Ausgabe 
29.4.1900 Erstes Blatt
 
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£3 Der Ueberschuß des Reichshaushalts. etatS für 1899 gegenüber dem Voranschlag wird offiziös auf über sechs Millionen Mark berechnet. In der I vorgestrigen Kolonialdebatte des Reichstages hat Abg.

Hasse nicht bloß persönlich, sondern im Anftrage der nationalliberalen Partei dem Kolonialdirektor ein Mißtrauensvotum ausgesprochen.,

.Die sozialdemokratische Maifeier soll hier m der hergebrachten Weise durch Festreden, turnerische Auf­führungen, Gesang, lebende Bilder, Kinderbelustigungen, Tanz und Feuerwerk in den sechs Berliner Reichstags: Wahlkreisen gefeiert werden. Nur wo es möglich ist, soll Arbeitsruhe eintreten. Eine Anzahl hiesiger Unternehmer soll den Arbeitern den 1. Mai freigegeben haben. Die Arbeitsruhe wird aber diesmal ebensowenig allgemein sein, wie in früheren Jahren. In Frankreich soll diesmal die Maifeier nach dem letzten sozialdemokratischen Ver- whnuugskongreß zum ersten Male einheitlich sein. Die praktischen Engländer wollen, wie seit Jahren, die Mai­feier am ersten Sonntag des Mai begehen. In Oester­reich und Schweden, wo der 1. Mai von altersher eine Art Feiertag ist, wird natürlich auch die Maifeier allae- meiner sein, als in anderen Ländern.

I ** Zur Denkmalweihe. Die EisenbahMrektivn zu I Frankfurt a. M. hat an Herrn Stadtverordneten Louie I Em melius ein Schreiben gerichtet, das uns zum Ab I druck freundlichst übergeben wurde. Es lautet: Den tfy maligen Angehörigen des 116. vormalig 2. Großh Hess. Infanterieregiments wird zur Erleichtern:. derTeilnahme an der am 10. Mai stattfindenden tut- hüllungsfeier des Regimentsdenkmals in Gießen in der Beit vom 6. bis lo. Mai für die Hin- und Rückreise inner, halb der Direktionsbezirke Frankfurt a. M., Mainz, Köln und Erfurt die Benutzung der 3. Wagenklasse aller Zuge gegen Lösung einer Militärfahrkarte, der ?. Wagenklasse gegen Lösung je zweier Militärfahl *r2-en galtet; für V-Züge ist außerdem die tarifmäßig Platzkartengebühr zu entrichten. Die Militärfahrkarte (zu 1,5 Pfg. für den Kilometer) werden gegen Dorzeigunc des Militärpasses oder, wenn dieser nicht vorhanden ist einer Bescheinigung des zuständigen LandwehrbeMskooi mandos verabfolgt, daß der Betreffende bei dem 116. vormalig 2. Großh. Hess. Infanterieregiment seiner MMr > pflicht genügt hat. Die Ausweise werden bei Antritt der Hin und Rückreise durch die Fahrkarten-ÄuSgabestellen abgc stempelt. Die Vergünstigung wird für die gewöhnlich-

I Route, d. h. den Eisenbahnweg gewährt, für den die Fahr - karten im regelmäßigen Verkehr Giltigkeit haben. Di- Fahrt kann auf der Hin- und Rückreise je zweimal gegen Bescheinigung durch den Stationsbeamten unterbrochen wer den; auf jede Fahrkarte werden 25 Kilogramm Freigepäck! bewilligt. Den Kriegervereinen kann, soweit sie nicht aus Angehörigen deS 116. Jnf.-Regts. bestehen, nur die nach dem Deutschen Eisenbahn-, Personen- und Gepäcktariß Teil I, für Gesellschaftsfahrten zulässige Vergünstig ung zugestanden werden, die darin besteht, daß bei gemein schastlichen Reisen größerer Gesellschaften von mindesten« 30 Personen oder bei Lösung von mindestens 30 Fahr karten zu einer gemeinschaftlichen Fahrt für die 1., 2. oben 3. Wagenklaffe eine Ermäßigung von 50 Prozent deS ge­wöhnlichen Fahrpreises der einfachen Fahrt, in der Regel' jedoch nur für Personen- und gemischte Züge, bet# wird. Freigepäck wird hierbei nicht gewährt. Anträge aus Bewilligung der letzteren Fahrpreisermäßigung sind schvst' lich an den Vorstand der Reiseantrittsftation zu richten. (Abdruck erwünscht!)

