Dedos
London, 11. Januar. „Daily Chronicle" erfährt aus Ladysmith, daß die Feinde einen neuen Sturm auf die Stadt vorzubereiten scheinen.
— Nach Meldungen vom Modderriver bombardierten die Buren am 8. d. M. das Lager des Generals Methuen. Das Ziel der Buren war vornehmlich die von den Garden besetzte Redoute. Das Feuer der Feinde war sehr akkurat. Eino Granate traf die Redoute und krepierte daselbst. Die Flottenbrigade erwiderte das Feuer. Der Geschützkampf währte ungefähr zwei Stunden.
— Londoner Blättermeldungen zufolge haben die Buren am Montag von neuem einen Sturm auf Ladysmith unternommen, dessen Resultat jedoch noch nicht bekannt ist (?).
* Vom Kriegsschauplatz.
Am 7. Januar, am Tage nach der Schlacht bei Ladysmith, heliographierte General White an General Buller nach Frere: „Der Bericht über unsere Verluste
— Der „Standard- berichtet aus Durban, daß 1200 indische Krankenträger nach der Front abgeganaen seien. In anderen Teilen des Kriegsschauplatzes, besonders im Norden der Kapkolonie, haben irgend welche Operationen von Belang nicht stattgefunden. Die Buren bewachen strena die Verbindungswege nach Norden. - In London sind Drahtzangen so gut wie garnicht zu haben, da die Truppen solche zum Durchschneiden der von den Buren errichteten Drahthindernisie erhalten haben. (Diese englischen peschen grenzen in ihrer Jnhaltlosigkeit geradezu an Alberne.)
Aba. Sachse (Soz.) erörtert nochmals die Aussicht im Bergbau, “betriebe, was erneute Entgegnungen deS Geheimrat Fürst un des Abq. Silbe! (nl.) zur Folge hat. - Der soz.aldemokra rsche Redner hatte u. a. die Unfallziffern im Bergbau den Verwundungsziffern m dem .ruchlosen Krieg' 1870 gegenübergestellt. 6eme,#t
Als Abg. Silbe! (nl.) feine Entrüstung hierüber äußert, demern Präsident Graf Ballestrem, er hätte jene Aeußerunggrge der Abg. Sachse gesagt hätte, daß jener Krieg »°n unserer «e.te ruchlos war. (Große Seiteileit.) roetben genehmigt.
Der Titel Staatsselretär und em.ge weitere T tel werden gen m
Morgen 1 Uhr: Resolutionen zum JnvaltdrtätsverficherungSg^etz, dann Weiterberatung des Etats.
Schluß 5Vi Uhr.__
wird erstattet werde«, wc«u die Berlrist isten vollständ g vorliegen." Heute, am 11. Januar, steht dieser Bericht noch immer aus, oder wird vom KriegSamt in London zurückgehalten. , «
Was ist vor Ladysmith vorgegang««.
fragt man sich unwillkürlich, wenn man diese-! Berhalten der eingeweihten und verantwortlichen Persönlichkeiten ml den anliinglichen, in triumphierendem Tone gehaltenen Si-q-Sdep-sch-n vergleicht. Statt dl- versprochenen ng- lischt V-rlustziffern mitzuteilen, mclbet Mer tonM Zeug über die Verluste der Buren in folgender klassischer ^°L°ud°°, 10. Januar. Eine amtliche Depesche d-S Generals Buller aus dem Lager von Freie vom 10. d. M. besagt, ein Telegramm aus Transvaal gebe di- Verluste der Buren bei Ladysmith am b bä. aus 4 Tote unb 15 V-rwunb-te an, unb bicä nachbem zugegeben sei, daß die Buren em v-rn,ch,°nb-ä Feuer aus sechs maskierten Batterien erduldet hatten und auf allen Punkten geschlagen worden seien. Eingeborene bezeugten, daß der Verlust in einem einzigen Kommando 150 Tote und Wagenladungen an Verwundeten bMug. Den schwersten Verlust erlitten di- Buren des Oranie-Arei- staates, die von den Buren von Transvaal an die gefährlichsten Posten gestellt worden waren.
Die letzte Bemerkung läßt erkennen, was man von der Tendenz des ganzen Telegramms zu halten hat. Buller stützt seine Annahme, daß die Buren arg dezimiert seien, wieder auf Kaffernmeldungen, Quellen, die sich bekanntlich stets als absolut unzuverlässig erwiesen haben. Von wem Buller das „Telegramm aus Transvaal" erhallen hat, sagt er nicht. Jedenfalls hat der sich direkt widersprechende Inhalt nicht so gelautet, wie er ihn mitteilt, und vielleicht sind nur die Zahlen authentisch, d. h. der Verlust der Buren fast Null!
