Ausgabe 
31.3.1900 Zweites Blatt
 
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gemacht werden.

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Nadel stämme 13,88 Eichen-Derbstangen haltend, Nadel-Derbstangen haltend, Nadel-Reisstangen

Sch. Arnold II

Marktftratze L8.

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0,40

2417 Der Vorstand.

abgegebenen Sruttier, der verkauften Derbrauchsrier, Zuchttabellm, Tabellen ü er dte Ausgabm, Zusammenstellung und dergl. Jeder Gtflü elzüchter sollte diese Buchführung benutz-n und einführen.

X. Einem allgemeinen und dringenden Bedürfnis kommen die soeben im Großh. Staatsverlag erschienenen amtlichen Handans- gaben verschiedener Teile de» nunmehrigen Rechtes entgegen. Es liegen drei solcher Bände vor, die in ganz praktischer Anordnung alles auf das betreffende Gebiet bezügliche (reichsgesetzliche und hessische Bestimmungen) zusammenfaffend geben, den Ueberblick ungemein er­leichtern und dadurch die Kenntnis sowie Handhabung der fraglichen Bestimmungen ungemein fördern werden. Die Umwälzung, die sich durch Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs und der vielen hierdurch nötig gewordenen anderweiten Vorschriften auf den verschiedensten Ge­bieten des Rechts vollzogen hat, ist eine so weitreichende und ein­schneidende, daß zur Bewältigung des Stoffes für Studium und Praxis Teilausgaben aller Art unter keinen Umständen entbehrt werden können. Erfreulicherweise ist mit Inkrafttreten des neuen Rechts das vorher bereits für dasselbe vorhandene Interesse des weiteren Publikums noch erheblich gesteigert worden und wird fürderhin weiterwachsen. Auch der Laie hat vielfach Veranlassung, sich mit den neuen Bestimmungen be­schäftigen und bekannt machen zu müssen. Gerade in dieser Richtung sind handliche Teilausgaben unbedingt von Nöten, und so werden die eingangs erwähnten amtlichen Ausgaben nicht nur den in Betracht kommenden Beamten ein unentbehrliches Hilfsmittel sein, sondern sicher auch bei vielen anderen bereitwillige Aufnahme, sowie Verwendung finden. Beispielsweise wird für Kaufleute und alle mit Geldgeschäften Befaßten die Kenntnis des auf den Dienst der Gerichtsvollzieher Bezüg­lichen von Wichtigkeit sein und die Verhältnisse der freiwilligen Gerichts­barkeit, sowie des Notariats können für jeden aktuell werden. Die Ausgaben dürfen deshalb auf einen großen Abnehmerfteis rechnen. Der eine Band umfaßt die das Notariat und die freiwillige Gerichtsbarkeit betreffenden Bestimmungen, die bezüglichen Reichsgesetze, Ausführungsgesetze, Dienstanweisung und Gebührenordnung für Notare und das Gesetz über den Urkundenstempel. In dem weitern Band ist alles auf das Grundbuchwesen bezügliche, die Grundbuchordnung nebst allen Ausführungsvorschriften vereinigt, während der dritte Band die den Dienst der Gerichtsvollzieher und das Zustcllungswesen regeln­den Bestimmungen, Gerichtsvollzieherordnung, Dienstanweisung und Gebührenordnung für dieselben, Verordnung über Zustellungen und Be­händigungen u. s. w. bietet.

Postalisches.

