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Die Kabellinien in der Erde.
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Unterseeische Kabel.
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Berlin W3S
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Abkurz.
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Wegen der bedeutenden Schwierigkeiten und der _ Kosten sind die unterseeischen Kabellinien säst alle von Privatgesellschaften hergestellt worden. Es giebt dreiundzwanzig solcher Gesellschaften, von denen zwanzig ihren Sttz in London und je eine in New-Dork, Paris und Kopenhagen haben. Die Gesamtlänge dieser Kabel beträgt 238,000 Kilometer. Die bedeutendste Privatkabelgesellschaft ist die Eastern-Telegraph Company, die über 70 Kabel mit 40,800 Kilometer Länge verfügt. Bei der gegenwärtlgen Weltlage ist es für das deutsche Reich eine zwingende Notwendigkeit, auch seinerseits unterseeische Kabel zu bauen oder zu subventionieren, damit in Zukunft eine Sperrung des telegraphischen Verkehrs durch England in Wegfall kommt.
Der südafrikanische Krieg hat aufs neue die Notwendigkeit für die verschiedenen Staaten gezeigt, nach den Hauptpunkten der Erde eigene unterseeische Kabellinien zu besitzen, und noch in den letzten Tagen hat die russische Regierung bei den verschiedenen Mächten angefragt, wie sie sich zur Sperrung der afrikanischen Kabel durch England zu stellen gedächten. Wir geben in unserer beifolgenden Karte unfern Lesern eine Uebersicht über die vorhandenen Unterseekabel, aus welcher hervorgeht, daß die meisten Unterseekabel sich in englischem Besitz befinden. Das deutsche Reich besitzt nur (von dem Kabel Emden—London abgesehen) zwei eigene Kabel und zwar von Emden nach Valencia (Irland) und von Emden nach Vigo (Spanien). Für den Verkehr mit den afrikanischen Kabeln ist das Reich ausschließlich auf englische Kabel angewiesen.
Rotwildes in unseren Waldbezirken machen, wenn man erwägt, daß die Schonzeit für weibliches Rotwild für 39 Gemarkungen des Kreises Schotten in Wegfall kommt. Richten schon größere Rudel Rehe bemerkenswerten Schaden in den an die Waldungen grenzenden Feldern an, so ist dieser noch viel bedeutender durch Hirsche. Unsere Landwirte begrüßen deshalb nut Freuden die Anordnung Großh. Ministeriums, und wohl noch größer ist dre Freude der Jagdpächter und Jagdbentzer m den betreffenden Gemarkungen, da sie nun einmal nach Herzens Lust des edlen Ward- werks auf Hochwild pflegen dürfen.
Heer und Marine.
— Bon Generalen der preußischen Armee werden im Lause des Jahres 1900 ihr 60jähriges Militärdienstzubiläum begehen: der General der Infanterie und Generaladjutant v. Werder i la suite des Garde-Füsilier-Regiments am 9. August, der General der Infanterie und General-Adjutant von Schweinitz ä la suite des 1. Garde-Regiments z. F. am 28. November und der General der Kavallerie z. D. Freiherr v. Salmuth, das 50jährige Militär- Dienstjubiläum: der Generaloberst von der Kavallerie und General- abjutant Graf v. Waldersee, General-Inspekteur der 3. Armee-Inspektion am 27. April und der General der Kavallerie v. Rosenberg ä la suite des Husaren-Regiments von Zieten (Brandenburg) Nr. 3. — Gen'ral- feldmarschall Graf v. Blumenthal vollendet am 30. Juli sein neunzigstes Lebensjahr. — Am 26. April 1901 werden vier Generäle zugleich ihr »OjährigeS militärisches Dienstjubiläum begehen, und zwar der Vortragende Seneral-Adjutant, General der Infanterie v. Hahnke, der früher^Ariegs-.. Minister, Generaladjutant und General der Infanterie Bronsar^ von Echellendorff, der General der Infanterie v. Keßler, zuletzt Geneval- inspekteur des Militär-Erziehungs- und Bildungswesens, und der General der Infanterie von Seeckt, zuletzt kommandierender General des 5. Armeekorps.
