in der Nacht hilfreich tröstete und bei der Gendarmerie Anzeige erstattete. Schließlich aber kam der wahre Sach­verhalt ans Tageslicht und die Angeklagte vor die Straf­kammer, die eine Gefängnisstrafe von i Jahr 6 Monaten für eine angemessene Sühne der begangenen That in An betracht dessen hält, daß die Angeklagte bisher unbestraft

ist und sich eines guten Leumunds erfreute Den Beweis dafür, daß die Angeklagte sich in unzurechnungssahigein! Zustande bei Begehung der ihr zur Last gelegten That befunden habe, überhaupt in geistiger Beziehung nicht völlig als normal anzusehen sei, hält bas Gericht nicht für er­bracht lehnt auch einen Antrag auf weitere Sachverstän digenvernehmung über diesen Punkt ab Ter E h e m a n n , der bei der That seiner Ehefrau eine jedenfalls fragliche, wenn auch immerhin in wesentlich milderem Lichte er­scheinende Rolle gespielt hat, erhält wegen Begünstigung 1 Monat Gefängnis Zuletzt wird verhandelt gegen den Nachtwächter Heinrich N e i n s ch midt von Großen Buseck und den Landwirt S ch n e g e l s b e r g von da wegen Körper­verletzung bezw. Widerstands. Beide Angeklagte werden für schuldig erkannt und Reinschmidt in eine C-Kldstrafe von 60 Mk., Schnegelsberg in eine solche von 30 Mk. verurteilt.

Jagd und Sport.

Radsport. Laut Beschluft der ßeftriam Gme'il Versamm­lung deS CuratoriumS der R nnbahn G eßen 1897 wird das Haupt­rennen in dielem Jahre am Sonnlag dem 23. Juni stattfiidm und von denWandere, n", Gbhener Ra^sabr Ge"llschast, geleitet werden. Die heuptsächiichsten Konkurrenzen hierbei sollen für Berufs­fahrer auig,schrieb n und mit hohen Barpreisen ausgestattet werden, und in die ersorderlichen Verhandlungen xur Heranziehung erstklassiger Fahrer wird man schon sitzt eintreten. Im Anschluß an diese spart» liche Veranstaltung ist ein großes zweitägiges Volksfest auf der Hardt vorges-ben.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

München, '23. Febr. Der in ganz D-utsch'and benschende strenge Frost veranlahte die Pilaunerbrauerei, den sonst um diele Zeit beginnenden Wagenversandt deS SalvatorbiereS aufzuschiehen.

Tabak. _ . r n

Im Lause der Berichtswoche bewegte sich daS Geschäft äußerst ruhig. Die Mannheimer Fabrikanten haben zum gröhten Teil ihre« Bedarf gedeckt und warten sitzt den Schluß der ersten Fermentation ab, um zu sehen, wie die Tabake in Qualität auSsallen. In Mann­heim kaufte ein Händler von einem Sp-kulanten zirka 700 Zentner Neckarthäler Tabake pro Juli zum Preise von Mk. 50 original, ferner wurden einige Umsätze in allen Tabaken vollzogen. ES regt sich dal Interesse nach billigen alten Tabakm immer mehr. Nach loser ent­rippter Eürlage ist mehr Nachfrage, doch sind die Voriäte in guter Ware febr gering. In losen Pfälzer Rippen aeschäflSloS, lose seine Mk. 8,50 btS Mk. 9, gebündelte Mk. 11 bis Mk. 11,50, doch herrscht großer Mangel an trockener Ware.

Kohlen«

ES notieren: Ruhr Fettnutz Körnung I und II Mk. 230 bi» Mk. 240, Nußschmiedekoblen Mk. 200 biS Mk. 210, Deutsch« Anthracit-Nußkohlen Mk. 420 bis 430, englische Anthracit Nußkohlen Mk. 000 biS Mk. 000, Rubr-Flammnuß Körnung I und II Mk. 220 biS Mk. 230, Rubr-Flammnuftkohlen III Mk. 200 bt« Mk. 210, F «schrot Mk. 190 bis Mk 200, Ruhr-BruchcokS Mk. 320 bit> Mk. 330. Alles per 10 Tonnen ad Mannheim. Die Mannheimer Lagermengm sind nahezu aufgezehrt und muß bereits wieder dee direkte Bahnbezug ab Zeche ausgenommen werden.

Spiritus.