Vom 1. April ab beträgt auch im Verkehr mit O ester- reich-Ungarn sowie im Verkehr» mit den deutschen Schutz­gebieten und deutschen Kriegsschisfen im Auslande die Gewichts­grenze für einfache Briefe nicht mehr 15, sondern 20 Gramm. Im weiteren sind im Verkehr mit den deutschen Schutzgebieten Geschäftspapicre unter denselben Bedingungen wie im inneren Verkehr Deutschlands zulässig, das Meistgewicht ist indes auf 2 Kg. festgesetzt. Die Gebühr für Geschästspaprere von mehr als 1 bis 2 Kg. beträgt 60 Pfg. Aus Anlass der Einführung ermäßigter Taxen für d en Ortsverkehr werden vom 30. März ab Freimarken und Post­karten zu 2 Pfg. zum Verkauf kommen: diese Marken zu 2 Pfg. sind schiefergrau und gleichen in Bezug auf die Zeich­nung den allen Marken. Nach Räumung der noch vorhandenen alten Marken werben auch die 2 Psg.-Marken mit dem Ger­maniabild versehen. Die neuen Marken zu 1, 2, 3 und 5 Mk. werden nicht, wie bisher die 2 Mk.-Marken, ausschliesslich im Dienstbetrieb verwendet, sondern auch an das Publikum ver­kauft. Die Freimarke zu 1 Mk. ist rosa und zeigt die Abbil­dung des Reichspostamts, die zu 2 Mk. ist blau und zeigt zwei altgermanische Krieger, die zu 3 Mk. ist schieferviolett, trägt die Inschrift 1797. 22. März 1897, Bild: Enthüllung des Kaiser Wilhelms-Denkmals in Berlin, die zu 5 Mk. enthält in schwarzer Umrahmung das Markenbild, in duukelroter Farbe: die Darstellung der im Berliner Schlosse abgehaltenen Feier zur Erinnerung an die Neubegründung des Deutschen Reiches.

Eier-Abschlag!

Ia. frische Lier jum Lustrinken

per Stück 5</i Pfg.

Ortsgewerbevereiu.

Zu den in diesem Jahre seitens des hiesigen Ortsgewerbeverein» abzuhaltenden Gesellenprüfungen können Anmeldungen bei unserem Hauptlehrer, Herrn L. Traber, gemacht werden, woselbst auch etwaige Auskünfte bereitwilligst erteilt werden.

Erwünscht ist es, dass die Anmeldungen möglichst bald seitens der Herren Meister persönlich erfolgen, doch können dieselben auch schriftlich

Schiffsnachrichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.

Bremen, 28.März. sPer transatlantischenlTelegraph.) Der Doppelfchrauben - Schncllpostdampfer Friedrich der Große, Kapitän

M Eichel, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ffi gestern 1 Uhr nachmittags wohlbehalten in New-York angekommen.

Bremen, 28. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelfchrauben - Pofidampfer Köln, Kapitän H. BrunS, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 8 Uhr morgens roofol; bibalten jn Baltimore angekommen.

Kunst und Wissenschaft.

Wie», 27. März. Die Petition btr UniversitätSpro- fef(ore«, die sich gegen Gustav Klimts GemäldeDie Phan- liiie* richtet, hat bisher nur einen großen Erfolg gehabt: Seit der HNest bekannt geworden ist, laufen die Leute scharenweise in die Se- yjfton, deren Haus von früh bis spät überfüllt ist, und Tausende von Innen bekommen Klimts Bild zu sehen, denen es früher nie eingefallen wäre, in die Ausstellung zu gehen. Das Publikum hat überhaupt nahes Interesse für den Streit gezeigt, und wer wahrheitsliebend ist, md zugeben müssen, daß es zum weitaus größeren Teile gegen die notestierenden Professoren Stellung nimmt. Indessen regnet es Ju- laviews, da fast alle Protest-Professoren um ihre Gründe, die sie für die Ablehnung ins Treffen führen können, Befragt worden find. Rur Mnige (darunter der Professor der Geburtshilfe Dr. Chrobak) haben Mrgeben, daß sie an den nackten Figuren des Bildes Anstoß nehmen. W alle haben sich aber auf den falschen Standpunkt gestellt, daß sie in der Universität Hausherren seien und das Recht hätten, darüber zu entscheiden, was für Kunstwerke hereinkommen dürfen oder nicht. Nun sind aber die Professoren keineswegs Hausherren, sondern höchstens Sieter in der Universität, die Platz machen müssen, sobald ihre Zeit um ist; und in keinem einzigen BestallungSdekret dürfte etwas von Hausherrenrechten enthalten sein. Und es wäre sehr bedenklich, die künstlerische Ausschmückung der Universität von dem individuellen Ge­schmack einzelner abhängig zu machen; das muß wohl den Künstlern Anlassen bleiben, deren Geschmack denn doch zuverlässiger in künst- Iirischen Dingen ist. Das soll übrigens geschehen, wenn sich gegen die piotestierenden Hausherren eS sind jetzt etwa fünfzig fünfzig nbetf Hausherren der Universität erheben und für daS Bild eintreten? Ran kann doch nicht gut eine Abstimmung einleiten. Thatsächlich wirb ebenfalls in Profefforenfteisen eine Kundgebung für Klimt unb sein Bild geplant. Auch die Sezession selbst wird fich ihres ver- krhekten Mitgliedes annehmen und eine Kundgebung veranstalten.

