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gesucht.
3952
3962
Wieseck, den 14. Mai 1899.
3956
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Gießen, den 15. Mai 1899.
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im zarten Älter von 83/< Jahren, nach kurzem, schweren Leiden, zu stch zu rufe«.
Gießen, dm 15. Mai 1899.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Gustav Schad u. Frau.
Danksagung
vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie Worte des Herrn Rabbiner Dr. Sander bei
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Rockarbeiter.
Anmeldungen erbitte sofort.
i Carl Frensdorf.
Eine Uhr gefunde«, abznholm gegen Belohnung. [01826 Neustadt 47 II.
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Dienstag den 16. Mai: Moöe für die Tenöre
Mittwoch „ 17. „ „ „ „ Baffe
im Hotel Einhorn pünktlich nm 9 Uhr. 3954
Brod- und Feinbäckerei
eröffnet habe.
Durch Verabreichung von prima Ware, sowie durch zuvorkommende Bedienung werde ich meine verehrtm Abnehmer zuftieden zu stellen suchen. Hochachtend
Heinrich Pries».
Geschäfts- Eröffnung.
Einem geehrten PublÄm'pt"gefl.'
Heutigen im Hause
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste, sowie für die reichen Blumenspenden und insbesondere Herrn Pfarrer Schlaffer für seine trostreichen Worte sagen innigsten Dank
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Marie Behrens u. Kinder.
Gießen, den 15. Mai 1899. 8955
schwer betroffenen Verluste unseres lieben Galten, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters
Ärbahion: L. Burkhardt. — Druck mit Strtafl der Brühl'scheu UmverfitätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.
Die Heutige Aumrrrer umfaßt 10 Seiten.
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KlAnkohIeWlilbe „Flikdriih" dei HWi
Oberheffe«.
Brikettf abr ik. Theerschwelerei.
Grudekoke
Herrn Juda Katz I
zu Wiefeck
sagen auf diesem Wege herzlichen Dank
I>ie trauernden Kinteröffeöenen.
Nrrliv, 1 I habe am ©onnttf i ! d-r sr-»-I°u
I drmselben eine an i Kbergeben, ist de zufolge eine plmf mit feinem Sorres
Serliu, -3. 2 Sesetzentwurf bellt reichischen Grarze - Der SeseKeolmrf i einem Anträge Pf ; beschlösse angenomn ! und Petitionen edel i Der Seniorenloi i mittag znsaMrnzet ' dir angeregte Dntc
Berlin, 13. M der Frage der $ I duktenbörse d I Lescheid erteilt, ai ! Herstellung der Pi
Berlin, 14. 3 ! Avveant stände I kommandierenden l ! Aufgabe gestellt tz ! RritgSerllimirig eh ' । vorgchn solle, um ! tftiti $nrüMjen. '-bergüijer, meiner u csnlangte und sofort i»as Manöver zu Wa vedrnfM eine Divisu llB'5*lt, anstngl r er dem seinen recht »der kaiserlichen Du -l'ch gegen 10 Uhr! l auf Novoant zurit l sodann von Ars mil VAbendtafel in Urvill uohe>Langenburg mi !^StabsoW 8 Ladungen ergano i«•?* 12. j «'i^ätagtä bet
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Grudkkodk ist dar billiget und bequemste ßeizmatemt für die W
Dieser Koke ist von feinkörniger Beschaffenheit und wird in den Schwelereien aus Braunkohle hergestellt. Er ist geruchlos, besteht fast nur aus Kohlenstoff und besitzt 5000 bis 6000 Wärmeeinheiten.
Der Konsum an Grudekoks betrug aus den Schwelereien der Provinz Sackstn im Jahre 1883: 13 000 Doppelladungen — 2 600000 Zentner , „ 1893: 26000 , — 5 200000
und sind hiernach ca. 250000 Familien mit Gruden versehen.
Die Grudeöfen, welche in den verschiedensten Größen zur Ausführung kommen, dienen nicht allein zum Kochen von Speise« und Getränken, fonbern auch zum Heizen von Wohnungen, Schulen, Kasernen, Veranden, Trockenräume«, Gewächshäusern, Badeeinrichtungen rc., öesonders in der «/nndwirtschaft zu» Kochen des Biehfutters, zum Dämpfen von Kartoffeln und Rüben rc. rc.
