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8.2.1901 Erstes Blatt
 
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Tdigkeit des Reiches zweifelt werben, als leranzantrages. Die vstgfeit, sondern die iffiget als blefmige leßzensur auilomme, Ken unb materiellen fftonsberatung. Die nb Kirche gesührden. weit ab von dem ntifijhte mich auch i firtibtit btt fiunfi mit ihm überein. GesinnunMenG i M 'nen Worten .iichrn^nschufbi unb ungen. (M rechts: richt lauter! (drohe enden Klaff- bienen, ; wer Zensur will, denes angeführt, ich erteil); ich hab- «» ucht, aber ein Freund oder eine Dame, die

Es kommt immer ansieht. Lassen 61- (Große Heitttkeit.) brauchen wir nicht '& die,Macht btt ine ganz mengt 8** iirtn,^ unter bm jatauf antommt, noch tts.ss , bi< firiligm toi tt *Ä ÄtM-d'd»'« F*

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Schaufenster des Uhl'scheu Ateliers in der Frankfurterstraße fei auch an dieser Stelle aufmerksam gemacht.

~ * Frühlingsbote. Heute brachte uns ein Jüngling einen Schmetterling, Der ihn in einem Hause der Steinstraße umschwärmt hatte. Es ist seit Olims Zeilen üblich, oerartige »Frühgeburten" den Redakuons Museen zuzuführen, leider aber dehnt sich diese Sitte nicht auch auf sonstigeErstlinge" aus. Nach den ersten Hasen, Hühnern, Fasanen rc. sehnen wir uns immer vergeblich, höchstens überrascht uns hier und da ein Wohlwollender mit einer fettenEnte".

**FürStotterer. Wir machen auch an dieser Stelle auf den in dem Hause Bahnhofstraße Nr. 2 II. stattfinden­den Kursus der Sprachheilanstalt Villa Ruth aus Laufen­burg (Schweiz) aufmerksam.

r- Nidda, 4. Febr. Äm Sonntag wurde im Gasthaus Zur Traube" hier die Generalversammlung deö hiesigen PferdeversicherungS-Vereins abgehalten. Es wurden im Jahre 1900 20 Pferde mit 7654 Mk. vergütet. Die Mitgliederzahl betrug 394 mit 705 versicherten Pferden im Werte von 392 760 Mk. Das verzinsliche Kapitalvermögen betrug Ende 1900 9781 Mk. 88 Pfg. Als Jahresprämie pro 1901 wurden 2 Prozent festgesetzt. Im Juni soll hier das Gau turnfe st des Gaues Hessen stattfinden. 46 Vereine gehören dazu. Die Feftzeit wird genau bestimmt werden an dem Gauturntag in Gießen Ende dieses Monats. Die einzelnen Ausschüsse sind bereits gebildet und haben die Vorarbeiten begonnen. Einen schönen Festplatz hat Nidda zu bieten.

Darmstadt, 6. Febr. Nach einer vom Großh. Polizeiamt veranlaßten Zusammenstellung über den Fremdenverkehr in hiesiger Stadt im Jahre 1900 haben im ganzen in Gast­häusern, Logierwirtschaften und Herbergen 47 875 Personen mit 96 668 Logiertagen übernachtet. Rechnet man hinzu noch die Zahl der im Jahre 1900 erfolgten Zuzüge (dauernde Niederlassungen in hiesiger Stadt) mit 13 593 und Wegzüge mit 11 855, so ergiebt sich für 1900 ein Gesamtwechsel von 74 323 Personen.

*S- Darmstadt, 6. Febr. Gesunden Appetit ent­wickelte gestern nachmittag in einer hiesigen Wirtschaft ein Kutscher von hier, indem er infolge einer Wette innerhalb erner Stunde drei Pfund gehacktes Fleisch mit entsprechendem Brot verschlang und dazu eine Flasche Bier uui) einen Schoppen Grog zum Hinunterspülen verbrauchte: in 50 Minuten war die Wette gewonnen.

