Ausgabe 
17.6.1899 Erstes Blatt
 
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Amerika. Nach neueren Meldungen von privater Seite aus Buenos-Ayres soll Chile mit den Regierungen aller westlichen Freistaaten Südamerikas Verhandlungen eingeleitet haben, um eine gemeinsame starke Flottenmacht zum Schutze der südamerikanischen Westküste zu begründen, deren Führung naturgemäß Chile zufallen würde. Es sei dies ein Versuch, gegenüber den imperialistischen Bestrebungen Nordamerikas die politische und wirtschaftliche Selbständigkeit Südamerikas sicherzustellen.

türke dem Kongreß einen förmlichen Plan zur inneren Um­gestaltung der Türkei unterbreitet.

Berlin, 15. Juni. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses stand die zweite Beratung bei Kanal-Vorlage auf der Tagesordnung. Minister­präsident Fürst Hohenlohe gab eine Erklärung ab, in welcher er u. a. sagte, die Staats-Regierung stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Herstellung des Kanals eine dringende Notwendigkeit ist. Es handle sich um ein allen Wirtschaftszweigen Segen bringendes, die allgemeine Wohl­fahrt hebendes Kulturwerk, das auch die Wehrfähigkeit des gesamten deutschen Vaterlandes verstärke. Die Staats- Negierung verkenne aber nicht, daß Verschiebungen durch den Kanal cintreten könnten, welche für einzelne Landes­teile mit Nachteilen verknüpft sein könnten, und sie behalte sich die Prüfung dieser Sache im Einzelnen vor. Die Re­gierung trage aber kein Bedenken, schon jetzt allgemein zu versichern, daß sie nach Kräften bemüht sein werde, Vor­beugungs-Maßregeln rechtzeitig in die Wege zu leiten, wo sich die Notwendigkeit dazu ergiebt. (Beifall.) Die Regierung lege aber entschiedenen Wert darauf, daß die Vorlage noch in dieser Session zur Verabschiedung gelangt. Alsdann | wurde die Vorlage auf Antrag des Centrums gegen die Stimmen der Konservativen und Freikonservativen in nament­licher Abstimmung mit 240 gegen 160 Stimmen an die Kommission zurückverwiesen, desgleichen die Staatsverträge betreffend die Kanalisierung der Lippe und Weser. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Interpellation Röhren (Centr.) betreffend Besteuerung der Warenhäuser und Kommunal­beamtengesetz.

Lokales ruck MooinMes.

Gieren, den 16. Juni 1899.

Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 3. Juni dem Großh. Bürgermeister Ludwig Baum zu Fürfeld, sowie am 6. Juni dem Bürgermeister Philipp Schaffner zu Blödesheim das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen zu verleihen.

* Aus dem Gerichtsdieust. Durch Verfügung Groß- herzoglichen Ministeriums der Justiz wurde der 'Gerichts­assessor Klietsch in Gießen mit Wahrnehmung der Dienst­verrichtungen eines Amtsrichters bei dem Großh. Amtsgericht Zwingenberg beauftragt.

* Vom Regiment. Herr Oberstleutnant v. Dewitz, seither beauftragt mit der Führung unseres Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm, wurde zum Oberst und Regi­ments-Kommandeur befördert.

* Militärisches. Der Generalmajor und Kommandeur der 49. Infanterie-Brigade, Herr v. Ploetz, ist hier an­gekommen und im HotelGroßherzog von Hessen" ab­gestiegen.

** Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand hat sich in den letzten Tagen eines außergewöhnlich zahlreichen Besuches zu erfreuen, wozu wohl viel das große Gemälde von Paul Bouchard, Paris, beiträgt; am vergangenen Sonntag allein wurde die Ausstellung von zirka 250 Personen besucht. Weiter ver­nehmen wir, daß kommende Woche (Dienstag) der größte Teil der gegenwärtig ausgestellten Gemälde, worunter auch voraussichtlich die Worpsweder, aus der Ausstellung ent­fernt werden, um an deren Stelle wieder 60 neue Bilder zur Ausstellung bringen zu können.

