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Der Vorstand
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hinweisend, und brachte daS jubelnd aufgenommene Hoch auf Ihre Königs. Hoheiten aus. Pfarrer Bähr von Lind- heim wieS dann in längerer, von ernst patriotischem Geist durchwehter Rede auf die Entwickelung unseres deutschen Vaterlandes in den letzten Jahrzehnten hin und brachte ihm ein Hoch auS, in das die Versammelten begeistert einstimmten. Deklamatorische und Gesangs Borträge folgten nun in bunter Abwechslung und erhielten die Feftstimmung bis zum AuSeinandergehen auf richtiger Höhe.
Normalhemden Flanellhemden Frauenhemden Unterjacken Unterhosen Jagdwesten
i e 10 Mk. zu bewilligen, zum Beschluß.
Ä etreffs der Diäten der Mitglieder der örtlichen
Stammler, Ober-Postsckretär, Wilhelmstraße 1.
Rodheim a. d. Horloff, am 30. November 1900. Großh. Bürgermeisterei Rodheim a. b. Horloff. Schäfer.
Grotzy^r-oglrche Bürgerm^irrre; Opp.n od. Balser
fc Wirtschaft neu zu verpachten, ist Ausschreiben an «Siebene Brauereien um Abgabe von Pachtgeboten er- in. Die Aktienbrauerei Gießen legte mit 1300 Mk. das
Gestrickten Jacken Gdweäten Jacken Strümpfen
Socken Fausthandschuhen Fingerhandschuhen Gamaschen Hemdenflanellen Woll. Strickgarnen»
'gihlerc notwendig wurde. Tie Versammluug erhebt den 'ttnttog, jedem Zähler, der nicht städtischer Beamter ist, A>M., den als Zähler fungierenden städtischen Beamten
Mitßhicbcrn für den ganzen Tag 3 Mk., für den halben Lag L Mk. zu vergüten.
Ski dem folgenden Punkte der Tagesordnung: „Aus- fiührumg der Novelle zur Gewerbeordnung vom 30. Juni IM' handelt es sich für die Stadtvcrordneten-Versannn
jeder Klaffe, andere Kollekteure erhalten 21/, Prozent von der Einlage, sonst aber dieselben Vergütungen. — Gleich zeitig erwähnen wir, daß die Ziehung 4. Klasse der im Spiel begriffenen 2. Lotterie am nächsten Montag, dem 3. Dezember, stattfindet. Nach den Planbestimmungen gehen Spieler noch nicht gezogener Lose bei nicht rechtzeitiger Erneuerung ihrer Lose für die genannte Klasse aller ihrer Ansprüche verlustig.
•• Postalisches. Der soeben vom Reichs Postamt veröffentlichten Statistik der Reichs-Post- und Telegraphen - Verwaltung für das Kalenderjahr 1899 entnehmen wir folgende Angaben von allgemeinerem Interesse: Zu Ende des Jahres 1899 bestanden im Bezirke der Ober-Postdirektion Darmstadt, deren Geschäftsbereich bekanntlich das Großherzogtnm Hessen mit Ausschluß des Amtsgerichtsbezirks Wimpfen umfaßt, 942 Post- anstalteu (Postämter, Postagenturen und Posthilsstellen), sowie ferner 1207 amtliche Verkaufsstellen für Postwert zeichen. Eine Postanstalt entfällt auf 8,1 lD-Km. und auf 1108 Einwohner. 402 Telegraphenanstalten vermittelten den Telegraphen- und Fernsprechverkehr. Eine Reichs- Telegraphenanstalt entfällt auf je 19 f>Km. und 2597 Einwohner. Das Gesamtpersonal betrug 3753 Köpfe. In dieser Zahl sind die Inhaber der 1207 amtlichen Verkaufsstellen für Postwertzeichen nicht mit enthalten. Befördert wurden im Großherzogtum während des Jahres 1899 ins- gesamt 145,3 Millionen Postsendungen, und zwar: 100,5 Millionen Briefsendungen, 32,6 Millionen ZeitungS- nummern, 6,7 Millionen Packele ohne?T Wcrlangabe, 433 Tausend Packele und Briefe mit 524,6 Millionen Mk. Wertangabe. Auf 4,8 Millionen Stück Postanweisungen sind ein. bezw. ausbezahlt worden 314,5 Millionen Mark. Auf 265 Tausend Postaufträgen waren im Großherzogtum 16,6 Millionen Mark einzuziehen, ebenso auf 904 Tausend Sendungen mit Postnachnahmen 16,1 Millionen Mark. Der Gesamtbetrag der Wertangaben und des vermittelten Geldverkehrs stieg auf 872 Millionen Mark. An Telegrammen wurden im Großherzogtnm befördert 1 322 912 Stück. Ferner wurden von den Fernsprechanstalten 6,9 Mill. Gespräche vermittelt, 5mal mehr als beförderte Telegramme. Die Zahl der Sprechstellen ist von 2861 im Jahre 1898 auf 3093 im Jahre 1899 gestiegen. Die Einnahme an Porto und Telegraphengebühren belief sich 1899 auf 7 083 783 Mk. Auf einen Einwohner der Bevölkerung entfällt somit ein Jahresbeitrag von 6 Mk. 79 Pf. Für Reichs Wechselstempelmarken erlösten die Postansta ten des Großherzogtums im Jahre 1899 186.744 Mark, für statistische Wertzeichen 9941 Mk. und für Marken der Invaliden Versicherungsanstalt Hessen 2,46 Millionen Mk. Gezahlt wurden von den Postanstalten an Unfallreuten 1 355 555 Mk., Jnvalidenbezüge 668 409 Mk. und Alters- bezüge 376 680 Mk.