Abenheim, 5. Febr. Em kaum glaublicher Vorgang wird von hier gemeldet: Kürzlich kam ein Landwirt in eine hiesige Wirtschaft und steckte einem anderen Gaste eine lebende Ratte in die Rocktasche. Der Betreffende merkte erst an der Schwere der Tasche, daß ihm eiwaS hinein­geschoben worden und sah zu seinem Schrecken den Schwanz der Ratte daraus hängen. Nach einem Disput holte der Obenbezeichnete die Ratte wieder hervor und biß ihr vor den Augen der Gäste den Kopf ab, so daß jenen Übel wurde und einige sich erbrechen mußten. Als der Unmensch das Tier gegen Zahlung von 2 Mk. ganz zerbeißen wollte, wies ihm der Wirt die Thür. Man kann sich denken, daß man über den Vcrüber einer so viehmäßigen Rohheit sehr entrüstet ist.

fc. Nassau a d Lahn, 5. Febr. Gräfin Kielmanns- rgge, geb. Gräfin Kielmannsegge, die letzte Enkelin des Freiherrn vom Stein, Besitzerin der Standesherrschaft Cappenberg in Westfalen und der Güter Nassau, Mülheim a. d. Möhne und Scheda a. d. Ruhr, ist in Cappenberg, dem Geburtsort Gottfrieds von Cappenberg, des Heiligen der Wetterau, im Alter von 68 Jahren gestorben. Sie hinterläßt keine Nachkommen. Der gesamte Besitz der Ver­storbenen geht in die Hände des Grafen v. d. Groeben, 1. Sekretärs und Legationsrats bei der deutschen Botschaft in Madrid, über.

Meratur, Wissenschaft und Kunst.

AuS Darmstadt schreibt man: Hofschauspieler Löhr hat mit Der Hoftbkaterdtreklion einen neuen längertn Vertrag abgeschlossen. Das Modell zu dem für Darmstadt projektierten Goethe-Denk

mat na» dem Entwurf des Bildhauers Habich und de« Regi run s «umnsterS Zell r ist im Saale der Kun "balle auWVUt.

Arbeiterbewegung.

Marburg, ö. Febr. Die der Innung angrdörenden Schneider- gehülien vielten gestern Abend eine Versammlung ab. Den Haupt­punkt der Tagesordnung bildete d e Besprechung über die Ausstellung eines mehr den Zritoerhältniffen Rechnung tragenden Lohnlartfö @8 wurde beschloss«!), einen solchen auszuarbettcn unb den Jnnungs- metstein oorzuleam Man betonte besonders, dafür zu sorgen, baß auf gütlich.m Wege -ine Einigung erzi-lt würde.

Gerichtssanl.

dikbrig, 5« Febr. Im Reichsgerichtsgebäude fand- gestern eine »ifeung befl Kaiserlichen Disziplinarhofes statt. Den Vorsitz 'ührte RetchSgrrichtSpräsident Wirkt. Geh. Rat Tr. von Oe^lschlSger. Besitzer waren Generalmajor nnd Direktor im preußischen Krtegs- mtnisterium von Einem, genannt von Rothmaler, Direktor tm Reichs amt des Innern Wermuth, Senatsprästdent b im Reichsger-cht Dr. Bingner, Unt-rstaatssekretär Freiherr von Seckendorf und bie Reichs- gerichtsräte Förtsch ur.d Plarck. Dir Staatsanwaltschaft vertrat Geh. Legattonsrat Dr. Kriege. Zu verantworten hatte sich der frühere <5$Debtent im Auswärtigen Awte Tss, der gegen eine Entscheidung der Kaiserlichen Disziplinärkammer zu Potsdam Berufung eingelegt hatte. Tb. bat im Assessorexamen zweimal Schiffbruch gelitten. Er hat tm Auswärtigen Amte Stellung gesunden und is bald zum Expedienten cebr;»d)t. Im Laufe der Zeit tat er ein Gehalt bezogen, wie es ein Richter erster Instanz nicht bekommt. Bei 1b Jahre währender Dienstzeit bat er nicht weniger als 2'/,Iah-e wegen Krankheit gesehi. und nahezu 1000 Mark Kralck«nu>iterslutzungcn bezogen. Nachdem er sich tm Anfänge aut geführt hatte, ließ er in seinen Arbeiten allmählich nach. Der Referent der dritten Abteilung, der er angehörte, bezeichnete ihn als einen störrischen unb eigensinnigen Menschen. Da Th. mit seinem Vorgesetzten unzusrleben war, so trat er ohne Urlaub eine Reise nach bem Harz an, angeblich, um seine angegriffene Gesunbhett zu kräftigen. Nachträglich würbe ihm der Urlaub genehmigt und auch mehrmals verlängert. Dann ging er mit seiner F au plötzlich nach Brasilien, ohne irgendwelche G.nehmigunz vom Auswärtigen Amte zu haben. Der Zweck, ben Th hiermit verfolgte, war, wie man annimmt, der, tm äußeren Dienste in Brasilien verwendet zu werden. Schließlich wurde Tb. von seiner vorgesetzten Behörde bedeutet, daß er spätestens am 31. Mai 1898 wieder in Berlin einireffen müsse. Bereits vorher war ihm mitgeleilt worden, daß ihm kein weiterer Utlaub bewilligt werden könnte, sondern daß ihm sonst nichts weiter übrig bleibe, als (ein EntlasfungSgesuch einzureichen. Auch dieser Aufforderung leistet- Th. keine Folge. Auf einen telegraphischen Befehl, zurückzukehrcn, wenn es sein Gesundheitszustand erlaube, reagierte Th. nicht. Er fohlte sich vielmehr als den kranken, geistig gebrochenen Mann auf. Durch Untersuchung seitens deutscher Aerzte stellte es sich jedoch heraus, daß von einer Unzurechnungsfähigkeit Th.'s keine Rede sein könne. Das auswärtige Amt verhängte nun über T. die G.haltssperre und leitete das Zwangspenstonsveifahren ein. Die Dtsziplinarkammer zu Potsdam erkannte wegen dieser Vorgänge gegen Th. auf Dienstent­lassung , indessen auf Belassung der Häufte der Pension für die Dauer von zwei Jahren. Auf Grund eingehender El örterungen be­stätigte der Kais-rliche DiSziplinarbof das Urteil der Diszipttnarkammer