* Die musikalischen Kreise unserer Stadt, insbesondere ! die Unterzeichner der an den evangel. Gesamtkirchenvorstand gerichteten Eingabe wegen Überlassung der Stadt- kirche zu geistlichen Musikaufführungen an den Konzertverein, wird es interessieren, zu erfahren, daß infolge jener Eingabe Verhandlungen zwischen dem Kirchen­vorstand und dem Konzertverein stattgefunden haben, die zu dem erfreulichen Ergebnisse geführt haben, daß unter ge­wissen, von beiden Seiten vereinbarten Bedingungen die Stadtkirche wieder, wie früher, dem Konzertverein zur Auf- sührung kirchlicher Chorwerke überlaffen werden soll.

Aus der Zeit für die Zett.

Vor 89 Jahren, am 17. Juni 1810, wurde zu fc molb Ferdinand Freiligrath geboren, dessen lid tungcn ein wahres Spiegelbild seiner Zeit und ihrer:^ entrollen, wie wir es kaum bei einem anderen mobenc Dichter wiederfinden. Infolge seiner Beteiligung an k poetischen Ereignissen der Jahre 1848 und 1849 mußte ei Deutschland verlassen, kehrte aber, nachdem er eint Reh! von Jahren in England verlebt hatte, nach DeuMnS ? rück und starb am 18. März 1876 in Cannstatt.

Afrika. Nachdem der Präsident von Transvaal, Krüger, um seine Nachgiebigkeit zu beweisen, die Vorlage für die Wahlreform um einige Punkte erweitert hat, beschloß gestern I der Volksraad, die Vorlage anzunehmen, jedoch vor deren I Inkraftsetzung das Volk zu befragen. Krüger dankte dem I Dolksraade in einer Rede, in der er sagte, es seien unruh- I volle Zeiten; er wisse nicht, was kommen werde. Die andere I Seite habe kein Tüpfelchen zugestanden; er habe nicht mehr I zugestehen können. Gott habe den Buren stets beigestanden. I Er wünsche den Krieg nicht, habe aber nicht mehr weggeben I wollen. Gott habe die Unabhängkeit, obgleich sie einmal weggenommen war, wiederhergestellt. In London hält der scharfe Ton gegen die Republik an, und auch ein Teil I oer öffentlichen Meinung scheint sich an den Gedanken eines I Krieges zu gewöhnen. Mit wenigen Ausnahmen billigen I oie Morgenblätter die Haltung der Regierung zur Uitlander- frage. DieTimes" schreibt:Wir müssen den Holländern I in stanz Südafrika beweisen, daß, während wir ihnen jede I Freiheit gewähren, die vereinbar mit unserer Stellung als I Vormacht ist, wir uns aus dieser Stellung nicht verdrängen I lassen wollen."Daily Graphic" erblickt in dem Blaubuch ; den Schatten eines bevorstehenden Ultimatums an die Buren.

I Chamberlain werde nicht länger imstande sein, eine zurück- I haltende abwartende Haltung zu beobachten. Das von I Milner vorgezeichnete Verfahren werde unvermeidlich werden. I Ein Ultimatum müsse erfolgen und da es angesichts der I Leidenschaften, die um diese Zeit entfesselt sein werden, schwerlich angenommen werden dürfte, werde der Krieg folgen. Aus dieser Folge der Ereignisse sei kein Entrinnen I mögllch, falls Krüger binnen 24 Stunden nicht anderen I Sinnes werde.Daily Chron." führt aus, der einzige I wirkliche Differenzpunkt zwischen Zugeständnissen Krügers I unb den Bedingungen Milners sei die Frage, inwieweit und I ww rasch das neue Wahlgesetz rückwirkende Kraft haben solle. I Ein Krieg wegen einer solchen Differenz würde nicht nur I schändlich, sondern wahnsinnig sein. T. R.

