***> v»4irbt Ihr ' ’^'S1 dil Verdauung '"Seliaie. „„
Per Schachtel
85 Pfennig
iden
rollen> finden in
ten
PastiUen
wpmHtel.
' Dicht
,Ui H-iM.it ^ankeiten.
iMMWi iultheis tstrch ä.
in Tier form.
en von 20 Mk. an.
ts von 2 Mk. an.
zhüte!
md Herrenpelze, eparatureo. siso
Gebrauch be§ feit 31 Zähren J0 betonten Khetnische» Katarrh, Hais-, Stuft« unb tchhuflen der Kinder. Es \\i ittel, bto rfiM unb braucht chr Projekt. TW echt unter kenn, issi
.huhslsirch 69. Telephsn 66.
25360
253.50
itetfi r' 4/ill 25JH.
51 —
Sour« ■ • '
140.30
25-
128 50 ,11180
3880
14U.30 D*«0®?* 10 3180
^.«üdbahn 1435o
gotthardbahn-;
qura'Siwpinn 11520
Princ Henry -
Sir. 280 Drittes Blatt. Dienstag de» 28. Novcmbe«
1899
*Wbrt utM wnt Hnerur^BK de« Kewtei«.
®h Murrer
Sfi*W«
rttrke bem Änzeißer
»LchentÄch Herrn«!
fcete*eta
Keßmer Anzeiger
Akjagrpret» vierteljährli^
2 Mark 20 monatlich 75 PfA mit Bringerloh»
Bei Postbezug
9 Mark 50 Ps^ vierteljährlich.
Snn0«H non Anzeigen ja der n,ch«ittag« fir bte M§»bai S«| erscheinenden Kummer Hf oom. 16 Uhr.
Keneral-'UHeiger
ASt «nzeigen.vermittlungsstegen des In« und «ufleeNf «chmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger cat|O|e«
Aintr- und Anzeigeblatt für den Äreis Gieren.
WebehioR, Expedition und Druckerei: Kch»lßr«he Ar. 7.
Gratisdeilagen: Gießener FsmMenblätter, Der hrssisthe Kandwirt, DIAier für hessische UsiKsKunde.
«drefle für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher Nr. 51.
Hande! und Verkehr. Volkswirtschaft.
Gieüttvsrg, 25 Novbr.Fruchtvretse. SEdjatX 14,92—15,25, tarn A 14,90-15,00, Gerstel 14,74-15,00, Hafers 13,00-13,12, Erbsen X 15,00-00,00, Linsen JL 14,00-00,00, Wicken A 00,00, Lek A 00,00, ÄirteffdR «# 0,00-0/ 0, bamrn A 19,00-00,00.
für Werkmeister betrifft. Nach längerer Debatte, worin der Antrag Rösicke vom Regierungs-Kommissar als überflüssig bezeichnet wurde, zieht der Antragsteller denselben zurück.
Nächste Sitzung Montag 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der Beratung.
Schluß 5Vi Uhr.
Kirche und Schute.
Darmstadt, 24. November. Die Großhcrzogliche Ministerialab- teilung für Schulangelegenheiten hat unterm 12. September a c. für sämtliche höhere Lehranstalten des Großherzogtums eine neue Schulordnung erlass.n. Dieselbe wurde neuerdings allen Zöglingen der höheren Bildungsanstalten zugestellt und die Eltern mußten durch Namensunterschrift die Erklärung abgeben, daß sie von dem Inhalte der Schulordnung Kenntnis genommen hätten. Aus den 24 Paragraphen der Schulordnung heben wir hervor, daß die Lehranstalten die in geeigneter Form an sie gelangenden und den Schulbetrieb betreffenden Mitteilungen aus Elternkreisen bereitwillig aufnehmen und prüfen sollen. Jede unerlaubte Versäumnis von Schulausflügen, Schulfeierlichkeiten und Prüfungen, sowie Lehrstunden ist strafbar; ebenso werden alle Täuschungsversuche bestraft. Der Besuch von Volksversammlungen und Gerichtsverhandlungen ist untersagt. Das Rauchen an öffentlichen Orten ist verboten, und die Teilnahme an Vereinen und Verbindungen ohne Genehmigung des Direktors streng untersagt. Schuldenmachen, Borgen und Geldspiele sind verboten. Geldsammlungen unter den Schülern bedürfen der Genehmigung des Direktors. Prämien, Schulgelderlaß, überhaupt Unterstützungen, sollen einem Schüler, wäre er auch in Kenntniffen ousge- zeichnet, nicht zu teil werden, sobald sein Betragen beanstandet ist.
