Ausgabe 
23.12.1899 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

chwlmmbad - doch * l*fa. ^Lorstaud.

ad.

"Feiertag.

zerie

Sus Vollkommenste / edireibmsscliine, I Sauplvorzüge l mÄc^.r ^yst6me \ vereinigend.

ndelKaschine mib I trpbshndherstellung.

ichildergasse 78.

im Hessen: eindruekerei.

mW

Gennmeter gut, 741t i, \% Kram- M . ;t Rtttt $on für to Ptz.

löhr 8t Co.

Lft Vorhänge, Pf| 0 Portieren, .///» OobeliuS, JIIUI Dfchbeckev, Lrooieaw e« MescheMig), jnbtUftowWr ,7856 Brtttolter, WttM i. Bruck, BraMatz.

etnber 1889-

97.8«

- 8717

Atsftier b**»

£>***

**

8*^ i zg.Sl

9686

2361

, ßilberttrüe ,ov'Sientt

W-

»N

), KrMb'DbL

niS DbL jooi«

98i9i

Nr. 302 Drittes Blatt. Samstag den 23 December 1S0S

Meßener Anzeiger

E-meral-Anzeiger

Aezugrpreia vierteljährlich

2 Marl 20 Pfg monatlich 75 Pftz. mit Bringerlohn.

Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich.

itna|m( »en Lnzrigen zu der nachmittag« für de« Mfcntffl Latz erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr.

Alle Slnzeigen.vermittlungSstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgege».

Lncheint täglich «in Ausnahme de» Mrnlaz«.

Die Gießener Ma»tlie«0 kälter »«Ira dem Anzeiger Wöchentlich viermal ßkißtlegt.

Anrts- und Anzeigeblntt fnv den Avers Gieren.

Retattien, Expedition und Druckerei:

Ach»kstratz« Ar. 7.

Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische UolKsKunde.

Adreffe für Depeschen: Anzeiger Kietze«.

Fernsprecher Nr. 51.

Aus der Lesehalle.

Die Erörterungen, die neulich an dieser Stelle über die Lesehalle gepflogen worden sind, haben das Gute gehabt, daß sie wieder einmal die Aufmerksamkeit auf dieses Institut gelenkt haben, und dies rechtfertigt es wohl, wenn im Fol­genden versucht wird, den Lesern dieses Blattes eine Vor­stellung zu geben, von den reichen Schätzen, die unsere Lese- hallendibliothek birgt. Bemerkt sei, daß der Verfasser an der Verwaltung derselben in keiner Weise beteiligt ist, sondern seine Angaben lediglich dem freundlichen Entgegen­kommen der in Betracht kommenden Personen verdankt.

Folgen wir der in der Bibliothek beobachteten Gruppierung, so treffen wir zunächst auf die Rubrik: Litteraturgeschichte.

Hier fanden wir: Jul. Hast, Geschichte der Welt- litteratur, 2 Bände; Max Kochs und Lindemanns (katholisch) deutsche Litteraturgeschichten. R. Gottschalls, deutsche Nationallitteratur im 19. Jahrh., GeorgBrandes, Hauptströmungen der Litteratur des 19. Jahrh.

Daran schließen sich passend die Gesamtausgaben: Goethe, Schiller, Lessing, Herder, Klopstock sind natürlich und zwar fast alle in mehreren Ausgaben vertreten, ebenso Shakespeare. Daran seien angeschlossen die Gesamtausgaben von Hauff, Heine, Körner, Otto Ludwig, Adalbert Stifter, Schack, Kleist, von katholischen Autoren Hansjakob und Alban Stolz, sowie Karl May; von fremdländischen Schriftstellern Dikens, Walter Scott, Irving und Byron. Dazu treten noch die Bachemsche (katholische) und die Hey fische Novellensammlung.

