Herzens werden viele alte Krieger, die starr in den Traditionen der Schlacht bei Langensalza lebten und noch immer in Preußen ihren Feind sahen, vernommen haben, wie dieser „Feind" sie ehrt. Ist es nicht zu natürlich, wenn das Eis schmilzt, wenn sie der Heimat zueilen, die ihnen der Kaiser in den mit der preußischen Armee vereinigten alten Regimentern anbietet? Möchten doch viele kommen, dann hätte auch die nationale Sache eineu schönen Erfolg errungen! (xx)
Deutsches Wich.
Berlin, 25. Januar. In der Budget-Kommission des Reichstages begann heute die Beratung des Militär- Etats. Zunächst wurde über die einmaligen Ausgaben verhandelt. Unter anderen wurden für den Neubau von Magazin-Gebäuden in Mainz die Gesamtforderung von 1400 000 und die für den Entwurf geforderten 8000 Mk. genehmigt, ferner zum Ausbau der Schloßkaserne 735000Mk. Für eine zweite Kaserne in Mainz, welche zwei Kompagnien fasten soll, sind 600000 gefordert. Die erste Nate von 20000 Mark wird bewilligt. Für verschiedene Neubauten in Karlsruhe werden 763000 gefordert. Bewilligt wird die erste Rate von 300000 Mk. 30000 Mk. werden abgesetzt, da der Bau des Bezirks-Kommando-Dienstgebäudes noch aufschiebbar sei. Die Beratungen werden Montag fortgesetzt.
Berlin, 25. Januar. Im Abgeordnetenhause stand heute die Interpellation Barth (freis. Der.) betreffend die Ausweisung dänischer Staats-Angehöriger aus Nord- Schleswig auf der Tagesordnung. Minister Freiherr von der Necke führt aus, es handle sich hier gar nicht um eine große Regierungsaktion, sondern nur um eine Verwaltungs- Maßregel gegen gewisse antinationale Bestrebungen. Wir werden, so betonte der Minister, an den getroffenen Maßnahmen festhalten, wir werden dieselben modifizieren, wo es nötig ist, sie eventuell aber auch verschärfen und wir hoffen gute Erfolge davon. Man unterschätze die Macht der dänischen Agitation. Die Sprache der dänischen Agitation sei geradezu ein Skandal. Der Minister verliest hierauf eine Anzahl Aeußerungen der dänisch gesinnten Presse und weist auf das entwickelte Vereinswescn der dänisch Gesinnten hin. Wir werden, so erklärte der Minister- weiter, dem Oberpräsidenten nur dankbar sein müssen, daß er sich zu solchen Maßnahmen entschlossen hat. Die.Staats- Regierung billige seine Maßnahmen vollkommen und hoffe, daß der Landtag die Regierung darin unterstützen werde, denn es handle sich hier nicht um kleinliche Maßnahmen, sondern um die Niederhaltung einer frechen dänischen Agitation und um die Erhaltung des Deutschtums. Auf Antrag des Abgeordneten Bachmann wird die Besprechung der Interpellation beschlossen.
Berlin, 25. Januar. Nunmehr liegt die russische Abrüstungsnote in ihrem Wortlaute vor. Dieselbe bestätigt vollinhaltlich die zuerst in den Londoner „Times" gebrachte Mitteilung. Graf Murawiew hat nämlich an die in Petersburg residierenden Vertreter der Mächte eine Note gerichtet,-welche die bereits skizzierten Punkte wiedergiebt. In der Einleitung der Note wird mit ersichtlicher Bezugnahme auf Deutschland gesagt, daß mehrere Mächte zu neuen Rüstungen geschritten seien, was zu einer Unsicherheit der Lage geführt habe und dem politischen Horizont ein anderes Gepräge verleihe.