Deutscher Reichstag.
109. Sitzung vom 25. November. 1 Uhr.
Das HauS ist schwach besetzt. Debattenlok wird zunächst einem Anträge Dr. Lieber (Zentr.) zugesttmmt betr. Einstellung -ineS gegen den Abg. Heim schwebenden Strafverfahrens für die Dauer der Session. Sodann wird die Beratung der Gewerbenovelle fortgesetzt.
Ein Antrag Albrecht (Soz.) auf Einschaltung eines 8 114c. betrifft daS Institut der Zwischenmeister und bezweckt uauptsächltch festzustellen, daß die Heimarbeiter rechtlich in unmittelbarem Arbettsverhältnis zum Hauptunternehmer steheu. Die Zwischenmeister sollen nur in ihren eigenen Arbcttsräumen Arbeiter beschäftigen dürfen.
Abg. Albrecht (Soz.) befürwortet den Antrag, besonders unter Hinweis auf die Zustände in der Konfektionsindustrie. Wenn man gestern die soztaldemdkratischen Anträge zum Schutze der Heimarbeiter abgelegt habe, so hätten die Gegner damit nur gezeigt, daß cs ihnen mit diesem Sch?tze nicht ernst sei.
(Präs. Graf Ballestrem rügt die letzte Aeußerung, als gegen die Ordnung des Hauses verstoßend.)
Redner kritisiert dann noch sehr abfällig die Petitionen von Konfektionären, die entweder von weißen oder von schwarzen Juden herrührten. (Heiterkeit).
Staatssekretär Graf Posadowsky stellt aus dem Bericht der arbei sstattfltsch nReichskommission fest, daß dieselbe da? Institut der Zwtschcnmeister keineswegs als ein Unglück angesehen und durchaus widerraten habe, etwa nur noch Unternehmerwerkstätten zuzu- lassen unter Ausschluß von Zwischenmetster-Werkstätten. Das zeige, wie vorsichtig man an diese Frage herantreten müsse.
Abg. Heyl von Herrnsheim (nl.) führt aus, der Antrag würde keineswegs alle Mißstände in der Hausindustrie beseitigen, dazu gehe er nicht wett genug.
Abg. Reiß haus (Soz.) empfiehlt den Antrag.
Abg. Jacobskoetter (Kons.) betont, daß die Hausindustrie doch auch ihr Gutes habe und lehnt Namens seiner Freunde den Antrag ab.
Abg. Stadthagen (Soz.) meint, der Antrag seiner Partei beseitige garntcht die Hausindustrie, er wäre vielmehr ganz unnötig, wenn es keine Hausindustrie mit ihren Mängeln gebe.
Abg. Hitze (Zentr.) schenkt den Zwtschenmeistern mehr Vertrauen als den Faktoreien der Großkonfektionäre. Die Zwischen- meister seien meistens ruhige Leute, die auch die Arbeiter ganz gut behandeln-
An der Debatte beteiligten sich noch R e i ß h a u s (Soz.), Jacobs- lotter (Kons.), Molkenbuhr (Soz.), ferner der Ministerial- Direktor von Woedke. der einen Borwurf des Vorredners zurückweist, daß die von dem Staatssekretär angezogene Stelle in dem Bericht der Reichskommission die Meinung dieser Kommission über die Zwischenmeister doch nicht ganz richtig wiedergegeben habe. Der Antrag Albrecht wird sodann abgelehnt. Dafür stimmen nur die Sozialdemokraten. § 13 7a ermächtigt den Bundesrat, für bestinimte Gewerbe die Mitgabe von Arbeit ins Haus an Fabrikarbeiterinnen oder jugendliche Fabrikarbeiter ganz zu verbieten, bezw. zu beschränken. Ein A n t r a g Fischbeck will diesen Paragraphen streichen. Ein Antrag Albrecht dagegen will dieses Verbot bezw. die Beschränkung obligatorisch machen. Die betreffenden Arbeiter-Kategorien sollen also in Fabrik- und Hausarbeit zusammen keinesfalls länger beschäftigt werden dürfen, als für sie die gesetzlich zulässige Fabrikarbeitszeit beträgt.