In Einzelausgaben sind vertreten:

Frey tag, die Ahnen, Soll und Haben (zweimal); die verlorene Handschrift; Sudermann, der Katzensteg, Frau Sorge, die Heimat; Gerhart Hauptmann, die versunkene Glocke, Fuhrmann Henschel 2c.; Ibsen: sämt­liche Werke. Von Gedichtssammlungen die von Cham iss o, Droste-Hülshoff, Grosse, Scheffel (Trompeter von Säckiugen), Heyse, Mörike, Jordan (die Nibelungen), Julius Wolff u. a. Ein Blick auf die Liste belehrt, daß selbst litterarische Feinschmecker hier auf ihre Rechnung kommen dürften. Dazu kommt, daß vieles, was etwa in besonderen Ausgaben nicht vorhanden ist, sich in den ca. 40 Bänden der deutschen Rundschau (unter anderem Werke von Gottfried Keller, C. F. Meyer, Ebner- Eschenbach), in Westermanns Monatsheften, Nord und Süd, Ueber Land und Meer, Daheim, Gartenlaube und den anderen zahlreich vertretenen Familienzeitschriften findet.

In der Abteilung Geographie begegnen wir einer Anzahl geographischer Lehrbücher (Daniel, Kirchhoff, Seydlitz u. a.) und vor allem Reisebeschreibungen Ger­hard Rohlfs, Junker, Schlagintweith (Darwin's Reise um die Welt und Schilderungen einzelner Länder, (Schweiger-Lerchenfeld, Afrika) alles in allem über 70 Nummern.

Besonders reich dotiert ist dann wieder die Abteilung Geschichte.

Darunter u. a. Oskar Jäger, Weltgeschichte; Roth, Römische Geschichte; Stacke, Deutsche Geschichte; Lindner, Deutsche Geschichte; Treitschke, Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert, 4 Bände; Kleinschmidt, Russische Geschichte; Carlyle, Französische Revolution; Miguet, Französische Revolution; Bismarck, Gedanken und Erinnerungen; Steffan, Hundert Jahre in Wort und Bild (19. Jahrhundert).

Bon Biographieen besitzen wir mehrere über Kaiser Wilhelm (darunter die von Egel Haas) über Moltke, die Königin Luise; Busch, Graf Bismarck und seine Leute I und dieErinnerungen aus meinem Leben" von unserem Landsmann Karl Vogt, einer Sammlung kleinerer Bio­graphien nicht zu gedenken.

Aus der Gruppe Philosophie, Pädagogik, Re­ligiöses seien als von allgemeinerem Interesse genannt: Hildebrand, Tagebuchblätter eines Sonntagsphilosophen; hilty, Glück, 2 Bde.; Ziegler, Der deutsche Student am Ende des 19. Jahrhunderts; Leufig, (?) Ernste Ant­worten auf Kinderfragen; Luthers Eoangelien-Predigten.

Aus der Gruppe Naturwissenschaften seien vor ollem die zahlreichen populärnaturwissenschaftlichen Zeit­schriften namhaft gemacht wie: Prometheus, Kosmos, Himmel und Erde, Humboldt. Ferner erwähnen vir von einzelnen Werken; Darwin, Entstehung der Arten; Lassar-Cohn, Chemie des täglichen Lebens; Lenz, Na­turgeschichte; Titus, Das Sternenzelt.

Sehr reich assortiert ist auch die Gruppe Technolo­gie und Gewerbe, die für die Benutzer auch von un­

mittelbar praktischem Werte ist. Wir nennen: Schwartze, Elektrotechnik; Vogler, Jedermann Elektrotechniker; Wei­ler, der praktische Elektriker; Buch der Erfindungen (1898); Samter, Reich der Erfindungen (4. Aufi.); Bersch, Mit Schlägel und Eisen (1898); Vogel, Taschen­buch der praktischen Photographie (6. neueste Aufl.); ferner die Darstellungen einzelner Berufe, deren Benutzung beson­ders den jugendlichen Besuchern anzuraten ist, wie Lange, die Kunst des Küfers; Reuter, Schule des Tapeziers; Hilgers, das Fleischergewerbe zc.; im ganzen 52 Nummern.