i. Altenstadt, 28. November. Im Eckel'schen Saal hier hatte sich gestern abend eine große Anzahl hiesiger und auswärtiger Herren zusammengefunden, um gemeinsam die Feier des Geburtstags des Großherzogs und der Großherzogin zu begehen. Oberamtsrichter Pull mann feierte dabei das Herrscherpaar, auf die vielen Verdienste desselben
ist gebot ein. Tie Versammlung beschloß, genannter uerei vom 1. Februar 1901 ab die Wirtschaft nebst inung zu übergeben.
Das Gesuch um Gewährung eines Beitrags zur Er-
Anteu- und FebkusvttßchkkNW-Austalt
zu Darmstadt.
Die Auszahlung der Renten für 1900 findet im Dezember an jedem Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 und 2 bi» 5 Uhr statt.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Oppenrod für das Jahr 11801/1902 liegt vom 4. Dezember 1900 an acht Tage lang auf dem Ulgermeisterei-Büreau zur Einsicht der Interessenten offen.
Oppenrod, den 29. November 1900.
Robert Stuhl 23 Neustadt 23 empfiehlt sein reichhaltiges Lager zu billigen Preisen in:
Diamant-Grafit-Wichse von Bnd.Starcke, melle inHann. ist die allerbeste!
eie putzt am leichtesten, konserviert das Leder, ist im Gebrauch am billigsten. Käuflich in den Kolonialwaren- und Drogengeschäften.
Urirlidbaftet die Hausfrau mit »Maggi zum Würz,n^, wovon wenige Tropfen genügen, um jeder schwachen Suppe oder Fleischbrühe, Saucen, Ragouts und Gemüsen einen übecrascheudeu krättiaer» Dohllgeschmack zu geben; in Origmalfläsckchm von 25 Pfg. an. — Zur augenblicklichen Herstellung einer vollständigen Fleischbrühe nehme man dagegen MAGtil’* Bouillon-Kapseln womit eine E'nzrlvortion vorzüglicher Fleischbrühe auf 6 Pfg. und eine extra starke Kraftbrühe auf « Pfg, zu stehen kommt. (Die Magui-Erzeugnisse sind in allen Kolonialwarengeschäften käuflich)
Tod und Verderben
bringen allen Ratten und Mäusen die neu präparierten
„GlireS-Rattevwürste" und „Mäusemarder".
Allen Haustieren unschädlich, nur Nagetiere radikal ausrottend.
Allein eckt zu haben bei: Aug. 3toff Bahnhofstraße; ßmit AifchSach- -sz' Schmieder, Apotheke zum gold. @ngeL Nr. Iut. ßaesar, Hirschapotheke. 7045
Vermischtes.
