Ausgabe 
31.1.1900 Erstes Blatt
 
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Gefangenen werden nach dem Hauptlager gesandt. Der Kampf dauert fort.

.Sauren(?o Marques, 29. Januar. Aus dem Buren» lager bei Modderspruit in der Nähe von Ladysmith wird unter dem 25. Januar gemeldet: Die Zahl der Toten, die die Engländer gestern ckuf dem Schlacht­felde zurückließen, beträgt 1500.

Der 24. Januar war der Tag, an welchem General Warren denSpionskop", wie Buller meldete, trotz schwerer Bedrängnis durch die Buren und beträchtlicher Verluste hielt". Rechnet man zu den 1500 Toten (die Zahl findet sich in zwei Telegrammen von verschiedenen Tagen) nnd 150 Gefangenen noch etwa 2000 Verwundete was noch niedrig gegriffen ist so kommt man auf einen Gesamtverlust von 3650 Mann, vorausgesetzt, daß die Nach­richten aus burischer Quelle genau und unter den Toten die garnicht erwähnten Verwundeten nicht inbegriffen sind. Ob die Engländer auf dem in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag bewerkstelligten Rückzüge noch Abgänge gehabt haben, ist auch heute nicht klar. Buller sagt zwar: Die Streitkräfte Warren's waren am 27. Januar südlich des Tugela ohne Verlust auch nur eines Mannes zusammen­gezogen, aber diese Bemerkung scheint sich doch lediglich auf den Rückgang über den Fluß zu beziehen. Unklar bleibt ferner, ob General Lyttleton am 24. Januar am Spionskop mitgekämpft, oder nördlich von Potgieters Drift ein Gefecht zu bestehen gehabt hat. Das Kriegsamt meldet das erstere, während eine soeben angelangte Depesche des Reuter'schen Bureaus besagt, die Angabe des Kriegsamts sei unrichtig, es sei vielmehr Lyttleton's Brigade ge­wesen , welche innerhalb zweier Stunden unter heftigem Feuer benSpionskop gestürmt" habe, was am Dienstag, dem 23. Januar, geschehen sein muß. Behält das Kriegsamt Recht, so erhöht sich die Gesamt­summe der Verluste von 210 also auf 3860 Mann. Be­denkt man nun, daß General Warren nach Abrechnung der Kavallerieabteilung Lord Dundonalds (1200 Mann), welche nördlich nach Akton Homes vorgerückt war und ver­schwunden ist, sowie nach Abrechnung von etwa 4000 Mann, welche seine linke Flanke deckten, ungefähr 6800 Mann ins Feuer führen konnte, so wäre Warren's Korps in furcht­barster Weise decimiert und fast aufgerieben worden.

Daß die Verlustangaben nicht in der offiziellen Mel­dung Buller's enthalten sind, darf bei der ernormen Höhe derselben nicht Wunder nehmen. Das Kriegsamt zieht es vor, die Hiobspost lieber durch die Vermittelung des Reuter'schen Bureaus aus den Burenlagern am Tugela und bei Ladysmith bekannt werden zu lassen.

Unbegreiflich bleibt, daß das Kriegsamt bis heute noch nicht weiß, wo Lyttleton am 23. gestanden und ob an diesem Tage auch das Zentrum Buller's nördlich von Potgieters Drift engagiert gewesen ist, unbegreiflich ferner, daß der nach der rötlichen Verwundung General Woodgate's die Führung am Spionskop übernehmende Offizier eigenmächtig beschloß, die Stellung aufzugeben und die Truppen am 25. früh zurückzog. Man kann sich die Situation nur so zu­recht legen, daß dieser Offizier nicht mehr imstande war, sich mit General Warren, dem Höchstkommandierenden des .linken englischen Flügels, speziell bei der Spionskopaktion, ins Benehmen zu setzen und gezwungen war, Hals über Kopf zu fliehen.

Die Stimmung in Loudon nach der Katastrophe am Tugela schildern folgende Tele­gramme :

London, 29. Januar. Die gesamte Presse erkennt das vollständige Fehlschlagen des Natal-Feld­zuges an und bezeichnet die Lage Ladysmiths als hoffnungslos, wartet aber den Rat General Roberts' und die Entscheidung der Regierung vertrauensvoll ab, ob Buller weitere Verstärkungen zu senden seien oder der Rückzug aus Natal und die Konzentrierung der Truppen gegen den Orangefluß ausgesprochen wird. Niemand spricht vom Friedensschluß.

