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iohmM, Taglöhner dahier mit >nch Conrad Brück, Buchbind« 'dt daselbst. 8. Theodor Soti- lse dahier mit Sima fireii jx ■b M5er, Raser dahier mit >st. 15. Friednch Wilhelm |iet mit Margarethe Danrdach
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Schupp, Taglöhner dahier mit
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Louis Becker ein Sohn. 5. Dem !t. 8. Dem Taglöhner Ludwig m Okkonomen Heinrich Hölz« mich Elges ein Sohn. 11. Dem Dem Friseur Ludwig Schenk leinrich Rott Schmidt ein Sah», stnst Muth ein Sahn, W&- ahn.
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1 Jahr 9 Monate all, Tochter 10. Johann Heinrich Schombrr, Heinrich Jakob, 2 «onate & fi dahier. 10. Wartei9A von Bergmann WVp ute alt, Tochter bei BergMMk
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Ausplg MS den Kirchenbücher» der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
(Getraute.
MatthäuSgemeinde.
Dezember 10. Karl Johann Konrad Heckmann, Metzger -u Gieß«A und Elisabeth Jacobi, Tochter von dem Taglöhner Heinrich Jacobi )M «lerndorf bei Battenberg.
Mar kusgemeinde.
Dezember 14. Friedrich Wilhelm Schupp, Taglöhner zu Gießen «rnd Maria Sophie Geiß, Tochter von dem verstorbenen Zimmermeister Georg Geiß zu Daubringen.
Johannesgemeinde.
Dezember 13. Karl Herbert, Forstwart zu Steinbach und Vlisabettz Bender, Tochter deö Landwirts und OrtSbürgerS Johannes Gernder zu Oppenrod.
»etaufte.
MatthäuSgemeinde.
Dezember 10. Dem Weißbindermeister Friedrich Zutt ein «ohn, Priedrich Peter Berthold Ludwig, geb. den 8. November.
Denselben. Dem Gastwirt Philipp Hofmann em Sohn, Philipp Rettin, geb. den 11. November. . „
Denselben. Ein unehelicher Sohn, Peter Adolf, geboren den 10. November.
Markusgemeinde.
Dezember 10. Dem Restaurateur Wilhelm Hehner ein Sohn, Hans Theodor, geb. den 30. Oktober. »
Lukasgemeinde.
Dezember 10. Dem Metzger Jakob Diehl ein Sohn, Konrad, geb. M. Oktober.
Dezember 11. Dem Kellner Jakob Roll ein Sohn, Emil, geb. le. November.
Militärgemeinde.
Dezember 10. Dem Vizcfeldwebel Otto Ruppel ein Cohn, Han» Theodor, geb. den 11. November.
Denselben. Dem Zahlmeister-Aspirant Otto Boese eine Tochter, Sotto Lisa Hella, geb. den 19. Oktober.
Beerdigte.
MatthäuSgemeinde.
Dezember 12. Heinrich Schomber, Kaufmann, Sohn von dem verstorbenen Bahnarbetter Adam Schomber, 22 Jahre alt, starb tvn 10. Dezember.
Ärmste Welüungek.
Depescbm des Bureau ^Herold*.
Berlin, 16. Dezember. Wie aus Göhrde gemeldet wird, verlief die gestrige Jagd bei günstigem Wetter und hatte ein gutes Resultat. Um 4‘/4 Uhr traf der Kaiser mit der Jagdgesellschaft im Schlosse ein.
Budapest, 16. Dezember. Ministerpräsident Szell beantragte gestern, die Quoten-Debatte zu beschleunigen und die Abgeordnetenhaus-Sitzungen um eine Siunde zu verlängern. Die Unabhängigkeitspartei will als Antwort auf diese Maßregel nun die offene Obstruktion betreiben.
