,8, D,t±r-. H°u'° morgen wurde der Babn- meifter Weitzel aus Allcnborf M.-W,-Bahn auf der Babu- hD'fd6en™Ctr besinnungslos auf-
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-k- Friedberg, 9. Oktober. Die Anmeldungen ru der vom 12.—14. Oktober hier im Saalbcm stattfindenden 1. P r o v i n z i a l - G e f l ü g e l - A u s st e l l u n g des Verbandes der ob er hessisch en Geflügelzüchtervereine sind überaus zahlreich aus allen Teilen der Provinz eingelaufen, so daß die Konkurrenz, wenn auch vur unter den oberhessischeu Züchtern, doch eine starke
Es sind fast alle Arten Geflügel vertreten; doch nrJLt? der Mehrheit Nutzgeflügelrassen. Bei einiger- B n günstigem Wetter findet am Sonntag, den 14. ds.
Darmstadt, 9. Oktober. Der hessische Handels-
*** ”* “ 14- sknd-ru'am
M°iu,. 9. Oktober. Auf der Bahnstation Gaubickel- h-im bei Alzey wurde der Weichenwärter Zahn von einem auf ber"St°ll7t°t^ "erfahren. Der Mann blieb
Kunst und Wissenschaft.
Kopenhagen, 8. Oktober. Der Herzog der Abruzzen will nicht wieder zum Nordpol. Wahrend alle bisherigen aus Norwegen und Italien kommenden Mitteilungen betreffs der künftigen Pläne des Herzogs zu berichten wußten, daß letzterer eine neue Reise zum Franz-Josef-Land antreten wolle, wird heute aus der norwegischen Hafenstadt Sandefjord, wo sich der Herzog augenblicklich befindet und wo auch die „Stella Polare" liegt, durch „Ritz. Bur." gemeldet, der Herzog habe bestimmt erklärt, persönlich nicht wieder an einer Nordpolfahrt teilzunehmen. Inwieweit diese Nachricht begründet ist, dürfte sich bald ergeben. Die „Stella Polare" ist gestern ins Dock genommen worden, wobei sich zeigte daß das Schiff ernste Beschädigungen erlitten hat.' Sofern dem Herzog nicht gelingt, das Fahrzeug zu angemessenem Preise tn Norwegen zu verkaufen, wird es nach Italien gebracht.
«asium, Realgymnasium und Oberrealschule), Friedberg, ®ut,en' Marburg, Laubach, Dillenburg und Usingen. bc"e" bet Bundesvorsitzende des Mittelwestdeutschen StenograhenbundeS,HauptlehrerFermer- Marburg, präsidierte, gaben ein deutliches Bild von der großen Verbreitung, die das Einigungssystem in den höheren Schulen, auch des hessischen Bezirks, gefunden hat. Auch die Leistungsfähigkeit des Einigungssystems trat bei dem nachher stattfindenden Wettschreiben klar zu Tage, bei dem bei Vertreter des Gymnasial-Stenographenvereins Gießen bei Anwendung von einfacher Schulschrift den Z. Preis erhielt.
** Turn erisches. Die am nächsten Sonntag in der Turnhalle des Turnvereins abzuhaltende Vorturnerstunde des Mittelrheinkreises verspricht eine gut besuchte zu werden, da zahlreiche Anmeldungen aus allen Teilen des Kreises eingelaufen sind. Um den bereits früher ein- treffenden Turnern einige genußreiche Stunden zu bereiten soll itn Anschluß an das .Kürturnen, das am Samstag abend stattfindet, eine gemütliche Zusammenkunft im Ver- eiNslokal stattfinden.