Abg. Fischbeck (Fr. Volksp ) erklärt, die betreffenden Arbeiter wünschten eine solche Arbeitsbeschränkung selbst nicht, außerdem aber sei dieselbe garnicht durchführbar und nicht zu kontrollieren.
Staatssekretär Graf Posadowsky giebt bereitwillig zu, daß eine Kontrolle hier nicht möglich ist. Aber besser, wie nichts thun, sei doch nach Ansicht des Bundesrats eine solche moralische Norm, von der man doch hoffen dürfe, daß sich alle anständigen Arbeitgeber nach ihr richten werden.
Abg. Hoch (Soz.) tritt lebhabft dafür ein, die Bestimmung obligatorisch zu machen und nicht erst dem Bundesrat anheimzugeben.
Abg. v. Stumm iRp.) erklärt, seine Freunde würden geschlossen für Streichung dieses Paragraphen stimmen.
Abg. Hitze (Ztr.) bekämpft die schablonenartige Arbeit der Sozialdemokraten, die ja die ganze Fabrikgesetzgebung schematisch auf die Hausindustrie übertragen wollten. Das gehe keinesfalls, auch bei diesem Paragraphen nicht.
Abg. Rösike-Dessau (wildliberal) ist in diesem Falle ausnahmsweise mit Herrn v. Stumm einverstanden Der Paragraph sei undurchführbar, gebe lediglich Anreiz zu Denunziationen und schaffe ein Heer von Chikanen.
Abg. Heyl v. Herrnsheim (nl.) wehrt gleich dem Abgeordneten Hitze die sozialdemokratischen Vorwürfe, speziell diejenigen Hochs gegen die bürgerlichen Parteien ab. Was vorliegenden Paragraphen anlangt, so habe er das Vertrauen zu den Arbeitgebern, daß ein solcher Versuch sich lohnen werde Er werde mit großer Genugthuung für diesen Paragraphen stimmen.
Staatssekretär Graf Posadowsky betont noch, die Kontrole werde eben von den Arbeitern selbst geübt werden müssen, dieselben hätten sich gegen Mißbrauch ihrer Arbeitskraft zu wehren.
Abg. Hoch (Soz.) wehrt den Vorwurf der Schablone von seiner Partei ab. Daß die Kontrole Schwierigkeiten mache, gebe er zu.
An der Debatte beteiligen sich noch v. Stumm (Rp.), Hitze (Centr.), wonach nach Ablehnung des sozialdemokratischen Antrages, der Paragraph auch in der Fassung der Kommission abgelehnt wird, da nun auch die Sozialdemokraten gegen den Paragraph stimmen. Auch der Paragraph der Regierungsvorlage wird abgelehnt, sodaß der ganze Paragraph gefallen ist.
Von dem Abg. Rösicke (wlldlib.) ist ein Antrag gestellt, im $ 122, welcher die Kündigung zwischen Arbeitgeber und Gesellen regelt, eine Aenderung dahin eintreten zu lassen, daß anstatt der jetzigen Bestimmung, wonach eine andere als vierzehntägiqe Kündigungsfrist für beide Teile gleich sein soll, gesagt werden soll: Die Kündigungsfrist dürfe für Gesellen und Gehilfen nicht länger sein, als für Arbeitgeber. Hlermit verbunden wird die Debatte über § 133aa, welche die Kündigungsfrist
Universität und Hochschule.
Ernannt r Die staatswissenschaftliche Fakultät den Tübinger ordentlichen Professor für Staats- und Völkerrecht, Dr. Anschütz, honoris causa zum Doktor der Staatswissenschaften. — Der Privatdozent der technischen Hochschule in Prag Karl Kruis znm ordentlichen Professor der Gährungschemie und Photographie an der genannten Hochschule.
Hadilttiertr Dr. F. Blumenthal, Assistent an der Leydenschen Klinik, als Privatdozent an der medizinischen Fakultät in Halle.
