Ausgabe 
20.8.1899 Erstes Blatt
 
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Aussagey RogctS beiden Momente« len eingangs ange­lt mitgeteilt, hat be- ndrang nachgelassen, wohl dem Vaterland efallen, daß sie in teiischen Zuschauers ire in Rennes ihren Wagten günstig er- slich für Frankreich,' g, bann wird es m md and) in diese« iwegs beängstigende ihre dchew AM irt, der eines besser« in, woraus er hin-

M. N. N." weiter desMatin" Zeugen-Aussage des y sagte, es seien ihm Unschuld Henrys z» igert.

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9, August 1899.

Wie in frühere« t auch diesmal gt# ;n vom Wallthor von )tr!*eti. 3»Wtnb t mf) btm ©# ootij ejngefteUL t>om 1V18. » rsweg ertrag tSebeII e P» *; T n w»rdk «« Äff

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Gießen.

Getaufte.

MatthiuSgewetnbr.

Den 13. August. Dem Metzger Georg Müsstng ein Sohn, Otto Friedrich, geboren den 19. Juni.

Denselben. Dem Kaufmann August Rinn eine Tochter, Karo- line Margarethe Sophie, geboren den 25. Juli.

MarkuSgemeindr.

Den 12. August. Dem Gastwirt Andreas Sorgenfrei eine Tochter, Anna Luise Erna, geboren ben 6. Juli.

^)en 13. August. Dem Maurer Heinrich Erb eine Tochter,

ist nicht vor dem 10. September zu erwarten.

Rennes, 19. August. Den wirren Reden des verhafteten Glorot ist nicht zu entnehmen, ob er von dem Attentat oder dessen Verabredung irgend etwas weiß.

Reunes, 19. August. Da es wahrscheinlich ist, daß Labori schon am Montag oder Dienstag seinen Platz im Prozeß-Saale einnehmen wird, hat man die Idee aufgegeben, ihn durch den Advokaten Mornard zu ersetzen.

eine Tochter, Elise Regine Maria Karola. 15. Dem Taglöhner Heinrich Pitz eine Tochier. 16. D-m Bahnarbeitrr August Fourier eine Tochter. 16. Dem Privatdozenten Dr. Waller Kinkel ein Sohn. 16. Dem.Buchhalter Friedrich H-inrich Ernst Müller eine Tochter. 16. Dem Metzger und Wirt G-org Ruthsatz ein Sohn.

Gestorbene.

August: 11. Lina Elisabeth Funk, ohne Geschäft, 23 Jahre alt, von Nidda. 12. Klement Fink, 48 Jahre alt, Garieuarbeiter dahier. 13. Regine Schwall, geb. Lorenz, 56 Jahre alt, Ehefrau von Bleicher Wilhelm Schmoll III. dahier. 13. Margarethe Schlitt, 70 Jahre all, von Schwadenrod. 13. Adam Becker, 70 Jahre alt, von Villmar. 14. Georg Philipp Konrad Schwager, 64 Jahre alt, Kaufmann dahier. 14. Ein Kind männlichen Geschlechts, noch ohne Vornamen, 2 Tage alt, Sohn von Lackierer Heinrich Slühler hterselbst. 15. Ein Kind weiblichen Geschlechts, noch ohne Vornamen, 7< Stunde alt, Tochier von Taglöhner Heinrich Pitz Hierselbst. 15. Friedrich Emil Lotz. 54 Jahre alt, Kohlenhändler dahier. 15. Karl Müller V., 61 Jahre alt, Schreiner dahier. 16. Elisabethe Otto, geb. Mttze, 61 Jahre alt, Ehefrau von Weißbinder Philipp Otto hterselbst. 16. Hermann Christian Orbig, 23 Jahre alt. Student Hierselbst. 16. Ein Kind männlichen Gesch'echtS, 8 Stunden alt, Sohn von Metzger und Wirt Georg Ruthsatz Hierselbst.

Auszug aus den Kirchenbücher«

-er Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

MarkuSgemeinde.

Den 12. August. Heinrich Bechthold, Kutscher zu Gießen, und Elisabethe Momberger, Tochter deS verstorbenen TaglöhnerS Gustav Momberger zu Ermenrod.

JohanneSgemrinde.

Den 12. August. Heinrich Wilhelm Rieb, Kutscher zu Gießen, und Anna Görig, Tochter des TaglöhnerS Heinrich Görtg zu Engels 2ju0Upt Reinhard Carl KauS, Bureau-Vorsteher zu Marburg, und Johann, Auguste Babel. Tochter deS verstorbenen Lokomotivführers Philipp Babel zu Gleßen.