Berlin, 25. Januar. Aus Budapest wird der „Voss. Ztg." telegraphiert: Die Krisis kommt jetzt in rascheren Fluß, und schon die nächsten Tage werden die Entscheidung bringen. Es ist dies dem vermittelnden Auf
fort, so sagte er: „Siehst Du — und dafür schlucken die Kerle das viele Geld; das ist doch schnell gegangen."
Ebenso verhaßt waren ihm Pastoralkonferenzen und Synoden.
„Wenn ich fünf Treppen unters Dach krieche und setz' mich zu so einem armen kranken Menschen, und laß mir eine halbe Stande was vorjammern, so hab ich mehr für Gottes Reich gethan, als wenn die da sieben Stunden sich gegenseitig verschimpfen! Es giebt überhaupt blos zwei Parteien: die der anständigen und die der unanständigen Leute. So ists aber in Preußen: was uns Gott schenkt, das geht an den drei „S" der Mark zu Grunde: im Sand oder Sumpf oder See! Es wird ja nix!"
Mußte er aber, vom Kaiser kommandiert, doch auf Synoden sein, so schrieb er während der Verhandlungen Briefe, unterhielt sich mit den „Herren Brüdern", und ließ den feindlichen Gruppen witzige Gedichte zufliegen. Er war „Wilder". Geredet hat er dort nie. Alles Unlebendige, Verknöcherte, Bornierte stieß ihn ab. Ein guter Witz war ihm lieber als eine schlechte Predigt. „Jetzt predigts!" sagte er an einem freien Sonntagvormittag, und karikierte die Postillenreiter. Man hatte über Sekten sich kirchlicherseits wieder einmal erregt. Ich brachte das Gespräch darauf. Geistreich bildete Fromme! das Paradoxon: „Subjektvolle Kirchbänke einer subjektiven Frömmigkeit sind mir lieber als subjektlose Kirchbänke der objektivsten Kirchlichkeit, denn der Berg Zion ist höher als alle Kirchtürme." So ließ er
jeden frei.
„Die Spatzen fliegen dahin, wo sie was zu fressen kriegen"; — er ließ sich weder den Verkehr mit feinsinnigen Juden, noch mit edlen, pietistischen Christen, noch mit religiös freigesinnten Künstlern und Gelehrten verwehren. Er kam aus keiner Schule und machte auch keine Schule. Er gab auf der Kanzel, bei der Jugend, bei der häuslichen Feier em Weihcwort, und im witzsprühenden Tischspruch, wie mit der rastlosen Feder: sich selbst. Das danken wir ihm. -Es hat bedeutendere Männer in diesem Jahrhundert gegeben, als Emil Fromme! war; aber einen harmonischeren und 1t ebenswerteren Mann, so vielseitig begabt, und so fruchtbar
treten Koloman Szells zu danken, nicht minder aber dem Umstande, daß die Opposition endlich zu der Einsicht gelangte, daß der unhaltbaren Lage bald ein Ende gemacht werden müsse. So entschloß sie sich denn zur Nachgiebigkeit, aber nicht Banffy, sondern Koloman Szell gegenüber. Die Vertrauensmänner der Opposition gaben gestern die bindende Erklärung ab, daß sie, wenn die liberalen Parteien Banffy zu opfern bereit seien, blindlings die ihr von Szell vorzulegenden Bedingungen annehmen werde. Da die liberalen Parteien schon lange nicht mehr jene feste Einigkeit zeigen, welche zu Beginn der politischen Wirren zu Tage trat, vielmehr eine starke Strömung für die Wiederherstellung des Friedens herrscht, so kann nunmehr die Krisis als überwunden, Banffy als gefallen und Koloman Szell als der kommende Mann angesehen werden. In der That werden die weiteren Verhandlungen mit der Opposition seit gestern durch Szell geführt.