** Von den drei neuen Schulbaracken, welche zur Unter bringung einiger Klassen der Volksschule bis zur Vollendunt des in Aussicht genommenen Schulhausneubaues bientr sollen, sind zwei auf dem Hofe der Mädchenschule an der Westanlage, eine auf dem Hofe der Knabenschule an Nordanlage aufgestellt. Die von der Firma Christoph uni Umnack zu Niesky gelieferten Baracken, bei deren Auf ftellung besondere Rücksicht auf Schutz der Kinder geger Gesundheitsgefährdung während der Wintermonate genommer wurde, machen einen ganz guten Eindruck.

e. Verhaftung. Heute morgen wurde durch den Kn minalschutzmann Pfeffer der Fahrbursche einer hiesiger Mineralwasserhandlung verhaftet. Er ist dringend per dächtig, sich der Urkundenfälschung und deS Betrugs \i mehreren Fällen schuldig gemacht zu haben.

istjedoch ebensowenig wie die Vorschläge Naumanns zur Abstimmung gekommen. Da die Debatte sehr oberflächlich geblieben war, man hatte die Redezeit auf 4 Minuten gekürzt, weil noch ein Ausflug geplant war, bat Nau­mann selbst in seinem Schlußwort, von einer Beschluß­fassung abzusehen und nächstes Jahr den gleichen Gegen­stand mit anderen Referenten weiterzuberaten. Da dieser Vorschlag einstimmig angenommen wurde, dürfte Naumanns Absicht, die Gewerkschaftsfrage innerhalb der evangelischen Arbeitervereine in Fluß zu bringen, als erreicht zu be­trachten sein."

Wir haben dem nichts weiter hinzuzufügen, als daß wir unsere Mitteilungen denMünchener Neuest. Nachr." ent­nommen hatten in der selbstverständlichen Voraussetzung ihrer Richtigkeit.

Deutsches Keich.'

Berlin, 27. April. Wie derReichSanz." meldet, hörte der Kaiser gestern auf der Fahrt von Schlitz nach Karls- ruhe den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts v. Hahnke. , » r Großherzog von Baden empfing den Kaiser einer sch en Erkältung wegen im großherzoglichen Schloß zu Karlsruhe. a

Aus Donau-Eschingen wird von heute ge- ®cr Kaiser traf heute abend 6 Uhr 12 Min. mittclft SonderzugeS von Karlsruhe kommend hier ein. Als I m? -n Bahnhof einlief, intonierte die Kapelle des I 'Regiments aus Konstanz die Nationalhymne. Ein I öffentlicher Empfang fand auf Wunsch des Kaisers nicht statt. Zu seiner Begrüßung waren auf dem Bahnhofe er­schienen, derF ü r st von Fürstenberg sowie die Prinzen | t H Reuß, Karl Egon und Gottfried Hohen- I joye-Langenburg. Die Fahrt nach dem Schlosse er- solgte m offenem Wagen. Morgen früh beginnen die Jagd- I ausflüge.

..77 DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: In der aus­ländischen Presse wurde der Versuch gemacht, die Anwesen- hett des Reichskanzlers in Paris mit der angeblich beabsichtigten Reise des Kaisers zum Besuche der Pa- I« - ^U"?sstellung Verbindung zu bringen. Wir stellen fest, daß es sich hier lediglich um eine müßige Er­findung handelt. a

. Ar König »°n Württemberg läßt sich bei der Großjährigkeitserklärung deS preußischen Kronprinzen durch den Herzog Albrecht vertreten. Prinz Leopold von Bayern wird am 5. Mai in Berlin eintreffen, und de« HubertuS-Orden für den Kronprinzen über­bringen. 0

DerBörsen Courier" schreibt: Ein Telegramm aus Nizza brachte heute die anscheinend offizielle Meldung vom Ableben der Herzogin-Witwe Alexandrine von Sachsen-Koburg-Gotha. Zum Glück erwies sich die Todesnachricht als falsch. Aus Paris wird nun tele­graphiert: Eine Depesche derAgenee HavaS" dementiert die von ihr verbreitete Meldung über den Tod der ver­witweten Herzogin Alexandrine von Sachsen-Koburg und Gotha.

