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4.6.1901 Zweites Blatt
 
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Wir. 128 Zweites Blatt

181. Jahrgang

Dienstag 4. Im« 1901

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Adreflk für Depeicho», Anzeiger Steden.

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China.

Die 2. Division des 1. Geschwaders, bestehend aus S. M. LinienschiffenKurfürst Friedrich Wilhelm-,Brandenburg-, Weißenburg" undWörth", und S. M. kl. KreuzerHela" Chef Kontreadmiral Geißler hat am 1. Juni von Wusung aus die Heimreise angetreten und läuft zunächst Singapore an.

Nach Newyorker Meldungen wird in diplomatischen Kreisen Pekings die Ernennung des Generals Bryou zum Oberbefehlshaber der verbündeten Streitkräfte nach der Ab­reise WalderseeS erwartet.

Das Rote Kreuz hat an freiwilligen Geldspenden für die Hilfeleistung in China 1135754 Mk. eingenommen, da­von 60000 Mk. durch das deutsche Hilfskomitee für Ostasien. Verausgabt wurden etwas über 800000 Mk. Das Lazarett in Iangtsun ist jetzt aufgelöst worden. DaS Personal ist ans der Rückkehr begriffen. Die gesamten SanitätSeinricht- ungen bleiben in Peking zur Verfügung des deutschen Ge- sandschaftShauseS.

Die bedingungslose Annahme der Forderung der Mächte auf Zahlung einer Entschädigung von 450 Millionen TaelS durch die Chinesen hat unter den Gesandten in Peking große Befriedigung hervorgerufen. Es bleiben thatsächlich nur noch einige Fragen von geringer Bedeutung übrig, um die Verhandlungen vollständig zu Ende zu führen. Man er­wartet indessen, daß doch noch gewiffe Verzögerungen ein« treten können, mit Rücksicht auf die Räumung des Landes. Einige fremde Vertreter können nicht verstehen, wie China für die pünktliche Zahlung der Entschädigung zur Zufrieden­heit der Mächte Garantie leisten kann, wie es in der ge­meinsamen Note verlangt wird. Die Mehrzahl der Ge­sandten ist für Erhebung zehnprozentiger Seczölle und für Entnahme von fünf Millionen Taöls aus dem Fonds der Likin Abgaben. Hierdurch würden nach Zahlung der Zinsen für die bereits vorhandene auswärtige Schuld ctroa 23 Millionen Taöls übrig bleiben. Die fremden Vertreter würden hiermit einverstanden sein, wenn China die Likin-Abgaben für ausländische Waren abschaffen würde. Londoner Blätter melden aus Peking: Die Ge­sandten sprachen sich dahin aus, daß die Entschädigungsfrage erst geregelt werden müffe, bevor sie mit der chinesischen Behörde über irgend welche HandelSintereffen und diese be­treffende Abmachungen beraten könnten, da, wie sie voraus« sehen, die letzteren eine eingehende Prüfung erfordern. Li-Hung-Tschang veröffentlicht in den unruhigen Distrikten der mittleren Provinzen Befehle zur Unterdrückung aller Unruhen im dem Zeiträume von zwei Monaten und zur strengen Bestrafung aller Schnldigen. Der Vizekönig bezieht sich in seinen Befehlen auf die letzte Depesche des Feld- marschallS Grafen v. Waldersee, in der dieser betonte, wie wichtig eS sei, daß die Chinesen selbst schnell und energisch vorgehen.Reuter- telegraphiert aus Washington: Die Unterhandlungen der Gesandten in Peking, betreffend die Art und Weise, die Anleihe zn garantieren, dürften sich sehr schwierig gestalten. Den Vereinigten Staaten wird von Rußland und Frankreich nahegelegt, die Garantie international und gemeinsam zu machen, waS aber die Vereinigten Staaten entschieden ablehnen, indem sie die verfaffungSmäßigen Be schränkungen der Exekutive hervorheben. - Ferner wird über London aus Peking gemeldet: Die chinesischen Gou- verneure beraten mit den europäischen Verwaltungsorganen wegen der Uebergabe der Verwaltung Pekings. Sie drücken den Wunsch aus, fremde Soldaten als Polizeitruppe hier zu behalten, bis die chinesischen Truppen in die Stadt einrücken. Nach einer Depesche von der französischen Mission in der Westmongolei wird dort ein Angriff als nahe bevorstehend befürchtet. Prinz Tuan und einer seiner Verwandten, einer der ersten unter den mongolischen Prinzen, ständen an der Spitze des Aufstandes. Der französische Konsul in Schanghai habe der Mission zu Verteidigungszwecken durch Vermittelung des BizeköniaS von Kansu 2000 TaelS übersandt.