, . Wollfte n, 8. Oktober. ...... y ut)r
fanden Vorübergehende tn einem Garten an der Bahn einen augenscheinlich Schlafenden, bei näherer Untersuchung stellte i Ä K v --—==================
sich jedoch heraus, daß man es mit einer Leiche zu thun MN0el UN- NerKellk. NslKSMirfsckaft hatte. Die Blutspuren an Kleider und Körper, sowie FrAB&rtnotan »X—«.— —__«x ... . I J F
| dre nebenanliegende Blutlache ließen sofort auf nichts gutes schlteßen. Bei näherer Besichtigung stellte sich heraus, daß der Tote der aus Siefersheim gebürtige Jakob Becker ist. Derselbe soll vorher in der Wirtschaft zum Schwanen mit mehreren jungen Lenten in Streit geraten sein Ob die rötliche Verletzung in dem betreffenden Lokale 'vorgekommen tst und der Verletzte trotz der schweren Verwundung die ungefähr 400 Meter lange Strecke noch zurück- qelegt hat, oder ob er nach seiner Verletzung dorthin gebracht worden ist, wird die bereits eingeleitete Untersuchung ergeben. Er war das einzige Kind seiner noch lebenden Eltern. N. H V "
Maibach, 8. Oktober. Mit einer großen Schlägerei wober Messer, Prügel, Flaschen rc. die Hauptrolle pielten' eitdigte gestern abend das Kirchweihfest in Maibach An Verletzungen verschiedener Art fehlte es nicht Dem 26 fahrigen Franz Friedrich von Wernborn wurde eine i nicht unbedeutende Stichwunde in d en Unterleib I toerben'^t1?06 in «"spruch genommen
I nachmittags ein Auflassen der vom Gießener Brief- t a u b e n k l u b in großer Anzahl ausgestellten Brieftauben tn der Ausstellung statt. Mit der Ausstellung ist eine große $erlolung von Geflügel verbunden und der » H^ptgewrnn besteht in einer mit einem Stamme prima Atzten Voliere mit Schlafhaus int Werte von 160 Mk Gm Besuch der Ausstellung dürste jeder- mann zufriedenstellen, und jedem, zumal auch die Ein- I trittspreise niedrige sind, ermöglicht sein.
Nidda, 9 Oktober. Einem langgefühlten Bedürfnis wird nnn Rechnung getragen. Die Orte Dauern heim und Geiß-Nidda erhalten in der Kürze direkte Chaussee-Verbindung mitNidda. Diese neue Straße wird von hier das Niddathal entlang über Dauernheimer Hof nach Dauernheim geführt. In der Hälfte dieses Weges erhalt sie eine Abzweigung nach dem von da etwa 10 Min. entfernten Geiß Nidda. Der große Vorteil der zu errich- I Eenden Straße besteht nicht allein in der direkten Verbindung zweier Dörfer mit Nidda, sondern auch ganz beson ders m der ganz minimalen Steigung, da sie fast durchweg I Laufe der Nidda folgt. Für das nahe gelegene Ranstadt, das wie Geiß-Nidda in einem Seitenthale der Nidda liegt, bleibt nun noch der Anschluß an diese neue Straße zu wünschen übrig, umsomehr, als hier ein Stück Straße (Ranstadt-Bahnhof-Ranstadt, etwa 3 Kilometer) der neuen Straße entgegen schon lange gebaut ist. Der Ranstädter Bahnhof tst nun noch von Hof Dauernheim 2 Kilometer entfernt. Würde nun diese Wegstrecke von 2 Kilometer noch Zastlsiert, so würde das einen ganz erheblichen Vorteil für Fuhrleute und Radfahrer, deren Stimmlein jetzt seit der Stempelsteuer wohl auch beachtet werden dürfte, bedeuten.
Tgl- Anz." meldet: „Ein in der Gemarkung Getß-Ntdda ltegendes, bisher unbenutztes Braunkohlenbergwerk soll nun wieder in Betrieb gesetzt werden. An I Außerbetriebsetzung war u. a. seiner Zeit der weite "ach der Bahn Schuld. Jetzt steht der Bahnhof (Ltme Nidda—Friedberg) kaum 100 Meter vom Bergwerk I entfernt. Eine kapitalkräftige Gesellschaft hat die Ausbeu- I tung übernommen.
