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26.10.1899 Erstes Blatt
 
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Kammer am 20.I. M el, Balser, Heichrl- mer unb Wvxtrnann.

btt Brchh. Handels- , Tage stattsand und in Kammer beraten wurde, berichtet worden. Die mheim hat an den Herrn let, eine verstärkte Wieder­und der Prägung von en anordnen zu wollen. daß die Krone bei bin usende von Arbeitnehmern )db wegen (eite W« tt WBmz Md M- iteiten m J* btt $tW, m »' tmiegenb h°» »>*'' itfit sich btt ® Einziehung de f , r Die Kammer beschl , nte in »&JS

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nn weiter o' , WM »ätoflt« pirtfieS«' jnS«8 ®ie MP?" ul«»#?; M Glicht sSstz «'S» >til

London, 25. Oktober. Nach einer Meldung derCentral News" aus Kapstadt gilt es dort für ausgemacht, daß General Joubert die Truppen der Buren zu einem überwältigenden Angriff auf die eng­lische Natal-Aimee konzentriert.

London, 25. Oktober. Aus der jetzt vollständig vor­liegenden amtlichen Verlustliste ergiebt sich, daß in dem Kampfe vor Glencoe und Elandslaagte ins­gesamt 488 Engländer kampfunfähig wurden. Es werden verzeichnet: 17 tote und 49 verwundete Offiziere, 64 tote und 348 verwundete Mannschaften und 10 Vermißte.

späterhin durch Verladung der Güter für die Richtungen Koblenz, Köln, Frankfurt und Kassel besetzt seien. Nach Lage d-r Verhältnisse lasse sich zurzeit an dieser Beförde- rungSweise leider nichts ändern. Die hiesigen Geschäfts' leute können deshalb nur darauf rechnen, daß die Güter um 7ee abends am folgenden Tage in Schotten eintreffen, wenn die Auflieferung am Tage zuvor bis 12 Uhr mittags erfolgt ist. Vor zweifelhaften Firmen in Barcelona und in Moskau wird gewarnt.

" Die Eröffnung der neuen Fabrikations- und Kontor- raume der Firma Karl Weidig Witwe (Inhaber Julius Nattmann) in der Diezstraße vereinigte gestern die Ar­beiter, Angestellten und Freunde mit der Familie des In­habers der Firma zu einer gemütlichen Feier. Nach der Bewirtung der Arbeiter wurde in einer an dieselben ge- richteten Ansprache der Wunsch ausgesprochen, daß auch im neuen Hause die Arbeit geschehe in alter Eintracht. Be­sondere Ehrungen brachte die Feier dem langjährigen Buch­halter der Firma, Herrn LouiS Reitz, der seit kurzem auf eine 25jährige, ununterbrochene Thätigkeit bei seinem Chef zurückblicken darf. Als äußerliches Zeichen der An­erkennung seiner Verdienste wurden dem Jubilar wertvolle Geschenke seitens der Firma, der Mitangestellten und der Arbeiter überreicht, gewiß der beste Beweis für die Be­liebtheit und Wertschätzung, deren sich Herr Reitz allent­halben erfreut. Wir wünschen ihm, daß er in gleicher Frische und Gesundheit auch das 50jährige Jubiläum feiern könne. Konzert. Gesangsvorträge und ein fröhliches Tänzchen hielten die Erschienenen bis gegen Mitternacht zusammen. Möchten die bei dieser Gelegenheit zu Tage getretenen guten Beziehungen zwischen Arbeitern und Arbeitgebern auch fernerhin zur Signatur des Hauses gehören. -th.

* Rekruten-Vereidigung. Heute vormittag fand nach vorausgegangenem Mililärgottesdienste in den Kirchen beider christlicher Konfessionen die Vereidigung der am 15. d. M. eingetretenen Rekruten auf dem Hofe der Zeughaus- Kaserne statt.

Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, hat der Verein Jugendfreund seine Thätigkeit für dieses Jahr wieder ausgenommen. Die erste Gabe, im Betrage von 15 Mk. hat unsere verehrliche Polizeiverwaltung gemacht, indem sie diesen Betrag aus bei ihr angemeldeten Sühnegeldern über­weisen ließ; auch auf diesem Wege sei ihr herzlicher Dank dafür ausgesprochen. Hoffentlich findet das gute Beispiel recht viele Nachfolger.