Hotzversteigerung

im

Rnttkrohnnskuer (Stmtinbtwnlb.

Montag den 2. April, vor­mittags ;von 9 Uhr an, kommen in den Distrikten Mausberg und Wehr­

haft,

Buchen-, Eichen- u. Nadel- Knüppel,

Stück Buchen-Wellen,

Eichen- u. Nadel-Wellen, rm Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stockyolz,

Eichenstämme 39,83 fm haltend,

Holz zur Versteigerung:

rm Buchen- und Eichen-Scheit-

Angebote sind bis zum 3. April l. Js., abends 6 Uhr, an tach ein­zureichen.

Das Holz liegt im Distrikt Faber- stück, Gemeindewald von Salzböden.

Krofdorf, den 28. März 1900.

Der Bürgermeister. 2428 Lichtenthaeler.

Garantiert reinen Bienenhonig empfiehlt 2022

da- Depot des Oberh. Bienenzuchtvereins

Conrad Roth IL,

Wallthorstratze 5.

Mteratur.

»eft»§elr«chi. Noch vielfach herrscht die irrige Meinung ,>Rflaehud)t rentiere nicht". Um nun mit Erfolg dieser Meinung au begegnen, gießt es kein vorzüglicheres Mittel, als die Anfnotierung l>tt gelegten Eier, sowie der erfolgten Ausgaben. Von großem Werte, unb besonder« von Interesse eines jeden Geflügelzüchter« ist es, amrt derselbe von dem jährlichen Resultat seiner Zucht genau unter- tlälet ist und würde dies nur anregend zugunsten einer rationellen (Näaelzucht wirken. Diesen Erwägungen verdanken eine Anzahl Trd.llen ihrs Entstehung, welche im Auftrage des Verbände« der »buhesstschen Geflügelzucht-Vereine von dem Vorsitzenden desselben thim fahr bekannten Geflügelzüchter I. Knaup, Heldenbergen heraus- Mbrn worden fhib. Diese Tabellen find in einem stattlichen Hefte inltr dem TitelBuchführung der landwirtschaftlichen Geflügelzucht" der Verlag«buchhandlun« von H. May Nachfolger in Lauter- M erschienen und zum Preise von 60 Pfennig zu beziehen und fib sür zwei Zuchtstämme eingerichtet einfach und praktisch gehalten aab enthalten Listen zum Einträgen der täglich gelegten Eier, der

Verdingung.

Die zur Errichtung einet Mansarde Ms dem Verwaltungsgebäude der Machthofe» erforderlichen

Maurer-, Zimmer-, Dach­decker-, Schreiner- u. Weitz- biuderarbeite« sollen

ÄieaStag den 3. April l. Js., vormittags 11 Uhr,

ms dem Stadtbauamt öffentlich ver- Mg en werden.

plane, Arbeitsbeschreibung und Ndingungen liegen bei uns in Zimmer Ä. 6 zur Einficht offen, woselbst Äigebotsormulare erhältlich find.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Ließen, den 28. März 1900.