@... st^drbstein 8. Oktober. Heute fand hier in der Kubelschen Wirtschaft bie ordentliche General-Ver- b^ Spar- und Leih kaffe
I Nachdem der Direktor, Oberamtsrichter Weiffen - ccl^o'^^a^mlung eröffnet hatte, wurde der Rechen- !?Ä^brrcht des Vorjahres verlesen. Darnach fand Neu- unb der ausscheidenden Mitglieder s f statt. Der Direktor und die Mitglieder
I bey Ausschusses wurden durch Akklamation wiederqewäblt "ur^mr das verstorbene Ausschuß-Mitglied Bürgermeister Riasch-Freiensteinau wurde der jetzige Bürgermeister | 11 f b gewählt. Dann wurden wieder, wie alljährlich
M^rnnützigen Zwecken mehrere Summen bewilligt' nämlich stir den landwirtschaftlichen Verein 250 Mk., für mne Schwester hier 50 Mk., für das Krankenhaus in Lauterbach 100 Mk., dann zum ersten Mal für die neu errichtete Gewerbeschule in Crainfeld 100 Mk. Verschiedene andere Gesuche um Bewilligung von Beiträgen wurden abgelehnt Unsere schon viehr als 60 Jahre bestehende e.rfreut f^, dank deren guter Verwaltung, alhahrlich eines schönen Zuwachses an Rein- vermogen, das jetzt 93 075.31 Mk. beträgt
L § ?om oberen Vogelsberg, 9. Oktober Von ! d? Trefbauamts Frankfurt a. M. werden noch jeden
Q?eSn!r’? M’9er Gegend zum Messen des ausgesucht, sodaß bis seht zusammen 140 Quellen täglich gemeßen werden: und zwar in den Gemarkungen QbrarnÄb" N ^tmannshain. Bermuthshain und brat Oberwald. Von fetten des Staates ist kürzlich die Ge- nehmtgtmg zum Vermessen der Quellen im Oberwald worden. Dem Vernehmen nach soll mit dem Ankauf £nemSrr -Ä& « rrtögridE)', sowie mit dem Bau der 'toe£ r t18 f*n "-Mtes Frühjahr begonnen
. c-14 2S/aUhr: Krediiaktien 200.10-40-199 90 bz Die- l“=“ OOtoTV69'10 bZ- G- 0004)0 to.
scha« OOT 00 b, m °00-00’ Berliner Handelsgesell-
00 00-00 bz Ottomnnh 1 00.00 bz, Bproz. Portugiesen
Bank 182 70 8 n b7 n ^00.00 bz , Bochumer 000.60 bz, Deutsche nanK bz., Harpener 176 173.80 bz.
** Stadttheater. Vor ausverkauftem Hause wurde gestern „Uriel Acosta" gegeben. Das Drama ist nach femer Erstaufführung am vorigen Dienstag von uns eingehend besprochen worden. Da die Rollenbesetzung mit Ausnahme von Ben Akiba, den Herr Heuser mit viel Würde zu geben wußte, dieselbe war, erübrigt uns nur hervorzuheben, daß Herr Ramsey er als Acosta und Frl. Schoelermann als Judith, die ihre Rollen schon bei der ersten Vorstellung gut verkörperten, gestern ganz in ihnen aufgingen. Vor allem aber fiel angenehm auf, wie lercht sich Herr Balthyni gestern den Stellen seiner Rolle als Ben Jochai anpaßte, an denen er seine Empfindungen und seelischen Erregungen nicht durch Worte, sondern durch Mienen- und Geberdenspiel zum Ausdruck bringen muß. Das Publikum kargte denn auch nicht mit seinem Beifall. T7 Heute findet die erste Aufführung des mit großer Spannung erwarteten indischen Dramas „Vasantäsena" statt. Unseren lieben Kleinen wird es angenehm sein, zu vernehmen, daß auf nächsten Sonntagnachmittaq 4 Uhr eine Kindervorstellung angesetzt ist.
** Em zweiter Kreisfeuerwehrtag findet am Sonntag den 14. Oktober, nachmittags 3 Uhr im Gasthaus zur „Traube" in Hungen mit folgender Tagesordnung statt: . Bericht über den Stand des Löschwesens im Kreise Gießen. 2. Ueber Scheunenbrände. 3. Besprechung der Lln^laufenen Anträge und in Anregung gebrachter Fragen. 4. Referat des Provmzialvertreters Feller über: a) Wasserversorgung zu Feuerlöschzwecken in Landgemeinden, b) Be- 1XU"-9 der Schläuche Nach Schluß der Verhandlungen Lr I kT llcdung der freiwilligen Feuerwehr Hungen sowie der Hilfsmannschaft statt.
