Ausgabe 
23.3.1901 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

kk. en.

N

Bli.

!12.

fd

2228

* M »tzMion von £>au5' Nlnn u. s. tv. du adli!<henEWiM> in tüitiflet und n- r geltwttt W mögli-ft MU Ma­

rn nebst LebenSlaul. ften, SeiunohM nbanflabVn*S fmbMjumlO»pru 'ftfrl 1901. mjüwxo*_

MtatWjJÜJl; ^erla^Mamchem:

10W -J8

f ll (fit G» KM ssss%ä

. wirt QUI

fielst A. SuSb^ e-r&r

StzS g

#»*

Nr. 70 Zweites Blatt.

151. Jahrgang.

Samstag 23. März 1901

Matti tm, Expedition und

rudcrti Zchulftrah« 7.

trfdfeiit täglich mit NuSnahme drS MonkagS

Die Gießener Kamttien- blätter werden dem Än jetfltr im Wechsel mitHeft tenbroirt" und ^Blätter fit Hess BolkSlunde" uier» ul wSchentlich beigelegl.

Den Anzeigen

M »er na*mittog6 ffir den Mflenben Zag erscheinenden Kummer bi» Darin 10 Uf)i Abbrßellungen fpätefltn» btnbe Darbet.

GietzenerAnzeiger

Eeneral-Anzeiger **

Bezugspreis vierteljäbrt Mk. 2.20, monail. 75 Psß nut Bringrrlodn; burct du Bbholestellen viertetjahrl Ml. 1.90, monatl. 65 Plß

8a Postbezug Vierteljahr! Ml. 2.00 ohne Besteggr».

Alle Anzeiaemvermuilunab- ftellen bt< §n« und Wu Manbe» nehmen Vlntriprn lür de» (Situtncr Anzcinet eiugrgcR. ßcHcnprno total 11

aubwärte 10 Pfg

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen 3=s:

Vaiitische Tagesschau.

Graf Bülow ist ein hart umstrittener Mann. Bon rechts wie von links dringt man mit den wuchtigsten Argu­menten auf ihn ein für und gegen den Doppel­tarif. Das Organ desBunds der Landwirte", dieDtsch. Tageszetg.", droht mitgrundsätzlicher Opposition", falls der Doppeltarif für die Erzeugnisse der Landwirtschaft nicht -ur Grundlage der Handelsvertragsverhandlungen gemacht würde. Von links beschwört man den Reichskanzler, keinen- falls den Doppeltarif zu wählen, weil die Bindung auf landwirtschaftliche Mindestzollsätze das Zustandekommen von Handelsverträgen leicht völlig vereiteln könne. Rechts heißt es: Eine nationale dchtwendigkeit! Links: Ein nationales Unglück! Graf Bülow möchte, wie mit den Mächten, auch mit den Parteienin Frieden und Einigkeit" leben. Die Entscheidung über den Doppeltarif bringt ihn aber jeden­falls um die Sympathieen entweder der Linken oder der Rechten. Denn hier stehen so gewichtige Interessen auf Leihen Seiten auf dem Spiele, daß die Nichtberücksichtigung auf das schwerste und nachhaltig empfunden würde. Bis jetzt sind die Chancen für den Doppeltarif unleugbar im Vorteil. Herr v. Miquel ist dafür, Staatssekretär Graf Posadowsky mindestens nicht dagegen, selbstverständlich ebensowenig der preußische Landwirtschaftsminister Frhr. v. Hammerstein. Man versichert, Graf Bülow sei halb und halb für den Doppeltarif gewonnen, aber er hat eben noch das entscheidende Wort zu spreck)en. Personen, die demZentraloerband deutscher Industrieller" nahestehen, tollen erklärt haben, sie hätten gegen den Doppeltarif ür landwirtschaftliche Erzeugnisse nichts einzuwenoen. Ob nes Autrifft, wird sich ja Herausstellen. Im Ganzen herrscht Mts der Rechten eine zuversichtliche Stimmung. Ta man wachsende Reiguna für die Landwirtschaft bei der Regier­ung bemerkt, wird die Gelegenheit beim Schopf genommen, um etliche weiterekleine" Mittel zu erlangen. So fordert die konservativeKreuzztg." die Herabsetzung der Babn- tarife für Dünger und Tüngermittel auf die Hälfte der jetzigen Preise, im Interesse der Landwirtschaft, der Unab­hängigkeit vom Auslande in der Lolksernährung, der Wehr­haftigkeit.Es wäre sogar ernstlich zu überlegen, ob der Staat Dünger und Tüngermittel aller Art nicht voll­ständig frei befördern sollte". Diese Tariffreiheit würde für die preußischen Staatsbahnen einen jährlichen Ein­nahmeausfall von 25 Millionen Mark herbeiführen. Wir glauben, selbst derLiebling der Agrarier", Herr v. Miquel, wird diesem Antrag gegenüber sagen:Das ist die Stelle, wo ich sterblich hin". HSrr v. Miquel, der ängstliche Hüteü der preußischen Eisenbahn-Ueberschüsse, ist vielleicht nicht einmal für eine Ermäßigung der Tarife auf die Hälfte zu haben. Der Gedanke, der Landwirtschaft den Bezug des Düngers zu verbilligen, mag erwägenswert erscheinen. Aber daß dies Mittel den Erfolg haben sollte, Deutschland in der Ernährung vom Auslande unabhängig zu machen, das fehlende Getreide selbst zu bauen, und etwa 300 Millionen Mark jährlich an der Einfuhr zu sparen das ist doch wohl zuviel behauptet. Billiger Dünger macht noch nicht die Landwirtschaft erheblich rentabler, sodaß ein kräftiger Anreiz gegeben würde zur Ausdehnung der landwirtschaft­lichen Erzeugung.