London, 29. Januar. DieTimes" schreiben, Ge­neral Roberts müsse sich entscheiden, ob es möglich und klug, sei, weitere Versuche zur Befreiung Lady­smiths zu unternehmen. Es sei wahrscheinlich, daß man früher oder später von beispiellosen Ka­tastrophen erfahre. Zu vergleichen sei nur die Ka­tastrophe der Uebergabe von Aorktown an die Amerikaner. DieTimes" raten der Regierung, für eine möglichst beschleunigte Absendung von 50 000 Mann Sorge zu tragen und Schritts zu thun, weitere 50 000 Mann, die erforderlich seien, zu entsenden. DieMorning Post" sagt, die ersten Erfordernisse der jetzigen Lage seien die sofortige Instandsetzung der Marine für alle Fälle, die Mobilmachung der Miliz und die Einberufung der Freiwilligen. Die Nation verlasse sich bezüglich der Verhinderung der Intervention von Außen auf die Marine.

Aus diesen Zeitungsstimmen geht hervor, daß die öffentliche Meinung in England die Niederlage Buller's als ein für den ganzen Krieg epochales Ereignis bewertet und dafür hält, daß der Schlag weit vernichtender war, als das Kriegsamt zugestehen will. Sie ahnt, daß die Entscheidungsstunde schon geschlagen, daß der ganze Krieg für England so gut wie verloren ist. *

London, 29. Januar. Bullers Depesche übte hier eine erschütternde Wirkung. Die Blätter leugnen nicht, daß die Lage durch den Rückzug über den Tugela eine sehr kritische geworden sei. DieTimes" schreibt, die am sorgfältigsten geplante und ausgeführte Bewegung des Feldzuges sei gänzlich gescheitert. Der Rückzug über den Tugela müffe als Beweis dafür gelten, daß ein weiterer Versuch, Ladysmith zu entsetzen, vor der Hand nicht geplant sei, und so werde mau denn über kurz oder lang von einer Katastrophe hören, die, abgesehen von

der Kapitulation von Yorktown im Jahre 1781 fast ohne Bei­spiel in der Geschichte Englands dasteheu werde Sodann be­tont das Blatt die Notwendigkeit baldiger Entsendung von 50 000 Manu Truppen nach dem Kriegsschauplätze, und gleich­zeitig müßten Vorkehrungen für e neu Nachschub von einer weiteren ebenso großen Truppenzahl getroffen werden. Nicht nur die unmittelbaren Ziele des Krieges, sondern das Ansehen und die Stellung Großbritanniens in den Augen der Welt und der Kolonieen ständen auf dem Spiele.Morning Post" sagt, die Lage erheische nicht nur Mobilisierung der Miliz und Heranziehung der Freiwilligen zum aktiven Dienste, sondern Flottenrüstungen, um einer Einmischung von außen vorzubeugen. Daily News" sehen die einzige Aussicht auf Entsatz von Lady­smith in einem Vorstoß auf Bloemfontein. Andere Blätter raten, Ladysmith seinem Schicksal zu überlaffen und unver­züglich den ursprünglichen Feldzugsplan, der iu dem Vorstoß nach dem Oranjestaat bestand, wieder aufzunehmen. Englands Herrschaft in Südafrika müffe unbedingt wiederhergestellt werden, koste es, was es wolle.

London, 29. Januar. DerManch. Guard." bringt eine neuere Meldung aus Spearmans Camp, wonach es es sich herausstellt, daß die Engländer den Spionkop bei Nacht und Nebel erobert haben, sich jedoch nach einigen Stunden, sobald die Sonne aufge­gangen, unter großen Verlusten zurückziehen mußten.

Telegramme desGietzeuer Anzeiger".

London, 30. Januar. DieTimes veröffentlicht ein Telegramm aus Lorenzo Marquez vom27. d., wonach das Organ der Buren-Regierung, dieStandard und Diggers News" in einer Note betreffend den Austausch von Kriegsgefangenen berichtet, daß Transvaal keinen Unterschied zwischen Rebellen der Kapkolonie und den Buren mache. Oberst Gurko, der russische Militärattachee, ist in Prätoria eingetroffen. Weiter dementiert das Blatt das Gerücht, nach welchem die englischen Bewohner Transvaals Befehl erhalten haben, das repu­blikanische Gebiet zu verlassen. Präsident Krüger habe den englischen Gefangenen mitteilen lassen, daß, wenn die Lebensmittel in Transvaal auf die Neige gehen sollten, sie das Schicksal der Buren teilen müßten.

Loudon, 30. Januar. Die meisten Blätter sehen die Uebergabe von Ladysmith voraus.Daily Mail" ist der Ansicht, daß es nur ein Mittel gebe, den Feldzug zu be­enden, nämlich die Absendung von zwei neuen Armeekorps zu je 50 000 Mann. Das Blatt gibt zu, daß zur Ver­wirklichung dieses Vorhabens die Aushebung eingeführt werden müsse. Das Blatt erwähnt als Beispiel die Ver­einigten Staaten von Nordamerika während des Seccessio- nisten-Krieges.Morning Post" glaubt, daß die einfache Verdoppelung der Truppen die Frage nicht lösen werde und meint weiter, wenn nicht eine wesentliche Veränderung der militärischen Taktik Englands eintrete, England das Schicksal Spaniens auf Kuba erleiden werde.Morning Leader" sieht ebenfalls die Aufgabe von Ladysmith voraus.

