Ausgabe 
20.8.1901 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

roter Schleife widmete er den deutschen Kriegern, die für das

Leiden.

Heute nachmittag hielt Obstbautechniker M etz vor

Vaterland gefallen, an Wunden oder Krankheiten gestorben Mitgliedern Vr ÖrtSgruppe »albfleffck

seien, der andere mit weißer Schleife war für die Kameraden einen sebr interessanten Bortraa über Dbftbm.: 2

einen sehr interessanten Dortrag über Obstbau; hieran schloß

au- Frankreich bestimmt, di- gleich den deutschen Kameraden sich di- Arati-v-rlasung mehrerer Bäumch n an die Zuhd

den 9Tnh für« Vaterland aelunden batten und in fr tcOut*urc

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Frankfurt, den 17. August.

t*/e % Belchsanlelhe

201.40

8%

de

Tendens fest.

den Tod fürs Vaterland gefunden hatten und in fremder Erde unter den deutschen Kameraden ruhten. Nun wurde

Washington, 18. Aug. Die venezolarische Regierung erließ ein vom Präsidenten Castro und dem gesamten Kabinet unterzeichnetes Dekret, das die verfaffangSmäßigen Rechte für die ganze Republik suspendiert. Das Kriegsschiff der Vereinigten StaatenGarger" ist von San Diego nach Panama abgegangen. Das KriegsschiffIowa" geht morgen von San Francisco nach dort.

Dublin, 19. Aug.FreemanS Journal" veröffentlicht ein Interview des Parlamentsmitgliedes William Redmond mit Dem Präsidenten Krüger, der hinsichtlich der Prokla­mation Kitcheners sagte, die Buren könnten durch eine der­artige Proklamation nicht Erschreckt, sondern nur angefeuert weroen, den Kampf fortzusetzen. Die Engländer bewaffneten voa Beginn des Krieges an, wie bei Dordeport, die Ein­geborenen gegen die Buren. Letztere verwandten früher nie­mals im Kriege bewaffnete Raffern.

. 101 35] . 91 20 . 101.15 . 91.20

. 98.55

. 97.80 43.50

. 25.70

. 26 05 |

. 83.00 I

Meteorologische Beobachtungen

der Station Oietzeu.

Kreditaktien . . . Diakon to-Koznmandlt Darmstadter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgut. Oesterr. Staats bahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . « Harpen er ....

19,60 C.

9,8° C.

26,6° C.

8,5° C.

Aus Stadt und Land.

<D«r Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist mit unter genauer Quellenangabe:Gieß, «nj/ gestaltet.)

* Das Großh. Regierungsblatt Nr. 53, ausgegeben am 16. August 1901, veröffentlicht eine Verordnung, die Ent­eignung von Grundeigentum zwecks Erwerbs von Gelände «um Bau einer Haupteisenbahn von Mombach nach Bischofs- heim mit Anschlüssen an die Stationen Mainz und Curve betreffend, und eine Bekanntmachung, die Ausdehnung der SchiffahrtS-Polizeiordnung für den kanalisierten Main au die Mainstrecke von Frankfurt bis zur Bürgel-Offenbacher Grenze betreffend.

* Auszeichnung. Das Ehrenzeichen für Mitglieder frei- williger Feuerwehren wurde verliehen den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Bürgel Friedrich Kopp III., Konrad Stein, Jean Berthold und Benjamin Wolf.

* Ernennung. Ernannt wurde der Vorarbeiter bei der Main-Neckar-Eisenbahn Karl Hinkel auS Darmstadt zum Monteur bei dieser Bahn mit Wirkung vorn 1. September an.