Die Verleumdung der Trausvaalbureu
wird in der folgenden privaten Meldung noch weitergesponnen :
London, 11. Januar. Der Berichterstatter des „Standard" berichtet vom 9. d. M. aus dem Lager von Frere: Ich erfahre aus guter Quelle, daß Präsident Krüger nach dem Hauptquartier der Buren eine Botschaft gesandt habe mit der Anfrage, weshalb Ladysmith nicht angegriffen werde. Die Antwort habe gelautet: „Wir würden zu viele Menschen verlieren!" Krüger habe erwidert, die Entschuldigung sei von den Freistaatlern eingegeben; diese sollten an die Spitze gestellt werden. Man habe sich dies gesagt sein lassen und angegriffen. Krüger's Rat sei insofern gut gewesen, als sich die Verbündeten besser benommen hätten, als die eigenen Burghers. Die Freistaatler hätten einen Hügel besetzen müssen. Während sich die Transvaalburen vor dem Gegenangriff des Generals White unter dem Hohne ihrer Kameraden zurückgezogen hätten, hätten die Frei- staatler in ihrer Stellung ausgehalten, bis sie mit dem Bajonett angegriffen worden seien.
Man begreift wirklich nicht, was englischerseits mit der Verbreitung solchen Klatsches bezweckt wird. Derartigen baren Unsinn glaubt doch selbst in England kein Mensch. Wir schließen daraus, daß man im Lager Buller's zu Frere die Zeit damit ausfüllt, den Gegner zu verleumden und zu schmähen, daß die Engländer bei Ladysmith und vielleicht auch wieder am Tugela — thersitsische Prügel bekommen haben.
Die Beschießung von Ladysmith
ist übrigens nach einem Telegramm des „Daily Telegraph" vom 8. d. M. aus dem Lager von Frere nicht unterbrochen worden. „Aus den Stellungen der Buren rund . um Ladysmith, heißt es in der Meldung, hat heute früh das Feuer begonnen. ES dauert noch an, jedoch ist das Geschützfeuer unregelmäßig."
Eine neue Schlacht am Tugela
soll unmittelbar bevorstehen. Wenigstens schließt dies der Berichterstatter des „Standard" in Durban nach einem uns vorliegenden Telegramm daraus, daß 1200 indische Krankenträger Montagnacht nach der Front abgegangcn sind.
Preußischer Landtag.
Berlin, den 11. Januar 1900.
Am Ministertische:' Fürst Hohenlohe, v. Miquel und I S ch ö n st e d t. - Tagesordnung: Interpellation Arendt und Genossen- Inwiefern erachtet die wtaatsregrerung die rm An- Mus an'die Abstimmung dritter Lesung über die Kanalvorlagc aeaenüber eine Anzahl von Staatsbeamten von ihr getroffenen dienstlichen Maßnahmen im Einklang mit Art. 83 und 84 der Verfassung? — Ministerpräsident Fürst Hohenlohe erklärt I sich bereit, die Interpellation sofort zu beantworten. — Abg. I v. Köller (kons.) begründet die Interpellation. Er Nchrt aus, I das Verfahren der Regierung gebe zu den ernsteffen Bedenken I Anlaß. Zudem habe die Regierung gar keinen Vorteil von den I Maßregelungen. Am Tage der AbUimmung habe der Munster l des Innern die Landräte, welche Mitglieder des Hauses gewesen, I zu sich berufen und zu ihnen gesagt: „Stimmen öte für den I Kanal, sonst werden die strengsten Maßregeln gegen Ste ge- I troffen". Das habe der Minister nicht thun dursen. Er hatte vielmehr sagen müssen: „Das mache ich nicht nut, lieber nehme I ich meinen Abschied". (Sehr richtig und lebh. Beifall rechts.) I Redner führt weiter aus, die liberale Partei habe immer die bürgerliche Freiheit auf ihre Fahne geschrieben; von Jakobi bis Waldeck I und von Waldeck bis Richter hätten die Liberalen an dem Wort festgehalten: Männerstolz vor Königsthronen, ^n diesem Falle I aber habe die liberale Presse ihr Ideal verleugnet. „Wir werden , I fährt Redner fort, „uns nicht abhalten lassen, wieder so zu I handeln, wie unser Gewissen es uns aufgiebt. Wenn es der Regierung nicht gelingt, die neue Kanalvorlage zur Annahme zu I bringen, dann bleibt ihr kein anderer Weg, als die Auflösung des I Hauses. Und wenn das neue Haus den Kanal ablehnt, dann muß I sich die Regierung fügen. Ter schönste Sieg ist der Sieg über I sich selbst!" — Ministerpräsident Fürst Hohenlohe