— Warum steht der Generalleutnant im Range höher als der Generalmajors Ost hört man in — eit venia verbo — militärisch ungebildeten Kreisen der Verwunderung Ausdruck geben, daß der Titel Generalmajor eine niedrigere Charge bezeichnet als der Titel Generalleutnant. „Warum ist ein Major mehr als ein Leutnant und ein Generalmajor weniger als ein Generalleutnant?" wird oft gefragt. Tie „Straßb. Post" antwortet darauf, daß dieser scheinbare Widersinn sich leicht erkläre. Es gab eine Zeit, in der das Fremdwort Major noch nicht existierte, sondern die betreffende Charge Oberstwachtmeister hieß. (Diese deutsche Benennung ist als Anrede noch bis vor einigen Jahrzehnten üblich gewesen.) Damals war also die militärische Stufen- lcker in großen Zügen folgende: Wachtmeister, Leutnant, Hauptmann (bejro. Rittmeister), Oberstwachtmeister, Oberstleutnant, Oberst, General- »berstwachtmeister, Generaloberstleutnant, Generaloberst. Nun erschien W das lange Wort Generaloberstwachtmeister unbequem, und nachdem tereits das Wort Oberstwachtmeister dem kürzeren Major, hatte Platz «achen müssen, lag es nahe, den Generaloberstwachtmeister als General- »ajor zu bezeichnen. Das lange Wort Generaloberstleutnant aber kürzte narr einfach durch Streichung des Oberst und sagte von nun ab Generalleutnant. So ist auch hier wie in vielen Fällen, was unlogisch erscheint, durch den Sprachgebrauch erklärt und dadurch entschuldigt.
Universität und Hochschule.
— Pariser Akademie der Medizin. Ein Preisausausschreiben von über 150,000 Franks erfolgt soeben seitens der Pariser Akademie der Medizin. Die große Liste der ausgesetzten Preise bezieht sich auf die Jahre 1900, 1901 und 1902. Die Zahl der Preise übersteigt 100 und mit Ausnahme von vier Stiftungen sind auch ausländische Gelehrte zur Bewerbung zugelassen. Die Geldpreise für Lösung medizinischer Aufgaben belaufen sich, wie der Hannöversche Kourier mitteilt, für das Jahr 1900 auf eine Gesamtsumme von 54,100 Franks. 3n der Spitze steht der Preis der Akademie selbst, der 1000 Frks. für die beste Arbeit über die organischen Säfte aussetzt. Dem Betrage nach ift der höchste Preis der Prix Marie Chevalier von 6000 Franks, für die in Zwischenräumen von je drei Jahren erschienene beste Arbeit über den Ursprung, die Entwickelung oder Behandlung der Lungenschwindsucht bezw. anderer tuberkulöser Krankheiten. Dann folgt der Prix Laboitre ion 3000 Frks., der dem Verfaffer der die Chirurgie am meisten für» denden Arbeit zugesprochen werden soll. Der Prix Barbier von ■2000 Frks. ist seit langem eine ständische Erscheinung auf der Liste der Akademie der Medizin, daß sich leider noch immer niemand gefunden iot, der den Bedingungen des Stifters genügt hätte, der Preis soll nümlich demjenigen zufallen, der die vollständigen Heilmittel für bisher
als unheilbar betrachtete Krankheiten entdecken würde, wie für Hunds wut, Krebs, Epilepsie, Skropheln, Typhus, Asiatische Cholera rc. Jmm:r- hin sind schon zahlreiche Ermutigungspreise solchen Forschern zugebilligt worden, denen ein erheblicher Fortschritt in der bezeichneten Richtung zu verdanken gewesen ist. Für das Jahr 1901 stehen Preise der Gesamtsumme von 51,400 Frks zur Verfügung, von denen der höchste Pnx Adrien Bouisson ist, der 10,500 Frks. beträgt und ebenfalls für erfolgreiche Arbeiten über die Heilung bisher unheilbarer Krankheiten verliehen werden soll. Im Jahre 1902 sind nach der vorläufigen Aufstellung Preise für insgesamt 45,700 Frks. verfügbar, unter denen der Preis von Theodore Herpin in Genf (3000 Frks.) für die beste Arbeit über Epilepsie und Nervenkrankheiten, sowie der Prix Meynot (2600 Frks.) für die beste Arbeit über Ohrenkrankheiten erwähnt sei-, ein Preis Saintour von 4400 Frks. ist für die beste geschriebene oder bereits gedruckte Arbeit aus irgend einem Zweige der Medizin bestimmt. Wer sich für die Preisbewerbung im besonderen interessiert, findet die vollständige Liste der Preise in dem ersten Heft des neuen Jahrganges des Pariser „Progr&s MÄdical“.
