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29. Juni; '
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Freitag b-M-ZO. Juni
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bis zum Oberleutnant zur See.
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1870 692
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। p-rb-, sklbst wenn Seneral-lstiefta begnadigt werden sollte ,ie Angelegenheit nicht vergksen. Frankreich werd- auch be, d.eser G°l-g-nh-,t feine». Haß. gegen Italien Lust n-°ch°n. D,-Hoffnung aus em^euudschaftliche Annäherung zwischen beiden Landern fei grälich zerstört
frftdwf tägNi mir Ausnahme 1 Montags. I
Die Gießener
Treiberinnen
glänzendes Zahler, die den amerikanischen Frauen ein y ♦ Ajgeugnis ausstellen.
schweizerisch^°^"^^""'^^"ea im August 1899. Das im Auauit ei^bureau Otto Erb in Zürich veranstaltet denen sich jedern^ hochinteressanter Gesellschaftsfahrten, eine 20 tägige K anschließen kann, nämlich am 10. August Constantine, Bis/ na$ Nord-Afrika (Algier, Tunis, Donaufahrt von F-); am 14. August eine 15 tägige und Constantinopel;^ Wien, Budapest, Bukarest nach den oberitalieni^ ZWst eine 20 tägige Rundreise Rom, Neapel, Floren Bologna, Venedig ^und
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rufen fein dürfte.
* Seit 16 Zähren schlafend- Der sonderbare Krankheits- zustand eines Mädchens in Paris beschäftigt die Aufmerc- amkeit der Aerzte schon seit langer Zeit. Mehr gls 16 Jahre sind vergangen, ftu wiuiguatte Boyenval, aus dem Departement de l'Aisne gebürtig, ununterbrochen chläft. Als Tochter nervöser und dem Alkoholismus ergebener Eltern hatte sie eine in hohem Maße hysterische Anlage erhalten, die sie schweren Zufällen aussetzte. Im Alter von 19 Jahren verfiel sie in einen hysterischen Zustand, in dessen Verlaus sie einschlief. Sie ist seitdem nicht mehr aufgewacht, und man hält es nunmehr für wahrscheinlich, daß sie ihre ganze übrige Lebenszeit in demselben Schlafzustande verbringen wird. Sie wird durch eine Sonde mit Bouillon, Milch, Fleischextrakt und Pepton ernährt, und die Kranke hat dabei nur wenig an Körpergewicht verloren. Dieser Umstand erklärt sich daraus, daß ein Mensch im lethargischen Schlafe und überhaupt in allen hysterischen Zuständen nur sehr wenig Nahrung braucht, weil die körperlichen Funktionen bedeutend verlangsamt sind, was sich auch in der geringen Menge der ausgeatmeten Kohlensäure ausdrückt.
* Die Reife um die Welt in dreiunddreißig Tagen, diesen Rekord wird binnen kurzem die vollständige Herstellung der sibirischen Eisenbahn ermöglichen. Eine solche, wohl mehr strapaziöse als interessante Reise würde, von Bremen ans nach Osten angetreten, in folgender Weise verlaufen. Von Bremen nach Petersburg in IV2 Tagen, von Petersburg direkt nach Wladiwostok dem bekannten russischen Hafen am Japanischen Meer, in 10 Tagen, von dort nach San Franzisko via Hakodate in gleichfalls 10 Tagen, von San Franzisko nach New-York mit Benutzung der schnellsten Züge in 4^ Tagen und schließlich von New-York nach Bremen, eine gute Ueberfahrt vorausgesetzt, in 7 Tagen. Das sind zusammen 33 Tage. Die gegenwärtigen Zeiten für eine Weltreise sind folgende. Von New-York nach Southampten in 6 Tagen, von dort nach Brindisi uoer Paris in 3'/z Tagen, von Brindisi nach Yokohama durch den Suezkanal in 42 Tagen, von Yokohama nach San Franzisko in 10 Tagen und von dort nach New-York in 41/9 Tagen. Das sind zusammen 66 Tage. Der Bau der Transsibirischen Bahn wird also die Dauer einer Weltteile genau um die Hälfte verkürzen. ,
* Waldbrände. Für große, zusammenhängende Naoel- holzreviete, besonders Kiefetnteviete, ist die Gefahr eines Waldbtandes eine außerordentliche in jetziger 3clt- 3)61 Boden, das auf ihm liegende Reisig, das graue Moos, selbst die untersten trockenen Aeste der Bäumchen in den Dichtungen, sind ausgedörrt, kein Lüftchen regt sich, kein Laut ist zu hören, schwer brütet die Sonne über der Heide, rru solcher Zeit ist der Wald ein Pulverfaß. Das kleinste Fünkchen aus der Lokomotive eines vorbeisausenden Bahn- ruqes oder von der Cigarre eines dahinschlendernden, leichtfertigen Menschen — eines fortgeworfenen, noch glimmenden Streichholzes nicht zu gedenken — genügt, um unermeßlichen Schaden anzurichten. Und wie viele Waldbrande entstehen aus Fahrlässigkeit! Mächtig lockt das schöne Wetter dte
Uermisütes.