Graf Waldersee hielt heute in der Vahren- walder Haide über das Ulanenregiment Nr. 13 Parade ab. Er hat die Brillanten zum Schwarzen Adler­orden erhalten.

Der Staatssekretär v. Podbielski hat sich gestern im Bersuchsamt der Reichstelegraphie eine Erfin­dung vorführen laffen, die voraussichlich berufen jst, eine I erhebliche Vervollkommn«g des Fernsprechver- I kehrS herbeizuführen. Es handelt sich um einenTele- I Phonographen", eine Kombination des Telephons mit I einem neu konstruierten magnetischen Phonographen, die es ermöglicht, Ferngespräche, auch solche, die in Abwesenheit des Empfängers aufgegeben werden, durch magnetische Ein- I Wirkungen derart festzuhalten, daß sie später beliebig oft wieder abgehört werden können. Die Bedeutung der Er- I findung erstreckt sich weit über dieses Anwendungsgebiet I hinaus. Durch die Verwendung der Magnetophonographie I wird es möglich, die Wirkung des vorher fixierten Schall- I bildes zu multiplizieren, die Laute zu verstärken, sodaß bei Einschaltung solcher Multiplikatoren die Fernsprechlinien weit über das bis jetzt mit Erfolg erreichbare Maß ausge- I dehnt werden können. Ein Hauptvorzug des neuen Systems I besteht ferner darin, daß es die gleichzeitige Leitung meh­rerer Ferngespräche mittels desselben Drahtes zuläßt.

Die Heeresverstärkung um 7000 Mann I kommt, nach d:rFranks. Ztg.", im Jahre 1903. In den Am gerungen über die künftige Steigerung der Reichs- I ausgaben, die von den beteiligten Verwaltungen gutachtlich für die Budget Kommission aus Anlaß der Flottennovelle zusammengestellt worden sind, schreibt das Kriegsministerium: Die Gestaltung deS Militärwesens ist von so vielen I wechselnden Einflüssen, z. B. unseren Beziehungen zu den I anderen Großmächten, den HeereSorganisationen der Nachbar- I staaten, den Fortschritten der Technik abhängig, daß jeder auch nur einigermaßen zuverlässige Maßstab für die Zu- N fehlt. 9lut darauf sei hingewiesen, daß die durch

2J?* 1899 bewilligten Mannschaften voraus-

fichtlich durch die in den Jahren 1901 und 1902 aufzu­stellenden Formationen aufgebraucht werden Qm Qabre I 1903 würde demnach di- «nford-ruug der 7006 & 1(1 Reichstag durch di- Resolution^ vom 16. Marz 1899 m Aussicht gestellt, beginnen müssen."

Die Medizinalabteilung des Kriegs- I Ministeriums hat entschieden, daß die Mediziner die die zweite Hälfte ihrer einjährigen Dienstzeit'ab­leisten wollen, zu diesem Zwecke nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt eintreten dürfen; auch sie sind an die festgesetzten I Eiustellungszeiten gebunden (1. April oder 1. Oktober). I Ausnahmen hiervon dürfen nur die General-Kommandos I gewähren.

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| Die Darlegungen des Exkommandanten L o t h a i r e

in derJndependance Belge" zeigen von neuem, wie un­möglich es ist, von Europa aus über Wahrheit und Unwahr­heit, über Uebertreibung und Abschwächung in den Ge­rüchten von Kongo zu urteilen. Charakteristisch ist der Ausspruch Lothaires, am Kongo gebe es für einen Weißen nichts gefährlicheres als andere Weiße!

