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iWsT~~~ 5; Juli 1899. gliche Hoheit der 'uht, am 15. ^1;
1 zu« Rektor der Oktober 1899 bi»
Hoheit der Groß- ™ 6. Juli den ''cher und Wipp 'er lithographischen amp u. Comp. da- 'r Inschrift.- „Für les, Hauptmann, kommandiert zur lerie- Detachement iechef im Feldatt.- wieder angestellt. t Stadtverordnettü'
Juli 1899, .. Gesuch des Ver- wegen Anbringung ahnen und Wasser. iubni8 zur Legung lg der Wirtschasts- des landwirtschast- lftiedigung des von Geländes. 4. Ver- ' Stadt angekauften m der Roöheimer- gb; t)iet: Gesuch lgbezirk 1. 6. Ge-
M '-reisen ersteigertes Heu- und Hauskehricht. , Friedhöfe. 9. Er- oiranlage. 10. Aus- Schifsenbergerweg. I in der Winn'schen scheu Hof. 12. Abes „Wiener Hofes"; Bildung und Ver- 15. Herstellung des in den Eichgärten; । Geländeabtretung, -sammlung. 18. Ge- ^laubnis zum Wirtin „Steins Garten" ps der Mag de' ^dem die E us vorigem Jahre such. Sehr reich' lige Programm zu- d-n ■t eni* Snf
„ Maschinenineister am^i-nste der ;,SS» * W* Ito Sw"ÄÄülle ten »S, « > w *t* ß»l'S ^»g d-r Seiner < gurCn» l-rli-h-" ' ® „ Secfttolb m fi« ”'2t nach- «* fÄ*’* i« f0C.' 29 d-r
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Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold-'.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reoumur gemessen am 25. Juli, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag-: Wasser 18°, Lust 16°.
Rüchsamen'sche Badeanstalt.
Mindestfettgehalt der Milch von 3 Prozent verlangen, be- i stehen in einer Reihe von Städten, so z. B. in Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt, Offenbach (für den ganzen Kreis), neuestens ist auch für Gießen eine vorbereitet, möglicherweise bereits in Kraft. Aehnliche Bestimmungen bestehen auch im Auslande. Es ist selbstverständlich, daß beim Inkrafttreten solcher Verordnungen ein Verbot der Stallprobe oder I ähnliches nicht ausgesprochen werden darf, weil ja sonst dem Produzenten die Möglichkeit des Nachweises genommen wäre, daß Milch, welche den vorgeschriebenen Fettgehalt nicht erreicht, nicht gefälscht ist, andererseits ist es auch für die überwachende Behörde manchmal unbedingt nötig, eine Stallprobe zu nehmen, um Fälschungen zu konstatieren bei Milch, welche den vorgeschriebenen Fettgehalt hat, aber dennoch gefälscht ist. Die Festsetzung des Mindestfettgehaltes der Milch auf 3 Prozent bedeutet keineswegs eine Härte. So beträgt z. B. der mittlere Fettgehalt der in der Offenbacher Gegend produzierten Milch 3,60 Prozent. Der Durchschnittsfettgehalt aus 200 000 Milchproben des Verbandes hessischer Molkerei-Genossenschaften war sogar 3,77 Prozent. Diese Zahlen sprechen schon dafür, daß mit einem Fettgehalt von 3 Prozent keine zu hohen Anforderungen gestellt sind. Diese Ansicht wird nachweislich auch in landwirtschaftlichen Kreisen vertreten. So hat sich z. B. der Offenbacher landwirtschaftliche Bezirksverein vor Erlaß der Milch-Verkaufs-Ordnung ausdrücklich für Festsetzung der Mindestfettgrenze auf 3 Prozent in einem eingeforderten Gutachten ausgesprochen. Die Erfahrungen, welche über Milch-Verkaufs-Ordnungen vorliegen, sind durchweg als günstige zu bezeichnen. Denn erfahrungsgemäß wird seitdem viel weniger gefälscht und minderwertige Milch verkauft, wodurch ja nicht nur der Konsument, sondern auch der Produzent geschädigt würde. Der Preis für gute, gehaltreiche Milch bewegt sich in aufsteigender Linie, ein Umstand, der dem Landwirte zugute kommt und nicht zum I mindesten auf den Erlaß der besprochenen Verordnungen | zurückzuführen ist. Außerdem geht mit dem Angebot guter Milch eine Steigerung des Verbrauches Hand in Hand. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß viele Genossenschaften die Milch nach Fett-Prozenten verkaufen, sodaß also die fettreichste Milch den höchsten Preis erzielt, und die Landwirte schon dadurch darauf hingewiesen sind, im Sinne jener Verordnungen möglichst fettreiche Milch zu produzieren, ein Umstand, der auch für züchterische Fortschritte von wesentlicher Bedeutung ist.
