Ausgabe 
8.9.1901 Erstes Blatt
 
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Städtischer Arbeitsnachweis Gießen

Gartenitrake 2.

Angebot der Arbeitnehmer: 1 Schuhmacher, 1 Tapezier, 2 Hausburschen, 1 Fuhrcknecht, 1 Lauffrau.

Lehrlinge: 1 Sattler.

Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Glaser, 1 Schremer, 2 Haus- burschen, 1 Fuhrknecht, 3 Dienstmädchen, 1 Hausmädchen, 1 Köchin.

Lehrlinge: 1 Buchbinder, 1 Glaser, 1 Lithograph, 2 Schlosser,

2 Schneider, 3 Schreiner.___________________________________

Bekanntmachung,

betreffend: Die Vergebung der Holzhauer- und Setzerlöhne im Gießener Stadtwald.

Die vorbemerkten Löhne sollen

Samstag den 14. September 1901, vorm. 10 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau Zimmer Nr. 15 öffentlich vergeben werden.

Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu laffen.

Gießen, den 6. September 1901.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum. 6030

Bekanntmachung.

* SBir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß der städtische Friedhof in der Zeit vom 16. August bis 1b. Oktober von morgens 6 Uhr bis abends 8 Uhr geöffnet bleibt, und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Mertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden.

Gießen, am 5. September 1901.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum. 6025

MttmrkdllMWWkch.s.

Sämtliche Arbeiten und Lieferungen rur Herstellung des Wafferwerks für die Stadt Lich sollen in den nachstehend auf­geführten Losen einzeln oder zusammen öffenllich vergeben werden:

L Ouellfasfung.

2. Hochbehälter von 150 cbm Fassungsraum.

3. Lieferung von gußeisernen Muffenröhre« und Form­stücken und zwar:

rd. 1000 m Röhren von 100 mm Lichtweite und

rd. 1900 kg bearbeitete und unbearbeitete Formstücke. 4. Verlegen der gußeisernen Muffeuröhreu und Formstücke. Die allgemeinen und besonderen Bediuguuge«, sowie das Angebotformular sind gegen Einsendung von Mk. 3. für jedes einzelne Los von der Großherzogl. Bürgermeisterei in Lich zu beziehen.

Die Zeübnuuge« liegen vom 16. bis 21. September d. Js. während der Bureaustunüen zur Einsichtnahme der Bewerber auf der Großherzogl. Bürgermeisterei in Lich auf, woselbst auch die näheren Erläuterungen erteilt werden.

Außerdem wird etwa wetter gewünschte Auskunft von Herrn Regierungs-Baumeister Schmick in Frankfurt a. M., Liebig- straße 87, während der Geschäftsstunden gegeben.

Angebote sind unter Verwendung der vorschriftsmäßigen An- gebotsformulare und unter Beifügung der anzuerkennenden Be­ingungen bis zum

26. Septemöer, mittags 2 Zlhr, an die Großherzogl. Bürgermeisterei in Lich versiegelt, portofrei und unter einer das angebotene Los bezeichnenden Aufschrift etnzusenden, woselbst sie zur angegebenen Zeit und in Gegenwart setwa er­schienener Bewerber geöffnet werden.

Die freie Auswahl unter den Bewerbern ist vorbehalten.

Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage.

Lich, den 7. September 190L 6011

Die Großherzogliche Bürgermeisterei.

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General-Depftt für Glessen und Umgegend: Christian Wallenfels, Marktplatz 17, Telefon 262, ferner zu haben bei:

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Turnverein.

Die regelmäßigen Turnstunden beginnen wieder 6029

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Hiermit die ergebene Mitteilung, dass unser Haupt - Tanz - Unterrichts - Kursus verbunden mit umfassendster Anstandslehre Montag den 30. September 1901 beginnt und nehmen wir gefl. Anmeldungen jetzt schon entgegen.

In diesem Kursus werden unter Garantie der unbedingten Erlernung Sämtlicher Tänzo für jeden Schüler folgende gelehrt: Sechsschritt-Schleifwalzer nach einzig richtiger Methode des Prof. Alb. Zorn, Polka, Mazurka-Polka, Rheinländer, Esmeralda, Tyrolienne, Varsovienne, Cracovienne, TrotzkBpfchen, Menuet-Walzer, Pas de Quatre, Les pas Potineurs (Schlittschuhläufer), Grazlana- Salon-Czardas, Kaiser-Polka, Menuet ä la reine, Menuet ä la cour, Gavotte der Kaiserin, Contre (Frangaise) und Quadrille L la cour.

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Montag den 14. Oktober.

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Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen Korbmacher Georg Klein von Eiershausen, welcher flüchtig ist, soll eine durch vollstreckbares Urteil der Strafkammer bei dein Königlichen Amtsgericht in Wetz­lar vom 3. Juli 1901 erkannte Gefängnisstrafe von 3 Monaten vollstreckt werden. Es wird er­sucht, denselben zu verhaften und m das Amtsgerichtsgefängnis in Dillenburg adzuliefern, sowie zu den hiesiaen Akten L II Nr. 44/01 sofort Mitteilung zu machen.

Linrburg, den 2. Sept. 1901. Der Erste Königl. Staatsanwalt.

Samstag den 14. September: Kommers (Einweihung der neuen Kneipe.).

Sonntag den 15. September: 6 Uhr: Weckruf. Von 10 Uhr ab: Empfang der Sportkameraden (Restaur. Germania). Von 11 Uhr ab: Frühschoppen-Konzert daselbst. Von 1 bis 2 Uhr: Zwangloses Mittagessen daselbst. Von 2 Uhr ab: Sitzung des Preisgerichts.- Um 2>/, Uhr: Standartenweihe. tun 3 Uhr: Ausstellung des Korsos. Um 81/, Uhr: Abfahrt. Von 4 Uhr ab: Konzert und Tanz. Um 7 Uhr: Preisoerteilung. Von 8 Uhr ab: Ball.

Zu recht zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein

Der Vorstand.

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Sonntag den 15. Septemöer 1901:

Erstes Stiftungsfest

Mittwoch den 11. September, mittags 12 Uhr,

soll auf dem Gemeindezimmer zu Rodheim a. d. B. ein zur Nach­zucht nicht mehr brauchbarer Ge- memdebulle, zum Schlachten an den Meistbiäenden versteigert werden. Bemerkt wird, daß das Tier reiner Vogelsberger Rasse, und sehr gut genährt ist. Die Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben.

Der Bürgermeister.

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