M.P.C. Berlin, 25. Januar. Ebenso wie bei den Samoawirren in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre, ist auch bei den jüngst verflossenen ein gewisser kolonialer Uebereifer von deutscher Seite in Erscheinung getreten. Dieser kann so wenig jetzt wie damals von der Leitung unserer auswärtigen Politik in Schutz genommen werden. Mag es immer als bedauerlich zu betrachten sein, daß der Reichstag im Jahre 1880 die Samoavorlage ablehnte, so war doch schon 1888 das Ueberwiegen des politischen Einflusses der Vereinigten Staaten auf den Samoainseln so außer allem Zweifel, daß Bismarck es nicht für richtig hielt, ihn deutscherseits einer Nation streitig zu machen, deren Feindschaft auf Deutschland zu richten ein großer Fehler gewesen wäre. Nachdem die Amerikaner die Philippinen genommen und dadurch weitere Stützpunkte für ihre Expansions-Politik in einer Sphäre erlangt haben, zu der auch die Samoainseln gehören, würde es das denkbar Verkehrteste sein, ihnen jetzt deutscherseits in den Arm fallen zu wollen. Je mehr auch Deutschland sich aus wirtschaftlichen Gründen über See ausdehnen muß, umsomehr sieht es sich darauf angewiesen, dafür zu sorgen, daß seine Reibungsflächen mit den seemächtigen Nationen sich nicht vermehren sondern möglichst vermindern. Dazu liegt im Samoa-Fall insofern noch eine besonders dringende Veranlassung vor, als thatsächlich die wirtschaftliche Stellung Deutschlands auf jenen Inseln eine weit bedeutendere ist als die der Amerikaner. Unser Handel nach Samoa wird mit dem Augenblicke in Frage gestellt sein und dem deutschen Nationalwohlstande ein schwer wieder gut zu machender Schlag versetzt werden, wenn unsere Diplomatie nicht dafür Sorge tragen wollte, den Anlaß zu benutzen, der sich im Zusammenhang mit den neuen Samoawirren bietet, um unser handelspolitisches Verhältnis zu den Vereinigten Staaten, soweit es angeht, zu verbessern. Dazu gehört, daß wir speziell auch bezüglich der Samoainseln zu einem Abkommen mit Amerika und England kommen, daß bessere Bürgschaft für die Dauer friedlichen Einvernehmens der drei Mächte in jenen Sphären zu bieten verspricht, als sie die Generalakte, welche auf der Samoa-Konferenz von 1889 vereinbart wurden, gewährt haben._________________
Ausland.
Rom, 25. Januar. Nach einem Telegramm aus Buenos-Ayres an den „Secolo" haben blutige Kämpfe zwischen bolivianischen Truppen und Revolutionären, welche durch 10000 Indianer verstärkt waren, einerseits und den Regierungstruppen andererseits stattgefunden. Letztere wurden besiegt. Die ansässigen Fremden sind in Gefahr und haben großen Schaden erlitten.
Paris, 25. Januar. Infolge des Sturmes sind die Mobilisierungs-Manöver in Toulon verschoben worden.
und anregend, wüßte ich kaum zu neunen. Sein Freund Karl Gerok hat ihn gut gezeichnet in dem persönlichen Berschen:
„Ein goldenes Herz und ein goldner Humor;
Das Herz in der Brust und den Sckalk hinterm Ohr; — Ob er grüßt auf das Fest, ob er dankt für den „Strauß", Der goldene Fromme! sckaut immer heraus."
Er hatte eine wahre Leidenschaft zu schenken. Was hat der Manu alles verschenkt! Wollte ein Besucher gehen, so faßte er in die Tasche oder kramte auf seinen verschiedenen Tischen herum, ob da nicht etwas Verschenkbares läge: sein Bild oder eine Cigarre, ein Buch oder ein Geldstück. Ja, wohl: er war „geschäftlich unmöglich!" Ein befreundeter Student kommt zu mir:
„Du, ich habe Deinen Fromme! gesehen."
„So — was hat er Dir denn geschenkt?"
„Das weißt Du auch schon?"
„Nein."
