Mit breitem Behagen kauen sie nach, was die anderen schon gesagt haben, oder sie machen Opposition; fast stets aber sprechen sie nicht der Sache wegen, zu der meist nichts mehr zu sagen ist, sondern nur, weil sie ihre Person bei den Parteigenossen wieder in entsprechende Erinnerung bringen wollen, damit sie bei einer Wahl nicht vergesien werden. Zimmermann kommt dann auf das bei den Sozialdemokraten „ungeheuer große" Mißtrauen zu sprechen, das er auf die Zeit des Sozialistengesetzes zurückführt; er schreibt in-dieser Beziehung wörtlich: Das Mißtrauen der Arbeiter gegen Freierdenkende gehe so weit, daß sie nun ihrerseits einen förmlichen Bewachungsdienst einrichten, daß sie Personen, von welchen sie meinen, sie seien nicht ganz sicher, aufs peinlichste beobachten lassen, und Vertrauensleute und Untervertrauensleute, deren es eine große Anzahl giebt, haben die Pflicht, das Treiben der ihnen unterstellten Genossen zu beobachten. Leider ist das nicht der Weg, auf dem man zu einer freieren Auffassung der Verhältnisse erzieht, und zuletzt artet dieses Treiben in eine wahre Vereinsspielerei und Spitzelschnüffelei aus, die jedem Vernünftigen zuwider sein muß. Wie würde das erst im berühmten „Zukunftsstaate werden!"
— Ueber den ersten Kriminalfall in Tsintau berichtet die „Deutsch Asiatische Warte" : Im neuen Gerichtssaal in der Lagerstraße gelangte am vorigen Mittwoch die erste Strafsache zur Verhandlung. Als Angeklagter stand vor dem Gericht der japanische Matrose B. Kakuta unter der Beschuldigung, am 20. Dezember vorigen Jahres an Bord des vor Tsintau liegenden japanischen Kohlendampfers „Tyo Warn" einen Chinesen vorsätzlich körperlich mißhandelt zu haben, so daß der Tod erfolgte. Das Gericht sprach den Angeklagten frei mit Rücksicht auf den unaufgeklärten Gegensatz in den Aussagen der chinesischen und der japanischen Zeugen. Die Kosten des Verfahrens fallen der Staatskasse zur Last. Da der Staatsanwalt auf die Einlegung weiterer Rechtsmittel verzichtete, erklärte der Vorsitzende das Urteil für rechtskräftig. Der Angeklagte wurde sofort aus der Haft entlassen. — Die Verhandlung war nicht so sehr der Sache wegen bemerkenswert, als wegen des bunten Sprachengemisches, das sich bei ihr entfaltete. Es wurden insgesamt vier Sprachen geredet: deutsch, chinesisch, japanisch und englisch. Die Verständigung zwischen den chinesischen Zeugen und dem Gericht vermittelte Dolmetscher Mootz. Um eine Verständigung mit dem japanischen Angeklagten zu ermöglichen, war die Frau des Gastwirts Berger, eine Japanerin, zur Verhandlung zugezogen. Da diese aber außer ihrer Muttersprache nur das Englische beherrscht und nicht das Deutsche, so wurde zur Uebertragung aus dem Englischen ins Deutsche und aus dem Deutschen ins Englische Bank- vorstcher Homann bestellt. Trotz aller Schwierigkeiten ging die Verhandlung glatt von statten.
Kiel, 25. Februar. Die Segel Yacht der Kaiserin, „Iduna", wird in kurzer Zeit ihr Winterlager auf der hiesigen Schiffswerft von Howaldt verlassen, damit die Vorbereitungen für die Indienststellung beginnen können. „Iduna" wurde im vorigen Frühjahre von dem amerikanischen Millionär Palmer in New-Aork durch den Kaiser für seine Gemahlin angekauft, die während des Sommers mit ihren Söhnen ausgedehnte Fahrten längs der schleswig- holsteinischen Ostseeküste unternahm. Nunmehr sollen die inneren Einrichtungen der stattlichen Kaiseryacht verändert werden. Insbesondere ist auf Verbesserung der Wohnräume Bedacht genommen.
Ausland.
