1438
UNS abzugeben.
4237
'' llrhiiinitmiidjiniiini
28
28
28
Flur
Flur
Flur
Acker
Acker
Acker
1896:
1897:
1898:
646 Lokomobilen
845
1263
Vergebung von Kauarbeiten.
Die zur Erneuerung von Fußböden durch Buchenricmenparkett, sowie zur Herstellung von Verputz, Del- und Leimfarbeanstrichen in verschiedenen Räumen des neuen Gerichtsgebäudes nötigen Schreiner- und Weißbinder- arbeiten werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung aus dem Submissionsweg ausgeschrieben.
Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots - Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden.
Angebote find bis zum Samstag bett 30, Juni e., vormittags IO Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an
Zuschlagsfrist zwei Wochen.
Gießen, den 16. Juni 1900.
Großherzogliches Hochbauamt. Neuling.
Rob. Stuhl.
Famos-Putz-Extrakt
Beste Stärkemittel, lUoborall vorrütig in Picketen m 10, 80 u. 60 Pfit- Uelxr. Hack (Fabrik.voll Mack’« Doppel-Stärke) Olal/D.
Mchiliar-Nnßngnmi.
^SamStag den 23. Juni cr„ nachmittags 2 Uhr anfangend, werden mehrere Möbel, sowie Haus- und Küchen- gerötschasten an den Meistbietenden gegen Barzahlung zur öffentlichen Ver- teigerung gebracht. *302
Ebelstratze 14, II.
Ernst Challier (Rudolphs Nacht) Giessen.
Spexial-®eschäft für Musikwaren aller Art. «reeee ▲■•wähl, solide Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalien-Handlung und Leihanstalt Spesialitftt: Billige Aeegaben.
steht als -
Bestes aller Putzmittel
auf der höchsten Stufe der Vollkommenheit.
SMP" Jeder Versuch führt zu dauernder Benutzung.
Schmitt & Förderer, Wahlershausen-Cassel.
KovKursausverKauf.
Da der Ladcn des C* L. Gail ns Ende dieses Monats geräumt ein muß, werden die noch vorrätige« Hüte z« bedeutend herabgesetzten Preisen verkauft. 4217 Der Konkursverwalter.
Aeubaustrecke Weidenhauseu—Herborn.
Derdmgung
der gesamten Arbeiten zur Ausführung je eines ErnpfangSgebLudes nebst Güterschuppen, Rebengebäude und einer Rampe auf Bahnhof Bischoffen und Offenbach einschl. Lieferung aller Materialien am 2. Juli 1900, mittags 12 Uhr, im Amtszimmer des Vorstandes der Bauabteilung.
Die Arbeiten sollen zusammen oder getrennt für jeden Bahnhof vergeben werden. Zeichnungen, Massenberech- nung und Verdingungsunterlagen liegen hier zur Einsicht aus.
Die zu den Angeboten zu benutzenden, für jeden Bahnhof besonderen Vordrucke können gegen kostenfreie Einsendung von je 1,50 Mk. (in bar) von Herrn Betriebssekretär Welker hier bezogen werden.
Zuschlagsfrist 3 Wochen. 4261
Herborn (Nassau), den 16. Juni 1900. Königliche Eisenbahn-Bauableilung.
Vergebung von Sauarbeiten.
Die zu verschiedenen Herstellungen im Anatomiehof zu Gießen nötigen Erd- «ud ChaussieruugS, Pflasterer-, Gteiuhauer-, Echlofser- «ud Spengler- arbeiten werden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submisfionsweg ausgeschrieben.
Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen, und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots-Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden.
Angebote find bis zum 30. Juni 1900, vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben.
Zuschlagsfrist drei Wochen.
Gießen, dm 19. Juni 1900.
Großherzogliches Hochbauamt.