Darmstadt, 25. November. Das Rektorat der Technischen Hochschule teilt berichtigend mit: „Die gebrachte Mitteilung der Berufung des Privatdozenten Dr. Steuer nach Darmstadt ist unzutreffend. Bei den maßgebenden Organen der Hochschule ist eine Berufung des Herrn Dr. Steuer noch gar nicht in Frage gekommen.
Heidelberg, 22. November. Heute wurde in herkömmlicher Weise der Geburtstag des Großherzogs Karl Friedrich, des Wiederherstellers der Universität, in*ber Aula unserer Hochschule feierlich begangen. Die Festrede hielt der derzeitige Prorektor, Professor Dr. Osthofs, der das Thema „Vom Suppletivwesen der indogermanischen Sprachen" behandelte. — Die Frequenz der Universität ist wieder gestiegen. Es sind 1250 Studierende immatrikuliert, hierzu kommen noch 106 Hospitanten und 13 zu den Vorlesungen zugelassene Damen, zusammen 1369 Hörer, die höchste bis jetzt in einem Wintersemester erreichte Zahl. — Zum Andenken an den in diesem Jahre verstorbenen großen Chemiker Bunsen soll eine Gedenktafel in der Aula der Universität angebracht werden.
Tübingen, 23. November. Das gegenwärtige Wintersemester hat die stärkste Besuchsziffer aufzuweisen, die je hier zu verzeichnen war. Nahezu 1400 Studierende nehmen am Universilätsunterricht Teil.
Verschiedenes: Prof. Dr. Rietschel von der juristischen Fakultät der Universität Tübingen hielt am 24. ds. Mts. seine akademische Antrittsrede über „der Ursprung in der deutschen Rechtsgeschichte". — Der durch seine langjährige Polemik gegen die römische Kirche weit bekannte Pfarrer Thümmel, früher in Remscheid, beabsichtigt, wie verschiedene Blätter melden, sich als Privatdozent an der Berliner Universität zu habilitteren. Thümmel ist ein ausgezeichneter Kirchenhistoriker. — Wie aus Halle a. S. berichtet wird, lehnte der dortige Orientalist Professor Praetorius den an ihn ergangenen Ruf nach Leipzig ab. — Die Royal astronomical Society in London hat den Direktor des königlichen Geodätischen Instituts und Centralbureaus der internationalen Erdmessung, Geheimrat Prof.Dr. Helmert in Berlin, zum Mitglied gewählt.
Spieipltm lier veremigtru Frankfurter StaLttheattt.
Opernhaus.
Dienstag, 28. November: Opern ball. Im Ab. Gew. Pr. Mittwoch, 29. November: Letztes Gastspiel des Herrn van Rooy: „M e i st e r s i n g e r". Außer Ab. Gr. Pr. Donnerstag 30. November: „Margarethe". Im Ab. Gew. Pr. Freitag, 1. Dezember: Geschlossen. Samstag, 2. Dezember: Einmaliges Gastspiel der Frau Erika Wedekind: „Die l ustig en Weiber". Frau Fluth: Fr. Wedekind. Im Ab. Gr. Pr. Sonntag, 3. Dezember, 3*/» Uhr: Vorstellung bsi ermäßigten Preisen: „O r p h e u s i n d e r U n t e r w e l t". Auß. Abon. 7 Uhr: „Figaros Hochzeit". Im Ab. Gr. Pr. Montag, 4. Dezember: Geschloffen.
Schauspielhaus.
Dienstag, 28. November: „H e i m a t". Im Ab. Gew. Preise. Mittwoch, 29. November: Zum erstenmale wiederholt: „Schuld der Schuldlosen". Im Ab. Gew. Pr. Donnerstag 30. November: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Torquato Tasso". Außer Ab. Freitag, 1. Dezember: „Das liebe Ich". Im Ab. Gew. Preise. Samstag, 2. Dezember: „Hamlet". Im Ab. Gew. Pr. Sonntag, 3. November, 3% Uhr: Vorstellung bei kleinen Preisen „Schuld der Schuldlosen". Außer Ab. 7 Uhr: Neu einstudiert: „Krieg im Frieden". Im Ab. Gew. Pr. Montag, 4. Dezember: „Schuld der Schuldlosen". Im Ab. Gew. Pr.