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Ausland.

Loudon, 2. Juni. DasReuter'sche Bureau- meldet aus Standerton vom 1. ds. MtS.: General Tobias Smut und Dewet, der Sekretär Louis Bothas, sind heute früh hier eingetroffen. Ueber ihre Mission verlautet nichts.

Madrid, 1. Juni. Ein Telegramm desJmparcial- auS Barcelona meldet: Der Generalkapitän und die Be­hörden erhielten eine Mitteilung aus dem Auslande über die Entdeckung eines anarchistischen Anschlages gegen den König und die Königin-Regentin. Die Mit­teilung besagt, daß die Verschworenen nach Barcelona und dann nach Madrid reisen würden.

Coruuua, 1. Juni. Bei einem Zusammenstöße der Gensdarmerie mit den Ausständigen am 31. Mai sind zwei Personen getötet worden; von den Verwundeten sind bis­her zwei Personen gestorben. Wie eS heißt, soll die Regier­ung, die mit der Haltung des Präfekten unzufrieden ist, be­absichtigen, ihn abzusetzen. Einige Vorsitzende von Arbeiter­vereinen wurden in Haft genommen. Mehrere Häuser von Arbeitern find mit Trauertuch bedeckt, das die Inschrift trägt:Den gestrigen Märtyrern-. Aerzte find den ganzen Tag beschäftigt, die Verwundeten, deren genaue Zahl noch nicht bekannt ist, zu pflegen.

Rom, 2. Juni. Aus Anlaß der Geburt der Prin­zessin wehen von den öffentlichen und sehr vielen privaten Gebäuden Fahnen. Die Glocke auf dem Kapitol läutete. Von den Forts wurden Salven abgegeben. In der Depu- tierkenkammer machten der Ministerpräsident Zanardelli und der Präsident der Deputiertenkammer dem. Hause von der Geburt der Prinzessin Mitteilung. Beide Ansprachen wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Die Kammer beschloß einstimmig, dem König und der Königin ihre Glückwünsche darzubringen und zum Zeichen der Freude die Sitzung auf­zuheben. Am Abend sand eine große Kundgebung des Volkes statt. Der Zug bewegte sich von Porta del popolo nach dem Kapitol, um den Bürgermeister zu bitten, dem König und der Königin die Gefühle der Stadt Rom aus Anlaß des freudigen Ereignisses auszudrücken. In allen Straßen hatten viele Gebäude, darunter auch die Botschafts­und Gesandtschaftspalais, geflaggt und illuminiert. Aus den Provinzen werden ebenfalls lebhafte Kundgebungen der Freude aus dem gleichen Anlaß gemeldet. Ein Amnestie-Erlaß ist ergangen für Vergehen auf dem Gebiete der Presse, für Duellvergehen, für Strafen aus Anlaß von Desertionen auf Handelsschiffen und für Verbrechen aus Anlaß der auf­rührerischen Bewegung im Jahre 1898, ausgenommen der Fälle von Mord. Endlich bezieht sich die Amnestie auf eine große Reihe von Uebertretungen auf straf- und zivilrecht­lichem Gebiete.

Heute morgen vor 8 Uhr erschien ein Kapuziner- vater, der Kaplan des Hospitals della Consolazione ist im Vorzimmer des Papstes und schrie wie besessen:Der Papst ist tot! Er wurde vergiftet!- DaS Gefolge des Papstes ersuchte ihn, ins Hospital zurückzugehen, er weigerte sich aber und schrie:Die Kapuzinerbrüder halten mich für den Papst und vergiften mich auch!- Zwei päpstliche GenS- darmen in Zivil brachten den Irrsinnigen ins Hospital zurück.

Wien, 1. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm bei namentlicher Abstimmung das Wafferstraßengesetz in dritter Lesung mit 198 gegen 46 Stimmen an.

Petersburg, 2. Juni. Laut Nachrichten authentischer Herkunft ist' die älteste Tochter des Zarenpaares am Typhus erkrankt ist. DaS erstgeborene Kind der Ehe des Kaisers Nikolaus und der Kaiserin Alexandra ist Großfürstin Olga, die am 3. November ihr fünftes Jahr vollendet hat. Bekannt ist, daß die junge Prinzessin im zartesten Alter die Eltern auf der ersten gemeinsamen Reise über BreSlau und Paris nach Darmstadt begleitet hatte.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 3. Juni 1901.

