Ler auswärtigen Politik hätten seine Freunde Voltes Ver- Irauen zu seiner, des Reichskanzlers, erfahrenen Weisheit. .In der Beamtenmaßregelung müsse man den Beginn der vom Reichskanzler für den Fall der Ablehnung der Kanalvorlage angedrohten Feindseligkeiten den Agrariern gegenüber erblicken. t
Reichskanzler Fürst Hohenlohe wendet sich gegen die Ausführungen des Vorredners. Es fei ja richtig, daß zwischen dem Letzteren und ihm, dem Reichskanzler, stets Meinungsverschiedenheiten bestanden hätten. Die Aeutze- rung, daß die Sozialdemokratie eine vorübergehende Erscheinung sei, halte er für eine sehr weise und zutreffende. Daß man im Bunde der Landwirte gegen ihn agitiere, sei nicht zu bestreiten. In den Bundesversammlungen sei offen die Gegnerschaft gegen den Reichskanzler erklärt worden, der Deutschland zu einem Industriestaat machen wolle. Was würde es aber helfen, dem Hause Vorlagen zu machen, die keine Annahme fänden? Redner kommt noch auf die Aufhebung des Verbindungsverbots, die er doch im Jahre 1896 versprochen habe, zu sprechen, worauf
Abg. Rickert (fr). Bg.) das Wort nimmt und betont, daß er über die Ausführungen des Abg. v. Kardorff sehr enttäuscht sei. Weiter bemerkt er, mit der Aufhebung des Vcrbindungsverbots habe sich der Reichskanzler geradezu «in großes Verdienst erworben. Die Sozialdemokratie lasse sich überwinden nur durch eine freiheitliche tolerante Politik, nicht durch Polizeimittel. Eine extreme agrarische Politik sei nur Wasser auf die Mühle der Sozialdemokratie. Er könne der Regierung nur raten, endlich einmal Energie gegen die agrarischen Forderungen an den Tag zu legen.
Staatssekretär Graf Posadowsky verwahrt die Regierung gegen den Vorwurf, daß sie Komplimente vordem Großkapital mache. Was das Koalitionsverbot an- lange, so habe dasselbe aufgehoben werden müssen. Nun zur Sozialdemokratie! Gegenüber solcher Bewegung müsse eine kluge Regierung zunächst produktiv zu wirken suchen, um die irregeleiteten Massen von den Führern abzulenken, und ihnen das Bewußtsein beizubringen, daß sie nur von >er staatlichen Ordnung und den bürgerlichen Parteien etwas zu erwarten haben. Für die Landwirtschaft geschehe, was geschehen könne. Wenn Herr v. Kroecher einen starken Mann verlange und nötigenfalls Auflösung des Reichstages, so könne das doch nur empfohlen werden, wenn auch nur die geringste Aussicht bestehe auf einen Erfolg der ^Auflösung. Wo eine solche Aussicht nicht bestehe, da treibe man mit einem solchen Rat auf einen Konflikt hin. Fürst Bismarck habe einmal gesagt: Tie Politik ist die Kunst -es Möglichen. Ich aber sage: Die Politik der Herren O. Kardorff .und V- Kroecher ist'die Politik-,des (Unmöglichen! (Beifall.)
Aba. v. Liebermann (Antis.) verbreitet sich eingehend über das Verhalten Englands betreffs der Beschlagnahme deutscher Schiffe und bezeichnet dasselbe als ein planmäßig böswilliges. Redner hält es sodann für ganz ausgeschlossen, daß die Firma Krupp so vaterlandslos, ehrlos gehandelt habe, Waffen für England zu liefern. Nicht Wahrung guter Beziehungen zu England müsse jetzt unsere Aufgabe sein, sondern möglichst reinliche Scheidung zwischen Deutschland und England.