Wien, 25. Februar. Koloman Szell wurde heute vormittag vom Kaiser in Audienz empfangen, in welcher er Bericht über das günstige Ergebnis der Kompromißverhandlungen erstattete und gleichzeitig die neue Ministerliste zur Genehmigung vorlegte. Die Enthebung des Kabinetts Banffy und die Ernennung des Kabinetts Szell soll noch heute erfolgen und am Montag im ungarischen Amtsblatte publiziert werden.
Krakau, 25. Februar. Die gerichtliche Obduktion der Leiche des in Nymanow verstorbenen Forstbeamten Lassoz hat eine natürliche Todesursache ergeben.
Paris, 25. Februar. Die republikanische Linke des Senats beschloß in einer gestern stattgehabten Versammlung, den nächsten Donnerstag für die Wahl des Senatspräsidenten zu bestimmen vorher aber eine Versammlung der vier republikanischen Gruppen des Senats anzuberaumen und über die Wahl des Präsidenten zu beraten. Ferner wurde beschlossen, einen Tag vor der endgiltigen Wahl eine geheime Abstimmung vorzunehmen, durch welche festgestellt werden soll, auf welche Kandidatur sich die meisten Stimmen vereinigen.
Konstantinopel, 25. Februar. Nach hier eingelaufenen Negierungsdepeschen sandte der Emir von Darfur dem Kalifen em Hilfscorps von 5000 Mann, welche bereits in Kordofah eingetroffen ist. Unter den kalifenfreundlichen Stämmen findet eine große Geldsammlung für den Kalifen statt.
Hessischer Zandtag.
nn. Darmstadt, 26. Februar 1899.
Unter dem Vorsitz des Fürsten zu Ysenburg-Büdingen trat am Samstag Vormittag um 10 Uhr die Erste Kam mer zu einer kurzen Tagung zusammen, um einige spruchreife Gegenstände zu erledigen. Vor Eintritt in die Tagesordnung fand zunächst die Einführung des von Seiner Königl. Hoheit dem Großherzog zum lebenslänglichen Mitglied ernannten Staatsminister Finger statt und erhebt sich das Haus zu Ehren des verstorbenen Mitgliedes der Ersten Kammer, Geh. Kommerzienrat Merk, von den Sitzen. Zum Mitglied des zweiten Ausschuffes wird sodann per Akklamation Staatsminister Finger gewählt. Hierauf
giebt Staatsminister Rothe die Erklärung ab, daß er heute zum erstenmal als neuernannter Staatsminister im hohen Hause erscheine, und er gab der Versicherung Ausdruck, daß es sein eifrigstes Bestreben sein werde, das Vertrauen der Kammer zu erwerben. — An Regierungs-Vorlagen werden sodann bewilligt: für einen provisorischen Kanzleidirektor der Zweiten Kammer 3000 Mk. und für zwei Hilfsarbeiter im Ministerium des Innern 12 000 Mk. — Den Beschlüssen der Zweiten Kammer über die Mehrkosten für sachliche und persönliche Ausgaben für Technische Hochschule und Landesuniversität trat die Kammer ohne Debatte bei, und genehmigte 2000 Mk. für einen Assistenten für die Professoren des bürgerlichen Rechts an der Landesuniversität und den Ankauf eines Grundstücks für das Haftlokal zu Höchst i. O. — Nunmehr gelangt der Gesetzentwurf, die Einführung der Notariate in Hessen betr., zur Beratung. Graf Solms-Laubach, der seither ein Gegner des Gesetzentwurfs war, kann sich heute nach den Erklärungen der Regierung in der Zweiten Kammer für Annahme des Gesetzes aussprechen, wenn seine Bedenken auch noch nicht ganz geschwunden seien. Justizminister Dittmar erklärt, daß ein Zwang zur Einführung der Notariate durch das Bürgerliche Gesetzbuch nicht bestehe, trotzdem könne sich aber die Negierung der Einführung derselben doch nicht entziehen. Was die Kosten anlange, so habe die Regierung Vorsorge getroffen, daß die ärmeren Klassen nicht hoch getroffen werden. In vielen Staaten Deutschlands habe man sich mit dem Institut ganz gut abgefunden. Durch Verbindung der Notariate mit der Rechtsanwaltschaft verliere dasselbe seinen amtlichen Charakter und sei daher wohl geeignet, kostspielige Prozesse zu verhindern. — Geheimer Staatsrat Hallwachs wünscht die eidliche Verpflichtung der Notariatsgehilfen im Jntereffe der rechtsuchenden Bevölkerung. Justizminister Dittmar hält dies nicht für angängig, weil hierdurch den Gehilfen eine Beamtenqualität gegeben werde, die denselben nicht zustehe. Der Gesetzentwurf wird hierauf nach den Beschlüssen zweiter Kammer genehmigt. Ebenso der Gesetzentwurf, die Anlegung eines Grundbuchs betreffend. — Ein Gesuch der Kreisstraßenmeister um Regelung ihrer Anstellungs- und Gehalts-Verhältnisse wird der Regierung zur wohlwollenden Erwägung überwiesen. — Damit wird die Sitzung geschlossen.
