^ach Kaltenbronn zur Auerhahn-Jagd. Dort verbleibt er bis zum 27., an welchem Tage er wieder in Karlsruhe eintrifft. Abends wird er der Vorstellung im Hoftheater beiwohnen. Am 28. fährt der Kaiser wieder von Karls- ruhe ab.
| Vermischtes.
• allgemeine Deutsche Sportausstelluug München 1899. I Die 1. Propaganda - Nummer der Sport - Ausstellungs- | Zeitung und Tagesprogramm, das offizielle Organ der I Allgemeinen Deutschen Sport-Ausstellung, herausgegeben 1 vom geschäftsführenden Ausschuß, ist im Verlage von Rudolf I Mosse erschienen. Die Zeitung zeigt auf der Aversseite | ein reizendes, vielfarbiges Titelblatt, auf welchem alle Arten I des Sportes versinnbildlicht sind; die Reversseite zeigt den I Ausstellungspalast in sehr schöner Ausführung, ebenfalls I in Farbendruck. Der textliche Teil enthält den Plan und I die Organisation der Ausstellung, Mitteilungen über den | 16. Bundestag des deutschen Radfahrer - Bundes, die I Münchener Jahres-Ausstellung u. s. w. Mit Beginn der I Ausstellung werden auf bestimmten Seiten der Zeitung die I Programme der stattfindenden Konzerte, sowie diejenigen der I im Zusammenhänge mit der Ausstellung stehenden, sowohl I innerhalb als außerhalb des Ausstellungsraumes abzu- I haltenden sportlichen Veranstaltungen vollinhaltlich zum Ab- I druck gelangen. Infolge der zu großen Einsendung von I Inseraten der hervorragendsten Firmen auf sportlichem Gebiete konnte der für die Programme bestimmte Raum ausnahmsweise nicht frei gelassen werden. — Seine Königliche Hoheit der Prinzregent Luitpold haben die Anbringung Allerhöchst-Ihres Bildnisses auf den Preismedaillen zu genehmigen geruht. — Das Reichs-Post- Museum wird in der Abteilung X. Sammelsport, Gruppe 1 a Philatelie, die für das Reichspostgebiet und die deutschen
I Postanstalten im Auslande und in den Schutzgebieten aus- ! gegebenen, jetzt giltigen Freimarken in ganzen Bogen, die übrigen Postwertzeichen in je einem Stück ausstellen. — Sämtliche deutschen Eisenbahnen haben nunmehr ■ die frachtfre ie Rückbeförderung von Ausstell-! ungsgütern bewilligt. — Die Abteilung des Zentral- ! ausschusses des Deutschen und Oe st erreichischen Alpen-Vereins wird einen lehrreichen Ueberblick über die gesamte Entwickelung der Alpinistik, an welcher der ge- nannte Verein hauptsächlich beteiligt ist, gewähren. Was an Litteratur, Karten und wissenschaftlichen Werken durch den Verein geschaffen wurde, wird gesammelt zur Ausstellung gebracht. Vor allem aber dürften hervorragendes Interesse erregen die zahlreichen vorzüglichen Reliefs und die Sammlung von Werken namhafter Künstler, welche die Alpen zum Gegenstände ihrer Darstellung haben. Letztere wird einen historischen Charakter tragen und um so anziehender wirken. Da nicht nur die Sektionen des Alpen- Vereins, sondern auch Museen sich hierbei beteiligen, wird die Auswahl des Gebotenen eine sehr reichhaltige sein, I und dürfte diese Abteilung mit ihrem künstlerischen Arran- I gement eine Zierde der Ausstellung bilden.
* Die Konservierung frischer Milch ist seit lange ein I Problem der praktischen Wissenschaft. Neuerdings sind Ver- I suche angestellt worden, die einen außerordentlich günstigen I Erfolg hatten. Seit den ersten, wissenschaftlichen Versuchen I von Pasteur kannte man als einziges Mittel zur Erhaltung I der Milch nur die Erhitzung derselben auf 112 Grad. I Dadurch erhalt sie einen gewissen, unangenehmen Geschmack I und ihr Eiweisgehalt stockt, was sie weniger leicht verdaulich I macht. Um den frischen Geschmack beizubehalten, darf sie I nicht über 70 Grad erwärmt werden, wodurch aber die I Gährung noch nicht verhindert wird. Vor einigen Jahren I hat man versucht, durch Hindurchleiten eines elektrischen I Stromes den Wassergehalt der Milch zu ersetzen. Die so I behandelte Milch, die nicht über 68 Grad erhitzt wurde, |
Ausland.