Das Stadtbauamt.

Schmandt. 2393

Mineralwasser.

Dem verehrten Publikum zur gefälligen Kenntnisnahme, daß ich außer dem von mir seither geführten

prima Tafelwasser

al«: chertrudis, Setzer, Aömer, Germania, Ludwigs und Schwak- heimer, auch sämtliche medicmische Wasser auf Lager führe und empfehle hiervon besonders Köuigl. Selters, Emser Krähucheu, Aachiuger, Marienbader Kreuzbrrruuerr, Wildunger Helenen Quelle, Saxlehvers Bitterwasser, Huniadl Janos, Karlsbader Mühl und Schloß it a. m.

Da ich sämtliche Wasser nur in Waggonladungen beziehe, bin ich in der Lage, die billigsten Preise notieren zu können und halte mich bei Be­darf bestens empfohlen.

1619 Mineralwasser- und Kohlensänre-Haudlnng

J. Weisel, Simnenstrüßk 6.

FeiOs Saurrkrnut

empfiehlt tu8 C. Roth II.

in solchem Masse wie ich. Es gab auch damals schon auf dem ßwii'te der auswärtigen Politik sagen wir autokratische Miss- ari fe die, namentlich in unserem Verhältnis zu Russland, llnrdezu alle Erfolge in Frage stellten, die unsere, Politik seit ^rzehnten erlangt hatte." Ter Fürst gab mir hierüber unter Kni Siegel der Verschwiegenheit nähere Einzelheiten.Sie Annen also", fuhr er fort,derVermutung" Ausdruck geben, b»fi mein sogenanntesEntlassungsgesuch" im Gegenteil eine sehr nüÄdrückliche Begründung der Notwendigkeit meines ferneren Schleidens im Amt enthalten habe, und dass ich angesichts einer verhängnisvollen Wendung der deutschen Geschichte, falls Widers entschieden wurde wohl auch mit aller der Kraft an (rrjörung vnb Beredsamkeit, die ich etwa besitze, meine Heber» -puning begründet haben werde."

Die weiteren Aussprachen Bismarcks über diesen erschüttern- fcn weltgeschichtlichen Vorgang waren mehr persönlicher Natur sind nicht mitteilbar. Daun hielt er inne und reichte mir die- Kad zum Abschied, geleitete mich auch freundlich bis zur Schwelle seines Hauses. Ich war tief ergriffen von der Größe der Stunde, Vie der gewaltige Mann mir vergönnt hatte, dankte ihm aufs innigste für seine Güte und nahm Abschied.

Aus Wiedersehen!" sagte er herzlich beim Scheiden.

Tas Wort sollte nicht in Erfüllung gehen."

Knaben Handarbeit.

Sonntag de« 1. April, von vormittags 11 bis nach­mittags 2 Uhr. soll in dem Konferenzzimmer der Stadtknabenschule eine Ausstellung der von den Schülern im diesjährigen Unterrichts­kursus für erziehliche Knaben hindarbeit gefertigten Gegeustände stattfinden, zu welcher wir hiermit einladeu.

Gießen, den 28. März 1900. 2414

Gnauth, Oberbürgermeister. Hahn, Oberlehrer.

Cervelatwurst feinste Gothaer, haltbare Winter- wäre, empfiehlt _ 2312

Emil Fischbach.

Täglich von morgens 7 Uhr bis abends 10 Uhr 2127

frische, warme Aleischwurst

k Pfund 40 Pfennig.

Neuenweg 83.

