M P C. Nachdem die Militärvorlage mit Hilfe der überwiegenden Mehrheit des Zentrums zu stände gekommen ist und die Einlösung des dabei ausgestellten Wechsels wesentlich vom Zentrum abhängt, darf mit gesteigertem Interesse der — allerdings erst nach Ostern zu erwartenden — Beratung des Kommunalwahlreformgesetzes im preußischen Landtage entgegengesehen werden. So viel auch über dasselbe schon publiziert und um dasselbe herumgeschrieben worden ist, so unterliegt es doch keinem Zweifel, daß es sich bei demselben darum handelt, ob das Centrum im Westen in die Lage kommt oder nicht, die Nationalliberalen in der Herrschaft in den Kommunen abzulösen. Der Minister des Innern v. d. Recke, der selbst im Westen Verwaltungschef gewesen ist, wird sich bei dieser Beratung vor eine schwere Aufgabe gestellt sehen.
MFC Berlin, 18. März. Das Fleisch sch äuge setz wird in der laufenden Session des Reichstags unter allen Umständen durchberatcn werden. Es ist ein Irrtum, wenn verbreitet wurde, der Landwirtschaftsminister sei mit diesem Gesetzentwurf so wenig einverstanden, daß er bei der Beratung darüber keinen Zweifel bestehen lassen werde. Freiherr v. Hammerstein ist nicht nur preußischer Landwirtschaftssondern auch Staatsminister. In einem derartigen Gesetz aber können nicht nur noch agrar- sondern es müssen daneben andere und speziell in diesem Falle auch handelspolitische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.
M.P.C. Berlin, 19. März. Herr Cecil Rhodes hat während der letzten Tage wiederholt lange Konferenzen mit deutschen Finanzleuten, sowie Beamten des auswärtigen und des Reichspostdienstes gehabt. In diesen Zusammenkünften find die Grundsätze für ein mögliches Hand in Hand gehen der deutschen Interessenten mit dem kühnen englischen Unternehmer durchgesprochen worden. Da der letztere Wert darauf zu legen scheint, Interviewern gegenüber sich ebenso zugeknöpft zu verhalten, wie es die beteiligten deutschen Finanzkreise und noch mehr die amtlichen Stellen für angezeigt erachten, so verlautet über Einzelheiten gar nichts.
M.P.C. Berlin, 19. März. Ob der Kaiser, wie englische Blätter zu melden wissen, in diesem Jahre nach Cowes gehen wird, darüber steht zurzeit, wie wir aus Hofkreisen erfahren, noch nichts fest.
M.P.C. Berlin, 19. März. Wie wir erfahren, ist für das Zustandekommen eines militär-politischen Ausgleichs in den letzten Tagen außer dem preußischen Kriegsminister, Herr v. Goßler, besonders der Königl. bayerische Bundesbevollmächtigte Graf Lerchenfeld thätig gewesen. Bayern hatte sich von vornherein für die vorgesehene Präsenzziffer nur unter dem Vorbehalt engagiert, daß bei Durchführung der geplanten Maßregel mit Rücksicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Einzelstaaten auf ein stufenweises Vorgehen nicht verzichtet werde. Die Vorstellungen des bayerischen Vertreters beim Reichskanzler haben denn auch ihre Wirkung nicht verfehlt, ebenso wie vom Reichskanzler wurden sie vom Vizepräsidenten des preußischen Staatsministeriums sowie von den beiden Reichsstaats- fekretären des Aeußern und Innern, dem Frhr. von Bülow und dem Grafen von Posadowsky in Schutz genommen.