Den 17. August. Wilhelm Carl Kinkel, Kaufmann zu Gießen, und Lina Schmidt, Tochter des Schreinermeisters Jakov Schmidt zu

in Nr. 189 dieses Blattes geben wir nebenstehende Kopie der Handschrift der betreffenden anonymen Briefe.

Charakteristisch in dieser Schrift ist besonders die Form der Z-ichenV*, b* undF", ferner die geschloffene, fast lateinische Schreibart deso", der nach vorn unten offene Haken über demuN, das häufige Weglaffen des Punktes über demi", schließlich der Mangel jeder

3nlm?rU"mfl«nbe ist, ben SBerf.fi« n.mh-u tu m.chen, wirb Mlchst g-b-lm, blei unter ber 6» ff» T. U. dmch bi- Expedition dieses Blattes zu thun.

Temperatur der Lahn und Luft nach Rraumur gemessen am 19. August, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags: Wasser 16°, Luft 14°. Rübsamen'sche Badeanstalt.

Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.

Aufgebote.

August: 12. Johann Heinrich Wolf, Schutzmann dahier, mit Margarethe Becker hterselbst. 16 Emil Karl Ludwig Heinrich Klein, M tzger dahier, mit Katharine Wilhelmine Dotzert zu Seibelsdorf. 16. Louis Georg Heinrich Rothe, Bureau-Vorsteher dahier, mit Emma Vorlop hiersrlbst. 18 Daniel Schwerdtfeger, Schleusenmeister zu Straßburg i. E., mit Johanna Juliane Reich zu Dorf Kehl in Baden.

Ehefchlietzuugeu.

August: 12. Heinrich Wilbelm Leiv, Kutscher dahier, mit Anna Görtg hierselbst. 12. Heinrich Bechthold, Kutscher dahier, mit Elisa­beth! Momberger hierselbst. 15. Gabriel Spier, Kaufmann dahier, mit Mathilde Nachmann hierselbst. 15. Reinhard Karl K«uS, Bureau-Vorsteher zu Marburg, mit Johanna Auguste Babel hierselbst. 17. Wilhelm Karl Kinkel, Kaufmann hierselbst, mit Lina Schmidt hierselbst.

Geborene.

August: 5. Dem Installateur Wilhelm Wehn ein Sohn, Paul. 6.DemOberinspektvr Heinrich Köth ein Sohn. 8. Dem Schmied Heinrich Becker eine Tochter, Katharine. 8. Dem Postboten Hermann Jlgner eine Tochter. 9. Dem Maurer Andreas Krug ein Sohn. 9. Dem Bierbrauer Heinrich Weber eine Tochter, Johanna. 10. Dem Schuh­machermeister Theodor Jubt eine Tochter, Elise. 11. Dem Maschinen­meister Johann Gev"g Albrecht eine Tochter, Barbara. 12. Dem Lackierer Heinrich Studier ein Sohn. 12. Dem Reatgymnafiallehrer Dr. Rudolf Erb ein Sohn, Ludwig Emil Rudolf. 12. Dem Fabrik­arbeiter P ter Kuhn ein Sohn, Johannes Heinrich. 13. Dem Schlosser Paul Bell eine Tochter. 13. Dem Maurer Heinrich Nuhn rin Sohn, Wilhelm Heinrich. 14. Dem Fuhrmann Johann Rausch

Neueste Meldungen.

Depeschen deö VureauHerold*.

Berlin, 19. August. Die Kaiserin Friedrich wird, wie demLokalanzeiger" gemeldet wird, am Montag der Kaiser-Parade auf dem Mainzer Sande bei­wohnen, an der auch ihr Infanterie-Regiment Nr. 80 teil­nehmen wird.

Berlin, 19. August. Das Herrenhaus hält seine nächste Plenarsitzung bereits am Mittwoch dem 25. August ab. Auf der Tagesordnung steht die Vorlage über die Einführungsgesetze zum bürgerlichen Gesetzbuch.

Berlin, 19. August. DieKreuzzeitung" druckt einen Artikel derBerliner Politischen Nachrichten" ab, welcher sich ähnlich wie dieNorddeutsche Allgemeine Zeitung" gegen die konservative Partei wegen der Ablehnung der Kanal- Vorlage richtet und bemerkt dazu, diese von beiden halb­offiziösen Organen im letzten Momente angeschlagene schärfere Tonart dürfte an dem voraussichtlichen Resultate der heutigen Abstimmung kaum etwas ändern.

