Ausgabe 
19.11.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. S72

Zweites Blatt.

Dienstag 19. November 1901

151. Jahrgang

echt in der

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Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.

Die Giehener Zamilien- olätler werden dem An­zeiger im Wechsel mit demHess. Landwirt" und denBlättern sür bessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei­gelegt.

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General-Anzeiger *

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MZZ

_________________________________________ zeigenteil: Hans Beck.

Nach Münchener Blättern soll der bayerische Finanz- minister Frhr. v. Riedel im Landtag bemerkt haben, der Reichsetat für 1902 werde wohl höchstens ein Defizit von 34 eine halbe Million Mark aufweisen. Ist diese Angabe richtig, so kann sie nur auf einem lapsus linguas des bayerischen Ministers beruhen. Denn wie derLok.-Anz." zuverlässig mitteilen kann, beträgt der Fehlbetrag nach dem inzwischen im Bundesrat eingegangenen Etats­gesetz 80,2 Mill. Mark- Vielleicht sagte aber Frhr. v. Riedel nur, daß es dem Bundesrat möglicherweise ge­lingen werde, diese Summe durch Abstriche auf 34 Mill, herabzumindern.

Wie derLok.-Anz." zu berichten weiß, ist eine Zurückweisung der Angriffe des Ministers Chamberlain auf die deutsche Kriegsführung 1870/71 im Reichstage von offizieller Seite bei passen­der Gelegenheit zu erwarten. (Jedenfalls würden weiteste Kreise des deutschen Volkes eine solche Abfertigung mit großer Befriedigung ausnehmen. D. Red.)

In der gestrigen Konferenz von Vertretern von Landesversicherungsämtern und Jnvaliden- versicherungsan st alten und zugelassenen Kassen- einrichtungen im Reichsversicherungsamt wurde eine Reihe von Einzelfragen aus dem Gebiet des Heilverfahrens erörtert. Fernerhin kam zur Sprache, inwieweit es möglich sein würde, die Versorgung von Rentenempfängern in Jnvalidenhäu'ern an schweren ansteckenden Krankheiten lei­denden oder sonst siechen und hilflosen Personen zu gute kommen zu la sen. In der zweiten Sitzung wurde der Rest der Tagesordnung, beginnend mit Nr. 7, erledigt- Zunächst wurden seitens des Reichsversicherungsamtes den Ver­sicherungsanstalten verschiedene auf die Verbesserung und größere Gleichmäßigkeit der Haushaltspläne abzielende Vor­schläge empfohlen. Bei der Besprechung der Bundesrats­vorschriften vom 21. Februar 1901 betr. die Befreiung polnischer Landarbeiter, österreichischer, und russischer Staatsangehörigkeit von der Versicherungspflicht wurde auf Vereinfachung des Abrechnungsverfahrens gerichtete Wünsche vom Vorsitzenden die möglichste Berücksichtigung zugesagt. Einer Anregung aus Veremskreisen entsprechend wurde vom Reichsversicherungsamt eine weitere Pflege des Ar­beiterwohnungsbaus empfohlen. Die Dauer der Teilnahme an der Expedition nach China soll nach übereinstimmender Ansicht der Versammelten ungeachtet gewisser formaler Be­denken wie eine militärische Dienstleistung in Kriegs- wie Mobiünachungszeiten angerechnet werden.

Köln, 16. Nov- Wie dieK. V." meldet, ist der General-Präses der katholischen Gesellen-Vereine Dentsch- lands, Dom-Kavitular Schäffer hier heute früh nach längerer Krankheit gestorbem

München, 17. Nov. Die vom Prinzregenten ernannte Kommission sür staatliche Monumentalbauten wurde heute nachmittag von dem Prinzregenten empfangen. Minister v. Feilitzsch sprach den Dank für das ihr ge­schenkte Vertrauen aus. Der Prinzregent erwiderte mit dem Ausdruck lebhafter Genugthuung darüber, daß seine Kundgebung überall eine verständnisvolle Aufnahme ge­funden habe. Professor v. Lenbach gab dem Dank der Künstlerschaft Ausdruck.

Ausland.

Kopenhagen, 17. Nov. 2 4 0 0 0 0 Kronen Prin- z,essinnen-Mitgift und für 5 Millionen Ka­nonen fordert das liberale Ministerium vom Folkething. Beides sind Forderungen, die bereits mehreremal von kon­servativen Ministern eingebracht wurden, deren Durchführ­ung aber stets an der Haltung der Liberalen und Sozial­demokraten scheiterte. Diesmal stehen die Sozialdemo-

Beginnen wir unseren Rundgang mit dem Flur des Erd g e s cho ss es.