Während der Berichtswoche waren die Zufuhren reichlich und fanden von Seiten der ringfreien Spriisabriken schlanke Ausnahme. P^eiS behauptet und schließt heute Mk. 44 20.

Schiffsnachrichten.

norddeutscher Lloyd. Vertreten in Gießen durch Agent Carl LooS.

Bremen, 21. Februar. (Per transatlantischen Telegraph Der Doppelschrauben.Postdampser Köln, Kapt A Langreuter, vom Nord­deutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Baltimore angekommen.

Bremen, 21. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnellpostdampfer Lahn, Kapt C. Pohle, vom Norddeutschen sLloyd in Bremen, ist heute 1 Uhr morgens wohlbehalten in New-Dork an­gekommen.

Sanatogeu

Krüsliguugs-u.Auffrischungsmittel besonders für dieNeroen. Als Nährmittel bei allen Erschöpfungszuständen von Profeftoren und Aerzken glänzend begutachtet.

Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

Hergestellt von Bauer & Cie., Berlin 8.0.1S.

Atteste grati» und franco.

Ungeachtet gewaltigen Wettbewerbs behauptet die

'Blickensderfer

ihren wohlbegründeten Ruf als einfachste, darum zuver­lässigste, dabei dauerhafteste und handlichste tfehreibmascfiine.

Preis der No. 5: Mk. 160,-, der No. 7: Mk. 226,. Ausführliche illustrierte Kataloge und Anerkennung^ schreiben durch die

Brühlsehe Druckerei, Glessen, Schulstrasse 7.

Bekanntmachung.

Bezüglich der in unserem Gesell'chaftsregister eingetragenen Aktiengesellschaft Hesfisch-Rdeintscker Bergbauverein zu Berlin mit Zweigniederlassung zu Trais Horloff wurde heute folgender Eintrag vollzogen: Regierungsassessor a. D. Albert Müller ist infolge Tod aus dem Vorstand ausgeschieden. Vorstand ist: Direktor Alfred Wentzke, Kaufmann in Berlin.

Hungen, den 22. Februar 1901. 1546

Großherzogliches Amtsgericht Hungen.

ganbwrrlisltammtt ju Ilotot.

Das Ergebnis der in der III. Plenarversammlung der Kammer vorgenommenen Zuwahl wird hiermit gemäß § 5 deS Statuts zur '^sentlicken Kennmiß gebracht. Es wurden als Mitglieder zugewählt: § hriftia n Weeg, Schahmachermeister in Gießen, und Franz Adam Kessel jun., Schneidermeister in Offenbach a. M.

Darmstadt, den 18. Februar 1901. 1547

Jean Falk, Vorsitzender. Engelbach, Sekretär.

Jagd - Verpachtung.

Termin. Mittwoch dem 20. März, nachmittags 2 Uhr, In der Bähr'scheu Wirtschaft Hierselbst.

In der Bürgermeisterei Schöff-ngrund des Kreises Wetzlar kommen die Jagden nachstehender Gemeinden vom 1. April d. I. auf 9 Jahre zur Verpachtung:

Gemeinde

Gesamtfläche

davon Wald

Kraftsolms

550 ha

197 ha

Kröffelbach

683

270

Laufdorf

660

192 ,,

Nauborn

433

ca. 100

(links der Wetzbach)

Neukirchen

419

242

Ntsderqusmbach

841

136

Niederwetz

300

ca. 64 ,,

(links der Wetzbach»

Oberquembach

570

233

Schmalbach

579

122

Vor Wetzlar beginnt das Jagdgebiet von Nauborn und Jtegen die Ortschaften im Kreise um Schmalbach 3 bis 5 Kilo­meter entfernt, während Schmalbach selbst 7 i/i Kilometer von Wetzlar liegt.

Die öffentliche Verpachtung findet am Mttwoch dem 20. März d. I., nachmittags 2 Uhr, in der Bähr'schen Wirt­schaft Hierselbst statt.

Pachtbedingungen, Lageplan und sonst jede gewünschte Auskunft werden vom Unterzeichneten gern mitgeteilt.

Schmalbach, den 21. Februar 1901.

Der Bürgermeister.

1538 v. Hagen.

________Ider Suppe«

Saucen, Gemüse rc., das bei der spar« samen Hausfrau ebenso beliebt ist, mu bei der guten Köchin wen|fl®iItr°Pree genügen, empfiehlt in ulafchchen von 25 Pfg. an bestens , *

Helnr. Arnold II.. Macktftraße 28.

! zum Würzen