Berlin, 18. März. Cecil Rhodes hegt, wie er sich in Berlin mehrfach geäußert hat, sehr gemischte Empfindungen über seinen hiesigen Empfang, nur von seiner Audienz beim Kaiser ist er sehr entzückt, „obgleich diese durchaus keinen herzlichen Charakter gehabt" habe. Es habe ihm anfänglich sogar kühl entgegengeweht, doch sei diese Empfindung bald einer aufrichtigen Bewunderung gewichen, als er beim Kaiser hohes Interesse für alles Koloniale und eine geradezu verblüffende Kenntnis alles Einschlägigen, selbst der geringsten Einzelheiten bemerkte. Die dreiviertelstündige Audienz sei ihm wie im Fluge geschwunden, zumal das Gespräch keine Sekunde gestockt habe, und der Kaiser in seinen Fragen ein diplomatisches Geschick allerersten Ranges entwickelt habe. Nicht genug konnte Rhodes außerdem die Liebenswürdigkeit des Kaisers gegenüber allen Gästen rühmen, die zu dem von Sir Frank Lascelles am Dienstag gegebenen Diner geladen waren. Einen schärferen Gegensatz könne man sich nicht denken, der Kaiser bei der Audienz und der Kaiser als Gast des großbritannischen Botschafters, hier die verkörperte Leutseligkeit und dort jeder Zoll ein Kaiser. — In seinen Unterredungen mit den Herren v. Bülow, v. Richthofen und den Herren des Kolonialamtes traten Herrn Rhodes, wie er selbst zu- giebt, große diplomatische Reserve und noch größere Wahrung der deutschen Interessen entgegen. Es sei in der Thal beängstigend gewesen für einen alten Diplomaten, wie er es sich schmeichle zu sein, wie kühl und doch so aufmerksam diese Herren seine Vorschläge aufnahmen und verfolgten. Mit solchen Vertretern hätten die früheren englisch-deutschen Verträge über Sansibar u. s. w. für England wohl wenig befriedigend abgeschlossen werden können. Angesichts dieser Haltung könne — was ja auch nie beabsichtigt worden sei (?!) — von einer Uebervorteilung deutscher Interessen absolut keine Rede sein. Im Gegenteil, es hätten sogar einige Punkte, auf die in englischem Interesse besonderer Wert zu legen war, zum Vorteil der deutschen fallen müssen, um die Verhandlungen bis zu einem bindenden Vertrage zu bringen Um so mehr sei Rhodes über die Haltung der Presse in dieser Angelegenheit verwundert und peinlichst berührt und noch mehr über die einiger Reichstagsabgeordneten Man werfe ihm eine „Vergangenheit" vor, der er sich nie zu schämen brauche, zumal diese, wie seine Zukunft der kulturellen Erschließung Afrikas uneigennützig gewidmet sei Soweit die Berichte über die angeblichen eigenen Aeußer- ungen des Herrn Rhodes. Wie weit sie richtig sind, müffen wir dahingestellt sein lassen. Hoffentlich authentisch ist die unangenehme Ueberraschung des Herrn Rhodes, in den Herren vom Auswärtigen Amt Diplomaten anderen Schlages gefunden zu haben, als zur Zeit des Sansibar-Vertrages; auch sind wir gar nicht böse darüber, daß er sich durch die Haltung der Presse und des Reichstags peinlich berührt ge
fühlt hat. Wie weit wir in Bezug auf die grundlegenden Ideen der deutschen Kolonialpolitik beruhigt sein können, ist ja freilich durch die Betonung der diplomatischen Fähigkeiten ihrer Leiter, an denen wir nicht gezweifelt haben, noch durchaus nicht bestimmt. Neuerdings wird behauptet, daß die Schwierigkeiten einer Verständigung über den Bahnbau noch immer sehr groß seien. Versichert wird, daß die deutsche Regierung nur dann ihre endgültige Zustimmung zum Bau der Südnordbahn geben werde, wenn diese Bahn ganz von deutschem Gelde erbaut wird und unter deutsche Verwaltung kommt. Ferner sei man in der Regierung der Ansicht, daß zuerst die das Innere Deutsch-Ostafrika mit der Küste verbindende Zentralbahn gebaut werden müsse und erst nach deren Vollendung die Südnordbahn in Angriff genommen werden dürfte, wenn eine Ablenkung des Warenverkehrs von unseren Küstenplätzen verhütet werden solle. Daß zur Finanzierung der Zentralbahn zunächst noch keine Mittel vorhanden seien, sei eine der Schwierigkeiten, die sich dem Abschluß des Vertrages mit Rhodes entgegenftellen. Uebrigens lauten die Angaben über Einzelheiten der Abmachungen recht widersprechend. Soeben erfahren wir noch folgendes: Gut unterrichtete Kreise wollen wissen, daß unsere Regierung mit Cecil Rhodes nur über den Telegraphenbau, nicht über den Bahnbau verhandelt habe und also auch nur über die Telegraphenlinie ein Ergebnis erzielt habe. Dagegen sollen die Verhandlungen mit deutschen Finanzkräften, insbesondere mit Hansemann schon sehr weit gediehen sein und eine erhebliche Beteiligung deutschen Kapitals an den Unternehmungen des Herrn Rhodes gesichert sein. Die auch von uns erwähnte Nachricht des „Vorwärts", daß Rhodes in Joppe und hellen Beinkleidern im Schloß erschienen sei, beruht auf einer Verwechslung. Herr Rhodes ist in diesem Aufzuge im Auswärtigen Amte erschienen; bei der kaiserlichen Audienz trug er die vorschriftsmäßige Kleidung. T. R.