Der ewig denkwürdige 18. August, der Tag von Gra- »elotte, ist auch in diesem Jahre in unserer Stadt festlich be­gangen worden. Bereits am Samstagabend hatten sich der Gießener Kriegerverein zu einer Vorfeier des Schlacht- tagee in feinem Vereinslokalen vereinigt. Am Sonntagmorgen versammelten sich der Kriegerverein, die Kriegerkameradschaft, der Veteranenverein und der Gardeverein im CafL Ebel, von »o sie dann um 9T/a Uhr mit ihren Fahnen gemeinsam den Kirchgang zur Johanneskirche antraten. Dort waren die dem Lltar zunächst liegenden Plätze für die Krieger reserviert. Pfarrer Euler predigte über Daniel 9, 15 bis 18, indem etr an die Spitze der Predigt das Wort stellte, das einst der große hessische Landgraf zum Wahlspruch sich auserkoren: Ist Gott für uns, wer mag wider uns fein! Die Predigt zeigte im Hinblick aufeinst" undjetzt", auf Deutschlands einstige Zerrissenheit und Ohnmacht und feine jetzige Weltstellung, wie döes Wort unser dankbares Bekenntnis sein müsse im Blick auf jene große Zeit. Sie wies mahnend hin auf den Gegen­satz zwischen Deutschlands äußeren Macht und der vielfach im inner Politiken Kampf hervortretenden Zwietracht und fragte unter Darlegung der mancherlei Schäden unserer Zeit: kann dies Wort unser Wahlspruch sein im Blick auf eine immerhin unsichere Zukunft? Sie schloß mit einem ernsten Appell, alle Kraft dafür einzusetzen, daß dies Wort allezeit des deutschen Volke« Wahlspruch fein und bleiben könne. Am die kirchliche Feier schloß sich der Gang zu den Krieger­gräbern. Nachdem ein Choral gespielt war, hielt Pfarrer Dr. Naumann die Festrede. Er weckte zunächst alte Er­innerungen an die blutige Schlacht von Gravelotte auf und hob bann den gewaltigen Umschwung hervor, der im Lause der letzten drei Jahrzehnte eingetreten ist: Angehörige der beiden Nationen, die damals den blutigen Kampf bis aufs 82t ff er führten in bitterster Feindschaft und schier unauslösch- lichem Haffe, sie kämpften jetzt in China gemeinsam mit den Mannen der übrigen großen europäischen Nationen Schulter an Schütter, nicht mehr Feinde, sondern Waffenbrüder, Kriegs- kameraden. Von ganz besonderer Bedeutung aber sei es, daß auch die Franzosen ihre Truppen dem deutschen Feldmarschall unterstellt hätten. Merkwürdigerweise wäre es gerade ein französischer Soldat gewesen, der den Feldmarschall aus dem brennenden Asdesthause in Peking gerettet hätte. Und nicht minder bedeutungsvoll sei es, daß auch die übrigen Großmächte ihre Truppen unter dem Befehl des deutschen Feldmarschalls gestellt hätten. Wenn wir ein geeintes deutsches Reich haben, geeint im Innern, mächtig nach außen, was fei das anders al» eine Folge jener großen Jahre, in denen der französische Soden mit dem Blute der deutschen Krieger gedüngt wurde, freilich hätte die Zett den Schmerz um die Gefallenen gelindert mb die Thränen der Hinterbliebenen getrocknet, aber der roten und deffen, was sie uns und dem Vaterlande geleistet, sergeffen könnten und dürften wir niemals. Und wenn wir die Kriegervereine ihrer an ihren Gräbern, an den Denkmälern grdächten, bann müßte dabei auch zu gleicher Zeit immer von umern das Bewußtsein wach werden für die Pflichten, die die Kriegervereine hätten, das Band mit der Armee festgeknüpft I» erhalten, ihre Ehre hoch zu halten und sie zu schützen gegen alle ungerechtfertigten Verunglimpfungen, die ihr zuteil würden, mvon ja gerade in den chinesischen Wirren so manches Besspiel sich aufweisen laffe. Er schloß mit dem Appell an die Krieger, die deutsche Treue zu Kaiser und Reich, zi Fürst und Volk stets hoch zu halten. Darauf legte drr BezirkSvorfitzende Bruchhäuser zwei Kränze an d« Denkmal nieder; den einen mit schwarz-weiß-

8 i/e 5/o Konsols . . .