Wie«,22. April. Fürst Herbert Bismarck trifft Ende dieses Monats hier ein und reist alsdann nach Fiume und Abbazia weiter.
Meran, 22. April. Ein neu erbautes Hotel in Eppan ist teilweise eingestürzt, wobei zwei Personen ums Leben kamen.
Budapest, 22. April. Der gesamte Gemeinderat von Psazeck wurde wegen Banknotenfälschung verhaftet. Die Werkstätte befand sich im Keller des Gemeindehauses. Die Gendarmerie überraschte die Fälscher bei der Arbeit. Die letzteren setzten sich zur Wehr und feuerten Revolver- fchüffe ab. Ein Gendarm wurde schwer verwundet.
Zürich, 22. April. Am Saffaro fanden neuerdings große Felsrutschungen statt.
Bukarest, 22. April. Die Schwierigkeiten bezüglich der Kabinettsbildung steigern sich fortgesetzt. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der König Sturdza neuerdings mit der Kabinettsbildung betrauen wird.
Rom, 23. April. Im Mai findet ein Konsistorium statt, in welchem 10 Kardinäle, darunter fünf Nicht-Italiener ernannt werden sollen.
Brüffel, 23. April. Der Generalrat der Arbeiterpartei unterhandelt mit deutschen, französischen und englischen Bergleuten über einen General st rike in allen europäischen Kohlen-Revieren. Die Lage in Lüttich verschlimmert sich zusehends. Der Ministerrat ist einberufe».
Paris, 23. April. Picquart ist von einer neuen Anklage bedroht. Es soll ihn nämlich das Verschulden treffen, daß ein Dreyfus belastender Brief eines in Italien . wirkenden französischen Spions aus dem Nachrichten-Bureau ; verschwand. Zur Zeugenschaft gegen Picquart in dieser j Sache soll der zur Zeit in Berlin thätige Botschafts- Sekretär de Laroche-Vernet vorgeladen werden.
Warschau, 23. April. Die Haussuchungen beiden Redakteuren der polnischen Blätter sowie bei Privatpersonen hier und in der Provinz dauern fort.
Amerika. So niederschlagend haben die Berichte aus Manila über die Lage der Amerikaner in maß- I -ebenden Kreisen Washingtons schon gewirkt, daß bei den jüngsten Beratungen des Präsidenten Mac Kinley mit den beteiligten Kabinettsmitgliedern bereits Meinungsverschieden- I Heiken hervortraten, ob der Philippinenkrieg überhaupt fort- | zusetzen sei. Nun sucht aber General Otis die weiter- I gehenden Besorgnisse zu zerstreuen. Er hat dem Kriegs- I Minister General Alger gekabelt, daß die 30000 Mann, I die ihm verbleiben würden, nachdem die Staats-Freiwilligen I von den Philippinen heimgekehrt sind, genügen würden. I Seine Truppen seien auch reichlich versorgt und die Zahl I der Kranken und Verwundeten überschreite nicht den siebenten I Teil des Effektivbestandes. Ueberhaupt erwarte er in sehr | kurzer Zeit eine entschiedene Besserung in der Lage in der Philippinen melden zu können. — Immerhin verlautet, die Amerikaner würden jedes thätige Vorgehen auf den Philippinen bis zum Herbst einstellen und inzwischen eine Blockade durch Kriegsschiffe Herstellen, um Aguinaldo zu verhindern, Waffen und Schießbedarf vym Auslande zu beziehen.