** Die silbernen 20.Pfennigftücke, welche nach einem Beschlüsse des Bundesrats eingezogen werden sollen, werden von jetzt ab auch von den Stations- und sonstigeu Kassen | der Eisenbahnen nicht wieder verausgabt, sondern mit den Barablieferungen abgeführt. Die Reichsbankstellen sind verpflichtet, silberne 20-Pfennigstücke in beliebiger Höhe in Zahlung zu nehmen, bezw. gegen andere Reichs-Silbermünzen, Thaler oder Nickelmünzen umzutauschen. — Aus Stuttgart wird übrigens vom „Schwüb. Merkur" gemeldet, daß bei der dortigen Reichsbankstelle binnen sechs Wochen 150,000 Stück silberne 20-Pfennigstücke eingehalten wurden, darunter wurden 300 falsche gefunden.
•* Die Obsternte in Deutschland ist in diesem Jahre nach einer Zusammenstellung in der „Gartenwelt" auf Grund von Fragebogen von den Züchtern und Behörden im allgemeinen als eine gute bezeichnet worden. Johannisbeeren geben eine Mittelernte, Stachelbeeren eine gute, Himbeeren sogar eine gute bis sehr gute Ernte; Erdbeeren bringen im allgemeinen gute bis Mittelernte. Den geringsten Ertrag von allem Kleinobst haben die Kirschen geleistet.
* In Amerika verstorbene Heffen. Cincinnati, O., Christian Henkel, aus Darmstadt. San-Francisco, Wilhelm Gimbel, 41 Jahre alt, aus Langgöns. Ebenda. Frau Catharina Weisel, 44 Jahre alt, aus Nieder-Weisel. Ebenda. Frau Wittwe Anna I. Misch l er, 57 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. New-Aork, Frau Catharina Grein, geb. Fischer, 46 Jahre alt, aus Roßdorf. Brooklyn, N. 9)., Moses Ehrmann, 82 Jahre alt, aus Groß- Zimmern' New-Aork, David Krakauer, 51 Jahre alt, aus Heppenheim. Philippsburg, Canada, Frau Anna Elisa- betha Lanz, geb. Dietz, 74 Jahre alt, aus Arnsheim. Evansville, Jnd., Catharina Boller, geb. Roth, 77 Jahre alt, aus Langstadt. Smithton, Mo., Leonhard Kunkel- mann, 90 Jahre alt, aus König.
x Grünberg, 24. Juli. Heute mittag gegen 12 Uhr wurden die Bewohner der Stadt durch Feuer lärm erschreckt. In der Scheune des Gasthauses „Zur Pinn" war das Heu in Brand geraten. Die Feuerwehr war rasch zur Stelle, und dem energischen Eingreifen derselben ist es zu danken, daß das Feuer im Entstehen erstickt wurde. Man vermutet, daß der Brand durch den in unmittelbarer Nähe besindlichen Backofen verursacht wurde. — Wie gefährlich es ist, mit kleinen Kindern bei großer Hitze zu reisen, beweist folgender traurige Fall. Eine in Hannover wohnende Frau wollte mit ihren Kindern ihre hier lebenden Angehörigen besuchen. Das jüngste, etwa 8 Monate alte Kind, welches bei der Abreise von Hannover am Freitag vormittag noch munter und gesund war, erkrankte unterwegs infolge der wahrhaft tropischen Hitze und war schon anderen Tags eine Leiche.
Butzbach, 21. Juli. Bei der heutigen Bürgermeister- wahl wurde der bisherige Bürgermeister Joutz, der bekanntlich den Bezirk auch im Landtag vertritt, mit 245 Stimmen wiedergewählt. Sein Gegner erhielt 164 Stimmen.
Darmstadt, '24. Juli. Se. Exzellenz Herr Staatsminister Rothe tritt heute einen längeren Urlaub an.