Loudon, 30. Januar. Aus Kimberley wird unterm 26. per Heliograph gemeldet: Die Beschießung dauert fort, obwohl sie gestern bedeutend an Heftigkeit nachge­lassen hat. In der vergangenen Nacht ist das Feuer wieder stärker geworden und war nicht gegen die Befestigungwerke gerichtet, sondern gegen die Wohnhäuser. 145 Geschosse wurden zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens in die Stadt geworfen. Sämtliche Geschosse sind Fabri­kate des Transvaal st aale s.

London, 30. Januar. In hiesigen diplomatischen Kreisen wird behauptet, England werde sich, wenn alle anderen Pl^r, die Buren zu bezwingen, erfolglos sein sollten, der Delagoa Bai bemächtigen und von dort aus in Transvaal eiudringeu.

Loudon, 30. Januar. Aus Lorenzo Marquez wird von Blömfontcin gemeldet, daß aus Furcht vor einem Einfall der Basutos zahlreiche Bürger den Oranje Freistaat verlassen und sich nach Transvaal ge­flüchtet haben. Sämtliche Staatspapiere des Oranje- Freistaates sind ebenfalls von Prätoria nach Johannesburg gebracht worden.

Deutsches Keich.

Berlin, 29. Januar. Der Kaiser arbeitete heute vor­mittag in Primkenau allein und unternahm dann einen Spaziergang. Der Kaiser und die Kaiserin gedenken heute nachmittag 5 Uhr nach Berlin abzureisen.

Nach einer Meldung aus Hildesheim erklärte Abg. Frhr. v. Hodenberge in einer Versammlung, daß die Welfen strikte gegen die Flottenvorlage seien.

Als zweite Sommerresidenz des Kron­prinzen scheint das kronprinzliche Schloß in Oels ausersehen zu sein: Wie von dort gemeldet wird, soll das Schloß im Sommer vollständig um- und ausgebaut werden.

Da mit Rücksicht auf die am königlichen Hofe herrschende tiefe Trauer jede persönliche Beglückwünschung des Kaisers zu seinem Geburtstage ausgeschloffen war, so hat, derNordd. Allg. Ztg." zufolge, der Reichskanzler Fürst Hohenlohe diesmal auf schriftlichem Wege seine Glückwünsche übermittelt. Der Kaiser dankte dafür umgehend in den huldvollsten Worten und gab dabei gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck, baß auch in dem neuen Lebensjahre ihm die treue Mitarbeit des Fürsten zum Heile des Vaterlandes in ungeschwächter Kraft er­halten bleibe.

Die erste Beratung der Flottenvorlage wird nach den nunmehrigen Dispositionen für Donners­tag den 8. Februar auf die Tagesordnung des Reichs­tages gesetzt worden.

DerNat. Ztg." zufolge wird die Rede, welche Präsident Graf Ballestrem am Geburtstage des Kaisers bei

der Reichstagsfeier hielt, als ein Anzeichen dafür betrachtet daß mindestens ein erheblicher Teil des Zen­trums der Flottenverstärkung geneigt sei.

lieber die Erkrankung des Abgeordneten Dr. Lieber berichtet dieGermania": Abgeordneter Dr. Lieber ist seit einigen Tagen an einem schmerzhaften Magenübel erkrankt. Sein Zustand war vorgestern sehr besorgniserregend. Seit gestern ist aber eine entschiedene Besserung eingetreten. Die Besserung hat auch im Laufe des heutigen Tages an­gehalten und erfreuliche Fortschritte gemacht.

Weimar, 29. Januar. Der Landtag beriet heute in erster Lesung die Vorlage, betr. die G ehaltserhöhung sämtlicher Staatsbeamten. Staatsminifter Rothe befürwortete warm die Vorlage, deren Durchführung möglich sei ohne Steuererhöhung.

Ausland.

Wien, 29. Januar. DieNeue Fr. Pr." publiziert ein Interview ihres Berliner Korrespondenten mit Dr. Leyds. Letzterer giebt zu, mit dem Grafen Bülow den Krieg betreffende Fragen besprochen zu haben, be­dauert jedoch, Näheres darüber nicht mit teilen zu können. Vom Kriege will Dr. Leyds nichts wissen; er erklärte nur:Uns geht es gut, wir können eS aushalten."

Nom, 29. Januar. Hier cirkulieren Gerüchte von der unmittelbar bevor st ehendenLandungenglischer Truppen in der Delagoabai.