8 o/e do ...

8i/fir'/o Hessec . .

5 % Italien. Rente . .

4 c/q Griech. Konop.-AnL

8 % Portugiesen , .

8 % Mexikaner . .

41/t l/o Chinesen . .

Darmstadt, 17. August. Der Großherzog begab sich gestern nachmittag zum Besuche deS Königs von England nach Bad Homburg und kehrte am Abend nach Wolfsgarten zurück. In feiner Begleitung befand sich Flügeladjutant Major Frei­herr v. Röder. Die Großherzogin nebst Prinzessin Llisabeth, die Erbprinzesfin zu Hohenlohe-Langenburg und )ie Prinzessin Victoria zu Schleswig Holstein gedenken von »er Rosenau am Montagabend nach Jagdschloß Wolfsgarten urückzukehren. Am SarnStag empfing der Großherzog »en Königlich Preußischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister Prinzen zu Hohenlohe Oehringen. Der geschäftsführende Ausschuß des Komitees für Er­richtung eines Bismarckdenkmals hat die im Mai 'S. Jahres an den Stadtvorstand gerichtete Anfrage, ob dort- eitS ein etwaiges Projekt der Errichtung des Bismarckdenk- nalS auf dem Marktplatz an Stelle des bermaligcn Markt- brunnens prinzipiell gebilligt werde, zurückgezogen. Gestern abend fand unter Leitung des Präsidiums der Handels- ! ammer eine vorläufige Besprechung von Vertretern des . Handels und der Industrie mit Vertretern der Handwerks­kammer, der Zentralstelle für Gewerbe, gewerblichen Fach- vereine und Innungen statt über die Gefahren, welche dem gesamten gewerblichen Leben durch den neuen Zolltarif drohen. Es wurde beschlossen, auf Montag den 26. August eine er­weiterte Versammlung sämtlicher gewerblicher und kom­merzieller Fachvereine einzuberufen, der eine an die Staats­regierung zu richtende Resolution gegen die agrarischen und hochschntzzöllnerischen Bestrebungen zur Annahme vorgelegt werden soll. Die Vertreter der gewerblichen Vereinigungen erklärten sich bereit, in der gleichen Weise, wie dies seitens )er Handelskammer geschehen ist, von ihren BerufSgenoffen Material gegen die einzelnen Tarifpofitionen einzufordern.

§ Butzbach, 18. August. Gestern starb der in Ge« chäftskreisen vorteilhaft bekannte Kaufmann und Lotterie- ollekleur Jakob Vogt von Butzbach nach mehrmonatlichem

. . 176 80 . . 120.60 . . 181.10 . . 187 60 . . 186.30 . . 153.00 . . 188 eo . . 170 00 . . 156 00

wi-b-rum -in Choral g-blas-n, worauf di- V-r-in- Er b-n - luot.bueW.Ut. Zu« «attSi/wi.b D--

Klangen der Musik zum Kriegerdenkmal marschierten. Hier Magistrat hat dem ausgearbeiteten Projekte eines Städtebundtheaters hielt oct Bezirksvorsitzende Brnchhäuser eine Ansprache. Er auch m den Städten Königshütte, B-Uthen und Gleiwitz Vorstellungen gab darin eine Skizze über den Verlauf der Schlacht bei 8U9?5lm^L Da« Theater soll nicht an eine bestimmte Statte

CSrnhHntt«« fffl s-i hipfl ein nnm hptnnbprpr tilr K - J n £ , tr9enb "Ner Stadt besonder« zu gute kommen, falls