Frankfurter Börse vom 25. November.
Wechsel auf New-York zu 4.201/2-2 1%.
Prämien auf Kredit per ult. November 0.65%, do. per ult. Dez. 2.20%, Diskonto Kommandit per ult. Nov. 0.50»/ , do. per ult. Dez. 1 75%, per ult, Jan. 0 00, Lombarden per ult. Nov. 0.40%, do. per ult. Dez 0.70%, Staatsbahn per ulL Dez —.—%.
Notierungen,: Kreditaktien 231.70-90-80, Diskonto-Kommandit 191.30-191.50, Staatsbahn 140.30, Gotthard 134.50-000.00, Lombarden 31.80, Ungar. Goldrente 97.80, Italiener 93.70-00, 6prozentige Mexikaner—.—, 3proz. Mexikaner 25.70-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 5%-5%6% G.
1% bis 2% Uhr: Kredit 291.80-000,00, Diskonto Kommandit 191,10-40, Staatsbahn 140.30-00, Lombarden 31.80, Türken C 00.00.
Heu und Stroh.
Berlin. Richtstroh, höchster Preis 4.00 Mk., niedrigster Preis 3 66 Mk., Hcu höchster Preis 7.20 Mk., niedrigster Preis 4.00 für 100- Kilo. — Kö ln. Heu 7.00 bis 8.00 Mk., Krummstroh 2.10 Mk., Maschinenstroh 3.00 Mk., Richtstroh 3 70 Mk. für 100 Kilo. — Magdeburg. Richtstroh 3.50 bis 4.00 Mk., Krummstroh 2.50 bis 3.00 Mk., Heu 6.00 bis 7.00 Mk, alles pro 100 Kilo. — Nordhausen. Heu 5.00 bis 5.50 Mk., Richtftroh 2.50 bis 3.00 Mk. für 100 Kilo. — Halle. Sämtliche Preise gelten für 100 Kilo, und zwar bei Partien frei Bahn hier, bei einzelnen Fuhren frei Hof hier. Roggenlangstroh (Handdrusch) 0.00 bis 0.00 Mk., Maschineisstroh (Roggenstroh) 0.00 bis 0.00 Mk., Weizenstroh 00.0 bis 0.00 Mk., Wtesenheu, hiesiges oder Thüringer, beste Sorten 0.00 bis 0.00 Mk. — Nürnberg. Heu 6.00 bis 7.60 Mk., Stroh 4.00 bis 4.60 Mk. für 100 Kilo. — Breslau. Heu 0.00 bis 0.00 Mk. für 100 Kilo, Stroh 0.00 Mk das Schock. — Würzburg. Heu 5.40 bis 6.00, Sttoh 3 20 bis 4.00Mk. für 100 Kllo. — Karlsruhe. Heu 7.00 Mk., Stroh 0.00 Mk. für 100 Kilo. — Offenburg. Heu 4.60 Mk., Stroh 3.40 Mk. für 100 Silo. — Freiburg. Heu 6.00 Mk., Stroh 0.00 Mk. für 100 Kilo. — Konstanz. Heu 7.00 Mk., Stroh 3,60 Mk. für 100 Kllo. — Mannheim. Stroh pro Ctr. 1.85 bis 2.30 Mk., Heu pro Ctr. 3.00 bis 3.50 Mk.
Butter, «äse und Eier.