Berlin, 19. August. DieBerl. N. Nachr." schreiben zur intterpolitischen Lage: An allerhöchster Stelle herrschte, zumal nach den Aeußerungen von extrem agrarischer Seite, die Ansicht, daß die Konservativen die Kanal-Angelegenheit zu einer Machtfrage gestalten wollen und daß demgemäß das Verhalten der Regierung ihnen gegenüber eingerichtet werden muß. Nach uns aus politischen Kreisen zugegangenen Mitteilungen wäre allerdings mit der Eventualität zu rechnen, daß das gesamte preußische Staatsministerium im Falle der i Ablehnung der Kanalvorlage seine Demission einreichen und seine Zusammensetzung wesentliche Veränderungen er­fahren würde. Sicherlich könnte ein solcher Gedanke nicht ohne schwerwiegende Rückwirkung auf die gesamte innere Politik in Preußen und im Reiche bleiben.

Potsdam, 19. August. Die Erbprinzessin Pauline von Wied ist gestern von einem Sohne entbunden worden.

Brüssel, 19. August. Die Zentral Kommission der Kammer beschloß nach mehrstündiger Sitzung, die Regierung über mehrere Punkte des neuen Wahlgesetzes, vor allem darüber zu befragen, ob dieselbe nach Ablehnung des Ge­setzes die Kammer aufzulösen gedenke. Erft dann werde sie zur eigenen Abstimmung schreiten.

Lemberg, 19. August. Die sozialistischen Vereine Zgoda und Brüderlichkeit in Borislaw wurden von Seiten der I Behörden gesperrt und die Thüren ihrer Vereinslokale I verriegelt.

Paris, 19. August. Die Parteilichkeit des Obersten I Iouaust beim Verhör Picquarts berührte peinlich. Trotz- I dem sind die Nationalisten durch den Verlauf der gestrigen I Sitzung niedergedrückt und zeigen eine maßlose Wut über I Oberst Schneiders schroffes Dementi. DerTemps" I konstatiert den allseitigen Zusammenbruch der Anklage in- I folge der Zeugenaussage Picquarts. Mercier gilt endgiltig I als verloren. Die Regierung entsandte vier Detektives nach Rennes zum besonderen Schutz für Picquart.

Paris, 19. August. Wie es heißt, sind die sozialistischen I Minister Millerand und Baud in entschlossen, ihre De­mission zu geben, falls ihre Zustimmung zu Gewaltmaß- I regeln gegen die verschanzten Antisemiten verlangt werden sollte. Sie erklären, es sei undenkbar, daß General Gallifet, welcher die Kommune von 1871 niederwarf, heute die Hand I zur Heraufbeschwörung antisemitischer Kundgebungen reichen sollte.

Paris, 19. August. Der Sozialisten-Kongreß in Epernay hat den Eintritt Millerands in das neue Ministerium gutgeheißen.

Paris, 19. August. Guorin hat gestern die Kapi­tulation nochmals hinausgeschoben. Nach vergeblichem Warten zog um 2 Uhr ein Teil der Polizei wieder ab. I Indessen besteht die begründete Aussicht auf eine baldige I Waffenstreckung des Belagerten. Die Regierung kam in dem gestrigen Ministerrat zu dem Entschluß, auf Gewaltmaßregeln I zu verzichten.

Paris, 19. August. Die Sektion der Antisemiten in Nanzy hat Guörin telegraphisch benachrichtigt, daß sie I sich mit ihm solidarisch erklären und Repressalien ergreifen werden, falls ihm etwas zustoßen sollte.

Paris, 19. August. Die gestern abend stattgehabten I Unruhen und Zusammenstöße vor dem AntisemitewLokale I scheinen darauf hinzudeuten, daß die Freunde Guorins ent­schlossen sind, einen günstigen Augenblick abzuwarten wenn I die Polizei und die Munizipalgarde anderweitig beschäftigt I sind, um Guorin und seine Freunde unbehelligt aus der Festung entweichen zu lassen.

Rennes, 19. August. Die letzte Nacht hat Labort gut verbracht. Das Fieber hat vollständig nachgelassen.

Rennes, 19. August. Das Ende des Prozesses

Tage noch an drei Orten der Gegend Kirchweihe stattfindet, dürfte unser Fest von auswärts recht zahlreich besucht werden.