Der württembergische Staatsauzeiger veröffentlichle am 20. d. M, rote roir bereits kurz erwähnten, folgende Notiz:

Der Präsident des StaatSmtnifieriums, SlaatSmimfier des Kriegs­wesens, General der Infanterie Frhr. Schott von Schottenstein ist erkrankt und wird d-mnächst einen ihm bewilligten Urlaub antreten. Neber die Dauer seiner Dienflverhinderung ist der Staatsminister der Justiz Dr v. Breitling mit Wahrnehmung der Funktionen des Präsi­denten des Staatsministeriums und der Generalleutnant v. Schnür!en mit der Stellvertretung im Kriegsministerium betraut worden."

Mil dieser Mitteilung ist Die heikelste Geschichte ange­schnitten, die Württemberg und Stuttgart seit langen Jahren erlebt haben. Sehr traurige Vorgänge haben sich da ab­gespielt und zu erwarten ist ein echter und rechter Skandal­prozeß. Das Stuttgarter sozialdemokratische Blatt nannte kürzlich bereits ganz deutlich als Haupibeteiligteneinen Minister", und stellte Vergleiche an zwischen der Gottesfurcht, die den gewöhnlichen Soldaten zur Auslage gemacht werde und derjenigen bei Ministern. Damit war deutlich genug der Kriegsminister, Frhr. Schott von Schottenstein bezeichnet, der seit Mittnachts Rücktritt zugleich auch Mtmsterpräsident ist. Und nun kommt die offizielle Bestätigung aller der vielen Gerüchte: Herr v. Schott wird plötzlichkrank" und wird demnächst einen ihm (den man in den letzten Wochen Tag für Tag mit oder ohne Gemahlin spazieren gehen, Kon­zerte besuchen sah und zur Hoftafel geladen war) bewilligten Urlaub antreten. Mit Recht bemerkt DerSchwäbische Merkur" dazu, daß damit eine Angelegenheit ihren vor­läufigen Abschluß finde, die in den letzten Wochen vielfach besprochen worden sei. Thatsächlich ist eS der Anfang vom Ende. ES ist ganz undenkbar, daß die Regierung die not­wendige Autorität noch besessen hätte, wenn sie unter dieser Führung gestanden wäre. Man denke z. B., daß die viel umstrittene GehaltSvorlage damit anfängt, daß für Herrn v. Schott eine Repräsentationszulage von 3000 Mk. ver­langt wird! Mit diesen Auspizien hätte dann die Regierung den Kampf um die Vorlage aufnehmen sollen! Erst kürzlich ist vom Stuttgarter Kriegsgericht ein Gefreiter der Land wehr zum Gemeinen degradiert worden unter der Begründ­