Berlin. Hof- und Genossenschaftsbutter 1. Qualität 114 Mk., 2. Qualität 110 Mk., do. Abfall 105 Mk. — Königsberg i. Pr. 100 bis 108 Mk. für 50 Kilo. — Hamburg. Butter 1. Klaffe 121.59 Mk., 2. Klaffe 113.00 Mk. für 50 Kilo netto, reine Tara. — Nordhausen. Landbutter 2.40 Mk., Speisebutter 2.50 bis 2.60 Mk., feinste Gutsbutter 2.70 bis 2.80 Mk. für 1 Kilo. Eier 4.20 bis 4.40 Mk. für 60 Stück, 1,40 bis 1.47 Mk. für 1 Kilo. Käse 4 bis 5 Mk. für 60 Stück. — Magdeburg. Eßbutter 2.20 bis 2.60 Mk. für 1 Kilo. Eier: für 60 Stück 3.60 bis 4.60 Mk. — Kempten. Süßrahmbutter 99 Mk., Sennbutter 96 Mk. für 50 Kilo im Engros-Einkauf. Käse: Monatskäse, Fabrikat, welches in jungem, unversandtfähigem Zustande von den Sennereien zur Ablieferung kommt. Engros-Einkaufspreise auf den Sennereien des Allgäu per 50 Kllo: Limburger feinste prima vollfett Oü Mk., Limburger feinste prima 00 bis 00 Mk., Limburger prima 00—00 Mk, Limburger sekunda 00 bis 00 Mk., Romadour, feinste prima 00 bis 00 Mk., Romadour, vollfett 00 Mk., Weißlack, vollfett (Bierkäse) 00 bis 00 Mk., Weißlack %fett (Bierkäse) 00 bis 00 Mk. —Wü rz - bürg. Butter 0.85 bis 0.95 Mk. für % Kilo. — Mannheim. Die Eier-Preise steigen fortwährend. Zufuhren im In- und Auslang gering. Es kosten heute: schwerste ital. Eier per 1000 St. 90 bis 96 Mk., frische deutsche Eier per 1000 St. 62 Mark, ungarische Eier per 1000 Stück 68 Mk., russische Eier per 1000 St. 66 Mk., bulgarische Eier per 1000 St. 00 Mk., steyerische per 1000 St. 68 Mk., bayerische Eier per 1000 St. 90 bis 96 Mk.
Vom Tabaktsmarkte. Im Laufe dieser Woche wurde Feudenheim zu i8 bis 20 Mk. für Schneidgutzwecke, Ilvesheim zu 16 bis 17 Mk., Friedrichsfeld 17 bis 18 Mk. und Wieblingen 17 bis 20 Mk. verkauft. In Eppelheim, wo anfangs zu 23 bis 25 Mk. verkauft wurde, sind gestern einige hundert Zentner zu 17 bis 18 Mk. gehandelt worden, ca. 300 Zentner sind noch verkäuflich. Plankstadt wurde bis auf einige hundert Zentner zu 25 bis 27 Mk. verkauft In der Umgegend von Mannheim sind noch die Tabake in Käferthal, Sandhofen und Seckenheim zu haben. In letzterem Orte wurden im Laufe der Berichtswoche ca. 1000 Zentner zu Rollendeckzwecken zu 24 bis 25 Mk. verkauft. Ca. 4000 Zentner sind noch am Dache und wird der größte Teil dieses Tabaks fast alljährlich von den Produzenten selbst fermentiert. Die Herbsttabake entwickelten sich in der Fermentation bis jetzt gut und die farbigen Tabake gehen, soweit sie trocken zur Abhängung gelangten, in der Farbe vorwärts, doch ist derselbe sehr kräftig. Im alten Geschäft ist es sehr ruhig, was, wenn man den Verkauf der neuen Einkaufsperiode in Betracht zieht, zu verwundern ist. Doch sind die Fabrikanten in Anbetracht, daß die 1897 bis 98er Tabake in Qualität viel zu wünschen übrig lassen, zurückhaltend, was aber unserer Ansicht nach sich sofort ändern wird, wenn mal die neuen Cigarrentabake ins Lager kommen, und die Fabrikanten sich überzeugen, daß die alten Tabake eben doch noch besser in Dualität sind, als die neuen ausfallen dürften. In Landau wurden ca. 100 Zentner Abfall zu 19 Mk. und ein Stock Offenbacher Tabak zu 22.50 Mk. vom Händler zu Händler verkauft. In Pfälzer Rippen flau, feine trockene Ware 9 bis 9.50 Mk. begehrt.
Jeder Dame gefallen unsere garantärt soliden schwarzen, weissen und farbigen Seidenstoffe, die wir direct an Private zu billigsten Preisen bemustern. Danz & Co., Barmen 822
TOR.IL.
Schutzmarke.
Fleisch-Extract
übertrifft trotz billigeren Preises an Nährkraft und Wohlgeschmack die Liebig’schen Extracte und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-Handlungen zu haben.