+ Aus Oberheffen, 18. August. Der Nestor der Lehrer­schaft der Provinz, vielleicht auch des ganzen Landes, Herr Lehrer i. P. Magnus zu Ruppertsburg |bei Laubach, wurde dieser Tage zur Erde bestattet. Dem Verblichenen ward das seltene Glück zuteil, sowohl das fünfzigjährige als auch das sechzigjährige Dienstjubiläum in bewundernswerter Rüstigkeit und Geistesfrische feiern zu dürfen. Um die Gemeinde Ruppertsburg, in welcher er den größten Teil feiner Amts­zeit mit Segen gewirkt, hat sich der treue Lehrer große Verdienste erworben, die denn auch gelegentlich der Jubiläums­feierlichkeiten seinerzeit in gebührender Weise gewürdigt und anerkannt wurden. Möge ihm die Erde leicht sein!

Aus der Zeit für die Zeit.

Am 20. August 1799 wurde Heinrich von G agern, I einer der größten Staatsmänner und ein uneigenütziger, I von glühender Begeisterung für die Größe des Vaterlandes | erfüllter Patriot geboren, dessen Andenken im deutschen Volke I und insbesondere auch in unserem engeren Vaterlande un- I vergessen bleiben wird. Seine hervorragende staatsmännische | Begabung dokumentierte sich am glänzendsten in der Zeit | von 1833 bis 1848. In dieser Zeit ist er einer der ent- I schiedensten und mutvollsten Vorkämpfer für die Einheit des I deutschen Vaterlandes, sowie für ein auf sittlichen und frei- I heitlichen Grundlagen aufgebautes Volksleben geworden. I Dieses hohe Ziel bildete seine Lebensaufgabe, und ihm war I auch seine parlamentarische Thätigkeit in der Zweiten Kammer I der Hessischen Landstände gewidmet, der er von 183248, I also grade während der besten Mannesjahre seines Lebens | angehörte. Im Gebiete der deutschen Einheitsbestrebungen I bildete sein Ideal die Wiederherstellung des Deutschen Reiches I als Bundesstaat mit konstitutioneller Grundlage, sowohl des I Reiches als auch der Einzelstaaten, und Wiederherstellung I der deutschen Kaiserkrone, welche als erbliche Würde dem I Hause Hohenzollern verliehen werden sollte. Im Gebiete I des hessischen Staatslebens war er unentwegt für Erhaltung und Kräftigung der dem hessischen Volke durch die Ver­fassungsurkunde von 1820 verliehenen Volksrechte thätig. Die Ungunst der Verhältnisse verhinderte die Verwirklichung seiner Ideale in der Mitte unseres Jahrhunderts, doch sollte ihm noch die Genuglhuung werden, im vorgerückten Lebens­alter die glanzvolle Wiederaufrichtung des deutschen Reiches mitzuerleben.

Vor 61 Jahren, am 21. August 1838, starb zu Berlin Adelbert von Chamisso. Obwohl Franzose von Geburt, gehört er doch nach Denkart und Sprache uns Deutschen an. In seinen Gedichten finden wir einen düsteren Hang zur Schwermut, eine Vorliebe für das Herzerschütternde, doch gemischt mit harmloser Heiterkeit. Er ist der Verfasser des weltberühmten MärchensPeter Schlemihl" und der berühmten poetischen ErzählungSalas y Gomez. Der Dichter wurde am 27. Januar 1781 auf Schloß Boncourt geboren.________________________________________________

Universitäts-Nachrichten.

Genf. Der Staatsrat hat Herrn Dr. Sattelt zum Afststenten des physiologischen Laboratoriums, Herrn Alfred Chaputs -um Gehilfen im Laboratorium der Zoologie und Anatomie der hiesigen Universität ernannt.

Graz. Hier ist Professor Dr. Karl Bernhard Brühl im 80. Lebensjahre gestorben. Ec war der erste und letzte Vorstand drr zootomtschen Lehrkanzel an der Wiener Universität, welche An­fangs der sechziger Jahre und im Jahre 1890, al6 Professor Brühl nach Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand trat, aufgelöst wurde.