widerstand eine* TOonat lang der Gährung und beb,.,- frtfdjcn Geschmack - D-eses etwas umständlich,1 st ™ neuester Zeit durch em einfacheres und 1 sameres ersetzt worden, das M. Clerk eine mÄ auf elektrotechnischem Gebiet, in Anwendung qXTtb ' Er bringt bte frischgemolkene Milch unter einen start von Kohlensäure, dem sie, um sie ganz zu sättiaen V4' Stunden lang ausgesetzt bleibt. Dann wird sie erwärmt und eine halbe Stunde auf gleicher Tem^. . a erhalten. Hierauf öffnet man den Keffel unb L säure entweicht. Durch dieses Verfahren werden gahrungsstoffe vernichtet, während der Butterstoff unn A" erhalten bleibt. Man füllt die Milch in Flaschen Sauerstbffdruck verschlossen werden.« Diese Wusses macht dem Dienstpersonal das Fälschen unw . und verhindert zugleich das Buttern der Milch beim?'' ' Port. Im Pariser medizinischen Laboratorium hat derartig präparierte Milch fünf Monate lang QUVJ? I und sie unverändert frisch und wohlschmeckend b f-7" Für unsere Großstädte, wo gute, gesunde Milch von hih mit frischem Futter genährten Kühen ein beinahe ub?? bares Produkt ist, für Schiffe, für Krankenverpfl^? ist diese neue Erfindung von größter Wichtigkeit. reichen Anfragen, die schon jetzt an die Pariser GM^. „Le Lait" einlaufen, die die praktische «ugführuna Clerk'schen Verfahrens und den Handel übernommen h- (Paris 4, Passage Saulmir), bezeugen das lebhafte -Intern-, das man allerseits an der Lösung der gefunbbcülitt ; wichtigen Frage nimmt.
Universitäts-Nachrichten.
I u — Tübingen. An der hiesigen UniverfitSt find mit F«r.
। deS SommerftmcherS wieder einige Aenderungen iw LebrtSwn verzeichnen. Die ordentliche Professur für Staats- uns VSikni,- die nach dem Wegzug deS ProfesiorS Dr. v. Martitz ifai«, unbesetzt geblieben war, ist dem seitherigen PrtvlUdojnilm Berliner Universität Dr. Anschütz übertragen worden. L> k, des nach Würzburg und gleich darauf nach Heidelberg berm,^ Geographen Dr. Heltner ist aI8 außerordentlicher Proieffor tr Prtoatdozent Dr. Hassert auS Leipzig getreten. Örnitr outb# tt-. außerordentliche Professur für bürgerliches Recht dem Dr. Rietschel auS Halle übertragen. AlS Privalduentm fjä Dr. R. Herzog (für klassische Philologie) und Dr. rr Geschichte) habilitiert. Die staatSwisienschaftliche FikiM den außerordentlichen Professor Dr. Tr ölt sch, der einem u Ordinarius nach Karlsruhe folgeletstet. Zu erwähnen ift nc$ hr dem Professor Dr. v. Mandry, der in der RetchSkommWn lii Ausarbeitung des Bürgerlichen Gesetzbuches hervorragend tbliL ct und in der württemdergischen Kommission zur eWtung h< Bürgerlichen Gesetzbuches die Stelle detz Vorsitzenden bekleidet, tc Titel eines StaatSrats verliehen worden ist. Rektor de« in fcitir. Woche beginnenden neuen Studienjahres ist Profrffor Dr. S4er.| von der katholisch, theologischen Fakultät.
— BreSlau. Der an der hiesigen Universität durch bm Iil des Prof. Roßbach freigewordene Lehrstuhl für klassische WL-, ist durch Profesior Eduard Norden auS Greifswald wieder btiq: worden. AlS Nachfolger Nordens ist der hiesige Prtvatdc>7 Dr. Wilhelm Kroll nach Greifswald berufen worben.