Xo*, 16. Dezember. Bei Trapani kam es zu einem offenen Kampfe mit der Waffe. Die Gendarmerie erfuhr, daß ein Arzt und ein Gutsbesitzer gleichzeitig ermordet werden sollten. Die Mörder fielen in einen Hinterhalt. Einer wurde erschaffen, ein anderer schwer verletzt. Die übrigen entkamen.
London, 16. Dezember. Die Königin wird in der zweiten Woche des Januar einen Rat abhallen, wobei wahrscheinlick ein spezieller Bußtag angeordnet werden soll.
Brüffel, 16. Dezember. Guten Nachrichten zufolge wird eine große Entscheidungsschlacht um Ladysmith in den nächstenTagen als sicher bezeichnet. In der Nähe von Ladysmith stehen 17,000 Buren unter Befehl Schalkburgers konzentriert.
London, 16. Dezember. Es ist eine Schlacht am Tugelaflusse im Gange. Meldungen aus dem Lager bei Frere besagen, General Barton bezog am Mittwoch Morgen unbeanstandet eine Stellung vier Meilen von Colenso und begann dann die starke Stellung der Buren mit schweren Geschützen zu beschießen. Die Buren ließen das Feuer unerwidert. Ein Vorstoß nach Scheveley mit Flankenbewegung ist bevorstehend. Ueberhaupt scheint für die Burentruppen um Ladysmith die Parole ausgegeben zu sein, sich in strikter Defensive zu verhalten, und sich weder auf Artilleriefeuer einzulassen, welches die Buren-Stellungen verraten würde, noch mit den starken Patrouillen der Engländer handgemein zu werden, sondern die englischen Truppen in fester Stellung zu erwarten. — In der amtlichen Meldung des Generals Cronje vom 12. ds. über die Schlacht bei Magerfont ein heißt es: Gestern fand ein unregelmäßiges Gefecht bis 6 Uhr abends statt, wo schweres Geschützfeuer wieder ausgenommen wurde. Die Skandinavier erstürmten eine schwache Stellung, sie konnten sich aber nicht halten und erlitten schwere Verluste. Die Verluste der Buren werden auf 100 Tote und Verwundete geschätzt. Die bei Stormborg gefangenen Engländer werden nach Prätoria gesandt. Von den Engländern sind 30 getötet worden. Die Buren hatten 5 Tote, 3 Mann schwer und 13 leicht verwundet. Aus Frere wird noch gemeldet, daß auf der ganzen englischen Linie die Schiffsgeschütze des „Terrible" ausgestellt sind.
General Buller total geschlagen?
London, 16. Dezember. Statt einer Bestätigung über die Entsetzung von Ladysmith kommt nunmehr dir Meldung von einer Niederlage des Generals Buller ans dem westlichen Kriegss ch auplatze. Das Kriegsamt hat von Buller folgendes Telegramm über die Niederlage erhalten: Ich bedauere mitteilen zu müßen, daß ich eine ernste Niederlage erlitten habe. Ich drang Freitagmorgeu 4 Uhr mit meinen gesamten Truppen gegen das Burenlager bei Chieveley nördlich zwischen Frere und Colenso vor, an einen Punkt des
TugelaFlufies, wo sich zwei Furie« befinde». Ich ging mit dem Vorsatz hin, diese beiden Furten, welche zwei Mette» vo» einander entfernt find, zu nehmen und hatte je eine Brigade mit dieser Aufgabe betraut. Eine dritte Brigade diente zur Verstärkung der ersten beiden. General Art befehligte die erste Brigade, welche beauftragt war, die linke Fnrt z» nehmen, während General Hildyaid mit feinen Truppen die rechte Fnrte nehmen sollte. General Lyttleton hatte den Befehl, die zweite Brigade im Centrum zu verstärken. Ich überzeugte mich, daß es dem