Ausgabe 
30.12.1900 Erstes Blatt
 
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lische Prospektoren würden von der deutschen Regierung auf deutsches Gebiet herzlich ein- grladen, große Konzessionen für Eisenbahnen und Aehn- liches seien schon gewährt worden. Es wurde ein herz­liches DankeSvotum für die deutsche Verwaltung angenommen.

Ks ist höchste Zeit zur Kruerrerrrr-g der AostvchlLuug!

Aus Stadt und Land.

Gießen, 29. Dezember 1900.

* Hessische Landes-Lotterie. In der heute stattgehabten Ziehung fielen 1 Gewinn von» 10 000 Mk. auf Nr. 21145, 1 Gewinn von 3000 Mk. auf Nr. 192, 5 Gewinne L 2000 Mk. auf Nr. 2374, 15168, 15203, 16464, 17749, 9 Gewinne ä 1000 Mk. auf Nr. 3765, 8752, 13648, 14162, 15147, 23053, 23564, 24800, 31987, 12 Gewinne A 5OO Mk. auf Nr. 2061, 7777, 13694, 14290, 18955, 20739, 22620, 23288, 25580, 26949, 31109, 32086. (Ohne Gewähr.) Im Gewinnrad verbleiben: 1 Gewinn von 30 000 Mk., 1 von 15 000, 1 von 12 000, 1 von 4000 und 2 Gewinne ä 3000 Mk. Die Prämie von 400 000 Mk. fällt demnach auf den Gewinn von30 000Mk. Nächste Ziehung Montag den 31. Dezember.

♦♦ Volkszählung. Im Kreis Gießen (Stadt und Land) wurden im Jahre 1895 gezählt 77 386, am 1. De­zember 1900 81508 Einwohner.

** Vorstellungen mit dem Riesentheatrophou .,Celeste" von der Pariser Weltausstellung, deminteressantesten phonographischen Werke der Gegenwart", finden heute und morgen (Samstag und Sonntag) Abend in Steins Saalbau statt. Man wird dort u. a. Konzertstücke von Frankfurter Musikvereinigungen sowie gesangliche Vorträge von der ersten | Opernsängerin an der komischen Oper in Paris, Marie | Voye und von der auch den Gießener Musikfreunden wohl­bekannten Opernsängerin Jenny Fischer in Frankfurt, ferner j humoristische und instrumentale Solovorträge von Frank- i furter Künstlern durch phonographische Vermittelung zu hören bekommen.

** Weihnachtsfeier des Turnvereins ge­gründet 1864. Selten war eine Festlichkeit des Turn­vereins besser besucht, als die am zweiten Weihnachts­feiertag, mit der die Einweihung der neuen Theater­bühne verbunden war. War doch der sehr geräumige und durch den Anbau bedeutend vergrößerte Raum der Turnhalle bis auf den letzten Platz besetzt. Ter Anbau bewährte sich so aufs Beste, da ohne ihn viele keinen Platz gefunden haben würden. Das Programm war dem Charakter des Weihnachtsfestes wie dem Akte der Ein­weihung der Bühne gemäß zusammengestellt. Nach einigen Konzertstücken betrat der 1. Sprecher des Turn­vereins Pirr die Bühne, um in eindrucksvollen Worten deren Entstehung und Vollendung zu schildern, sowie allen denen, die bei Ausführung der Baulichkeiten thätig waren, zu danken. Er bezeichnete die Bühne als ein notwendiges und willkommenes Weihnachtsgeschenk und knüpfte an die vor zehn Jahren gelegentlich der Ein­weihung der Turnhalle ausgesprochene DeviseTer Juaend zur Lehr', dem Vaterland zur Wehr, der Stadt zur*Ehr" die weiteren WorteTer Kunst ein Mehr und dem Verein zur Ehr". Bei der Ausführung der einzelnen Theaterstücke sah man immer neue prachtvolle Aus- stattungen. So gelangte in dem ersten, betiteltDer Waisen Christfest" eine freie Gegend zur Vorführung. Tas hierbei gezeigte Bild:Ter Stall zu Bethlehem" fand nicht endenwollenden Applaus. Im zweiten Theaterstück Der Leutnant kommt" sah man einen modernen Salon, und im drittenTie Einbrecher in der Sommerfrische" einen Straßenteil. Bei der Verlosung unterm Weihnachts­baum erschien als vierte Bühnendekoration eine Bauern­stube in origineller Ausführung. Unter Leitung des ersten Turnwarts, Franz Wigandt, ging das Spiel sämtlicher Mitwirken den mit schönem Erfolge von statten. Schließlich wurde bis morgens früh getanzt. Die Konstruktion der Bühne ermöglicht cs, daß der Raum in wenigen Minuten für weitere Sitzplätze benutzbar gemacht werden kann. Die Lur Feier nur aushilfsweise geschehene Beleuchtung der Bühne wird ebenfalls eine entsprechende Neueinrichtung erfahren.