— Würzburg. Der Profeffor für romanische Litterodr Stürzinger, wurde wegen Krankheit für da« Eommn-Sewesie. beurlaubt; an seiner Stelle lieft Peivaidozent Dr. Hartmann. Toilettc-Gefundheitsseisen, S 5 letzten Jahre dem Publikum angepriesen, sind unzählige; ab« wie sie kamen, sind sie zum größten Teile wieder verschwunden. Allcio die Patent Myrrholin-Seife hat, dank der Empfehlung der Ange und deS Publikums, daß Feld behauptet. Der Absatz erhöht sich bca Jahr zu Jabr und hierin liegt i-tr beste Beweis, daß dir Pat.ni Myrrholin-Seife als Toilette-GesundheitSfeife einzig in ihr« 8rt von jedem dauernd gebraucht wird, welcher ihre Vorzüge wöbe» wohlthättgen Einfluß kennen gelernt hat. Ueberall, auch to Nr Apotheken, erhältlich.
gegen die Schotten, welche Karls I. Sohn Karl II. zum König ausgerufen hatten, zu Felde ziehen — er erfocht über die letzteren bei Dunbar einen glänzenden Sieg — dann erst, und nachdem er sich, die ihm angebotene Krone verschmähend, zum Lord-Protektor Englands hatte ernennen lasten, vermochte er es, sich den gewaltigen politischen und wirtschaftlichen Aufgaben zu widmens welche Ehrgeiz, Patriotismus und Einsicht ihm stellten, und bei deren Bewältigung er sich, um die Worte eines modernen Geschichtsschreibers zu brauchen, als ein Staatsmann von seltenster Größe und Begabung offenbarte. Durch die berühmte Navigationsakte brach er das Monopol der Holländer im Handel und zwang sie in einem Seekrieg zur Anerkennung derselben, den Spaniern nahm er Jamaica ab, er schloß Freundschafts- und Handelsverträge mit den protestantischen Mächten sowie mit den katholischen Staaten Portugal und Frankreich. Die Macht Englands wuchs, der Handel blühte unter ihm, wie nur je zu Elisabeths Zeiten, im Innern stellte er Ordnung und Ruhe her, ohne je zu einem befriedigenden Resultate zu gelangen; die Streitigkeiten mit dem Parlamente und um die Verfassung dauerten fort, und auch die Attentate gegen das Leben Cromwells nahmen kein Ende. Seine Gesundheit war nie die stärkste gewesen, und die ständigen Aufregungen wirkten außerdem noch nachteilig ein. Noch nicht 60 Jahre alt, am 3. September 1658, dem Jahrestage feiner Siege bei Dunbar und Worcester, starb er an einem alten Leiden, das er sich in den sumpfigen Morästen zugezogen und das wieder mit großer Heftigkeit auftrat. Wie ernst es ihm mit seiner Mission gewesen war, geht aus den von ihm vor seinem Tode gemurmelten Worten hervor: „Ich möchte länger leben, um Gott und seinem Volke weiter zu dienen, aber mein Werk ist gethan. Doch Gott wird mit seinem Volke sein."
In dieser Aeußerung liegt nichts Befremdendes, wenn man erwägt, daß Cromwell ein Mann von tiefernster protestantischer Ueberzeugung war, die, wie es in einem neueren Geschichtswerke heißt, „genährt wurde durch das fortwährende Lesen der heiligen Schrift; und so ganz vertraut wurden ihm dadurch die Gestalten und Ereignisse der biblischen, und besonders der althebräischen Vorzeit, daß ihm die der Gegenwart fast wie Wiederholungen derselben erschienen,
brauen gewaltig und buschig, aber unter ihnen funkelnde Augen voll Tiefe und Ausdruck, den Beschauer, wenn sie ihn treffen, durch und durch blickend; über ihnen eine edle Stirn, von der nach beiden Seiten ein lockiges Haar herabwallt; und über allem, alles beherrschend, jener unbezeichen- bare Typus von Größe, auf den Dryden anspielte."