* Kreuznach, 27. November. Der „Kreuzn. Zig." wird geschrieben: „Der im Oktober 1899 erfolgten Wahl des Bürgermeisters der Stadt Schlüchtern, Salomon, zum besoldeten Beigeordneten von Kreuznach ist, wie wir hören, die Bestätigung jetzt Allerhöchst versagt worden. Der Grund dafür wird dahin angegeben, daß Salomon vor Jahren ein aus geringfügiger Ursache von einem Arzte provocierteS Duell abgelehnt hatte und dieserhalb aus dem OsfizierSstande, dem er als Hauptmann a. D. angehörte, auSgeschieden war. Salomon ist zwar im Frühjahr dieses JahreS von Sr. Majestät im Gnadenwege in die Kategorie der mit schlichtem Abschied entlassenen Offiziere zurückversetzt worden, doch soll der Grad der Rehabilitierung nicht genügen, um besoldeter Beigeordneter der Stadt Kreuznach werden zu können. Salomon ist im Jahre 1899 in Schlüchtern auf weitere zwölf Jahre zum Bürgermeister gewählt und Allerhöchst bestätigt worden. Da er dieses Amt nicht gekündigt hat, wird ihm selbst die Nichtbestätigung seiner Wahl in Kreuznach wohl keinen Kummer bereiten. Dagegen mag man sie im Interesse Kreuznachs lebhaft beklagen. Denn er, den das Stadtverordnetenkollegium auf Grund vorzüglicher Zeugniffe seiner vorgesetzten Behörde und nachdem zwei eigens dazu entsandte hiesige Stadtverordnete in Schlüchtern sich Persönlich über seine Person und sein Wirken erkundigt hatten, einstimmig unter 80 Mitbewerbern ausgesucht hatte, genießt den Ruf eines hervorragenden Verwaltungsbeamten. Daß er deshalb als Beigeordneter in Kreuznach am Platz war, bedarf keiner Darlegung."
♦ Noch einmal das Rhinoceros. „Ein Leser" schreibt und: „Das in Nr. 280 Ihrer Zeitung gerühmte Rhinoceros hat außer Leipzig und St. Germain auch V c - ne big mit seinem Besuche beehrt. Beweis dafür ist ein Bild von Pietro Longhi, das in der National-Gallery zu London zu sehen ist. Wann Longhi, der von 1702 bis 1762 lebte und in Venedig wirkte, die „Exhibition of the Rhinoceros“ gemalt hat, weiß ich nicht, kann also nicht entscheiden, ob der Weg des Rhinoceros über Venedig nach Leipzig und St. Germain ging oder umgekehrt. Jedenfalls erregte es das Erstaunen der Venetianerinnen, die maSker- tragend im Hintergründe des Bildes sich vom Besitzer, der das abgefallene Horn des Thieres in der Hand hält, das Wunder erklären lassen, während dieses selbst teilnahmloS im Vordergründe steht.
flynp um Festsetzung der Tage, an denen Ladenge- jdiä' t e über die gesetzlich vorgeschriebene Dauer hinaus gköffmet bleiben dürfen. Tie Versammlung beschließt auf 9iitrug der Finanzdcputation, 6 Wochentage vor Ostern, E Lachen tag vor Himmelfahrt, 4 Wochentage vor Hsilig st en, 14 Wochentage vor Weihnachten und 1 Wochen- fiog wir Nenjahr festzusetzeu, wobei jährlich noch 4 Wochen- dope zur Verfügung für besondere Anlässe, größere Feste 4 s w. bleiben.
Zufolge des steigenden Zinsfußes hat Beigeordneter Hol ff der Finanzdeputation Vorlage über die Er- tWmg des Zinsfußes für ausgeliehene Kapitalien der ^öbfrscheu Stiftung gemacht. Die Deputation hat beschlossen, die Entscheidung bis zum Frühjahr nächsten Zahr?s zu verschieben mit Rücksicht auf die Möglichkeit, M sich die Verhältnisse wieder anders gestalten.
$u den Gesuchen von Karl Loth (Schanzenstraße 18', Friedrich Klages (Frankfurterhof) und H. Wau er (Wolffstraße 21) um Erlaubnis zum Wirtschafts- tetrieb, beschließt die Versammlung Bejahung der Be- Liicsmisfrage, da es sich um Uebergang bestehender Wirth- Masten auf andere Inhaber handelt.
ra(|telle für (jl//«i Grundsätze mitgti' M
Heinrich. Hochreuther
Giessen, Südanlage 5
Ott rakagtxtnr der Aravkf. Hravsport», Anfall- r».Hlas Aerfich.-Mtleu-Hesellsch. empfiehlt sicd zum Abschluß von: ' 7764
WH-, Haftpflicht-, Transport-, Glas-, Einbruchbirbflahl-, _________ Wr-e- nui> Wasku-VkrflchttiiNM._____________ tar evang. Schwesternhaus Johannesstr.
sein HoSpiz als Unterkunft für reisende Damen für kürzere oder längere Zett »Mhigen Preisen, sowie feine Marthaherberge für stellenlose Dienstmädchen.