** DünsbergTurm. Am kommenden Sonntag findet, wie schon mitgeteilt, die offizielle lieber gäbe des Aussichtsturmes auf dem Dünsberg statt. Von einer erst beabsichtigt gewesenen größeren Feier aus Anlaß der Fertigstellung dieses schon so lange erstrebten Bauwerkes hat man der vorgerückten Jahreszeit wegen vorerst Abstand genommen und eine solche bis in den kommenden Sommer verschoben, umsomehr, als es sich dabei nur um ein Volksfest größeren Stiles handeln kann, zu dem doch auch von I langer Hand Vorbereitungen zu treffen sind. Am Sonntag soll unter Teilnahme von turnerischen Kreisen von Nah und Fern eine gemeinsame Besichtigung des Dünsbergturmes und der Schutzhütte stattfinden, zu der alle Freunde unserer schönen bergigen Umgebung eingeladen sind. Die Besichti­gung ist auf 2i/2 Uhr nachmittags festgesetzt, und haben hierzu ihr Erscheinen zugesagt Mitglieder der Touristen­vereine aus Frankfurt, Wetzlar, Marburg, Gießen u. s. w. Gastwirt Stork wird am Sonntag auf dem Gipfel des Dünsbergs eine Wirtschaft etablieren. Die Bieberthalbahn wird außer fahrplanmäßig um 1 Uhr 20Min., um 12 Uhr 20 Min. einen Extrazug vom Neustädterthor nach Bieber ablassen. Vom Bahnhof Bieber führt ein neu markierter Weg (schwarze Punkte im weißen Feld) bequem zum übri­gens weithin sichtbaren neuen Aussichtsturm. Bei günstigem Werter wird ohne Frage der Besuch des Dünsberges am kommenden Sonntag ein überaus starker werden, denn daß man da oben auch noch bewirtet wird, ist seit lange nicht I dagewesen.

** Polizeibericht. Ein Fuhrwerk (Gig) des Stallmeisters Creutzburg mit Insassen, ein Student und der Kutscher, verunglückten gestern nachmittag am Güterschuppen der I Main Weser-Bahn dahier, indem, als sie die Eisenbahn- I brücke in der Klinikstraße passiert und nach der Hammstraße zu fahren wollten, das Pferd scheute, durchging und mit voller Wucht gegen ein anderes am Güterschuppen stehendes Frachtfuhrwerk rannte, sodaß beide herausgeschleudert I und besinnungslos in den Güterschuppen getragen werden I mußten. Der Kutscher klagte über innerliche Schmerzen und wurde in die Klinik gefahren, während der Student, I ber mit einigen kleinen Verletzungen davon gekommen war, I sich wieder soweit erholt hatte, daß er die Unglücksstätte zu I Fuß verlassen konnte. Ein hier bediensteter Metzgerbursche von auswärts, welcher gestern abend beim Besuche seiner I Kundschaft einem Dienstmädchen aus einem auf dem Küchen- I schrank liegenden Portemonnaie 5 Mark in einem unbe­wachten Augenblick entwendete, sowie am 21. l. Mts. bei I einem anderen Kunden 1 Mark 10 Pfg. aus einer ebenfalls auf dem Küchenschrank stehenden Blechkapsel nahm, wurde verhaftet. Einem hiesigen Flaschenbierhändler ver­endete gestern nachmittag in der Hammstraße an der Eisenbahnbrücke ein Pferd.

nn. Darmstadt, 25. Oktober. Die Kandidatur des Herrn Regierungsrat Noack als Abgeordneter zum Land­tag für den Wahlkreis Darmstadt-Land stößt insofern auf Schwierigkeiten, als mit der Parteileitung der national­liberalen Partei eine Einigung noch nicht erzielt. Dieselbe hLlt noch immer an der Kanditatur Wittmann fest.