""seSteuerkommissariate befinden sich eben in einer hochft angestrengten und keineswegs durchaus beneidenswerten Thätigkeit. Auf der einen Seite die Ver- anlagung der Staatssteuern auf Grund der vom 1 Avril E an in Kraft tretenden Steuerreform (Einkom- und Vermögenssteuer), auf der anderen Seite P8unt ^laß eines neuen Kommunalfteuer- Gesetzes die Aufrechterhaltung des ganzen seitherigen Steuersystems als Grundlage für die Erhebung der Kom- munalsteuern Wie man sieht, eine recht vielgestaltige Auf- gabe. Auf die Resultate der Steuerreform ist man in etilen interessierten Kreisen natürlich sehr gespannt, bie- selben durften mannigfache und nicht immer erwartete Ueberraschungen bringen. Das Gelingen unserer Steuer- reform ist znm guten Teil davon abhängig, daß es die Steuerpflichtigen mit der Deklaration von Einkommen und Vermögen recht gewissenhaft nehmen, bezw. genommen haben. Das Steuerzahlen gehört zwar nun einmal nicht AU den besonders beliebten Pflichten des Staatsbürgers und das Kritisiererr der Steuerschraube ist bekanntlich sehr I populär. Nach den vor einiger Zeit von uns veröffent- -;sgj;g3Wvu uAchjitzns.'lä 23g Kjnjjuuüjsq uuolswnsi© 31(5, noj udqidcu tchvrg36 13na;^ dßiqjn(pj am um <pji;vmastgj flo ;vv;Z aaq aioi 'uaq.rom nöa 1U '39b ua-chji^vag pchaa ajiaotjia; nag ahiarg aauia utz uaqaocu ttpstabstaj ranatjnammozuiD uv rhom )Udgo.t^ t'*o
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buttbojtitijjg^n^ujmm atq regn uaSuniUM« ua;lvtj hiesiaeTurn^?' 9' °ft»6er «« Sonntag hielt Ter bunbra mit W e 111 y btesjahttges Abturnen, oer» Halle ab Sowobl b°ie ber städtischen Turn-
unb Stabübungen aU- nud) bie Frei
vorgeführt. 3-reünbe ttnh rä'4 tter' mustergtttiger Weise waren in gtlfäbeJ eb'cn Turnerei erkennung für bie tümtiaen^Mh, Unb 9a?en ihrer An- Turner lebhaften Ausbruck Ä.9“ unserer wackeren getnütliches^Z^ammrasetn i,n Saawau^§n5L ““
zur Verteilung der Preise: alsdann man
Lieder und Gesänge vorgetragen deren in der zunehmenden heiteren Stimmung der"^?? ba b tung zeigte. Nach bem Schauturnen einer auk/'L"'^ Musterriege, trat eine Künstlergruppe auf bä iJT großartigen Leistungen lauter Beifall zuteil wurde Dur^ das Auftreten zweier Musikkllnstler wurde bie Harmraw und fröhliche Feststimmung noch mehr gesteigert und fio erreichte ihren Höhepunkt, als nach 11 Uhr zum Tanre aufgespielt wurde. d
Landwirtschaft.
Berlin, 8. Oktober. Die Herbstwoche der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft begann gestern mit den Sitzungen des Direktoriums, des ^n^rausschusses für Ziegenzucht und des Unterausschusses für die Beratung der Rinderrichter-Anweisunq Tem vorliegenden Geschäftsbericht des Direktoriums für die Zeit vom 1. Februar bis 30. September d. I. ent- Mendes: Die Mitgliederzahl stieg von 12474 m Posen abgehaltene vierzehnte 85 0 0n k"9 binen Zuschuß von
^OOO Mark erfordert. Die nächste Ausstellung wird in Halle, die für 1902 m Mannheim und die für 1903 in Hannover abgehalten. Auf der Pariser Weltausstellung
I ^'DeuMe Landwirtschafts-Gesellschaft nicht nur I ^bse^tliche Teile der deutschen landwirtschaftlic§n Ab- I erngerichtet, sondern auch ein Bild ihrer eigenen I affr Jarft^Iun.9 ber Wirksamkeit des deutschen
I Vereinswesens gegeben. Sie erhielt
I den „großen Preis", zwei ihrer Beamten
Heicke vormittag gegen 9 Uhr I schaftlich« Ausstellung erhwlt zahweühe "höhe Anstich- -m Garten an der Bahn einen I unngen. ‘ J 9 lu*
Fraikfirter Böree vem 9. Oktober
Wechsel auf New-York zu 0.00-00.