Neuling. 4309
großartigste Ereignis ist, das die Profangeschichte aufzuweisen hat. Sie erschuf eine neue und wunderbare Erde, zugleich aber auch eine neue Hölle. Beide hat sie während fünf Jahrhunderten alljährlich mit neuen Begebnissen,, neuen Gestaltungen, neuen Wundern ausgestattet. Sie fand die Wahrheit auf der Erde wandelnd und gab ihr Schwingen; aber auch die Lüge schritt einher, und sie hat sie mit doppeltem Flügelpaar versehen. Sie fand die Wissenschaft, wie sie sich in Winkeln verbarg und verfolgt war; ,sie hat ihr die Freiheit zu Land, auf den Meeren, am Firmament gegeben und sie zum willkommenen Gegenstand des menschlick>en Strebens gemacht. Sie fand Künste und Gewerbe in geringer Zahl vor, sie vermehrte sie mit jedem Jahr. Den Erfinder, der gemieden und verachtet wurde, hat sie groß gemacht und den Erdball ihm zu eigen gegeben. Die Religion, die sie als machtvolle Gebieterin vorfand, sie hat sie zur Freundin -und Wohlthäterin des Menschen gemacht. Der Krieg war verhältnismäßig billig, aber von beschränkter! Wirkung: durch sie ist er kostspielig, aber in erhöhtem Maße leistungsfähig geworden. Sie hat Völkern die Freiheit gegeben, andere Völker hat sie zur Sklaverei erniedrigt; sie ist die Begründerin und Beschützerin der menschlichen Freiheit, unb doch hat sie den Despotismus da ermöglicht, wo er früher unmöglich war. Was immer' die Welt heutzutage ist, gut und schlecht zugleich, durch Gutenbergs Erfindung ist sie es geworden: auf diese Quelle, ist alles zurüc^uführen. Und doch bringen wir ihm unsere. Huldigung dar; denn was er zum zürnenden Engel im Traume sprach, hat sich erfüllt, und das Böse, das seinef großartige Erfindung verschuldet, ist tausendfach ausge-. glichen durch das Gute, womit sie das Menschengeschlecht beglückt hat.
* Ein Studenten st reik i n Pennsylvan i en. Eine merkwürdige Kunde kommt aus Pittsburg, nämlich die Nachricht von einem Studentenstreik, der an der „Western University von Pennsylvanien" ausgebrochen ist. Obgleich der Streik infolge von Differenzen zwischen den „Füchsen" und dem Professor des Deutschen Dr. H. I. Schmitz, einem geborenen Rheinländer und früheren preußischen Gymnasiallehrer, ausbrach, scheinen doch weniger nativistische Tendenzen dem Vorkommnis zu Grunde zu liegen. Eines schönen Tages hatten die eigentlichen Fuchsie ein Konvivium, bei dem es hoch her ging und einer den genialen Vorschlag machte, in das Bureau des — infolge seiner Strenge und Gewissenhaftigkeit nicht gerade sonderliche beliebten — deutschen Professors ern- zubrechen und alle seine Bücher und Gerätschaften auf die Straße zu schleppen. Gesagt, gethan. Im Verlauf einer halben Stunde lag alles durcheinander im Freren, während die Herren Füchse sich schleunigst aus dem Staube Machten. Merkwürdigerweise kam dabei so gut wie nichts abhanden, sodaß der angerichtete Schaden sich nicht höher als auf 17,50 Dollars bezifferte. Die Universitätsbehörde begnügte sich, die Juniorenklasse solidarisch zur Wiedererstattung dieses Schadens an Professor Schmrtz zu ver^ donnern. Diese beispiellose Milde wurde aber von den Uebelthätern so wenig anerkannt, daß sie sich sogar weigerten, Schadenersatz zu leisten. Der Rektor der Universität,
Landwirtschaft.
H.L.B. Darmstadt, 22. Juni. Für die landwirtschaftliche Landesausstellung laufen zahlreiche Anmeldungen sowohl für als auch für Maschinen, Futter- und Düngemittel ein. Der Anmelde, termin für diese Abteilungen läuft mit dem 1. Julr ab.
Famos » giebt allen Metallen unvergleichlich schönen Glanz.
, Rote ovale Dosen.