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General den Er Bezugs nrfitet batte", IÖQB ich nacfi . nusgkhen lin,. Üt bitten miiiie < eme ©eiPifeJ ö, wenn ich ueü; E von mii^r aum ein mi- P; * Mejr W. ?fr Sc- inem Micha» ;Jenen feiner i ichr J-flufMn /i!t! - h Tür to mS h bafjnfttoiihmwi, v, er Mm wrtw 'n SttÜka in tm i bei ll Mz t ail ömtaVv. Öl mit btt NM Wyiüch W \ tbniianbtn nNln itroenbigkit bti ne sie bann noch c r, ohne ben stüisd ' Stiftt unb Ser n feint; wie ab ig W-X vnM' Matz w bttfc k xM echendei je i^tutg zn untere t tznWWe beiit

erschien brr M/S urzleryM «il «w ischiebrzisMm.n^ ieselbe noch M m» .er bestimmten Ä?) iajeftüt geg* t ig unbschön je» ie schriftliche Hb erhalb wenig« -c : Herrn Lucar ite Absetzung" abesiivM ts richte tisters JgMt * her GeW F ne entiaiW fi*u' Srfireibm

te mein' E tblid) bafut,. tigt x* ia äußerte,^,, > manjnn -. >n, daß ' Neujahr i»'' [§ der E. daß ilt Entlaßt tr ernst i? veröffe^^

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W.L; nC ,nnb

Wetterbericht. Die Lustdruckvertcilung gestaltet sich andauernd ungünstig. Während nämlich über West- und Zentral-Europa das Barometer gestiegen ist, lagert über dem Mittclmeer eine Depression und ist dortselbfl sogar noch eine weitere Abnahme der Barometerstände zu verzeichnen. Demgemäß bestehen über dem Gebirge zrem- lick) beträchtliche von Norden nach Süden gerichtete Gra­dienten, wodurch für das Alpenvorland andauernd trübes Wetter mit Niederschlägen bedingt ist. Am Südfuße des Gebirges herrscht unter Föhn-Einfluß wolkenloser Himmel. Auch im übrigen Süddeutschland ist unter der Einwirkung des relativ hohetr Barometerstandes teilweise Aufklärung eingetreten. Tie Temperaturen liegen fortgesetzt tief. Vor­aussichtliche Witterung: Im Norden wechselnde Bewöl­kung, im Süden noch »völlig bis trüb mit zeitweisen Nieder- schlägen. Allgemein kühl._____________________________

In seinen Lebenserinnerungen führt der berühmte Heidelberger Professor Kußmaul, indem er die Anw-ndung des kalten Wassers zur Abhärtung kräftig anpreist, aus, daß jeder seinen Eltern danken sollte, wenn sie ihm eine kräftigende, abhärtende Erziehung haben angedeihen lassen. In der Thal können in diesem Punkte die Ettern an den Kindern viel sündigen, anstatt ihnen durch eine vernünftige Strenge Wohlthaten zu erweisen, die sür das ganze spätere Leben von größter Wichtigkeit find. Hierher gehört auch, daß man den Kindern keine alkoholhaltigen und aufregenden Getränke giebt, welche ihrem noch zarten Organismus schaden. Die Kinder brauchen keinen Wein, kein Bier und auch nicht den aufregenden Bohnenkaffee. Für diese ist ein gesunde« Getränk Kathreiner's Malzkaffee, den man mit einem ent­sprechenden Milchzusatz getrost dem Säugling geben kann, (weil es so oft vorkommt, daß Kinder die reine Milch nicht mehr trinken mögen.) Pfarrer Kneipp, dec den Bohnenkaffee einen Vergifter der Menschheit nennt, hat auf diesen gesunden Kaffee-Ersatz für Kinder besonders hin­gewiesen und empfiehlt, wenn man ein übriges thun will, statt Zucker guten Honig als Süßstoff zu verwenden. Damit das Publikum auch sicher ist, den richtigen Kathreiner's Malzkaffee zu erhalten, sei bemerft, daß dieser nur in Packeten mit dem Bilde des Prälaten Kneipp ali Schutzmarke verkauft wird.___________________________