Vtaveiotte. ES sei Dies em ganz oesonoerer iryrentag für nicht äußere Verhältnisse dafür sprechen, sondern gewissermaßen jedem

die hessische Division, die bei Vernevllle im Feuer stand, und Orte, jeder Körperschaft und jedem Unternehmer gegen entsprechende

für die Garde und die Sachsen, die bei St. Privat und Komposition stehen. ES wird zu diesem Zwecke ein bestimmter

St. Marie-aux-chenes standen, gewesen; aber auch andere und^^örderun!°^??Es festgestellt werden. Bei welterer Behelligung

Truppen,-ile hü,.-n sich rühmlichst h-r°°rg-chan Anschaulich

schilderte er, wie die Truppen sich zur Schlacht fertig machen v"le Arbeiter, m denen das Interesse für bessere Genüsse als Fusel und mußten, obwohl sie feit 4 Tagen nichts Warmes mehr ge- b rf m m xo?ec Umgebung noch lebt oder lebenösühtg ist, anregrn Hoffen hatten, und mit welcher Begeisterung der greife König ihrer erhVbUcken R^nb. Kattowitz werden entsprechend

Wilhelm begrüß, wu,d-. d-7, p°rsöulich b-r S.-llung bt?

Artillerie verbessernd, mitten im Granatfeuer die Reihen ab- sich °"ch wr bte Städte Gießen. Marburg, Bad Nauheim und Friedberg ritt. Zum Schluß richtete er die Ermahnung an die jüngeren I eine Gründung eines solchen StädtebündtheaterS empfehlen würde.

Krieger, auch bann, wenn bie Alten nicht mehr ba wären, s . 7 ~

diesen Tag hoch zu halten, der mit goldenen Lettern in dem Danoel und Uerlrrhr. Volkswirtschaft.

Buch der Geschichte verzeichnet sei. Dann legte er einen ehÄrötl i» « t

Kranz an dem Denkmal nieber für bi- in btt Schlacht beioon G?b».h/war-n-F.brir-n n'u^G,lÄ,ch-!>!n

Gravelotte gefallenen Krieger. An die Feier schloß sich MN einem Kapital von 15 Millionen Dollar» angehören. Zum Prä- daS angekündigte Konzert der Regimentskapelle. Der Kenten ist Daniel Egan in Sharon ausersehen.

Veteranen-Verein unternahm zur Feier des Tages am 3RÄrtte.

Nachmittag noch einen Ausflug mit Familie auf TextorS I ,17. Aug. F-ruchtmarkt. (Durchschnittspreis

T-trasi-, wo non 4 Uhr nochmttiagS ab Konzert ftaUsanb, sg°m'M? °L-rA

das gemeinsam mit dem prächtigen Wetter die Kameraden 15 Mk , Erbsen 20.00 Mt., Linsen 00.00 Mk., Lein 00.00 Mk . Wicken bis in die späten Abendstunden bei einander hielt. 00.00 Mk., Samen 27.00 bis 27.00 Mr., Kartoffeln 7 oo Mr.'

** Krankeuverficherung von Handlungsgehilfen. Der Ar g, J9 ^ug (Orig^Tebgr. desGirßm.

HPfF in $y?r 1 ^4 Itni7r<.a Anz.^) Amtlich- Rotteruna der heutigen Fruchlmarkiprelse.

N-" M ^.104 unseres Blattes.Die KrankenverstcherungS- Wetzen Mk. 16 75-17.00, Kurhessischer Mk. 17.00-17.85, La Plata pflicht der Gießener Handlungsgehilfen" zeitigt bereits Früchte. Mk. 17.25-17 50, Kar.saS Mk. 00.00 bis Mk. 00.00, Roggen (hiesiger) Der VerbandDeutscher Handlungsgehilfen in Leipzig", der Mk. 14 00, Gerste (Wetterauer) Mk. 16.5000, Klei« Mk oooo bis eine Krankenkasse besitzt, die den Anforderungen des Kranken- -JJL 9(j^2° t,3**®1*