Darmstadt, 23. Oktober. Auf der Nebenbahnstrecke I Griesheim-Darmstadt wurde ein Attentat auf den von Griesheim nach Darmstadt fahrenden und zum größten Teil I mit Arbeitern stark besetzten Zug verübt. Der Bahn­meisterwagen, welcher neben dem Geleise an einer Stelle |

(,.M. Anz.'-)

Gerichtssaal.

ov. Darmstadl, 25. Oktober. (Berichtigung.) Mein gestriger Bericht über die Strafkammer-Verhalidlung gegen den Rechner der Langener Spar- und Kreditkaffe Aug. Keller ist dahin richtig zu stellen daß derselbe nicht wegen Wechselfälschung, sondern wegen Untreue und Vergehens gegen das Genoffenschaftsgesetz § 140/41 unter Anklage gestellt ist.

Berlin, 24. Oktober. Der Spieler Wolf, der sich heute der Behörde gestellt hat, ist durch Verfügung des Untersuchungs­richters in Haft behalten worden.

Braunschweig, 24. Oktober. Heute begann hier ein auf zwei Tage berechneter Spielerprozeß gegen zwölf Angeklagte, darunter zehn Berliner. Die Vorgänge datieren vom Harzburger Rennen lb97 und 1898 her. Unter den Zeugen befindet sich der Knmmmalkommiffär v. Manteuffel, unter den Sachverständig n der Prestidigiateur Hermann aus Berlin.

Dresden, 23. Oktober. Mit einiger Spannung erwartet man hier die nächste vor dem hiesigen Landgericht stattfindende Haupt­verhandlung gegen den Kommerzienrat Hopffe, der als lang­jähriger Schatzmeister des unter Protektion der Königin stehenden Albert-Vereins" sich bedeutender Unterschlagungen schuldig gemacht hat. Hovffe sitzt seit etwa fünf Monaten in Unter­suchung. Bis zu seiner Veihastung genoß der Mann in der hiesigen Gesellschaft eine hervorragende und viel beneidete Stellung. Er wußte sich als Schatzmeister desAlbert-Vereins" bei jeder Gelegen­heit in Scene zu setzen und verschiedene hohe Orden wie zahlreiche andere Auszeichnungen waren die Belohnung für seine, wie man annahm, selbstlose Thätigkeit im Dienste der Wohlfahrtsbestrebungen des genannten großen Vereins. Während der Mann mit Ehren überhäuft wurde, benutzte er denAlbert-Verein" im

| [tQnb' der Ausbesserungen vorzunehmen sind, wurde in 1 eigenen Interesse. Als der Verein im vorigen ^rübiabr der Nacht quer über das Geleise geschoben und noch durch fr die Erweiterung eines Krankenhauses Geld brauchte mar Steine befestigt. Infolge des dichten Nebels konnte der leer. Hopffe wanderte in das Untersuchungsgefängnis,

Lokomotivführer das Hindernis nicht bemerken und fuhr auf ©cMne? als x-e(r Tn°d,,e dM verlegene

ben toogen auf der zertrümmert wurde. Wenleben Ä 'M? L "Ä"

sind nicht zu beklagen. Die Direktion der Süddeutschen brockenen Bankerott Hovffes hofft der Verein für sich noch 91 787 Mk.

I Eisenbahngesellschaft hat eine Belohnung auf die Entdeckung sodaß sem Verlust durch die Unterschlagungen des Kom-

der Attentäter ausgesetzt. - Als Direktor der demnächst iTnbermmefeQÄaüenr\oifio^ b^be!.iffetn m« Leben tretenden hessischen Landeslotterie ist der waren die Unterschlagungen möglich^ flattflcfuni>cn nur hierdurch

I Direktor der königl. sächsischen Lotterie in Leipzig, Finanzrat I

Dr. Goetz, gewonnen worden. f s

Eberstadt, 24. Oktober. Am verflossenen Sonntag vMlUJSliniuL

wurde zu Nieder-Beerbach die Nachkirchweihe ab- 0= t, 1Qnn

gehalten, woselbst leider das Messer wieder eine Rolle . .. .. 6 ' ° "

fpielle. Als gegen morgen ein dortiger Einwohner in deut sck e NZ L and --- im ? -A"-

