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Zlnrts- und Anzeigeblutt für den divers Grenzen.
Die Regierungs-Borlage, de«
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der Beratung.
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1832
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Oktober.
■fctihoB, epebition und Dmderei:
>4«(|U»j< Nr. 7.
18. 4.
(bis 1836)
1836 28. 12.
29. 12.
1822 6. 1.
__ — William Smith entdeckt Süd-Shetland (im südlichen Eismeere).
31. 7. Der Geograph Heinrich Kiepert in Berlin'. — — Mollien entdeckt die Senegal- und Gambia- quellen.
— — Kapitän Bellingshaufen dringt bis zum 70. Grad südlicher Breite vor.
— — Mac Clintock, berühmter Nordpolfahrer, i«
Breite vor.
Afrikareise der Reisenden Tlapperton, Denham und Oudney, welche die erste Kunde vom Tsadsee und den Negerreichen
eines Landgerichts in Offen , Ausschuß Ablehnung des Antrages ausgesprochen worden. — Abg. Ulrich bedauert die Stellungnahme des AuS- schuffeS in dieser Sache, die erst neuerdings nach einer Aussprache mit dem Iustizminister erfolgt sei. Er weist auf die in letzter Zeit vorgekommenen Mißverhältnisse und aus die Animosität der Bevölkerung gegen richterliche Personen hin, welche die ganze Stadt in Aufregung gebracht habe, und über deren Duldung seitens der Regierung man geradezu starr sein mußte. Hier hätte die Regierung die Pflicht gehabt, sich ganz genaue Informationen zu ver- schaffen, und Mißstände zu beseitigen, welche als eme schwere Last auf der Bevölkerung lagen. Hätte aber Offenbach em Landgericht gehabt, so wäre es soweit nicht gekommen. Abgesehen von einer ganzen Reihe von Unzuträglichkeiten für die Anwälte und Zeugen, müsse man hier allein die Kosten- frage für die einzelnen Parteien in Betracht ziehen, um für die Errichtung eines Landgerichts in Offenbach eintreten zu können. Er spricht die Hoffnung aus, daß es noch gelingen werde, die Wünsche der gesamten Bevölkerung Offenbachs durch Errichtung eines Landgerichts oder einer Strafkammer doch «och in Erfüllung gehen zu laffen. Justizminister Dittmar erwidert, daß er cS für heute ablehnen müsse, eine Erklärung über die Zustände deS Ortsgerichts in Offenbach abzugeben, nachdem auf eine improvisierte Weise von Seiten deS Herrn Abg. Ulrich diese Angelegenheit zur Sprache gebracht worden sei. Er bittet aber daS Haus, aus den von der Großh. Regierung eingehend dargelegten Gründen den Antrag Ulrich abzulehnen. — Abg. v. Brentano tritt in längerer Rede ebenfalls für die Errichtung eines Landgerichts oder einer Strafkammer in Offenbach ein, während Justizminister Dittmar eingehend die Gründe darlegt, welche die Regierung dazu bestimmt haben, auf den Antrag Ulrich nicht einzugehen. — Abg. Frenay als Berichterstatter weist auf eine ganze Reihe von Industriestädten hin, welche ebenfalls keine Landgerichte haben. Die bedenklichsten Konsequenzen würden aber daraus entstehen, wenn man den Landgerichtsbezirk der Provinz Starkenburg in zwei Teile teilen würde. Schon aus diesen Gründen müffe der Antrag Ulrich abgelehnt werden. — Der Antrag des Ausschusses auf Ablehnung des Antrag Ulrich wird hierauf gegen 7 Stimmen angenommen.
Ein Antrag des Abg. Schmitt und Genoffen, die \ Kosten beim Eigentumwechsel von Grundstücken
James Clarke Roß, berühmter Polarfahrer und Entdecker, in London *.
Alexander v. Humboldt ersteigt den Ehimbo- borasso bis 5761 Meter Höhe.
Der berühmte Orientreisende Ulrich JaSper Seetzen tritt seine Reise a».
Alexander v. Humboldt landet, von seiner großen südamerikanischen Reise zurückkehrend, in Bordeaux.
Der Nordpolfahrer Mac Clure, Entdecker der nordwestlichen Durchfahrt, in Wexford *.
Expedition Webbs zur Aufsuchung der Gangesquellen.
Der große Orientreisende Burkhardt schifft sich nach dem Orient ein.
Der Weltreisende Bougainville
Der berühmte Orientreisende Seetzen in Saana f. (vermutlich ermordet.)
Der Geograph H. A. Daniel iu Köthen * (gestorben 1871).
MoorcroftS Expedition zur Erforschung deS Himalaya.
Der Australienreisende Leichhardt ♦.