, h 10 und 20 Pfennig d&ail
St. Frankfurt, 21. Juni. Nachdem einzelne Dramen moderner nordischer Dichter, darunter auch solche, die im Frankfurter Schauspielhause zuerst in deutscher Sprache gegeben wurden, wie Ibsens John Gabriel Borkmann, Byornsons „Ueber unsere Kraft" und andere, in der Frankfurter Aufführung in höherem Maße dauernde Repertoirestücke geworden find als an anderen Bühnen, bereitet Intendant Claar für den Herbst im Schauspielhause einen CykluS nordischer Dramen vor, welcher tn rascher Aufeinanderfolge gegeben werden soll. Und zwar sollen folgende Dramen zur Darstellung gelangen: Von Ibsen: „Gespenster", (neu einstudiert), „Volksfeind", (neu einstudiert), „Wildente", „Nora", „Stützen der Gesellschaft", Hedda Gabler: „Baumeister Solneß", I. G. Borkmann: „Wenn wir Toten erwachen." Ferner von Byornson: „Fallissement", „Ueber unsere Kraft", „Die Neuvermählten" endlich von Strindberg: „Die Wasa-Tragödie" zum ersten male in deutscher Sprache. — Im Opernhause soll im Herbste in gänzlich neuer Inszenierung Webers „Freischütz" und Beethovens „Fidelio" auf die Bühne gelangen. Außerdem wird während der Herbstsaison ein Cyklus klassischer Dramen teils im Opernhaus teils im Schauspielhaus erscheinen und zwar Dramen von Goethe, Schiller, Lessing, Shakespeare, Calderon, und Moliore. Alle cyklischen Darstellungen in Oper und Schauspiel werden lediglich durch die einheimischen Mitglieder ausgeführt werden.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Als Kuriosum sei von dem jüngsten Spender zum Guten- bergfestzug in Mainz berichtet: Als ein Herr zu emey Mainzer Familie kam, um einen Beitrag für den Guten- bergfestzug zu erheben, trug die Hausfrau eme Summe Geldes aus den Namen ihres erst einige Monate alten Sprößlings in die Sammelliste ein. Sie meinte dabei lächelnd, wenn einst ihr Söhnchen ein alter Herr sei, so- könne er doch sagen, daß er unter denjenigen gewesen, der eine Beisteuer zum Guteckbergfestzug geleistet hätte. In einer Mainzer Volksschule fragte der Lehrer einen, Knaben, wer denn Gutenberg sei. Der Schüler wußte ess nicht oder hatte seine Gedanken nicht beisammen. Ein hinter ihm sitzender Mitschüler souffliert ihm: „Erfinder", worauf der Gefragte unter schallendem Gelächter die klassische Antwort gab: „'n Finther!" (Finthen ist ein Ort in der Nähe von Mainz.)
1899: 1449
Gleicher Absatz von keiner anderen Fabrik Deutschlands erreicht
Mittwoch den 27. Juni, nachmittags 2V8 Uhr, sollen die den Georg BrSmer Erben zustehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen:
Flur 28 Nr. 1613/to — 138 qm Acker auf der Weißerde am Weg,
Flur 26 Nr. 2666/10 — 578 qm Hofraite am untersten Riegelpfad zwischen den Wegen,
Flur 26 Nr. 26?r/,— 458 qm Hofra te daselbst,
Flur 28 Nr. 180 — 1300 qm Acker zwischen dem Sandkauter und Erdkauter Weg,
Flur 28 Nr. 181 — 1800 qm Acker daselbst,
Nr. 182 — 2750 qm daselbst,
Nr. 1658/1D — 1599 qm daselbst,
Nr. 1665/10 — 193 qm
Montags, Mittwochs u. Freitags, von morgens 9 Uhr ab 4131
frischen
Zwubelkuchen.
Wilh.Amend, Kchohasftr.62
Erdbeerbowle täglich frisch, im Glas und in Flaschen, nur aus Moselwein bereitet, empfiehlt 4346 Carl Schwaab, Hofl.
Wegs
auf hiesigem Ortsgericht öffentlich meistbietend unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen freiwillig versteigert werden.
Gießen, den 21. Juni 1900.
Großh. Ortsgericht Gießen.
GroS. 4350
Vermischtes.
* Mark Twain über Gutenberg. Zu Gunsten des Gutenberg-Museums in Mainz bat Mark Twain,, der bekannte amerikanische Schriftsteller, einen Beitrag eingesandt. Das nachfolgende Schreiben begleitete die Spende:
Ihre Bitte, auch meinerseits ein Scherflein zu Guten-» bergs Gedächtnisfeier beitragen zu wollen, gereicht mir! zur Freude und Ehre. Die Welt giebt ohne Bedenken-, ohne Widerspruch zu, daß die Erfindung Gutenbergs das
Neue elegante Ausstattung.