Mainz, 21. Juli. Mainzer Industrie. Einen erfreulichen Beweis von dem weiteren mächtigen Emporblühen der Sektindustrie in Mainz gibt ein Schreiben der Firma Henkell und Comp., daselbst, an die Hamburg- Amerika-Linie, welches in Facsimile-Abdruck von den bedeutendsten illustrierten Zeitungen und auch in der „Wein-
Wien, 25. Juli. Nach einer Meldung des „Neuen Wiener Tageblattes" erhielten die politischen Behörden den Auftrag, gegen alle Kundgebungen gegen den Ausgleich und den § 14 strengstens vorzugehen.
Wien, 25. Juli. Eine gestern abend im Kollosseum stattgehabte sozialistische Versammlung gegen den § 14 und die Zuckersteuer-Erhöhung nahm einen höchst stürmischen Verlauf. Trotz eines sehr großen Aufgebotes von Polizei hatten sich außerhalb des Lokales etwa 3000 Menschen angesammelt. Als nach einstündiger Dauer der Versammlung der Abgeordnete Verkauf das Wort: Rechtsbruch gebrauchte, wurde die Versammlung aufgelöst, was zu tumultuarischen Szenen führte. Die Wache vertrieb die Versammelten mit Gewalt. Etwa tausend Personen brachten vor der Arbeiter-Zeitung stürmische Hochrufe auf vr.Adler aus.
Linz, 25. Juli. Hier ist wegen Lohn-Differenzen ein partieller Setzer streik ausgebrochen.
Semlin, 25. Juli. Hier und in ganz Süd-Ungarn sind viele serbische Emigranten eingetroffen. In einem hiesigen Kaffeehause kam es zwischen Emigranten und zwei serbischen Geheim Polizisten zu einem heftigen Auftritt, der mit der gewaltsamen Entfernung der Polizisten endete.
Venedig, 25. Juli. In ganz Ober-Italien herrscht seit mehreren Tagen eine furchtbare Hitze. Täglich kommen mehrere Hitzschläge vor, welche meist einen tätlichen Ausgang nehmen.
Haag, 25. Juli. Das Schluß - Protokoll der Friedenskonferenz wird durch alle bevollmächtigten Delegierten unterzeichnet werden, aber nicht die Conclusionen, da mehrere Länder ihren Beitritt für später Vorbehalten haben. England wird Vorbehalte machen.
Paris, 25. Juli. Am 3. August versammelt sich die von den Sozialisten der verschiedenen Schattierungen einberufene Kommission, welche über die Frage des für den September festzusetzenden nationalen Sozialisten-Kon- gresses und über die demselben vorzuschlagende Tagesordnung entscheiden soll. In hiesigen politischen Kreisen ist man der Ueberzeugung, daß Jaures als Sieger hervorgehen wird.
Belgrad, 25. Juli. Der frühere Gesandte in Petersburg, General Gruic ist hier eingetroffen und bisher von der Polizei unbehelligt geblieben. Er empfängt weder Besuche noch macht er solche.
Belgrad, 25. Juli. Der Belgrader Stadtarzt Dr. Georgievic wurde, weil er als schuldlos erachtet wurde, aus der Haft entlassen.
Petersburg, 25. Juli. Gestern abend traf der Trauerzug mit der Leiche des Großfürsten Georg hier ein. Auf dem Bahnsteig waren erschienen außer hohen Militärs und anderen Würdenträgern, sämtliche russische Großfürsten mit ihren Gemahlinnen. Sobald der Trauerzug eingelaufen war, hielt der Metropolit eine kurze Trauermesse ab, worauf der Zar und die Großfürsten den Sarg aufhoben und zu dem bereitstehenden Trauerwagen trugen. Alsdann wurde die Leiche nach der Peter-Paul-Kathedrale überführt.
.. z Notiz, dass d. bekannten Kuren geg. Angst, ßlerVOSGll Z^ai)g8gedanken’ Schlaflosigk, Asthma, Herz- XIV* w vmvää q 6 Magen- u. Darmträgh., Schwachezust, in d. Jahre v. April bis Okt. in Auerbach, Hessen stattfinden. Prosp. üb. Eigenart Wir^nS .
2535 Dr. Borcnerui.
zeitung" gebracht wird. In diesem Schreiben macht die Firma Henkell u. Co. die Mitteilung, daß sie zur einheitlichen Zusammenfassung des Betriebes Kellereibauten in Angriff genommen hat, die über 5000 Quadratmeter Kellerund Arbeitsraum d. i. Platz für weit über 3 Mill. Flaschen
S,L°R-N. 1nkS?°hl u'nd Verkehr, Kind- und Volkswirtschaft.
unter außergewöhnlichen Terrain - Schwierigkeiten gebaut Gietzen, 25. Juli. Marktbericht. Auf dem heutigen werden, ist der in solchen Arbeiten erprobten Firma Oskar I Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. 1.00—1.20, Hühnereier Lmuswald übertragen worden, und sollen die Keller bereits per St. 6-7 \ 2 st. 11—13 Enteneier 1 St. 7—» Gänse.