* Neujahrsbriese. Welche riesige Mengen von Briefen, Postkarten und Drucksachen wandern in diesen Tagen in den schier unersättlichen Schlund der Briefkasten! Ob sie wohl allean den Mann gebracht", oder, falls das nicht möglich ist, dem Absender wieder zurückgegeben werden können? Leider ist dies nicht der Fall, das zeigt die amt­liche Statistik. Und wer trägt daran die Schuld? Meistens der Absender selbst, weil er die Adresse des Empfängers, seinen Beruf, seine Wohnung, Straße und Nummer nicht genau angegeben. Wie soll der Postbote wisien, wenn die Karte an Johann Hörr abzugeben ist, wenn es solcher Johann Hörr sechs in demselben Orte giebt? Und nun gar in den größeren Städten mit den riesigen Mietkasernen, den drei- und vierfachen Höfen, den doppelt so vielen Hinterhäusern und Seitenflügeln! Also, lieber Leser, adressiere Deine Briefe recht genau und erleichtere den Postboten ihre Arbeit, das ist der beste Dank, den Du ihnen erweisen kannst. Dann gieb aber hübsch Deine eigene genaue A dresse mitStraße undNummer an, am besten auf der Rückseite des Briefes, damit dieser, wenn der Empfänger nicht gefunden werden kann, Dir unversehrt wieder zugeht und Keiner, auch die ver­schwiegene Rückbrief OeffnungS-Kommission nicht. Deine HerzenSgeheimniffe erfahre.

** Bald 2 Millionen Einwohner hat Berlin nach der letzten Volkszählung erreicht. Wenn mau bedenkt, welch'

ungeheure Menge von Postsendungen in dieser Riesenstadt täglich eivgeht, wird es begreiflich, daß die Po st Ver­waltung den größten Wert darauf legen muß, bei der gewaltigen Arbeit der Verteilung dieser Sendungen vom Publikum durch Angabe zweckmäßiger Aufschriften möglichst unterstützt zu werden, damit die richtige und un­verzögerte Weiterbeförderung der Briefe nach den einzelnen Bestellpostämtern und für die einzelnen Briefträger leichter ausführbar wird. Zu diesen Angaben gehören außer Straße, Hausnummer, Gebäudeteil und Stock­werk auch der Postbezirk (N., N.O., W. usw.) und die Nummer des Postamts, von dem die Sendung bestellt oder ab geholt wird (z. B. Berlin W. 9, Berlin NW. 6). Die Postverwaltung hat schon seit Jahren ein Verzeichnis der Straßen und Plätze Berlins heraus­gegeben und Geschäftshäusern mit bedeutendem Postverkehr kostenfrei überlassen. Wer nicht im Besitze dieses Verzeich­nisses ist, kann die erforderlichen Angaben jederzeit aus den Aushängen im Schalterraum der Postanstalten ersehen. Eine vollständige Adresse würde z. B. zu lauten haben: An Herrn Kaufmann Karl Müller in Berlin NW. 6 Nlbrechtstraße Nr. 7 Hinterhaus 3 Tr. links." Wer nicht Gefahr laufen will, daß seine Briefe eine Verzögerung er­leiden oder gar als unbestellbar zurückgesandt werden, dem wird empfohlen, die erforderlichen Zusätze bei den Briefen nach Berlin, besonders während der bevorstehenden Neujahrszeit, nicht wegzulaffen. ,