„Denke Dir, als ich gehen will, sagt er: „Merken Sie sich: aus einem Pfarrhause muß jeder beschenkt herauskommen. Und zwar muß er dreierlei bekommen: Ein gutes Wort — das hab ich Ihnen eben gesagt; ein gutes Buch — hier! Drittens gutes Geld — da haben Sie einen Thaler!""
Was hat er den Droschkenkutschern oft für eine einfache Fahrt bezahlt — man hätte um Berlin herumfahren können dafür. Sie rissen sich um den goldenen Gast.
Ich verlebte meine Schweizer Studienjahre. Fromme! wollte zu kirchlichen Festen nach Basel als Redner kommen. Er wurde kurz vorher krank, und ich war sehr traurig in meiner Fremde. Da kamen statt seiner — 122 Franken 47 Centimes samt folgendem Brief von ihm: „Lieber Theodor, ich bin leider zu krank gewesen, um zu kommen, und so wollte ich Dir wenigstens das Geld senden, was ich verreist hätte, damit Du in den Ferien Dir eine Erholung gönnen kannst."
— — — Uebers Jahr kam er dann wirklich und frischte 32jährige Erinnerungen auf.
. So könnte ich noch lange von meinem geliebten vüter- I lichen Freund und Lehrer erzählen.
Das unterseeische Schiff Gustave Zeh wird in diesen Manövern aktiv beteiligt sein.
Paris, 25. Januar. Ein hiesiges Blatt läßt sich aus England melden, daß 410000 englische Grubenarbeiter sich vereinigt hätten, um den Ansprüchen der Grubenbesitzer gegebenenfalls Widerstand zu leisten und einen allgemeinen Ausstand aller englischen Grubenarbeiter durchführen zu können.
Paris, 25. Januar. Nach einer Privatmeldung aus Brüssel empfing der Herzog von Orleans bekannte Persönlichkeiten. Die „Gazette de France" unterdrückte einige Stellen aus der Ansprache des Herzogs von Orleans an seine Getreuen.
London, 25. Januar. „Daily Telegraph" erfährt aus bester Quelle, daß eine Verständigung auf Neu-Fundland zwischen Engländern und Franzosen erzielt worden sei. Wie es heißt, werde eine Anzahl Franzosen für die Abtretung ihrer Rechte entsprechend entschädigt werden.
M.P.C. London, 25. Januar. Der englische Schiffsbau des Jahres 1898 hat den Rekord aller vorhergehenden Jahre geschlagen. Ende 1898 waren 584 Schiffe zu 1401 087 tons im Bau gegen 505 zu 1013 319 t. im Jahre 1897. Von den 584 waren nur 24 Segelschiffe. Im Jahre 1889 betrug der Prozentsatz an Segelschiff- Neubauten 10. Im Jahre 1890—93 stieg derselbe bis 19, ging aber 1898 hinunter bis 0,3. 99 Prozent der Neubauten sind aus Stahl, 1 Prozent aus Eisen. Von fremden Ländern, die ihre Schiffe in England bauen ließen, kommt zunächst Dänemark mit 22 zu 44 691 tons, dann Norwegen mit 16 zu 44338 t.; ferner Rußland, Deutschland und Japan, jedes mit einigen 30000 tons.
M.P.C. London, 25. Jannar. Im englischen Militärlager in Aldershot werden augenblicklich Versuche gemacht, Mannschaften in der Fußpflege auszubilden. Diese sollen dann verschiedenen Regimentern überwiesen werden und für die richtige Behandlung innerhalb ihres Bereichs verantwortlich gemacht werden. Diese Maßregel ist^ jedenfalls auf die traurigen Erfahrungen zurückzuführen, die im letzten Manöver, wo zum erstenmale größere Marschleistungen gefordert wurden, zurückzuführen, und ist für die englischen Verhältnisse als eine ganz vernünftige zu bezeichnen, da dort die eingehende Belehrung der Rekruten über derartige, für den Infanteristen so wichtige Sachen, wie sie bei uns vom ersten Tage an stattfindet und auch eingehend kontrolliert wird, gänzlich unbekannt ist.