Asien. Für die Beschleunigung des russisch-englischen I Wettstreites in Persien könnte es bedeutsam werden, I wenn sich bestätigen sollte, was ein aus Teheran jüngst in I Sebastopol eingetroffener russischer Offizier über den Gesund- I heitszustand des Schah zu berichten weiß. Danach ist dieser I körperlich und geistig niedergebrochen und unfähig, die I Staatsgeschäfte weiterzuführen. Er leidet an schwerem Verlust der Gedächtniskraft und an Wahnvorstellungen. So I so" er vor kurzem, sich für gänzlich verarmt haltend, be- I Wen haben, die Vergoldung des Thronsaals und einen I Teil seiner Gärten zu verkaufen, was natürlich nicht befolgt I wurde. Er wird nie außerhalb seines Palastes gesehen und I belustigt sich fast ununterbrochen mit den darin befindlichen ^.elephonanlagen. Für die Russen mag diefe Schilderung I ein Antrieb mehr sein, sich möglichst rasch und fest in Persien I emzurichten.

Vermischtes.

* Kinzenbach, 15. Juüi. Vor einigen Wochen hat tt Hierselbst ein Vorfall abgespielt, der aller Wahrscheinlich.!» nach einen längeren Prozeß zur Folge haben wird. Da Sache ohne Zweifel ein allgemeines Interesse besitzt, (tiin- so, wie sie uns berichtet worden ist, zu Nutz und FromV I jedermanns hier erzählt. Eines schönen Tages kam * Landwirt P. von hier mit seinem Fuhrwerk aus dem F^' als ihm der Mehlhändler R. aus Rodheim begegnete, weEhc ebenfalls ein Gefährt bei sich hatte. P. meinte zu d R., dieser habe aber einen schönen Gaul, worauf R. r: fragende Antwort gab:gefällt er Dir"? P. äußerte tt; auf, für den Gaul würde er wohl seinen Ochsen Herges war aber nicht wenig erschrocken und verblüfft, alS^ nunmehr sagte:Glück zu. Es soll gehandelt sein!" r. sich anschickte, den Umtausch des Pferdes gegen den Oc ' sogleich vorzunehmen. Da P. seine Aeußerung keinesn^ ernst gemeint hatte, so weigerte er sich, dem Lerlava R.'s stattzugeben und fuhr nach Hause. R. folgte ihm ' seinen Hof und verlangte, daß P. den Ochsen herausr - und das Pferd einftelle. P. wurde nunmehr unwillim wiederholte, daß er nur im Scherz gesprochen habe, r als R. immer dringlicher wurde, verwies er ihn vom £1 R. ging aber nicht und klagt nunmehr, nachdem eim zwischen unternommener Vergleichsversuch gescheitert ist, Erfüllung des angeblichen Handels. Der Rechtsstreit r bereits im Gange. Sollte er, was jedoch bezweifelt tr einen für P. ungünstigen Verlauf nehmen, so wird P-, gesehen von den Kosten, um ca. 200 Mk. ärmer tveiP da nach Schätzungen von Bauern, die beide Tiere fen^ das Pferd etwa 150 Mk., der Ochse aber 350 Mk. c- fein soll. Sei dem nun, wie ihm wolle, jedenfalls 'st Vorfall ganz und gar dazu angethan, den alten ^pr- Bauer, Ihn' die Augen auf ober den Beutel!" durch ei zweiten zu ergänzen und der heißt:Bauer, wahr - Bunge! M

Eine Schreckeuöszene im Eisenbahnwagen. "uf - Fahrt von Wien nach St. Polten hatte der Monteur V Hermann in einem Koupec dritter Klasse ein böses Ertco Hermann war auf seinem Sitze eingeschlafen, als er P r lich durch ein starkes Geräusch geweckt wurde. Ein mit unheimlichem Gesichtsausdruck, einen schußbereit gcya «

I stand der

I fettigen Wünschen entsprechend die

Sonntagsfahrten nach dem ändert habe, und geben wir nachstL zetten ine gegen die seitherigen nm eine halbe S °Ü7

I gelegt sind, unseren Lesern bekannt: 9 ^tunbc ab Markt Nachm. 3°° M 340 40o Wald Abds. 6", 6« 710 730 '