O Mendorf a. d. Lahn, 28. Dezember. In der Nacht vom zweiten zum dritten Feiertag entstand hier eine große Schlägerei, wobei das Messer eine bedeutende Rolle ge­zielt hat. Zwei Burschen wurden gefährlich verletzt, der >.ne erhielt zwei Stiche, der andere fünf in den Rücken und

i : linke Seite, sodaß ihr Befinden sehr bedenklich ist. Der Polizeidiener wollte die wütenden Gegner trennen, mußte es jedoch aufgebcn, nachdem er selber bedroht und angegriffen worden war. Aerztliche Hilfe mußte sofort herbeigeholt werden.

Butzbach, 28. Dezember. Gestern nachmittag fand im Saal desHessischen HofeS" durch Kreisamtmann v. Bechtold die Ueberreichung von Auszeichnungen statt, die an acht Mitglieder der hiesigen freiwill. Feuerwehr für ihre 25jährige Zugehörigkeit zu derselben vom Großherzog verliehen worden sind. Die Namen der Dekorierten sind: JohS. Fisch, Ehr. Hch. Heyd, Fritz Heyd, H. Häuser, Heinr. Küchel, W. Leyerzapf, Rob. Schmidt, Jak. Schön.

e. Bad-Nauheim, 28. Dezember. Bei der heutigen Gemeinderats-Ersatzwahl machten von 748 Wählern 441 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Es wurden gewählt: Rentner Johann Heinrich Fritz mit 338, Kaufmann Hein­rich Kegelmann mit 228 und Weißbinder Friedrich Wil­helm Stamm mit 169 Stimmen. Fritz war schon einmal Mitglied des Gemeinderats. Es waren im Ganzen zwölf Kandidaten aufgestellt. In unserer Stadt hat man sich üi der letzten Zeit auf das Lebhafteste mit einem Plane der Regierung beschäftigt. Bereits im November herrschte hier große Aufregung, als bekannt wurde, die Regierung, die Eigentümerin des Bades, wolle statt eines großen Bade­hauses an Stelle des unpraktischen Badehauses Nr. 3, ein großes Hotel mit über hundert Zimmern und Bade­einrichtung bauen. Obwohl man die Sache anfangs stark bezweifelte, wurde sie später doch bestätigt. In einer sehr stürmischen Gemeinderatssitzung trat man sofort dem Plan der Erbauung eines großen Hotels mit eigenem BadehauS entgegen, weil dadurch diePrivat-Bade-Jndustrie zu großen Schaden erleiden würde. Am 24. Dezember reiste eine Abordnung des Gemeinderats mit Bürgermeister Wörner und Bergrat Professor Dr. Cheltus nach Darm­stadt, um der Regierung die Ansichten der Nauheimer Be­völkerung auSzulegen. Das Ministerium gab beruhigende Versicherungen ab und nunmehr ist der Plan als ge­scheitert zu betrachten.

Darmstadt, 28. Dezember. Die seit einigen Tagen zum Besuche des Großherzoglichen HofeS hier weilende Herzogin-Witwe von Sachsen-Coburg und Gotha stattete heute mittag der Kaiserin Friedrich auf Schloß FriedrichShof einen Besuch ab.

Darmstadt, 28. Dezember. Der Großherzog und die Großherzogin, die Herzogin Marie von Sachsen-Koburg- und Gotha, sowie die Erbprinzessin von Hohenlohe-Langenburg und Prinzessin Beatrice von Sachsen-Koburg-Gotha besuchten gestern vormittag das Eletrotechnische Institut der Technischen Hochschule und besichtigten dasselbe unter Führung des Geheimrats Kittler. Dieselben wiederholten heute ihren Besuch.

* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Kostheim wurde die Leiche eines seit vier Wochen verschwundenen jungen Mannes, der Sohn eines Groß kaufmanneö aus Graz aus dem Main geländet; der Tote hat eine schwere Verletzung am Unterleib. Die Untersuchung ist eingeleitet. Dem Vorschlag, die Verbindungsfiraße zwischen Bahnhof- und Gymnasiumsstraße in Büdingen nach dem Namen des Fürsten Bruno zu Dsenburg-Büdingen Brunostraße" zu benennen, wurde vom Gemeinderat in seiner letzten Sitzung beigestimmt. Der Fürst hat seine Genehmigung dazu erteilt.Die Bevölkerung des Kreises Büdingen hat in den letzten fünf Jahren um 5655 Seelen zugenommen. 1895 betrug die Zahl der ortsanwesenden Bevölkerung 33 380 und am 1. Dezember d. I. 39035.