General Art unmöglich sei, den Uebergang zu erzwingen und gab daher den Befehl, sich zurückzuz ehen. Seine Truppen hatten großen Mut bewiesen, besonders die Connaught Ranger hatten unter dem feindlichen Feuer arg zu leide». Der Oberst Brooke ist schwer verwundet worden. Zch gab alsdann dem General Hildyard Befehl, mit seinem East- surrey-Regiment die nächstliegenden Häuser in der Nähe der Colensobrücke anzugreifen. Zu diesem Augenblicke brachte ma» mit die Mitteilung dah die Artillerie, besonders die 13. und 66. Batterie so»ie eine Batterie Schnellfeuergeschütze anher Gefecht gesetzt worden seien und sich in einer kritischen Lage unter dem heftigsten Feuer des Feindes tiefen b en. Der Feind war in groher Stärke und le• schoß aus nächster Nähe unsere Truppen. Er schien es besonders auf die Pferde der Artillerie abgesehen zn haben. Unsere Trappen muhten Geschütze und Munitionswagen mit der größte» Energie verteidigen. Trotzdem fielen zwei Geschütze dem Feinde in die Hände. Zch sah ein, daß ein weiteres Vordringen unmöglich sei. Unsere Soldaten setzten ihr Leben zwecklos de« Feuer des Feindes aus. Zch befahl daher den Rückzug, welcher in guter Ordnung erfolgte, gedeckt von der noch übrig gebliebenen Artillerie. Der Feind griff während des ganzen Tages unseren rechten Flügel an. Der Kommandant dieses Flll« gels, Oberst Dundonald verteidigte denselben gegen den Feind und schlug ihn zurück. Während des ganzen Tages wate» unsere Truppen der furchtbarsten Hitze ausgesetzt, trotzdem war ihre Haltung eine gute und lobenswerte. Die Verluste des Generals Art muffen sehr bedeutend sein. Die Zahl der schwer Verwundeten ist unverhältnismäßig groß. Die Mannschaften der 13. und 66. Batterie find größtenteils gefallen. Zch zog mich nach Chieveley zurück.
Aus dem Geschästsleben.
— Das „Lanolin" genannte Fett ist nach fachmännischen Untersuchungen analog dem natürlichen Hautfett. Die Thatsache erklärt dre trefflichen Wirkungen des überall eingebürgerten Lanolin-Toilette-Cream- Lanolin; sie hat aber auch der Lanolm-Fabrik Martinik-nfelde Veranlaffung gegeben, jetzt dem Publikum daS „Lanolin" ihrer Lanolin-Seife mit dem Pfeilring zugänglich zu machen, die infolge ihrer Reinheit. Neutralität und ihrem Lanolingehalte die Haut sammetartig weich, glatt und geschmeidig macht und sich durch ihre vortreffliche Wirkung für den Teint schnell ebenso einbürgern wird, wie das Lanolin-Toilette-Cream-Lanolm. Durch den billig gestellten Preis von 25 Pfg. ist die Seile jedermann zugänglich und wird dieselbe sicherlich bald in keiner Haushaltung fehlen.
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Garteustra^e 2.
««gebot de* UrbeNuehmerr 1 Bäcker, 1 Maschinist (geprüfter Heizer), 1 Bauschreiner, 1 Taglöhner für leichtere Beschäftigung, 1 Taglöhner, 1 Haus- bnrsche, 2 Schweizer, 1 Fuhrmann, 1 Kontorist, 2 Laufkranen, 1 Kleidermacherin, 1 Putzfrau.
Nachfrage der «rbettgeberr 1 Bäcker, 2 Bauschlosser, eine Anzahl Maschinenschlosser, 8 Schuhmacher, 1 Bauschreiner, 1 Kellner, 8 Hausbürsckchen, 1 Dienstknecht im Alter von 17—18 Jahren für eine kleinere Landwirtschaft, einige Dienstmädchen. .
Lehrtiuger 1 Bäcker, 1 Mechaniker, 1 Friseur, 1 Schreiner._______________
Bekanntmachung.