Abg. Graf O r i o l a (nl.) meint, es entspreche wohl den Anschauungen der Mehrheit, wenn er sich eines Eingehens auf die Aeußerunaen des Vorredners enthalte. (Beifall.) Redner erklärt sodann, seine Freunde stimmten in dem Wunsche überein, der Landwirtschaft zu helfen. Zu einem Mistrauensvotum, wie Abg. v. Kardorff es dem Reichskanzler erteilt habe, liege nicht der geringste Anlaß vor. Im Gegenteil, der Reichskanzler verdiene ein ausdrückliches Vertrauensvotum. Das sage er Namens seiner ganzen Partei.
Morgen 1 Uhr: Fortsetzung der Debatte. Schluß 5 Uhr.
* Vom Kriegsschauplatz.
London, 19. Januar. Lord Dundonald griff gestern nachmittag die Buren westlich von Acton Home- an. General Warren verstärkte Dundonald durch die ersten Dragoner. Nach einem Treffen mit dem Feinde besetzte Dundonald die Kopses. Der Burenkommandant Cornet Heilbrun und zwanzig seiner Leute wurden getötet, außerdem fünfzehn Buren gefangen genommen. Die Engländer verloren zwei Tote und ebensoviel Verwundete.
— Nach Meldungen aus Spearmansfarm ist die Umgehungsbewegung des Generals Warren soweit erfolgreich gewesen. Mittwoch abend soll (?) er sich innerhalb 17 Meilen von Ladysmith befunden haben. Nach Draht- «ngen aus Durban kommen mit jedem Bahnzuge Verwundete von der Front im Hospital am Mooiflusse an, was auf heiße Kämpfe schließen läßt.
— „Daily Telegraph" zufolge dauert die Beschießung der Burenlinien durch die Haubitzenbatterie fort.
— Wie aus Sterkstroom berichtet wird, sprengten die Buren am 17. ds. Mts. drei kleine Brücken an der Dordrechter Eisenbahnlinie in die Luft.
— Amtlich wird publiziert, daß die Artillerieverstärkungen, bestehend in 72 Kanonen, 3710 Mann und 2210 Pferden, während der nächsten Woche nach Südafrika abgehen sollen.
— Den letzten Meldungen aus Modderriver zufolge sollen die Truppen, welche unter dem Befehle Methuens stehen, diesen to egen feinet schlechten Führung nicht mehr grüßen, wenn er durch das Lager reitet. Ein Auf st and seiner Truppen sei zu befürchten.
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Telegramme des „Gietzeuer Anzeiger".
Loudon, 20. Januar. Die heutigen Morgenblätter sind der Ansicht, daß man noch einige Tage warten müsse, bis verbürgte Depeschen über eine Schlacht bei Ladysmith eintreffen können. „Daily Mail" glaubt, daß diese Schlacht heute, spätestens morgen stattfinden werde.
London, 20. Januar. Hier herrscht die Ansicht, daß, während General Buller mit der Hauptmacht das Gros der Buren-Armee stark engagierte, Lord Dundonald für
General Warren, der ihm auf dem Fuße'folge, den Weg nach Ladysmith bahne.
London, 20. Januar. Ein Telegramm aus Durban vom 18. Januar, 8 48 Uhr abends berichtet, daß General Buller sich in einer Entfernung von 20 Kilometer von Ladysmith befinde. General Warren soll sogar bis auf 10 Kilometeter von Ladysmith entfernt vorgedrungen sein. Derselbe hat vom Kriegsamt und von Lord Roberts Befehl erhalten, die größte Vorsicht zu beobachten, um nicht in einen Hinterhal t^ g^elockt zu werden.