Livingstone, berühmter Afrikaforscher »nd Missionar, *.
Der große Orientreisende Burkhardt f-
«eeuelie von «»zeigt» r»
• log «scheiaeude» Nmmoer bis Dem. W Uhr.
Gratisbeilagen: Gießener Familienblatter, Der hessische Landwirt, Kälter für hessische Volkskunde._____________
Ehrenberg seine große Expedition nach Russisch Asien.
Nordpolreise von John Noß.
Erste Nachgrabungen in Olympia feite«» einer französischen Expedition.
James Clarke Roß entdeckt auf Boothia Felix den magnetischen Nordpol.
Der Walfischfänger BiScoe entdeckt Grahams- land im südlichen Eismeer.
Afrikareisender Gerhard Rohlfs in Vegesack •.
Freiherr v. Nordenskjöld, berühmter Polarfahrer und Entdecker der Nordost-Durchfahrt, in HelsingforS *.
Schoolcraft entdeckt die Quelle des Mississippi.
Afrikareisender von der Decken •.
Der berühmte Reisende Robert v. Schlagint- weit in München *.
Der berühmte Afrikareisende Gustav Nachtigal in Eichstädt *.
Der Kartograph Richard Andree in Braunschweig ".
Der Engländer Wood entdeckt auf feiner Reise die Quelle des Oxus.
selbe wiederum Südamerika.)
Der Nordpolfahrer Karl Weyprecht i« Darmstadt •.
James Roß verläßt England, um feine berühmte Südpolreife anzutreten.
Emin Pascha (Dr. Eduard Schnitzer) i« Oppeln *.
Der berühmte Afrikareifende Stanley ♦.
(Fortsetzung folgt.)
emphfuhlen.. .
fine Eingabe der Metzgerinnung zu Gießen, die Zuziehung von Sachverständigen zu den uiäsichu ßverhandlungen der Zweiten Kammer der : Stünde, von dem Abg. Köhler-LangSdorf als titnrig ölbergeben, ist vom Bureau der Kammer abgelehnt mortiioi. Die Sammer beschließt in gleichem Sinne.
$>a5 19. Jahrhundert.
vlnler Mitwirkung hervorragender Fachgelehrter herauSgegeben von Friedrich Thieme.
(Nachdruck oder AuSzug verboten.)
Chronologische Ueberficht IV.
Länder- «nb Völkerkunde (Kolonialpolitik).
«treffe für Depeschen: Anzeiger chiche».
Fernsprecher Nr. 51.
qeqen Körperschaften,.Stiftungen oder Anstaltendes öffent- ichen Rechts betr. wird auf Wunsch der Regierung von der Tagesordnung abgefetzt.
Zu dem Gesuch der Großherzoglichen Bürger- meister, das Diensteinkommen und die Pensiv- nierung derselben, bemerkt Ministerialrat Breidert, daß eS sich nicht ableugnen laffe, daß eine Reche von Wünschen der Bürgermeister begründet seien, und daß ja auch die Großherzogliche Regierung zu erkennen gegeben habe, daß sie dieser Frage näher treten werde. Bezüglich des Wegs, wie die Angelegenheit zur Zufriedenheit geregelt werden kann, fei die Regierung anderer Ansicht wie der Ausschuß. Abg. von Brentano tritt mit Wärme für die Besserstellung der Bürgermeister ein. Hauptsächlich eine Erhöhung der Tagegelder und Transportkosten müffe m Erwägung gezogen werden, denn mit den heutigen Sätze« könnten die Bürgermeister nicht mehr existieren. Staatsminister Rothe versichert, daß die Regierung nicht verkenne, daß die Arbeitslast der Bürgermeister bedeutend gewachsen sei und daß deshalb die Stellung derselben von einem qanz anderen Gesichtspunkt zu betrachten fei wie dies früher der Fall war. Auf allen Gebieten des öffentlichen Leben« habe sich die Arbeit vermehrt und eS werde immer noch neue Arbeit hinzukommen. Das eine fei aber festzuhalteu, daß das Amt des Bürgermeisters ein Ehrenamt fein müffe, daß er aber Anspruch habe auf vollen Ersatz seiner A«S- lagen und Gebühren. Wegen vorgerückter Zeit wird hier die Verhandlung abgebrochen. Morgen früh Fortsetzung
Dundalk (Irland) *.
1820 (bis 1821) Franklins und Richardsons Expedition «ach dem Nordpol.
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Aezug,preis öicrtrliibrltd) 2 Mark 20 Pfg.
*»uat:-.± 75 Ps§. mit Brmgerlohm
Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg.
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im Sudan nach Europa bringe«.