Auszug aus den Mandesamtsregistern der Liatzt Gieße«.
Aufgebote.
Januar: 8. Theodor Schlörb. Auffeher zu Schotten, mit Elisabeths Schaaf zu Keffelbach. 8. Karl Ludwig Baltafar Georg Gustav Lenz, Restaurateur zu Gießen, mit Maria Lyncker Hierselbst. 9. Max Ludwig Ehmke, Kaufmann zu Alsfeld, mit Luise Charlotte Noll Hierselbst. 10. Philipp Ernst Dietrich, Pferdebahnschaffner zu Köln, mit Sophia Katharine Würtemberger zu Erbach. 10. Wilhelm Philipp Deibel, Lackierer dahier, mit Katharine Auguste Rinn Hierselbst.
Eheschließrrrrge».
Januar: 3. Alfred Heinrich Paul Seyfert, Handlungsreisender zu Gera, mit Clara Antonie Müller Hierselbst.
Geborene.
Januar: 2. Dem Hilfstelegraphisten Julius Paul Kretschmann ein Sohn, Karl Gustav Paul. 3. Dem Fuhrmann Karl Erb eine Tochter. 4. Dem Hilfsweichensteller Konrad Becker ein Sohn. 4. Dem Postsekretär Ferdinand Budnitz eine Tochter. 5. Dem Feldwebel Christian Junker ein Sohn, totgeboren. 6. Dem Schneider Ludwig Hermann eine Tochter, Margaretha Anna. 6. Dem Kaufmann August Brethäuser ein Sohn. 6. Dem Restaurateur Ludwig Flamme ein Sohn. 8. Dem Postboten Wilhelm Stein eine Tochter, Elisabeths. 8. Dem Bau-Aspirant Philipp Haller ein Sohn, Karl Konrad Heinrich. 8. Dem Kaufmann Emil Weißenberg eine Tochter, Hertha Johanna
Gestorbene. Ztz y*
Januar: 4. Helmut Kuhnd 3*/r Monate alt, Sohn von Gastwirt Albert Kuhnd dahier. 6. Juliane Müller geb. Kern, Wwe., 64 Jahre alt' Hierselbst. 7. Johannes Konrad Weitzel, 64 Jahre alt, Schneider zu Groß-Felda. 7 Casimir Weber, 441$ Jahre alt, Kaufmann zu Offenbach a. M. 7. Jakob Heinz, 65 Jahre alt, Landwirt zu Ruppertenrod 8. Margaretha Stöhl geb. Reuter, 54 Jahre alt, Ehefrau von Rangiermeister i. P Stöhl Hierselbst 8 Elisabethe Stein, 16^/4 Stunden alt, Tochter von Postboten Wilhelm Stein Hierselbst. 9. Christian Hermann, 54 Jahre alt, Taglöhner dahier. 9 Christine Obermann, geb. Fink, Wwe. 58 Jahre alt, von Bernsburg (Kreis Alsfeld) 10 Rosalie Bommertheim geb. Göhrs, Wwe., 73 Jahre alt, Hierselbst. 10 Wilhelm Paul Gramer, 5 Monate alt, Sohn von Werkmeister Wilhelm Grümer Hierselbst 11. Johann Wilhelm Peppek, 51 Jahre alt, Taglöhner Hierselbst. 11. Margarethe Minke, geb. Stein, 39 Jahre alt, Ehefrau von Küfer und Wirt Johann Peter Minke Hierselbst. 12. August Schmidt, 64 Jahre alt, von Langenhahn, Kreis Oberwesterwald.