— Als Landeshauptmann für Deutsch-Neuguinea ist, wie es heißt, der frühere Finanzdirektor von Deutsch-Ostafrika, v. Bennigsen, in Aussicht genommen.
Kiel, 18. März. Wegen Beteiligung der Arbeitgeber an einer politischen Versammlung wurden gestern vier dänische Staatsangehörige aus Sonderburg sowie zwei Dienstmädchen aus gewiesen.
— Aus Kamerun, lieber eine Negerverschwörung, die durch den Stationschef von Vuea, Herrn Leu schlier, rechtzeitig entdeckt und vereitelt wurde, gelangten schon vor einiger Zeit Berichte hierher, die wir damals mitgeteilt haben. Der „Hann. Kour." bringt jetzt noch einen ausführlicheren Privatbericht über jene Vorgänge, dem wir noch einige Einzelheiten entnehmen. Es wird erzählt, daß Herr Leuschner durch einen ihm treu ergebenen Burschen gewarnt wurde und infolge dessen auf seiner Hut war. Als er nun am Abend schlafen gehen wollte, fand er zwei vollkommen bewaffnete Soldaten unter dem Bette seiner Gattin und dem seinigen vor. Ohne Lärm zu machen, wurden diese entwaffnet und so eingesperrt, daß die Uebrigen nichts bemerkten. Natürlich waren sämtliche Weiße in dieser Nacht auf dem Posten, aber es passierte merkwürdigerweise weiter nichts. Am andern Morgen befahl der Stationschef sämtliche Soldaten in einen Schuppen, unter dem Vorwande, einen Löhnungsappell abhallen zu wollen, während sich sämtliche auf der Station anwesenden Weißen, — selbst die Missionare — mit ihren Gewehren an der Thür postierten. „Setzt die Gewehre zusammen!" kommandierte Herr Leuschner. Kein Mensch rührte sich. — — „Setzt die Gewehre' zu- sammmen!" — kommandierte Herr Leuschner noch einmal mit kräftiger Stimme. — Kein Mensch rührte sich.--
„Das also ist der Dank dafür, daß ich Euch stets so gut behandelt habe! Ihr schwarzen Hallunken!" — sagte der Stationschef mit vor Zorn bebender Stimme — aber schon brach ein riesiger schwarzer Gefreiter aus der Front heraus und ging auf seinen Herrn los, indem seine Augen vor Wut funkelten: „You are the first!“ — (Du bist der erste!) schrie er, seine Faust drohend vorstreckend. Aber er kam an den Unrechten. — „0 no, sir! — I am not the first, — but you!" — (O nein, Herr! ich bin nicht der erste, aber Du!) sagte der kühne Mann, zog ruhig seinen Revolver und im nächsten Augenblicke wälzte sich der Schwarze mit durchschossenem Kopf am Boden. Nun stürmte die feige Bande den Ausgängen zu. Aber dort wurden sie böse empfangen: sämtliche Gewehre richteten sich auf den davonstürmenden Haufen — vier blieben auf dem Platze, während das übrige Gesindel teils verwundet, teils gesund in den Wald entfloh. Aber schon nach einigen Tagen kamen die Unglücklichen wieder hervor und stellten sich: ihre Feinde, die Eingeborenen hatten ihnen nicht eine Handvoll Reis abgegeben, und sie wären elendiglich verhungert. Nach einer schleunigen Meldung nach Kamerun eilte auf dem Gouvernementsboot „Nachtigal" der stellvertretende Gouverneur, Herr Negierungsrat Seitz, herbei, um das Kriegsgericht abzuhalten, das wohl auf Tot erkannt haben dürfte.