. Ueber 2000 Einwohner hat nur Büdingen, nämlich 2989, I zwischen 1000 und 2000 Einwohner haben Altenstadt, Düdelsheim, Echzell und Nidda. Die geringste Einwohner­zahl hat die jüngste Gemeinde unseres Kreises, Salzhausen, nämlich 76. Bei einer in Ems gestorbenen 69jährigen Witwe, einer in sehr bescheidenen Verhältnissen lebenden Bauersfrau, fand man angeblich 2300 Mark unter dem

I Kopfkissen des Sterbebettes verborgen. In das Erbe teilen I sich mehrere Kinder der Verstorbenen.

Vermischtes.

* Ueber das Vermögen des verhaftet» Bankdirektors Sanden ist das Konkursverfabr durch Gerichtsbeschluß des Amtsgerichts zu Potsdam ' öffnet worden. In Potsdam läßt die Aufregung über bn Zusammenbruch der Banken keineswegs nach. J, jetzt das Gerücht kolportiert, daß auch städtische Gelb^ in den Banken angelegt und verloren gegangen UüJ Der Magistrat kann die beruhigende Versicherung abatU daß städtische Gelder bei der Affaire nicht in Frage fowJ Dagegen wird jetzt schon eine wesentliche Erhöhung' Steuerzuschläge für das nächste Jahr angekündigt, dieV, I direkt auf die Ausfälle zurückführt, die die städtische Steif kaffe erleidet. Es kommt dabei nicht nur der Steuerver!^ infolge der Verhaftung der Direktoren Sanden und Wr sinSky in Betracht, sondern auch der Minderbetrag, den t Selbsteinschätzung der Leidtragenden bei dem Krach ergeb» wird, und der bei den eigenartigen Potsdamer GeldveM niffen ganz erheblich ins Gewicht fällt.

London, 28. Dezember. Nach einem Telegraws desMorning Leader" aus Newyork hat die Unter- suchung der Vorgänge im Bellevue-Hospital bieZfa fache an das Licht gebracht, daß gesunde wie kranke per fonen vom Bellevue-Hospital in eine Privat an stakt gebracht wurden, an der zwei der ersten DomStaau als Sachverständige anerkannte Irrenärzte finanziell interessiert waren. Die Gesunden wurden nur gegen schwerer Lösegeld aus der Irrenanstalt freigelassen. Gestern begani die Untersuchung gegen drei Krankenwärter des Settern Hospitals, die einen geistig ganz gesunden Franzosei, der für irrsinnig erklärt worden war, ermordet haben sicher