Auszug aus den Kirchenbücheru der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Matthäusgemeinde.
Den 8. Januar. Alfied Heinrich Paul Seyfert, Handlungsreisender zu Gera und Klara Antonte Müller, Tochter von dem Pianofortetech- niker Ernst Moritz Müller zu Gießen.
Lukasgemeinde.s
Den 5. Januar Wilhelm Stein, Postbote zu Gießen und Maria Theresia Faust zu Winkel.
Getausüe.
Mathtäusgemeind e.
Den 7. Januar. Hin unehelicher Sohn, Ludwig Konrad, geb. den 25. Dezember
Den 10. Januar. Eine uneheliche Tochter, Katharine, gehörenden 30. Oktober.
Lukasgemeinde.
Den 1. Januar. Dem chlosser Heinrich Müller ein Sohn, Jakob Ludwig August, geboren den 27. Oktober.
Den 7 Januar. Dem Lokomotwh. izer Wilhelm Weimar ein Sohn, Friedrich Wilhelm A bert geboren den 17. Dezembsr
Denselben. Dem Hilfssuhrer Hugo Strohdach ein Sohn, Hermann Gustav Ernst, geboren den 2 Dezember.
Johannesgemeinde.
Den 31. Dezember. Dem Dachdeckermeister Carl Heck eine Tochter, Erna, geboren den 11. September.
Den 7. Januar Dem Dreher Justus Horn ein Sohn, Carl^ustuS, geboren den 24 Oktober.
Denselben Dem Knecht Konrad Balßer eine Tochter, Dorothea Helene, geboren den 13 November
Beerdigt«.
Mat thäusgemeinde.
Den 9 Januar. Juliane Müller, geb. Kern, Witwe des verstorbenen Maurermeisters Emil Müller, 64 Jahre alt, starb den 6. Januar.
Markusgemeinde.
Den 10. Januar. Margarethe Stiehl geb. Reuter, Ehefrau von dem Rangiermeister i. P. Philipp Stiehl, 54 Jahre alt, starb den 8. Januar.
Luka sg emeinde.
Den 2 Januar. Emilie Schmidt, Tochter des verstorbenen Kon» fistorialrats Heinrich Schmidt zu Gießen, 83 Jahre alt, stirb den 31. Dezember.
Den 3. Januar. Katharine Elisabeth Atzbach, geb. Kreiling, Wwe. des Landwirts Konrad Atzbach zu Gießen, 66 Jahre alt, starb den 31. Dezember
Den 5. Januar. Karl Flick, Heilgehilfe, ein Witwer, 76 Jahre alt, starb den 2. Januar
Den 12 Januar. Rosalie Bommersheim, geb. Göhrs, W'twe deS Forstmeisters Georg Bommersheim 73 Jahre alt, starb den 10 Januar.
Johannesgemeinde.
Den 4. Januar. Katharina Balser, ledige Tochter des verstorbenen Ackermanns Melchior Balser, 73 Jahre alt starb den 1. Januar
Den 6. Januar. Lisette Rothe, Witwe, Hospitalitin, 87 Jahre alt, starb den 4 Januar.
Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.
1. Woche vom 1.—6. Januar 1900.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 16,88»/0, nach Abzug der Ortsfremden 12,730/«.
Kinder
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Es starben an:
Zusammen:
Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr.
Altersschwäche
2
2 — —
Geschirnschlagfluß
1
1 — —
Krebs
1
1 — —
Rhachitis
I
— 1 —
Nierenentzündung
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Summa: 6 (0)
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Schutz gegen Asthma.