Qiritbinhr ’hpm «Rpfrtph überleben werden I eier per St. 10—11 Käse 2 St. 5—6 Kasematte per St. 3
nächstes Frühjahr dem Betrieb uvergeven weroen Erbsen per Liter 22 4, Linsen per Liter 32 H, Tauben per Paar
A Mainz, 24. Juli. Von ärztlicher Seite wurden I 0.75—0.90, Hühner per St. A 1.00—1.50, Hahnen per Stück jüngst in einer Eingabe an die Bürgermeisterei Klagen über o.65-O9O, Enten per St. jl 1.50—1.70, Gänse per Pfund die in Mainzer Volksschulen stattfindenden M i ß h a n d- pe 000—0.00, EWenfkUd) per>-68-7414 unb
lungen an Schülern durch die L-hr-r g-suhrt Infolge 9«p°r W w-toX dieser Eingabe hat sich eine kürzlich stattgehabte Bezirks- Hammelfleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.co bis Versammlung der Lehrer des Bezirkes Mainz umgehend mit I 12.0 jl, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. jl 8.50—9.00, dem Züchtiqungsrecht der Lehrer befaßt. Es wurde von Milch per Liter 16 H, Kirschen per Pfd. 40 bis 00 Pfg. allen Seiten daraus hingewiesen, daß in der Schule unter Dauer der ölatttfeit »on 7 Uljr morgen? biaiUir na*, unserer Jugend strafbare Handlungen -rotz der besten Zucht werdet 6arf
fort und fort vorkommen, welche nur durch körperliche ■ Züchtigung geahndet werden könnten, daß also körperliche Strafen unerläßlich seien. Die Lehrer ständen daher auf dem Boden des Schulgesetzes und nähmen gegen die Ein- und Uebergriffe Unberufener in das Züchtigungsrecht der
Schule geschlossen Stellung. . Berlin, 25. Juli. Wie aus Aalesund gemeldet wird,
A Mainz, 24. Juli. Wie der „Mainzer Anzeiger" verließ der Kaiser am Samstag nicht die „Hohenzollern" anscheinend aus militärischen Kreisen erfährt, steht die Hierher- unb nahm Vorträge des Vertreters des auswärtigen Amtes kunft des deutschen Kaisers am 7. August zu erwarten. unb ber Kabinette entgegen. Sonntag hielt der Kaiser Der Kaiser werde voraussichtlich von dem Kaiser von Ruß- I Gottesdienst ab und blieb ebenfalls an Bord. Die „Hohen- land begleitet werden und an der Truppenschau auf dem zollern" befand sich gestern bereits auf der Rückreise und „großen Sande" teilnehmen. Die Truppenschau wird eine wird heute im Nordfjord einlaufen.
sehr bedeutende Ausdehnung bekommen, indem die zur Zeit 25. Juli. Zu dem Befinden der Kaiserin
hier zusammengezogene25. Kavalleme-Brigade noch an oer- Berchtesgaden gemeldet: Der Kaiserin
selben teilnehmen wird. — In Sachen der Entfestigung . bcn Direktor des orthopädischen Institutes zu
von Kastel haben die inngst in der zweiten h-mchen @ij . Hessing, ein Kontentiv-Verband angelegt worden, Kammer hierüber stattgehabten Verhandlungen den Erfolg bj£ Sai[erjn in ber Lage ist, Gehversuche zu
gehabt, daß die preußische Regierung mit der WfWn machen. Das Allgemeinbefinden ist sehr gut.
Regierung der Frage wieder »«« C™«* 25 be5 Verdachts d-r Spionage
der preußischen Regierung ist l-tzt der Bescheid emgetrofsen, I v el&ajfete -in Major ,n N-usahrwasser einen Mann, daß -,n- neue Taxation v°rg°n—.werde». soll, »m dn, photographierte. D-r Verhaftete
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 33 Jahren, am 26. Juli 1866, kam der Nickols- | burger Waffenstillstand zum Abschluß, auf dessen ! Grundlage vier Wochen später der Prager Friede vereinbart wurde. Durch diesen blieb Oesterreich im vollen Besitz seines Territorialbestandes, mit Ausnahme der italienischen Besitzungen, wogegen die kaiserliche Regierung versprach, 20 Millionen Thaler Kriegskosten zu entrichten nebst Verzichtleistung ihrer Entschädigungsansprüche auf Schleswig- Holstein.