Verschiedene Grabsteine, Steindenkmäler, Giebelbalken, sowie eine auserlesene Anzahl mit bildlichen biblischen Dar­stellungen, wie die Hochzeit zu Kanaa, Gleichnis vom ver­lorenen Sohn u. a., Wappen, Sinnsprüchen und Zunftzeichen, von eisernen Ofen-Gußplatten aus dem 16. bis 19. Jahr­hundert befinden sich hier. Besonders hervorzuheben sind Pfähle mit eisernem Schuh von der Römerbrücke bei Mainz herstammend.

Der Treppenaufgang nach dem Rathaussaal zeigt Gerätschaften des Feuerlöschwesens der verschiedenen Zeiten und Gegenden; die Feuereimer aus Strohseilen an­gefertigt bieten ein besonderes Interesse.

Der alte Rathaussaal im 1. Stock, Abteilung I, giebt ein buntes Bild von Gegenständen der verschiedensten Art^und Bedeutung vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Gleich am Eingang links blicken uns die sog.Kleien- kotzer" aus der alten Neumühle in Frankenberg i. H. phan­tastisch an und scheinen uns von ihrer Jahrhunderte langen, gleichförmigen Arbeit erzählen zu wollen.

Die sich anschließendehessische Bauernstube" mit ihren schönen Truhen, Stühlen, Bauerntischen und der Bettlade gewährt uns einen Einblick in die gute, alte Zeit. Wie viel besser sviegelt sich in diesen Stücken die Eigenart des Volkes und des jeweiligen Besitzers wieder als es in den heutigen Dutzend-Fabrikwaren der Fall ist. Wie prächtig nehmen sich die schönen Krüge und Zunft­humpen auf dem Schrankgesimse aus, wie einladend das Tellerbrett mit Bauernschüsseln und Zinntellern! Selbst die Wiege und das Spinnrad fehlt nicht und die Wände zieren Bilder hessischer Trachten u. a.

Anlchnend an die Bauernstube stehen wohlgeordnet

traten in ihrer Opposition dagegen allein. Mit der Prin- zessinnen-Mitgift je 120 000 Kronen an die Prinzessinnen Luise und Jngeborg, die sich vor einigen Jahren verheiratet haben hat sich das Folkething schon fünfmal beschäftigt und das Ministerium Deuntzer ist bereits das vierte Mi­nisterium, das diesen Antrag einbringt.

London, 16. Nov. DieTimes" bringt folgendes Telegramm aus Shanghai: In letzter Zeit erregt hier das ordnnngswidrigeVerhalten verdeutschen Soldaten erhebliche Störungen. Fälle von An­griffen auf Polizei v. d Andere sind häufig und ernst geworden. Tie Ofslziere thun ihr möglichstes, die Ordnung zu wahren, doch die Soldaten zeigen denselben bejammernswerten Mangel an Disziplin, der schon oft in Nord-Ehina zur Sck)au getragen wurde. (Wird sich diesen neuen englischen Ausfall die deutsche Regierung auch gefallen lassen? D. Red.)

Trotz der halbamtlichen Versicherungen, daß der Gesundheitszustand des Königs Eduard nichts zu wünschen übrig lasse, und daß alle Meld­ungen über die Kehlkopf-Krankheit des Herrschers böswillige Erfindungen seien, nimmt die V e r s i ch e r- ung der großen Geschäftshäuser gegen Landestrauer einen immer größeren Umfang an. Nicht weniger als fünf große Versicherungsgesellschaften befassen sich damit, die Inhaber von Modewarengeschäften, Theatern und sonstigen Vergnügungsanstalten für den Falt von Landestrauer zu versichern, wobei es sich meist um Versicherungssummen in Höhe von 100 000 Pfund Sterling handelt. Durch die Trauermvnate nach dem Ableben der Königin Viktoria sollen allein in London die Modegeschäste und Theater einen Gesamtverlust von 30 Millionen Mark erlitten haben, weshalb man deren jetzige Furcht vor einem frühzeitigen Tod des Königs Eduard wohl verstehen kann.

Brüssel, 17. Nov. Die Unteroffiziere der hiesigen Garnison veranstalteten gestern eine Kundgebung gegen den Abg. Colfs, der in der Kammer die Untcroffizere beschul­digt hatte, von den Inhabern berüchtigter Häuser Geld­summen angenommen zu haben, um Soldaten zum Besuche dieser Lokale zu veranlassen. Dem Kammerpräsidenten ist bereits eine ganze Anzahl diesbezüglicher Protestschreibeu zugegangen. Anläßlich des Geburtstages des Königs Leopold fand gestern abend ein größeres Festmahl ehe­maliger Offiziere und Unteroffiziere statt. Mehrere Gene­rale erhoben gegen die Beschuldigungen durch Colss heftigen Einspruch und bedauerten, daß dieser Abgeordnete infolge der Immunität nicht sofort gerichtlich verfolgt werden könne.