Betr.: Ausführung des Invalidenversicherung«^^» vom 13. Juli 1899; hier Wahl der Vertreter der Akbritgeber und der Versicherten bet den unteren Verwaltungsbehörden.
In Gemäßheit des §.11 der Wahlordnung vom 25. Oktober 1899 wird nachstehend die Liste bet als Vertreter der Arbeitgeber und der Ver sicherten für den Bezirk der Stadt Gießen gewählten Personen und derer Slfutzmäuner zur öffentlichen K nntnis gebracht. Dieselben find auf 5 Jahre gewählt und in der nachfolgenden durch das Los festgesetzten Reihenfolge zu den Sitzungen heranzuziehen:
A. Vertreter der Arbeitgeber:
1. Schreinermnster Karl Hahn,
2. Fabrikant Evuard Hanau,
3. Schlosscrmeifter Karl Stohr,
4. „ Martin Dörr,
Deren Ersatzmänner:
1. Prokurist Karl Becker,
2. Fabrikant Heinrich Emmeliu»,
3. Schneidermeister Heinrich Leid,
4. Fabrikant Heinrich Schirmer, sämtlich zu Gießen.
B. Vertreter der Versicherten:
1. Schlöffe geselle Karl Klaus,
2. Glaserges lle Wi Helm Sickert,
3. Sp ngleig s-lle Georg Dahmer,
4. Grav urgehüfe August Bock.
Deren Ersatzmänner:
1. Geschäftsführer Heinrich Fourier,
2. Dreh r Gustav Krüger,
3. Kcankenkaffrnkontroleur Georg Scdmown,
4. Schlossergeselle Wilbelm KlöS, sämtlich zu G eßen.
Gießen, den 15. Dezember 1899.
Dsr von Großh. LandcSo.rsicherungSimt bestellte Wahlkommiffär für die Stadt Gießen.
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anfeouverts
mit FirtDendnick
liefet nM m Preisen die Brühl’tche Univ.-Druckerei (IPleteclx XSxto«xi.) Schalstrasse 7.
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(Hervorraffende Leistunffen der Orthopädie) für Damen u. Herren in nächster, kunstvoller Vollendung zur Maskierung hoher Schultern und Hüften ohne Polsterung, ohne Fischbein, ohne Stahl - Stäbe, ohne Draht etc. Brzielung eeböner, normaler Körperformen bei Verkrümmungen aller Art. Halt und Stütze für den leidenden Oberkörper. Federleicht. Vorzüglicher Sitz. Angenehmes Tragen.
Mittwoch, 2V. Dezember, nachmittags 2Vr Uhr, sollen auf Lern hiesigen Ortsgericht die den Karl Franz Conrad Ehelemen in Gießen gehörigen Immobilien: Flur I Nr. 739» 1 — 61 qm Hofraite auf der Mäusburg und auf der Bach, Flur I Nr. 740»/r — 21 qm Stall daselbst, freiwillig meistbietend versteigert werden.
Gießen, 16. Dezember 1899.
Großh. Ortsgericht Gießen.
8736_________I A.: Bogt.____________
Versteigerung.
DieuStag, den 19. Dezember, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Biekerffchen Saale, Neustadt 55, dahier, ei^e Partie Tisch-, Wand- u«d Hängelampen, eme Partie Pelzwareu, bestehend in Muffen, Kragen re., sowie eine Partie fonfhaet, zu Weihnacht- - Geschenke« sich eignender Gegenstände.
Mittwoch, den 20. Dezember, von vo m ttags 10 Uhr ab, wurden in genanntem Saale eine große Partie nur bessere Teppiche und Vorlagen, in Velour, Axmin- fter «ud Tmyrua, ta allen Gcößs«, sowie eine Mustersendung in Vett-, Tisch- und Kommode decken, uno eine große Anzahl sonstiger Gegenstände versteigert. 8732 I. A.: Schneider.
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