erklärt, I von einer disziplinarischen Bestrafung könne bei den Maßregel- I ungen keine Rede sein. (Lachen.) Tie Staatsregierung habe ihre I Verfügungen allein im Interesse des Dienstes erlassen, ent- | sprechend der Absicht des Gesetzes vom 21. Juli 1852. Das Recht I der Regierung, Beamte im Interesse des Dienstes zur Verfügung I zu stellen, werde durch das Recht der Beamten, nach ihrer Ueber- I zeugung zu stimmen, nicht beeinträchtigt. So lange eine einheit- I liche Aktion der Staatsregierung möglich sein solle, sei es un- I erläßlich, daß die politischen Beamten auch Willens und in der | Lage seien, die Politik der Regierung zu vertreten. Der Staats- I regierung sei der Entschluß zu den getroffenen Maßregeln nicht I leicht geworden. Aber die Rücksicht auf diese Beamten könne nicht 1 so weit gehen, um die Autorität der Regierung des Kaisers zu I schädigen. Tie Staatsregierung habe nur gethan, was ihr das I Interesse des Staates zur Pflicht gemacht habe. — Auf Antrag I des Abg. Graf L i m b u r g - S t i r u m (konf.) findet Besprechung I der Interpellation statt. — Abg. Krause-Königsberg (nl.) I ist der Ansicht, daß die Regierung mit dem Siege über sich selbst I nichts erreichen werde. Ueber Königstreue in diesem Hause zu I streiten, solle eigentlich überflüssig sein. (Sehr richtig!) Seme, I Redners, Freunde könnten nicht zugeben, daß die Konservativen I in dieser Richtung einen Vorzug vor anderen Parteien haben (Zu- I ruf: „Ist auch nicht gesagt worden!") Gegen die Beamten-Maß- I regelungen habe auch er die ernstesten Bedenken. Sie seien klein- I tich und auch nicht sehr geschickt ausgeführt. Der Rat zu den I Maßregelungen sei kein guter gewesen, und man solle nur nicht I glauben, daß die Lösung des Konfliktes gefunden werden könne I «uf der Grundlage, die heute von der Regierung angedeutet I worden sei. Die Verfassung solle heilig sein, und die Regierung I keine Partciregierung. (Beifall.) — Justizminister Schönstedt I sticht nachzuweisen, daß die Maßnahmen der Regierung geboten I waren. Auch die konservative Partei habe nicht immer so über di I Beamtenmaßregclungen gedacht (Sehr richtig! links), namentlich I nicht im Falle Borkum-Dolffs. Mit den Maßregelungeil sei kein I Verstoß gegen ein Gesetz begangen, sondern lediglich im Sinne und I Geist des geltenden Rechtes gehandelt. - Abg. Frhr. v. Zedlitz I (jrf.) bestreitet diese Ausführungen und erklärt, er bezweifele, I daß die Minister sich ihrer Verantwortlichkeit bei den Anord- I «ungen bewußt gewesen seien. — Minister v. Rheinbaben I bemerkt, die Aufforderung und Androhung, die der frühere Mi- I nister des Innern den betreffenden Abgeordneten gemacht haben I soll, sei in der Art, wie Abg. v. Köller dies dargestellt, nicht I gefallen. Er, Redner, habe dies im Auftrage seines Amts- I Vorgängers zu erklären. (Bewegung.) — Abg. Fritzen (Ztr.) I kann die Maßregelungen nicht billigen. Dieselben schädigten das I Ansehen des Hauses. (Beifall.) — Abg. Rickert (frs. Vp.) wünscht vom Minister positiv zu wissen, was denn der Minister eigentlich gesagt habe. Was die Auflösung anlange, so würde dieselbe doch keinen Zweck haben, wenn in der alten Weise fortgewurstelt werde. — Abg. v. H e tt d e b r a n d (konf.) führt aus, die Maßregelungen bewiesen jedenfalls, welche zielbewußten und charakterfesten Männer in der konservativen Partei sitzen. (Bravo! rechts.) Erfreulich sei, daß die Angelegenheit nicht als Parteisache behandelt worden sei. — Abg. Dr. v. Iazdzewski (Pole) | schließt sich im wesentlichen den Ausführungen des Zentrumsredners an. — Abg. Richter (frs. Vp.) bemerkt, der Genuß, die konservative Partei konstitutionell zu sehen, sei ein so seltener, daß er sich mit seiner Rede bis zuletzt geduldet habe. (Heiterkeit.) Wenn Herr v. Köller von der erbärmlichen Kanalvorlage gesprochen, so meine er, Redner, daß man ebenso von einer erbärmlichen Flottenvorlage sprechen