Rom, 17. Nov. Blättermeldungen zufolge wird der Zar nach Weihnachten seine Gern ah lin nach derRi- v i e r a begleiten. Er werde auf dieser Reise Wien passieren und mit dem österr eichischeu Kaiser eine Begeg­nung haben. In Mailand oder Venedig werde dann eine Zusammenkunft mit dem Könige von Italien ftatt- finden.

Das Amtsblatt veröffentlicht die angekündigte könig­liche Verordnung betreffend die Befugnis des M(in ist er - riats, dem von nun an ausschließlich das Beschluß­recht f ür die Erteilun g der Exeqtuatur an die Bischöfe zuerkannt wird. Ferner wird angeordnet, daß Fragen der auswärtigen Politik der Ressortminister dem Minister-Präsidenten in allen wichtigeren Angelegenheiten Mitteilung zu machen hat.

Konstantinopel, 17. Nov. Der Sultan entsandte den Oberceremonienmeister Ibrahim nach der französischen Botschaft, um dieser die Versicherung zu übermitteln, daß er sich glücklich schätze, da ß die Beziehungen zwischen den beiden Ländern wieder hergestellt sind. Ter frühere Groß- vezir Said ist zum Großvezir ernannt worden. 'Diese

auf einander geschichtet die Gießener Zunfttruhen, unter ihnen besonders sehenstvert die der Fleischerinnung.

Nun folgt die Waffenabteilung, beginnend mit einer Zusammenstellung von Gewehren verschiedener Modelle und einer preuß. Zündnadelwallbüchse. Außer den Militär­gewehren bemerken wir auch eine kostbare Scheibenbüchse, allerdings von einem so bedeutenden Gewichte, daß man sie rasch wieder in die Stütze legt und froh ist, dieselbe nicht- längere Zeit tragen zu müssen.

Mittelalterliche Hieb- und Stoßwaffen sind an den. Wänden malerisch gruppiert im Verein mit verschiedenen Lanzen, Hellebarden, Partisanen und Eisenhüten.

Die Fahnen führen uns zu dem Jahre 1848; es sind dies die Wahrzeichen der Gießener Bürgerwehr. Verschie­dene Ausrüstungsgegenstände und Waffen, sowie das Bild des Kommandanten Fresenius versetzen uns anschaulich in diese Zeit.

Zu Füßen der Fahnen sind Geschosse allen Kalibers ausgestapelt, flankiert von zwei oberyessischen Gemeinde- trommeln des 18. Jahrhunderts.

Ter Waffensammlung schließen sich an der Wand an die Bilder aus dem hessischen Fürstenhause und leiten uns nunmehr zu den Erinnerungszeichen unserer hiesigen Universität.

Ernst und würdevoll schauen uns die Bilder gelehrter Professoren an; daneben finden sich fröhliche Aufzaich^ nungen aus der Studentenzeit, so der Auszug der Burschen 1829 nach dem Gleiberg.

Die Glaskasten bewahren sehr hübsche studentische Stammbücher, Verbindungszeichen sowie Universitäts-Me­daillen. Tie verschiedenen Fechtwaffen der Studenten, das Speereisen der studentischen Bürgerwehr 1848 und die un­förmlichen aus dem 18. Jahrhundert stammenden Doktor­hüte zeigen eine längst vergangene Zeit.

Marschall Roberts sind Differenzen entstanden.

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Regierung ist mit Roberts deswegen unzufrieden, weil er im Lande Festgelagen präsidiert, Schießmedaillen usw. ver­teilt, anstatt auf seinem Poften zu sein. Wie es heißt, werde Roberts im April nächsten Jahres seinen Abschied nehmen.

Nach einem Londoner Telegramm desMatin" soll sich König Eduard sehr abfällig über die Rede Chamberlains in Edinburg ausgesprochen haben.

Tas belgische Hilfs-Komitee für dte Buren veranstaltet nm ganzen Lande eine Petitions-Bewegung an die Re­gierung, damit diese in England die Verlegung der Konzen­trationslager in einen gesünderen Landstrich in der Nähe der Küste beantrage.

erbe in die Hände der Buren. Tas

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»rzt sM Berlin 1890, c», st er, i. Zeit: W "8-6 Uhr. >8-1 Uhr. ühaltung bet Füllung.

Dom Burenkriege.