John Franklin, Back und Richardson bringen zu Lande bis zum Mackenzicfluß vor.
_ Reise des Schweden Lund nach Brasilien.
1827 23. 7. Der Nordpolfahrer Parry erreicht mit auf Schlitten gezogenen Booten 82® 45' «örd-
Deutsches Keich.
MP C. Berlin, 20. April. Man schreibt uns aus Wien: Wenn in Deutschland mehrfach das Verhalte« der deutschen Parteien in Oesterreich als Über allen Zweifel erhaben hingestellt wird, so muß doch einmal gesagt werde«, daß die Deutschen in Oesterreich sich sehr im Lichte gestanden haben, als sie statt daS Zustandekommen des Aus- gleichs mit Ungarn zu befördern, das Gegenteil thaten.
M.P.C. Bei den großen Hoffnungen, die man i« Frankreich auf unterseeische Boote setzt, ist es ganz interessant etwas Über die Versuche mit dem französischen Unterseebot Morse zu erfahren. Von glänzenden Refnltate«,
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an ben |ir die Bitte br- en - fei ei Mg einer i;- ben um drr-:- fien, unb bittit’ 5abe ist wiHlijB ilterer Jahigch
licher Breite.
(bis 1828) Der Franzose Cailliö gelangt nach Timbuktu unb burchkreuzt zuerst bie westliche Sahara.
1828 (bis 1630) Sture entbeckt in Australien den Darling unb Murray.
1829 7. 3. Ebuarb Vogel, berühmter Afrikareiseuber, in Krefelb ♦.
Aprü. Alexauber von Hnmbolbt unternimmt mit
Hessischer Landtag.
Zweite Kammer der Stände.
nn. Dannfiobt, 20. April 1899.
fit Beratungen über den Antrag Schmitt und - atjj|er5urg auf Einführung direkter Wahlen z u wr: 2a N d t a g werden heute um 9 Uhr fortgesetzt. — Abg., Sct mitt begründet nochmals in eingehender Weise bie‘ Süttwnbigteit der Einführung direkter Landtag-Wahlen.
: Hütern Abg. Zins er als Berichterstatter die Anträge de« AnSstzuffeS dem Hause warm empfohlen, erfolgt die ft» naiiig. In namentlicher Weise wird der Antrag des TtuS'SchstvS: an Stelle des seitherigen indirekten Wahl- • haft direkte Wahlrecht einzuführen, mit 32 gegen Bliimcji angenommen. Gegen diesen Antrag stimmten
• Sbgg. Osann, Schmeel, Friedrich, Backes, Schroeder, jL-toit), Jöckel und Glaser. Die weiteren Anträge, daß Jir ..Usch- änkungen des Wahlrechts wegen Nichtheranziehung i »ktrii!:rzahlung, namentlich auch noch der im Haushalte , r Bttii befindlichen Haussöhne, beseitigt «erde« und daß eine x zleichmäßige Verteilung aller Wahlkreise auf daS ganze an!P> hrrheigeführt, und endlich daß die Geheimhaltung der Sttriiniabjiabe durch Einführung amtlicher Wahlkonverts gesicitzitt wird, werden mit großer Majorität angenommen; benD wird der Antrag de« Abg. Schönberger auf : i ui sihi nn g einer allgemeinen Wahlpflicht
1821 (bis 1842) Der Magyar Czoma in Tibet.
Heinrich Schliemann, der durch feine Ausgrabungen in Troja und Griechenland hochverdiente Forscher, ♦.
A. H. Petermann, berühmter Kartograph, Nordpolfahrer, in Bleicherode •. (t 1878).
James Wedell bringt bis 74® 15' südlicher
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2. EchtdAiz
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Gründung von Adelaide in Australien.
_ Afrikareifender G. Schweinfurth in Riga *. 1838 (bis 1843) Reisen des Schweizer Naturforschers Tschubi in Südamerika. (1857—59 bereiste bet»
gen )»3 Stimmen angenommen.
Vit Vorlage beS Großh. Ministeriums bei Innern, . miaitib nngen von Ersparnissen zu» all- nti iii< n katholischen Sirchensonb betr., wirb, ach-nm d-er Abg. Schmitt bie Annahme der Vorlage dem ttüirm empfohlen, gegen bie Stimme bei Abg. Der sich als prinzipiellen Gegner jeder staatlichen Mnwilmng zu kirchlichen Zwecken erklärt, angenommen.
tie Vorstellung des Militär-KriegS- und KriiubkiiS-JnvalidenverbandeS um Erhöhung h r ßestifionSbezüge der Militär-Jnvalideu wird der ;cg-jtmiRy zur Berücksichtigung im nächsten Staatsbudget
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Gießener Anzeiger
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