I cj. **?7, Derbandsfchießen. Der Bau- »nh 3 schmuckungs-Ausschuß ist wobl ber fnfHh r - * allen Festausschüssen unb baher auch gewisserm^M üon ber §estle'tung; anbererseits soll er bei J ' Sparsamkeit, bei den heutigen viel teueren s-hr »'--es -eisten, einer Kritik ist er L £ T und zwar von Anfang bis zu Ende, bis feine s / auf dem Festplatz liegt. Zum Glück steh, Bauführern berufliche Erfahrung zur Seite c'' mand)e Mtßhelligkeiten hinweghilst, und gen* bet genanntem Ausschuß ein kaltblütiges, höh.."7> ' bewußtes Weiterarbeiten in der Vollendung des Bomr ' Sehen wir uns die kolossale Festhalle an, welch U

I Bau in kurzer Zeit aus dem Trieb sich erhob«. V te.e .m Innern Praktische, geschmackvolle Einrichwn «' troffen werden. Die Gallerten, welche 300 Sibvbu,^ gepalten die Halle mehr zu einem Festsaal Ad- Schaubühne für Musik, Sänger und Festspie,' pasi^ i, Gallerien sich würdig an, unb Fenstermalereien 3, fach großartig. Daß bei elektrischer Beleuchlnna die Firma Buchner in Wiesbaden auSsühr, der s " «stdruck ein vollendeter sein wird, steht außer stweüel Einrichtung der Küche, Weinlager und sonstig-D », !

I Sanitäts- und Feuerwache, Auskunft und Gardewb i nichts zu wünschen übrig. Die Sitzgelegenheiten sind «r. früheren Ausführungen insofern bequemer, als bicfelben fr ärx^S^er f^r Ab- und Zugang angenehmer herze,nllt Wl ^-?ch die anderen Festbanten als Gabentempel, , n vier Längsbierhallen, eine Eckhalle für bayerisch Kaffee und Fahrradhallen sind architektonisch Mqesi"' geräumig Die BerbindnngsbrÜcke zwischen L ^wchießanlagen mit Schützenhaus über die StutM» , °"ch die Bewunderung des Festbesucher finde» «d

-8'eri,E der ganzen Festplatzbeanlagung beiti i Schließlich kommen wir zur Einrichtung der SchüßM, bte bisher den Sau, und Schieß-Ausschuß sehr besch-fir- Die Schießhalle, die Schutzvorrichtungen enlspichw >l Ansprüchen der Schießenden, was auch wiederholt mitt männischer Seite bestätigt wurde; auch für die L» Post und Telegraph, Büchfenmacherwerkstätte, für tii. , fjrtfeur ist zweckentsprechend Sorge getragen. WirWsi. uns hiermit der Hoffnung an, daß zum Schluffe birt: ber Bau- und Ausschmückungs-Ausschuß der gefeiertep-« wird und er mit Befriedigung auf fein Werk schonen tx

AuÄMÄ.

^ari8, 15. Juni. Die Nationalisten setzen nunmehr ihre letzte Hoffnung auf bie Truppenschau am 14. Juli, um anläßlich bieses Tages eine große Kunbgebung zu veranstalten. Diese Kunbgebung werbe sich nicht gegen bie Republik in Szene setzen, sonbern sie werbe ausschließlich bie Armee akklamieren. Auf biese Weise würbe bie Polizei keine Maßregeln gegen sie anwenben, unb bie Nationalisten h°"en dann freies Spiel für ihre Kundgebungen. Sie wollen sich burch ein bestimmtes Blumenzeichen zu erkennen geben.

Paris, 15. Juni. Der Generalstab bes 15. Armee- Korps hat gleichzeitig mit bem Gericht von Nizza unb bem General-Prokurator von Aix eine Untersuchung über ben verhafteten italienischen General Gioletta eingeleitet.