einen, Tanzsaal durch allerlei Unfug den Güsten sich lästig den Lu.schömionaten SanKtwiffen^än8»'" mh",, 7r- I machte und trotz Aufforderung des Wirts und anderer Per- I wünschten Begründung einer Ortsgruppe Gießen? Die Zahl der fönen der Ordnung sich nicht fügte, wurde dieser durch ^"«lieber ist doch mehr wie ausreichend, und vesterr^ch wie Trans-' äwä ä »w® »r und tüchtiger Mann geschildert wird, von dem Ruhestörer I mehrere Stiche. Namentlich ein Stich in die Brust soll fehl gefährlich sein. Die hiesige Gendarmerie, welche so- I

dem Vorfall benachrichtigt wurde, erschien auch in ö-rrn F. W. c. p. hier. Wir geben Ihren Zeiten um so

ocr frühen Morgenstunde, stellte den Thatbestand fest, ver- | eher Raum, als wir schon vor einigen Tagen beabsichtigten, dieselbe

haftete auch den Thäter und brachte ihn in sicheren Ge- J?reQfl,c aufzuwerfen. _ Wenn je derAlldeutsche Verband", deffen wahrsam nach Darmstadt. ( D T Lokalvereinigungen überall auch in Hessen jetzt Kundgebungen

A Sdinenffnhi 94 z= veranstalten, Veranlassung batte, sich fernes Zweckes bewußt zu

. . Seligenstadt, 24. Oktober. Se. Exzellenz Finanz- werden, so rst es gegenwärtig der Fall. Vgl. Sie unsere heutige

Minister Küchler aus Darmstadt beehrte heute nachmittag, I Nachricht unterMainz". Die Red.

von Groß Steinheim kommend, in Begleitung von fünf I - -----

Ministerialbeamten unsere Stadt mit seinem Besuche. Nach- Tt

I &cm iu der HofrestaurationZum Frankfurter Hof" ein- I y^EHiUllQClL

genommenen Mittagsmahle besichtigten die Herren die her- Depeschen des Bureau .Herold"

vorragendsten Baudenkmale der Vorzeit. Bei der Besichti- I m -r .

gung der Einhart-Basilika übernahm £err ©tabtpfarrer ber Gräfin

und Dekan Dr. Weckerle die Führung. Die Abreise er- ? 1 ntLcr gestern nachmittag um 3 Uhr

folgte am Abend per Bahn. I Im Schloßpark zu Derneburg unter großer Beteiligung

Mainz, 24. Oktober. Gestern mittag hat sich in Nacken- S*£cicfr *urbc im Rittersaale des Schlosses

beim ein sehr bedauerlicher Unglücksfall ereignet. ? M glcil!

Der Schiffer Eimer von Nackenheim halte seine bejahrte ^atfcrn ^r,cbr^ durch den Kammer-

Mutter vom jenseitigen Ufer abgeholt. Der Rhein war beut^cn Botschaft in Paris

von einem dichten Nebel bedeckt, und als Eimer nach Nacken- Lh8 anmefen^

beim zurücksahren wollte, batte er die Richtung verloren, Regierung sandte einen

Um sich zu orientieren und nicht ins Treiben zu kommen, ^^, m ^ P»^ ^^Kr'egsschauplatz in Südafrika

warf er einen kleinen Anker, den er im Nachen bei sich ab/ An ?^brationen zu verfolgen

führte, aus, um das Fahrzeug zum Stehen zu bringen. h n fn" '2 °^r* gemeldet, daß die

Als der Anker Grund gefaßt hatte, kam aber der Nachen 5)onuer8tQ9 in Balmoral einen Kronrat

ins Schwanken, Eimer verlor das Gleichgewicht und stürzte 9 wir01 in den Rhein. Im Nu hatte der Strom den Schiffer, der ------------

übrigens gut schwimmen konnte, rheinabwärts getrieben, Dom Kriegsschauplatz.