Fer verbrauch von Nrennmateriak ist ungemein gering; man brauch in 24 Stunden für einen Grudeherd mittlerer Größe nur für 8 bis 10 Pfennig Koke. Aie Heizung mit HrudelloKe ist die denkbar bequemste und säubert»; für die richtige Behandlung der Grude ist nur einige Hebung und Aufmerksamkeit nötig. Jeder Hausfrau macht es Freude, auf einem Grudeofen selbst zu kochen.
Die auf dem Hrudeherd zuSereitete« Speise« stad Sei weitem ffßvack- tzafter und «ayrhafter, wie die auf anderen Kochapparaten hergestellten, da Sie Hitze in den Gruden eine immer gleichmäßige ist; ein langsames Kochen aber aus den Nährwert der Speisen eine vorteilhafte Wirkung ausübt. Ueberkochen ober Einkochen ist gänzlich ausgeschloffen. Beim Gebrauch eines Grudeofens ist jebt Nebenarbeit möglich und wird daher Zeit und Geld gespart.
Zu jeder Stunde bei Tag oder Nacht ist das Feuer im Gange unb ist fortwährend kochendes Waffer zu haben.
Weder Warrch noch Fluß treten bei einer Hrude auf, sodaß bie Töpfe ton Außen stets sauber bleiben. Irdenes Kochgeschirr ist hier ganz ohne Gefahr in Gebrauch zu nehmen.
Die Konstruktion der Grudeöfen ist eine sehr einfach« und aus obiger Figur ersichtlich. Zwischen Kochraum uud Feuerungsraum hegt ein Rost aus Stäben oder auch aus Platten; auf diesen Rost werden die Töpfe gestellt. Ter meist ausziehbare Feuerungskasten wird öei Anvetrieösetzung der Hrnde zur ballte mit Asche angefüllt, glühende Kohlenasche eines Herdfeuers auf diese Asche ge-- worfen und darauf der Koke gestreut.
Oder man breitet auf der Asche eine Schaufel voll Grudekoke aus, flieti» etwas Spiritus darüber und zündet denselben an. Ohne zu stören ober umju* rühren, streue man nun etwas Koke dünn darüber, nach einer Stunde wieder eltm und kann dann später schon stärker Koke aufgestreut werden. Am sichersten ist den Grudeofen am ersten Tage nickt zum Kochen zu verwenden, da die nofr ungenügend entwickelte Glut nickt viel zu leisten vermag.
Die Grude kann in einem Haushalte das ganze Jahr hindurch brennen, erscheint dann als große Wohlthat.
Am die Hrude fortwährend im Hauge zn erhalte«, ist folgendes 1« obachten: Ist z. B. mittags fertig gekocht, so hat man gewöhnlich einige Zeit mdlö- zuzubereiten, in diesem Falle bedeckt man die Glut 1 bis 2 Frnger stark (ca. 2 ßentK meter) mit Grudeasche und verlangsamt hierdurch das Gluten des KokeS. rvenm man nach einigen Stunden die Asche bei Seite schiebt, wird sich viel Glut zeigen« über welcher es rasch kocht. ...
Aür die Anterhaltung der Hrude über Wacht wird entsprechend üyMM verfahren, nur muffen beim Zurechtmachen der Grude am Abend einige Löffel ul®« in der Art entfernt werden, daß Vertiefungen in etwa Löffelgröße entstehen, die: man durck Grudekoke ausfüllt; dann deckt man das Ganze mit einer dünnen. Schicht Asche zu. Am Morgen ist das Kaffeewaffer gewöhnlich schon im »>ecm und genügt das Beiseiteschieben der aufgelegten Asche, das Kochen in den rop' lebhafter zu gestalten. Während des Kochens wird öfters und stetS nur oun Grudekoke aufgestreut; in 2 bis 3 Minuten glüht derselbe an und in 5 knS 8 Atuum vollständig durch. .
Der Grudekoke darf nur feucht zur Verwendung kommen. Für WJ» Haltungen, Oekonomien rc. werden die Gruden meist seitlich an die ePal(,L Herde angebaut. Hrudeöfen find zu beziehe«: 3946 in Trais-Horloff durch Herrn Kaab.
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