* Ein Appell an das @nt3egt,omn|en bet Geschiif '"h°b°r 9«t‘ "®e"‘^attona[en Handlungs.
gehilsen-Berbanb" (Hamburg, gt. 9Uenftr 30X J Bitte um B-ross-n.sschnng zu: Tag 1 L aus Wint r unb Summer steht der EMs- hinter U identisch oder vor dem Pult, um in treuer Pflichters^ seine Stelle auszufüllen. Der kaufmännische Beruf j, ''N ftrengenbften einer, und es wäre zu roün^e,1 daß das anip Einvernehmen, das erfreulicherweise zwis^„ den Geschäftsinhabern und den Gehilfen obwaltet, dazi. ’5. J. " den letzteren alljährlich eine kurze Spanne netonbren' um Körper und Geist von den Anstrengungen ‘Cherffnffpnpu Monate zu erholen. Eine Reihe angesehener &Q‘4$hLcJ )at in früheren Jahren bereits derartige Sommer 1 ihre Angestellten eingeführt; hoffentlich bürgert si <■ I Brauch mehr und mehr in der deutschen Geschästsw 1 — Wir geben dem vorstehenden Aufruf um so lieber v ' als auch wir der Ansicht sind, daß im kaufmännischen eine Erholungszeit vielfach am Platze wäre, und die Arbe' reudigkeit der Jünger Merkurs wesentlich zu steigern t
Stdbtcr hinaus in ben grünen Wald, aber sie denken ba braujjen nur ju selten an die G-sahr, di- si-über denselben h-raufb-schwur-u. Im freien Walde wollen si- sich erholen ton den Lasten und Sorgen des Lebens, ba wollen sie frei fein von allen Einschränkungen. Da wird bie Cigarre ungebrannt und achtlos das Streichholz sortgeworsen als ob toanbeUlln ^ftelnfl r flaftCrlent kratze der Stadt M<n.
an?kari? W e,nc furchtbare Gefahr putschen Wald, der in gleichem Maße zunst^ 11,16 bic Anzahl der städtischen Ausflügler und Ve^Sungstouristen steigt. Darum ihr Ausflügler: raiu^ 111 der rauchigen Stadt, im Walde aber atmet Walkst!
* Die Frauenbewegung in y^erika. Folgende Zahlen zeigen, wie die amerikanische)-grauen es verstanden haben, sich Terrain zu erobern u-d die verschiedenen Berufe zugänglich zu machen. Von Jahre 1870 bis heute ist die Zahl der eine selbstständge Thätigkeit ausübenden Frauen gestiegen auf:
Mutfchesj Reich.
9« ?uni Dem »..Berliner Tageblatt" wird
Berlin, 2d. .„emeldfet, man erwarte m maß- '«Paphisch,aus R°-" >ung des Generals Gil-tta, *»« K«' °" sifch/R-gieru.ng beim Beginn des Pro- blnt«=ff« b«?.«
für den Lutnant zui^ee (vom fi'ifteu Jahre W für den Oerleutnant zur^ee (vom nunten Jahre cst) .
An Bord wird ür Kadetten und Fähnriche freie Wohnung mb Verpflegung an Land ein Verpflegungszufchuß von 15 bis 18 Mk. monatlich gewährt. Für ^fftäiere: tritt 511 hi Gehalt nm) Servis- und Unb
Herbem an B>rd freie Wohnung und Verpflegung.
Bei den in ganzen mäßig zu ^nnenden Anforderungen, Ke die Marinkarriere in pefuniLret J)ui id)t 1110^ pr
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im°Auslanb/ rworb-u hat, zeugt von :L BitomifÄ ünb de^ozi^Ach^g gr« Ofgv engen Smdien, ben Bi 9 Nationen
aifltrlei Volk, sowie mit benflr nefdiüfet vor dem Über Berns b«8 Slarine.Dfß^ 9.^ ^Q(e man^e itfinten m Einseitigkeit - vk^cy>„^p Staats-
■bcrc B-rnssart-n. Sei ber Vxspr-chuug, Vätern lirrieren beabsichtigen wiidnrc^ die nicht
»d Vormündern h-ranwachs-n^ £ jn ^j,erer Rich-
ausgesprochene Anlage m b£r g^anten dieser bestimmt werden, bi Sel6= ^äugt nlit ber weiteren Niafin ttatje in legen- SieK ^H» iu(ammen. Der $nuielung bes ®e"‘^‘"6^Cn und wird voraussichtlich »barf an Nachwuchs ist »orW bestehen
ich noch eine Reihe von Jahre- ™ 8“ m
Nibun. —
Diese belaufen sich ^schließlich der Ausrüstungskosten für die ersten vier Jahraus zusammen etwas über 4000 Mk., durchschnittlich pro ,chr 1000 bis 1100 Mk.;Irieie Summen sint» vierteljährlich aenumerando bei der Marinekasse zu hinterlegen, die die ^Zahlung übernimmt. Nach erfolgter Nesdrderimg zum O^er wird noch auf weitere vier Jahre eine jährliche Zulac von 600 Mk. gefordert. Die Anlage Vm enthält die des Einkommens tn den Dienst- Ucen vom Seekat^n bis zum Oberleutnant zur See. Das Monatseinkom6." deträgt danach
für den SeM6" . für den ^äiii* ®ce
Die E gttzung des See-Qsfizierkorps.