Petersburg 25. Januar. Die Möglichkeit einer inneren Revolution in Afghanistan lenkt die Aufmerksamkeit der russischen politischen Kreise auf diesen Punkt und hat die russische Regierung veranlaßt, weitere Truppen-Verstärkungen zur Besetzung von Herat abzusenden.
Athen, 25. Januar. Die Königin wird demnächst dem Prinzen Georg in Kanea einen Besuch abstatten und dort auf ihre Kosten ein Asyl für erwerbsunfähige Greise errichten lassen.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 26. Januar 1899.
Parlamentarisches. An die Zweite Kammer der Stände richtet sich eine Vorlage des Großh. Ministeriums der Finanzen, betr. die verfassungsmäßige Zustimmung zur Veräußerung einer großen Anzahl von dem Großh. Hause gehörenden Grundstücken. Es heißt in der Vorlage: Der Besitzstand des Großh. Hauses — Familieneigentnm — an landwirtschaftlich benutztem, zerstreut gelegenem Gelände ist in verschiedenen Gemarkungen des Landes ausgedehnter, als es im Interesse einer wirklich gesunden Entwicklung der Landwirtschaft treibenden Bevölkerung wünschenswert erscheint. Die Unmöglichkeit, durch Zukauf von Grundstücken Ersparnisse zur Erweiterung der Ackerwirtschaften zu verwenden, steckt der naturgemäßen Ausdehnung erfolgreich geleiteter Wirtschaften schädliche Grenzen und treibt die Preise der Grundstücke auf eine ungesunde Höhe, die mit den Preisen der Bodenprodukte im Widerspruch steht und einen lohnenden Betrieb ansschließt. Die Großh. Regierung erachtet es deshalb für angezeigt, einen Teil des parzellierten Grundbesitzes des Großh. Hauses — Familieneigentum — in einzelnen Gemarkungen des Landes in Privathände eigentümlich übergehen zn lassen. — Es handelt sich um fiskalische Grundstücke in den Oberförstcreien Bingenheim, Gernsheim, Griesheim, Jägershof, Lampertheim, Schäfheim, Trebur und Woogsheim mit einem Flächeninhalt von zusammen rd. 1011 Hektaren. — Eine Anfrage des Abg. Dr Schroeder betrifft die Verhältnisse der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft des Großherzogtums (die von Jahr zu Jahr steigende stärkere Belastung der Land- und Forstwirtschaft etwas zu mildern). — Der Hessische Landesverein für Toteneinäscherung hat am 11. ds. Mts', nachstehende Petition an die Zweite Kammer gerichtet: „Der unterzeichnete Vorstand richtet an die hohe Zweite Kammer die ehrerbietige Bitte, die Art. 2 und 5 des von den Ministerien des Innern und der Justiz vorgelegten Entwurfes über die Zulassung der Toteneinäscherung in Hessen im Sinne nachstehend vorgeschlagener Fassung al ändern zu wollen: „Art. 2. Die Feuerbestattung darf nur erfolgen nach schriftlicher Genehmigung der Ortspolizeibehörde des EinäscherungsorteS und zwar entweder a) auf Grund einer letztwilligen, die Feuerbestattung anordnenden Verfügung des Verstorbenen, oder b) auf Grund einer hinsichtlich der Unterschrift beglaubigten Urkunde zweier Personen, welche erklären, daß der Verstorbene seine einstige Einäscherung gewünscht hab oder c) auf Grund der Erklärung der Bestattungspflichtigen, daß sie die Einäscherung wünschen und daß keine gegen- teilige Willensäußerung des Verstorbenen vorliegt. Stand ein Verstorbener zur Zeit seines Todes unter elterlicher Gewaltusw- bis zum Schluß des Artikels nach dem Wortlaut des Entwurfes- — Art. 5. Wer eine Leiche zum Zwecke der Feuerbestattung außerhalb des Großherzogtums verbringen will, hat dem Kreis'
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