mebI 00 Mk. 25.00 bis Mk. 25 50, 2. Qual. Mk. 23 00 bis Mk. 23X0, ?ecR?/\?na?£CJ genüg', erscheint auf dem Plane und 3 Qual. Mk. 2121.50, Roggenmebl 0 Mk. 22 00- 23 00, 1. Qual, benutzt die Situation, um energisch für den Verband bezw. Mk. 20.752150, Wetzeittet« Mk. 9.00-0.00 Roggenklrie Mk. 1000, seine Krankenkasse in den Kreisen der hiesigen HavdlungS- Matskeime Mk. 9.50 bis Mk. 10 00. Alles per 100 Kg. ab hier, gehilfen zu werben. Er motiviert sein Vorgehen mit dem \ Aug. (Telegr. Orig.-Bericht des »G.A.").

Hinw-is-. baß schon baS Stanb.sb-wuß.s-m ,-b-n Kausmann»

veranlassen müsse, lieber einer Kasse von BerufSgenoffen bei- runter 3 aus Oesterreich, 967 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, zutreten, statt sich der für Arbeiter errichteten Zwangskassen 259 Kälber, 156 Schafe und Hämmel, ik54 Schweine, 0Ziegen, 0 Ziegen-, zuführen zu lassen. Dieser mit Geschick aufgegriffene Ge l? Schlachtg-wicht^: Ochsen

n E"^hrt "icht der Berechtigung. Es wäre sehr zweck- Bullen f. Qual. 55-57 Mk., 2. Qual. 5154 Mk.; Kühe 1. Qual, dienlich, demselben hier auch Rechnung zu tragen und darauf 6062Mk., 2. Qual. 5657Mk., 3.Qual. 4245Mk., 4.Qual. 3334 Mk., hinzuwirken, eine die StandeSinteressen respektierende Lösung 5- dual. 3032 Mk. Bezahlt wurden für 1 Pfd. Schlachtgewicht Kälber der Krankenversicherung für die hiesigen Handlungsgehilfen Pfg., 2. Aal. 4951 Pfg,

h-rb-izusühr-n. D,°s ist> zu -rr-tch-n/bur^GrünbLn^-i^-r

eigenen Ortskrankenkasse für HandlungSge- 52 Pfg., Lebendgewicht 51 Pfg., 2. Qual, go Pfg., Lebendgewicht 51 Pfg., Hilfen gemäß §§ 16 und 18 des Krankenversicherungsgesetzes. 3- Qual. 58eo Pfg, Lebendgewicht 00 Pfg. Geschäft: bei Kleinvieh Wie wir vernehmen, haben vergangenen SarnStag die sut. Markt geräumt.

Vorstände des hiesigen Kaufmännischen Vereins und Detail- =

listenvereinS unter Beteiligung von Mitgliedern der Handels- $^tlOUlintIL

'anme" zu bi-s-r Frag- St-llung genommen, Auxouu-. 18. Äug. K-i-gsmtmst-r AnbrS hi-lt b-i einem

' ( S Banke, -io- Siebe, in bet er u. a. sagt-, -in PrS.-nb-o.

M erklärt-, bie Politik könne gegen bie Solibaritä. bet Ossi,

nemiffer 1C '^r- nichts ansricht-n. Das galt mir. Derselbe Prüt-nb-nt

gewisser Colson Kolonisten anzuwerben. Wenn schon über- schote sich nickt Briefe an Sorvskommandanten xn Haupt vor einer nnüberlegten Auswanderung nach Chile zu ruhten, in denen'er verfuckte bief/für feine Zwecke /u Unfeaicbmen mitaanbefonberenTüJlJfitraiien6h ^^ ^esem gewinnen. Die Korpskommandanten beeilten sich, mir diese begegnet toetbcit einzusenoen. Das beweist, ein wie großes Vertrauen