Paris, 15. Juni. Der in Nizza wegen Spionage ver­haftete italienische General Gioletta bi San Giuseppe soll angeblich cingeftanbcn haben, er habe ben Auftrag er­halten, Spionage zu treiben. Von anbercr Seite wirb tele- , graphiert, baß ber General, ber vor bas Zuchtpolizeigericht gestellt werben würbe, erklärt habe, er habe aus eigenem Antriebe gehanbelt. lieber ben Anlaß, ber zur Verhaftung führte, liegen ebenfalls verschobene Mitteilungen vor. Am glaubhaftesten erscheint folgenbes: Der General ist ein ge­borener Nlzzarbe unb besitzt ein Gut in Levens (Seealpen), wo er sich öfter aufhält. Schon im Jahre 1880 würbe er einmal auf ber französischen Grenzseite als Spion festge­nommen, ober aus Mangel an Beweisen wieber auf freien I Fuß gesetzt. Seit einem Monat soll er unablässig mit bem Ausspahen ber Befestigungsarbeiten im Gebirge thätig ge- I wesen sein. Am 6. Mai folgte ihm ber Grenzkommissar I Renucei auf einem Ausfluge nach bem Moulin be Rigaub, bem Pra b'Astier unb nach Beuil, wo er zeichnete unb eine I strategische Karte beS Var-Thals berichtigte, unb beobachtete m gemessener Entfernung all sein Thun. Seitbem wurde er streng überwacht. Am 7. Juni unternahm ber General I eine neue Fahrt nach Touet-be-Beuil unb Puget-TH6niers. I Hier machte er bem Unterpräfekten ber Seealpen einen Be- I such unb setzte bann zu Wagen, ein Fernrohr in ber Hanb, eine Karte auf ben Knicen, bie begonnene Arbeit fort, indem I er Leute ber Gegenb um Auskunft bat. Bei ber Rückkehr I nach Nizza würbe er auf bem Bahnhofe von Renucci an- I gehalten unb ersucht, nach bem Kommissariate mitzugehen. I Man nahm ihm seine Karten unb Notizbücher ab unb ent- I ließ ihn, nachbem er sein Ehrenwort gegeben, baß er Nizza I nicht verlassen werbe. Die Prüfung feiner Papiere führte am 12. zur Verhaftung. General Gioletta steht noch im Ewen Dienste unb befehligt bie in Piacenza stehcnbe Bri- gadc Cremona. Die offiziösen italienischen Blätter ver- I stchern, es müsse ein Irrtum vorliegen, ber General befinbe sich auf Urlaub auf feinen Besitzungen. Diese Versicherungen sprechen bafür, baß ber General keinen Auftrag hatte. Der I Besuch, ben ber italienische General vor seiner Verhaftung dem französischen Unterpräfekten abstattete, spricht jebenfalls I gegen Spionage.

Nizza, 15. Juni. Der italienische General Gioletta I wirb vor bas Zucht-Polizeigericht gestellt werden.! Er hat emgeftanben, baß er aus eigenem Antriebe bie | strategischen Punkte unb Verkehrswege an ber französisch- italienischen Grenze ausgenommen hat. Das Gesetz bestraft b,eses Vergehen mit 3 bis 5 Jahren Gefängnis.

Niederlande. Russische, amerikanische unb auch englische I Vertreter auf ber Friebenskonferenz erklärten einem Bericht- | erftatter bc§Manchester Guardian", daß von einem ftind- I seligen Verhalten Deutschlands gegenüber den Schieds- I n!2(lntSö®0rf^t-ä9!n im H°"g nichts bekannt sei. Profeffvr Zorn arbeite ,n loyaler Weise mit seinen Kollegen in dem Prüfungskomitce zusammen, ivclcheS jetzt aus den englischen, russischen und amerikanischen Vorschlägen einen Plan zur Errichtung eines SchiedSgerichtS-TZbunals auf­bauen werde. Es s« wohl möglich, daß, wenn dieser Plan cntworsen sei, Deutschland oder eine andere Regierung diesen I ablehne, lieber die jetzigen Hetzereien gegen Deüftchiand ' f« man sehr unwillig. Die Türken fühlen sich im Haag Di- h°h° Pforte hat wiederhol, bi= hob länblfäe Regierung gebeten, die armenischen, mazedonischen i !!übc1Un^rrfl,*en dlbg-sandtcn, die den Kongreß mit Sill fünften belagern, auszuwcisen. Jctzl hat sogar ein Jung- |

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