ung, daß er die für einen Vorgesetzten unentbehrliche Au turität nicht mehr besitze. Wie viel mehr gilt dies von einem SriegSmimster, der für Zucht und Ordnung zu sorgen ha> und vollends von dem Präsidenten des Staatsministeriums, in dessen Händen die Leitung der Gesamtpolitik ruht Der Entschluß mag dem König schwer gefallen sein. Er konnte aber nicht anders ausfallen ohne die schwerste Schädig ung für Krone und Regierung. Solche schwere moralische Gebrechen verzeiht man dem Privatmann nicht; bei dem verheirateten Staatsmann in dem Alter von 68 Jahren gi t es weder eine Entschuldigung noch *ine Erklärung. Es handelt sich um eine Verfehlung gegen § 180 R.-Str.-G.

Der Generaladjutant des Königs, General Bilfinger, bat sich zum Vortrag beim Kaiser nach Berlin begeben Offenbar hängt diese Reise mit der Scholtschen Affaire zu- jammen.

ES wird ferner darauf aufmerksam gemacht, daß sich der kommandierende General Falkenhausen seit einigen Wochen auf Urlaub befindet.

Engländer und Buren.

In der Kapkolonie wäre Kritzinger östlich von Cra dock beinahe in einer Falle eingeschlosien worden. Kritzinger, der von Oberst ©erringe verfolgt wird, lagerte in der Nacht zum 17. März bei PalingSkloof, nördlich von Cradock, und Überschritt am Morgen des 17. den ElandSfluß. Auf einer Farm in der Gabel zwischen dem Elandifluffe und dem Flusse Vlekpoort ließ er abkochen. Etwa um 10 Uhr morgens wurde er vom westlichen Ufer des VlekpoortfluffeS durch zwei Schwadronen und ein Pompom-Geschütz angegriffen, die von Cradock gekommen waren. Er wandte sich darauf nordwärts nach dem MagermanSberg, fand jedoch auch dort eine weit anSeinandergezogene britische Schützenlinie vor sich. Dies waren De LisleS Leute, die nach einem anstrengenden Nacht Marsche aus Osten von Tarkastad herangekommen waren. Infolge gewaltiger Regengüsse waren die Flüsse unpassierbar geworden. Der Plan De LiSleS war nun, die Strecke zwischen den beiden geschwollenen Flüssen zu sperren und die Buren mit Hilfe deS von Südwesten nachdrängenden Gorringe gefangen zu nehmen. Der Plan konnte nur gelingen, wenn die Hochflut anhielt, dis Gorriuge heran war. De Liste verteilte in Ausführung feines Planes seine Leute, 400 Mann, auf die 12 Km. betragende Linie, sodaß also auf je 30 Mtr. ein Mann kam. Seine Artillerie, 2 Zwölpsünder und zwei PompomS, stellte er im Zentrum auf dem MagermanSberge auf. Seine Flügel gewannen in dem ftebenstündigen hart näckigen Kampfe langsam an Boden. Auf dem äußersten linken Flügel entstand jedoch durch irrtümliche Auffassung eines Befehles eine Lücke, indem 100 Mann, die sich scharf am ElandSflusse halten sollten, in falscher Richtung mar­schierten. Durch diese Lücke gelang eS Kritzinger mit seinen 600 Mann, die überaus tapfer gekämpft hatten, nachmittags 4 Uhr, als das Wasser plötzlich wieder sank, den Uebergang über den ElandSfluß zu bewerkstelligen, ©erringe traf erst eine Stunde später ein, als Kritzinger schon im Osten verschwunden war.