Auch Land-, Forst- und Hauswirtschaft ist vertreten mit Büchern wie Gauch er, der praktische Obst­bau; Fahldieck, der praktische Gartenfreund; Fromm, die Beerenweine; Pauly, Haushaltskatechismus u. a.

Endlich sei noch erwähnt, daß auch eine Anzahl sranzösischer, englischer, italienischer zc. Unterhaltungsschriften wie auch Wörterbücher und Grammatiken vorhanden sind, aus denen vor allem die jungen Kaufleute, die die Biblio­thek frequentieren, Nutzen ziehen können.

Denn es ist die eine Aufgabe dieser bei weitem nicht vollständigen Aufzählung, die bisherigen Benutzer dazu anzuregen, daß sie mehr, als bisher, auch andere Bücher entleihen als blos Romane und Erzählungen. Frei­lich ist dafür, daß vorwiegend die Erzählungslitteratur be­gehrt wurde, wohl auch der Umstand verantwortlich zu machen, daß der Inhalt der Bibliothek in vollem Umfang gar nicht übersehen werden kann, weil kein allgemein zu­gänglicher Katalog vorhanden ist, der Bibliothekar aber unmöglich alle Wünsche befriedigen kann. Um diesem Uebel- stand abzuhelfen, wäre ein gedruckter Katalog anzulegen, der um ein geringes von jedermann bezogen werden könnte. Dazu gehörten aber Hilfskräfte, die die Zusammenstellung besorgten, und die nötigen Geldmittel, um die Drucklegung zu ermöglichen. Nicht Bücher sind es in erster Linie, dessen die Bibliothek bedarf wenngleich auch diese stets willkommen sind sondern Geld. Weihnachten ist nun die geeignete Zeit, um unsere wohlhabenden und reichen Mitbürger, deren wir hier doch eine ganze Anzahl haben, daran zu erinnern, wie sehr sie sich um das Allgemeinwohl verdient machen würden, wenn sie bei ihren Schenkungen auch dieser allgemeinnützigen Anstalt gedächten oder in sehr viel größerer Anzahl als bisher dem Lesehalleverein als Mitglieder beiträten. Sollte diese Anregung den Erfolg haben, der Bibliothek neue Benutzer und dem Lesehalleverein neue Freunde zu gewinnen, so wäre der Zweck dieser Zeilen erreicht.

Landwirtschaft.

C Bericht über den 37. Berbaudstag der hessische« laudw. Geuosseuschasteu.

(Schluß.)

Als nächste Aufgabe tm neuen Jahrhundert hat der Verband die Gründung von Kornhausgenossrnfchaften ins Auge gefaßt und soll mit der Errichtung derartiger Genossenschaften noch in diefem Winter begonnen werden. Im Anschluß an den mit großem Betfall aufgenommenen JchreSberichl empfahl Herr Lutz-Elpenrod seinen landw. Berufsgenossen eine starke Beteiligung bei der Gründung von Getreideverkaufsgenossenschasten und regle an, sich ebenfalls b,i dem Verkauf von Molkerriprodukten mehr zu centraltsteren, sowie auch den genossenschaftlichen Eterverkauf im Auge zu bebalten.

Die Verbandsrechnung der Jahre 1897und 1898ergab, daß beide Jahre mit einem Gewinn abgeschlossen hatten. Die Ent­lastung deS Verbandsoorstandes bezüglich der Geschäftsführung und Jahresrechnung wurde einstimmig seitens der Versammlung auf Antrag der Rechnungs-RevifionL-Kommtssion ausgesprochen.

In den Verbandsausschuß wurden wiedergewählt: Kreisrat B i ch m a n - Oppenheim, Karl Hahn WeningS , Heinrich Heuerling- Wimpfen, Lehrrr Ritz- Maar, Wilhelm Sey» bold-Nieder-Eschbacd, Jakob Walter XVI.-Lengfeld, A SenS- selber- Büttelborn, Dr. A. H e i d e n r e i ch - Darmstadt. Neugewählt: Bürgermeister Keller-Spiesheim, Georg Lösch-Wald UelverS- heim, Johann Mergler V. - Gernsheim und Karl Bopp- Reichelsheim i. W.4

Die auf der Tagesordnung vorgesehene Neuwahl eines Stell­vertreters des Verbandsdirektors konnte als erledigt betrachtet werben, da Oekonomierat D e 11 w e i l e r - Laubenheim seine Rücktritts- erklärung zurückgezogen hatte und daher statutenmäßig keine Neuwahl vorgenommen zu werden brauchte.