London, 20. Januar. Die Zeitungen behaupten, das Kriegsministerium habe ein Telegramm von Buller erhalten, wonach der General sich höchst zuversichtlich über das Gelingen seiner Operationen ausspreche. Danach betrachtet man den Entsatz von Ladysmith so gut wie geschehen. Hier schwirren allerlei Gerüchte durch die Luft, die sämtlich unkontrollierbar sind. In der Chathamer Kaserne herrschte gestern Heller Jubel, da eine Privatmeldung eingetroffen war, Ladysmith sei befreit. Andererseits erzählte man sich lm Offi- ziersklub, Buller sei verwundet und Warren gefangen. Bisher haben aber alle diese Gerüchte sich als grundlos erwiesen. Nach einer anderen Privatmeldung soll Buller die Stellung der Buren bei Colenso unhaltbar gemacht haben. Der General sprach sich sehr hoffnungsvoll aus.
Deutsches Reich.
Berlin. 19. Januar. Der Kaiser konferierte gestern abend und heute vormittag im Auswärtigen Amte,mit dem Staatssekretär Grafen v. Bülow.
— Finanzminister v. Miquel ist an der Grippe erkrankt, und genötigt, das Bett zu hüten.
— Die Wahlprüfungs -Kommission des Reichstages hat die Wahl des Abgeordneten v. Loeb ell (kons.) mit 8 gegen 5 Stimmen für ungiltig, die Wahl der Abgeordneten v. Bonin (kons.), Graf Bismarck- Bohlen (kons.), Börner (nl.) und Cramer (Soz.) für giltig erklärt. Die Wahl des Abgeordneten Fürsten zuJnn- und Knyphausen (kons.) wurde beanstandet.
— In der 18er-Kommission des Reichstages wurde heute die Beratung der Novelle zum Münzgesetz fortgesetzt und Artikel 4, der für Neuprägungen die Einziehung der Landessilbermünzen vorschreibt, beraten. Die Weiterberatung wurde auf Montag vertagt.
— In der Budget-Kommission des Reichstages wurde heute die Beratung des Postetats fortgesetzt. Die Ansätze des Ordinariums und sämtliche Forderungen des Extra-Ordinariums wurden unverändert genehmigt, ebenso der Etat der Reichsdruckerei. Die Etats der Post- und Telegraphenverwaktung und der Reichsdruckerei sollen am Dienstag im Plenum zur Beratung kommen. In der Budget-Kommission beginnt in der nächsten, auf Dienstag anberaumten Sitzung die Beratung des Kolonialetats.
— Die Abschiedsaudienz, in welcher der Kaiser den französischen Militär - Attachee Obersten de Foucauld empfing, trug, wie mehrere Abendblätter melden, ein für den von hier scheidenden Offizier sehr ehrenvolles uud auszeichnendes Gepräge. Kaiser Wilhelm soll dem Obersten in geradezu herzlicher Weise Lebewohl gesagt haben.
AnstMd.
Wien, 19. Januar. Der bisherige Ministerpräsident Wittek überreichte heute vormittag dem Kaiser in besonderer Audienz die Demission des Kabinetts, welche der Monarch annahm. Alsdann empfing letzterer Br. von Körber, welchen er mit der Neubildung des Ministeriums betraute. Das morgen erscheinende Amtsblatt wird bereits die Namen der neuen Ressortchefs publizieren.
Petersburg, 19. Januar. Es wird nunmehr offiziell bestätigt, daß die Engländer an der südafrikanischen Küste den russischen Lloyddampfer „Wladimir Sawin", welcher Staatsgut zum Bau russischer Kriegsschiffe für die Werft in Philadelphia an Bord hatte, beschlagnahmt hat. Schritte zur Freigebung des Dampfers sind in London bereits eingeleitet worden.
Loudon, 19. Januar. Die englischen Sozialdemokraten haben einen Aufruf erlassen, worin sie alle Genossen auffordern, eine Bewegung zugunsten des Friedens zu organisieren und nicht zuzulassen, daß ihre Kameraden sich als Freiwillige einstellen lassen, da dies der erste Schritt zur allgemeinen Wehrpflicht sei. Der Aufruf schließt mit den Worten: „Unsere Feinde sind nicht die Buren, sondern die englischen Aristokraten.