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Äietzen, 6. Februar 1901.

_ _. Durch bie bebeutenbe Volk-zunahme unserer Stadt leiden unsere ftabtifeben Schulen an Ueberfüllung. Es mußten vorläufi; mehrere Klaffen in Notlokalen untergebracht werden. Die Stadt Verwaltung war deshalb auch genötigt, die Erbauung eines neuen SchulhauseS ins Auge zu fasfin. Von Wichtigkeit ist die Wahl dm3 geeignete Bauplatzes. Bekanntlich steht die Mädchenschule im westlichen, die Knabenschule im nördlichen Stadtteil. Ein Blick auf den Plan der Stadt Gießen belehrt uns, daß die Ausdehnung von Westen nach Osten größer ist als von Norden nach Süden. Die Kinder des östlichen unb nordöstlichen Stadtteils haben deshalb auch einen sehr weiten Weg zur Schule Der E nfinder dieses ist der Au sicht, daß das neue Schulhaus in den östlichen Stabteil gehört, unb erlaubt sich auf bie Wiesenstraße als geeignet aufmerksam zu macken. Das nötige Gelände ist dort jedenfalls nicht schwer zu be­schaffin, sodann fehlt.nicht an der ruhigen Umgebung unb guter

Laut Ausschreibens bcs Ministeriums vom 25. Januar werden vom 1. April d. I. an die Gehalte der Volksschull<hrer im voraus bezahlt, unb zwar jedeSmal am 1. bes Monats. Diese sehr zeitgemäße Verfügung hat im gesamten Lehrer stand große Freude ver­ursacht unb ist ein nicht anbebeutenber Schritt vorwärts in b«m Streben dir Lehrer nach größerer Selbständigkeit, Freiheit und größerem Ansehen. Dies ist umsomehr zu verstehen, wenn man bedenkt, daß

alle Beamtenkategorien ihre Gebolts''ezüge im voraus eihali.n, jöbrenb brr Lehrer fein n Lohn erst reibt nen mußte, b v tr i in (S te des Monais auübezahtt wurde. Um so la- k anr fei c8 an« *" *annt, daß b e Regierung unb b. s nderv btc oberste Schuld Hörde ^>uxd) dieses AuSichieiben dem L hie stand ein langersehnte^ R cht zu­teil werden läßt. Ja, die oberste Swulbehö de bat euch jetzt wieder aezdgt l< ste ein Herz voll Zunei^u g u b Wodluolle, für die i/ 3n mateiieUerBezi bun . >st du ch Ar nähme deS Witwen- unb WaifeugesitzeS, sowie deS Beso du"asge"tz >j bcicitfl ein großer 5ort1d)rttt zu verzeichn,v. D esc jüngste V sügung aber ist nach unserem Ermessen ein Fo tschrtt'. E ist te^aib anzun.hmen. tatz öte oberste ^chulbehö de auch In Zulu ft d m h isifch.n fiebte stand auf dem Wege nach N^b"er S ibstäudigkett rach Mögfchk.'t entgegen, kommen wird. Das Bano d-^Lnbe unb d.s g.geMettigen Verttamn« wirb babu ch zum Stile ter Lchme immer mehr ges.stigt we b.n.