Aus dem hierauf folgenden aussührlichcn Berichte über den 15. Allgemeinen Vereinstag der deutschen landw. Genossenschaften zu BreSlau, erstattet von Bürgermeister A. SenSfelder-Büttelborn, geht hervor, welche Fülle von Anregung zur Förderung des landw. GencssenschaftswesenS von diesen allgemeinen Vereinstagen ausgeht.

Zu drm gemeinschaftlichen Bezug landw. Bedarfsartikel und Gegenstände des landw. Betriebes durch die Spar- und Darlehntz- kassen und Molkereigenossenschaften schlug der Referent Direktor Dr Heidenreich-Darmstadt nach eingehender Besprechung dieses hochwichtigen Gegenstandes folgende Resotution vor:

Der gemeinsame Bezug von landw. Bedar^ariikeln und Gegenständen des landw. Betriebes durch Darl-Hnskoss n und Molkereigenossenschaften tft überall da, wo Einkaufsgenossenschaften (landw. Konsumvereine) fehlen und zu»zeit nicht ins Leben gerufen werden können, unter dem Vorbehalt oder der Voraussetzung zu empfehlen, daß

a. bte Abwickelung des Geschäftes für diese Genossenschaften fich möglichst einfach gestaltet, d. h. ,sich im wesentlichen aus das Sammeln und Ueberweisen von Aufiiägen und auf das Verteilen und Vornehmen von Lieferungen erstreckt;

b. die in Rede stehenden Genossenschaften der Eer tralgenossen- schaft der hessischen landw. Konsumvir-ine als Mitglied beitreten und ihre Geschäfisthärigkeit auf einen möglichst engen, örtlich abgegrenzten Bezirk beschränken!"

Diese Resolution wurde einstimmig angenommen. In der Debatte wurde noch betont, daß der Bezug der genannten Artikel durch die Darlehnskassen nur ein Notbehelf sein könne, und man trotz alledem für bte Gründung von Bezugsoereinen bemüht sein müsse.

An Stelle des erkrankten Geh. Hofrats Professor Dr. Wagner referierte Generalsekretär Dr. Neumann über das Prchlorat im Chilisalpeter 7». Redner beantwortete in ausführlicher Weise die Fiagen:

1. Wir wirkt das Perchlorat auf das Wachstum und Ge­deihen der Pflanzen ein?

2. Auf welche Weise findet man das Perchlorat im Salpeter?

3. W-lche Maßnahmen find gegen das Auftreten dieses Pflanzengisies zum Schutze der deutschen Landwirtschaft unternommen worden?

Das Resumö dieses Vortrages war, daß der Salpeter nach der direkten St ckstoffadestimmungsmethode, welche die einzig rich­tige zur Wertbestimmung sei, verkauft werde, daß ferner seitens der Verkäufer eine Gewäor nicht nach der Durchschntttsanalyse, sondern nach der Zusammenstellung jeder gelieferten Teilladung geboten werde, und daß endlich Salpeter, der mehr als 1 Piozem Perchlorat enthält, den Landwirten überhaupt nicht geliefert werden dürfe, ober, wenn er geliefert wurde, zur Verfügung der Lieferanten gestellt werde.

Wegen vorgerückter Tageszeit mußte der ginossenschaftliche Eier­oerkauf, wozu Generalsekretär Dr. Neumann Offenbach a M. ebenfalls das Referat übernommen hatte, leider von bei Tages­ordnung abgesetzt werden.

Gingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)

Gieße«, 20. Dezember 1899.

Geehrte Redaktion!