Die gleiche Warnung ist am Platze gegenüber einem in Pans man zum Heere haben kann

nürifthaft tre^enbe^^erfnn^nRutsche land- Kopenhagen, 19. Aug. «US Reikjavik wird gemeldet : s tewBSÄffita®» » 's letzten Ziehung der Hessischen Landeslotterie auf ihre Lose' ^nommen.

gefallenen größeren und kleineren Gewinne 50400 Mk., 2000 Mk. und 200 Mk. von ihrem Mitgliede Bankier I. Grünewald hier in Empfang zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Armen gedacht und auf Anregung eines der Herren dessen seidener Strumpf, der sich zur Empfangnahme deS Geldes als zu groß erwies, einer Differenz- Versteigerung ausgesetzt, die einen namhaften Betrag ergab, -ftit vergnügten Gesichtern und gefüllten Taschen schieden Alle, wünschend: das nächstemaldaS große Los!"

Gottesdienste, Paraden, Zapfenstreiche und Reveillen fest­lich begangen.

Bukarest, 17. Ang. Aus Sofia wurde ein vom maze­donischen Komitee geplanter neuerlicher revolutionärer Borstoß, geineldet, weshalb der Minister des Innern die Präfekten der Hauptstadt und der Tonaudistrikte mit sorg­fältiger Ueberwachung des bulgarischen Volkselements be­auftragte.

Sofia, 17. Aug. In den letzten Tagen ist es wieder zu einem Zusammenstoß zwischen türkischen und bulgarischen Grenzposten gekommen. Hierbei ver­loren die Türken, die zuerst auf die Bulgaren geschossen hatten, 4 Tote und 5 Verwundete. Die bulgarische Re­gierung hat energische Schritte in Konstantinopel unter­nommen.

K o n st a n t i n o p e l, 18. Aug. Die gestrige fast bis zum Mjorgengrauen sich hinziehende Audienz des fran­zösischen Botschafters Constans beim Sultan kann nicht als ein Erfolg des Herrn Constans bezeichnet werden. Alle Möglichkeiten des Quairückkaufs, dessen Preis definitiv auf 41 Millionen Franks festgesetzt wurde, wurden erörtert. Ter Vorschlag Constans', die Rückkaufmittel aus einer Zollkonversion zu beschaffen, wurde nach längerer Tis- kussion vom Sultan abgelehnt; dagegen nahm der Bot-^ schafter den Vorschlag des Sultans an, sowohl obige Mittet, wie die 17 Millionen betragenden Forderungen zweier Fran­zosen Tubini und Lorando, im Wege einer 'Anleihe zu beschaffen auf Basis des zum Ende des Ja.hres freiwerden­den, Rußland verpfändeten, von der Tette Publique ad­ministrierten halbprozentigen Zuschlages auf den Zehnten. Kommt eine Anleihe auf dieser Basis nicht zu stände, so erhalten beide Parteien nach sechs Monaten freie Hand. Der halbprozentige Zuschlag soll jährlich ca. 160000 Pfund erbringen.

Höchste Temperatur am 16. NB 17. August

Niedrigste , 16. , 17. ,

Höchst« Temperatur am 17. 18. August

Nickrtgste , 17. 18. ,

I August l

tttffnqrr oO in» npinoiea

Temperatur der Lust

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

CO K 3 «

1

Windstärke |

Wetter

17.

9-»

754,2

14,0

9,5

80

N.

1

sternh. Himmel

18.

7

752 2

10,9

8,3

86

NNE.

2

Sonnenschein

18.

2*5

752,1

24,1

9,6

43

S.

2

Sonnenschein

18.

9"

752,2

16,8

119

83

N.

1

sternh. Himmel

19.

7«

752,6

15,0

10.5

83

N.

1

Sonnenschein

19.

2« ||

751,6

26,2

10,0

40

| NE.

2

Sonnenschein