Zu haben bei Heb. Arnold II., Conr. Bender, Wallthorstrasse 14, Rudolf Schlabach Nacht.,
Heinrich Lanz, Mannheim.
Ueber 3500 Arbeiter.
Lokomobilen bis 300 PS
beste und sparsamste Betriebskraft.
Verkauft
Dr. W. I. Holland, wiederholte nun die Aufforderung an die Klasse," den Betrag zu zahlen, und fügte hinzu, daß, wenn binnen 24 Stunden diesem Befehle nicht nacksgekom- men sein würde, die Widerspenstigen suspendirt oder aus- gestoßen werden würden. Auf die verstockten Füchse machte diese Drohung nicht den geringsten Eindruck, im Gegenteil kündigten sie ganz unverfroren an, jedes Zwangsverfahren der Universitätsbehörde mit einem „Generalstreik" beantworten zu wollen. In der That soll die ganze Studenten- chaft geneigt sein, mit den Füchsen gemeinschaftliche Sache jU machen, obgleich diese animalia sine mente ac ratione 0 unzweifelhaft im Unrecht sind wie möglich. „Holland in Ngt" lautete das letzte Bulletin, das vom Rektor Holland zu erlangen war, der sich thatsächlich in eine Sackgasse verrannt hat. Denn diese Universität ist eine der ärmsten, da sie bei einem Jahresbudget von 84 000 Dollars nur II OOODollars aus Stiftungskapitalien odder sonstigen Zn- Kollegiengelder (die sogenannten tuitions> der Studenten angewiesen ist. Es hat daher den Anschein, daß die frechen Füchse schließlich triumphieren werden, weil die Univer- sitätsbehörde der gesamten Studentenschaft gegenüber machtlos ist. Professor Schmitz wird aber in seine eigene Tasche greifen müssen, um den angerichteten Schaden zu decken . . . ______________
Kunst und Wissenschaft.
Bingen a. Rh., 21. Juni. Das Rheinische Technikum, eine Lehranstalt ausschließlich für Maschinenbau und Elektrotechnik, hat sich in der kurzen Zeit seines Bestehens zu solcher Größe cntroufelt, daß die Stadt bereits zum zweitenmale einen Erweiterungsbau zum Hauptgebäude in Angriff genommen hat. Die Anstalt wird gegenwärtig von fast 600 Schülern besucht. Der Leiter derselben ist der im Lehr fache bekannte Regierungsbaumeister Hoepke.
- DaS i« Piel enthüllte ChrtstitSstandbttd hat der Kaiser im Atelier des Professors Eber lein in Berlin gesehen, als er, mit der Kaiserin und von Professor Begas begleitet,.das Modell zum Denkmal Friedrich Wilhelms III. besichtigte, das für die Sreges-All« bestimmt ist. Wie der Kaiser in seiner Rede hervorhob, war er von der Arbeit tief ergriffen, und sprach sofort den Gedanken aus, daß chm dies Werk geeignet erscheine, in Kiel seinen Platz zu finden, daß an feintm Anblick die Hinterbliebenen der vom Meere geforderten schuldlosen Opfer Trost und Wiederaufrichtung fänden. Das Denkmal ist eine plafnsche Gruppe. Zu Füßen des Kreuzes, an welches der Erlöser geschlaae», sitzt eine gramgebeugte Frau, das schmerzerfüllte Antlitz empor zum Herland gerichtet. Als der Kaiser Eberlein fragte, was ihm diese Idee rk» gegeben, und ob er bei Schaffung des Werkes an eine bestimmte An« wertung gedacht habe, entgegnete der Künstler, daß ihn der Gedamk schon länger bewegt habe und er die Gruppe zunächst nur gebildet habe, um sich selbst frei zu schaffen.
A __ ---V A (Hessen) zw. Darmstadt u. Heidelberg,
Hotel u. Pension „zur Krone , Sommerfrische. Pensionsprospekt u. Führ. grat. Bes.: G. Diefenbach.
daselbst, Flur 29 Nr. IOOS/io — 1262 qm Acker amOhleberg, rechts des Erdkauter
IDEN-,
für r Pferds
Bin tLs"
0 ‘E 'T 5
ist ein unul
Es vei Ueberall er!
Man 8
Gar
'^Pfehlen