* Königin Wilhelminas Brautkleid. Aur dem Haag wird berichtet: Das Hochzeitskleid unfett! jungen Königin wird vielleicht die prächtigste BrauttMic sein, die man in neuerer Zeit gesehen hat. Die Zeicd nung dazu ist von Nicaud in Paris entworfen; dort »vir! es auch fertiggestellt. Die prächtigen Stickereieir roerbt:; in der königlichen Schule für Kunststickerei, in ^erbiiibnm; mit dem Rijks-Museum in Amsterdam, (ingcfertigt. Tie Leiterin der Schule, Frau van Emstede Winkler, bat acht oder neun der geschicktesten Schülerinnen ausaewählt, unb seit einiger Zeit arbeiten die Damen beständig an ihre: schönen Aufgabe. Das ganze Kleid ist aus ivunberbat schmiegsamem und seingewebtem Silbertuch, das an stne indischen Musseline zurzeit unserer Großmütter erinnert, diedurch einen Ring gezogen werden tonnten" Gewebe ist mit großen Kosten besonders zu diesem ZwccE hergestellt worden. Die als Unterkleid dienende weis,-. Glaceseide erhöht noch den glänzenden Schimmer be? vby- webes. Das Vorderteil des Rockes und die an bex 'Xaule schmale, unten breite Schleppe ist in einem uacv oben spitz zulaufenden Muster gearbeitet. Die jtueieinbalp Meter (auf dem Boden) lange Schleppe fällt von der raille herab und ist von zwei breiten Streifen Stickerei umm Die dieser zu Grunde liegende Idee sind lose Lraugebiumv zweige uno Laubwerk in künstlerischer Verbindung mit Arabesken und Bändern. Jedes Blumenbuschel Hal eine vollerschlossene Blüte, bic von mehr oder tve/nger ent­wickelten Knospen umgeben ist. Dazu werden feine Perlen verwendet, zum Blattwerk Silberfäden unb Außer den Perlen und Paillettes werden sechs Allen Silberfäden gebraucht, um die gewünschten verschiedenen Wirkungen hervorzubringen; das dazwischen geschlungene Band ist erhaben gearbeitet. Die Stickerei ist nicht mir auf dem Silbergewebe, sondern auch aus dem weißen Seidengrund gearbeitet, wodurch sie reicher und lener wird. Die ausgeschnittene Taille zeigt keine Stickerei n- wird mit Brüsseler Spitzen garniert, von denen die xWn eine sehr kostbare Sammlung alter und tieuerjW'ee. sitzt; der Schleier ist gleichfalls aus Brüsseler .naa) Schluß des Honigmonats beabsichtigt die Königm. ew'g Tage in der Hauptstadt zuzubringen und in dem venmm.- Ballsaal Empfang abzuhalten. Bei dieser Geleaendeu ro die Königin ein weißes Sammetkleid tragen, besten im Schleppe einen breiten Streifen und Futter aus bem * - erlesensten Hermelin hat. Dazu gehört ein ' Sammetmantel mit Hermelin; zu diesem Zweck' u auf allen großen Pelzmärkten der Welt tadellos1 gekauft. Zobel und Hermelin bevorzugt Königin * ) mina vor allen Pelzarten, ihre Lieblingsfarben st.no Grün und Hellgrau.

Universität und Hochschule.

Professor Arthur v. Hippel in Halle, der die. Professur der Augenheilkunde in Göttingen übernimmt, W Fischhausen in Ostpreußen geboren. Er habilitierte sich >668 Ni. dozent an der Albertus-Universität, bei der er 1874 eine au- yunb liche Professur erhielt. 1879 wurde er als ordentlicher W' Direktor der Universitäts-Augenklinik nach Gießen belu^ z kehrte er als Nachfolger seines im Jahre zuvor versteh" Jacobson als Ordinarius nach Königsberg zurück. 3» v v. Hippel seit 1892. Er trat dort an die Stelle Alfred A.v,

Dr. Th. Fischer, o. Professor der Geographie au sität Marburg beabsichtigt, Anfang 1901 eine drim * Marokko, diesmal auf Kosten und im Auftrage d" Geographischen Gesellschaft anzutreten. Prof. Fischer, letzten Reise im Jahre 1899 vornehmlich die Erforschung hzi, laufes des Tensift, des Um a Rhia und des Wadi ^cht au 8^-^.- und ein reiches Material zur Geographie des marokkamlche landes demnächst als Ergänzungsheft zu Petermanns, s Mitteilungen veröffentlichen wird, beabsicktigt aus viele letzten Marokko-Reise den wirtschaftlich Etvollsten und 2arflf$ zu bereisenden Schwarzerdegürtel von Mogadoc 'm wuoen im Norden, in kl. eine Zone von 100 Km. landeinwärts z Der Sekretär an der kgl. Hof- und Staatsbibliothek 'n Dr. Max K 5 stler wurde zum Kustos an dieser Bivuory

Kunst und Wissenschaft.

- Der in Frankfurt a. M. dieser Tage verstoß ^h«ren Dr. Veit Valentin hat mit Geheimrat '

Gießener Univerfitätsprofessor und Gymnasialdwektor, ^eten 6® von Schulausgaben klassischer Dichterwerke herausgegeo , ft Her­leitungen stets das künstlerische Ganze auS> dem ^er­arbeiteten und das vollendete Werk tn seiner Gliederung

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