I, DasPetit Bleu" schreibt: Die jüngst von englischen

Missionaren berichteten Ausschreitungen inKassai haben stattgefunden; sie sind von dein Stamme der Zaposzap begangen worden, die vom Kongostaate zum Schutze der katholischen Missionen bewaffnet worden waren und denen man aus Unachtsamkeit die gelieferten Waffen belassen hatte. Die Ausschreitungen sind ohne Wissen der Agenten des Kongostaates begangen und die Schuldigen streng be­straft worden.

Paris, 27. April. Fürst Hohenlohe besuchte gestern in Begleitung des Geheimrats Richter das deutsche Haus und die deutsche Abteilung für dekorative Kunst, wo er besonders die Ausstellung der königlichen Porzellan- Manufaktur bewunderte. Der Reichskanzler, der noch einige Tage hier bleibt, besichtigt heute die deutschen Abteilungen auf dem Marsfelde.

Der Handelsminister Millerand nahm heute nach-, mittag die Eröffnung des Palastes des techni­schen Unterrichts vor. Die Ausstellung umfaßt den gesamten Gewerbe- und Handelwsunterricht. Bouquet, Di­rektor des technischen Unterrichts im Handelsministerium, verwies darauf, daß die Zahl der Aussteller dieser Sek--' tion seit 1889 von 108 auf 429 gestiegen ist, und daß namentlich die von den Arbeiterfachvereinen gegründeten und erhaltenen Gewerbeschulen 47 Aussteller gegen 2 im. ' Jahre 1889 geliefert haben. Die h i st o r i s ch e A u s st e l -- l u n $ in dem ungarischen Repräsentantenhause ist vollständig eingerichtet. Die in dieser figurierenden Ge-, genstände sind von dem Kaiser Franz Josef, einigen Mag­naten, öffentlichen und Privatsammlungen geliefert wor­den. Das Organisations-Komitee der ö st e r r e i ch i s ch e n Kunstausstellung hat seine Arbeiten beendigt. Gleich allen anderen fremden Sektionen ist nunmehr' auch die österreichische vollständig fertig.

Nizza, 27. April. Die Offiziere der hiesigen Garnison, sowie alle Zivilbehörden bereiteten den Offi­zieren der in Billafranca ankernden russischen Mit-- t e l m e e r f l o t t e einen festlichen Empfangs-I abend. Es wurden zahlreiche Sympalhietoaste auf Frank­reich und Rußland ausgebracht.

Wien, 27. April. Zwischen dem Bürgermeister I Lueger und der Mehrheit der Landtaqsabge-I °. tt e t e n ist es in der heutigen Landtagsfitzuna zu 1 einer sehr erregten Szene gekommen, weil die Ab- I eine\ von Lueger unterstützten Antrag auf, Na^?^sorgung der Wiener Lehrerschaft abgelehnt haben..

^2eiJter ?-ue9er verließ mit den Worten:Wir I werten s den Herren schon zeigen", den Sitzungssaal.

..J?0 nJt * "vpel, 27. April. Der ehemalige Groß- I Denier: und jetzige Kommandant des 7. Armeekorps in Ta- |

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Audi fÄtm r Mle, »ix® 8/59*L *le,ber

Ausland.

I r, Kope n h a gen, 27. April. Das neue Mini- I >*erium wird heute ernannt. Ministerpräsident Schested übernimmt das Aeußere, Kriegsminister Schnack und Bram- | Minister des Innern, behalten ihre alten Portefeuilles. I w rc f^ühbre Kultusminister Goos übernimmt die Justiz, Professor Scharling die Finanzen. Zum Verkehrsminister

I wird Baron Rysensteen ernannt.

a9/ 27. April. Die Königin wird sich bei der ^eier Großjährigkeits-Erklärung des preußischen Kron­prinzen durch den Chef des Generalstabes Generalleutnant Kool vertreten lassen.