Kukates und Provinzielles.
N. Nidda, 26. Februar. Sie haben bereits in Ihrer Zeitung die Nachricht gebracht, daß die Jagd im Harbwald auf 3 360 Mark gekommen ist. Als Sie im vorigen Sommer die Mitteilung brachten, daß diese Jagd auf 3000 Mark kommen würde, hat mancher den Kopf dazu geschüttelt. Nun . kostet sie sogar noch 12 Prozent mehr, als sie im vorigen Jahre geschätzt worden war. Ihre Mitteilung von damals war mithin durchaus zuverlässig und sachgemäß.
F. Von der Feldkrücker Höhe, 26. Februar. Unsere Waldungen liegen mit auf den höchsten Bodenerhebungen des ganzen Landes, aber ihre Erzeugnisse gehören trotzdem zu den besten und darum erzielten sie auch dieses Jahr wieder hohe Preise. Bei der kürzlich abgehaltenen Versteigerung von Fichten-Stammholz, Nutzscheiter und Nutzknüppel, ergab es sich, daß rund 75 pCt. mehr erzielt wurden, als der durchschnittliche Tarifpreis beträgt.
A Mainz, 26. Februar. Heute vormittag fand hier eine sehr zahlreich besuchte Versammlung der Centrumspartei aus dem Wahlkreise Mainz-Oppenheim statt. Referenten waren die Reichstagsabgeordneten Dr. Schmitt und Landtagsabgeordneter Dr. Frenay. Beide Redner erkannten an, daß die von der Negierung vorgelegten Entwürfe zur Steuerreform manches Gute in sich birgen, so insbesondere die Beseitigung der Grundsteuer, die vielfach als eine sehr drückende Last empfunden worden sei. Weit aufgehoben würden indeß die wenigen Lichtseiten der geplanten Reform von der Absicht der Regierung, einen Steuerausfall von etwa Mk 500000 durch die Wiedereinführung einer nach jeder Richtung hin drückenden und lästigen Weinsteuer zu decken. Besonders eingehend behandelte der Reichstagsabgeordnete Dr Schmitt diesen Teil der Steuervsrlage, indem er darauf hinwies, daß die beabsichtigte Steuer nicht nur eine bedeutende Schädigung eines großen Teiles der rheinhessischen Landwirte und eines blühenden Handelszweiges mit sich bringe, sondern auch dadurch eine sehr große Ungerechtigkeit Hervorrufe, weil sie nur das weinbautreibende Rheinhessen treffe, während Oberhessen und Starkenburg leer dabei ausgingen.