w u o auf Kredit per ult Okt. 1.700/n. do. ner ult
Novbr. 3.10 %, Diskonto-Kornmandit per ult Ok+ i 700/ nlt. Novbr. 3.00 o/o, Lombarden per ult öS 0 70 0/ d^ ± Novbr. 1.00%. Deutsche Bank 0^0°/«, ’ ' P L
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Booher'hsäTbz4'0!0’ 8pa^nr 7L20-00- Meritor ^ 80, 176 10475 50 80 bz ’ ?0.20-l91-000-00-00 bz. G., Harpener
kont 4%0/i G bZ-’ Gelsenkirchen 185.50-186.10 bz., Privat-Dis-
Neueste Meldungen.
«n» ;nT nrt!?’ ,t0' Stto6er- (Tel.-Meld. b. „Gieß. bteS®rteiIun^ ‘ ® r0 8 c r i °9 genehmigte
«nnS . 3 b 4 Kommis,or,ums als steNverlretcnden Be- nifterShT, ®unbe«rQt an den Präsidenten des Mi- mstenums der Finanzen Gnauth.
F r a n k f n r t a. M., 10. Oktober. (Tel.-Meld d. „Gieß. Unz." 2 Uhr Nachm.) Infolge einer Explosion, deren Ursache noch unbekannt ist, brach heute mittag kurz vor 12 Uhr in den Adlerfahrradwerken (vorm. Heinr. Klcyer) Groß feuer aus. Die 800 in der Fabrik beschäftigten
Vermischtes.
* Heidelberg 9. Oktober. Von den bei dem Ersenbahnungluck schwerverletzten Personen, deren noch mehr als 30 int akademischen Krankenhaus sich be- Nstden, ist gestern eine weitere, der Maler und Tüncher Wilhelm Mayer von hier, gestorben, sodaß die Zahl'der ^.oten jetzt 7 beträgt. Weitere Todesfälle werden befurchtet. Der Großherzog erkundigte sich bei Geheimrat Czerny hier telegraphisch nach dem Befinden der Verunglückten. Ter hiesige Stadtrat trat gestern zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, in welcher beschlossen iuurbe, für die beklagenswerten Opfer des Unglücks auf bindere Begräbnisstätten zur Verfügung sollen und zum Zeichen der Anteilnahme der städti- n<> .eJtDa <n9 corpore der gemeinsamen Beerdigung
der -eichen der Verunglückten beizuwohnen. Diese wird Mittwoch nachmittag 3 Uhr mit besonderer Feier- lichkett unter Mitwirkung der evangelischen und katholischen (Geistlichkeit vor sich geheii. Der Großherzog hat mit- getettt, daß er einen Vertreter zu der Leichenfeier senden werde. Gestern nachmittag weilte außer Minister Brauer ™ Eisenlohr auch der Polizeirespizient des
Großh. Minifteriums des Innern, Ministerialrat Straub, cf?' namens dieses Ministeriums über den Vor- I .. zu informieren. Von der Polizei wurden nach- traglich 81 Le.ich tverletzte festgestellt.
Universität und Hochschule.
. Freiburg i Br. berichtet wird, hat sich in der medi.
zmischen Fakultät Dr. E. Fischer aus Karlsruhe für Anatomie habilitiert. An Stelle des Professors Dr. Kalbfleisch in Rostock wird Dr. Lommatzsch, ein Schüler Büchelers und bisheriger Mitarbeiter an Wölfflms (khesauras linguae latinae, als Assistent am Seminar für klassische Philologie an der Freiburger Universität eintreten. — Aus Tübingen schreibt man: Daß der ärztliche Beruf eine unqeschwächte Anzrehungskraft ausübt, beweist die Thatsache, daß sich hier zum bevor, stehenden medizinischen Staatsexamen nicht weniger als 42 Kan- dwaten gemeldet haben, die höchste Zahl, die hier jemals erreicht wurde. — Man schreibt aus Zürich: Der Privatdozent an der landwirtschaft, lichen Abteilung des hiesigen Polytechnikums A. Nachtweh hat einen Ruf als Professor an die Universität Halle erhalten, dem er Folge leisten wird.