könne. — Präsident v. K r ö ch e r bemerkt, Herr v. Köller habe nicht von der erbärmlichen Kanalvorlage, sondern von dem erbärmlichen Kanal gesprochen. — Abg. Richter (frs. Pp.) fährt fort: Tann könne man also von einer erbärmlichen Flotte sprechen. Tic Maßregelungen wirkten zweifellos für die Wähler sehr ausklärend. Und die Verantwortung für die Maßregelungen trage das ganze Ministerium, auch Herr von Miquel (Bravo und Lachen!) — Minister v. Miquel hält Letzteres für selbstverständlich und führt aus, daß die Maßregelungen durchaus korrekt gewesen seien. Der Konflikt zwischen Disziplinarrccht und Abstimmung könne ja dadurch vermieden werden, daß der betreffende Abgeordnete sein Mandat niederlegc »der sich der Abstimmung enthalte. - Abg. v. Kar dorff (frk.) betont, daß es sich bei der Kanalvorlage überhaupt um keine politische Frage gehandelt habe: nur sür politische Fragen sei die Abstimmung der politischen Beamten beschränkt. Er hoffe, das Haus werde in diesem Sinne noch in einer Resolution seiner Meinung Ausdruck geben. — Tainit ist die Besprechung erledigt. Nächste Sitzung Dienstag, den IG. Januar 11 Uhr. T.-O.: Erste Lesung des Etats. Schluß 2 Uhr 30 Min.
r-l-gramme des „(Siebener Anzeiger".
Bonbon, 12 Januar. Di- gefamfc Presse, soaar hie konservativ-, sich, -m- Ministerkrisis als uuv-r m-iblich an, sobalb bas jetzige Sabine» vor bem Paria- tnent erscheinen wird. Nur „Daily Telegraph» veriei!ig,
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freigelassen wurde. Er konnte nicht einlaufen, weil der Hafen gedrängt voll war und der Marschall des Prisengerichts sich weigerte, von ihm Besitz zu ergreifen, während er verankert war. Unterdessen hatte eine genaue Nachforschung und Untersuchung durch den kommandierenden Kapitän Scot keine genügende Gründe zur Zurückhaltung ergeben, und wurde daher der Dampfer auf Befehl Scott freigelassen, ohne in das Prisengericht einzulaufen.
Brüffel, 12. Januar. In den Kreisen der Trans vaal-Gesandtschaft verlautet, daß die Buren nunmehr mit den Afrikandern, sowie mehreren Fremdenlegionen über 100,000 Mann verfügen. Die Aktion des Generals Buller zur Befreiung von Ladysmith wird teils durch den wachsenden Aufstand der Afrikander, teils durch das starke Burenheer in der Nähe von Estcourt vereitelt.
Washington, 12. Januar. Die Antwort Salisbury'- an den amerikanischen Botschafter betr. Beschlagnahme amerikanischer Schiffe ist eingetroffen und befaßt sich mit den Gesetzen betr. die Zufuhr von Lebensmitteln a> Kriegführende. Die Antwort versäumt jedoch, die Artikel,
London, 12. Januar. „Daily Mail" meldet aus Kapstadt, daß die Verluste der Engländer bei dem
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das jetzige Ministerium. „Daily Mail" verlangt die vollständige Neubildung des Kriegsamtes sowie des Finanz. Ministeriums. Dasselbe Blatt bezeichnet die letzte Rede Lord Balfours als eine sehr schwache. „Mornmg Leader" sagt, der schwache Punkt im jetzigen Ministerium sei zweifellog das Kolonial-Ministerium. Der Vertreter desselben müsse geopfert werden. Thue das Kabinett dies Nicht und halte es an Chamberlain fest, so müsse das gesamte Kabinett verschwinden. Die übrigen Blätter drücken sich in ähnlicher Weise aus und vertreten die Ansicht, daß eine Kabinettskrisis sofort beim Wiederzusammentritt der Kammer ein- treten werde.
London, 12. Januar. Offiziell wurden gestern drei weitere Fälle an Typhus und Ruhr aus Ladysmith gemeldet. — Aus Durban wird gemeldet: Der „Bundesrat";- ladet weiter aus und es findet eine genaue Untersuchung der Ladung statt. Bisher ist noch keine Ladung für Transvaal oder sonst etwas Verdächtiges entdeckt worden. — Die „Central NewS" erhalten von autoritativer Seite
London, 12. Januar. „Daily Telegraph" meldet aus Port Elisabeth", daß ein argentinischer Dampfer, welcher eine Ladung Säbel an Bord hatte, von einem englischen Kriegsschiffe beschlagnahmt wurde.