Paris. Ein internationaler Kongreß für den Hochschul- unterricht wird am 30. Juli des nächsten Jahres zu Paris in der Sorbonne eröffnet werden. Seine Dauer ist auf etwa eine Woche bestimmt. Den Vorsitz führt das JnstilutSmitglied Brouardel, zur Zeit Dekan der medizinischen Fakultät zu Paris. Die Arbeiten teilen sich in folgende sechs Havptgruppen: 1) die Ausdehnung der Hochschulen; 2) Maßnahmen zu Nutz der Studierenden, insbesondere gegen die Vereinzelung und Beleuchtung dec bereits bestehenden Änrichtungen in Frankreich und den übrigen Ländern; 3) die durch die Hochschulen geleitete Bildung von Lehrkräften für den Hochschul-, den höh ren und niederen Schulunterricht; 4) die Bedeutung ber Hochschulen für Landwirtschaft, Kolonien, Handel und Industrie; 5) die Beziehungen zwischen Hochschullehrern verschiedener Länder, wobei die Frage nach einer internationalen Vereinigung der Uni­versitätslehrer erwogen werden toll, und 6) das zwischen den Fakul­täten der Rechte und denen der philologisch historischen Wissenschaften bestehende Verhältnis.t

Anna, geboren den 13. Juli. ___

Denselten. Dem Arbeiter Wilhelm Fink eine Tochter, Emma Adolfine, geboten den 23. Juli.

LukaSgemeinde.

Den 13. August. Dem Wagenwärter Karl Klotz eine Tochter, geboten den 10. Juli.

Den 17. August. Dem Kürschner und Mützenmacher Otto Richard Frenzel eine Tochter, Luise, geboren den 30. Juli.

JohanneSgemeinde.

Den 13. August. Dem Kaufmann Friedrich Jordan eine Tochter, Lina Minna Marie, geboren den 25. Mai.

Denselben. Eine uneheliche Tochter, Anna Kätha Karoline | Auguste, geboren dm 22. Juni.

Denselben. Dem Lackierer Heinrich Ruhl ein Sohn, Wilhelm Heinrich, geboren den 2. Juli.

Denselben. Dem Modellschreiner Berthold Goß eine Tochter, Elisabethe Emilie G-orgine Bertha, geboten den 9. Juni.

Denselben. Dem Vorarbeiter Konrad Wagner VI. ein Sohn, Wilhelm Ludwig, geboren den 13. Juli.

Denselben. Dem Schlosser Franz Bepler ein Sohn, Carl Eduard Paul, geboren den 14 Juli.

Beerdigte.

MatrhüuÄgemeinde.

Den 17. August. Friedrich Emil Lotz, Kohlenhändler, ver­heiratet, 54 Jahre alt, starb den 15. August.

MarkuSgemerttve.

Den 17. August. Karl Müllet, Schreiner, ein Witwer, alt 61 Iahte, starb den 15. August.

Denselben. Elisabeth Otto, geb. Mitze, Ehefrau von Weiß­binder Philipp Otto, 61 Jahre alt, starb ben 15. August.

| LukaSgemeindr.

Den 18. August. Carl Ftiebrich Leib, Cigatten-Fabtikant zu Mainzlar, 41 Jahre alt, starb ben 15. August.

Denselben. Hermann Christian Orbig, stad, ehern., Sohn des Kaufmanns Emil Orbig, 23 Jahre alt, starb ben 14. August.

Johannevgemeinbe.

Den 14. August. Regina Schmall, geb. Lorenz, Ehefrau des Bleichers Wilhelm Schmall, 56 Jahre alt, starb den 13. August.

Den 15. August. Ciemms Fink, ©attenarbeiter, ein Witwer, 47 Jahre alt, starb den 12 August. a .

Den 16. August. Georg Philipp Conrad Schwager, Kaufmann, 64 Jahre alt, starb den 14. August._______

Verkehr, Land- und Volkswirtschaft.

Sieken, 19. August. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfb. X 1.10-1.20, Hühneretet ver St. 70 H, 2 St. 1415 Enteneier 1 St. 78 Ganse, eiet per St. 10-11 H, Käse 2 St. 5-6 Käsematte per St. 3 A. Erbsen'per Liter 20 Linsen per Liter 32 Tauben per Paar

j!L 0.650.80, Hühner per St. Ji. 0.90-1.00, Hahnen per Stuck

I 0.600.90, Enten per St. 1.802.40, Gänse per Pfund

I Jt 0.000.00, Ochsenfleisch per Pfb. 6874 4, Kuh- und Rindfleisch per Pfb. 62-64 Schweinefleisch per Pfb. 6072 H, Schweme« fleiscL gesalzen, per Pfb. 76 H Kalbfleisch ver ^b. 60-66 Hammelfleisch per Pfb. 50-70 H, Kartoffeln per 100 Ktl° 4.00 diS

I 9.00 v4tf Weißkraut per St. 0000, Zwiebeln per Ctr. 3t 7.008.60, I Dauer "ber * Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nach.

I mittags. Während ber ersten 3 Stunben ber Marktzett bars im I Umbenieben nickt feilneboten werben.