Ausland.
Wien, 18. März. Der Wiener Reisende Escarfoglio veröffentlicht in den Zeitungen eine Erklärung, in welcher er nachweist, daß Italien von der San-mun-Bay keinen Nutzen habe.
Wien, 18. März. Nach einer Meldung der „Neuen Fr. Pr." aus Nom ist der Zu stand des Papstes einer langsam verlöschenden Leuchte zu vergleichen, weshalb sich die Kardinäle ernstlich mit einem Konklave beschäftigen. Hinsichtlich der Person des neu zu wählenden Papstes herrscht unter den Kardinälen große Uneinigkeit. Die meisten Aussichten haben Gotti und Rampolla. Gegen die beiden Veno- tellas herrscht großes Mißtrauen.
Lemberg, 18. März. In einem hiesigen angesehenen Humanitäts Institute wurden Defraudationen entdeckt, soweit bisher festgestellt wurde, beträgt die unterschlagene Summe 28 000 Gulden.
Rom, 18. März. Heute vormittag wurden neuerdings beunruhigende Gerüchte überdas Befinden des Papstes verbreitet. Eine zweite Operation sollte notwendig gewordei sein. Auf Erkundigungen bei den Aerzten Mazzoni uni Lapponi erklärten dieselben diese Gerüchte ganz entschiedet für falsch. /
Rom, 18. März. Nach den neuesten Meldungen am Peking erklärte sich die chinesische Regierung bereit, meqcr Verpachtung der Sanrnun-Bay mit der italienischen Regierung in Unterhandlungen zu treten.
Paris, 18. März. Die Royalisten haben an den Herzog von Orleans eine Kundgebung gerichtet, worin sie dem Herzog erklären, es sei jetzt an der Zeit, der Macht der Juden ein Ende zu machen.
Paris, 18. März. Das Kommando des 9. Armeekorps in Limoges, welches demnächst frei wird und welches dem Generalstabs-Chef B o i sdef fr e zugesagt war, ist diesem nunmehr wegen seiner Haltung in der Dreyfus-Affaire non der Regierung verweigert worden. Auch der frühere Krieg- minifter Chanoine, welcher sich um das Kommando beworben hatte, ist abschlägig beschieden worden.
London, 18. März. Nach einer Meldung der „DM News" verständigte der päpstliche Nuntius im Haag bu Vatikan, daß in der Liste der Delegierten für dir Abrüstungs'Konferenz, die Rußland an die nieder ländische Regierung gesandt habe, ein Vertreter des Papste- nicht mitenthalten sei.
London, 18. März. Aus Nizza wird einem Londoner Blatte gemeldet, in einem unter dem Vorsitz der Königin Viktoria dort abgehaltenen Familienrat sei die Frage der Koburger Thronfolge zugunsten des Sohnes des Herzogs von Connaught entschieden worden.
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Verwischtes.
* Wie vielseitig das Jntereffe unseres Kaisers ist, beweist wieder so recht sein Telegramm an die Fran des englischen Dichters Rudyard Kipling, der augenblicklich in New Aork an schwerer Krankheit darniederliegt, das mit den Worten anfängt: „Als ein enthusiastischer Bewunderer bei unvergleichlichen Werke Ihres Mannes" usw. Gleichzeitig schrieb der erste Kritiker der Vereinigten Staaten: „Englands zweiter Shakespeare liegt im Sterben." Glücklicherweise traf dies nicht ein, und Fran Kipling konnte dem Kaiser aur feine herzlichen Worte mitteilen, daß die Krisis eingetreten und der Dichter auf dem Wege der Befferung fei, — und so kann die ganze gebildete Welt hoffen, daß Englands erster Dichter sie noch mit vielen Kindern seines Genies beglücken wird. Sein bestes Werk „The Dschungle Book* (Verlag von Friedrich Ernst Fehsenseld in Freiburg i. Br., broch. 3 Mk., eleg. gebunden 4 Mk.) ist in vornehmer Ausstattung auch in deutscher Sprache erschienen. Wer es noch nicht gelesen hat, der sollte keine Minute vergehen lassen, um dieses, wie ein Wiener Kritiker schreibt, „Ereignis der Welt litteratur" sein eigen zu nennen.