London, 12. Januar. „Morning Post", „Globe" und „Morning Leader" erklären, täglich eine große Anzahl von Zuschriften zu erhalten, welche sich für die Fortführung des Krieges erklären.
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üt.tylii. Mrich iieuarf «Ml hudlige unten, litt unb
~ , - . .........- ging am Vormittag ein«
2Herren besuchte Sitzung voran. Unter den An- 2j,'"ben ^°"den sich bet Herzog von Ratibor, bet Für) » »s„"xb blL Obetptäsibenien Gtas v. Bismatck nn» ?er Fürst zu Wied eröffnete die Versäum' hu™. blc Wahl bet neuen mitglieber b-s Prüf' J™?®“Unta"n »'s Beisitzer unb Herr v. Beaulieu -I» Kanzler. Den Geschäftsbericht erstattete SorBettenfapitö»
jergestellt wurden, völlig unbrauchbar seien. — Die MtQ uiu Regierung ordnete an, daß alle geeigneten Schiffe mit jß# Schnellfeuer-Geschützen bis zu 35 Pfund ausgerüstet werden • . ollen, um aus entsprechenden Befehl nach Südafrika ab- M IbV
)ie Information, England sei entschlossen, das Recht des Anhaltens und Durchsuchens neutraler Schiffe, I ,ie nach neutralen Häfen fahren, weiter auszuüben. Dafür will es aber aus freien Stücken auch eine Ent- " chädigung gewähren, wenn eS sich herausftellt, daß die Be chlagnahme ungerechtfertigt war. — Dasselbe Blatt meldet, es sei entdeckt worden, daß alle Patronen für die Die
Webley-Pistole, die von Februar bis April vorigen Jahres e.
bern RjV 0
letzten Angriffe der Buren auf Ladysmith an Offizieren löitb 14 Tote und 34 Verwundete, an Mannschaften 800 |kfl<Drk Tote und Verwundete betrugen. Die Behörden ver> u ü* öffentlichen keine weiteren Einzelheiten, aber diese Zahlen werden als richtig betrachtet. | H
tltanj,
zugehen. .
London, 12. Januar. Aus Durban wird gemeldet, daß der Dampfer „Herzog" am Montag Nachmittag W vp
Berlin, 11. Januar. Der Kaiser nahm wie gemeldet m . ®orti wird, anläßlich des Stapellaufs des Dampfers, „Deutsch- Mit, I land" unter anderem auch Anlaß, dem Geh. Reg.-Ral [itl Vtr I I
Oberbürgermeister Haken ausdrücklich zu versichern, daß mit । c ’ / ’
fttnet Zustimmung für den Großschifffahrtsweg / S(fqU tettin die Westlinie von der Staatsregierung / .
I^wählt sei, und daß er mit Bestimmtheit auf deren baldiar I ff litt Ausführung im Interesse Stettins rechne. gienp
— Der Kaiser ist heute früh um 8 Uhr in Kiel ein- 't fiQ* I getrogen, und begab sich sofort nach dem königlichen Schlosse, I woselbst er die Prinzessin Heinrich beglückwünschte. , Aboter stattete der Kaiser dem Professor v. Esmarch einen I gn,. । , Besuch ab, kehrte um lli/4 Uhr ins Schloß zurück und i> i . .^"1 1| rSS °QrauJ m Begleitung des Admirals v. Köster zur Be- ' I stille N sichtlgung der kaiserlichen Werft.
& r zufolge, ist die Errichtung eine- Q
wJrx? o ^^edrich-Denkmals seitens des Kaisers in tlls . Aussicht genommen. inibS^ 6enU;
~~"^ok. Anz." hört, ist die beabsichtigtr g ?/e eine rtastOn croe9en bcr Beschlagnahm- bet «nb 8
avb ““Ufer im Reichstag- aufgtgeber Mi
S“rb'"' Di- Angelegenheit soll vielmehr beim Etat be! V, A«. ei#er Reichskanzlers zur Sprache gebracht werden. ^>1^.. ^Wgen,
h . r, ®er gütigen Generalversammlung be« Nur s- Flottenvereins ging am Vormittaa ein!
r Q6er üben 5Ä'Snien 1
welche als Kriegskonrrebande angesehen werden, anzugeb« und läßt durchblicken, daß die Beschlagnahme der beiden jlll llüikll zurückgehaltenen Schiffe aufgehoben wird.