Die Engländer räumten die Garnison Vrede im Freistaat und vereinigten sich mit der Truppe deS Gene­rals Campbell, der nach einem schweren Kampfe mit den Buren nach Standerton zurückgekehrt ist. Campbell führt 200 Kranke und verwundete mit sich. Viele Suren» atteilungen befinden sich ih der Nähe von Standerton.

Ein Telegramm Lord Kitcheners aus Pretoria vom 20. dS. meldet: General Philipp Botha, Bruder des Generalkommandanten Botha, ist auf dem Doornberg ge fallen; feine Söhne sind verwundet worden. Die Buren in oer Oranjeriver-Provinz sind zerstreut. De Wet ist in der Nähe von Heilbron. * «

Telegramm deS Gießener Anzeigers.

Kap stad tt 91. März. Die- neu- find

vorgekommen.

China.

Der ernste Charakter der Lage in China wird auch in Berliner diplomatischen Kreisen nicht ver- fannt Wenn es richtig ist, daß nach einer Pekinger Meldung der LondonerDaily Mail" der russische General in Tientsin sich geweigert hat, die Vermittlung des Grasen Wal der fee anzunehmen, so ist auch Deutschland in gewissem Grade in den russisch-englischen Zwischenfall mithineingezogen, denn die Ablehnung einer solchen Vermittlung ist natürlich kein Akt des Ver- ttauens und der Freundlichkeit von russischer Seite. Und das bei einem Streit aus so lächerlich geringfügigem Anlaß bei einem Konflikt um das Hoheitsrecht auf einem unbe­deutenden Stück Land in der Nähe von Tientsin! Um solcher Lappalien willen droht ein Krieg zwischen zwei großen Mächten, wird die gesamte Diplomatie mobil gemacht! Der chinesischen Regierung kommen derartige Differenzen natür­lich höchst gelegen. Hoffentlich bewahrheitet sich eine andere Nachricht nicht, die von dem Petersburger Vorschlag eines

russisch-englischenArrangements" über China meldet. Für Rußland Nordchina, für England Südchina alsDomäne" für Deutschland, das bescheidene, und dabei so ruhm­redige : n i ch t s . . .

Aus Tientsin telegraphiert dasReutersche Büreau": In der Stellung beider Teile hat sich nichts geändert; dieselben enthalten sich jedes feindlichen Vor­gehens. Die Zahl der hier verwendbaren britischen weiße« Truppen beträgt jetzt etwa tausend Mann, .die russische« Truppen sind nicht zahlreich.

Im englischen Oberhause teilte aber am Donnerstag der Minister Lansdowne mit, daß der Zwischenfall jetzt thatsächlich erledigt ist, und die Beziehungen der beiden Länder n i ch t g e st ö r t sind. Es wird nun abzuwarten fein, daß die russische Regierung eine ähnliche beruhigende Er- flärung erläßt. In England pflegt die Negierung bekanntlich das Parlament stets mit Rosen zu regulieren und die Dornen behutsam für sich zu behalten.

Das deutsche Oberkommando meldet aus Peking vom 21. d. M.: Auf Klagen der Bevölkerung ist in einem Torf sieben Kilometer südlich Thang (48 Kilometer westlich Pao- tingfu) durch Rittmeister Prieß mit einem Zug Reiter eine Räuberbande aufgehoben worden. Bei bewaffnetem Widerstande wurden 7 Chinesen getötet oder schwer verwundet, der Rest gefangen und dem chinesischen Gericht zur Aburteilung übergeben. Gestern sind 3 Kom­pagnien, 1 Zug Reiter, 1 Zug Gebirgsatillerie unter Major v. Mülmann von Paotingfu nach der Gegend östlich Taomakuan marschiert, wo eine große Räuberbande die Bevölkerung in weiter Umgegend terrorisiert.