Der Stolz jeder Hattsfrau ist wohlalles blitz und blank zu haben". Von größter Bedeutung für die Hausfrau sind daher die Putz­mittel. Es ist aber nicht leicht unter den vielen Produkten, welche an­gepriesen werden, das praktischste und vorteilhafteste heraus zu wählen. Von einem Putzmittel wird verlangt,ohne große Mühe schnell und sicher den Metallgegenständen einen schön anhaltenden Glanz zu ver» leihen". Vor allen Dingen darf ein Produkt, das im Haushalt ver­wendet werden soll, nicht giftig fein. Außerdem darf dasselbe aus den Putzflächen keine Schrammen machen, sowie die Putzkraft niemals ver­lieren. Alle diese Vorzüge verbürgt der von der bekannten chemischen Fabrik von Fritz Schulz jun., im Jahre 1893 erfundene Globus-Pntz- Extrakt. Derselbe ist laut Gutachten von drei gerichtlich vereideten Chemikern absolut frei von allen schädlichen Substanzen, schmiert nicht wie Putzpomade, erzeugt mühelos und rasch einen prachtvollen Glanz, der allen Gegenständen aus Gold, Silber, Kupfer, Nickel, Messing rc. ein überaus vorteilhaftes, wie neues Aussehen gibt. DerGlobus- Putz-Exftakt" hat sich wegen seiner hervorragenden Güte überall zur vollen Zufriedenheit eingeführt, was der von Jahr zu Jahr stets steigende Umsatz am besten zeigt. Die jetzige Fabrikation beträgt ca. 200.000 Dosen täglich, wozu die Blechdosen, Kartonnagen und Kisten auch in eigener Fabrik hergestellt werden. Dieser kolossale Absatz in GlobuS- Putz> Extrakt ist hauptsächlich durch die Verwendung der besten Roh­materialien erreicht worden. Der Hauptbestandteil, di« ächte Kieselkreide wird m eigenen Bergwerken bei Herren Schulz u. Philipp (Inhaber der Firma Fritz Schulz jun.) gewonnen und in der dazu gehörigen Dampf- schlämmerei, die mit allen der Neuzeit entsprechenden Maschinen einge­richtet ist, zur größten Feinhett vorgearbeitet. Globus-Putz-Extrakt ist mehrfach prämiiert worden und ist in allen Kolonialwaren-, Drogen-, Eisen- unb dergl. Handlungen in Dosen zu 10 Pfg. u. 25 Pfg. erhältlich. Nur ächt mit SchutzmarkeGlobus im roten Querstreifen" und Firma Fritz Schulz jun., Leipzig".

haltend.

Die Versteigerung beginnt in dem Distrikt Wehrholz und kommt das L-tamm- und Stangenholz zuerst zur Versteigerung.

Rulterrhausen, 29. Mär, 1900. Großh. Büraermeisterei RutierLhausen.

Rlintet. 2426

"Mrverkauf.

Die Gemeinde Salzböden hat 112 Fichtenstämme III. und IV. Kl. = 48,06 fm, 20 Fichten-Stangen I, 10 Stangen II. und 10 Stangen in. Kl. zusammen 2,7 fm zu ver­kaufen.

Unter dem Rindviehbestande der Sitae Ad. Schäfer zu Kiuzeu- d-kh ist die Maul- «ud Klaueu- Leuche amtlich festgestellt worden.

Tehöftsperre ist angeordnet.

Krofdorf, den 28. März 1900.

Der Bürgermeister. 2427 Lichtenthaeler.

Der Ausbau des Weges von Lsteuhofeu nach Münchholz- staaße»^ soll vergeben werden und büLlift sich der Kostenanschlag auf 900 Mark. Offerten find an mich bit -um 10. April l. Js. ein- Michen. Der Kostenanschlag liegt Em tont Gemeindevorsteher in Duten- forni zur Einsicht offen.

Rroftorf, den 27. März 1900.

Der Bürgermeister. 2429 Lichtenthaeler.