GV. Gießener Bolksbad. Im Mai wurden verabreicht 9800 Bäder gegen 6978 im April 1901 und 7895 tm

Deutsches Reich.

23er 1in, 2. Juni Nach bet Parade in Potsdam fand bei dem Kaiserpaar im Muschelsaal des Stadtschlosses eine Früh­stückstafel statt, an der die hohen Gäste mit ihrem Gefolge, die Prinzen und Prinzessinnen, die fremden Offrzrere, die Kommandeure, welche in der Parade gestanden hatten, teil- nahmen. Nach dem Essen begab sich das Kaiserpaar und seine Gäste nach dem Neuen Palais, wo die letzten Vor­bereitungen für die Wreise getroffen wurden. Um 4.45 Uhr gelangte das zahlreiche Gefolge der Königin auf der Wild- lortftation an und nahm in dem bereitstehenden Sonder- AUge Platz. Aus der nächsten Umgebung des Karserpaares landen sich einige Samen und Herren u. a. Oberhofmerster Frhr. v. Mirbach General Graf Hülsen-Haeseler ein. Prinz And Prinzessin Friedrich Leopold, der erstere in Husaren- iinifornt, die Prinzessin in lichtblauer Toilette, Prinz und Prinzessin Ernst von Sachfen-Altenburg, Prinzessin Alice teon Großbritannien und die Mitglieder der holländischen Gesellschaft betraten den Bahnsteig. Punkt 5 Uhr erschien der Kaiser in der Uniform der Leib-Garde-Husaren mit der

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Kaiserin, die ein lila Kostüm trug, und dem Kronprinzen. Wenige Augenblicke später rollten die Equipagen der nieder­ländischen Herrschaften aus den Gartenwegen des Neuen Palais. Königin Wilhelrnina in weißer Robe mit gleich­farbigem Umbang und Hütchen saß neben der Herzogin von Albany; oer Prinzgemahl, der die Uniform der Garoe- jäger trug, neben dem jugendlichen Herzog von Albany, Tie hohen Herrschaften wurden von dem spärlichen Publi­kum, das sich eingefunden hatte, achtungsvoll begrüßt. Der Abschied auf dem Bahnhof war kurz aber herzlich; der Kaiser küßte der Königin wiederholt die Hand. Bis der Zug seinen Blicken entfchiwunden war, stand der Kaiser salutierend auf dem Perron. Tas nächste Reiseziel des jungen Paares ist Rabensteinfels.

Ter Kaiser verlieh der Königin vonHolland den Luisenorden mit der Jahreszahl 1813/14 und dem Prinzen Heinrich derNiede rlande den Schiwarzen Adler-Orden, Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg erhielt das Großkreuz zum Roten Adler-Orden.

Aus Varzin wird gemeldet: Tie Leiche des Grafen Wilhelm Bismarck ist im Billardzimmer des Varziner Schlosses aufgebahrt worden. Je zwei Beamte der Herrschaft halten abwechselnd bei ihr die Leichenwache. Von Mit­gliedern der fürstlichen Familie traf noch Graf Rantzau gestern dort ein. Frau Gräfin Rantzau, die Schwester des Verstorbenen ist ebenso wie die Fürsttn Bismarck durch ihren Gesundheitszustand am Erscheinen verhindert. Beileidstele­gramme haben von fürstlichen Persönlichkeiten bisher der Kaiser, der Prinzregent von Braunschweig, der Landgraf von Hessen und die Großherzogin Wilhelmine von Mecklen­burg gesandt. Tie Königsberger Studentenschaft beabsichtigt, sich durch größere Abordnungen an den Beisetzungsfeierlich­keiten zu beteiligen. Das Telegramm des Kaisers an die Gräfin Bismarck lautet:

Ich bin tief erschüttert durch Ihre mir soeben zu- gehende Trauerkunde und eile. Ihnen meine aufrichtigste Teilnahme auszusprechen. Ten Verewigten im besten Mannesalter aus segensreicher Wirksamkeit, wenige Tage vor der Feier seines großen Vaters aus diesem Leben, entrissen zu sehen, betrübt mich sehr. Seine Tüchtigkeit, seine echte preußische Gesinnung, sein vornehmer Cha- rafter sichern dem Entschlafenen bei mir ein treues und dankbares Gedächtnis. Wilhelm."

Ter Kaiser hat genehmigt, daß in der Erteilung von Erlaubnisscheinen für den Besuch französischer Offiziere in den Reichslanden unter den not­wendigen Kautelen Erleichterungen eintreten.