m r e ^erUnabhängige Konaostaat"

veröffentlicht amtliche Mitteilungen über den A u f st a u d der Bundjas im Baualabidistrikt. Die Feindseliakeit der Eingeborenen zeigte sich, als die Versorgung der Mili- tarposten mit Lebensmitteln von ihnen verlangt wurde. Sie versuchten die Europäer auszuhungern. Am 17. Ja­nuar 1900 wurde der Handelsagent van Eyken unterwegs angegriffen und mit 27 seiner Leute verwundet, seine Trager wurden niedergemetzelt. Es gelang van Eyken, mit 14 seiner Leute zu entkommen. Der Hinterhalt war vom Häuptling des Distriktes Aambata vorbereitet, der glaubte die Vernichtung der Weißen ziehe die völlige Räumung des Landes der Bundjas nach sich. Die Bundjas begannen dann die Belagerung des Postens in Yambata, der gut ver- Nonzt war. Die Garnison hielt sich bis zur Ankunft der Erstarkungen Die Ereignisse fallen vor den 27. Januar. Die Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung schien guten Wegs zu sein als am 2. März der Agent Weynants, der den Posten Yalombo verproviantiert, erfuhr, die Bundjas feien im Aufstande und sammelten große Massen bei Aaborgo an. Weynants begab sich dorthin und wurde mit der ganzen ihn begleitenden Mannschaft, ewa 100 Manu niedergemetzelt; 6 entkamen.

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I ?er brst vor kurzem vom deutschen 2(1<: Großcordon des Roten Adlerordens mit Brillant 1 ten hat, zum Chef einer besonderen Mission die Maiorennitatsfeier des Kronprinzen^"

I Berlin begeben soll, ausersehen ist n n- - Die Regierung der Vereinigten Staaten von m ammfa hat den Antrag der Türkei, betreff^1 Ankau, -rn-s Schisses a b g e t e 6 n t uT? *' fSm9mtbl2 3aWU'19 ber ^tschädi^,^

Aus Stadt und Kand?^" I (««ony«e Sttts-ndunHe«, gleichviel welchen

werden grundsätzlich Licht anfgeno^mK^, ließen, 28. April 19qq

. . ** Er»-mwng-u « (. w. D-r Minist-ri-lbuL^,.

I den Ministerien des Innern und der Justiz,

2h1^ d-try, wurde zu» Vorstand der BuchhM? dieser Ministerien unter Belassung des Charakters als «7» nungSrat ernannt. Der Vorstand des Polizeiamt« stad., Regierungsra. August Weber, wurde der » sehung der Stelle eines vortragendeu Rates bei d-m Miis, nu«dcs Innern und der ständige Hilfsarbeiter bei - Ministerium des Innern, Ministerialsekretär Dr. S,tm Kra$, Ul't der Versehung deS Vorstandes des PoiiMm Darmstadt beauftragt. Der Regierungsrat R ach i« £QtT

^.lnfolge Uebernahme ves Amtes des Lornbend-, deS Vorstandes der land- und forstwirtschaftlichm genoffenschaften für das Großherzogtum Heffen von bei Amte des Vorsitzenden deS Schiedsgerichts für die Bmß genoffenschaft in Darmstadt entbunden und an seiner Siü Der Ministerialsekretär im Ministerium deS Innern, Ice Herr v. Starck, zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts a nannt worden.

* Das Ehrenzeichen für Mitglieder freivMger Fenn wehren wurde verliehen dem Mitglieds der freiwill'.,. Feuerwehr zu Bretzenheim Peter Joseph Weyer dortfM c, Kunfivereiv. Die seit acht Tagen auSgestkä Kollektion von Gemälden von Prof. W. Trübner aw Frankfurt verbleibt voraussichtlich nur noch kurze Zeit in der Ausstellung. Für die kommende Woche ist eine h deutende Ausstellung von Aquarellen von Prosi'p. A. Maennchen aus Danzig angemeldet.

* Die Stellvertretung brt Pfarrers Eger aus Darr stadt, der, wie gemeldet, den Geh. Kirchenrat Profeffot D. stlin hier vertritt, ist dem Pfarrer Albert iBalbed. übertragen worden.