Dieser Mann war es, welcher jetzt als Organisator des Parlamentsheeres auftrat, indem er seinen aus Bauernsöhnen geworbenen Mannschaften kriegerische Tugenden ein- fiößte. Er hielt auf gute Zucht, Frömmigkeit und Mut, Feiglinge wurden nicht geduldet. In mehreren Schlachten brachten die Cromwell'schen Reiter, die „Eisenrippen", den königlichen Truppen bedeutsame Niederlagen bei, ja am 27. Oktober 1644 wäre der König selber bald von dem Parlamentsheere gefangen worden. Ein weiterer Sieg Cromwells (14. Juni 1645 bei Naseby) war entscheidend. Der König, welcher sogar irische Empörer gegen das englische Volk ins Feld zu führen gedachte, mußte' nach Schottland flüchten, welches ihn, da er sich auf gar keine Konzessionen einließ, gegen Zahlung von 200000 Pfund als Gefangenen an das englische Parlament auslieferte. Das Parlament glaubte jetzt am Ziele zu sein und den ihm zu mächtig werdenden Cromwell entbehren zu können. Aber entschieden traten die Soldaten für den verehrten Feldherrn ein, das Heer bemächtigte sich der Person des Königs, und Cromwell bildete durch Verhaftung aller ihm feindlichen Mitglieder desParlaments das sogenannte „Rumpfparlament", dessen er sich in der Folge für seine Zwecke bediente. Die Erhebungen zu Gunsten des gefangenen Königs wurden unterdrückt, die für Karl ins Feld ziehenden Schotten geschlagen, der König selbst vor Gericht gestellt. Den Gerichtshof bildete das Parlament, welches' Karl I als Tyrannen, Mörder, Verräter und Landesfeind zum Tode verurteilte. Am 27. Januar 1649 wurde das Urteil gefällt und am 30. Januar vollzogen. „Das ist der Kopf eines Verräters!" rief der Scharfrichter, als er den blutenden Kopf dem Volke zeigte.
Die eigentliche Gewalt vereinigte nun Cromwell, nachdem er auch das Oberhaus abgeschafft hatte, in seinen Händen. Noch mußte er einen Aufstand von Katholiken und Presbyterianern in Irland niederwerfen und nochmals
und ihm der Brauch, in biblischer Sprache zu rede«, anderen Natur geworden war." Der schlichte Sohn w Volkes wurde mit königlicher Pracht in Westminister i? stattet; sein Sohn Richard erbte seine Stellung, mit tit Königssohn die Krone. Aber ihm fehlten die großen •- schäften des Vaters; ein bequemer, friedliebender, wenig begabter Mensch, vermochte er sich nur kurze Zeit zu bc* haupten. Bereits am 22. April 1659 legte er ((in Mi nieder, um künftig als Privatmann zu leben. In England aber zog bald darauf (29. Mai 1660) der Sohn des f)in; gerichteten Karl, Karl II., als König ein, nachdem er fern Parlament alle möglichen Zusicherungen gegeben und olles Vergangene zu vergessen versprochen hatte. Nie ho- ein König indessen schlechter Wort gehalten. Der Tyrann tauchte das unglückliche Land förmlich in Blut, wie er auch dir Gebeine des Lord-Protektors ihrer Gruft entreißen und schänden ließ. Da auch sein Bruder und Nachfolger x^' fob II., in feine Fußstapfen trat und obendrein die Wiede? Herstellung des Katholizismus versuchte, so verlor das M die Geduld, die Whigs riefen Wilhelm von Dramen M Hilfe herbei, welchem das Parlament die Krone übertrug, während Jakob nach Frankreich floh und dort von einem Jahresgehalte Ludwigs XIV. lebte. .
Damit endeten die langjährigen Kämpfe zwischen und Regierung in England. Oliver Cromwell spielte m ihnen die bedeutsamste Rolle, wie er überhaupt eine der großartigsten Erscheinungen der englischen, ja der @efai’®’r überhaupt ist. Sein Ziel hat er freilich nicht erreicht, aber doch verdankt ihm England unendlich viel. „®r zuerst - sagt Professor Dr. Otto Kaemmel, „hat die $ereimgungi der drei britischen Reiche durchgesetzt, ein Vorbild tu später, er hat England gerettet vor unabsehbaren soziale * Umwälzungen; er hat nach außen den endgültigen Stur» der spanisch habsburgischen Uebermacht herbeifuhren Helle und zum erstenmal die protestantischen Mächte wahry^. ebenbürtig hingestellt gegenüber den katholischen, so If • ec auf der Scheide zweier Zeitalter als der letzte grov protestantische Staatsmann im alten Sinne und der v grünber der neuen englischen Seeherrschaft."
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