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1 das iu Dn cetungg darüber, ob für diese ehrenamtliche Thätigkeit
I) Mk ui PrJ,re?t bebau überhaupt Diäten gezahlt werden sollen, beschlossen, den lärt . ^en, hat - ......... ~ ------ ' "
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W und 'n KPen M onders schone Aussmtlf l t al- AuWlm K UNI Hotel GroßlM der Volkslesehalle
>atz. den Brandplatz, die;- le Versammlung beM „die in Gießen in
Aus Stadt und Kand.
Sieben, 30. November 1900.
'* Laudeslotterie. Mit der vorteilhaften Gestaltung KtS Plans der 3. Lotterie, die von März nächsten Jahres iflb zrir Ausspielung gelangt, ist auch eine Erhöhung der Sollektcurbezüge verbunden worden. Hauptkollekteure, die ainbt-jtend 600 Lose fest übernehmen, erhalten von ge- nonnhet Lotterie ab 4 Prozent von der Einlage und 2 Pro- gtnt vom Gewinn, sowie 1 Mk. 50 Pfg. Schreibgebühr in
Verein der Detaillisten zu Gießen.
Eingetr. Verein.
General-Versammlung
Freitag den 30. Yovemver er., aöends 8>/2 Ahr,
im Hotel Einhorn.
Kages-Hrdxuvg: 1. Berichterstattung über das abgelaufene Geschäftsjahr.
2. R^chnungsablage. 3. Vorstandswahl. 4. Handelskammerwahl.
Kothaer AbensverficherungsbanK.
SWcherungSbestand am 1. September 1900: . 78S»/s Millionen Mark
Smlfonds am 1. September 1900 ... . 255'/z „
Sioildende im Jahre 1900: 30 bis 138 Prozent der Jahres-Normal- 61 Prämie — je nach dem Alter der Versicherung.
Pertreter: Heinrich Hochreuther, Südanlage 5.
unstigen Verhältnisse i'waisers, dessen Mangele Gründung seines GesM richwng von Trinkhaller
imene Ausbesserung besc. im Betrage von 688 9 ’irö genehmigt.
? eines Schrankes jir Ltadtverordnetenbei mittet an den i t.
Evang. Gottesdienste der Methodisten-Gemeinde.
Neuenweg Nr. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang Erlengaffe.
Sonntag den L. Dezember, nachmittags 41/* Uhr. Herr Pred. L. Wendt.
Mittwochabend 81/2 Uhrr Bibelstunde.
Jedermann fteundlichst willkommen.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Rodheim a. d. Horloff sti das Jahr 1901/1902 liegt vom 4. Dezember ab acht Tage lang au bnn Bürgermeisterei Bureau zur Emsicht der Jnteriffenten offen.
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l^hoben. Tonern s^; 1
I Wehn^.. oHning eines deutschen Schriftstellerhei"ms in Iriirfp» neknph ,;f vl*1111 wird abgelehnt (das müssen wir lebhaft bedauern, ledern on!!1 die :>ied.), desgl. dasjenige des Vereins „Deutsche Ge
ier ? ?000 Mk n-kNk-abeschule" in Hohenstadt (Mähren) um Bewilligung
Llpnö.ori9en einet Beihilfe.
f J JTcm Ausschreiben der Bürgermeisterei um unentgelt-
IS ^emQi5 Offen,?1 Ilebernahme des Zählungsamtes bei der bevor- PI .bie bisher SJ' flehenden Volkszählung ist nur von einer Person
Mtzverhaltnjss/imni;rochen worden, weshalb die Bestellung besoldeter “U| die linfö. ■ Slhl.-',- Mnlrnnrihin innrhp Tip Nfl-snninislllltt prhphf hprr
Mal
lciu üob' ö.
enbaß diese in em MhM, das in M: en emgeichtagen worin rten ÄrfitLnden niÄ f ■ des Verdingung^--' >t wird. Tas StabM® ;en der Zentralstelle
als alle Gebote auf M je mehr als 20 W ' Tie Versammlung
j 4 um Grl»bms alis dem von WeM j tzcke der SW16 cht. Mit MM r in J atothnettt Woiil der ganzen c öofraiie nebst der ^ P aus deren ca. 1300 M M |Q§ Eigentum der gt den MeW , ’*Ä;‘ SiJ«; y eitstag uno > '
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