Zu der am 4. d. Mts. in Berlin zusammentretenden zollpolitischen Konferenz wird besttmterrichteter Seite mitgeteilt, daß bei dieser Konferenz auch die Frage des Doppeltarifs für die Einfuhr landwirtschaftlicher Produkte zur eingehenden Besprechung gelangen wird.

Generalmajor Bonn al und sein militärischer Be­gleiter, Oberstleutnant Galtet, verließen heute mittag Berlin, um von Bonn aus eine Rheintour zu unternehmen und dann in ihre Heimat zurückzukehren. Gestern hat sich der Kaiser in überaus liebenswürdiger Weise von ihnen ver­abschiedet und ihnen unter herzlichem Händedruck eine glückliche Reise gewünscht.

Mit Genehmigung des Kaisers ist die infolge des Ablebens des Oberpräsidenten Grafen Wilhelm v. Bismarck verschobene Feier für die Enthüllung des Bismarck- Denkmals auf Sonntag den 16. Juni um 12 Uhr festgesetzt worden. _

DieBerl. N. Nachr." melden: Was den Ver- trauensbruch, bezüglich der Veröffentlichung des K a i s e r t o a st s vom 29. Mai, anbelangt, so erfahren wir authentisch, daß die Einleitung einer Untersuchung be­fohlen und bereits im Gange ift

Aus Hannover wird denBerl. Neuest. Nachr." be­achtet, daß Lord Roberts, der englische Feldmarschall, als Gast des Kaisers an den diesjährigen großen Ma- növern zwischen dem 1. und 17. Armeekorps bei Marien­burg und Danzig teilnehmen werde. Lord Roberts habe diesen Besuch der deutschen Manöver bereits öffentlich be­kannt gegeben; in seiner Begleitung werden sich noch zwei andere höhere englische Offiziere befinden. In denBerl. Reuest. Nachr." heißt es weiter: Es ist nicht das erste Mal, daß Roberts an den deutschen Herbstübungen teilnimmt. Nach seinen Erfolgen in Asien in den Jahren 1879 und 1880 kehrte Lord Roberts im Frühjahre 1881 nach England zurück und nahm im September jenes Jahres an den Manövern bei Hannover teil.

Dieser Tage feierte der Generalmajor z. D. von Kl üb er sein 50jähriges Militär-Tienstjubiläum. 1857 wurde er zur Bundestagsgesandtschaft in Frankfurt a. M. kommandiert und trat dann mit Otto v. Bismarck zur Ge­sandtschaft in Petersburg über. Er wurde 1873 Major, 1879 unter Beförderung zum Oberstleutnant Kommandeur des westfälischen Dragoner-Regiments Nr. 7, 1880 in gleicher Eigenschaft zum 1. Großh. Hessischen Dragoner-Regiment (Garde-Tragoner-Regiment) Nr. 23, 1883 zum Obersten be­fördert, wurde er 1885 zur Disposition gestellt und er­hielt 1890 den Charakter als Generalmajor.

TerReichsanz." veröffentlicht das Gesetz betr. die Handelsbeziehungen zum britischen Reiche und das Gesetz zur Abänderung des Gesetzes betr. das Flaggenrecht der Kauffahrteischiffe, beide vom 29. Mai.

Ter Minister der öffentlichen Arbeiten hat folgen­den Erlaß an die preuß. Eisenbahndirektionen ge­richtet:In einem zu meiner Kenntnis gekommenen Fcckle

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ist bei der Ausführung der durch den Etat für 1899 für einige Bearntenklassen genehmigten Besold ungsaufq besserung einem Rangiermeister mit Rücksicht auf chlechte Tienstführung diejenige Gehaltsaufbesserung ber­ußt worden, die auf ihn infolge anderweiter Festsetzung >er Gehaltssätze in den Altersstufen der Rangiermeister entfiel. Ties Verfahren ist unrichtig. Ta durch den Etat für 1899 die Gehaltsstufensätze für eine Reihe von Beamten- klussen anderweit festgesetzt worden sind, so mußten die Beamten in jedem Fall nach Maßgabe ihres Besoldungs- dienftulters in die neuen Gehaltsstufensätze übergeführt werden. Hierdurch wird die Befugnis der Behörden, aus disziplinären Gründen die mit dem Eintritt in eine höhere Altersstufe verbundene Gehaltsaufbesserung vorzuenthalten nicht berührt. Soweit im Einzelfalle von vorstehenden Grundsätzen abgewichen ist, bleibt das Gehalt der beteiligten Beamten anderweit zu regeln. Tanach vorbehaltene Ge­haltsbeträge sind nachzuzahlen.

GiehenerAnzeiger

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen