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Zweites Blatt.
Donnerstag 8. August 1901
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Wilhelm.
An das Staatsministerium, Berlin.
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Eine deutsche Kolonialarmee?
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151. Jahrgang.
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vllem, trras der Familie des Kaisers zustößt.' Ein wenig Entgegenkommen hierfür in gedachtem Sinne würde nur dankbarst begrüßt werden.
Seinen Besuch bei der sterbenden Mutter machte der Parser in Leibhusarenuniform; bekanntlich war dies das Regiment der Verstorbenen, die es ihrem Schwiegervater wiederholt in voller Uniform und den Säbel in der Hand, vorgeführt hatte. Ob die Sterbende in den wenigen lichten Augenblicken des Todestages diese Aufmerksamkeit des Sohnes würdigen konnte?
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für den besonderen militärischen Zweck geschult und denr
r-,, —, — «m jiuji ui m.«, tropischen Klima gewachsen, jederzeit und an jedem be-
Kurz nach 6 Uhr I ausliegenden Bogen einzuzeichnen. In der australischen! liebigen Punkt des Erdballs, wo deutsche Interessen be- «**«»*«“ *1-r- "• c sind, verwendet werden könnten. Dem wurde —
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eine Seele, gejchaffen, um die ihr von Gott nicht vorent-I Vertreter würden also, obgleich es sich um eine Vermehrung haltenen Leiden zu ertragen. I bes stehenden Heeres nicht handelt, in die Lage kommen.
In London tragen alle Regierungsgebäude sowie diel zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen und dabei auch
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Zu dieser Frage wird uns aus Berlin geschrieben: Nach den „Münch. Neuest. Nachr." soll die Wsicht in maßgebenden Kreisen bestehen, die ostasiatische Besä hu ngsbrigade zum Ausgangspunkt für die Bildung einer deutschen Kolonialarmee zu nehmen. Diese Meldung hat nicht geringe Ueberraschung hervorgerufen. Man glaubte allgemein, daß nach der eigenartigen Entwickelung des chinesischen Feldzuges — er löste sich bekanntlich sehr bald in Vorpostengefechte und militärische Streifen auf — der Gedanke, eine größere Truppe für überseeische Unternehmungen ständig zu unterhalten, aufgegeben sei. Und diese Annahme erfuhr eine gewisse Bekräftigung durch die Erklärung des preußischen Kriegsministers in der Budgetkommission des Reichstags, daß
Die Trauer um die Kaiserin^Friedrich.
Man schreibt uns aus B e r l i n, 6. August: Die Reichshauptstadt steht unter dem Eindruck des Todes der Kaiserin Friedrich. Manches Privatgebäude hat Trauerschmuck angelegt. Vielfach werden auf den Straßen die Bilder der hohen Dulderin gekauft. Im Publikum sieht man Herren mit Trauerschleifen, Damen in dunkler Toilette. Von dem Berliner Magistrat und der Berliner Stadtverodnetenver- sammlung wird eine gemeinsame Adresse an dan Kaiser gesandt werden. Von verschiedenen Seiten ist die Veranstaltung großer öffentlicher Trauerkundgebungen beab- i^chtiat. In den heutigen Berliner Abendzeitungen, die saft durchweg mit schroarzer Umrandung erscheinen, wird »er populären Sberrüherin. hpr 9f\ürhini!iin iFn-pr
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!. 'UMdenden Mutter innig umschlossen, öffentlichen Gebäuden und auf vielen Privatbäusern wehen ebenso als Pioniere der Kultur sich bewähren, wie sie,
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sjnnnung blieb. 4,111111 schliimmerte sie allmählich ein und! sönlichkeiten auf der deutschen Botschaft ' '
Zum DewuAsein. Kurz' nach C ' Oer auin:aii)u;cn. neoiyt:»
s.en ^1C Merzte ein Zeichen, daß nunmehr die! Stadt Melbourne haben die öffentlichen Gebäude halbmast droht s
getommen sei. Der Kaiser ergriff die Hand gehißt. Das Parlament von Viktoria nahm eine Beileids- und zwar im „M i l i t ä r w 0 ch e n b l a t t" — entqeqen- rfiin irhlj“ Xte M. ba5_ Leben völlig adresse für den König Eduard und eine solche für die gehalten, daß Deutschland in seinen Kolonien bereits Schuß- Mio chen war. Die übrigen Angehörigen umringten knieend! deutsche Kaiserfamilie an und vertagte sich alsdann zum! truppen habe, die nötigenfalls verstärkt werden könnten.
rble Tochter der Leidenden mit l Botschafter in^Berlin, der deutschen Regierung ‘'ihr^BeileVd „da^ Sterbelager und pflegten die Kranke, zum Ausdruck zu bringen. Der Minister des Aenßeren, r Stam UÄ ÄÄSl und Prin-t«, b-g-b sich aus die deutsche Botschaft, um dem
Der kgl. preußische Hof legte eine dreimonatige Hoftrauer bis einschließlich den 5. November an, der kgl. sächsische und der Koburger Hof eine solche von 6 Wochen, der württembergische eine solche von 4 Wochen rc.
Die Behörden vieler deutscher Städte, wie Berlin, Hamburg, Bremen, Wiesbaden, Homburg, Mainz — Gießen befindet sich nicht unter ihnen — kondolierten bem Kaiser in Telegrammen.
Beileidstelegramme sind in Homburg ferner u. a. ein-
in stummem Gebet das Sterbelager. Alsdann begaben sie sich in das Nebenzimmer, und die Aerzte, unterstützt von der langjährigen treuen Pflegerin, bahrten die Leiche auf dem Sterbebett auf, in getreuer Erfüllung des oft ausge- sprock^enen Wunsches der Verblichenen, daß keine fremde Hand nach ihrem Tode sie berühren, kein fremdes Auge sie erblicken solle. Als das Werk der Aufbahrung beendet war, traten die Angehörigen wieder ein und die Prinzessinnen bestreuten das Lager der toten Mutter mit Rosen, sodaß der entseelte Körper unter Rosen vollständig verschwindet. Tie Einbalsamierung der Leiche führten Prof. Renvers und Dr. Spielhagen aus.
Eine gestern mittag vorgenommene Besichtigung t>er|
phoeven'er Paschg sowie der Oberzerenionienmeister Ibrahim Bei besuchten heute den Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg und sprachen ihm die Teilnahme des Sultans anläßlich des Hinscheidens der Kaiserin Friedrich aus.
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Eigentümlich berührt die befohlene Absperrung des Schlosses Cronberg; Jnfanterieposten mit geladenem Gewehr wehren jedem Nahenden, Husarenpatrouillen durchstreifen das Gelände! Sind wir in dem Rußland Alexanders III. und der Nihilistenverschwörungen? Damals glichen die kaiserlichen Lustschlösser dort Zuchthäusern; man sah nur Bajonette und Lanzen, wenn man in Zarskoje Selo jum Fenster heraussah. Wer ist in Deutschland, der unseres Kaisers Friedrich Witwe, der Mutter des regierenden Kaisers auch im Tode nur ein Haar verletzen wollte! Mögen die. _____________ | uev Ul »,VUivuiu rrinei u a ein»
ßWPAP eingedenk sein, den wir gelaufen vom Papst, vom König, dem Kronprinzen und der
Roß, Nicht Kronprinzessin von Dänemark, vom Großherzvg und der SL ^€rb'lWonatrerf1^°hPr Großherzogin von Baden, vom König und der Königin von
in J Ö€m Schutze seines Portugal, vom König und der Königin von Württemberg,
^*Hn^ gHbWhm^in^C ^ebt von der Königin von Italien, von der Königin-Regentin
ar ^lL^.-n.n Deutschland, und die paar Menschen, von Spanien, von der Königin und der Königin-Mutter
Mb ^d«rlande, Born Grofthe?zog von Meckleiiburg.Strciitz,
Brsich.?LS" ZhNss Ä9S ^uLX§X31?roDnprin5enn L
,e“" e6,r I,CraUd' 4U Er-ng-n. Me,‘werük9^nrÄäiäS«“n
Bon der m’Ä, ift kurz vor ihrem Ab von G^chek^L K^ntg ^r MlAer^d v°EMrsten «51«»Z&r “u nTe‘f äh? 3a s ir“1"!' Fonds für die Erbauung einer Herzog - Al - von Bulgarieii vom Lord-Mayor von Birmingham, vom mie wir auf Grund zuverM ffge! Jnfokmatronen damals sred-Gedacht niskirche m Schwarzwald - Stutzhaus schweizerischen Bundesrat, auch im Namen des Schweizer- mitteilten — von der Nvtivendiakeit^ der Bilduna einer ko- Ler Betrag von 5M Mark überwiesen worden. Volkes, und vom Prinzen Alexander und der ^^1,1 ^onia^en ©tammtrlWü/übTiie^ Unaewißbeit be-
^^4!Etzungf^ierlichkeiten sind fol- Eugenie von Oldenburg. Präsident L o u b e t, der auch ein stand seinerzeit lediglich in Bi'zug auf den Weg auf denr
genhe ^fhmmungen getroffen: Am Donnerstag findet im Telegramm an den Deutschen Kaiser sandte, ließ ferner sich dieses Ziel am zweckmäkigsten^erreichen liene^^Man^aiic
b^our die Ange- durch einen Ordonanzoffizier auf der deutschen Botschaft auch, wie es hieß, an die Schaffung lieuer Seebataillone
wcigen, c^r posstaat und die Schloßdienerschaft teilnehmen, seine Teilnahme aussprechen. In die in der deutschen gedacht ist aber davon offenbar rurückaekommen Wenn
iT&Äer uach Botschaft Paris aufliegende Liste trugen sich zahlr'Lhe
»<.r ^ronverger Staotkirche ubergeführt. Am Sonntag soll! hervorragende Persönlichkeiten em. „Les Debats" sagen asiatische Befadunasbriaade" deutsche Truvven im Aus-
Men Nachrufes an die Kaiserin Fried, lanbc dauernd verbleiben sollen, dann miissen sie natur.
KfSettb ttkb die Minnerung zuruck an einen ausgezeich. gemäß aus Reichsmitteln unterhalten werden, und diese
S enäk» fa befördert, neten vornehmen Getst, an ein starkes, treues Öerz und an Mittel zu bewilligen, liegt dem Reichstag ob. Tie Volks,
nu? um — h ii 9 i u g oen io. l>o., vormittags, die Beisetz-' nm Kta iftv hnw /UaM L._____, I . , ° .. , , . < fr ..... cn_______c________
j-ng Un Mausoleum der Friedenskirche stattfmdet. Sämt- d!r^erstorbene!/e,7tf»>re^!i^ Wunsch i u^»l'-*-uuByBcuuuiH: sowie viel zu oer Angelegenheit L-teuung zu neymen uno oaoei aucy
Wftieba? untev SSL^ggen. Ebenso wehen auf ihr Urteil über die staatsrechtliche Seite der Sache abzugeben. ! ^l Mrstli^r ^suck ^st ^er S Nachstehenden, bem Schlosse m Balmoral und den übrigen königlichen Die Frage, ob es zweckmäßig ist, daß Deutschland ständig
Ueber die tVkte n9ru hp« ür^^uerwarten. Schlossern im Lande Trauerfahnen. In Wmdsor ertönte von eine Kolonialtruppe unterhält, wurde in der Presse schon
: leben en u4>6 ^5 der Dahinge - der Kapelle St. Georges Trauergeläute. Alle Fenskervorhänge früher erörtert. Sehr lebhaft trat der ehemalige (^ouaer» ^soielten werden folae»^ s^ch am Sterbelager im Schlosse von Windsor smd heruntergelassen. In den neue in Deutsch-Ostafrika v. Wißmann für die Schaffung!