aber im Nebel verlor er jede Richtung und ist dann . London, 25. Oktober. General White hatte gestern untergesunken. Dies Unglück ereignete sich vor den Augen ein erfolgreiches Gefecht mit den Oranje-Buren, feiner betagten Mutter, die ihren Sohn nicht retten I Seine Verluste sind noch unbekannt. Trotzdem wird be­kannte und nun inmitten des Rheines sich auf dem festver- I fürchtet, daß er auf Pietermaritzburg sich wird zurückziehen ankerten Nachen befand. Stundenlang rief die Frau um müssen. Der britische Rückzug scheint die strategische Hilfe, man hörte sie vom Ufer aus und fuhr mit Nachen Folge einer Niederlage zu sein. In ganz Betschuana- lii den Nebel hinein, aber sehr lange dauerte es, bis man Land und West-Gn'qua-Land herrscht großer Nahrungs- die völlig erschöpfte Frau auffand und dieselbe nach Nacken- mangel infolge von Transportstockungen. Der Ausbruch heim brachte. Das Unglück erregt allgemeine Teilnahme. I einer Hungersnot ist in wenigen Wochen zu er- Der Rhein-Main-Gau des Alldeutschen Ver- I warten.

band es hat für Sonntag, 29. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, . London, 25. Oktober. Aus Portsmouth ist die Meldung zu emer öffentlichen Versammlung in der Stadthalle cinge- I cingetroffen, daß alle Kreuzer, welche für die jetzigen laden, die hochinteressant zu werden verspricht. Herr Reichs- Flotten-Manöver bestimmt waren, bereit zu halten ratsabgeordneter K. H. Wolf aus Wien, der aus den Ver- I si^d, sodaß sie jeden Moment feefertig gemacht werden Handlungen im Reichsrat unseres Nachbarstaates als wackerer, können.

unerschrockener Kämpe für deutsches Recht und deutsche I Brüssel, 25. Oktober. Von der hiesigen Gesandtschaft Art vorteilhaft bekannt ist, wird über die Lage des I Transvaal wird der glänzende Sieg der Buren bei

Dentschtuins in Oesterreich sprechen. Dieses Thema Glencoe bestätigt. Man erwartet stündlich den Fall

ist um so zeitgemäßer, als auch jetzt wieder deutsche Kimberleys.

Brüder in weiterer Ferne von uns in Bedrängnis und London, 25. Oktober.Daily Mail" veröffentlicht ein Gefahr leben, ihrer Freiheit und Selbständigkeit verlustig Telegramm, wonach General White sich mit General Aule zu gehen. Jeder echte Deutsche, der für ba& Wohl der vereinigt hat. Eine große Schlacht zwischen den vereinigten Stammesbrüder noch ein fühlend Herz zeigt, wird in der Engländern und den vereinigten Buren bei Ladysmith steht angehmbigten Versammlung willkommen fein. Im Anschluß bevor.

daran wird Herr Kapitänleutnant Weyer aus Koblenz London, 25. Oktober. Ein Telegramm aus Simla einen Vortrag über die Flottenvorlage halten. Gestern I berichtet, daß ein Regiment eingeborener Truppen und eine ift eine mehrgliedrige Prüfungs-Kommission der englische Batterie unter dem Befehl eines Oberst nach der Oberrechnungskammer aus Darmstadt hier einge- I nördlichen Grenze abgegangen seien, weil dort ein Auf- troffen, um eine Revision unserer Stadtkasse vorzu- rühr unter den Eingeborenen herrscht.

nehmen. Revisionskommissar ist der Rechnungsrat Gutmann. Loudon, 25. Oktober. Das Kriegsamt hat folgendes Die Revision kann zwei, auch drei Wochen lang dauern. | Telegramm des Generals White erhalten, datiert aus

Ladysmith den 24. Oktober, abends 9 Uhr: Die gestern mir zugegangenen Informationen lassen darauf schließen, daß die Buren eine starke Stellung im Westen von Ladysmith auf dem Wege nach Glencoe besetzt halten. Meine Truppen erhielten den Befehl, sich nach Ladysmith zurückzuziehen. Ich sandte nur eine Kolonne aus, um festzustellen, wo sich die Buren befinden. Dieselben haben augenblicklich Dundee-River besetzt. Sie befinden sich 7 Meilen von Ladysmith in starker Stellung. Sie haben das Feuer begonnen, unterstützt aber nur von einem Geschütz, unb obgleich ihr Feuer ohne Erfolg war, wurde das Geschütz doch bald zum Schweigen gebracht. Meine Truppen besetzten alsdann einen Hügel, wodurch sie sich' den Buren erheblich näherten.