Melbourne, 19. Januar. Die Regierung befaßt sich mit der Frage, ob Victoria im Falle eines Krieges genügend befestigt sei. Sie verlangt weitere Befesti- gungsarbelten und hierzu einen Kredit von 250 000 Pfund Sterling.
Kckstrs und VrovinMirs.
8.n,.nduns-n. «I-,chvi.l w-Ich.n Inhaltes, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.)
Gießen, den 20. Januar 1900.
" Burschenschafter-Kommers zur Feier des 18. Januar. Am vergangenen Donnerstag fand im Saale des „Cafß Leib" wie die alljährlich am 18. Januar, dem Gründunqstaae des Deutschen Reiches, der Festkommers der Marburger und Gießener Burschenschafter unter vollzähliger Beteiligung ber Aktiven, vieler Inaktiven und alter Herren statt Die Marburger waren bereits am Nachmittag hier angekommen von ihren Kommilitonen am Bahnhof in üblicher Weift
empfangen. Der Einzug in corpore mit Musik in die Stadt mußte wegen des schlechten Wetters leider unterbleiben. Ungefähr 150 alte und junge Burschenschafter waren in Couleur erschienen, während ein reicher Damenflor die Gallerien zierte. Letztere selbst waren mit den Fahnen der Burschenschaften, Wappen und den deutschen, hessischen rc. Farben in sehr geschmackvoller Weise dekoriert. Die Bühne war durch Blattpflanzen, aus denen sich die Büsten ber brei Kaiser abhoben, in einen Hain verwandelt, in dem, für die Anwesenden fast unsichtbar, die verstärkte Militärkapelle unter persönlicher Leitung des Herrn Musikdirektors Krauße konzertierte und bann die Lieder begleitete. Erschienen waren bie Mitglieder ber Burschenschaften Alemannia, Arminia und Germania-Marburg und Alemannia und Germania-Gießen. Der Vertreter ber z. Z. hierorts präsibierenden Burschenschaft Germania, 8tuä. math. Ange lberger, begrüßte die Gäste in einer längeren, herzlichen Ansprache, die in einem schneidigen Salamander ihren Abschluß fand. Hierauf hielt Herr Stud. Dittrich (Alemannia-Marburg) die Rede auf Kaiser und Reich, die namentlich am Schluß begeisterten Beifall fand und im Absingen der Nationalhymne weihevoll aus- klang. Se. Magnificenz, Herr Rektor Prof. Br. Netto dankte nun in einer geistvollen und mit großem Humor gewürzten Rede im Namen der Gäste und zwar als Vertreter der Universität Gießen. Natürlich endete auch diese mit großem Jubel aufgenommene Rede in der studentisch üblichen Weise. Herr Geh. Rat Prof. Br. Wimmen- auer (Alemannia-Gießen) verbreitete sich in ziemlich ausführlicher Weise über die deutsche Burschenschaft, deren Hauptgrundlage er namentlich in einer starken Betonung und Bethätigung des Christentums suchte. Mit dem Wunsche, daß die Heranwachsende Generation der Burschenschaft der Ueberlieferung der Alten getreu, den Wahlspruch: F ü r Eh re Freiheit, Vaterland hochhalten möge, endete die Rede in einem kräftigen Salamander. Einen sehr hübschen Toast in poetischer Form brachte der Deulsch-Oesterreicher Herr stud. phil. Reichest (Alemannia-Gießen) aus, der nicht nur bei den alten und jungen Burschenschaftern, sondern namentlich auch bei den gefeierten Damen großen Beifall fand. Es braucht wohl nicht besonders betont zu werden, daß den reizenden Versen ein „begeisterter" Salamander auf die „Damen der Burschenschafter" folgte. Leider verbietet uns der zur Verfügung stehende Raum, auf die Reden und Toaste weiter einzugehen, bezw. — so gern wir es möchten — dieselben in ausführlicher Weise wieder zugeben. Daß der „Landesvater" in üblicher Wege, gestochen, daß