Ein hervorragender Arzt erbietet fich, alle» an Asthma Leidenden in Gießen ein Schutzmittel gegen diese Krankheit nngedeihen zu lassen.
Die Mehrzahl von Asthma Geplagten ist, nachdem sie Aerzte und zahllose Mittel^ohne Erfolg versucht hat, zu dem Schluffe gekommen, daß es gegen diese höchst lästige Krankheit überhaupt keinen Schutz giebt. Diese Annahme ist falsch. Es hat vielmehr eine anerkannte Autorität, Herr Dr. Rudolph Schiffmann, der mehr Fälle dieser Krankheit behandelt hat, als irgend ein anderer lebender Arzt, durch Herstellung und Anwendung eines Schutzmittels bereits seit vielen Jahren glänzende Erfolge erzielt. Dieses Mittel, „vr.R. Schiffmannv Asthma-Pulver" besteht aus 34,90 Proz. Salpeter, 51,10 Proz. südamerikanischer Stechapfel, 14 Proz riechender Kugelkolben. Das Pulver ist ein Präventiomittel, welches die behaupteten vorzüglichen Eigenschaften aufweist. Hierfür soll sofort ein praktischer Beweis geliefert werden. Es wird nämlich hiermit bekannt gegeben, daß Dr. Schiffmann Willens ist, jeder an Asthma leidenden Person ein unentgeltliches Probe Packet seines Mittels zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke werden hiermit alle Leidenden dringend ersucht, ihre Namen und Adressen per Postkarte aufzugeben. Es wird ihnen alsdann sofort ein absolut kostenfreies Probe-Packet zugesandt werden. Herr Dr. Schiffmann geht nämlich von der Ansicht aus, daß eine persönliche Probe mehr überzeugt und den Wert des Mittels besser beweist, als die Veröffentlichung vieler tausender Zeugniffe solcher Personen, welche durch den Gebrauch dieses Asthma-Schutzmittels vor den lästigen Anfällen jener Krankheit bewahrt worden sind. „Dr. Schiffmanns Asthma-Pulver" ist bereits seit Jahren in den meisten Apotheken Deutschlands verkauft worden, wenn auch viele Personen bisher nie davon gehört haben mögen. Um jetzt alle diese Personen Hiereon zu benachrichtigen und in der Absicht, dieses Mittel allgemein zu machen, wird vorstehende Bekanntmachung erlassen. Es ist dies sicherlich ein liberales und ehrliches Anerbieten, und alle, welche mit dem oben erwähnten Leiden behaftet sind, sollten unverzüglich su'b Chiffre: „Dr. Schiffmann" an die Annoncen-Expedition G. L. Daube & Co., Berlin W., Leipzigerstraße 26, zur Weiterbefördenmg schreiben und die ihnen gebotene Gelegenheit, ein Probe-Packet durch eines seiner Apotheken-Depots kostenfrei zugesandt zu erhalten, nicht unbenutzt vorübergehen laffen. Schreibt also sofort, da nur innerhalb der nächste« fünf Tage unentgeltliche Proben versendet werden können. Ausdrücklich wird gebeten, nichts weiter als Namen und die Wohnung auf eine Postkarte zu schreiben, und diese einzusenden. Nichts weiter ist nötig. 401
ffCLtfirlwXi ist eß, daßldie meisten der als Schön- XXWyryheitßmittel «ngeprieseneBrSp<r«te fast wirkungslos, sehr häufig sogar gesundheitsschädlich sind. DaS Gcgen- theil ist bei dem „Myrrholin" und der damit hergestkllten Patenl- Myrrholin-Seife der Fall. Dieser ölige Auszug des Myrrhenharze« enthält all die konservierenden und neubildenden Eigenschaften, welch« schon seit Jahrtausenden bei der Myrrhe bekannt sind und fie za dem hervorragendsten Kosmetikum des Alterthums machten. Wer deshalb die Patent-Myrrholin-Seife täglich gebraucht, wird damit die beste Gesundheits- und Schönheitspstege der Haut auSübm. Ueberall, auch in den Apotheken erhältlich.