-k-

Handel und Verkehr. Uolksmirlssfiist.

Die Stadt Bonn will eine Anleihe von 6 Millionen Mark ausnthmen. D-r ca ze Betrag 'oll indessen nicht auf einmal aus­genommen weiben, fondein, entspnchend dem j welligen Bedürfnis, in Tettanlkihen.

Allgemeiner Deutscher » rficherungS-Verein in Gtutt- gart. Vom 1 Januar bis 31. Dezemdee 1900 wurden 77 347 mue Versicherungen abgefchloss-n unb 16 010 Schadensälle reguliert. V-m letzteren entfallen auf bie Haftpslichtverficherung 4650 Fölle rotgen Köiperoeclttzung und 3 550 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung 7032 Fälle, von denen 74 den sofortigen Tod unb 50 eine gänzl che oder teilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. V- n b.n Mitgliedern der Kapitalv er sichernng für den Todesfall find nn gl.ichcn Zettraume 778 gtllorbtn. Am 1. Januar 1901 waren 385 800 Policen über 2 590 129 versicherte Personen in Kraft.

Limburg a. d. Lahn, 6. Februar. Fruchtmarkt. Durch» schnittspreis pro Malter. Roter Weizen 13.35 Mk., Weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 10.55 Mk., Gerste 8.65 Mk., Hafer, 6.38 Mk., Erbsen 00 00 Mk., Kartoffeln 00 00 Mk.

Eisenbahn Zeitung.

Eisenbahntarif. Vom 20. v. M. ab sind bk Arlik.l Holz­kohlen, auch gimahlen unb pulverisiert, Holzkohlen briketis un­verpackt im Gütervrrkrhr der Eisenbahnbirektionen Mainz, Frankfurt, Saarbiücken ber Main-Nrckar-Bahn mit Boyern in der, Rohstefftaris aufgrnommen worden. Die Frachifätze dieses AuSnahmeta'isS kommen i doch nur bei Leitung der Sendungen übrr Aschrffenburg in Betracht.

Schisssnnchrichten.

norddeutscher Lloyd. Vertreten in Gießen durch Agent Carl Loos.

Bremen, 1. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Dresden, Kapt. A. Koenemann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 7 Uhr morgens wohlbehalten in New-Iork ange­kommen

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8 Keuisen, Krefeld.

Bekanntmachung,

betreffend: Die öffentliche Impfung.

Am Freitag den 8. Februar , nachmittags 2 bis 4 Uhr, wird im Jmpflokal (Schulgebäude Neustadt 61)

ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmpf- vflichtigen, welche Aufforderungen erhalten Haden, ihre Kinder kostenlos ber Impfung unterziehen lassen können.

Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlymphe aus dem Landerimpfinstilute vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen ober gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden.

An bem darauf folgenden Termin, Freitag den 15. Fe­bruar, um dieselbe Zeit, sind die am 8. Februar geimpften zu der gesttzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In beiden Terminen können ferner Ämber, welche wegen Krankheit bis zim Sommer von der Impfung zurückgestellt werden wollen, bem Jmpsarzte zur Untersuchung vorgezeigt oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden.

Die am Großh. Kteisgesundheitsamte abgegebenen Impf scheine müssen dort wieder abgeholt werden.

Gießen, den 5. Februar 1901. 1101

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

___________________I. B.: Wolff. ___________

Bekanntmachung.

Die Rechnung der Armenkaffe und btt Plocktschen Stiftung iür 1899/1900 liegt zu Jedermanns Einsicht acht Tage lang uaf dsm Armenamt offen.

Gießen, den 2. Februar 1901.

Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.

Wolff. 1U8

Bekanntmachung,

Der Voranschlag der Gemeinde LaugSdorf füc das Jahr 190</1902 liegt vom 9. Februar bis 16. Februar ein» schließlich auf hiesigem Bürgermeisterei ^Büreau zur Einsicht der Interessenten offen.

Langsdorf, den 6. Februar 1901.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf.

_____________________Köhler.__________________1147

Holz-Versteigerung

in der Aürstlichen Köerförsterei Lich.