UniverMs Nachrichten.
— Kopenhagen. Der bekannte dänische Kunstfreund Brauer Jacobsen ist zum Ehrendoktor der Kopenhagener UntoersttLt er nennt wordm.
Litteratur, Wissenschaft und Kunst.
— Mitten in die Winterzeit hinein klingt es wie eire Verheißung von Sonnenscvetn und Wärme, Blumen und blühenden Bäumen, Waldfrieden und Wanderlust, wenn wir die eben zur Sue- gabe gelangte Lieferung 12 von Kürschners „Frau Musika" (Berlin, Hermann H'llger Vertag. Lieferungsausgabe 20 Heile A 60 Psg. nebst 2 prächtigen Embanddlcken gratis) durLbtälteri>. In gleich feinsiiinigkr Darstellung wie in den früheren Lieferung n finden wti hier daS Leben der Frühlingszeit geschildert und daran sich anschließend die schönsten und liebreichsten musikalischen Bezögt, die hierfür in Betracht kommen. So erfüllt fich, je weiter daS Buch in der Lieferungsausgabe fortschrettet, umsomehr die Gewißheit, daß wir es hier mit einem Werke zu thun haben, das zu allen 8rtt n ein Recht darauf hat, in erster Linie in jeder Familie einen Platz zu finden.
— In der soeben erschienenen Lieferung 23 des kulturbistor ischen Werkes: »Das neunzehnte Jahrhundert in Bildnissen* fällt zunächst das Bildntö eines Mannes in die Augen, welcher In Deutschland fast ganz unbeachtet im vorigen Monat seinen achtzigsten GeburlStag feierte: John Ruskin, der als Denker und Schriltsteller zu den anregendsten und einflußreichsten Getft<rn englischer RuUur gehört. Freilich wird seine Bedeutung als Kunstästhetiker Soztalreformer wohl erst im neuen Jahrhundert sich erweisen, «to genauer Kenner RuskmS, S. Saenger, hat eine biographische 6<We ietneS Wirkens gegeben. Dm im oortgm Jahre verstorbenen M^r deutschen DolkStumS, Benjamin Vautier, besten Selbstbildnis gtgiden wird, behandelt Fritz Knapp. Von Gelehrtenköpfen finden w»r ® derselben Lieferung dm deutschen Philosophen Herbart, den Begründer einer wtstmschaf I d)en Pädagogik, welche heule viele namhafte Vertreter in der deutschen Gelehrtenwelt zählt, weiterhin zwei Voikäwpfv d-s Darwinismus, gleichbedeutende Koryphäen der Naturfoischuvg Thomas Huxl y und Karl Vogt; sodann Samuel Thoma» o® Soemmering, einen der vielseitigsten Geister deS Jahrhundert», de» so- ders bekannt durch seine ideelle Priorität für die Eifindung des elekirtschen Telegraphen. Sein Bildnis ist nach dem Gemälde von Tellot aus dem B-sttze seiner Enkelin gegeben. Schließlich mtdau die Lieferung noch BtldniS und Biographie von Charles Whealftone, der (allerdings m«t Benutzung von Gauß und Weber) den ersten praktischen Nadel Telegraphen erfunden hat und den Physiker unc kühnen Seefahrer Charles Roß.
Jetzt schon viel begehrt mit
100,000
Mark Baar-Geld
alS ersten Hauptgewinn sind die Wohlfahrts-Lose L Mk. 3.30 (P^ und Liste 30 Pfg. mehr) der 2. Lotterte zu Zwecken der deutsch« Schutzgebiete. Es dürfte de-halb wieder rasch ausoerkauft sein uv nur schneller Kauf sichert den Besitz von Losen. Ztebung schon 15., 17., 18. und 19. Apiil im Z ehungtzsaale Kgl. Preuß. Staat» lotterte zu Berlin. — Lose empfiehlt daS Generai-Debit LttdtvM Müller & Co., Bankgeschäft tn Nürnberg, tn Münch«» hier alle LoSoerkausSstellen. **
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