nach dem offiziellen Teil eine sich bis in den Morgen hineinziehende „Fidelitas" folgte, braucht wohl nicht erst versichert zu werden. — Ein gestern, abend sich anschließendes Tanzkränzchen von Seiten der Burschenschaft Alemannia-Gießen im festlich dekorierten Saale von Steins Garten verlief unter zahlreicher Beteiligung der Damen in angenehmster Weise. Teil nahmen als Gäste drei Vertreter der Alemannia-Marburg und Germania-Gießen. — Der nächste 18. Januar wird dem Brauche gemäß in Marburg begangen werden. Möge er unter demselben günstigen Sterne stehen, wie der Gießener- Abend ! Den Burschenschaften Marburgs und Gießens aber ein kräftiges: Vivant, crescant, flor eantl
Akademische Borträge. Herr Br. Fritzsche hielt Mittwoch, 17. d. Mts., in der Aula der Universität einen, sehr beifällig aufgenommenen Vortrag über „Wandlungen des Zeitgeschmacks im Sinngedicht". Der Redner stellte sich, in Anknüpfung an die jüngsten Säkularbetrachtungen, die Aufgabe, durch die Schicksale des Sinngedichts unsere Entwickelung feit dem 18. Jahrhundert zu erläutern. DaS altmodische Sinngedicht (— Epigramm), als dessen letzter Vertreter Friedrich Haug genannt wurde, verspottete feststehende psychologische und soziale Typen. Diese Typen verfielen in ber vielgestaltigen, unruhvollen mobernen Kultur. Das Sinngedicht beruhte auf dem Formalismus und der Nachahmung des Martial. Der Formalismus ist zurückgetreten vor der Fülle der Inhalte; wir stehen nicht mehr so wie die Menschen des 18. Jahrhunderts in der Kindschaft der griechischen und römischen Schriftsteller. Bedeutsam in ber Geschichte des Epigramms ist der Musenalmanach auf 1 7 97, aber nur all Episode, nicht als Epoche. Die äußere und innere Situation, bie Goethe unb Schiller in den Xenienkampf führten, hat sich nicht zum zweitenmal ergeben; und eben da wir burtf Schillers philosophische Distichen eine fententiöfe Hi- grammatit heimischer Herkunft erhielten, wankte die Macht der Sentenz überhaupt mit bem Schwinden einhelliger 53ilbung. Das durch den Zeitgeist verstoßene Sinngedicht wird der Zeitgeschmack kaum wieder zu Ehren bringen; denn die Pointe, das wesentliche der epi« grammatischen Gattung, siedelte in die Prosa des Feuilletons über. Der zierliche, behende Geist, der dem Sinngedicht ein Recht zum Dasein gab, ist unseren Tagen fremd und fern. „Wenn aber unsere robuste Kultur die Form für jbren Inhalt findet, wird sie auch den Grazien eine Stätte bereiten."
** Stadttheater. („Gebildete Menschen.") Die Wirkung des Dreiakters von Viktor L6on hängt beinahe ausschließlich von der Darstellung der beiden im Mittelpunkt des Jntereffes stehenden Figuren des Kommerzienrates Adolf Müller und seines Bruders des Br. jur. M- belm Müller ab. Während eine gute und gegenseitig abgetönte Darstellung der beiden den Gegensatz von Praxis und Wissen verkörpernden Brüder dem Stück einen großen, sogar nach' haltigen Erfolg verschaffen kann, muß jeder Fehler in bet Darstellung einer biefer beiben Gestalten nicht nur eine wesent- "che Beeinträchtigung ber anderen zur Folge haben sondern würde auch sofort die Schwächen des Stückes aufdecken, indem mit dem nachlassenden Interesse die außergewöhnliche Länge der Akte sich unangenehm bemerkbar machen würde. Die gestrige Aufführung wurde durch die prächtige Darstellung der Brüder Müller zu einer äußerst interessanten-
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