A Mainz, 26. Februar. Heute ist hier ein H e s s i s ch e r Handelskammertag zusammengetreten. Anwejend sind Vertreter der Handelskammern von Darmstadt, Mainz, Offenbach, Gießen, Bingen, Friedberg und Worms. Die Verhandlungen sind noch im Gange, weshalb sich erst morgen darüber berichten läßt. — Bezüglich der im Jahre 1900 hier stattfindenden 500jährigen Geburtstagsfeier Gutenbergs sind die Vorarbeiten jetzt soweit vorangeschritten, daß die vor mehreren Monaten bestellten engeren Kommissionen und Ausschüsse schon nächster Tage zur Zusammenstellung des bis auf die kleinsten Details fertiggestellten Programms zusammentreten werden. Daß man außerhalb Mainz der Feier große Beachtung schenkt, geht daraus hervor, daß jetzt schon ganze Berge von Anmeldungen und Anfragen hierher gelangen. — Die zwischen dem Kriegsministerium in Berlin und der städtischen Verwaltung wegen Kasernen- und Geländeaustausch hier schwebenden Verhandlungen sind zwar noch nicht, wie verschiedene Blätter wissen wollen, abgeschlossen, haben aber nach und nach einen diskutablen Charakter angenommen, sodaß in Kürze wohl ein Abschluß zu erwarten ist. Während der Verhandlungen hat sich gezeigt, daß die Stadt Mainz, damit die Schloßkaserne beseitigt wird, große Opfer bringen muß.
- Vorsicht beim Waschen ist für die G-sundhetts- < und Schönheitspflege der Haut daS erste ©rforbetnü* Werden scharfe, die Haut und ihren so feinen Organismus angreifende Seifen benutzt, so entstehe» daraus sowohl für die G sundhest, wie Schönheit oft die unangenehmsten Folgen. Deshalb nehme mar» zum täglichen Gebrauch die ei probte und ärztlich so warm empfohlene Patent-Myrrholin-Seife, bei welcher man keine Gefahr läuft, der Haut zu schade»- Ueberall, auch in den Apotheken, erhältlich.
Vermischtes.
* Ein Preisausschreiben für Ansichtspostkarten, welcher die Tintenfabrik Max Fränkel & Runge, Berlin N„ Große Hamburgerstraße 17, erläßt, dürfte bald die Federn und die Zeichenstifte zahlreicher Schreiber und Schreiberinnen in Bewegung setzen. Das Preisausschreiben bezweckt, künstlerisch wertvollere Originalzeichnungen und geistvolleren Text auf den Ansichtspostkarten zu erzielen, als sie bisher meist üblich sind — beziehen doch leider gar viele Postkartcn- schreiber ihre Scherze und Reime aus gedruckt vorliegenden, ad hoc zusammengestellten Büchlein. Die genannte Firma setzt einen Preis von 300 Mk. auf diejenige Karte aus, die den schönsten und originellsten Inhalt, verbunden mit einer bildlichen Darstellung enthält. Ein zweiter Preis von 200 Mk. wird derjenigen Karte zuerkannt, die den originellsten Text oder die beste Illustration aufweist. Hierzu tritt noch ein dritter Preis, welcher gewiß eine hübsche Sammlung postalischer Kuriositäten zusammcnbringen wird. Auf den Preis von 100 Mk. hat nämlich der Absender derjenigen Postkarte Anspruch, die den weitesten Weg zurückgelegt hat. Als Bedingung ist für den ersten und zweiten Preis nur gestellt, daß die zu prämiierenden Ansichtspostkarten mit Runges Tinten geschrieben sind.
* Das neue Observatorium auf dem Montblanc. Nachdem I. Val lot, der Leiter der Wetterstation auf dem Montblanc, eine Zeitlang versucht hatte, durch eine alljährliche gründliche Aufräumung gegen die beständig wachsende Ein- schneiung des alten Observatoriums anzukämpfen, hat er sich jetzt laut „Frkf. Zig." entschlossen, diesen Bau nach einer anderen Stelle zu verlegen. Er hat als Baugrund einen in der Nähe gelegenen Felsen gewählt. Die Konstruktion ist mit Hilfe von Eisendrähten, die sie in den Stand setzen, dem Wind zu widerstehen, in den Felsen eingelassen. Sie hat, wie die alte, doppelte Wandung und ist vollständig mit Kupferplatten bedeckt. Das neue Observatorium mißt 10 Meter Länge, 6 Meter Breite und 5 Meter Höhe. Rings herum läuft eine Galerie von 1 Meter Breite; auf jeder Seite befindet sich ein Erdaufwurf, um die Beobachtungen in freier Lust zu ermöglichen. Die Instandsetzung des neuen Observatoriums erfordert die Beförderung einer verhältnismäßig geringen Menge von Baumaterial: 115 Lasten, enthaltend 1310 Kilogramm Holz und 1219 Kilogramm Kupferplatten, die von 46 Trägern hinaufzutragen sind.