Je aufmerksamer ich Ihren heutigen Artikel über die Jahrhundert­wende gelesen habe, desto mehr bin ich zur Ueberzeugung gekommen, daß das neue Jahrhundert am 1. Januar 1901 beginnt. Meines Er­achtens kann es keinem Zweifel unterliegen, daß bei Festsetzung unserer Zeitrechnung das 1. Jahr, also die ersten 365 Tage nach Christi Ge­burt, mit dem Jahre 1 n. Chr. benannt worden ist. Nehmen wir den Geburtstag Christi auf den 31. Dezember an, so ist der folgende Tag als der 1. Januar des Jahres J, oder des ersten Jahres nach Chrifst Geburt zu bezeichnen, denn der folgende Tag gehört schon als erstes 365tel zu dem Jahre 1 nach Christi Geburt. Angenommen, die Zeit­rechnung habe erst den 1. Januar des 2. Jahres, also den Tag nach dem 31. Dezember, an welchem Christus schon 1 Jahr alt war, mit dem 1 Januar im Jahre 1 bezeichnet, so könnte man doch nicht sagen: im Jahre 1 nach Christi Geburt, sondern im Jahre 1 nach dem Tage, an welchem Christus 1 Jahr alt war. Die Annahme, daß nach Verlauf der ersten 365 Tage das Jahr 1 nach Chr. Geb. verflossen war, mit dem folgenden Tage also das Jahr 2 begann, ist zweifellos ein­leuchtender, als die gegenteilige.

Wie wollen Sie (den Geburtstag auf den 31. Dezember ange­nommen) den 3'?4ten Tag nach der Geburt, also den 30. Dezember anders bezeichnen, als mit dem 30. Dezember des Jahres ? Nach Ihren Schlußfolgerungen wäre der 30. Dezember des zweiten Jahres, der Tag, an welchem bereits 1 volles Jahr und 363 Tage nach der Geburt verflossen waren, als der 30. Dezember des Jahres 1 be­zeichnet worden? Sehr sonderbar! Richtiger war es doch jedenfalls, den Zeitpunkt (31. Dezember) an welchem zwei Jahre nach der Ge, burt vollständig verflossen waren, auch mit dem 31. Dezember des Jahres 2 zu bezeichnen. In dem Auffatze heißt es:Erst wenn ein Jahr vorüber ist mit seinen 365 Tagen, kann man von einem vor­handenen Jahre reden, das man wirklich besitzt."

Diesen Satz acceptiere ich für meine Beweisführung, denn ich be­zeichne das Jahr solange mit der Zahl1", bis die 365 Tage voll­endet sind.

Weiter heißt es:Jahr 1 als Jahr habe ich, wenn das 1. Jahr vorüber geflossen, vollendet ist; dann entsteht von Tag zu Tag des 2. Jahres das Jahr 2, das ich als solches habe, wenn das 2. Jahr vorüber ist. Wenn wir so fort zählen bis zu Jahre 10, so haben wir dieses u. s. w." Bis dahin bin ich vollkommen der gleichen Ansicht. Nun aber heißt es:Also habe ich mit der Zeitrechnung zu reden 10 volle Jahre hinter mir am 31. Dezember des Jahres 9 u. s. w."

Auf diesen Schluß konnten Sie nur gelangen, weil Sie voraus­fetzen, das zweite Jahr nach Christi Geburt sei mit 1 bezeichnet worden. Gegen die Richtigkeit dieser Voraussetzung sprechen aber, wie im Ein­gang ausgeführt, sehr triftige Gründe.

Sie sagen ja selbst:Wenn ein Jahr vorüber ist mit seinen 365 Tagen, besitzt man ein Jahr" Nun also!

Nach Ablauf der ersten 365 Tage hatten wir das Jahr 1, mit dem Ablauf des Jahres 10 = 10 Jahre vollendet. H. M.

oidoncinffn kauft jr»e Dame am bellen un» eiaensione, preiswert IjcfUn direkt vou

Sammte von Elten & Keussen

und Velvets

Krefeld.

Maa »al. unser Mustersortimrut.