ES sollen versteigert werden:

Montag den 11. Februar,

a) vormittags von 9V2 Ahr an im Distrikt Häuserberg: 18 rm Eicken-Knüppel, 450 Eicken-Wellen, 3 rm Nadelholz-Knüppel, 2000 Nadecholz -Wellen, ca. 3 fm Fichten - Stangenholz Ferner etntge§ Änüppel«, Stock- und Reisholz von Fichten- und Kiefern- Wmdfallen rm Wehrholz und Erlesberg, ohne vorgezeigt zu werden.

Dre Zusammenkunft ist auf dem Fahrweg von Lich nach Noonen- rolh, beim Eingang in den Walddistrikt Häuserberg.

b) vormittags vor» 11»/» Ahr a* im Distrikt Langeberg: 7700 Weich- boh'Forstwellen (Backholz u. s. w.), 8 rm Nadelholz-Stöcke, 200 Nadelholz-Wellen, ca. 8 fm Fickten-Derbstanaen.

Die Zusammenkunft ist auf dem chauffierten Weg von Nieder- Beffingen über Mühlsachsen in den Langeberg, beim Eingang in den Wald.

Neber den Verkauf von ca 25 fm Bauholz (Fichten unb wenig Kiefern) im Distrikt Häuserberg, ca. 85 fm Fickten- und Kiefern- Bauholz im Distrikt Langeberg, ca. 15 fm Frckten-Baubolz im Wehr­holz, ca. 35 fm Fichten-Bauholz in der Hard, ca. 75 fm F,chten- Bauhol» in der Meilback, ca 40 fm Fichten- und Kiefern-Bauhol; im Höler, ca. 100 fm Eicken-Schnittholz aus Riedwald, Meilback, Hard und Höler, ca. 20 fm Buchen-Schnittholz und ca. 15 fm sonstiges Nutzholz (Linden, Elsbeere, Hainbucke in Abschnitten, liegend und in Raummetern aufgeschichtet) wird demnächst ausführliche Bekannt- machung erfolgen. 990

Dr. Dleffenbaeh.

Nutzholz-Verkauf

in der

Iürstkich Solmflschen Köelförsterei Lich.

I. Wir stellen das nackstehend losweise aufgeführte

Fichten- und Kiefern-Bauholz

zum freihändigen Berkaus und erbitten uns demnächst die schrift­lichen oder mündlichen Gebote der Herren Käufer. Nummerlisten von den einzelnen Losen werden auf Verlangen umsonst und portofrei zugesandt.

1. Distrikt Hard: 15 Kiefernstämme --- 9,60 fm, 21 Fichtenstämme 80,00 fm,

2. Häuser berg: 4 Kiefernstämme 1,41 fm, 188 Fichten­

stämme 20,74 fm,

3. Lange berg: 35 Kiefernstämme 18,50 fm, 89 Fichten-

flämme 15,57 fm,

4. Höler, Abt. 15 re.: 41 Kiefernstämme 28,15 fm, 44 Fichten­

stämme 10,86 fm, 62 Fichtenstangen 5,08 fm,

5. , Höler, Abt. 22 re.: 81 Kiefernstämme 82,46 fm, 37 Fichten--

ftämme 8,85 fm,

6. , Meilbach: 157 Fichtenstämme 54,42 fm, 142 Fichten­

stangen 15,88 fm.

II. Am Montag dem 18. Februar, von vormittags 10 Uhr an, sollen loSwerse oder stammweise im Saale des Kossändische« Loses in Lich versteigert werden:

1. auS Distrikt Riedwald: 25 Eicken-Abschnitte = 32,96 fm,

2. , Meilbach: 12 Eichen-Abschnitte 18,92 fm, 9 Buchen-

Abscknitte 7,81 fm, 2 Lmden-Abscknitte 1,57 fm,

, Höler: 10 Eicken-Abschnitte 7,71 fm, 2 Elsbeer- Abschnitte 0,35 fm, 2 rm Hainbucken-Rollen,

n w Hard: 36 Eichen-Abschnitte 35,98 fm, 17 Bucken- Abschnitte = 13,48 fm, 21 Hainbucken-Abschnilte = 8,00 fm, 1 Linden-Abschnitt 0,20 fm, 6 rm Hain- buchen-Rollen, 18 Kiefern-Aschnitte 10,71 fm, 2 Lärchen- Abschnitke 1,42 fm,

5. , , Häuserberg: 18 Elsdeer-Abschnitte 1,01 fm.

Nummerverzeichniffe werden je nach dem Verlangen angefertigt unb umsonst unb portofrei zugesanvt.

M (Obttheffen), den 2. Sebiuir Itoi. 1071

Dr. Dleffenbaeh,