Kitteratur, Wissenschaft und Kunst.
— Ueber die astronomischen Kenntnisie der Neger giebt die Wochenschltft »Die Umschau* (Fiankiurt a. M.) nach Berichten deS Engländer Freemann einige tateuffeDte Mllleitungen. Die Forscher der Goldküste kennen die F xsterne und die mit bloßem Auge sichtbaren Planeten und gruppieren die ersteren zu Sternbildern, die unseren Zusammenfassungen ähnlich sind. Bemerkenswert ist die Auffassung der Reuenzett. Zwei Monate vor Eintritt derselben wird an schwarzen Ketten eine große Elzptanne, in der sich zwölf menschengletche Wesen befinden, pom Himmel in die See gelassen. Ist die Pfanne endlich gefüllt, so wird sie $«0010^0001 und dann re0net e8. In derselben Nummer der „Umschau" spiicht Dr. B. D.ssau über die Natur der Kathoden- und Röntgenstrahlen — Professor Werner beschließt seine kritische Rcvue her Lyrik und Eplk im vergangenen Jahre. Daran schließen sich die Berichte über die Fortschritte in der Geographie von Dr. F. Lampe, in Medizin von Dr. Mehler, Physik von Dr. B. Dessau.
Universttüts Nachrichten.
— Berlin. DaS 25jährige Profefforjubtläum feiert heute Dr. Salkowskt, Vorsteher des chemischen Ladoratoriums im pathologischen Institut von Rudolf Virchow.
- Göttingen. Der außerordentliche Profeffor Dr. Arthur Schoenflies ist zum ordentlichen Profeffor in der philosophische» Fakultät der Universität zu Königsberg i. Pr. ernennt worden. r. - Heidelberg. An der hiesigen Universität habilitierte n« Dr. Hugo Glück in der naturwissenschaftlich mathematische» Fakultät für daS Fach der Botanik.
. ,77 2ena. An der hiesigen Universität wird eine neue außer« ordentliche Professur für Mathematik errichtet, um Ersatz für Prof, ©djaeffer ju schaffen, der wegen vorgerückten Alters einen Teil seiner Lehrthätigkeit aufgiebt. Für die neue Professur ist Privat- bozent Gutzmer in Halle in Aussicht genommen.
— SNrnsi s>urg. In dec medizinischen Fakultät unterer Unb oerft öt hat sich Dr. med. Heinrich Ehret als Privaldozent für innere Medizin habilitiert.
„ . — Königsberg. Die philosophische Fakultät der hiesire» Universität h»t den Stadtrat und Medizinalasfiffor Herrn Otto ©eltn in Danzig wegen feiner Verdienste um die Untersuchung des Bernsteins und die prähistorischen Bronzefunde zum Dr. honoris causa ernennt.
Sd?Mfsnad^id>ietu
— Der Postdampfer „Switzerland" der „Red Star State* io
L r' ?fn tft Iaut Telegramm am 25. Februar wohlbehalten i» Philadelphia angekommen.
Verkehr, Land- und Volkswirtschaft.
— Pommersche Hypotheken-Aktten-Bank. Wie aus de« Inseratenteile unserer heurigen Zeitung ersichtlich, werden die a» }•, Ap t l er. fälligen Pfandbrief - Koupons bereits ao« 15. Mär, er. ab kostenlos einaelöst.
o, — Pommersche Hypotheken-Aktien-Bemt. In der sm öS. adgehaltenen ordentlichen General Versammlung wurde der Abschluß pro 1898 genehmigt, der Direktion und d.m Kuratorium Decharge erteilt und die sofort zahlbare Dividende auf 7 Prozent festgesetzt. Die Bilanz befindet sich im Inseratenteile unterer heutig» 3fitun0. Die nach dem TurnuS ausscheidenden Mitglieder des Kuratoriums, die Herren Bankier Albert Schappach und Baafi direktor Schmidt wurden wiedergewählt.
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