Ä * Seit HÄb Auslagen vieler Läden sieht man dort Trauerschmuck. - einer kolonialen „Stammtruppe" - nicht einer
Lz.9 äJILzi*. Kaiserin mit Die italienische Regierung beauftragte den italienischen ganzen Armee — ein. Erwies auf das Vorgehen anderer
Km Kronprinzen, sowie die ^ockcker her ------ ■<- «Kolonialpolitik treibenden Großmächte hin und meinte, daß
die Ausbildung einer derartigen Stamm truppe nicht einseitig tir Pi h" p'l h . q, _ - - , -v, .. _! >' '—• ““»»sw uhvi ^mum, ueyuv j wj u«| i»n vvui|uje ooissiisasr, um oem > militärisch, sondern auch mit Rücksicht auf die Arbeiten
fcp"rt bie htr Sp„Sp» teUH9 "bben dem Bett und Botschafter persönlich sein Beileid auszusprechen. Auf allen des Friedens zu erfolgen hätte. Die Soldaten würden dann
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger °
Amts- und Anzeigeblatt für den Breis Gießen
Kammer von Süd-Australien ver-- 1 q%rhXp»ffr?Cnf olrNew-York haben die Piers des- hniTn^fr ?ec ,'HMiiburg-Amerlka-Linie"
halbmast geflaggt. Alle Blätter besprechen den Tod in d,£U 5ortclm unb geben ein Lebensbild der hohen Berswrbenen. >iie „New-York Tribüne" sagt zum Schlüsse T" Nachrufe, eine Frau sei gestorben, iüe eine^Ehre Jur ihr Geschlecht und chre Rasse geioesen sei. Ueber die beiden bedeutendsten europäischen Länder sei tiefste Trauer gekommeii; den Deutschen und Engländern würde fein größeres Mitgefühl entgegengebracht, als das, das von der ihnen verwandten Rasse von dieser Seite des Ozeans käme. < , ----<»-- ---------~.. ö vNuAlllut, .vuui ,.r, - . wrr_ o ---------- , Der Stapellauf des Linienschiffes „G" ist bis nack bpr
populären Herrscherin, der Würdigung ihrer mensch- evangelischen Kirck)e in Eronberg durch das Hofmarschall- Beisetzung der Kaiserin veiychoben worden. Bei den dies- kichen Eigenschaften, den Mitteilungen aus ihrem Leben amrt un° e'”e Besprechung mit Pfarrer Aßmann lassen I jährigen Kaisermanövern in Osd- und Westpreußen werden oer größte Teil des Inhalts der Blätter gewidmet. Jedes fc.-Korrespondenten zufolge — darauf schließen, daß kerne Paradetafeln und keine Tafeln für die Provinzen
«ndere Thema des Tages tritt zurück. Welcher Art die ^ine Auchahrung der Leiche in der evangelischen Stadt-l stattsinden. Ebenso fallen die Feste in der Marienbura ^xrnkheit war, die den Tod der Kaiserin Friedrich herbei-! |am 5. und 6. September aus-
führte, haben auch die letzten Berichte der Aerzte nicht IS Kaiser hat gestern in Cronberg einen Vortrag Ter Kronprinz teilte dem Komitee des internatio- «rfennen lassen Aber es ist wohl leider kein Zweifel Kriegsministerv v. Goßler und des kommandierenden Walen Zoologenkongresses mit, daß er behindert ü!5?tte£' es dasselbe heimtückische Leiden war, das OeneraE des Armeekorps entgegengenommen. Er ließ! sei, den Kongreß persönlich zu eröffnen und dem Feste im Kaffer Friedrich III., den Gemahl, dahinraffte, die „schreck- Schloß Friedrichshof feinen Angehörigen melden, daß Berliner Rathause beizuwohnen
liche Krankheit" so schreibt die „Boss. Ztg.", „deren Namen Staatsgeschäfte in Homburg bis zum Abend festhielten. Trau er Postkarten mit dem Porträt der Berblickienen.
man auszuspreck)en sich scheut." Furchtbare Schmerzen muß P; nachmittag nach 1 Uhr kam der Groß her zog und ihrem Geburts- und Todestage bringt die Firma Friedrich zu erdulden gehabt haben. ,,*5)^ ü 0 e! tf.n Friedrichshof an. L Klement in Franffurt a. M. in bett Handel.