Universitäts-Uachrichten.
— Berlin. Der Geheime RegterungSrat und Profeffor an der landwirtschaftlichen Hochschule, Dr. Max Delbrück, ist zum etatSmäßtgen Professor ernannt worden.
— Heidelberg. Hier beging am 23. Juli, Kuno Ftfcher in voller Rüstigkeit des Kölp^rS und dcs Geistes feinen 75. Geburtstag. Sein Zuhörcrkrets war in diesem Sommerfemester bet seinem Kolleg über „Faust" so groß, daß dasselbe In der Aula gehalten werden mußte.
— Heidelberg. In der medizinischen Fakultät unserer Hoch schule habilitierte ficb Dr. Hugo Stark von hier. Die Probevorlesung handelte über „Beveutung und Wesen p ychtscher Beeinflussung".
— Münster. Zum Rektor der König!. Akademie wurde Dr. August Bladau, Professor der neuteftamentltchen Exegese gewählt.
Kitteratur, Wissenschaft und Kunst.
— Die „Neue Musik-Zeitung" (Stuttgart, Karl Grüntnger), ein Blatt, das als zuoeilätstger, tnte'.ssanter und unterhaltender Führer durch das wette Reich der Tonkunst jedem Mufikliebhaber warm empsohlen sein mag, bringt im 2. Qua tal ihres 20. Jahrgangs reizvolle Klavierstücke von Z. Fldich, Bruno Wandelt, Emil Graf, Max Raebel und Zurluth, wertvolle Lieder von A. K'ughardt und einer Reihe anderer beliebter Kompo, isten, Duette für Geige und Klavier von Arthur Allmann und Konstantin, ein Duo für Violoncell (ober Geige) von Hermann Hutter; ferner den Schluß einer spannenden Novelle von Herbert Forbach, Humoresken von Dr. Widmann (Bern), eine geistvoll geschriebene Erzählung von Alex. Fretherrn Gleichen Rußwurw, einem Urenkel Friedrich Schillers, belehrende Aussätze aus der Theorie und Geschichte der Musik, eine Fülle von Berichten über neue Tonwrike, illustrierte Biographien namhaster Künstler, Besprechungen neuer schtenener Musikalten und Bücher, Texte für Ltederkompontsten und etne Unmasse von Notizen auS dem Musikleben der Gegenwart. (Preis vierteljährlich Mk. 1). Probenummern versendet an Interessenten jede Buch- und Musikalienhandlung, sowie der Verlag von Karl Grüntnger in Stuttgart aus Verlangen gratis und franko.
— Die Mode in den Bädern ist augenblicklich ein besonders interessantes Kap tel für schöne Frauen, denn daS Raffinierteste, Kostbarste und zugleich Geschmackvollste wird in diesen Sammelpunkten der Eleganz getragen. Etne reiche Fülle prächtiger Sommer- Totletten für diesen Zweck bietet die neueste Nummer der „Modenwelt" lBerlin, Franz Lipperheide, nicht zu verwechseln mit „Kleine Modenwelt" und „Grohe Modenwelt"). Belebte Gruppen reizender Frauengestalten, in künstlerischen Holzschnitten dargettellt, bringen allen Retz der gegenwärtigen „schlanken Mode" auf« glücklichste »um Ausdruck; auch der Sport ist durch praktische und hübsche Wanderanzüge für das Hochgebirge, Radfahr- und Ruderanzüge vertreten Für den Bedarf der fröhlichen K>nderwelt in ihrer Ferten- herrltchkett sorgen Waschkleidchen, Spiel und Turnanzüge, während ein Modebertcht die sorgsamen Mütter über alletz Wissenswerte belehrt. Jeder Nummer der „Modenwell" liegt ein extragroßer Schnttt- musterbogen b-t; außerdem ist zu jedem Kleidungsstück ein Schnitt für den geringen Preis von 30 Pfg. zu beziehen. Ten reichen Inhalt der „Modenwelt" ergänz n künstlerische und gediegene I „Handarbeiten" und ein „Unterbaltungsblatt'' m't seinen verschiedenen Rubriken: Gesundheits- und Kinderpflege, FürS Haus, Küche, Er- werbSthätigkett der Frau u. f. w., u. s. w.