Lokales und Urmmyielles.

** Stadttheater. Auf die morgen Mittwoch statt­findende Volksvorstelung:Iphigenie auf Tauris" machen wir nochmals aufmerksam. Donnerstag den 1. Februar gastiert Fräulein Clara Drucker alsIsa­belle" in dem Sardou'schen Schauspiel:Der Fall Clomenceau". Die Künstlerin ist bereits hier eingetroffen, um an den Proben teilzunehmen. Als zweite Gastrolle (Freitag) hat sich Fräulein Drucker denPariser Taugenichts" gewählt.

* Vortrag Westmark. (Vornotiz.) Im Laufe der nächsten Woche wird der Afrikareisende Oberleut­nant a. D. West mark dahier einen Vortrag halten. Ueber Weftmarks Vorträge schreiben unter anderen die Münch. Neuesten Nachr.":Im katholischen Kasino hielt vor einem zahlreichen Auditorium der Afrikareisende Th. Westmark einen ebenso interessanten als stilistisch vollendeten Vortrag über seinen Aufenthalt in Afrika." Wests. M ":Man hatte wohl erwartet, daß die Aus­führungen des bekannten Weltreisenden höchst intereffant werden würden, aber auf einen so dem Inhalt und der Form nach herrlichen Vortrag war man doch nicht gefaßt. Die mit jugendlichem Feuer vorgetragene Rede ergriff sicherlich jeden Zuhörer."

** (Deutscher Flotteuvereiu) Der ProvinzialAusschuß der Provinz Oberhessen vom Deuschen Flottenverein ladet für morgen (Mittwoch) abend 8>/z Uhr nach Stein- Garten zu einem Vortrage des Herrn Marinepfarrer a. D. Heims überdie Flottenfrage" ein. Das große Interesse, welches alle Kreise des deutschen Volke- gegenwärtig für diese brennende Frage hegen, dürfte auch dem in Aussicht stehenden Vortrage ein volles Haus sichern. Das Nähere besagen die Plakate.

* Am Sonntagabend feierte der evangelische Arbeiter­verein dahier in Steins Garten Kaisers Geburtstag. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und alles Dar­gebotene zeigte, wie im Verein ein frisches, fröhliches Leben pulsiert. Den Mittelpunkt und Höhepunkt des Abends bildete die von Herrn Pfarrer Schlosser gehaltene Fest­rede, die in freimütiger, packender und begeisternder Weise, von hoher Beisterung getragen und unter großen Gesichts­punkten ein bedeutsames Stück Weltgeschichte an unserem Auge vorüberziehen ließ und Kaiser und Reich feierte. Sie klang aus in ein jubelnd aufgenommenes Hoch. Die Festrede war umrahmt von einem Prolog und einem Epilog, die beide das kleine Töchterchen des zweiten Vorsitzenden, Herrn Ritsert in anmutiger und unbefangener Weise vortrug, von warmen, herzlichen Be- grüßungs- und Schlußworten des Vorsitzenden, Herrn Pfarrer Dr. Grein, sowie von sehr schön und präzis vor- J getragenen Gesängen des gemischten Chors. Auch das FestspielKaisers Geburtstag" und das LustspielDer verkannte Elsässer" fanden reichen, verdienten Beifall ebenso wie die Deklamationen des Herrn Schufst. Allen Mit- wirkenden, insbesondere dem zweiten Vorsitzenden, Herrn Ritsert, sprach Herr Pfarrer Grein zum Schluß den wohlverdienten Dank des Vereins aus. Möge der evangelische Arbeiterverein auch fernerhin evangelisches Christentum und Patriotismus pflegen!

" Polizeibericht. In einem hiesigen Hotel kam vor einigen Tagen einem Kellner fein Portemonnaie mit 76 Mark Inhalt abhanden. Alle Nachforschungen nach dem Verbleib desselben waren erfolglos. Nachdem der Polizei hiervon Anzeige erstattet und Nachforschungen an- ; gestellt wurden, fand sich daS Portemonnaie samt seinem I ganzen Inhalt auf einem Klosett vor.

»* Die Ziehungsliste der Geflügel-Ausstellung erscheint in der morgigen Nummer.

Neustadt a. M., 29. Januar. Hier wurde die Leiche eines jungen Mannes gelänbet, bei welchem j 65 Mk. an barem Gelde, eine goldene Taschenuhr und mehrere Revolverpatronen gesunden wurden. Man vermutet in dem jungen Mann einen Studenten der evangelischen Theologie namens Kunz aus Königsfeld in Baden. Der­selbe scheint sich am Ufer erschossen zu haben und hieraus ins Wasser gestürzt zu sein.

Mainz, 29. Januar. (Groß feuer.) Gestern nach­mittag gegen dreiviertel fünf Uhr ertönte die Feuerglocke.

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