' Dury tiserliche Ordre vom 17. April 1899 sind unter Auf Hou, des bisher gütigen Entwurfs vom Jahre 1893 endgüig,Vorschriften für die Ergänzung des See-) zierkorps" zur Einführung gelangt. Das kleine ^es wn 25 Seiten ist im Verlage der Hofbnch- bcnblung vm Nttler u. Sohn in Berlin (Kochstraße 68 — 70) erschienei stögibt erschöpfende Auskunft über alle Fragen, Die für Mrrstcspiranten, bezw. für deren Eltern und Vormünder re. an Interesse sind.
Während w den bisherigen Bestimmungen der Aspirant im allgemeinen in Lebensalter von 18 bis 19 Jahren nicht überschrittt-aben durfte, heißt es in der neuen Dorsch cift, daß diemnahme-Kommissiion zu alt erscheinende zurückweisen ka. Die Absicht dieser Änderung wird darin liegen, dinsherige-Altersgrenze nicht mehr als formales Hindernis tten zu lassen. Für die Aufnahme als Seekadett wird als wijschaftliche Grundlage gefordert entweder das Abiturientenzeu'^ eines deutschen Gymnasiums bezw. Realgymnasiums, ob das Zeugnis über die bestandene Fähnrichsprüfung d Armee, oder endlich das Reifezeugnis für die Prima, in lch letzterem Falle indessen noch eine besundere Aufnahm'üfung in Mathematik, Naturlehre, Zeichnen sowie in eucher und französischer Sprache statt- ^inbet. Jn allen Z<>nifsen ist das Prädikat „gut" in der englischen Sprache iwendig.
Von besonderem'chresse sind die Anlagen VII u. VIII der Vorschrift. Anlage U enthält die Berechnung der unge-
oberitalienischen Seen, Mailand, Genua, MoM^-^en Nizza, Cannes, ToulonMrseille, x>y)n, Gens und -öe , eine 12 tägige Fahrt na den obentatte.ttchen Seen, Mailand, Gen»-, ^oute-Emo und Nizza und 18. Auguzt eine 6 tägige Fahri ^en od-ritattenisch^ Seen und Mailand. Außerdem oeru^tet es am 17. ^uli und 18. August eine 22 tägige Pyrogen- md PädagogeNs^hrt für Professoren, höhere Lehrer, Lehv.r und deren Angehörige nach Mailand, Genua. Mttuie-Grlo, Nizza, Rom, Neapels Flor/z, Bologna und Venedig mter philologisch- pädagogischer Leitung (Führung in den Städten ebenfalls durch Päd^ogen); am 17. Juli und 18. August eine 12 tägige /ito nach den oberitalienischen Seen, Mailand, Genua, Nonte-Carlo und Mzza; am 17. Juli und 18. Augck eine 22 tägige Fahrt für A^zte, Apotheker und deren Amehörige nach Mailand, Genua, Monte-Carlo, Nizza, 9fom Neapel, Florenz, Bologna und Venedig, für die Aerzk mit Besrch der Spitäler in Mailand, Genua unb Roy. Für all', diese mit vollständiger Verpflegung stattfindeiden Fahrten werden illustrierte Spezial-Prospekte ansgegebm, die man mit Berufung auf diese Zeitung unter Benutzung einer 10 Psg. Postkarte gratis und franko vorn Reisebureau Otto Erb i Zürich (Schweiz) zu verlangen behebe. Von dem gleiten Bureau ist auch gratis der 7 Sogen (112 Seiten) Larte illustrierte Hotel-Koupon-' vwspekt erhältlich, der auÄhrliche Anleitung darüber giebt, uie man in Deutschland, )esterreich, Schweiz, Italien und Frankreich am besten un billigsten reift. Behufs Mit- machung der Fahrten vom 7. Juli und 18. August lassen 'ich die billigen von Deuchland nach der Schweiz ab- gehenden Sonderzüge benun.
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ui»d 2ln$eyeblatt für de» Areis Giefze».