Erst jetzt kommt aus Kapstadt die Meldung, wonach am 13. Oktober 200 Mann von Smuths' Kommando unter van der Venter, Karsten und Botha einen englischen Po st en bei Toornbusch in der Nähe von Sommerset-Ease ange- griffen, der von 50 Mann der berittenen Sommersed- Truppen verteidigt wurde. Kapitän Thornton von der Kap- polizei kam mit 130 Mann derselben berittenen Distrikt- truppcn zum Ersatz herbei, war ober nicht im stände, die nach kurzem Widerstande erfolgte Uebergabe zu ver­hindern. In seinem Bericht meldet Thornton, daß er eine ziemlich starke Position besetzt hielt, daß die Leute unter seinem Kommando sich aber, nachdem sie den größten Teil ihrer Munition verfeuert hatten, als der Feind nur noch 2000 Ellen entfernt war, weigerten, noch weiter auf die Buren zu schießen. Seine Soldaten begrün­deten das damit, daß sie, wenn sie gefangen genommen, erschossen werden würden, und ergaben sich, obwohl nur ein Mann leicht verwundet war, es fielen 180Mannund

»'fiinalpQdy hchek cIt empfiehlt °gerie )eg 39.

,e Bureau fügt hinzu, die Uebergabe muß eine absichtliche, verräterische gewesen fein. Charakteristisch ist, daß diese Meldung in einer großen Anzahl der englischen Blätter unterschlagen worden ist.

Man wird zunächst nähere 'Nachrichten über diesen, den Buren außerordentlich günstigen Vorgang doch noch abzu- warten haben. Es scheint, als ob die Mißstimmung, die Kriegsunlust im englischen Heere immer weiter um sich greift und zu den bedenklichsten Konsequenzen führt. Lord üitdjener hat über die freiwillige lieberaabe der englischen Truppen einen Bericht nach London ge­sandt, der dort den Behörden große Besorgnis flößt. Die Buren bezeichnen die englischen Soldaten noch mit dem 'NamenHands op". (Hände hoch!)

Zwischen dem Kriegsminister Bro der ick und

Deutsches Reich.

Berlin, 17. Nov. Der Kaiser ist gestern abend in Wildpark wieder eingetrosfen.

Der Führer des Marine-Detachements in Peking, Oberleutnant Graf Soden ist zum Hauptmann und-Kom- pagniechef im 1. See-Bataillon ernannt worden. Die gestern erschienene Extra-Ausgabe des Mil.-Wochenbl- enthält die -erwarteten Veränderungen in den höchsten Kommando- Stellen der Armee noch nicht. 7 Obersten, die mit der Führung von Kavallerie-Brigaden beauftragt wurden, sind .zu Kommandeuren derselben ernannt worden.

DemBörs.-Cour." zufolge ist an unterrichteter Stelle nicht das mindeste davon bekannt, daß die deuffche Botschaft in Rom beauftragt sei, in Taormina eine Villa für die Kaiserin zu erwerben, da diese beabsichtige, dort längeren Winteraufenthalt zu nehmen. Der Gesund­heitszustand der Kaiserin habe sich derart gebessert, daß die 'Notwendigkeit, ein milderes Mima aufzusuchen, höchst wahrscheinlich entfallen dürfte.

Dos lüuftiim des VberheUchen Geschichtsvmills. bin Rnndgang durch die neu hergerichteten Räume im alten Rathause zu Gießen.

I.

Am 2. Februar 1879 wurde das Museum in den von der Stadtverwaltung Gießens eingeräumten Zimmern des Drtsgerichts im alten Rathause dem größeren Publikum geöffnet. Mit demselben Tage trat in Prof. Dr. Buchner ein Mann an der Spitze der jungen Gründung, der mit rastlosem Eifer und seltenem Geschicke den Sammlungen Vorstand. Aus kleinen Anfängen hat das Museum sich zur heutigen Gestaltung ausgebaut.

Wenn neue und größere Unterkunftsräume im alten Schlosse am Brandptatze geschaffen werde::, so wird unser künftiges Provinzialmuseum seine sehenswerten Samm­lungen noch besser und übersichtlicher ordnen können.

Tas Museum hat sich die Ausgabe gestellt, die Ver-, gangenheil und Gegenwart der Stadt Gießen und der Pro­vinz durch Sammlung von kulturhistorischen Gegenständen und Erinnerungszeichen den nachfolgenden Geschlechtern lebendig zu erhalten.

Um nun das Museum stetig zu erweitern, ist eine Ueberweisung von Ges chenken in erster Linie wünschens­wert, in zweiter Linie die Niederlegung mit Vor­behalt des Eig en tu ms riech Les oder auch der Wer kauf an das Museum.

Ueber anderthalb Jahre war das Museum infolge.bau­licher Veränderungen geschlossen, gestern, am 1 7. No v b r., isst es dem öffentlichen Verkehr wieder über­leben worden, nachdem die Sammlungen Dank des Ent- giegenkommens der Stadt in hellen, freundlichen Räumen e ine vorläufige Unterkunft gefunden haben.

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