Telegramme deS Gießener Anzeigers.

Peking, 22. März. (Reutermeldung.) In der Kon­ferenz, an welcher Waldersee teilnahm, beschlossen bij Generale Barrow und Wogack, die englischen und russischen Truppen heute früh um 5 Uhr von dem strittigen Gebiete bei Tientsin zurückzuziehen und bte Arbeiten am Bahngeleise einzustellen, bis die Regelung der Frage auf diplomatischemWege erfolgt.

Sh a n g h ai, 22. März. DieNorth China Daily NewS" wollen aus guter Quelle wissen, der kaiserliche Hok wolle im April nach Siangjang in der Provinz Hupek sich begeben, wo er his zum Abmarsch der Verbündeten aus Peking bleiben wolle. Der Beschluß müsse, bemerkt baS Blatt, als Protest gegen die Befestigung de» Gesandtschaften angesehen werden.

London, 22. März. In einer Versammlung hielt Rosebery eine Rede, in der er auch auf die La^S in Tientsin zu sprechen kam. Er hat die Ueberzeugung, daß zivei große Völker sich nicht wegen einer Ausweickssbells entzweien könnten. In der chinesischen Frage handle eS sich nicht um die Annexion von Landgebiet, sondern um die Entwickelung des Handels. Die Politik Deutschlands Frankreichs und der Vereinigten Staaten sei bezüglich Chinas hauptsächlich eine Handelspolitik.

Deutsches Reich-

Berlin, 21. März. Der Kaiser empfängt morgen Nachmittag das Präsidium des Abgeordnetenhauses.

Der Kronprinz begiebt sich Mitte April auf Einladung des Kaisers Franz Joseph nach Wien.

DerStaatsanzeiger" veröffentlicht eilte Verordnung, nach welcher das Gesetz vom 16. September 1899 betreffen» die Dienststellung des Kreisarztes und die BilduNg von Gesundheitskvmmissionen am 1. April w Kraft tritt. . ,

In der heutigen Sitzung des preußischen Abge- ordnetenhauses erklärte der LandwirtschaftsministeP Frhr. v. Hammerstein namens der Staatsregierung, dies« lehne den Antrag Heydebrand, bezüglich gesetzgeberisch^» Maßnahmen, wonach die Ausgabe hnpothekartsG gesicherter Jnhaberpapiere in der Form von Pfandbriefen lediglich öffentlichen Instituten oder Genossen­schaften eventuell mit Tilgungszwang Vorbehalten ftnr>, ab. Man könne nicht ohne weiteres Tabula rasa machen, wenngleich er dem Prinzipe des Antrages Wohlwollen» gegenuberstehe^^ Vorsitze des Staatsministers a. D. Frhr«. v Berlepsch nahm die letzte Ausschußsitzung der Gesell­schaft für soziale Reform folgende Erklärung an:

Es ist durch ein Gesetz ein Reichsarbeitsamt AU errichten mit der Ausgabe der Feststellung und Klar­legung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse bec Lohnarbeiter und der in ähnlicher Lage befindliche« Angestellten. Dem Reichsarbeitsamt wird ein Beirat bd- aegeben, der je zu einem Drittel aus Vertretern bee Arbeitgeber, der Arbeiter und neutralen Sachverständigen besteht.

Weimar, 21. März. Wie aus anscheinend glaub­würdiger Quelle verlautet, gedenkt sich Großherzog Wilhelm Ernst nach Verlauf einer gewissen Frist, bie durch die Trauer um den Großherzog Karl Alexander ge­boten ist, mit der jüngsten Tochter des verstor­benen Herzogs Alfred von Coburg-Goth 6 verloben. Ter Großherzog würde dadurch 1^