«utlitz ist eingefallen und zeigt die Spuren tiefsten Lei- Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein hat einer * *
•etiö", so lautet eine kurze und ergreifende ScAlderung. P^lodung des Frankfurter Bankiers Grunelius entsprochen k.* « i »
Die tote Kaiserin wird durck) den Park von Sanssouci unö. tn ieTncr Cronberger Billa Wohnung genommen; die Telegramme deS Gießener Anzeigers, frur letzten Ruhe geleitet werden; das Mausoleum bei der übrigeen Herrschaften sind im Friedrichshofer Schlosse ver- Posen, 7. Aug. An der Beisetzung der Kaiserin Fried- Friedenskirche in Potsdam vereint die Entschlafene mit blieben. Dort herrscht tieffte Stille; die Angehörigen "ch wird das ganze 2. Leibhusaren-Regiment, dessen Ehest »em Kaiser Friedrich halten sich nach den großen Abspannungen der letzten die Kaiserin war, teilnehmen.
• * * Tage in ihren Gemächern. | London, 7. Aug. Aus allen Teilen des Reiches
Das ärztliche Bulletin: „Das seit Jahren lanasam fort- Das Leben in der Stadt Cronberg trägt das Gepräge laufen Beileidskundgebungen aiiläßlich des Todes der Kai- Kchreilende äußere Leiden hat sich im Verlaufe der legten piefsler Trauer; die meisten Häuser haben halbmast geflaggt serm Friedrich ein.
Wochen auf die inneren Organe ausgedehnt" wird ver- tragen aiideren Trauerschmuck. In den Schulen sandenI Lrsf abo n, 7. Aug. Der königliche Hof legt Trauer schieden beurteilt. Bisher wurde die Krankheit der Kaiserin Gedäckstnisfeiern statt, die aufliegende Trauerliste füllte sich für die Kaiserin Friedrick). auf 20 Tage an.
mit dem Schleier des Geheimnisses dicht verhüllt Warum. Rom, 6. Aug. Anläßlich des Todes der Kaiserin das? Hat unser Volk nicht ein Anrecht darauf au wissen Eine Sonderausgabe deSStaatsanzeigers veröffentlicht Friedrich befahl der König eine Hoftrauer von 20 Tagen, wie es um das Wohl und Wehe seines Kaiserhauses fte6t?Mot9en^n Erlaß des Kaisers: Das königliche Palais und die Ministerien hißten Trauer-
Man erwartet von ihm doch aufrichtige Teilnahme an Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Friedrich p^.gew Die Minister die fremden diplomatischn Vertreter, '—3 " cv- *- - A - ------ — Meine innigst geliebte Mutter, ist nach Gottes unerforsch- 'O^^ Vertreter der Behörden und der deutschen Kolonie
lichem Ratschluß heute verschieden. Ich bestimme, daß I Zeichneten sich auf der deutschen Botschaft ein, ebenso auf um die Verklärte eine mit dem morgigen Tage beginnende!^ preußischen Gesandtschaft beim Vatikan. In der deut- Landestrauer von sechs Wochen eintrittOeffentliche Kirche Santa-Marta und in der Kapelle des Palastes Musik, Lustbarkeiten und Schauspiel-Vorstellungen sindlÄ?"^?. fallen Trauergottesdienste abgehalten werden, bis zum Ablauf des Tages der Beisetzungsfeier einzu- *ie • preffgen sowie die Provinzblätter bringen Nack>rufe, stellen. Das Staatsministerium hat hiernach das Weitere P™nn sie die hohen Tugenden der Verstorbenen rühmen, zu veranlassen. | Konftantinopel, 7. Aug. Die Generaladjutanten
Schloß Friedrichshof, den 5. August 1901. ues Sultans, Marschall Schakir Pascha und Marschall Kam-
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